Wühlhase schrieb:
> Beim Erstellen der Bibliothek macht das natürlich etwas Arbeit, aber das
> ist eine Investition die sich vielfach bezahlt macht. Alles was
> irgendwie mit Abstand in jeder Richtung zu tun hat, geht später um
> Längen einfacher und automatisiert.
Wir gehen sogar so weit, dass wir auf einem anderen mechanischen Layer
Buchsengehäuse in die LP Steckverbinder gesteckt als 3D Part mit
abbilden (So kann ich dem LP Hersteller eine 3D Ansicht der Platine
zukommen lassen, ohne gesteckte Gegenstecker). Das hilft der Mechanik in
2 Punkten: Zum einen sieht man sofort Kollisionen mit Steckverbindern
und Gehäusewänden und zum anderen kann man so die Kabelverlegung nochmal
genau und besser Prüfen. Klar kann man das alles auch mit einem Ausdruck
des Bestückungsplans hin bekommen aber in der Vergangenheit gab es hier
immer wieder Probleme und seit wir das nutzen, ist hierbei keine
Kollision mehr aufgetreten. Das dauert beim Erstellen halt etwas länger,
aber diese Zeit ist gut investiert, wenn die Nullserie dann schon
richtige Ausschnitte und passende Gehäuse hat und man nicht erst mit der
Flex fehlende Ausschnitte nachsetzen muss. Das kostet unterm Schnitt
mehr Zeit, da man ja nicht nur den Ausschnitt einbauen muss, man muss
auch die Konstruktion samt Fertigungsunterlagen ändern. Deshalb: je
früher im Designprozess Fehlerquellen eliminiert werden, desto weniger
Arbeit hat man später mit dem Gerät.
Achja, und der LP Fertiger freut sich bei unklaren Markierungen auch
über eine korrekte 3D Ansicht der LP, weshalb diese immer ein 3D PDF von
uns mit bekommen bzw., wenn zu groß, einen Link zu einer Cloud. So kann
dort vor der Bestückung bzw auch während der Bestückung geprüft werden,
ob das fertige Produkt den Daten entspricht. Altium berücksichtigt
hierbei sogar Bestückungsoptionen. Allerdings ist es hierbei nicht
hilfreich, wenn die Bauteile nur aus grauen Quadern bestehen, das sollte
klar sein.