Holzfeuchte mit Multimeter messen

Gast #7184891
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Hallo zusammen,

ich möchte die Holzfeuchte von Brennholz messen.
Geht das mit einem normalen Ohmmeter? Die billigen Messgeräte messen ja 
auch nach dem Widerstandsprinzip.

Von welchem Widerstand müsste ich denn ausgehen? Ich will im Prinzip nur 
grob wissen, ob ich mich so um die 15 Prozent bewege.

Danke euch
#7185253
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Micha schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich möchte die Holzfeuchte von Brennholz messen.
> Geht das mit einem normalen Ohmmeter? Die billigen Messgeräte messen ja
> auch nach dem Widerstandsprinzip.
>
> Von welchem Widerstand müsste ich denn ausgehen? Ich will im Prinzip nur
> grob wissen, ob ich mich so um die 15 Prozent bewege.
>
> Danke euch

Ob das deine 15% oder 50% Feuchte sind, werden dir deine Nachbarn sicher 
mitteilen! ;-))
#7185265
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oszi40 schrieb:
> Micha schrieb:
>
>> Geht das mit einem normalen Ohmmeter?
>
> Kaum! Trockenes Holz ist >2MOhm. Siehe Foto. Nur total regennasses Holz
> ist mit einem billigen Multimeter messbar. Das hättest Du auch selbst
> messen oder sehen können.

Wenn die Bürste vorher in einer Waschlauge war, dann ist der Widerstand 
besonders niedrig.
Gast #7185569
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oszi40 schrieb:
> Micha schrieb:
>> Geht das mit einem normalen Ohmmeter?
>
> Kaum! Trockenes Holz ist >2MOhm. Siehe Foto. Nur total regennasses Holz
> ist mit einem billigen Multimeter messbar. Das hättest Du auch selbst
> messen oder sehen können.

So ein Holzfeuchtemesser in der Größe einer Streichholzschachtel kostet 
10EUR.
Was sollte das besser können als ein mittelprächtiges MM?

ja, es hat zwei Spitzen.
Wo ich jetzt nicht weiß, ob der Abstand genormt ist.
Wäre aber zum Vergleich logisch.
Gast #7185619
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Vielen Dank erstmal für eure Antworten.
Ich hätte ein LCR-Messgerät, das geht bis ca. 20MOhm.

Also nach der einen Tabelle auf Seite 70 in dem einen obigen Link, wären 
das ca. 15 MOhm für Kiefer.

Naja, ich werde mal probieren.
Ich dachte eben auch, dass so ein Ding für 15 Euro nicht mehr kann als 
ein Multimeter bzw. LCR-Messgerät.
Gast #7185753
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Ich finde de Ansatz mit dem Multimeter interessant.

Miss doch mal den Widerstand bei einem definierten Abstand (z.B. 1 oder 
2 cm) bei Hölzern verschiedener Feuchte.
Auf welche Werte kommst Du das ?
Gast #7187285
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michael_ schrieb:
> Was sollte das besser können als ein mittelprächtiges MM?

Die Holzfeuchte bestimmen - das war jetzt einfach. ;)


Micha schrieb:
> Ich dachte eben auch, dass so ein Ding für 15 Euro nicht mehr
> kann als ein Multimeter bzw. LCR-Messgerät.

Genaugenommen kann es sogar deutlich weniger, nämlich nur die 
Holzfeuchte schätzen, während ein durchschnittliches MM zumindest 
elekrischen Strom, Spannung und Widerstand messen kann, ein LCR Meter 
die Induktivität und Kapazität (zumindest für eine Frequenz). Nachdem 
aber alle drei Gerätearten etwas anderes können ist mehr/weniger dabei 
kein sinnvolles Kriterium, genauso wie die Frage, ob ein weltklasse 
Sprinter oder ein Nobelpreisträger mehr kann, wenig sinnvoll ist.


Micha schrieb:
> Irgendwo stand, dass der Abstand keine große Rolle spielt.

Irgendwo steht auch, daß die Erde eine Scheibe ist.
Wobei der Abstand für rein vergleichende Schätzungen welches Holzscheit 
feuchter ist vermutlich tatsächlich egal ist, solange es immer der 
gleiche ist.


Micha schrieb:
> wären das ca. 15 MOhm für Kiefer.

Bei welchem Elektrodenabstand, welcher Einschlagtiefe derselben, 
isoliert oder nicht, quer oder längs der Faserrichtung, welche 
Kiefernart - laut der verlinkten Master-Arbeit sind das alles relevante 
Kriterien, die den Widerstand beeinflussen - und vor allem natürlich bei 
welcher Holzfeuchte?
Gast #7187649
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mIstA schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Was sollte das besser können als ein mittelprächtiges MM?
>
> Die Holzfeuchte bestimmen - das war jetzt einfach. ;)

Was ist die Holzfeuchte?

> Micha schrieb:
>> Ich dachte eben auch, dass so ein Ding für 15 Euro nicht mehr
>> kann als ein Multimeter bzw. LCR-Messgerät.
>
> Genaugenommen kann es sogar deutlich weniger, nämlich nur die
> Holzfeuchte schätzen, während ein durchschnittliches MM zumindest
> elekrischen Strom, Spannung und Widerstand messen kann, ein LCR Meter
> die Induktivität und Kapazität (zumindest für eine Frequenz).

Es schätzt nicht, sondern misst nur den Widerstand.
Und in einem sehr eingeschränkten Bereich.
Der Rest vom MM wird nicht gebraucht.
Beitrag #7218941 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7219008
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Micha schrieb:
> Ich dachte eben auch, dass so ein Ding für 15 Euro nicht mehr kann als
> ein Multimeter bzw. LCR-Messgerät.

Die Fähigkeit eines Messgerätes kannst du nicht alleine am Preis messen. 
Das Gerät muss zusätzlich auch für die Art der Messung geeignet sein.
#7232754
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Eigentlich wollte ich grade einen neuen Thread zur Holzfeuchtemessung 
eröffnen, aber dieser hier kommt meinen Gedanken dazu schon sehr Nahe.

Ohne alle Publikationen gelesen zu haben, frage ich mich schon länger, 
wie es möglich sein soll, mit eine Widerstandsmessung definiert die 
Holzfeuchte zu messen.
Es wurden ja schon viele Parameter genannt, die darauf einen Einfluss 
haben.
-Holzart
-Elektrodenabstand
-Elektroden Eindringtiefe
-Faserrichtung
Und auch der Gehalt an Nährsalzen dürfte stark schwanken.
Je nachdem, in welcher Jahreszeit das Holz geerntet wurde. Und auch die 
Holzsorte sollte nach meinen Bauchgefühl einen deutlichen Einfluss 
haben.

Analog dazu kann man auch mal die Messspitzen eines Multimeters in 
Antistatik Schaumstoff (das schwarze Zeug für CMOS ICs und ähnliche 
Bauteile) stecken.
Je nach Abstand und Kontaktfläche gibt es ganz verschiedene Messwerte.

Daher habe ich das Prinzip der Holzfeuchte Messgeräte immer etwas mit 
Stirnrunzeln betrachtet.
Gast #7232787
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Stefan M. schrieb:
> frage ich mich schon länger, wie es möglich sein soll, mit eine
> Widerstandsmessung definiert die Holzfeuchte zu messen.

Früher war beim Holzfeuchtemessgerät ein mehr oder weniger dickes 
Heftchen mit den Korrekturfaktoren dabei. Heute wird diese Tabelle 
vermutlich im Gerät gespeichert sein.

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