Weich-PVC auf Holz kleben

OP #7144865
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Hallo zusammen,

Ich restauriere gerade einen alten Servierwagen. Er hat Holzräder und 
diesen Laufring aus PVC.

Das Holzreif ist ein sehr weicher HDF Verbundwerkstoff - ohne Ring 
geht's also nicht.

Das PVC war eingeklebt, aber der Kleber war nicht flexibel und bröselt 
raus.

Ich suche jetzt eine Alternative, die PVC klebt, aber nicht hart wird.

Hat jemand eine Idee?
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Gast #7144930
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Ich würde GAR NICHT auf Holz kleben.

Neues Material nehmen, mit Gummikleber (die Tube aus den 
Fahrrad-Reparaturset reicht) damit die Enden Zusammenkleben, einige mm 
weniger als der Umfang, Trocknen lassen und den Ring mit einen 
Schraubenzieher auf den Reifen ziehen.
Gast #7145430
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Martin S. schrieb:
> Ich restauriere gerade einen alten Servierwagen. Er hat Holzräder und
> diesen Laufring aus PVC.

Ich bezweifle mal, dass es PVC ist. Unüblich.
Wie kommst du darauf?

Evtl. kannst du einen Gummiring? aufziehen.
Wie die Riemen von Hand-Kehrmaschinen.
Es gibt Firmen, die dir das von Meterware auf die entsprechende Länge 
kleben.
#7145650
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Martin S. schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> Ich restauriere gerade einen alten Servierwagen. Er hat Holzräder und
> diesen Laufring aus PVC.
>
> Das Holzreif ist ein sehr weicher HDF Verbundwerkstoff - ohne Ring
> geht's also nicht.
>
> Das PVC war eingeklebt, aber der Kleber war nicht flexibel und bröselt
> raus.
>
> Ich suche jetzt eine Alternative, die PVC klebt, aber nicht hart wird.
>
> Hat jemand eine Idee?

Warum KLEBEN? Schau dir das Profil mal genau an, das in das Holz 
eingelassen wird. Wenn die Nut genau dazu passt, hält die Umreifung von 
allein.
#7145697
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Martin S. schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> Ich restauriere gerade einen alten Servierwagen. Er hat Holzräder und
> diesen Laufring aus PVC.
>
> Das Holzreif ist ein sehr weicher HDF Verbundwerkstoff - ohne Ring
> geht's also nicht.
>
Genauso wenig wie der „Gummi“ aus PVC sein dürfte, wird sich HDF an 
einem „alten Servierwagen“ finden.
HDF ist auch keinesfalls weich, was aber egal sein dürfte, da der Gummi 
schon da drum gehört.
Ich weiß wirklich nicht, warum man nicht das naheliegendste ( also 
Silicon ) nimmt - und stattdessen versucht, eine Wissenschaft draus zu 
machen - zumal die Materialien vollkommen unklar sind.
OP #7145764
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Walter K. schrieb:
> Genauso wenig wie der „Gummi“ aus PVC sein dürfte,

Warum? PVC ist billig, stabil, dank Weichmacher dauerelastisch.

> wird sich HDF an
> einem „alten Servierwagen“ finden.

Alt heißt hier 80ger rum. Jung genug für Einpressbuchsen für die 
Holzschrauben aus Nylon. Alt, nicht antik.

> HDF ist auch keinesfalls weich,

Was vom Binder abhängt. Glaub mir, wenn ich sage, dass das ein 
Formpressteil aus Zellulosefaser ist.

> was aber egal sein dürfte, da der Gummi
> schon da drum gehört.
> Ich weiß wirklich nicht, warum man nicht das naheliegendste ( also
> Silicon ) nimmt - und stattdessen versucht, eine Wissenschaft draus zu
> machen - zumal die Materialien vollkommen unklar sind.

Weil Silikon, zumindest das aus dem Baumarkt, nicht wirklich darauf 
haftet.
#7145784
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Martin S. schrieb:
> Weil Silikon, zumindest das aus dem Baumarkt, nicht wirklich darauf
> haftet.

Natürlich nicht, Silikon ist doch alberner Pfuscherkram...schlimmer ist 
eigentlich nur noch Heißkleber.

Dichtungen dieses üblichen Profils bekommt man sicher auch aus EPDM, 
also Gummi. Nimm sowas, schneide die Stirnflächen sehr gerade und 
rechtwinklig ab. Es kann an diesem Punkt gar nicht exakt genug sein. 
Klebe sie mit Sekundenkleber zusammen, der klebt Gummi wunderbar, aber 
eben nur, wenn die Stirnseiten wirklich zusammenpassen. Mal eben mit nem 
Messer oder ner Schere läuft da gar nichts...
Anschließend ziehst du den Gummiring einfach über das Rad.

Es gibt sicher auch andere Wege, aber du brauchst nichts zu versuchen, 
bei dem der Streifen nach und nach angeklebt und erst dann geschlossen 
wird. Die Verbindungsstelle wird dabei einfach nichts, aber allein um 
die geht es hier.
#7146106
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Georg schrieb:
> Damit das dauerhaft hält muss der Kleber etwa genauso
> flexibel sein wie der Gummireifen selbst.

Genau das ist ja der Grund, warum die Stirnseiten sauber ausgeführt sein 
müssen. Dann ist der eigentliche Streifen Sekundenkleber hauchdünn und 
superflexibel.
Man kann nicht mal einfach ein Messer nehmen, das exakt 90° schneidet. 
Weil auch bei dem der Schnitt nicht plan wird. Der Gummi wölbt sich 
während des Schnitts einfach in diverse Richtungen, je nach 
Profilaufbau.
Man muss den Schnitt anschließend also immer penibel nachbearbeiten 
(Schleifen).
Gast #7146248
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Georg schrieb:
> Ja, wird aber meistens glashart, und das ist für einen Reifen alles
> andere als ideal.

STIMMT.

Deshalb ja der Tipp mit der Tube aus den Fahrrad-Flick-Set. Die 
Vulkanisiert die Verbindung. Immerhin ist der Pappel auf den Schlauch 
auch bombenfest.

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