Lob zu Windows 11

Gast #7200329
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Normalerweise arbeite ich unter Linux. Windows brauche ich nur ab und 
zu, um meine eigene Software zu testen und um Windows spezifische 
Probleme meiner Junior-Kollegen zu lösen.

Auf meinem Laptop war Windows 10 vorinstalliert, das habe ich aber 
komplett platt gemacht um mehr Platz für Linux zu gewinnen. Windows 
wollte ich künftig von der HDD starten:

128 GB SSD: Für die EFI Partition und Linux
1 TB HDD: Für Windows, eine FAT32 Partition zum Datei-Austausch, und 150 
MB frei für Experimente

Der Windows 11 Installer hat mich brav gefragt, wo genau Windows hin 
installiert werden soll. Im selben Dialog hätte ich auch die 
Partitionierung ändern können - so wie ich das von Linux gewohnt bin.

Im Gegensatz zu früher hat der Windows Installer mir nicht mehr die 
Boot-Konfiguration kaputt gemacht. Nach der Windows Installation hat der 
Rechner immer noch brav Linux gebootet.

Positiv aufgefallen ist mir auch sofort die Systemsteuerung. Jetzt sieht 
sie endlich so aufgeräumt aus, wie das bei Windows 10 schon längst hätte 
sein sollen. Das Chaos aus alten und neuen Dialogen ist endlich 
Vergangenheit.

Der Taks Manager zeigt transparenter an, welche Prozesse gerade laufen. 
Früher hatten ganz viele Prozesse den gleichen Namen (svchost.exe), die 
jetzt spezifischer angezeigt werden.

Allerdings ist Windows wohl immer noch deutlich langsamer als Linux, und 
das liegt ganz sicher nicht nur an der HDD vs. SSD. Ich weiß wie Linux 
auf der HDD läuft, das habe ich beim Testen oft genug ausprobiert.
#7200353
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Ich finde dieses System schrecklich. Man kann keine Tasks mehr in der 
Taskleiste anzeigen lassen. Der ganze Platz in der Taskleiste wird 
vergeudet. Nur noch Symbole mit Unterstrich, immer zwangsweise gruppiert 
und immer ohne Text welche Datei geöffnet ist. Jedes Mal erst mit dem 
Mauszeiger drauf und dann im aufpoppenden Menü den Task aussuchen, den 
man braucht. Das war früher sehr viel flüssiger, weil man in der Task 
leiste sofort auf den ersten Blick sah, welchen Task man auswählen muss 
und der war es dann auch.
#7200368
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Ich hab einen alten Laptop mit Windows 10 (und leider HDD) da fällt 
erstmal richtig auf was da alles im Hintergrund läuft. Jedesmal wenn ich 
ihn brauche beschäftige ich mich erstmal damit mir bis dahin unbekannte 
Dienste zu deaktivieren. Ich habs trotzdem noch nicht geschafft das die 
HDD Lampe mal länger aufhört zu blinken, spätestens wenn das LAN Kabel 
drin steckt geht das richtig los. Alles Windows Dienste wohlgemerkt.

Linux wird aus diesem Grund immer schneller sein als Windows.

Hast Du schon mal ausprobiert usb passthrough für WSL zum laufen zu 
bringen? Unter Windows 10 geht das nicht.
Gast #7200437
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Alexander schrieb:
> Hast Du schon mal ausprobiert usb passthrough für WSL zum laufen zu
> bringen? Unter Windows 10 geht das nicht.

Das geht, und zwar recht einfach.
Kann es sein das Du einfach zu blöd bist und von Deinem komischem 
Pinguin-System irgendwie versaut bist und kein Land mehr siehst?
Gast #7200450
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Positiv aufgefallen ist mir

Mir fällt seit ein paar Tagen auf, dass Du offenbar eine Krise hast - 
einige Postings bereiten Anlass, sich Sorgen um Dich zu machen.

Kolja L. schrieb:
> Was ist Windows?

Windows ist ein weltweit sehr verbreitetes Betriebssystem für Rechner. 
Im Gegensatz zu anderen Aussagen scheint dessen Benutzbarkeit der 
breiten Masse zuzusagen.
#7200484
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Manfred schrieb:
> Windows ist ein weltweit sehr verbreitetes Betriebssystem für Rechner.
OK = Stimmt
> Im Gegensatz zu anderen Aussagen scheint dessen Benutzbarkeit der
> breiten Masse zuzusagen.
Das glaube ich nie und nimmer.
Und die meisten trauen sich an Linux nicht heran.
Außerhalb der Standartprogramme ist man leider auf WIN angewiesen, 
leider.
HolgerR
#7200912
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Alexander schrieb:
> Ich hab einen alten Laptop mit Windows 10 (und leider HDD) da fällt
> erstmal richtig auf was da alles im Hintergrund läuft.

Da reicht schon Windows 7. Ich hab letztens mal von meiner Backup-HDD 
gebootet auf identischer Hardware, das waren ja Ewigkeiten.

> Linux wird aus diesem Grund immer schneller sein als Windows.

Linux hat keine Dienste im Hintergrund laufen? ;)
Gast #7200950
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Ok, zeit für den Anruf...
* Nimmt hörer ab
> Wählton
Shibboleet
> Hallo, Linux Support hier
Wir haben einen Verräter
> Ah, ja, Stefan, oder?
Ja genau der!
> Ja, der wurde schon gemeldet. Wir kümmern uns gerade darum.
Ok, danke!
#7200960
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Alexander schrieb:
> Jedesmal wenn ich
> ihn brauche beschäftige ich mich erstmal damit mir bis dahin unbekannte
> Dienste zu deaktivieren.

hier hätte ich zugestimmt!
aber hier verlierst du meine Zustimmung!

> Linux wird aus diesem Grund immer schneller sein als Windows.

Ich ärgere mich nicht als Einziger über bullseye, alles muss immer neu 
erfunden und umgestellt werden, Netzwerk, Autostart uvam, das System 
Linux wird immer mehr Beschäftigung mit sich selbst und nicht um mir zu 
dienen!
#7200966
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Alexander schrieb:
> Jedesmal wenn ich
> ihn brauche beschäftige ich mich erstmal damit mir bis dahin unbekannte
> Dienste zu deaktivieren. Ich habs trotzdem noch nicht geschafft das die
> HDD Lampe mal länger aufhört zu blinken, spätestens wenn das LAN Kabel
> drin steckt geht das richtig los. Alles Windows Dienste wohlgemerkt.

Hi,
also ich brauchte so etwa 14 Tage, bis alles vom Win 8.1 auf Win 11 
"portiert" war.
Der erste Schreck: So nach 4-5 Tagen Benutzung eines "blanken" Systems, 
ohne viel Anwendersoftware:
"Benutzerprofil kann nicht geladen werden."
Ein paarmal Resetknopf gedrückt, rauf- und runterfahren, kam er wieder 
hoch.
Dann musste ich immer ca. 30 Sekunden warten bis der Installationsdialog 
von Teams geladen war. Vorher kam ich nicht aufs Internet (weder mit 
Edge, noch mit FF). Immer oben links wegklicken.
Dann nach weiteren 5 Tagen wird man erinnert, die Konfiguration zu 
vervollständigen. Weiter, weiter, aber bei "Sie müssen ein Microsoft 
Konto anmelden" kam man nicht raus.
Angemeldet, dann aber die ganze Office Suite wieder mit 
Kontoeinstellungen optimieren.
OK.
Im Taskmanager Autostart b e i d e Teams deaktivieren. In 
Personalisierung "Chat" ausschalten.
Jetzt ist es so, dass nach Einschalten des Netzschalters nach spätestens 
35 Sekunden die erste Internetseite aufgerufen werden kann.
Dann, etliche Hersteller sagten auf Anfrage, Treiber für Grafik und 
Sound wären nicht kompatibel oder nicht getestet, könnten keine Garantie 
für Stabilität geben. Da hatte ich überhaupt keine Probleme. Die Treiber 
für Win10 funktionieren auf Win11.
Allerdings wollten bis auf wenige Ausnahmen alle neue Lizenzschlüssel. 
Sprich, Programme neu kaufen. OK. Sie waren so wie so veraltet.

Man kann über Personalisierung eine ganze Menge "finetunen".
Z.B. wem der Explorer zu unübersichtlich ist, kann in Personalisierung 
Taskleiste nur den klassischen Explorer einrichten.
Wie gesagt, ich hab noch längst nicht alle Features ausprobiert.
Vorläufiges Fazit:
Ist schneller. Und doch übersichtlicher und ohne den Schnick-Schnack von 
Windows 10 mit den aufpoppenden Meldungsfenstern z. B.
Man mus sich halt wieder ein bisschen noch mit beschäftigen, um das 
System immer besser kennenzulernen. Das war aber bei allen Vorläufer-OS 
bei mir so.
Erst in die Tonne kloppen wollen, dann möchte man nicht mehr drauf 
verzichten wollen.
Gerade wieder die alte HDD neu partioniert. An sowas hätte ich mich 
früher nie rangewagt. Win11 liefert schon passende Features, wenn es 
auch mit Part*Magic noch ne Spur einfacher geht.

ciao
gustav
Gast #7201001
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Joachim B. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Ich ärgere mich
>
> ferner auf ein Trollthema vom TO reingefallen zu sein, der nur seine
> Postingrate ohne Informationswert hochzutrieb!
>
> Aber jeder weiß ja Masse != Klasse!


Es gab doch hier mal einen geilen Spruch, den ich mir merken musste :-)

"Jungs, frisst Scheiße, eine Milliarde Fliegen kann sich doch nicht 
irren."
#7201112
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Reinhard S. schrieb:
> Linux hat keine Dienste im Hintergrund laufen? ;)
Willst Du mir jetzt erzählen Linux Hintergrunddienste sind mit der 
Microsoft Datensammelwut vergleichbar? HDD Auslastung zu 100% trotz 
deaktivierter Updates wird es bei Linux nie geben.

Nur mal als Beispiel, aus DAS/Xentry heraus ein PDF drucken dauert 5 
min. Würde ja ne SSD einbauen aber dann ändert sich die Hardware-ID.

Zu Windows 11 kann ich nix sagen, ich bin nur hier um zu trollen.
#7201132
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Ein solcher Hintergrundprozess ist der Indexer für die Suchfunktion.

Ein anderer ist der in Windows oft und in Linux selten installierte 
Virenscanner, der immer mal die Platte abgrast.

Beide geben m.W. irgendwann Ruhe und versuchen, Vordergrundaktivität 
möglichst nicht zu sehr zu behindern, können aber bei Kisten mit wenig 
CPU, RAM und langsamer HDD dennoch für einige Zeit unangenehm sein. 
Beide kann man abstellen.
Gast #7201136
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Nano schrieb:
>> Im Gegensatz zu früher hat der Windows Installer mir nicht mehr die
>> Boot-Konfiguration kaputt gemacht.

> Das liegt wohl eher an UEFI als an Windows.

UEFI hat es sicher leicht gemacht. Aber Windows 10 (zumindest der Stand 
von vor ein paar Jahren) war noch nicht so rücksichtsvoll gegenüber 
fremden Betriebssystemen.
#7201137
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npn schrieb:
> Davon ist im gesamten Thread nicht die Rede!

Alexander schrieb:
> Ich hab einen alten Laptop mit Windows 10 (und leider HDD)

(prx) A. K. schrieb:
> Ein solcher Hintergrundprozess ist der Indexer für die Suchfunktion [...]
> Kann man abschalten.

Alexander schrieb:
> Jedesmal wenn ich ihn brauche beschäftige ich mich erstmal damit mir bis
> dahin unbekannte Dienste zu deaktivieren.

Der Ressourcenmonitor ist ziemlich hilfreich, so kann man wenigstens 
nach den Prozessen googlen.

Mittlerweile weiß ich, erstmal 1/2 h früher einschalten und machen 
lassen bevor ich das Ding brauche ;)
Gast #7201188
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Kolja L. schrieb:
> Was ist Windows?
Ein OS bzw. Betriebssystem fuer handelsuebliche Computer.Wird von 
Milliarden von Usern und tausenden von Firmen weltweit verwendet.
Versuche mit Hilfe einer Suchmaschine auf die Microsoft- oder 
Wikipediawebseite zu gelangen um naeheres darueber zu erfahren.Bildung 
kann nicht schaden.
Gast #7201198
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Solange es für Win10 Updates gibt, nutze ich es weiter, danach verwende 
ich Linux.
Auf Win11 steige ich nicht um und ich lege auch nie ein Microsoft-Konto 
an, meiner Privatsphäre und dem Datenschutz zuliebe.
Gast #7201300
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sagjanur schrieb:
> Solange es für Win10 Updates gibt, nutze ich es weiter, danach verwende
> ich Linux.
> Auf Win11 steige ich nicht um

Das haben Tausende von sich gegeben, die niemals auf Win10 umsteigen 
würden ... die Nutzerzahlen belegen das Gegenteil.

Forumsgequake und Realität sind zwei Dinge.
Gast #7201305
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Manfred schrieb:
> as haben Tausende von sich gegeben, die niemals auf Win10 umsteigen
> würden ... die Nutzerzahlen belegen das Gegenteil.
>
> Forumsgequake und Realität sind zwei Dinge.

Laut Microsoft ist Win10 das letzte Windows und es dürfte Win11 gar 
nicht geben.
Marketinggequake und Realität sind zwei Paar Stiefel.
#7201316
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Manfred schrieb:
> Das haben Tausende von sich gegeben, die niemals auf Win10 umsteigen
> würden ... die Nutzerzahlen belegen das Gegenteil.

Yep. Das war oft so, mit den Ausnahmen der mitunter übersprungenen 
Versionen Vista und Win8. Aber schon bei NT/2000 zu XP ging das Spiel 
los, nicht zuletzt wegen der Aktivierung. Dann wollte keiner mehr weg 
von XP. Und dann natürlich nicht von Win7 zu Win10. Und nun...

Die Alternative Linux steht dann stets im Raum, viele reden davon, aber 
kaum jemand macht Ernst. Ja, man hat doch, und die Software, und man hat 
doch kurz mal ausprobiert und das hat nicht exakt so wie in Windows 
funktioniert, und...

Andererseits hat man heute Virtualisierung und die Ressourcen dazu. Mir 
ging Windows auch auf den Zeiger. Also Linux auf die Kiste, und das 
bisherige Windows dieser Kiste landete in einer VM. Das hat auch den 
Charme, dass diese VM den Umzug auf einen neuen Rechner kaum mitbekam. 
Das mit der VM ging aber nur, weil ich kein Gamer bin, keine dicke 
Grafikkarte brauche und keine Software einsetze, die eine braucht.

NB: Würden alle Leute mit solchen Ankündigungen Ernst machen, hätte 
Kanada die Südgrenze mit einem Zaun sichern müssen, um nicht von 
politischen Asylanten aus den USA überrannt zu werden. ;-)
Gast #7201322
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Ich habe Vista und Win8 nie verwendet.
Ich bin aber ganz entspannt und sehe mir immer erst mal ausgiebig an, 
wie sich die neuen Windows-Versionen bewähren.

Bei Win11 scheint mir jetzt schon absehbar, dass die Kontrolle der 
Benutzer ein Ausmass annehmen wird, das ich nicht mehr bereit bin zu 
akzeptieren.
Gast #7201353
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Stefan ⛄ F. schrieb:

> eine FAT32 Partition zum Datei-Austausch

Warum FAT? Linux kann doch mittlerweile auch problemlos NTFS schreiben.

> Positiv aufgefallen ist mir auch sofort die Systemsteuerung. Jetzt sieht
> sie endlich so aufgeräumt aus, wie das bei Windows 10 schon längst hätte
> sein sollen. Das Chaos aus alten und neuen Dialogen ist endlich
> Vergangenheit.

Nicht wirklich. An vielen Stellen landest du im Detail dann doch wieder 
in genau den Dialogen, die man schon teilweise schon seit NT3.51 kennt. 
Und wo das nicht der Fall ist, sucht man sie oft händeringend, weil der 
Schmierfone-like Bullshit halt immer noch längst nicht alles kann, was 
die konnten. Und irgendwo wird man dann fündig. Nur leider nicht dort, 
wo es eigentlich hingehören würde...

> Allerdings ist Windows wohl immer noch deutlich langsamer als Linux

Wie genau willst du das festgestellt haben?
#7201360
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sagjanur schrieb:
> von einem funktionierenden Win10 auf Win11 umsteigt ?

Der Billie hat dich schon mit Win10 total im griff und lässt dank 
unabschaltbarer updates auf deiner maschine laufen was ihm gefällt.
Mit Win11 geht das noch eleganter, da hast du gar nichts mehr zu melden 
und wirst bald jährliche lizenzen zahlen müssen. Dank secure boot kannst 
du dann auch nichts anderes mehr installieren.
Gast #7201373
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(prx) A. K. schrieb:
>> Das haben Tausende von sich gegeben, die niemals auf Win10 umsteigen
>> würden ... die Nutzerzahlen belegen das Gegenteil.
>
> Yep. Das war oft so, mit den Ausnahmen der mitunter übersprungenen
> Versionen Vista und Win8. Aber schon bei NT/2000 zu XP ging das Spiel
> los, nicht zuletzt wegen der Aktivierung.

Nun aber, von NT4 nach Win2000 war ein Fortschritt, was den Komfort beim 
Einrichten anging, wobei beide sich an gewerbliche Nutzer richteten.

XP war für den Heimwerker, was gegenüber W98 durchaus erhebliche 
Unterschiede machte.

Die Aktivierung ist eine andere Baustelle, der gewerbliche Kunde hatte 
seine Corporate-Version, die kein Internet zur Aktivierung brauchte.

> Dann wollte keiner mehr weg
> von XP. Und dann natürlich nicht von Win7 zu Win10. Und nun...

Ich hatte einen schnellen Laptop mit Vista und konnte es garnicht 
leiden. Mit Windows 7 hat Microsoft die Leute erfolgreich beschissen, 
das ist doch nur ein geringfügig umgebautes Vista. Du wirst dreimal 
genau hingucken müssen, mein Vista von Win7 zu unterscheiden.

(prx) A. K. schrieb:
>> Bei Win11 scheint mir jetzt schon absehbar, dass die Kontrolle der
>> Benutzer ein Ausmass annehmen wird, das ich nicht mehr bereit bin zu
>> akzeptieren.
>
> Abwarten. Diese tatsächlich sehr wenig entspannt klingenden Sprüche gab
> es schon bei XP. ;-)

So ist das. Und eigentlich war XP überflüssig, ich sehe das als ein 
bunter gemachtes Win2000. Rein aus Marketinggründen hat man dann Dinge 
umgebaut, um einen Umstieg nach XP zu erzwingen, der Kern ist doch 
unverändert.
Gast #7201387
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Manfred schrieb:

> Mit Windows 7 hat Microsoft die Leute erfolgreich beschissen,
> das ist doch nur ein geringfügig umgebautes Vista.

Ähem nö. Ich würde das eher so ausdrücken: In Windows7 ist alles von 
Anfang an so so gewesen, wie es in Vista erst mit dem letzten 
offiziellen Update wurde.

Sprich: Vista war zu Beginn tatsächlich ziemlich unbrauchbar und wurde 
erst im Laufe der Zeit benutzbar.
Der einzige Beschiss war: Windows7 als solches zu verkaufen. In 
Wirklichkeit war es halt VistaSP1. Das war das, was Vista eigentlich von 
Anfang an hätte sein sollen/müssen.
Gast #7201392
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Joachim B. schrieb:
> .. schrieb:
>
>> Es gab doch hier mal einen geilen Spruch, den ich mir merken musste :-)
>> "Jungs, frisst Scheiße, eine Milliarde Fliegen kann sich doch nicht
>> irren."
>
> "fresst"
> das war ein Werbespruch zu VHS oder betamax Kassetten in den 70er und es
> waren "100 Millionen Fliegen"

"fresst"... stimmt, habt ihr absolut recht, "deutsch sprach, schwere 
sprach", oder so, aber wie auch immer dieser Spruch ursprünglich ging, 
ob 1 Milliarde oder 100 Millionen, nach den ganzen Geschichten der 
letzten Jahre, die sich um die Bananensoftware von Microsoft drehten, 
gibt es massenhaft Leute, die bereit sind ihren neuen alten Dunst weiter 
zu inhalieren. Man hört immer wieder den Spruch "Was gibts denn sonst 
noch?"
Gast #7201394
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Walter K. schrieb:
> Es gibt gute stabile und sichere OS und es gibt Windows!
>
> Zu den erstgenannten zähle ich MacOS, Linux und die BSDs!

MacOS ist bis Version 9 kein stabiles OS. Das war instabiler als die 
Oberfläche Windows 3.1 oder das OS Windows 95.

Stabil wurde es erst mit dem Darwin Kernel ab Mac OS X.
Gast #7201501
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sagjanur schrieb:
> Laut Microsoft ist Win10 das letzte Windows und es dürfte Win11 gar
> nicht geben.

Für mich sieht Windows 11 weitgehend danach aus, wo Windows 10 vor 5 
Jahren hätte hin kommen sollen. Also das was bisher Windows 10 genannt 
wurde waren nur unfertige Beta Versionen.

Dass man in der Taskleiste die Gruppierung nicht mehr als schalten kann 
und die geöffneten Dateinamen bzw. Projektnamen nicht sehen kann finde 
ich allerdings auch oberscheiße. Das ist mir zu hause gar nicht 
aufgefallen, weil ich da selten an mehreren Projekten parallel arbeite. 
Aber im Büro ist das der alltägliche Wahnsinn.
Gast #7201503
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(prx) A. K. schrieb:
> Also Linux auf die Kiste, und das
> bisherige Windows dieser Kiste landete in einer VM

Dabei wird doch die Lizenz ungültig. Wie bist du damit umgegangen? Das 
interessiert mich weil ich das nämlich gerne ebenso machen würde.

Außerdem läuft Windows 10 in einer VM unter Linux ziemlich träge, viel 
träger als Windows 7. Gibt's dazu eine Patentlösung?
Gast #7201506
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sagjanur schrieb:
> Sind Windows-Versionen eigentlich abwärtskompatibel ?
> Kann man also mit einer Lizenz für Win11 (z.B. bei einem im Paket
> gekauften Refurbished-Rechner) auch Win10 installieren ?

Ja, das habe ich vor vielen Monaten auf irgendeiner Microsoft Webseite 
gelesen. Der Downgrade soll immer möglich sein, auch wenn der Rechner 
original mit Windows 11 geliefert wurde. Die gehen wohl schon davon aus, 
dass viele Kunden das Windows 11 nicht wollen.
Gast #7201507
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c-hater schrieb:
> Warum FAT? Linux kann doch mittlerweile auch problemlos NTFS schreiben.

Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Linux hat mir 2x ein NTFS 
Filesystem so zerschossen, dass sämtliche Reparaturtools (sowohl unter 
Linux als auch unter Windows) daran scheiterten.

Um jetzt mal ein ZIP File oder einen Screenshot herum zu schieben, 
reicht mir FAT32. Ich benutze das nur selten.

c-hater schrieb:
>> Allerdings ist Windows wohl immer noch deutlich langsamer als Linux
> Wie genau willst du das festgestellt haben?

Darauf gehe nicht weiter ein, weil ich keine Lust auf die darauf 
folgende Diskussion habe.
Gast #7201510
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sagjanur schrieb:
> Welchen konkreten sachlichen Grund gibt es eigentlich, das jemand jetzt
> von einem funktionierenden Win10 auf Win11 umsteigt ?

Habe ich in den ersten Absatz meines Eröffnungsbeitrages geschrieben.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Windows brauche ich nur ab und zu, um meine eigene Software
> zu testen und um Windows spezifische Probleme meiner
> Junior-Kollegen zu lösen.

Die Junioren wollen alle bald auf Windows 11 wechseln. Einige haben es 
bereits getan und schlagen dann bei mir auf, wenn etwas nicht 
funktioniert. Das ist halt mein Nebenjob, dafür werde ich besser 
bezahlt.
Gast #7201513
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(prx) A. K. schrieb:
> Weshalb muss eine Nachfolgeversion eigentlich deutlich anders aussehen?
> Reicht es nicht, wenn sie genauso aussieht, und einfach nur etwas besser
> ist?

Das ist wie in der Mode. Ein andere Design sieht frisch aus und 
motiviert zum lieb haben. Auch wenn es in Wirklichkeit aus Omas 
Mottenkiste stammt.

Ich lach mich innerlich auch kaputt, weil man immer abwechselnd zwischen 
abgerundeten und eckigen Fenstern wechselt, sowie zwischen blassen 
Farben und ergonomischen Kontrasten.

Aber hey, es sieht frisch aus.
#7201538
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Dabei wird doch die Lizenz ungültig.

Das war ursprünglich ein Win7 Pro mit Aufkleber auf dem PC, aktualisiert 
auf Win10. Musste ich nur neu aktivieren.

Rechtlich ist das sauber. Vorher lief exakt ein Windows auf dem Blech, 
nachher exakt eines als VM. Die Lizenz bleibt also gültig.

Auch die spätere Migration der VM auf den neuen Rechner ist 
unproblematisch, solange man damit nicht Ping Pong spielt. Einmal in N 
Monaten oder so.
Gast #7201551
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(prx) A. K. schrieb:
> Das war ursprünglich ein Win7 Pro mit Aufkleber auf dem PC, aktualisiert
> auf Win10. Musste ich nur neu aktivieren.

Mit "aktivieren" meinst du einen Anruf bei Microsoft?

Ich dachte die OEM Lizenz hängt am Hersteller des Rechner (z.B. Dell), 
währen die VM z.B. von Oracle ist. War das egal?

Ich hatte Microsoft mal angeschrieben, ob ich mein OEM Windows in eine 
VM verschieben kann. Sie schrieben mir dass das nicht möglich sei. Aber 
vielleicht bin ich da nur an den falschen geraten. Oder es ist nur 
theoretisch nicht zulässig, praktisch aber doch möglich.
#7201562
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich hab's mit VirtualBox versucht. Vielleicht liegt es auch irgendwie an
> der Hardware.

Es kann nützlich sein, anschließend Rechnerputz zu machen. Irgendwelche 
Software, die sich um Belange der vorherigen Hardware kümmert, ist dann 
ja obsolet.

VMware wurde es, weil ich das seit reichlich 2 Jahrzehnten nutze (nicht 
nur privat). Vorher unter Windows, nun unter Linux. Das Management von 
Linux KVM sagte mir nicht so recht zu.
Gast #7201685
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Zu dem ins VM verschieben. Ob etwas geht, und ob etwas legal ist, sind 2 
verschiedene Dinge. Man kann in einer Lizenz festlegen, das sie für eine 
VM oder für einen PC ist. Besonders Problematisch sind nur Situationen 
wo Legal, aber geht nicht (weil technisch verhindert). Geht, aber nicht 
legal, stört mich jetzt wenig, Menschen tun schon, zumindest das 
moralisch richtige (wobei das wieder was anderes dein kann), und so 
sollte das auch sein.

Zum Dateien austauschen zischen Windows und Linux, würde ich UDF 
empfehlen. Das ist Portabel, kein MS scheiss, und ohne die FAT und NTFS 
Limitationen, die die von MS geerbt haben.
#7201694
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Was ist Speicherintegrität?
>
> Ist dein Google kaputt, oder kommen damit nur noch die alten Leute klar?
Hi,
Hast Du es installiert? Es ist ja ein Update, eine zusätzliches Feature.
Das würde mich schon interessieren.
Du bist ja der Windows 11 Experte hier.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ohne TPM kannst du Windows 11 nicht mal installieren.

Ich schalte nur den Rechner ein und arbeite damit.
Ach ja, statt MBR GPT beim Partitionieren, sonst merk ich nichts von den 
Riesenunterschieden.
Und TPM läuft im Hintergrund, wieso da so ein Bohei drum gemacht wird?
Zitat:
"...Im Jahr 2021 hat Microsoft angekündigt, dass TPM 2.0 für die 
Installation von Windows 11 erforderlich sein wird. Dies hat zu 
reichlich Verwirrung über TPM (Trusted Platform Module) und seine 
Bedeutung für diejenigen geführt, die ein Upgrade auf Windows 11 
durchführen möchten..."
/Zitat

ciao
gustav
#7201705
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DPA schrieb:
> Zu dem ins VM verschieben. Ob etwas geht, und ob etwas legal ist, sind 2
> verschiedene Dinge.

Und ob Microsoft es für legal hält, oder die obersten Gerichte, sind 
auch verschiedene Dinge. Entsprechenden Berichten zufolge sind auch OEM- 
und Volume-Lizenzen in D rechtlich wiederverwendbar, während MS das nur 
bei Retail-Lizenzen einräumt. Nur halt nicht die gleiche Lizenz 
mehrfach, und das war der Zirkus mit den Wiederverkäufern.
Gast #7201714
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Muss sagen, Win11 ist grundsätzlich gar nicht so verkehrt. Allerdings 
kommts auch bissl drauf an:

Hab dieses Jahr mir ne neue Bude mit 5800X zusammengezimmert und hatte 
Win11 auf dem alten iMac von 2013 drauf - konntste knicken, das Ding war 
so derbe langsam, da war Win10 wirklich deutlich flotter gewesen. Für 
nen alten 4-Kern mit 16GB RAM und nur halber SSD (FusionDrive: Mini-SSD 
+ HDD) spielt das schon ne Rolle. Soll heißen: ohne flotte SSD machste 
bei Win11 kaum nen Meter gut.

Was mir beim Umstieg auf den 5800X aufgefallen ist: die 8 Kerne machen 
die Kiste sehr schnell, aber trotzdem gabs auf dem B550-MSI-Chipsatz 
teilweise nervige Mikroruckler. Da hat erst nen Update der CPU-Firmware 
auf die AGESA 1.2.0.7 was verbessert, seitdem passt's. Daher: dieser 
ganze TPM-Kram hat nicht nur Vorteile.
Für nen relativ nagelneuen PC hat mich das schon ziemlich erschrocken, 
dass man MSI/Nvidia/AMD & Co erstmal anderthalb K hinterherwirft und 
kriegt nen Rechner, der eigentlich direkt nach Zusammenbau noch 
Nachgebastel bedarf. Geht bei den BIOSen los - ist da 'n altes BIOS 
drinne, bootet der gar nicht den neuen AMD-Chip. Nur mit irgendnem alten 
Steinzeit-USB-Stick konnte ich das Board überhaupt zum Flashen des Bios 
motivieren. Wo's dann ging, kannste dann im BIOS selber die 
Firmwareupdates sogar mit neueren USB-Sticks durchführen - toll! Schön 
sinnvoll, zwei Sorten von USB-Sticks für die selbe Sache nutzen zu 
können...

Dennoch ist Win11 ne deutliche Verbesserung ggü. Win10. Mit WSL läuft 
die Kiste prima und man hat endlich ohne das Cygwin-Gedönse wie auch 
schon bei Win10 halbwegs ne Shell zur Verfügung.

Also ganz schlecht find ich's nicht, aber wie gesagt, ohne aktuelle HW 
kannste's vergessen.
Gast #7201717
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Karl B. schrieb:
> Hast Du es installiert?

Nein, brauche ich nicht.

> Du bist ja der Windows 11 Experte hier.

Eher nicht. Ich kenne Windows 11 erst seit 3 Tagen.

> Und TPM läuft im Hintergrund, wieso da so ein Bohei drum gemacht wird?

Weil es das als Chip und als Software Lösung gibt. Es soll prinzipiell 
dazu verwendet werden, Passwörter und Schlüssel sicher zu verwahren. 
Aber wie vertrauenswürdig kann das sein, wenn man (den Chip) nicht 
einmal updaten kann? Und inwiefern ist die Software Variante besser als 
was es vorher schon gab?

Die Hersteller vom TPM haben wenig dafür getan, Vertrauen zu gewinnen. 
Für viele Leute ist das nach UEFI eine weitere relativ teure 
Pflicht-Komponente, die sie nicht haben wollten.
Gast #7201730
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Ingo W. schrieb:
> Wenn du schon so weichgekocht bist, dass dich die Überwachung durch
> Windows 10 nicht stört, wirst du auch Windows 11 schweigend schlucken.

Leseschwäche ?
In Win10 habe ich alle Spionagefunktionen soweit wie möglich deaktiviert 
und selbstverständlich habe ich auch kein Konto bei MS (und werde nie 
eines haben).
#7201807
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René H. schrieb:
>> Weshalb muss eine Nachfolgeversion eigentlich deutlich anders aussehen?
>> Reicht es nicht, wenn sie genauso aussieht, und einfach nur etwas besser
>> ist?
>
> Du sagst es. Oder wie ich immer sage, Funktionalität vor Design.

Es ist die Erwartungshaltung. Den Kunden wurde über zig Jahre 
eingebläut, das Fixes kostenlos zu sein haben, nur deutliche erkennbare 
Änderungen eine neue Version rechtfertigen. So kommt aber in einem 
gesättigten Markt mit 10 Jahren Servicezeit zu wenig Geld rein und das 
was reinkommt, geht in die Änderungen, nicht in Sicherheit und 
Stabilität.

Deshalb gehen etliche Hersteller zu Abo-Lösungen über. Nicht selten 
unter einigem Protest der Kunden - bei Adobe beispielsweise. MS presst 
Unternehmenskunden auch schon seit langem in ein Abo, die Software 
Assurance. Kriegt man als Privatkunde nur (noch) nicht so mit.
Gast #7201864
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(prx) A. K. schrieb:
> René H. schrieb:
>>> Weshalb muss eine Nachfolgeversion eigentlich deutlich anders aussehen?
>>> Reicht es nicht, wenn sie genauso aussieht, und einfach nur etwas besser
>>> ist?
>>
>> Du sagst es. Oder wie ich immer sage, Funktionalität vor Design.
>
> Es ist die Erwartungshaltung. Den Kunden wurde über zig Jahre
> eingebläut, das Fixes kostenlos zu sein haben, nur deutliche erkennbare
> Änderungen eine neue Version rechtfertigen. So kommt aber in einem
> gesättigten Markt mit 10 Jahren Servicezeit zu wenig Geld rein und das
> was reinkommt, geht in die Änderungen, nicht in Sicherheit und
> Stabilität.
>
> Deshalb gehen etliche Hersteller zu Abo-Lösungen über. Nicht selten
> unter einigem Protest der Kunden - bei Adobe beispielsweise. MS presst
> Unternehmenskunden auch schon seit langem in ein Abo, die Software
> Assurance. Kriegt man als Privatkunde nur (noch) nicht so mit.

Machen aber nicht alle so, auf der anderen Seite ist das eine schöne 
Ausrede, um seine Kundschaft in die Richtung zu lenken, wo man sie für 
seine eigenen Geschäftszwecke haben möchte.

Als Beispiel, dass es nicht alle so machen, kann ich mein aktuelles 
Smartphone nennen. Als ich von Android 11 auf 12 upgegradet habe, war 
optisch am System nichts festzustellen, bis auf die neue Androidversion, 
dem Kernel, Knox..... Alle Icons, Menüs, etc. war wie gehabt. Geht also 
auch.
Gast #7201893
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db8fs schrieb:
> Muss sagen, Win11 ist grundsätzlich gar nicht so verkehrt. Allerdings
> kommts auch bissl drauf an:
> Hab dieses Jahr mir ne neue Bude mit 5800X zusammengezimmert und hatte
> Win11 auf dem alten iMac von 2013 drauf - konntste knicken, das Ding war
> so derbe langsam, da war Win10 wirklich deutlich flotter gewesen. Für
> nen alten 4-Kern mit 16GB RAM und nur halber SSD (FusionDrive: Mini-SSD
> + HDD) spielt das schon ne Rolle. Soll heißen: ohne flotte SSD machste
> bei Win11 kaum nen Meter gut.

Was jemand, woran es eigentlich liegt, dass seit Windows 10 das System 
so langsam geworden ist, dass ohne eine SSD nix wirklich voran geht. Ich 
meine nur an den vielen Hintergrunddiensten kann es doch nicht alleine 
liegen, die gabs ja schon immer.
#7201899
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Ich habe gehört, bei den PCs, wo W11 sagt, sie würden nicht unterstützt, 
und die Nutzer es dann trotzdem installieren, fehle irgend ein 
Virtualisierung & Integritätscheck Feature in der CPU, welches Windows 
dann emulieren muss, was es anscheinend verlangsamen würde. Aber ich 
erinnere mich nicht mehr an die Details oder wo ich das gelesen habe.
Gast #7201901
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.. schrieb:
> Was jemand, woran es eigentlich liegt, dass seit Windows 10 das System
> so langsam geworden ist, dass ohne eine SSD nix wirklich voran geht. Ich
> meine nur an den vielen Hintergrunddiensten kann es doch nicht alleine
> liegen, die gabs ja schon immer.

Das ist nicht pauschal Wuin10. sondern erst ab einem späteren Zeitpunkt 
nach der Einführung von Win10 (vor ca. eineinhalb Jahren) aufgetreten.
Da war die Festplattenauslastung der Sysetmplatten beim Booten plötzlich 
mindestens 15 Minuten bei 100% (bei verschiedenen Rechnern), was das 
System in der Phase extrem ausbremst.
Abhilfe hat auch bei mir der Austausch der Systemplatten durch kleine 
SSDs (500GB) geschaffen, die Datenplatten sind nach wie vor HDDs.
Die ausgetauschten Systemplaten habe ich zur Installation von Linux im 
Dual Boot-Modus genutzt.
Gast #7201913
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Oder haben sie wieder die gleiche Schweinerei abgezogen, wie damals beim 
Win. Vista? Das System hat doch damals auch reichlich CPU Leistung für 
nix verschwendet, hieß damals glaube ich, die hätten eine Hardware 
Abstraction Layer eingezogen.
Gast #7201933
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Dirk O. schrieb:
> Ich bringe z.B. meine PCI-e Karten mit COM / LPT Port unter
> W11 nicht zum Laufen, weil die Treiber (obwohl angebl. für W11
> zertifiziert) nicht akzeptiert werden. Unter W10 war alles ok.

Wenn der Treiber mit Windows 10 funktioniert hat, dann funktioniert der 
auch mit Windows 11.

Die Lösung, unsignierten Treiber installieren.
Dazu gibt  es Anleitungen im Netz.

Ich habe eine alte Technotrend USB-TV SAT Box mit Windows 11 am laufen.

Jedoch mache ich eins, das ich Windows mit NTLite vorbereite und da habe 
ich die Treiber die ich brauche schon mit eingebaut.
Gast #7201944
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Alexander schrieb:
> Eine Windows 10 Lizenz kostet 4,09 € auf eBay.

Das sind sehr wahrscheinlich die illegalen Lizenzen, bei dem man mit 
einer Strafe vor Gericht rechnen muss, weil der Richter dann sagen wird, 
dass man offensichtlich am Preis erkennen hätte können, dass es sich 
hier um kein legales Angebot handeln muss.

Die Gerichtskosten dürften höher sein, als eine Lizenz zu ordentlichen 
Preisen.

Daraus folgt, eine Windows 10 Lizenz kostet weitaus mehr als 4,09 €.
Gast #7201949
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sagjanur schrieb:
> Auf Win11 steige ich nicht um und ich lege auch nie ein Microsoft-Konto
> an, meiner Privatsphäre und dem Datenschutz zuliebe.

Ich nutze kein Win11, aber ein erzwungenes MS Konto habe ich bereits 
aufgrund:
1. Meinem alten Lumia 950 Smartphone.
2. Minecraft und dem Wechselzwang des Accounts von Mohjang nach MS vor 
ein paar Monaten.
3. State of Decay 2, dass unbedingt ein MS Konto wollte und sich 
ansonsten weigert zu starten.

Potentiell könnte auch noch der Flight Simulator als Grund dazukommen, 
sollte ich Interesse an dem haben und den mal wieder kaufen.

Die Privatsphäre und der Datenschutz ist daher bedingt gefährdet, da ich 
Windows aber eh nur noch zum Spielen und zum Gucken von Netflix nutze, 
ist das nur bedingt.

Die Linux Partition auf dem gleichen Rechner ist verschlüsselt und 
Dateien zwischen der Win und Linux Partition werden nur auf dem 
Linuxsystem ausgetauscht.
Gast #7201957
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(prx) A. K. schrieb:
> Andererseits hat man heute Virtualisierung und die Ressourcen dazu. Mir
> ging Windows auch auf den Zeiger. Also Linux auf die Kiste, und das
> bisherige Windows dieser Kiste landete in einer VM. Das hat auch den
> Charme, dass diese VM den Umzug auf einen neuen Rechner kaum mitbekam.
> Das mit der VM ging aber nur, weil ich kein Gamer bin, keine dicke
> Grafikkarte brauche und keine Software einsetze, die eine braucht.

Und deswegen bin ich immer noch Dualbooter und verlasse mich auf die 
Verschlüsselung meiner Linux Partition.

Meine CPU hat leider keine iGPU, weswegen ich auf dem Hostsystem unter 
Linux keine iGPU nutzen kann und eine zweite dedizierte GPU zu kaufen 
sehe ich allein schon aus Stromspargründen nicht ein.

Wünschenswert wäre eine bessere Virtualisierung der GPUs. Das müssten 
und könnten aber nur die GPU Hersteller selber lösen und solange da kein 
Bedarf besteht bzw. keiner vorprescht wird das keiner machen.
Ich weiß auch nicht, wie das genau realisiert werden soll, dass sowohl 
Host-, als auch Gastsystem nativ auf die gleiche GPU zugreifen können.
Da könnten sich die GPU Hersteller aber ruhig mal den Kopf darüber 
zerbrechen, denn so ein Feature würde ich gut finden.

Andere Lösungen wie, sowohl Linux als auch Windows zu virtualisieren, 
scheiden leider auch aus, da ich unter Linux wiederum Virtualisierung 
für andere Maschinen einsetzen können möchte.

Ein anderer Grund warum der Wechsel von iGPU (Hostsystem) zu dedizierter 
GPU (Gastsystem) keine sinnvolle Lösung ist, liegt noch daran, weil man 
dann auch die Bildschirme bezüglich dem Eingangssignal immer umschalten 
müsste.
Gast #7201963
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sagjanur schrieb:
> Welchen konkreten sachlichen Grund gibt es eigentlich, das jemand jetzt
> von einem funktionierenden Win10 auf Win11 umsteigt ?

Funktional betrachtet gibt es den derzeit nicht.

Theoretisch bietet Win11 DirectStorage was für Games interessant sein 
kann, aber momentan nicht benutzt wird, da noch die Spiele dazu fehlen.

Andere Gründe wie Zukunftssicherheit bezüglich Sicherheitsupdates 
entfalten ebenfalls erst viel später ihre Wirkung. Der Support von Win10 
wird erst am 14. Oktober 2025 eingestellt. Bis dahin reicht also Win10.

Andere Gründen, wie sie Stefan F. anführte, sind eher eine 
Geschmacksfrage, aber keine funktionelle Notwendigkeit.

Sicherheitstechnisch sind mir auch keine Funktionen bekannt, was Win11 
gegenüber Win10 besser machen könnte.
Es ist also nicht so wie bei Win 7 vs. Win 8, wo Win8 wesentliche 
Sicherheitsmerkmale hatte, die Win 7 noch fehlten.
Gast #7201969
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Manfred schrieb:
> So ist das. Und eigentlich war XP überflüssig, ich sehe das als ein
> bunter gemachtes Win2000. Rein aus Marketinggründen hat man dann Dinge
> umgebaut, um einen Umstieg nach XP zu erzwingen, der Kern ist doch
> unverändert.

Die Komptabilitätsmodi sind in XP weitaus fortgeschrittener als in 
Windows 2000.


Wäre damals, als Windows NT eingeführt wurde, Speicher bereits 
spottbillig gewesen, dann hätte Microsoft den ganzen Windows 9x Zug auch 
einfach auslassen können. Aber dann wäre es später schwierig geworden, 
einen Grund zu haben, der es den Leuten Schmackhaft macht auf eine neue 
Windows NT Version zu wechseln.
Mit Win9x hatte man somit eine instabile Sackgasse, die ohnehin keine 
Zukunft hatte und konnte so die Kunden melken, andererseits war aber 
diese Sackgasse notwendig, weil die meisten Rechner am Anfang nur 4 bis 
8  MB RAM hatten, was zu wenig für ein echtes reines 32 Bit System sind. 
Es werden nämlich allein schon 4 MB für die Page Tables benötigt.

Spätestens als die Rechner mehr RAM hatten, hätte Microsoft einfach 
Windows 98 und Me auslassen und die Nutzer zu NT Systemen wechseln 
lassen können, aber das war wohl nicht gewollt, denn mit Win98 und Me 
konnte man die Nutzer noch gut melken und man wusste bereits, dass es 
keine Zukunft hat und daher ein erneutes Upgrade zu einem späteren Win 
NT notwendig würde.
Dieses spätere Win NT wurde dann WinXP.
Gast #7201970
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Joachim B. schrieb:
> .. schrieb:
>> Es gab doch hier mal einen geilen Spruch, den ich mir merken musste :-)
>>
>> "Jungs, frisst Scheiße, eine Milliarde Fliegen kann sich doch nicht
>> irren."
>
> "fresst"
> das war ein Werbespruch zu VHS oder betamax Kassetten in den 70er und es
> waren "100 Millionen Fliegen"

Scheiße ist halt billig und Gold teuer.
Gast #7201977
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Alexander schrieb:
> Was gibts denn sonst noch?

Realistisch betrachtet nur Mac OS X oder Linux.

Wenn du etwas offener bist und geringe Ansprüche an eine gute HW 
Unterstützung hast und idealerweise die Treiber selber schreiben 
kannst,. dann bieten sich noch FreeBSD, Haiku und ArcaOS (OS/2).

Wenn du keine Ansprüche an moderne Sicherheitsfeatures oder Fähigkeiten 
hast, dann wäre auch Amiga OS 4.1, MenuetOS und FreeDOS eine Option.

Alle genannten Betriebssysteme werden derzeit noch weiterentwickelt.
Und sicherlich ist die Liste nicht vollständig. Android und iOS habe ich 
mal weggelassen weil es hier meiner Meinung nach ja um Betriebssysteme 
für den Desktop geht.
Gast #7201985
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> c-hater schrieb:
>> Warum FAT? Linux kann doch mittlerweile auch problemlos NTFS schreiben.
>
> Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Linux hat mir 2x ein NTFS
> Filesystem so zerschossen, dass sämtliche Reparaturtools (sowohl unter
> Linux als auch unter Windows) daran scheiterten.

Hast du Windows in den Ruhezustand versetzt und danach Linux gebootet um 
dann auf die NTFS Partition zuzugreifen? Wenn ja, dann kein Wunder.

Ich greife schreibend von Linux auf NTFS jetzt schon seit Jahren zu und 
hatte noch nie Probleme. Ich nutze den Ruhezustand allerdings auch 
selten und fahre den Rechner immer richtig herunter. Wenn ich den 
Ruhezustand nutze, dann boote ich auch immer das vorherige System das in 
den Ruhezustand versetzt wurde.

> Um jetzt mal ein ZIP File oder einen Screenshot herum zu schieben,
> reicht mir FAT32. Ich benutze das nur selten.

Fat32 hat ein 4 GiB Dateilimit und bietet keinen Zugriffsrechteschutz.
Eine Alternative wäre ExFat, damit wäre dann zumindest das 4 GiB Limit 
behoben. Das Problem mit dem fehlenden Zugriffsschutz hast du damit aber 
dennoch.
Gast #7202000
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.. schrieb:
> Was jemand, woran es eigentlich liegt, dass seit Windows 10 das System
> so langsam geworden ist, dass ohne eine SSD nix wirklich voran geht. Ich
> meine nur an den vielen Hintergrunddiensten kann es doch nicht alleine
> liegen, die gabs ja schon immer.

Das war mit erscheinen der SSD abzusehen.

Die Gründe liegen an der Art und Weise wie man Dateizugriffe optimiert.
Bei Festplatten war schon immer das Problem bekannt, dass beliebige 
Zugriffe viel Zeit kosten. Also versuchte man die Daten immer so 
anzuordnen bzw. die Software darauf zu optimieren, dass man die Daten 
linear einlesen kann.
Mit erscheinen der SSDs ist der beliebige Zugriff kein Problem und ein 
lineares auslesen spielt somit keine Rolle mehr und es war abzusehen, 
dass zukünftige Software nicht mehr auf diese Art von linearen Zugriff 
Optimierung optimiert werden wird.
Was den Grund hat, weil die Entwickler natürlich auch mit SSDs arbeiten 
und dann im Laufe der Entwicklung gar nicht mehr merken, dass ihre 
Software von einer HD langsamer lädt und langsam arbeitet.

So geschieht es dann, dass durch die bloße Verbreitung von SSDs neue 
Softwareneuentwicklungen auf HDs immer schlechter arbeiten. Da ist also 
kein Vorsatz und keine Absicht dabei.

Die einzige Lösung ist somit selber auf eine SSD zu wechseln oder bei 
alter Software zu bleiben.

Firmen die Softwareentwicklungen für sich selbst in Auftrag geben, 
können natürlich auch zur Bedingung machen, dass die Software auf einer 
HD getestet und dafür optimiert werden muss, aber in den meisten Fällen 
wird das nichts bringen, weil ja die andere Software von Dritten das 
Spiel nicht mitmacht. Insofern sind alle gezwungen auf SSDs zu wechseln.

Das war mir alles schon bei der Einführung der SSD klar, dass man mit 
zunehmender Verbreitung der SSD zukünftige Software nicht mehr auf die 
Schwächen der HDs optimieren wird.
Gast #7202009
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Nano schrieb:
> Wünschenswert wäre eine bessere Virtualisierung der GPUs. Das müssten
> und könnten aber nur die GPU Hersteller selber lösen und solange da kein
> Bedarf besteht bzw. keiner vorprescht wird das keiner machen.

Nicht unbedingt. Es gibt da schon optionen. z.B. virtio gpu. Ich bin mir 
aber nicht sicher, auf welchem stand die Windows Guest Treiber sind / ob 
da irgend wer drann arbeitet, ich glaube die sind momentan nur 2d und 
alt? Bei linux guests gibts da den VirGL Treiber. Eine Direct3D Version 
für Windows ist wohl noch ein Zukünftiges Ziel 
(https://docs.mesa3d.org/drivers/virgl.html).
Gast #7202012
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DPA schrieb:
> Nano schrieb:
>> Wünschenswert wäre eine bessere Virtualisierung der GPUs. Das müssten
>> und könnten aber nur die GPU Hersteller selber lösen und solange da kein
>> Bedarf besteht bzw. keiner vorprescht wird das keiner machen.
>
> Nicht unbedingt. Es gibt da schon optionen. z.B. virtio gpu.

Du willst mir jetzt doch nicht ernsthaft eine reine Softwarelösung als 
Alternative vorschlagen?!

Was gesucht wird ist eine Virtualisierung auf Hardwareebene ohne 
Performanceeinschränkungen und bei dem man die für die Hardware 
vorgesehenen nativen Treiber verwenden kann.

D.h. eine Fähigkeit der Hardware zwischen zwei Systemen transparent 
umzuschalten ohne das die Hardwaretreiber der einzelnen Betriebssysteme 
merken, dass sie gerade nicht das Sagen haben.
Das ist nicht trivial und gibt es momentan daher auch nicht. Aber 
vielleicht wird es so etwas mal irgendwann mal geben. Das erhoffe ich 
mir zumindest.

Das Problem fängt schon damit an, dass in der GPU das RAM von einer 
Anwendung des Gastsystems belegt sein könnte. Wenn du jetzt auf das 
Hostssystem wechselt, dann müsste die HW in der Lage sein, den Inhalt 
transparent irgendwohin, z.B. auf die SSD wegzusichern.
Dafür wäre wohl auch eine Standardisierung notwendig, damit sich jeder 
OS Hersteller daran hält.

> Ich bin mir
> aber nicht sicher, auf welchem stand die Windows Guest Treiber sind / ob
> da irgend wer drann arbeitet,

Solche Lösungen kann man zum ernsthaften Gamen in der Regel vergessen. 
Daher spielt das für mich als Gamer keine Rolle.

Momentan gibt bei der Virtualisierung nur die Möglichkeit dem Gast OS 
die GPU dediziert als ganzes zur Verfügung zu stellen, dann kann das 
Host OS die GPU aber nicht mehr nutzen und man hat genau das von mir 
oben beschriebene Problem.

Was gewünscht wäre, wäre jetzt eine Hardwarelösung mit dem das trotzdem 
geht.
#7202041
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Nano schrieb:
> Du willst mir jetzt doch nicht ernsthaft eine reine Softwarelösung als
> Alternative vorschlagen?!

Doch.

Nano schrieb:
> Was gesucht wird ist eine Virtualisierung auf Hardwareebene ohne
> Performanceeinschränkungen und bei dem man die für die Hardware
> vorgesehenen nativen Treiber verwenden kann.

Das ist nur in diesem Fall nicht unbedingt effizienter. Es braucht immer 
Grafik API -> IR (zur Optimierung usw. Inklusive GraKa spezifische 
Optimierungen.) -> Command stream zur GPU. Mesa hat früher als IR TGSI 
verwendet. Mittlerweile NIR. (Als generisches IR, das auch mal für 
WebGPU zeug im Raum stand, wäre SPIR-V, vermutlich wäre es am 
sinnvollsten, darauf aufzusetzen). Auf jeden Fall, wenn die Generierung 
des IR im Guest geschieht, und vom Host dann der Rest der üblichen 
Pipeline, kommt es an keinem Punkt zu zusätzlichem Overhead, weil jeder 
schritt auch nativ nötig gewesen wäre.

Im Link von mir steht "The card natively uses the Gallium TGSI 
intermediate representation for its shaders.". Ich weiss nicht, wie 
Aktuell das noch ist. Wäre sicher nicht ideal. (Und ich glaube es gibt 
bei virgel auch sonst noch etwas mehr Abstraktion, als nötig wäre).

Aber wenn es richtig gemacht wird, wäre fast, oder vielleicht sogar 
ganz, 0 overhead, durchaus möglich.

(Und bezüglich der Textur Puffer, dass geht alles per zero copy über 
dmabuf).
#7202061
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Nano schrieb:
> Das sind sehr wahrscheinlich die illegalen Lizenzen

Ich korrigiere, es ist ein Produkt-Key (keine Lizenz) und zu 100% legal.

Windows 7 Loader gibt's wie Sand am Meer die sind natürlich alle 
illegal. Mit BypassESU-v11 gibt's auch noch automatisch Updates.
(aber wozu der Umweg über Windows 7 meine Zeit ist weitaus mehr wert als 
4.09 €)

Der einzige Anreiz Windows 11 zu installieren wäre usb passthrough für 
WSL2, und das auch nur um Android Datenrettungstools zu testen für 
andere Leute, die es nicht hinkriegen eine Live Distro zu booten (oder 
auf ner Windows-Variante beharren). Sorry aber ein Shell Script schreibt 
sich nun mal besser als eine .bat Datei und >dd< und >mount< sind durch 
nichts zu ersetzen.

Zum Gamen hat man nicht wirklich ne Alternative da ist Windows 10 mit 
DX12 Pflicht. Jedes Betriebssystem hat seine Daseinsberechtigung.

Ich hab auch noch ein Netbook und einen PC mit Windows XP drauf. Never 
touch a running system.
Gast #7202083
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Daniel A. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Was gesucht wird ist eine Virtualisierung auf Hardwareebene ohne
>> Performanceeinschränkungen und bei dem man die für die Hardware
>> vorgesehenen nativen Treiber verwenden kann.
>
> Das ist nur in diesem Fall nicht unbedingt effizienter.

Es würde die Verwendung nativer Treiber und einen direkten Zugriff auf 
die Hardware erlauben.

Also so ne Art Virtualisierung für GPUs, wie es das schon für CPUs gibt.

> Es braucht immer
> Grafik API -> IR (zur Optimierung usw. Inklusive GraKa spezifische
> Optimierungen.) -> Command stream zur GPU. Mesa hat früher als IR TGSI
> verwendet. Mittlerweile NIR. (Als generisches IR, das auch mal für
> WebGPU zeug im Raum stand, wäre SPIR-V, vermutlich wäre es am
> sinnvollsten, darauf aufzusetzen). Auf jeden Fall, wenn die Generierung
> des IR im Guest geschieht, und vom Host dann der Rest der üblichen
> Pipeline, kommt es an keinem Punkt zu zusätzlichem Overhead, weil jeder
> schritt auch nativ nötig gewesen wäre.

Das mag sein, du hättest dann aber keine nativen Treiber mehr.

Damit das also etwas wird, müsstest du die Treiber des Gastsystem für 
jedes OS, das du nutzen willst, schreiben und diese dann noch massiv 
optimieren, damit diese zumindest den zweiten Schritt (IR) machen.
Aufgrund des programmiertechnischen Aufwands der dafür notwendig ist, 
ist klar, dass das keine große Aussicht auf Erfolg haben kann. Vor allem 
dann nicht, wenn nicht einmal die GPU Hersteller mitmachen.
Es ist ja jetzt schon schwer genug, NVidia dazu zu bewegen, gescheite 
Informationen für Open Source Treiber unter Linux bereitzustellen.
Und die Nouveau Entwickler hinken den propritären Treibern praktisch 
unverschuldet aufgrund von dieser Tatsache in allem hinterher.

Der große Vorteil der I/O Virtualisierung ist ja gerade der, dass man 
für das Gastsystem die nativen Treiber des Herstellers die von diesem 
für das Gastsystem geschrieben wurden verwenden kann.
Der große Haken ist halt noch, dass das Gastsystem die HW dann für sich 
alleine beanspruchen muss und das Hostsystem diese nicht mehr nutzen 
darf.
Genau hierfür wäre also eine hardwaretechnische Lösung notwendig, die 
das erlaubt.

> Aber wenn es richtig gemacht wird, wäre fast, oder vielleicht sogar
> ganz, 0 overhead, durchaus möglich.

Vielleicht 0 overhead, aber nicht 100 % Kompatibilität, weil der native 
Treiber für die die Software entwickelt bzw. optimiert wird dann doch 
dies und das anders macht, als diese VirGL Gasttreiberschicht.
Beitrag #7202092 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7202129
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Nano schrieb:
> Damit das also etwas wird, müsstest du die Treiber des Gastsystem für
> jedes OS, das du nutzen willst, schreiben und diese dann noch massiv
> optimieren, damit diese zumindest den zweiten Schritt (IR) machen.

Den IR Teil kann man ja von Mesa übernehmen. Und das erscheint mir immer 
noch besser, als einen nativen Treiber für das Host- und für jedes OS 
von jedem Gastsystem zu brauchen.

Nano schrieb:
> Es ist ja jetzt schon schwer genug, NVidia dazu zu bewegen, gescheite
> Informationen für Open Source Treiber unter Linux bereitzustellen.

NVIDIA ist eher die Ausnahme, wenn es um gute OSS Treiber geht. Intel 
und AMD arbeiten da momentan relativ gut mit Linux zusammen. Viele 
mobile GPUs (Vivante, Mali) sind zumindest recht simpel, und haben 
exzellente reverse engagierte OSS Treiber (etnaviv, panfrost, lima, 
etc.) (die funktionieren sehr gut und sind viel zuverlässiger Nouveau, 
aber die GPUs sind leider recht schwach, zumindest die die ich bisher in 
die Finger bekommen habe). Und scheinbar kommt auch das RE der Apple 
iGPUs gut voran.

Also solange man nicht ausgerechnet um jeden Preis NVIDIA nutzen will, 
ist alles gut.


PS:
Bei manchen mobilen GPUs (z.B. vivante) wird immer quasi der komplette 
State gesetzt, und dann gerendert. Bei diesen könnte man vermutlich 
sogar mit relativ wenig Aufwand die HW fast Direkt multiplexen.
Gast #7202199
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Daniel A. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Damit das also etwas wird, müsstest du die Treiber des Gastsystem für
>> jedes OS, das du nutzen willst, schreiben und diese dann noch massiv
>> optimieren, damit diese zumindest den zweiten Schritt (IR) machen.
>
> Den IR Teil kann man ja von Mesa übernehmen. Und das erscheint mir immer
> noch besser, als einen nativen Treiber für das Host- und für jedes OS
> von jedem Gastsystem zu brauchen.

Einen Treiber brauchst du sowieso, denn wie soll das Gast OS denn sonst 
wissen, wie es diese virtuelle GL Grafikkarte nutzen soll.

Der Unterschied ist jetzt nur, jetzt musst du für jedes Gast OS so einen 
Treiber schreiben, während du bei einer nativen HW Lösung den Treiber 
des Herstellers verwenden hättest können, wenn es diesen gibt.

Vorteile gäbe es allenfalls bei Open Source Betriebssystemen, da die für 
die Gastsysteme nur noch einen VM Treiber für diese virtuelle 
Grafikkarte zur Verfügung stellen müssten.

> NVIDIA ist eher die Ausnahme, wenn es um gute OSS Treiber geht. Intel
> und AMD arbeiten da momentan relativ gut mit Linux zusammen. Viele
> mobile GPUs (Vivante, Mali) sind zumindest recht simpel, und haben
> exzellente reverse engagierte OSS Treiber (etnaviv, panfrost, lima,
> etc.) ..

Schon klar, zeigt aber das Problem auf.
Auch die PowerVR Treiber, wie sie häufig bei ARM basierten Systemen 
anzufinden sind, sind problematisch.

> Und scheinbar kommt auch das RE der Apple
> iGPUs gut voran.

Ob Apple hier besser ist als NVIDIA?

> Also solange man nicht ausgerechnet um jeden Preis NVIDIA nutzen will,
> ist alles gut.

Als Gamer kommt man um NVIDIA eigentlich nicht herum.
Gast #7202241
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Nano schrieb:
> sagjanur schrieb:
>> Welchen konkreten sachlichen Grund gibt es eigentlich, das jemand jetzt
>> von einem funktionierenden Win10 auf Win11 umsteigt ?

Bin gerade noch auf einen neuen Punkt gestoßen, der für einige 
interessant sein könnte.

Wenn die ganzen Systemeinstellungen nun komplett in der neuen GUI 
gemacht werden können und nichts mehr von dem alten Zeug dafür benutzt 
wird, dann hat die neue GUI Oberfläche natürlich Vorteile beim 
Skalieren.

Menschen die auf zu kleinen Displays bei zu hohen Auflösungen nichts 
mehr lesen, geschweige erkennen können, dürften somit ein besseres 
Nutzererlebnis erhalten, da die neuen GUIs wesentlich besser skalierbar 
sind als das alte Zeug aus Windows NT Tagen.
Gast #7202331
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Nano schrieb:

> Wenn die ganzen Systemeinstellungen nun komplett in der neuen GUI
> gemacht werden können und nichts mehr von dem alten Zeug dafür benutzt
> wird

Tja, das Problem ist nur: das ist nicht wirklich der Fall. Erstens 
tauchen an etlichen Stellen dann doch wieder die alten Dialoge auf und 
zweitens: wo sie nicht auftauchen, vermisst man sie oft, weil das 
Schmierfone-Gedöns halt doch noch längst nicht alles kann, was die 
Dinger konnten.
#7202653
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(prx) A. K. schrieb:
> René H. schrieb:
>> c-hater schrieb:
>>> weil das Schmierfone-Gedöns halt doch noch längst nicht alles kann
>>
>> Das wird es auch nie können. CAD an einem Minibildschirm, das kann
>> nichts werden.
>
> Dann hänge eben ein Samsung Handy mit DeX an den USB-C Anschluss eines
> 2560x1440 Bildschirms. Fertig ist der Full Size Desktop auf
> Smartphone-Basis.

Es gibt aber m.E. keine vernünftigen Apps, die den Programmen für 
Windows und Mac-OS ebenbürtig sind. Und Samsung DeX ist auch nicht das 
gelbe vom Ei, meiner Erfahrung nach.
Gast #7202664
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Alexander schrieb:
> Ich korrigiere, es ist ein Produkt-Key (keine Lizenz) und zu 100% legal.
>
> Windows 7 Loader gibt's wie Sand am Meer die sind natürlich alle
> illegal.

Also Windows 7 Produkt Keys, die gibt es immer wieder am Wertstoffhof.
Ich habe die Aufkleber mit dem Handy geknipst, das letzte mal waren
4 Desktop und ein Laptop im oben auf im Container.
Diese Keys funktionieren auch mit Windows 11.
Aktivierung kein Problem.
Es waren Keys von Windows 7 Pro.
Gast #7203058
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Rainer Z. schrieb:
> wobei ich bei der Installation den Weg über Windows 10 machen
> musste. Hat es jemand schon anders geschafft (Windows 11 clean install
> und Aktivierung mit Windows 7 Key)?

Ja habe ich geschafft, kein Problem.
Wichtig dabei, der PC darf keine Verbindung zum Internet haben.
Also LAN Kabel abstecken oder bei WLAN keine Verbindung herstellen.
Es kommt dann der Punkt wo man anklicken kann
 " ich habe kein Internet "
im nächsten Punkt " mit eingeschränkten Setup weitermachen"

Du kannst die Installation komplett durchführen.
Der PC startet und der Desktop erscheint.
Dann die Aktivierung ausführen, hier den Windows 7 Key eingeben.
Hier muss eine Verbindung zum Internet bestehen.

Wichtig, der Key muss zur installierten Version passen.
Also wenn Du einen Key für Win7 Pro hast, dann auch Windows 11 Pro 
installieren.
Gast #7203170
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Rainer Z. schrieb:
> Hat es jemand schon anders geschafft (Windows 11 clean install
> und Aktivierung mit Windows 7 Key)?

Die c't 2022-19 "Home wird Pro" hat sich zu einigen Dingen ausgelassen, 
die auch für Win_11 passen sollen und es nebenbei auch erwähnt.

Ich denke mal, Du ziehst Win11 mit einem generischen Key hoch und 
änderst nach der Installation den W7-Key rein.

Mein Win10 hat sich auch, wie im Artikel beschrieben, geweigert, den 
FTS-OEM-Key zu fressen. Über den Zwischenschritt ging es dann.

https://dl4free.com/?2fq9aquo1mazsskql5o9
Gast #7203295
Lesenswert?

Erstmal Danke an Feldjäger und Manfred.

Der Sachverhalt ist etwas komplizierter, deswegen habe ich es zunächst 
weggelassen. Ich habe ein Windows 7 Notebook, welches mittels 
SLIC-Tabelle im Bios aktiviert ist. Auch nach Neuinstallationen mit 
Windows 7 habe ich nicht den Key auf dem Aufkleber verwendet, sondern 
wieder mittels der SLIC-Tabelle aktiviert.

Ein Clean Install von Windows 10 kann nicht mittels SLIC aktiviert 
werden, ebenso wenig ein Clean Install von Windows 11.

Was aber ohne Weiteres geht (auch bei lokalem Konto!): Mit 
SLIC-Tabelle aktiviertes Windows 7 auf Windows 10 upgraden. Und von 
Windows 10 auf Windows 11 upgraden. Unter Einstellung -> System -> 
Aktivierung heißt es jeweils: "Windows wurde mit einer digitalen Lizenz 
aktiviert." Alles paletti.

Ein direktes Upgraden von Windows 7 auf Windows 11 geht übrigens 
nicht.

Bei künftigen Neuinstallationen will ich diese Umwege vermeiden. Deshalb 
die Frage mit dem Windows 7 Key (den ich bisher wegen Aktivierung mit 
SLIC-Tabelle nie benutzt habe). Diese Frage ist nun beantwortet.

Alternative wäre evtl. Aktivierung mittels Microsoft-Konto. Aber auch 
hier weiß ich nicht, ob es funktioniert, weil ich seit Windows 7 
ausschließlich mit lokalem Konto arbeite. Was ich also nicht weiß, ist, 
ob nach Windows 7 mit Microsoft-Konto ein Clean Install mit Windows 11 
ebenfalls direkt aktiviert werden könnte (dann auch ohne Windows 
7-Key?).

Bitte nicht wundern, dass ein Windows 7 Notebook mit Windows 11 läuft. 
Ja, das geht einwandfrei und sehr flott (Lenovo W510).
#7203581
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Karl B. schrieb:
> bei mir nicht. Ist auch Produkt aus dem Hause Lenovo.

Hatte ich in einem anderen Thread mal kurz erläutert:

Ich habe Windows wie gesagt über den Umweg mit Windows 10 installiert, 
und zwar von einem USB-Stick, das Installationsmedium wurde mit dem 
MediaCreationTool erstellt.

Auf dem Stick muss im Verzeichnis "sources" die Datei "appraiserres.dll" 
gelöscht werden (Achtung, nicht mit der Datai "appraiser.dll" 
verwechseln, die gibt es nämlich auch).

Danach muss "setup.exe" aus dem laufenden Windows heraus gestartet 
werden. Ein Boot mit dem USB-Stick klappte nicht.

Ja, ist nicht so einfach. Ob es mit der neuesten Version 22H2 noch 
funktioniert, habe ich nicht ausprobiert. Genauso weiß ich bisher noch 
keinen Weg für einen Clean Install bzw. ich habe dahingehende Tipps 
selber noch nicht probiert. Trotzdem gut zu wissen, dass der Windows 7 
Key jedenfalls zur Aktivierung akzeptiert wird.

Weitere Tips gibt's bei

https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Windows_11_auch_ohne_TPM_und_Secure_Boot_installieren
#7209289
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Any news about 22H2 Update?
Laufen die Anwendungsprogramme noch?
Läuft die "alte" Hardware noch, die bei 21H noch lief?

Das interessierte mich brennend, bevor ich auf das Icon drücke und 90 
Minuten lang downloaden lasse.
Hab ja noch bis Oktober 2023 dafür Zeit. Drängt ja nicht.

ciao
gustav
#7210126
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Karl B. schrieb:
> Any news about 22H2 Update?
Ja.
> Laufen die Anwendungsprogramme noch?
Ja.
> Läuft die "alte" Hardware noch, die bei 21H noch lief?
Ja.

Habe das Pladderwetter für ein Update eines meiner alten Lenovo 
Notebooks genutzt, für den W520.

Für dieses Notebook mit TPM 1.2 und CPU intel i7 2760QM (zweite 
Generation) gibt es offiziell keine Unterstützung.

Der Versuch, ein vorhandenes Windows 11 21H2 auf Version 22H2 von der 
"offiziellen" Site
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11
upzudaten, wird rasch abgebrochen.

Auf dieser Site gibt es allerdings auch die Möglichkeit, einen USB-Stick 
mittels dem Media Creation Tool und dem Windows 11 Installationsmedium 
zu erstellen. Dies funktioniert problemlos.

Anschließend muss im Verzeichnis des USB-Sticks "sources" die Datei 
"appraiserres.dll" gelöscht oder unbenannt werden. Auf Empfehlung einer 
Site von Günter Born - dazu gleich - habe ich dieses Mal außerdem 
anschließend eine leere txt-Datei in "appraiserres.dll" unbenannt und in 
das Verzeichnis "sources" kopiert.

WICHTIG: Das Update muss dann aus dem laufendem Windows heraus mit 
"setup.exe" gestartet werden. Es läuft problemlos durch.

Hinweis: Auf fast gleiche Weise habe ich ursprünglich von Windows 10 auf 
Windows 11 21H2 upgedatet. Hier war die "appraiserres.dll" im 
Verzeichnis "sources" gelöscht, ohne dass eine leere Dummy-Datei in 
dieses Verzeichnis des Sticks kopiert wurde. Dies funktionierte bei mir 
ebenfalls. Den Hinweis mit der leeren Dummy-Datei habe ich von hier:
https://www.borncity.com/blog/2022/09/24/windows-11-22h2-probleme-und-upgrade-stopper/
(im Abschnitt unter der Überschrift "Weitere Problem").

Der Mann schreibt gute Sachen, bezog sich auf deskmodder.de und ich 
dachte, ich übernehme dieses Mal den Tipp mit der Dummy-Datei, zumal der 
Aufwand mit wenigen Sekunden minimal ist. Möglicherweise funktioniert es 
auch ohne Dummy-Datei wie bei meinen Umstellungen von Windows 10 auf 
seinerzeit Windows 11 21H2.
#7210140
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*Erstens:*
Du hast aber schon verstanden, dass es hier um die größeren Upgrades 
geht, also um das Upgrade, welches einmal im Jahr stattfindet?

Die monatlichen Updates funktionieren aus dem Hintergrund.

*Zweitens:*
Den Stick mit den Installationsdateien erstelle ich ohnehin und hebe ihn 
auf. Dies handhabe ich seit Windows 7 so. Ich habe seither niemals 
anders installiert als vom Stick. Er enthält außerdem 
Reparatur-Optionen, falls es Probleme mit Windows gibt und eine 
DOS-Konsole.

Hast Du sowas etwa nicht in der Hinterhand?
#7210173
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Hi,
bei mir ist fast jeden Tag die folgende Meldung im 
Zuverlässigkeitsverlauf.
"...Beschreibung
Zitat:
Pfad der fehlerhaften Anwendung: 
C:\Windows\ImmersiveControlPanel\SystemSettings.exe
Problemsignatur
Problemereignisame:  MoAppCrash
Vollständiger Paketname: 
windows.immersivecontrolpanel_10.0.6.1000_neutral_neutral_cw5n1h2txyewy
Anwendungsname:  praid:microsoft.windows.immersivecontrolpanel..."
/Zitat
Keine Ahnung.
Und bevor das nicht geklärt ist, kommt das 22H2 Upgrade nicht drauf.
Was ich befürchte, dass die Soundkarte der Übeltäter für die obige 
Meldung ist, denn die wird mit dem bisherigen Windows10-Treiber 
betrieben. Dafür bietet der Hersteller nämlich keine Treiber für Windows 
11 an.
Und vor Installation des 22H2 sollte man sich die block list ansehen.
Habe schon in den Registry Schlüssel reingeguckt.
Red
none
eigentlich dann kein Problem.
Aber wer weiß...

ciao
gustav
Gast #7210176
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Nein. Ist für mich unvollstellbares Steinzeitvorgehen. Ich nutze Devuan 
Linux, und habe überall entweder cron-apt oder apt-mirror installiert. 
Auf einigen Systemen bestätige ich noch manuell, wenn ein neues Release 
ist (kommen alle paar 2-3 Jahre vor), ob ich das wirklich will. Auf 
anderen nichteinmal mehr das. Aber da muss ich nie was manuell 
Downloaden oder sonst was machen. Geht alles still im Hintergrund.
#7210199
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Hi,
was ich nicht verstehe:
System ist aktuell.
Und trotzdem jetzt noch so ein Mammut-Upgrade?
Bin da etwas skeptisch.
Habe einmal Datenträgerbereinigung gemacht. (Ja, die gibt es wieder oder 
auch in Win11)
Über 5 Gigabyte weggeputzt.

Und wie lange dauert der Download und die Installation vom 22H2?

ciao
gustav
Angehängte Dateien:
Gast #7210203
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Karl B. schrieb:
> System ist aktuell.
> Und trotzdem jetzt noch so ein Mammut-Upgrade?

Die Aussage "ist aktuell" bezieht sich auf die Sicherheitsupdates. 
Sicherheitsupdates werden für deine aktuell installierte Version noch 
einige Monate lang angeboten.

Was da zusätzlich angeboten wird ist ein Funktionsupgrade mit runderen 
Ecken, schickeren Farbe, etc. Alles nicht sicherheits-relevant, solange 
deine altere Version parallel dazu gepflegt wird.
#7210245
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Karl B. schrieb:
> Dafür bietet der Hersteller nämlich keine Treiber für Windows
> 11 an.

Weil der Treiber für Windows 10 mit ziemlicher Sicherheit auch unter 
Windows 11 funktioniert. Im Wesentlichen ist Windows 11 ein Windows 10 
in neuen Gewändern.

Karl B. schrieb:
> Und wie lange dauert der Download und die Installation vom 22H2?

Das hängt von Deinem Internet ab. Die Installationsdateien belegen 4,23 
GB auf dem Stick. Bei mir im ländlichen Schleswig-Holstein mit 
Glasfaseranschluss dauert der Download ca. 10 Minuten, habe nicht genau 
darauf geachtet. Ebenso wenig wie ich auf die Dauer der Installation 
geachtet habe. Gefühlt war es wohl eine Stunde. Du musst nach dem 
Anstoßen der "setup.exe" nicht anwesend bleiben, die Installation läuft 
von alleine bis zuende durch.
Gast #7210306
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Rainer Z. schrieb:

> Schon richtig, aber ein paar nette Sachen sind dabei wie diskpart,
> chkdsk...
> Was halt im Problemfall hilfreich sein kann.

Natürlich. Es ist eine Konsole, die Zugriff auf viele ggf. nützliche 
Tools gibt, das ist unbestritten.

Es ist nur halt keine DOS-Konsole. Schon seit Ewigkeiten nicht mehr.
#7210380
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Rainer Z. schrieb:
> Bei mir im ländlichen Schleswig-Holstein mit
> Glasfaseranschluss dauert der Download ca. 10 Minuten,

Nun ja, auf der Microsoft Supportseite ist von 90 Minuten die Rede.
Mit 25 MB/s hier gehen die bisherigen Updates aber schneller.
Offenbar ist auch die Responsezeit des MS Servers hochgerechnet. Und die 
Tageszeit. Dann, wenn alle online sind und womöglich gleichzeitig 
upgraden wollen.

Was mir aber auffiel: Nach Datenträgerbereinigung kam wieder einmal 
schwarzer Sperrbildschirm mit "Userprofil nicht gefunden".
Paarmal Reset. Dann gings wieder.
Das wäre beim Upgrade fatal.

ciao
gustav

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