Forum: PC Hard- und Software Bitte um Hilfe bei der Identifizierung sehr alter RAMs


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von Forist (Gast)


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Hi,
ich habe hier noch zwei sehr alte RAM Riegel. Leider habe ich kein Board 
mehr zum testen. Kann mir evtl jemand sagen wieviele MB die Riegel 
jeweils haben? Beide sind einseitig bestückt.

Gruß und Danke!

von Joachim B. (jar)


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1M Byte

von c-hater (Gast)


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Forist schrieb:

> ich habe hier noch zwei sehr alte RAM Riegel. Leider habe ich kein Board
> mehr zum testen.

Ja, das müsste doch schon ziemlich alt sein. Späte 286er oder 386er Ära.

> Kann mir evtl jemand sagen wieviele MB die Riegel
> jeweils haben? Beide sind einseitig bestückt.

Was spricht dagegen, dass du einfach selber nach den gut lesbaren 
IC-Bezeichnungen googelst? Ergebnis (typisch in kBit oder MBit) ist 
gleich der Kapazität der Riegel in kByte bzw. MByte.

von A Trip Down Memory Lane (Gast)


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Hervorzuheben ist, daß diese Module beide 9 Bit breit organisiert sind, 
das bedeutet, daß sie das Parity-Bit mitbringen, das bessere 
Speichercontroller zur Speicherüberwachung verwendet haben.

Solche 30poligen SIMMs waren vor einem Dritteljahrhundert verbreitet, 
wobei die abgebildeten Module beide Datecodes von 1993 tragen, was sie 
zu sehr späten Exemplaren macht -- 1993 wurde bereits der erste Pentium 
(mit 60 bzw. 66 MHz Taktfrequenz) vorgestellt.

Zu der Zeit waren bereits 168polige DIMMs verbreitet, die gleich 32 
(bzw. seltener 36) Bit breit organisiert waren.

von michael_ (Gast)


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Evtl. aus einem Drucker.
Dort haben die noch länger überlebt.

von PC-Freak (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> 1M Byte

Der ganze Riegel hat 4MB

von dummschwaetzer (Gast)


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von Joachim B. (jar)


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PC-Freak schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> 1M Byte
>
> Der ganze Riegel hat 4MB

also pro Stein 4 Mbit?
hätte man googeln können, ich war zu voreilig kenne halt andere 
Bezeichnungen für 4M x1

von Forist (Gast)


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c-hater schrieb:
> Was spricht dagegen, dass du einfach selber nach den gut lesbaren
> IC-Bezeichnungen googelst? Ergebnis (typisch in kBit oder MBit) ist
> gleich der Kapazität der Riegel in kByte bzw. MByte.

Gegen Suchmaschine spricht, dass ich lieber Fachkundige in einem 
Elektronikforum frage...
Zum Thema RAM fühlen sich viele Leute Qualifiziert was zu schreiben weil 
sie schon mal einen in der Hand hatten. Schon fühlen sie sich als 
Profi... Und selbst hier sind scheinbar Leute unterwegs die auf Niveau 
von Foren von Computerzeitschriften schreiben... 1MB Vermutung...
Ein Dateblatt der einzelnen RAM Bausteine habe ich leider nicht 
gefunden.
Falls du eins findest bitte ich um einen Link.


PC-Freak schrieb:
> Der ganze Riegel hat 4MB

Welcher? Der linke oder der rechte?

Danke A Trip Down Memory Lane für die Zusatz Info!

von Forist (Gast)


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Sorry Michael, dich hatte ich ganz übersehen.
Kennst du eigentlich Schlaumaier und Rudi persönlich?
Aber schön, dass du was gepostet hast. Gut gemacht!

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Forist schrieb:
> Gegen Suchmaschine spricht
Aber trotzdem kann mans ja mal versuchen:
https://www.google.com/search?q=dram+814100a

Dann findet man z.B. sowas:
https://www.electromyne.de/RAMs---Memory-Vintage-RAM-4MB-Fujitsu-814100A-70-30-Pin-SIMM-Parity-FPM-Arbeits-Speicher-RAM-70ns-4Mx9-5V.html

Und sogar ein Datenblatt zum Chip ist unter den Treffern:
https://www.datasheetarchive.com/?q=814100A
-->
https://www.datasheetarchive.com/pdf/download.php?id=3b38b583c17be69893afb582a15e9c2db2bcf4&type=O&term=814100A

Und das findet sich auch:
http://jope.fi/conversionchart.htm
Daran sieht man dann, dass der Fujitsu-Riegel und der GM-Riegel das 
selbe tun.

: Bearbeitet durch Moderator
von Soul E. (soul_eye)


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Forist schrieb:
> Sorry Michael, dich hatte ich ganz übersehen.
> Kennst du eigentlich Schlaumaier und Rudi persönlich?
> Aber schön, dass du was gepostet hast. Gut gemacht!

Dahinter steckt eine Gruppe Sozialpädagogik-Studentinnen, die unter 
diesen Pseudonymen zu jedem Thema abgrundtiefen Schwachsinn absondert 
und dann zu Forschungszwecken die Reaktionen auswertet. Wir werden noch 
einige Diplomarbeiten und Dissertationen zu dem Thema lesen können ;-)


Back on topic: wer sich über diese Module noch aktiv freut, sind die 
Besitzer von Würfelmacs. Macintosh SE, SE/30, Classic. Die nutzen zwar 
nur acht der neun Datenbits, können aber mit 4MB-Modulen auf maximalen 
Speicherausbau gebracht werden.

4 MByte in dieser Bauform waren relativ selten, zu der Zeit hatten die 
meisten PCs schon PS/2-SIMMs. 1 MByte und 0,25 MByte als 30pin-SIMM 
bekommt man hinterhergeworfen.

von Joachim B. (jar)


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Soul E. schrieb:
> 4 MByte in dieser Bauform waren relativ selten

ich glaube das verwechselst du mit 16MByte

die 4er hatte ich in 4 Riegeln machte 16MByte nur die Aufrüstung zu 16 
Mbyte Riegel gelang mir nicht, weil man sie nicht kaufen konnte, die 
waren super selten bis unkäuflich, ergo musste ich umsteigen.

AS von der CT schrieb mal das es keine 16 Mbyte Riegel gibt mangels 
freiem Adress Pin. Dabei konnte man das nachzählen! (Ich schrieb ihm 
auch dazu, aber was geht ihm sein Geschreibsel von damals an)

Ach egal, nun steht es auch im Wiki
https://de.wikipedia.org/wiki/Single_Inline_Memory_Module
Die maximal mögliche Kapazität betrug 16 MByte pro Modul!
30-polige SIM- und SIPP-Module sind in 256-KiB-, 1-MiB- und 
4-MiB-Varianten üblich, 16-MiB-Varianten sind wegen ihres damals hohen 
Preises kaum verbreitet.

von DerEgon (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> ich glaube das verwechselst du mit 16MByte

Die waren noch viel seltener als 4-MByte-Module.

von Soul E. (soul_eye)


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Joachim B. schrieb:
> Soul E. schrieb:
>> 4 MByte in dieser Bauform waren relativ selten
>
> ich glaube das verwechselst du mit 16MByte

16 MB hattest Du wenn Du vier Stück davon verbaust. Das war die übliche 
Gruppengröße, denn die Prozessoren hatten 32 bit.

Für meine 32 MByte in Form von acht 4 MByte 30pin-SIMMs habe ich Anfang 
der '90er noch ein Vermögen hinlegen müssen. Das war gut vierstellig.


> 30-polige SIM- und SIPP-Module sind in 256-KiB-, 1-MiB- und
> 4-MiB-Varianten üblich, 16-MiB-Varianten sind wegen ihres damals hohen
> Preises kaum verbreitet.

Auf das Platinchen passen höchstens 18 Chips. Als man dafür die 
passenden Halbleiter hatte um 16 MByte darzustellen, da brauchte die in 
dieser Bauform keiner mehr. Die PCs hatten da schon alle auf das IBM 
PS/2-Format umgestellt, mit 32 bit Busbreite.

: Bearbeitet durch User
von Rüdiger B. (rbruns)


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Man sollte auch nicht vergessen das der DRAM Controller nur eine 
bestimmte Speichergröße refreshen kann. Daher können z.B. manche Rechner 
nicht mit größeren RAMs bestückt werden obwohl diese erhältlich sind.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Soul E. schrieb:
> Macintosh SE, SE/30, Classic.

Leider ist mein SE/30 sehr mäkelig und weist auch mal SIMMs zurück, die 
in alten PCs liefen. Im 386SX konntest du die Dinger paarweise 
reinstecken, der SE/30 möchte immer 4 Stück sehen. Im SE sind sie 
sinnlos, weil der ohnehin nur insgesamt 4MB Hauptspeicher unterstützt.
https://everymac.com/systems/apple/mac_classic/specs/mac_se.html

Hingegen würde der SE/30 tatsächlich 16MByte SIMMs schlucken bis zu 
fantastischen 128MB Hauptspeicher. Aber davon kann meiner nur träumen.

von michael_ (Gast)


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Forist schrieb:
> Sorry Michael, dich hatte ich ganz übersehen.
> Kennst du eigentlich Schlaumaier und Rudi persönlich?

Du etwa nicht?

Und ich hatte mich hierauf bezogen.

A Trip Down Memory Lane schrieb:
> Hervorzuheben ist, daß diese Module beide 9 Bit breit organisiert sind,
> das bedeutet, daß sie das Parity-Bit mitbringen, das bessere
> Speichercontroller zur Speicherüberwachung verwendet haben.
>
> Solche 30poligen SIMMs waren vor einem Dritteljahrhundert verbreitet,
> wobei die abgebildeten Module beide Datecodes von 1993 tragen, was sie
> zu sehr späten Exemplaren macht -- 1993 wurde bereits der erste Pentium
> (mit 60 bzw. 66 MHz Taktfrequenz) vorgestellt.

Mit Parität waren in Konsumer-PC recht selten.
Aber in Laserdruckern waren die eben noch längere Zeit im Einsatz.
Und wurden zu ordentlichen Preisen gehandelt.

Auch wenn dir die Antwort nicht passt.

von DerEgon (Gast)


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Soul E. schrieb:
> 16 MB hattest Du wenn Du vier Stück davon verbaust. Das war die übliche
> Gruppengröße, denn die Prozessoren hatten 32 bit.

Nein, es gab auch Module mit 16 MByte pro Modul, die waren aber extrem 
exotisch.

von Peter D. (peda)


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Rüdiger B. schrieb:
> Man sollte auch nicht vergessen das der DRAM Controller nur eine
> bestimmte Speichergröße refreshen kann.

Ich hatte damals 4MB Module (3 Chip Version) geschenkt bekommen und 
probierte einen 25MHz 386SX auf 16MB aufzurüsten. Das BIOS hat die 16MB 
auch schön erkannt, nur wurden die schnell vergeßlich und der PC stürzte 
ab. Es fehlten die nötigen Refreshleitungen.

von Joachim B. (jar)


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Soul E. schrieb:
> 16 MB hattest Du wenn Du vier Stück davon verbaust. Das war die übliche
> Gruppengröße, denn die Prozessoren hatten 32 bit.

hatte ich doch und als ich auf 4x 16MB aufrüsten wollte gab es die nicht 
zu kaufen! Dann kam der Artikel in der CT das mehr als 4MByte pro Modul 
nicht möglich sei mit dieser Falschaussage es fehlt ein freier 
Adresspin, was ja nun heute widerlegt ist und damals einfach durch 
abzählen widerlegt werden konnte! (Im Modul PIN 24 -> A11 von A0-A11 = 
12 Bit * 2(CAS/RAS) = 2^24 = 16MByte)

Je neuer die Artikel umso bescheuerter der Inhalt!
https://www.itwissen.info/SIMM-Modul-single-inline-memory-modul-SIMM.html
Die Zugriffszeiten für SIMM-Module liegen zwischen 60 ns und 70 ns, als 
Speichergrößen stehen 4, 8, 16, 32, 64 und 128 Megabyte ( MB) zur 
Auswahl.
Einseitige Ausführungen mit 2,54-mm-Raster haben 30 Anschlusskontakten, 
zweiseitige 60 (2x30).

Ich würde zu gerne wissen wie sich zweiseitig mit SIMM oder SIP für 
single inline memory modul oder single inline package übersetzt.
Das sollten sie mal bei 30-poligen Riegeln zeigen

Pinbelegung
https://www.amigawiki.org/doku.php?id=de:parts:simm

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (soul_eye)


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DerEgon schrieb:
> Soul E. schrieb:
>> 16 MB hattest Du wenn Du vier Stück davon verbaust. Das war die übliche
>> Gruppengröße, denn die Prozessoren hatten 32 bit.
>
> Nein, es gab auch Module mit 16 MByte pro Modul, die waren aber extrem
> exotisch.

Exakt. Und zwar weil

Soul E. schrieb:
> Auf das Platinchen passen höchstens 18 Chips. Als man dafür die
> passenden Halbleiter hatte um 16 MByte darzustellen, da brauchte die in
> dieser Bauform keiner mehr. Die PCs hatten da schon alle auf das IBM
> PS/2-Format umgestellt, mit 32 bit Busbreite.

von Soul E. (soul_eye)


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michael_ schrieb:

> Mit Parität waren in Konsumer-PC recht selten.

9 bit mit Parity waren Standard beim PC bis Ende der '90er. Erst mit den 
PS/2-SIMMs hat man die weggelassen.

Der Macintosh brauchte keine Parity. Für den gab es sie 30pinner auch 
mit 8 bit, ohne Parity. Lustigerweise waren die teurer als die 
9bittigen, der geringeren Stückzahl geschuldet.

von DerEgon (Gast)


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Soul E. schrieb:
> Auf das Platinchen passen höchstens 18 Chips.

Wie soll das gehen? Es sind nur neun.

Man müsste die Dinge entweder doppelseitig bestücken (was nicht geht, 
dann sind sie zu dick) oder länger machen (was bei ausreichend Platz 
oberhalb der Sockel möglich wäre).

Aber wozu? Damit würde man von den glatten Zweierpotenzen der 
Speicherkapazität wegkommen, die die Dinger hatten - 256 kiB, 1 MiB, 4 
MiB und 16 MiB. Mehr als 16 MiB sind aber mit den verfügbaren 
Anschlüssen nicht möglich, da sind die 30 Pins komplett ausgenutzt.

Bei "PS/2"-Modulen war doppelseitige Bestückung vorgesehen, und da gab 
es auch "ungerade" Zweierpotenzen (z.B. 32-MiB-Module).

Was es gab, waren Ausführungen mit weniger als neun bzw. acht Chips 
drauf, auf denen waren dann drei bzw. zwei Chips untergebracht, zwei 
vier Bit breit organisierte und (wenn das Parity-Bit benötigt wurde) 
noch ein ein Bit breit organisierter.

Aber mehr als 9 Chips? Nee.

von Nano (Gast)


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michael_ schrieb:
> Evtl. aus einem Drucker.
> Dort haben die noch länger überlebt.

Ich habe Ende 1993 solche SIMM Module mit 1 MB Größe für meinen 486er 
gekauft.

Die 486er Prozessoren wurden ab Mitte ca. 1992 für die meisten Leute 
bezahlbar und erzielten somit eine sehr große Verbreitung.
Der RAM Preis war damals aber noch teuer, so dass die meisten nur bis zu 
4 MB aufrüsteten.

Dann wurde aber viel RAM unter Windows immer wichtiger und Ende 1993 
kamen dann auch die ersten Spiele, wie bspw. Dark Forces heraus, die 
zwingend 8 MB RAM vorraussetzten.
Deswegen gab es dafür natürlich eine entsprechende Nachfrage.

Die beiden RAM Riegel müssen also nicht aus Druckern stammen.

Für Nostalgierechner dürften die beiden RAM Riegel noch interessant 
sein. Leider sind es aber nur 2 Stück und dann noch unterschiedliche 
Modelle.
4 Stück wäre besser.

von michael_ (Gast)


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Deshalb wertlos.
Die müssen auch nicht aus Druckern stammen, aber können.

Ich habe den Karton aus der vor DDR-Zeit gefunden.
Ca. 1/2 Kg solcher Riegel. Und dann nochmal so viele Sd und Ps/2.

Diese ganz alten hatten wohl doch alle Parität.
Die überwiegende Anzahl hatte 3 Chip.

Darunter welche mit Klatsch-Chip.
Und auch paar SIP sind dabei.

Forist schrieb:
> Hi,
> ich habe hier noch zwei sehr alte RAM Riegel. Leider habe ich kein Board
> mehr zum testen. Kann mir evtl jemand sagen wieviele MB die Riegel
> jeweils haben? Beide sind einseitig bestückt.

Zeig doch mal die Rückseite!

Nano schrieb:
> Ich habe Ende 1993 solche SIMM Module mit 1 MB Größe für meinen 486er
> gekauft.
>
> Die 486er Prozessoren wurden ab Mitte ca. 1992 für die meisten Leute
> bezahlbar und erzielten somit eine sehr große Verbreitung.
> Der RAM Preis war damals aber noch teuer, so dass die meisten nur bis zu
> 4 MB aufrüsteten.

Und man brauchte ja immer 4Stck.
Ich wollte da auch auf 8MB aufrüsten, aber da damals die Chipfabrik 
abgebrannt war, kosteten die dann das doppelte.
Hab ich dann doch nicht gemacht.

Beitrag #7156665 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Korax K. (korax)


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michael_ schrieb:

> Ich habe den Karton aus der vor DDR-Zeit gefunden.

What? Vor der DDR gab es schon DRAM? Für den Z3 etwa? 🤪

von Joachim B. (jar)


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Korax K. schrieb:
> Vor der DDR gab es

Kartons? echt jetzt?

von DerEgon (Gast)


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Korax K. schrieb:
> What? Vor der DDR gab es schon DRAM? Für den Z3 etwa?

Das Kürzel DDR steht nicht nur für die Ostzone, sondern auch eine 
Technik der Datenübertragung, die bei SDRAMs irgendwann eingeführt wurde 
("double data rate").

von Korax K. (korax)


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Ah, jetzt, ja!
Da Michael_ Ossi ist, dachte ich an einen Schreibfehler..

von Joachim B. (jar)


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DerEgon schrieb:
> Das Kürzel DDR steht nicht nur für die Ostzone, sondern auch eine
> Technik der Datenübertragung, die bei SDRAMs irgendwann eingeführt wurde
> ("double data rate").

wie man hier von 30poligen SIMM  auf double data rate kommen soll muss 
mir jemand erklären.
Ich dachte bei DDR auch sofort an die versprochen günstigen 1MBit Chips 
um 1990.....die leider nie kamenm, also musste ich meinen Atari ST mit 1 
Mbit (1M x1) bis 16 Mbit (4Mbit x4) aus asiatischer Produktion 
bestücken, jeder Chip 50,-DM, step by step der 520ST von 1MByte auf 
2MByte von 2 MByte auf 2,5 MByte megaST 4 Leerplatine mit 4 MByte

von Icke ®. (49636b65)


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Nano schrieb:
> Dann wurde aber viel RAM unter Windows immer wichtiger und Ende 1993
> kamen dann auch die ersten Spiele, wie bspw. Dark Forces heraus, die
> zwingend 8 MB RAM vorraussetzten.

Dark Forces erschien 1995. 1993 gab es die ersten First Person Shooter 
wie Wolfenstein3D und Doom. Wolfenstein lief sogar auf 286ern mit 1MB 
RAM, Doom benötigte einen 386er oder höher und 4MB RAM. Der Preis für 
einen 1MB-Riegel belief sich im Sommer 1993 auf ca. 50DM. Nicht billig, 
aber bezahlbar. Jedenfalls bis im August ein Werk des Sumitomo-Konzerns 
in die Luft flog, das zu dieser Zeit den größten Teil der Weltproduktion 
an Vergußmasse für ICs herstellte. Ich kam gerade aus dem Urlaub und 
wollte frohen Mutes meinen 386er um 4MB erweitern. Die Verkäuferin beim 
Freundlichen blickte mich ungläubig an und fragte, ob ich denn weiß, was 
das kostet. Ich antwortete, ja natürlich, um die 200DM. Sie lachte und 
klärte mich über den Stand auf. Der Stückpreis für 1MB SIMM war durch 
den Engpaß auf 160DM gestiegen. Soviel von vor dem Krieg..

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