Leitwertmessgerät für Blei Akkus

Beitrag #7175607 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7175634
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Nyon Sun schrieb:
> Leitwertmessgerät

Na ja, man misst den Innenwiderstand, z.B. mit YR1030+ oder YR1031.

Nyon Sun schrieb:
> Kann man das einfach selbst bauen?

Nicht wirklich einfach. Man kann aus einem Netztrafo eine geringe 
wechselspannung ziehen, z.B. 3V~, und über einen hochkapazitiven 
Kondensator, z.B. 10uF Motorkondensator und einen präzisen 
Vergleichswiderstand z.B. 1 Ohm, an einen Akku legen. Dann mit einem 
guten Wechselspannungsmillivoltmeter die Wechselspannung (ohne 
Gleichspannungsanteil) über dem Akku ins Verhältnis mit dem 
Wechselspannungsabfall über dem Bergleichswiderstand setzen.

Die Datenblattwerte des Akkuinnenwiderstandes gelten aber bei 1kHz.
Gast #7175688
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Nyon Sun schrieb:
> Um den Zustand von Akkus zu testen soll ein Leitwertmessgerät ideal
> geeignet sein.
> Stimmt Ihr dem zu?
> Kann man das einfach selbst bauen?
> Was schlagt Ihr vor?

Zunge kaputt? Dann leih Dir einen Somelier ;)

Bevors Dich zerlegt, frag mal bei einer Chemiegroßhandlung nach, ob die 
was  im Klappkoffer mit Kalibrierlösungen und Sonden ausmustern.

- Stifte oder Platten aus Graphit oder Edelstahl - amperometrisch.
- Eine Sonde mit vier Ringen - potentiometrisch.
- großer Ring (Torus) - induktiv.

Bei nichtlinearen Werten brauchts schon einige Kalibrierpunke. Weißt Du 
was der Selbstbau bedeutet?

Ist auch egal, Du willst ja nur testen - dann nimm ein 5€ Schätzeisen 
aus dem Baumarkt, rechne Ohm in Siemens um oder in pH und gut ist.
Gast #7175798
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Soll der Leitwert der Flüssigkeit gemessen werden oder des ganzen Akkus? 
Für den ganzen Akku gibts Akkutester bestehend aus (ungefähr) 100A-Last 
und Voltmeter für ca. 20€. Für den Leitwert der Flüssigkeit wirds 
komplizierter.

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