Forum: PC Hard- und Software Lob zu Windows 11


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Normalerweise arbeite ich unter Linux. Windows brauche ich nur ab und 
zu, um meine eigene Software zu testen und um Windows spezifische 
Probleme meiner Junior-Kollegen zu lösen.

Auf meinem Laptop war Windows 10 vorinstalliert, das habe ich aber 
komplett platt gemacht um mehr Platz für Linux zu gewinnen. Windows 
wollte ich künftig von der HDD starten:

128 GB SSD: Für die EFI Partition und Linux
1 TB HDD: Für Windows, eine FAT32 Partition zum Datei-Austausch, und 150 
MB frei für Experimente

Der Windows 11 Installer hat mich brav gefragt, wo genau Windows hin 
installiert werden soll. Im selben Dialog hätte ich auch die 
Partitionierung ändern können - so wie ich das von Linux gewohnt bin.

Im Gegensatz zu früher hat der Windows Installer mir nicht mehr die 
Boot-Konfiguration kaputt gemacht. Nach der Windows Installation hat der 
Rechner immer noch brav Linux gebootet.

Positiv aufgefallen ist mir auch sofort die Systemsteuerung. Jetzt sieht 
sie endlich so aufgeräumt aus, wie das bei Windows 10 schon längst hätte 
sein sollen. Das Chaos aus alten und neuen Dialogen ist endlich 
Vergangenheit.

Der Taks Manager zeigt transparenter an, welche Prozesse gerade laufen. 
Früher hatten ganz viele Prozesse den gleichen Namen (svchost.exe), die 
jetzt spezifischer angezeigt werden.

Allerdings ist Windows wohl immer noch deutlich langsamer als Linux, und 
das liegt ganz sicher nicht nur an der HDD vs. SSD. Ich weiß wie Linux 
auf der HDD läuft, das habe ich beim Testen oft genug ausprobiert.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Im Gegensatz zu früher hat der Windows Installer mir nicht mehr die
> Boot-Konfiguration kaputt gemacht. Nach der Windows Installation hat der
> Rechner immer noch brav Linux gebootet.

Sic transit gloria mundi. Windows 12 wird dich fragen, ob du nicht doch 
lieber reines Microsoft Linux installieren willst. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Stephan S. (outsider)


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Ich finde dieses System schrecklich. Man kann keine Tasks mehr in der 
Taskleiste anzeigen lassen. Der ganze Platz in der Taskleiste wird 
vergeudet. Nur noch Symbole mit Unterstrich, immer zwangsweise gruppiert 
und immer ohne Text welche Datei geöffnet ist. Jedes Mal erst mit dem 
Mauszeiger drauf und dann im aufpoppenden Menü den Task aussuchen, den 
man braucht. Das war früher sehr viel flüssiger, weil man in der Task 
leiste sofort auf den ersten Blick sah, welchen Task man auswählen muss 
und der war es dann auch.

von Alexander (alecxs)


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Ich hab einen alten Laptop mit Windows 10 (und leider HDD) da fällt 
erstmal richtig auf was da alles im Hintergrund läuft. Jedesmal wenn ich 
ihn brauche beschäftige ich mich erstmal damit mir bis dahin unbekannte 
Dienste zu deaktivieren. Ich habs trotzdem noch nicht geschafft das die 
HDD Lampe mal länger aufhört zu blinken, spätestens wenn das LAN Kabel 
drin steckt geht das richtig los. Alles Windows Dienste wohlgemerkt.

Linux wird aus diesem Grund immer schneller sein als Windows.

Hast Du schon mal ausprobiert usb passthrough für WSL zum laufen zu 
bringen? Unter Windows 10 geht das nicht.

: Bearbeitet durch User
von Kolja L. (kolja82)


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Was ist Windows?

von Bill G. (Gast)


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Alexander schrieb:
> Hast Du schon mal ausprobiert usb passthrough für WSL zum laufen zu
> bringen? Unter Windows 10 geht das nicht.

Das geht, und zwar recht einfach.
Kann es sein das Du einfach zu blöd bist und von Deinem komischem 
Pinguin-System irgendwie versaut bist und kein Land mehr siehst?

von Manfred (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Positiv aufgefallen ist mir

Mir fällt seit ein paar Tagen auf, dass Du offenbar eine Krise hast - 
einige Postings bereiten Anlass, sich Sorgen um Dich zu machen.

Kolja L. schrieb:
> Was ist Windows?

Windows ist ein weltweit sehr verbreitetes Betriebssystem für Rechner. 
Im Gegensatz zu anderen Aussagen scheint dessen Benutzbarkeit der 
breiten Masse zuzusagen.

von Nano (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Im Gegensatz zu früher hat der Windows Installer mir nicht mehr die
> Boot-Konfiguration kaputt gemacht. Nach der Windows Installation hat der
> Rechner immer noch brav Linux gebootet.

Das liegt wohl eher an UEFI als an Windows.

von Nano (Gast)


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Kolja L. schrieb:
> Was ist Windows?

Eine Droge von der insbesondere Unternehmen und Gamer abhängig werden.

von .. (Gast)


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Kommt schon. Das könnt ihr doch besser. Nach so einer steilen Vorlage 
müssten doch alle Windows bzw. Linux-Hsser aus ihren Löcher krabeln 
😀😀😀😀😀

von Holger R. (holgerr)


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Manfred schrieb:
> Windows ist ein weltweit sehr verbreitetes Betriebssystem für Rechner.
OK = Stimmt
> Im Gegensatz zu anderen Aussagen scheint dessen Benutzbarkeit der
> breiten Masse zuzusagen.
Das glaube ich nie und nimmer.
Und die meisten trauen sich an Linux nicht heran.
Außerhalb der Standartprogramme ist man leider auf WIN angewiesen, 
leider.
HolgerR

von (prx) A. K. (prx)


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.. schrieb:
> Das könnt ihr doch besser.

Du rufst, Holger gehorcht. Ist er nicht brav?

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Bill G. schrieb:
> Das geht, und zwar recht einfach.
> Kann es sein das Du einfach zu blöd bist und von Deinem komischem
> Pinguin-System irgendwie versaut bist und kein Land mehr siehst?

usbipd-win läuft bei Dir unter Windows 10? zeig mal screenshot von lsusb 
oder adb und am Besten mit Anleitung, ich bin echt zu blöd.

: Bearbeitet durch User
von Walter K. (walter_k488)


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Es gibt gute stabile und sichere OS und es gibt Windows!

Zu den erstgenannten zähle ich MacOS, Linux und die BSDs!

Windows war schon immer Schrott, ist Schrott und wird es wohl auch immer 
bleiben!

von Dirk O. (dirk_sdr)


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Windows 11 hat einen wesentlich strengeren Umgang mit Treibern als z.B. 
Windows 10. Ich bringe z.B. meine PCI-e Karten mit COM / LPT Port unter 
W11 nicht zum Laufen, weil die Treiber (obwohl angebl. für W11 
zertifiziert) nicht akzeptiert werden. Unter W10 war alles ok.

von Schlaumaier (Gast)


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Walter K. schrieb:
> Es gibt gute stabile und sichere OS und es gibt Windows!
> Zu den erstgenannten zähle ich MacOS, Linux und die BSDs!
> Windows war schon immer Schrott, ist Schrott und wird es wohl auch immer
> bleiben!

Daher kommt wohl auch die Marktverbreitung von Windows.

von Mark S. (voltwide)


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Hihi, Du glaubst also immer noch daran, dass Marktverbreitung und 
Qualität in einem festen Verhältnis zueinander stehen?! Ein reziproker 
Zusammenhang erscheint mir da plausibler.

: Bearbeitet durch User
von Schwuchtelantworter (Gast)


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Mark S. schrieb:
> Hihi

Haha

von Mark S. (voltwide)


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HöHö!

von FckAll (Gast)


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Mark S. schrieb:
> HöHö!

HauHau

von Alexander (alecxs)


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Ich hatte noch nie Probleme mit Windows. Passwörter und Adminrechte 
ließen sich stets anstandslos mit Linux knacken.

Die Marktverbreitung von Windows ist natürlich auf die Qualität 
zurückzuführen. Und weil Windows besser ist als Linux kommt es nun mit 
WSL.

von Reinhard S. (rezz)


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Alexander schrieb:
> Ich hab einen alten Laptop mit Windows 10 (und leider HDD) da fällt
> erstmal richtig auf was da alles im Hintergrund läuft.

Da reicht schon Windows 7. Ich hab letztens mal von meiner Backup-HDD 
gebootet auf identischer Hardware, das waren ja Ewigkeiten.

> Linux wird aus diesem Grund immer schneller sein als Windows.

Linux hat keine Dienste im Hintergrund laufen? ;)

von DPA (Gast)


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Ok, zeit für den Anruf...
* Nimmt hörer ab
> Wählton
Shibboleet
> Hallo, Linux Support hier
Wir haben einen Verräter
> Ah, ja, Stefan, oder?
Ja genau der!
> Ja, der wurde schon gemeldet. Wir kümmern uns gerade darum.
Ok, danke!

von Εrnst B. (ernst)


Angehängte Dateien:

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von Joachim B. (jar)


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Alexander schrieb:
> Jedesmal wenn ich
> ihn brauche beschäftige ich mich erstmal damit mir bis dahin unbekannte
> Dienste zu deaktivieren.

hier hätte ich zugestimmt!
aber hier verlierst du meine Zustimmung!

> Linux wird aus diesem Grund immer schneller sein als Windows.

Ich ärgere mich nicht als Einziger über bullseye, alles muss immer neu 
erfunden und umgestellt werden, Netzwerk, Autostart uvam, das System 
Linux wird immer mehr Beschäftigung mit sich selbst und nicht um mir zu 
dienen!

von Karl B. (gustav)


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Alexander schrieb:
> Jedesmal wenn ich
> ihn brauche beschäftige ich mich erstmal damit mir bis dahin unbekannte
> Dienste zu deaktivieren. Ich habs trotzdem noch nicht geschafft das die
> HDD Lampe mal länger aufhört zu blinken, spätestens wenn das LAN Kabel
> drin steckt geht das richtig los. Alles Windows Dienste wohlgemerkt.

Hi,
also ich brauchte so etwa 14 Tage, bis alles vom Win 8.1 auf Win 11 
"portiert" war.
Der erste Schreck: So nach 4-5 Tagen Benutzung eines "blanken" Systems, 
ohne viel Anwendersoftware:
"Benutzerprofil kann nicht geladen werden."
Ein paarmal Resetknopf gedrückt, rauf- und runterfahren, kam er wieder 
hoch.
Dann musste ich immer ca. 30 Sekunden warten bis der Installationsdialog 
von Teams geladen war. Vorher kam ich nicht aufs Internet (weder mit 
Edge, noch mit FF). Immer oben links wegklicken.
Dann nach weiteren 5 Tagen wird man erinnert, die Konfiguration zu 
vervollständigen. Weiter, weiter, aber bei "Sie müssen ein Microsoft 
Konto anmelden" kam man nicht raus.
Angemeldet, dann aber die ganze Office Suite wieder mit 
Kontoeinstellungen optimieren.
OK.
Im Taskmanager Autostart b e i d e Teams deaktivieren. In 
Personalisierung "Chat" ausschalten.
Jetzt ist es so, dass nach Einschalten des Netzschalters nach spätestens 
35 Sekunden die erste Internetseite aufgerufen werden kann.
Dann, etliche Hersteller sagten auf Anfrage, Treiber für Grafik und 
Sound wären nicht kompatibel oder nicht getestet, könnten keine Garantie 
für Stabilität geben. Da hatte ich überhaupt keine Probleme. Die Treiber 
für Win10 funktionieren auf Win11.
Allerdings wollten bis auf wenige Ausnahmen alle neue Lizenzschlüssel. 
Sprich, Programme neu kaufen. OK. Sie waren so wie so veraltet.

Man kann über Personalisierung eine ganze Menge "finetunen".
Z.B. wem der Explorer zu unübersichtlich ist, kann in Personalisierung 
Taskleiste nur den klassischen Explorer einrichten.
Wie gesagt, ich hab noch längst nicht alle Features ausprobiert.
Vorläufiges Fazit:
Ist schneller. Und doch übersichtlicher und ohne den Schnick-Schnack von 
Windows 10 mit den aufpoppenden Meldungsfenstern z. B.
Man mus sich halt wieder ein bisschen noch mit beschäftigen, um das 
System immer besser kennenzulernen. Das war aber bei allen Vorläufer-OS 
bei mir so.
Erst in die Tonne kloppen wollen, dann möchte man nicht mehr drauf 
verzichten wollen.
Gerade wieder die alte HDD neu partioniert. An sowas hätte ich mich 
früher nie rangewagt. Win11 liefert schon passende Features, wenn es 
auch mit Part*Magic noch ne Spur einfacher geht.

ciao
gustav

von Joachim B. (jar)


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Joachim B. schrieb:
> Ich ärgere mich

ferner auf ein Trollthema vom TO reingefallen zu sein, der nur seine 
Postingrate ohne Informationswert hochzutrieb!

Aber jeder weiß ja Masse != Klasse!

: Bearbeitet durch User
von .. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Ich ärgere mich
>
> ferner auf ein Trollthema vom TO reingefallen zu sein, der nur seine
> Postingrate ohne Informationswert hochzutrieb!
>
> Aber jeder weiß ja Masse != Klasse!


Es gab doch hier mal einen geilen Spruch, den ich mir merken musste :-)

"Jungs, frisst Scheiße, eine Milliarde Fliegen kann sich doch nicht 
irren."

von .. (Gast)


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Kauft euch schon mal einen größeren Löffel, da ja Windows 11 um Welten 
besser wird, als bisher dagewesene.

von Lollipopp (Gast)


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.. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> Joachim B. schrieb:
>>> Ich ärgere mich

> Es gab doch hier mal einen geilen Spruch, den ich mir merken musste :-)
>
> "Jungs, frisst Scheiße, eine Milliarde Fliegen kann sich doch nicht
> irren."

Fresst!

von Alexander (alecxs)


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Reinhard S. schrieb:
> Linux hat keine Dienste im Hintergrund laufen? ;)
Willst Du mir jetzt erzählen Linux Hintergrunddienste sind mit der 
Microsoft Datensammelwut vergleichbar? HDD Auslastung zu 100% trotz 
deaktivierter Updates wird es bei Linux nie geben.

Nur mal als Beispiel, aus DAS/Xentry heraus ein PDF drucken dauert 5 
min. Würde ja ne SSD einbauen aber dann ändert sich die Hardware-ID.

Zu Windows 11 kann ich nix sagen, ich bin nur hier um zu trollen.

von npn (Gast)


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Alexander schrieb:
> HDD Auslastung zu 100% trotz
> deaktivierter Updates wird es bei Linux nie geben.

Hab ich bei W10 ebenfalls nicht. Ich hab ca. 2-5%, weit entfernt von 
100%

von Alexander (alecxs)


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Du hast auch keinen Intel Core 2 Duo mit 2 GB RAM und 128 MB Grafik :D

von npn (Gast)


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Alexander schrieb:
> Du hast auch keinen Intel Core 2 Duo mit 2 GB RAM und 128 MB
> Grafik :D

Davon ist im gesamten Thread nicht die Rede!

von (prx) A. K. (prx)


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Ein solcher Hintergrundprozess ist der Indexer für die Suchfunktion.

Ein anderer ist der in Windows oft und in Linux selten installierte 
Virenscanner, der immer mal die Platte abgrast.

Beide geben m.W. irgendwann Ruhe und versuchen, Vordergrundaktivität 
möglichst nicht zu sehr zu behindern, können aber bei Kisten mit wenig 
CPU, RAM und langsamer HDD dennoch für einige Zeit unangenehm sein. 
Beide kann man abstellen.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Nano schrieb:
>> Im Gegensatz zu früher hat der Windows Installer mir nicht mehr die
>> Boot-Konfiguration kaputt gemacht.

> Das liegt wohl eher an UEFI als an Windows.

UEFI hat es sicher leicht gemacht. Aber Windows 10 (zumindest der Stand 
von vor ein paar Jahren) war noch nicht so rücksichtsvoll gegenüber 
fremden Betriebssystemen.

von Alexander (alecxs)


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npn schrieb:
> Davon ist im gesamten Thread nicht die Rede!

Alexander schrieb:
> Ich hab einen alten Laptop mit Windows 10 (und leider HDD)

(prx) A. K. schrieb:
> Ein solcher Hintergrundprozess ist der Indexer für die Suchfunktion [...]
> Kann man abschalten.

Alexander schrieb:
> Jedesmal wenn ich ihn brauche beschäftige ich mich erstmal damit mir bis
> dahin unbekannte Dienste zu deaktivieren.

Der Ressourcenmonitor ist ziemlich hilfreich, so kann man wenigstens 
nach den Prozessen googlen.

Mittlerweile weiß ich, erstmal 1/2 h früher einschalten und machen 
lassen bevor ich das Ding brauche ;)

von (prx) A. K. (prx)


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Alexander schrieb:
> Würde ja ne SSD einbauen aber dann ändert sich die Hardware-ID.

Und was wäre daran so schlimm? Fragwürdige Lizenz installiert? Der 
Unterschied ist dramatisch.

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Eine Windows 10 Lizenz kostet 4,09 € auf eBay.

: Bearbeitet durch User
von npn (Gast)


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Alexander schrieb:
> Eine Windows 10 Lizenz kostet 4,09 € auf eBay.

Was willst du uns mit dieser Information mitteilen?
Und wie passt sie in diesen Thread?

von Toxic (Gast)


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Kolja L. schrieb:
> Was ist Windows?
Ein OS bzw. Betriebssystem fuer handelsuebliche Computer.Wird von 
Milliarden von Usern und tausenden von Firmen weltweit verwendet.
Versuche mit Hilfe einer Suchmaschine auf die Microsoft- oder 
Wikipediawebseite zu gelangen um naeheres darueber zu erfahren.Bildung 
kann nicht schaden.

von Alexander (alecxs)


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npn schrieb:
> Was willst du uns mit dieser Information mitteilen?
Ich habe auf eine direkte Frage an mich geantwortet.

von sagjanur (Gast)


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Solange es für Win10 Updates gibt, nutze ich es weiter, danach verwende 
ich Linux.
Auf Win11 steige ich nicht um und ich lege auch nie ein Microsoft-Konto 
an, meiner Privatsphäre und dem Datenschutz zuliebe.

von Manfred (Gast)


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sagjanur schrieb:
> Solange es für Win10 Updates gibt, nutze ich es weiter, danach verwende
> ich Linux.
> Auf Win11 steige ich nicht um

Das haben Tausende von sich gegeben, die niemals auf Win10 umsteigen 
würden ... die Nutzerzahlen belegen das Gegenteil.

Forumsgequake und Realität sind zwei Dinge.

von sagjanur (Gast)


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Manfred schrieb:
> as haben Tausende von sich gegeben, die niemals auf Win10 umsteigen
> würden ... die Nutzerzahlen belegen das Gegenteil.
>
> Forumsgequake und Realität sind zwei Dinge.

Laut Microsoft ist Win10 das letzte Windows und es dürfte Win11 gar 
nicht geben.
Marketinggequake und Realität sind zwei Paar Stiefel.

von (prx) A. K. (prx)


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Manfred schrieb:
> Das haben Tausende von sich gegeben, die niemals auf Win10 umsteigen
> würden ... die Nutzerzahlen belegen das Gegenteil.

Yep. Das war oft so, mit den Ausnahmen der mitunter übersprungenen 
Versionen Vista und Win8. Aber schon bei NT/2000 zu XP ging das Spiel 
los, nicht zuletzt wegen der Aktivierung. Dann wollte keiner mehr weg 
von XP. Und dann natürlich nicht von Win7 zu Win10. Und nun...

Die Alternative Linux steht dann stets im Raum, viele reden davon, aber 
kaum jemand macht Ernst. Ja, man hat doch, und die Software, und man hat 
doch kurz mal ausprobiert und das hat nicht exakt so wie in Windows 
funktioniert, und...

Andererseits hat man heute Virtualisierung und die Ressourcen dazu. Mir 
ging Windows auch auf den Zeiger. Also Linux auf die Kiste, und das 
bisherige Windows dieser Kiste landete in einer VM. Das hat auch den 
Charme, dass diese VM den Umzug auf einen neuen Rechner kaum mitbekam. 
Das mit der VM ging aber nur, weil ich kein Gamer bin, keine dicke 
Grafikkarte brauche und keine Software einsetze, die eine braucht.

NB: Würden alle Leute mit solchen Ankündigungen Ernst machen, hätte 
Kanada die Südgrenze mit einem Zaun sichern müssen, um nicht von 
politischen Asylanten aus den USA überrannt zu werden. ;-)

: Bearbeitet durch User
von sagjanur (Gast)


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Ich habe Vista und Win8 nie verwendet.
Ich bin aber ganz entspannt und sehe mir immer erst mal ausgiebig an, 
wie sich die neuen Windows-Versionen bewähren.

Bei Win11 scheint mir jetzt schon absehbar, dass die Kontrolle der 
Benutzer ein Ausmass annehmen wird, das ich nicht mehr bereit bin zu 
akzeptieren.

von (prx) A. K. (prx)


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sagjanur schrieb:
> Bei Win11 scheint mir jetzt schon absehbar, dass die Kontrolle der
> Benutzer ein Ausmass annehmen wird, das ich nicht mehr bereit bin zu
> akzeptieren.

Abwarten. Diese tatsächlich sehr wenig entspannt klingenden Sprüche gab 
es schon bei XP. ;-)

von sagjanur (Gast)


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Sind Windows-Versionen eigentlich abwärtskompatibel ?
Kann man also mit einer Lizenz für Win11 (z.B. bei einem im Paket 
gekauften Refurbished-Rechner) auch Win10 installieren ?

von (prx) A. K. (prx)


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sagjanur schrieb:
> Sind Windows-Versionen eigentlich abwärtskompatibel ?
> Kann man also mit einer Lizenz für Win11 (z.B. bei einem im Paket
> gekauften Refurbished-Rechner) auch Win10 installieren ?

Nagel mich nicht drauf fest, aber ich meine dass dies ganz offiziell 
geht. Wenn es eine Pro/Enterprise-Lizenz ist. Nicht aber bei Home.

von Alt G. (altgr)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Lob zu Windows 11

Für vieviele silberlinge hast du deine seele verkauft?

von c-hater (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:

> eine FAT32 Partition zum Datei-Austausch

Warum FAT? Linux kann doch mittlerweile auch problemlos NTFS schreiben.

> Positiv aufgefallen ist mir auch sofort die Systemsteuerung. Jetzt sieht
> sie endlich so aufgeräumt aus, wie das bei Windows 10 schon längst hätte
> sein sollen. Das Chaos aus alten und neuen Dialogen ist endlich
> Vergangenheit.

Nicht wirklich. An vielen Stellen landest du im Detail dann doch wieder 
in genau den Dialogen, die man schon teilweise schon seit NT3.51 kennt. 
Und wo das nicht der Fall ist, sucht man sie oft händeringend, weil der 
Schmierfone-like Bullshit halt immer noch längst nicht alles kann, was 
die konnten. Und irgendwo wird man dann fündig. Nur leider nicht dort, 
wo es eigentlich hingehören würde...

> Allerdings ist Windows wohl immer noch deutlich langsamer als Linux

Wie genau willst du das festgestellt haben?

von sagjanur (Gast)


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Welchen konkreten sachlichen Grund gibt es eigentlich, das jemand jetzt 
von einem funktionierenden Win10 auf Win11 umsteigt ?

von Alt G. (altgr)


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sagjanur schrieb:
> von einem funktionierenden Win10 auf Win11 umsteigt ?

Der Billie hat dich schon mit Win10 total im griff und lässt dank 
unabschaltbarer updates auf deiner maschine laufen was ihm gefällt.
Mit Win11 geht das noch eleganter, da hast du gar nichts mehr zu melden 
und wirst bald jährliche lizenzen zahlen müssen. Dank secure boot kannst 
du dann auch nichts anderes mehr installieren.

von (prx) A. K. (prx)


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Alt G. schrieb:
> da hast du gar nichts mehr zu melden
> und wirst bald jährliche lizenzen zahlen müssen

Nur die Ruhe. Die sind natürlich nicht fürs Windows selbst. Sondern für 
die Zwangsmitgliedschaft in der Cloud.

von Manfred (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
>> Das haben Tausende von sich gegeben, die niemals auf Win10 umsteigen
>> würden ... die Nutzerzahlen belegen das Gegenteil.
>
> Yep. Das war oft so, mit den Ausnahmen der mitunter übersprungenen
> Versionen Vista und Win8. Aber schon bei NT/2000 zu XP ging das Spiel
> los, nicht zuletzt wegen der Aktivierung.

Nun aber, von NT4 nach Win2000 war ein Fortschritt, was den Komfort beim 
Einrichten anging, wobei beide sich an gewerbliche Nutzer richteten.

XP war für den Heimwerker, was gegenüber W98 durchaus erhebliche 
Unterschiede machte.

Die Aktivierung ist eine andere Baustelle, der gewerbliche Kunde hatte 
seine Corporate-Version, die kein Internet zur Aktivierung brauchte.

> Dann wollte keiner mehr weg
> von XP. Und dann natürlich nicht von Win7 zu Win10. Und nun...

Ich hatte einen schnellen Laptop mit Vista und konnte es garnicht 
leiden. Mit Windows 7 hat Microsoft die Leute erfolgreich beschissen, 
das ist doch nur ein geringfügig umgebautes Vista. Du wirst dreimal 
genau hingucken müssen, mein Vista von Win7 zu unterscheiden.

(prx) A. K. schrieb:
>> Bei Win11 scheint mir jetzt schon absehbar, dass die Kontrolle der
>> Benutzer ein Ausmass annehmen wird, das ich nicht mehr bereit bin zu
>> akzeptieren.
>
> Abwarten. Diese tatsächlich sehr wenig entspannt klingenden Sprüche gab
> es schon bei XP. ;-)

So ist das. Und eigentlich war XP überflüssig, ich sehe das als ein 
bunter gemachtes Win2000. Rein aus Marketinggründen hat man dann Dinge 
umgebaut, um einen Umstieg nach XP zu erzwingen, der Kern ist doch 
unverändert.

von (prx) A. K. (prx)


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Manfred schrieb:
> Du wirst dreimal
> genau hingucken müssen, mein Vista von Win7 zu unterscheiden.

Weshalb muss eine Nachfolgeversion eigentlich deutlich anders aussehen? 
Reicht es nicht, wenn sie genauso aussieht, und einfach nur etwas besser 
ist?

von Alexander (alecxs)


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Alt G. schrieb:
> Der Billie hat dich schon mit Win10 total im griff und lässt dank
> unabschaltbarer updates auf deiner maschine laufen was ihm gefällt.

Der Billie ist schon lange raus aus Microsoft der kümmert sich nun um 
soziale Spaltungen und hat Deine Meinung im Griff.
https://9gag.com/gag/aZDPqzz

von Joachim B. (jar)


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.. schrieb:
> Es gab doch hier mal einen geilen Spruch, den ich mir merken musste :-)
>
> "Jungs, frisst Scheiße, eine Milliarde Fliegen kann sich doch nicht
> irren."

"fresst"
das war ein Werbespruch zu VHS oder betamax Kassetten in den 70er und es 
waren "100 Millionen Fliegen"

von c-hater (Gast)


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Manfred schrieb:

> Mit Windows 7 hat Microsoft die Leute erfolgreich beschissen,
> das ist doch nur ein geringfügig umgebautes Vista.

Ähem nö. Ich würde das eher so ausdrücken: In Windows7 ist alles von 
Anfang an so so gewesen, wie es in Vista erst mit dem letzten 
offiziellen Update wurde.

Sprich: Vista war zu Beginn tatsächlich ziemlich unbrauchbar und wurde 
erst im Laufe der Zeit benutzbar.
Der einzige Beschiss war: Windows7 als solches zu verkaufen. In 
Wirklichkeit war es halt VistaSP1. Das war das, was Vista eigentlich von 
Anfang an hätte sein sollen/müssen.

von .. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> .. schrieb:
>
>> Es gab doch hier mal einen geilen Spruch, den ich mir merken musste :-)
>> "Jungs, frisst Scheiße, eine Milliarde Fliegen kann sich doch nicht
>> irren."
>
> "fresst"
> das war ein Werbespruch zu VHS oder betamax Kassetten in den 70er und es
> waren "100 Millionen Fliegen"

"fresst"... stimmt, habt ihr absolut recht, "deutsch sprach, schwere 
sprach", oder so, aber wie auch immer dieser Spruch ursprünglich ging, 
ob 1 Milliarde oder 100 Millionen, nach den ganzen Geschichten der 
letzten Jahre, die sich um die Bananensoftware von Microsoft drehten, 
gibt es massenhaft Leute, die bereit sind ihren neuen alten Dunst weiter 
zu inhalieren. Man hört immer wieder den Spruch "Was gibts denn sonst 
noch?"

von Nano (Gast)


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Walter K. schrieb:
> Es gibt gute stabile und sichere OS und es gibt Windows!
>
> Zu den erstgenannten zähle ich MacOS, Linux und die BSDs!

MacOS ist bis Version 9 kein stabiles OS. Das war instabiler als die 
Oberfläche Windows 3.1 oder das OS Windows 95.

Stabil wurde es erst mit dem Darwin Kernel ab Mac OS X.

von Alexander (alecxs)


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Was gibts denn sonst noch?

von Ingo W. (uebrig) Benutzerseite


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sagjanur schrieb:

> Bei Win11 scheint mir jetzt schon absehbar, dass die Kontrolle der
> Benutzer ein Ausmass annehmen wird, das ich nicht mehr bereit bin zu
> akzeptieren.

Wenn du schon so weichgekocht bist, dass dich die Überwachung durch 
Windows 10 nicht stört, wirst du auch Windows 11 schweigend schlucken.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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sagjanur schrieb:
> Laut Microsoft ist Win10 das letzte Windows und es dürfte Win11 gar
> nicht geben.

Für mich sieht Windows 11 weitgehend danach aus, wo Windows 10 vor 5 
Jahren hätte hin kommen sollen. Also das was bisher Windows 10 genannt 
wurde waren nur unfertige Beta Versionen.

Dass man in der Taskleiste die Gruppierung nicht mehr als schalten kann 
und die geöffneten Dateinamen bzw. Projektnamen nicht sehen kann finde 
ich allerdings auch oberscheiße. Das ist mir zu hause gar nicht 
aufgefallen, weil ich da selten an mehreren Projekten parallel arbeite. 
Aber im Büro ist das der alltägliche Wahnsinn.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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(prx) A. K. schrieb:
> Also Linux auf die Kiste, und das
> bisherige Windows dieser Kiste landete in einer VM

Dabei wird doch die Lizenz ungültig. Wie bist du damit umgegangen? Das 
interessiert mich weil ich das nämlich gerne ebenso machen würde.

Außerdem läuft Windows 10 in einer VM unter Linux ziemlich träge, viel 
träger als Windows 7. Gibt's dazu eine Patentlösung?

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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sagjanur schrieb:
> Sind Windows-Versionen eigentlich abwärtskompatibel ?
> Kann man also mit einer Lizenz für Win11 (z.B. bei einem im Paket
> gekauften Refurbished-Rechner) auch Win10 installieren ?

Ja, das habe ich vor vielen Monaten auf irgendeiner Microsoft Webseite 
gelesen. Der Downgrade soll immer möglich sein, auch wenn der Rechner 
original mit Windows 11 geliefert wurde. Die gehen wohl schon davon aus, 
dass viele Kunden das Windows 11 nicht wollen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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c-hater schrieb:
> Warum FAT? Linux kann doch mittlerweile auch problemlos NTFS schreiben.

Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Linux hat mir 2x ein NTFS 
Filesystem so zerschossen, dass sämtliche Reparaturtools (sowohl unter 
Linux als auch unter Windows) daran scheiterten.

Um jetzt mal ein ZIP File oder einen Screenshot herum zu schieben, 
reicht mir FAT32. Ich benutze das nur selten.

c-hater schrieb:
>> Allerdings ist Windows wohl immer noch deutlich langsamer als Linux
> Wie genau willst du das festgestellt haben?

Darauf gehe nicht weiter ein, weil ich keine Lust auf die darauf 
folgende Diskussion habe.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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sagjanur schrieb:
> Welchen konkreten sachlichen Grund gibt es eigentlich, das jemand jetzt
> von einem funktionierenden Win10 auf Win11 umsteigt ?

Habe ich in den ersten Absatz meines Eröffnungsbeitrages geschrieben.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Windows brauche ich nur ab und zu, um meine eigene Software
> zu testen und um Windows spezifische Probleme meiner
> Junior-Kollegen zu lösen.

Die Junioren wollen alle bald auf Windows 11 wechseln. Einige haben es 
bereits getan und schlagen dann bei mir auf, wenn etwas nicht 
funktioniert. Das ist halt mein Nebenjob, dafür werde ich besser 
bezahlt.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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(prx) A. K. schrieb:
> Weshalb muss eine Nachfolgeversion eigentlich deutlich anders aussehen?
> Reicht es nicht, wenn sie genauso aussieht, und einfach nur etwas besser
> ist?

Das ist wie in der Mode. Ein andere Design sieht frisch aus und 
motiviert zum lieb haben. Auch wenn es in Wirklichkeit aus Omas 
Mottenkiste stammt.

Ich lach mich innerlich auch kaputt, weil man immer abwechselnd zwischen 
abgerundeten und eckigen Fenstern wechselt, sowie zwischen blassen 
Farben und ergonomischen Kontrasten.

Aber hey, es sieht frisch aus.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Dabei wird doch die Lizenz ungültig.

Das war ursprünglich ein Win7 Pro mit Aufkleber auf dem PC, aktualisiert 
auf Win10. Musste ich nur neu aktivieren.

Rechtlich ist das sauber. Vorher lief exakt ein Windows auf dem Blech, 
nachher exakt eines als VM. Die Lizenz bleibt also gültig.

Auch die spätere Migration der VM auf den neuen Rechner ist 
unproblematisch, solange man damit nicht Ping Pong spielt. Einmal in N 
Monaten oder so.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Außerdem läuft Windows 10 in einer VM unter Linux ziemlich träge, viel
> träger als Windows 7.

Ist mir nicht aufgefallen, bei VMware Workstation Pro.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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(prx) A. K. schrieb:
> Das war ursprünglich ein Win7 Pro mit Aufkleber auf dem PC, aktualisiert
> auf Win10. Musste ich nur neu aktivieren.

Mit "aktivieren" meinst du einen Anruf bei Microsoft?

Ich dachte die OEM Lizenz hängt am Hersteller des Rechner (z.B. Dell), 
währen die VM z.B. von Oracle ist. War das egal?

Ich hatte Microsoft mal angeschrieben, ob ich mein OEM Windows in eine 
VM verschieben kann. Sie schrieben mir dass das nicht möglich sei. Aber 
vielleicht bin ich da nur an den falschen geraten. Oder es ist nur 
theoretisch nicht zulässig, praktisch aber doch möglich.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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(prx) A. K. schrieb:
> Ist mir nicht aufgefallen, bei VMware Workstation Pro.

Ich hab's mit VirtualBox versucht. Vielleicht liegt es auch irgendwie an 
der Hardware. Windows 7 läuft jedenfalls bei mir prima in der VM.

Am schnellsten läuft Windows 98 in der VM :-)

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Mit "aktivieren" meinst du einen Anruf bei Microsoft?

Online, wie üblich.

> Sie schrieben mir dass das nicht möglich sei.

Technisch half der Standalone Converter von VMware dabei, die bestehende 
Installation zu verlagern.

Rechtlich sind Microsofts Wünsche und das deutsche Recht nicht 
deckungsgleich.

: Bearbeitet durch User
von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Danke (prx) A. K.

Wenn ich das demnächst nochmal brauche werde ich es einfach mit der 
Aktivierung versuchen.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich hab's mit VirtualBox versucht. Vielleicht liegt es auch irgendwie an
> der Hardware.

Es kann nützlich sein, anschließend Rechnerputz zu machen. Irgendwelche 
Software, die sich um Belange der vorherigen Hardware kümmert, ist dann 
ja obsolet.

VMware wurde es, weil ich das seit reichlich 2 Jahrzehnten nutze (nicht 
nur privat). Vorher unter Windows, nun unter Linux. Das Management von 
Linux KVM sagte mir nicht so recht zu.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

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Hi,
da hier Windows 11 thematisiert wird:
Was ist Speicherintegrität?
Da ist ein gelbes Ausrufezeichen rechts in der Taskleiste.
"Windows Sicherheits Maßnahmen empfohlen."
TPM? Oder was? Keine Ahnung, läuft auch so.

SCNR
Wat der Buer nich kennt, dat fret hei nit.
/SCNR

ciao
gustav

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


Angehängte Dateien:

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Karl B. schrieb:
> Was ist Speicherintegrität?

Ist dein Google kaputt, oder kommen damit nur noch die alten Leute klar?

> TPM? Oder was? Keine Ahnung, läuft auch so.

Ohne TPM kannst du Windows 11 nicht mal installieren.

: Bearbeitet durch User
von DPA (Gast)


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Zu dem ins VM verschieben. Ob etwas geht, und ob etwas legal ist, sind 2 
verschiedene Dinge. Man kann in einer Lizenz festlegen, das sie für eine 
VM oder für einen PC ist. Besonders Problematisch sind nur Situationen 
wo Legal, aber geht nicht (weil technisch verhindert). Geht, aber nicht 
legal, stört mich jetzt wenig, Menschen tun schon, zumindest das 
moralisch richtige (wobei das wieder was anderes dein kann), und so 
sollte das auch sein.

Zum Dateien austauschen zischen Windows und Linux, würde ich UDF 
empfehlen. Das ist Portabel, kein MS scheiss, und ohne die FAT und NTFS 
Limitationen, die die von MS geerbt haben.

von Karl B. (gustav)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Karl B. schrieb:
>> Was ist Speicherintegrität?
>
> Ist dein Google kaputt, oder kommen damit nur noch die alten Leute klar?
Hi,
Hast Du es installiert? Es ist ja ein Update, eine zusätzliches Feature.
Das würde mich schon interessieren.
Du bist ja der Windows 11 Experte hier.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ohne TPM kannst du Windows 11 nicht mal installieren.

Ich schalte nur den Rechner ein und arbeite damit.
Ach ja, statt MBR GPT beim Partitionieren, sonst merk ich nichts von den 
Riesenunterschieden.
Und TPM läuft im Hintergrund, wieso da so ein Bohei drum gemacht wird?
Zitat:
"...Im Jahr 2021 hat Microsoft angekündigt, dass TPM 2.0 für die 
Installation von Windows 11 erforderlich sein wird. Dies hat zu 
reichlich Verwirrung über TPM (Trusted Platform Module) und seine 
Bedeutung für diejenigen geführt, die ein Upgrade auf Windows 11 
durchführen möchten..."
/Zitat

ciao
gustav

von (prx) A. K. (prx)


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DPA schrieb:
> Zu dem ins VM verschieben. Ob etwas geht, und ob etwas legal ist, sind 2
> verschiedene Dinge.

Und ob Microsoft es für legal hält, oder die obersten Gerichte, sind 
auch verschiedene Dinge. Entsprechenden Berichten zufolge sind auch OEM- 
und Volume-Lizenzen in D rechtlich wiederverwendbar, während MS das nur 
bei Retail-Lizenzen einräumt. Nur halt nicht die gleiche Lizenz 
mehrfach, und das war der Zirkus mit den Wiederverkäufern.

: Bearbeitet durch User
von db8fs (Gast)


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Muss sagen, Win11 ist grundsätzlich gar nicht so verkehrt. Allerdings 
kommts auch bissl drauf an:

Hab dieses Jahr mir ne neue Bude mit 5800X zusammengezimmert und hatte 
Win11 auf dem alten iMac von 2013 drauf - konntste knicken, das Ding war 
so derbe langsam, da war Win10 wirklich deutlich flotter gewesen. Für 
nen alten 4-Kern mit 16GB RAM und nur halber SSD (FusionDrive: Mini-SSD 
+ HDD) spielt das schon ne Rolle. Soll heißen: ohne flotte SSD machste 
bei Win11 kaum nen Meter gut.

Was mir beim Umstieg auf den 5800X aufgefallen ist: die 8 Kerne machen 
die Kiste sehr schnell, aber trotzdem gabs auf dem B550-MSI-Chipsatz 
teilweise nervige Mikroruckler. Da hat erst nen Update der CPU-Firmware 
auf die AGESA 1.2.0.7 was verbessert, seitdem passt's. Daher: dieser 
ganze TPM-Kram hat nicht nur Vorteile.
Für nen relativ nagelneuen PC hat mich das schon ziemlich erschrocken, 
dass man MSI/Nvidia/AMD & Co erstmal anderthalb K hinterherwirft und 
kriegt nen Rechner, der eigentlich direkt nach Zusammenbau noch 
Nachgebastel bedarf. Geht bei den BIOSen los - ist da 'n altes BIOS 
drinne, bootet der gar nicht den neuen AMD-Chip. Nur mit irgendnem alten 
Steinzeit-USB-Stick konnte ich das Board überhaupt zum Flashen des Bios 
motivieren. Wo's dann ging, kannste dann im BIOS selber die 
Firmwareupdates sogar mit neueren USB-Sticks durchführen - toll! Schön 
sinnvoll, zwei Sorten von USB-Sticks für die selbe Sache nutzen zu 
können...

Dennoch ist Win11 ne deutliche Verbesserung ggü. Win10. Mit WSL läuft 
die Kiste prima und man hat endlich ohne das Cygwin-Gedönse wie auch 
schon bei Win10 halbwegs ne Shell zur Verfügung.

Also ganz schlecht find ich's nicht, aber wie gesagt, ohne aktuelle HW 
kannste's vergessen.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Karl B. schrieb:
> Hast Du es installiert?

Nein, brauche ich nicht.

> Du bist ja der Windows 11 Experte hier.

Eher nicht. Ich kenne Windows 11 erst seit 3 Tagen.

> Und TPM läuft im Hintergrund, wieso da so ein Bohei drum gemacht wird?

Weil es das als Chip und als Software Lösung gibt. Es soll prinzipiell 
dazu verwendet werden, Passwörter und Schlüssel sicher zu verwahren. 
Aber wie vertrauenswürdig kann das sein, wenn man (den Chip) nicht 
einmal updaten kann? Und inwiefern ist die Software Variante besser als 
was es vorher schon gab?

Die Hersteller vom TPM haben wenig dafür getan, Vertrauen zu gewinnen. 
Für viele Leute ist das nach UEFI eine weitere relativ teure 
Pflicht-Komponente, die sie nicht haben wollten.

: Bearbeitet durch User
von sagjanur (Gast)


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Ingo W. schrieb:
> Wenn du schon so weichgekocht bist, dass dich die Überwachung durch
> Windows 10 nicht stört, wirst du auch Windows 11 schweigend schlucken.

Leseschwäche ?
In Win10 habe ich alle Spionagefunktionen soweit wie möglich deaktiviert 
und selbstverständlich habe ich auch kein Konto bei MS (und werde nie 
eines haben).

von Dieter (Gast)


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Manfred schrieb:
> Windows ist ein weltweit sehr verbreitetes Betriebssystem für Rechner.
> Im Gegensatz zu anderen Aussagen scheint dessen Benutzbarkeit der
> breiten Masse zuzusagen.

Eine Milljarde Schmeissfliegen koennen sich nicht irren. Scheisse muss 
gut schmecken. ;)

von Karl B. (gustav)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Nein, brauche ich nicht.

Hi,
danke für ehrliche Antwort. Genau das wollte ich hören. Dann lasse ich 
auch vorerst einmal die Finger davon.

ciao
gustav

von René H. (mumpel)


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(prx) A. K. schrieb:
> Weshalb muss eine Nachfolgeversion eigentlich deutlich anders aussehen?
> Reicht es nicht, wenn sie genauso aussieht, und einfach nur etwas besser
> ist?

Du sagst es. Oder wie ich immer sage, Funktionalität vor Design.

von (prx) A. K. (prx)


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René H. schrieb:
>> Weshalb muss eine Nachfolgeversion eigentlich deutlich anders aussehen?
>> Reicht es nicht, wenn sie genauso aussieht, und einfach nur etwas besser
>> ist?
>
> Du sagst es. Oder wie ich immer sage, Funktionalität vor Design.

Es ist die Erwartungshaltung. Den Kunden wurde über zig Jahre 
eingebläut, das Fixes kostenlos zu sein haben, nur deutliche erkennbare 
Änderungen eine neue Version rechtfertigen. So kommt aber in einem 
gesättigten Markt mit 10 Jahren Servicezeit zu wenig Geld rein und das 
was reinkommt, geht in die Änderungen, nicht in Sicherheit und 
Stabilität.

Deshalb gehen etliche Hersteller zu Abo-Lösungen über. Nicht selten 
unter einigem Protest der Kunden - bei Adobe beispielsweise. MS presst 
Unternehmenskunden auch schon seit langem in ein Abo, die Software 
Assurance. Kriegt man als Privatkunde nur (noch) nicht so mit.

: Bearbeitet durch User
von .. (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> René H. schrieb:
>>> Weshalb muss eine Nachfolgeversion eigentlich deutlich anders aussehen?
>>> Reicht es nicht, wenn sie genauso aussieht, und einfach nur etwas besser
>>> ist?
>>
>> Du sagst es. Oder wie ich immer sage, Funktionalität vor Design.
>
> Es ist die Erwartungshaltung. Den Kunden wurde über zig Jahre
> eingebläut, das Fixes kostenlos zu sein haben, nur deutliche erkennbare
> Änderungen eine neue Version rechtfertigen. So kommt aber in einem
> gesättigten Markt mit 10 Jahren Servicezeit zu wenig Geld rein und das
> was reinkommt, geht in die Änderungen, nicht in Sicherheit und
> Stabilität.
>
> Deshalb gehen etliche Hersteller zu Abo-Lösungen über. Nicht selten
> unter einigem Protest der Kunden - bei Adobe beispielsweise. MS presst
> Unternehmenskunden auch schon seit langem in ein Abo, die Software
> Assurance. Kriegt man als Privatkunde nur (noch) nicht so mit.

Machen aber nicht alle so, auf der anderen Seite ist das eine schöne 
Ausrede, um seine Kundschaft in die Richtung zu lenken, wo man sie für 
seine eigenen Geschäftszwecke haben möchte.

Als Beispiel, dass es nicht alle so machen, kann ich mein aktuelles 
Smartphone nennen. Als ich von Android 11 auf 12 upgegradet habe, war 
optisch am System nichts festzustellen, bis auf die neue Androidversion, 
dem Kernel, Knox..... Alle Icons, Menüs, etc. war wie gehabt. Geht also 
auch.

von (prx) A. K. (prx)


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.. schrieb:
> Als ich von Android 11 auf 12 upgegradet habe, war
> optisch am System nichts festzustellen

Dann ist dir das revolutionäre "Material Design" wohl entgangen. Google 
wechselt gerne die Optik.

von Alexander (alecxs)


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Das interessiert Samsung nicht die machen ihr eigenes Ding mit One UI.

: Bearbeitet durch User
von .. (Gast)


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Alexander schrieb:
> Das interessiert Samsung nicht die machen ihr eigenes Ding mit One UI.

Eben, da machen die Hersteller ihr eigenes Ding. Samsung geht sogar 
soweit das Menü unter Einstellungen zu verändern, was denen nicht gerade 
gut gelingt.

von .. (Gast)


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db8fs schrieb:
> Muss sagen, Win11 ist grundsätzlich gar nicht so verkehrt. Allerdings
> kommts auch bissl drauf an:
> Hab dieses Jahr mir ne neue Bude mit 5800X zusammengezimmert und hatte
> Win11 auf dem alten iMac von 2013 drauf - konntste knicken, das Ding war
> so derbe langsam, da war Win10 wirklich deutlich flotter gewesen. Für
> nen alten 4-Kern mit 16GB RAM und nur halber SSD (FusionDrive: Mini-SSD
> + HDD) spielt das schon ne Rolle. Soll heißen: ohne flotte SSD machste
> bei Win11 kaum nen Meter gut.

Was jemand, woran es eigentlich liegt, dass seit Windows 10 das System 
so langsam geworden ist, dass ohne eine SSD nix wirklich voran geht. Ich 
meine nur an den vielen Hintergrunddiensten kann es doch nicht alleine 
liegen, die gabs ja schon immer.

von Daniel A. (daniel-a)


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Ich habe gehört, bei den PCs, wo W11 sagt, sie würden nicht unterstützt, 
und die Nutzer es dann trotzdem installieren, fehle irgend ein 
Virtualisierung & Integritätscheck Feature in der CPU, welches Windows 
dann emulieren muss, was es anscheinend verlangsamen würde. Aber ich 
erinnere mich nicht mehr an die Details oder wo ich das gelesen habe.

von sagjanur (Gast)


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.. schrieb:
> Was jemand, woran es eigentlich liegt, dass seit Windows 10 das System
> so langsam geworden ist, dass ohne eine SSD nix wirklich voran geht. Ich
> meine nur an den vielen Hintergrunddiensten kann es doch nicht alleine
> liegen, die gabs ja schon immer.

Das ist nicht pauschal Wuin10. sondern erst ab einem späteren Zeitpunkt 
nach der Einführung von Win10 (vor ca. eineinhalb Jahren) aufgetreten.
Da war die Festplattenauslastung der Sysetmplatten beim Booten plötzlich 
mindestens 15 Minuten bei 100% (bei verschiedenen Rechnern), was das 
System in der Phase extrem ausbremst.
Abhilfe hat auch bei mir der Austausch der Systemplatten durch kleine 
SSDs (500GB) geschaffen, die Datenplatten sind nach wie vor HDDs.
Die ausgetauschten Systemplaten habe ich zur Installation von Linux im 
Dual Boot-Modus genutzt.

von .. (Gast)


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Oder haben sie wieder die gleiche Schweinerei abgezogen, wie damals beim 
Win. Vista? Das System hat doch damals auch reichlich CPU Leistung für 
nix verschwendet, hieß damals glaube ich, die hätten eine Hardware 
Abstraction Layer eingezogen.

von Max Pelhamer (Gast)


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Dirk O. schrieb:
> Ich bringe z.B. meine PCI-e Karten mit COM / LPT Port unter
> W11 nicht zum Laufen, weil die Treiber (obwohl angebl. für W11
> zertifiziert) nicht akzeptiert werden. Unter W10 war alles ok.

Wenn der Treiber mit Windows 10 funktioniert hat, dann funktioniert der 
auch mit Windows 11.

Die Lösung, unsignierten Treiber installieren.
Dazu gibt  es Anleitungen im Netz.

Ich habe eine alte Technotrend USB-TV SAT Box mit Windows 11 am laufen.

Jedoch mache ich eins, das ich Windows mit NTLite vorbereite und da habe 
ich die Treiber die ich brauche schon mit eingebaut.

von Nano (Gast)


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Alexander schrieb:
> Eine Windows 10 Lizenz kostet 4,09 € auf eBay.

Das sind sehr wahrscheinlich die illegalen Lizenzen, bei dem man mit 
einer Strafe vor Gericht rechnen muss, weil der Richter dann sagen wird, 
dass man offensichtlich am Preis erkennen hätte können, dass es sich 
hier um kein legales Angebot handeln muss.

Die Gerichtskosten dürften höher sein, als eine Lizenz zu ordentlichen 
Preisen.

Daraus folgt, eine Windows 10 Lizenz kostet weitaus mehr als 4,09 €.

von Nano (Gast)


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sagjanur schrieb:
> Auf Win11 steige ich nicht um und ich lege auch nie ein Microsoft-Konto
> an, meiner Privatsphäre und dem Datenschutz zuliebe.

Ich nutze kein Win11, aber ein erzwungenes MS Konto habe ich bereits 
aufgrund:
1. Meinem alten Lumia 950 Smartphone.
2. Minecraft und dem Wechselzwang des Accounts von Mohjang nach MS vor 
ein paar Monaten.
3. State of Decay 2, dass unbedingt ein MS Konto wollte und sich 
ansonsten weigert zu starten.

Potentiell könnte auch noch der Flight Simulator als Grund dazukommen, 
sollte ich Interesse an dem haben und den mal wieder kaufen.

Die Privatsphäre und der Datenschutz ist daher bedingt gefährdet, da ich 
Windows aber eh nur noch zum Spielen und zum Gucken von Netflix nutze, 
ist das nur bedingt.

Die Linux Partition auf dem gleichen Rechner ist verschlüsselt und 
Dateien zwischen der Win und Linux Partition werden nur auf dem 
Linuxsystem ausgetauscht.

von Nano (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Andererseits hat man heute Virtualisierung und die Ressourcen dazu. Mir
> ging Windows auch auf den Zeiger. Also Linux auf die Kiste, und das
> bisherige Windows dieser Kiste landete in einer VM. Das hat auch den
> Charme, dass diese VM den Umzug auf einen neuen Rechner kaum mitbekam.
> Das mit der VM ging aber nur, weil ich kein Gamer bin, keine dicke
> Grafikkarte brauche und keine Software einsetze, die eine braucht.

Und deswegen bin ich immer noch Dualbooter und verlasse mich auf die 
Verschlüsselung meiner Linux Partition.

Meine CPU hat leider keine iGPU, weswegen ich auf dem Hostsystem unter 
Linux keine iGPU nutzen kann und eine zweite dedizierte GPU zu kaufen 
sehe ich allein schon aus Stromspargründen nicht ein.

Wünschenswert wäre eine bessere Virtualisierung der GPUs. Das müssten 
und könnten aber nur die GPU Hersteller selber lösen und solange da kein 
Bedarf besteht bzw. keiner vorprescht wird das keiner machen.
Ich weiß auch nicht, wie das genau realisiert werden soll, dass sowohl 
Host-, als auch Gastsystem nativ auf die gleiche GPU zugreifen können.
Da könnten sich die GPU Hersteller aber ruhig mal den Kopf darüber 
zerbrechen, denn so ein Feature würde ich gut finden.

Andere Lösungen wie, sowohl Linux als auch Windows zu virtualisieren, 
scheiden leider auch aus, da ich unter Linux wiederum Virtualisierung 
für andere Maschinen einsetzen können möchte.

Ein anderer Grund warum der Wechsel von iGPU (Hostsystem) zu dedizierter 
GPU (Gastsystem) keine sinnvolle Lösung ist, liegt noch daran, weil man 
dann auch die Bildschirme bezüglich dem Eingangssignal immer umschalten 
müsste.

von Nano (Gast)


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sagjanur schrieb:
> Welchen konkreten sachlichen Grund gibt es eigentlich, das jemand jetzt
> von einem funktionierenden Win10 auf Win11 umsteigt ?

Funktional betrachtet gibt es den derzeit nicht.

Theoretisch bietet Win11 DirectStorage was für Games interessant sein 
kann, aber momentan nicht benutzt wird, da noch die Spiele dazu fehlen.

Andere Gründe wie Zukunftssicherheit bezüglich Sicherheitsupdates 
entfalten ebenfalls erst viel später ihre Wirkung. Der Support von Win10 
wird erst am 14. Oktober 2025 eingestellt. Bis dahin reicht also Win10.

Andere Gründen, wie sie Stefan F. anführte, sind eher eine 
Geschmacksfrage, aber keine funktionelle Notwendigkeit.

Sicherheitstechnisch sind mir auch keine Funktionen bekannt, was Win11 
gegenüber Win10 besser machen könnte.
Es ist also nicht so wie bei Win 7 vs. Win 8, wo Win8 wesentliche 
Sicherheitsmerkmale hatte, die Win 7 noch fehlten.

von Nano (Gast)


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Manfred schrieb:
> So ist das. Und eigentlich war XP überflüssig, ich sehe das als ein
> bunter gemachtes Win2000. Rein aus Marketinggründen hat man dann Dinge
> umgebaut, um einen Umstieg nach XP zu erzwingen, der Kern ist doch
> unverändert.

Die Komptabilitätsmodi sind in XP weitaus fortgeschrittener als in 
Windows 2000.


Wäre damals, als Windows NT eingeführt wurde, Speicher bereits 
spottbillig gewesen, dann hätte Microsoft den ganzen Windows 9x Zug auch 
einfach auslassen können. Aber dann wäre es später schwierig geworden, 
einen Grund zu haben, der es den Leuten Schmackhaft macht auf eine neue 
Windows NT Version zu wechseln.
Mit Win9x hatte man somit eine instabile Sackgasse, die ohnehin keine 
Zukunft hatte und konnte so die Kunden melken, andererseits war aber 
diese Sackgasse notwendig, weil die meisten Rechner am Anfang nur 4 bis 
8  MB RAM hatten, was zu wenig für ein echtes reines 32 Bit System sind. 
Es werden nämlich allein schon 4 MB für die Page Tables benötigt.

Spätestens als die Rechner mehr RAM hatten, hätte Microsoft einfach 
Windows 98 und Me auslassen und die Nutzer zu NT Systemen wechseln 
lassen können, aber das war wohl nicht gewollt, denn mit Win98 und Me 
konnte man die Nutzer noch gut melken und man wusste bereits, dass es 
keine Zukunft hat und daher ein erneutes Upgrade zu einem späteren Win 
NT notwendig würde.
Dieses spätere Win NT wurde dann WinXP.

von Nano (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> .. schrieb:
>> Es gab doch hier mal einen geilen Spruch, den ich mir merken musste :-)
>>
>> "Jungs, frisst Scheiße, eine Milliarde Fliegen kann sich doch nicht
>> irren."
>
> "fresst"
> das war ein Werbespruch zu VHS oder betamax Kassetten in den 70er und es
> waren "100 Millionen Fliegen"

Scheiße ist halt billig und Gold teuer.

von Alt G. (altgr)


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Nano schrieb:
> Daraus folgt, eine Windows 10 Lizenz kostet weitaus mehr als 4,09 €.

Oder man installiert win7 ohne internetverbindung, lässt den allseits 
beliebten activator drüber laufen, und upgradet dann gratis auf win10.

von René H. (mumpel)


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Nano schrieb:
> Daraus folgt, eine Windows 10 Lizenz kostet weitaus mehr als 4,09 €.

Windows 10 kostet, wenn man es "richtig" macht, genau garnichts. Fast 
jeder hat doch irgendwo eine Windows-7-Lizenz von einem alten PC, mit 
der man kostenlos auf Windows 10 oder 11 upgraden kann. Da sind selbst 
4,09 Euro genau 4,09 Euro zuviel.

von René H. (mumpel)


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Alt G. schrieb:
> lässt den allseits
> beliebten activator drüber laufen

Welchen Activator? Wenn der auch illegal ist...

von Nano (Gast)


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Alexander schrieb:
> Was gibts denn sonst noch?

Realistisch betrachtet nur Mac OS X oder Linux.

Wenn du etwas offener bist und geringe Ansprüche an eine gute HW 
Unterstützung hast und idealerweise die Treiber selber schreiben 
kannst,. dann bieten sich noch FreeBSD, Haiku und ArcaOS (OS/2).

Wenn du keine Ansprüche an moderne Sicherheitsfeatures oder Fähigkeiten 
hast, dann wäre auch Amiga OS 4.1, MenuetOS und FreeDOS eine Option.

Alle genannten Betriebssysteme werden derzeit noch weiterentwickelt.
Und sicherlich ist die Liste nicht vollständig. Android und iOS habe ich 
mal weggelassen weil es hier meiner Meinung nach ja um Betriebssysteme 
für den Desktop geht.

von Alt G. (altgr)


Angehängte Dateien:

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René H. schrieb:
> Welchen Activator? Wenn der auch illegal ist...


Den hier. Woher der kommt "kann ich mich nicht erinnern".
Illegal ist der nicht, jedenfalls kommt keine warnung :)

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> c-hater schrieb:
>> Warum FAT? Linux kann doch mittlerweile auch problemlos NTFS schreiben.
>
> Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Linux hat mir 2x ein NTFS
> Filesystem so zerschossen, dass sämtliche Reparaturtools (sowohl unter
> Linux als auch unter Windows) daran scheiterten.

Hast du Windows in den Ruhezustand versetzt und danach Linux gebootet um 
dann auf die NTFS Partition zuzugreifen? Wenn ja, dann kein Wunder.

Ich greife schreibend von Linux auf NTFS jetzt schon seit Jahren zu und 
hatte noch nie Probleme. Ich nutze den Ruhezustand allerdings auch 
selten und fahre den Rechner immer richtig herunter. Wenn ich den 
Ruhezustand nutze, dann boote ich auch immer das vorherige System das in 
den Ruhezustand versetzt wurde.

> Um jetzt mal ein ZIP File oder einen Screenshot herum zu schieben,
> reicht mir FAT32. Ich benutze das nur selten.

Fat32 hat ein 4 GiB Dateilimit und bietet keinen Zugriffsrechteschutz.
Eine Alternative wäre ExFat, damit wäre dann zumindest das 4 GiB Limit 
behoben. Das Problem mit dem fehlenden Zugriffsschutz hast du damit aber 
dennoch.

von Percy N. (vox_bovi)


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Joachim B. schrieb:
> das war ein Werbespruch zu VHS oder betamax Kassetten in den 70er und es
> waren "100 Millionen Fliegen"

So, so ...

https://gutezitate.com/zitat/171870

von Nano (Gast)


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.. schrieb:
> Was jemand, woran es eigentlich liegt, dass seit Windows 10 das System
> so langsam geworden ist, dass ohne eine SSD nix wirklich voran geht. Ich
> meine nur an den vielen Hintergrunddiensten kann es doch nicht alleine
> liegen, die gabs ja schon immer.

Das war mit erscheinen der SSD abzusehen.

Die Gründe liegen an der Art und Weise wie man Dateizugriffe optimiert.
Bei Festplatten war schon immer das Problem bekannt, dass beliebige 
Zugriffe viel Zeit kosten. Also versuchte man die Daten immer so 
anzuordnen bzw. die Software darauf zu optimieren, dass man die Daten 
linear einlesen kann.
Mit erscheinen der SSDs ist der beliebige Zugriff kein Problem und ein 
lineares auslesen spielt somit keine Rolle mehr und es war abzusehen, 
dass zukünftige Software nicht mehr auf diese Art von linearen Zugriff 
Optimierung optimiert werden wird.
Was den Grund hat, weil die Entwickler natürlich auch mit SSDs arbeiten 
und dann im Laufe der Entwicklung gar nicht mehr merken, dass ihre 
Software von einer HD langsamer lädt und langsam arbeitet.

So geschieht es dann, dass durch die bloße Verbreitung von SSDs neue 
Softwareneuentwicklungen auf HDs immer schlechter arbeiten. Da ist also 
kein Vorsatz und keine Absicht dabei.

Die einzige Lösung ist somit selber auf eine SSD zu wechseln oder bei 
alter Software zu bleiben.

Firmen die Softwareentwicklungen für sich selbst in Auftrag geben, 
können natürlich auch zur Bedingung machen, dass die Software auf einer 
HD getestet und dafür optimiert werden muss, aber in den meisten Fällen 
wird das nichts bringen, weil ja die andere Software von Dritten das 
Spiel nicht mitmacht. Insofern sind alle gezwungen auf SSDs zu wechseln.

Das war mir alles schon bei der Einführung der SSD klar, dass man mit 
zunehmender Verbreitung der SSD zukünftige Software nicht mehr auf die 
Schwächen der HDs optimieren wird.

von DPA (Gast)


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Nano schrieb:
> Wünschenswert wäre eine bessere Virtualisierung der GPUs. Das müssten
> und könnten aber nur die GPU Hersteller selber lösen und solange da kein
> Bedarf besteht bzw. keiner vorprescht wird das keiner machen.

Nicht unbedingt. Es gibt da schon optionen. z.B. virtio gpu. Ich bin mir 
aber nicht sicher, auf welchem stand die Windows Guest Treiber sind / ob 
da irgend wer drann arbeitet, ich glaube die sind momentan nur 2d und 
alt? Bei linux guests gibts da den VirGL Treiber. Eine Direct3D Version 
für Windows ist wohl noch ein Zukünftiges Ziel 
(https://docs.mesa3d.org/drivers/virgl.html).

von Nano (Gast)


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DPA schrieb:
> Nano schrieb:
>> Wünschenswert wäre eine bessere Virtualisierung der GPUs. Das müssten
>> und könnten aber nur die GPU Hersteller selber lösen und solange da kein
>> Bedarf besteht bzw. keiner vorprescht wird das keiner machen.
>
> Nicht unbedingt. Es gibt da schon optionen. z.B. virtio gpu.

Du willst mir jetzt doch nicht ernsthaft eine reine Softwarelösung als 
Alternative vorschlagen?!

Was gesucht wird ist eine Virtualisierung auf Hardwareebene ohne 
Performanceeinschränkungen und bei dem man die für die Hardware 
vorgesehenen nativen Treiber verwenden kann.

D.h. eine Fähigkeit der Hardware zwischen zwei Systemen transparent 
umzuschalten ohne das die Hardwaretreiber der einzelnen Betriebssysteme 
merken, dass sie gerade nicht das Sagen haben.
Das ist nicht trivial und gibt es momentan daher auch nicht. Aber 
vielleicht wird es so etwas mal irgendwann mal geben. Das erhoffe ich 
mir zumindest.

Das Problem fängt schon damit an, dass in der GPU das RAM von einer 
Anwendung des Gastsystems belegt sein könnte. Wenn du jetzt auf das 
Hostssystem wechselt, dann müsste die HW in der Lage sein, den Inhalt 
transparent irgendwohin, z.B. auf die SSD wegzusichern.
Dafür wäre wohl auch eine Standardisierung notwendig, damit sich jeder 
OS Hersteller daran hält.

> Ich bin mir
> aber nicht sicher, auf welchem stand die Windows Guest Treiber sind / ob
> da irgend wer drann arbeitet,

Solche Lösungen kann man zum ernsthaften Gamen in der Regel vergessen. 
Daher spielt das für mich als Gamer keine Rolle.

Momentan gibt bei der Virtualisierung nur die Möglichkeit dem Gast OS 
die GPU dediziert als ganzes zur Verfügung zu stellen, dann kann das 
Host OS die GPU aber nicht mehr nutzen und man hat genau das von mir 
oben beschriebene Problem.

Was gewünscht wäre, wäre jetzt eine Hardwarelösung mit dem das trotzdem 
geht.

von Daniel A. (daniel-a)


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Nano schrieb:
> Du willst mir jetzt doch nicht ernsthaft eine reine Softwarelösung als
> Alternative vorschlagen?!

Doch.

Nano schrieb:
> Was gesucht wird ist eine Virtualisierung auf Hardwareebene ohne
> Performanceeinschränkungen und bei dem man die für die Hardware
> vorgesehenen nativen Treiber verwenden kann.

Das ist nur in diesem Fall nicht unbedingt effizienter. Es braucht immer 
Grafik API -> IR (zur Optimierung usw. Inklusive GraKa spezifische 
Optimierungen.) -> Command stream zur GPU. Mesa hat früher als IR TGSI 
verwendet. Mittlerweile NIR. (Als generisches IR, das auch mal für 
WebGPU zeug im Raum stand, wäre SPIR-V, vermutlich wäre es am 
sinnvollsten, darauf aufzusetzen). Auf jeden Fall, wenn die Generierung 
des IR im Guest geschieht, und vom Host dann der Rest der üblichen 
Pipeline, kommt es an keinem Punkt zu zusätzlichem Overhead, weil jeder 
schritt auch nativ nötig gewesen wäre.

Im Link von mir steht "The card natively uses the Gallium TGSI 
intermediate representation for its shaders.". Ich weiss nicht, wie 
Aktuell das noch ist. Wäre sicher nicht ideal. (Und ich glaube es gibt 
bei virgel auch sonst noch etwas mehr Abstraktion, als nötig wäre).

Aber wenn es richtig gemacht wird, wäre fast, oder vielleicht sogar 
ganz, 0 overhead, durchaus möglich.

(Und bezüglich der Textur Puffer, dass geht alles per zero copy über 
dmabuf).

: Bearbeitet durch User
von Alexander (alecxs)


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Nano schrieb:
> Das sind sehr wahrscheinlich die illegalen Lizenzen

Ich korrigiere, es ist ein Produkt-Key (keine Lizenz) und zu 100% legal.

Windows 7 Loader gibt's wie Sand am Meer die sind natürlich alle 
illegal. Mit BypassESU-v11 gibt's auch noch automatisch Updates.
(aber wozu der Umweg über Windows 7 meine Zeit ist weitaus mehr wert als 
4.09 €)

Der einzige Anreiz Windows 11 zu installieren wäre usb passthrough für 
WSL2, und das auch nur um Android Datenrettungstools zu testen für 
andere Leute, die es nicht hinkriegen eine Live Distro zu booten (oder 
auf ner Windows-Variante beharren). Sorry aber ein Shell Script schreibt 
sich nun mal besser als eine .bat Datei und >dd< und >mount< sind durch 
nichts zu ersetzen.

Zum Gamen hat man nicht wirklich ne Alternative da ist Windows 10 mit 
DX12 Pflicht. Jedes Betriebssystem hat seine Daseinsberechtigung.

Ich hab auch noch ein Netbook und einen PC mit Windows XP drauf. Never 
touch a running system.

: Bearbeitet durch User
von Nano (Gast)


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Daniel A. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Was gesucht wird ist eine Virtualisierung auf Hardwareebene ohne
>> Performanceeinschränkungen und bei dem man die für die Hardware
>> vorgesehenen nativen Treiber verwenden kann.
>
> Das ist nur in diesem Fall nicht unbedingt effizienter.

Es würde die Verwendung nativer Treiber und einen direkten Zugriff auf 
die Hardware erlauben.

Also so ne Art Virtualisierung für GPUs, wie es das schon für CPUs gibt.

> Es braucht immer
> Grafik API -> IR (zur Optimierung usw. Inklusive GraKa spezifische
> Optimierungen.) -> Command stream zur GPU. Mesa hat früher als IR TGSI
> verwendet. Mittlerweile NIR. (Als generisches IR, das auch mal für
> WebGPU zeug im Raum stand, wäre SPIR-V, vermutlich wäre es am
> sinnvollsten, darauf aufzusetzen). Auf jeden Fall, wenn die Generierung
> des IR im Guest geschieht, und vom Host dann der Rest der üblichen
> Pipeline, kommt es an keinem Punkt zu zusätzlichem Overhead, weil jeder
> schritt auch nativ nötig gewesen wäre.

Das mag sein, du hättest dann aber keine nativen Treiber mehr.

Damit das also etwas wird, müsstest du die Treiber des Gastsystem für 
jedes OS, das du nutzen willst, schreiben und diese dann noch massiv 
optimieren, damit diese zumindest den zweiten Schritt (IR) machen.
Aufgrund des programmiertechnischen Aufwands der dafür notwendig ist, 
ist klar, dass das keine große Aussicht auf Erfolg haben kann. Vor allem 
dann nicht, wenn nicht einmal die GPU Hersteller mitmachen.
Es ist ja jetzt schon schwer genug, NVidia dazu zu bewegen, gescheite 
Informationen für Open Source Treiber unter Linux bereitzustellen.
Und die Nouveau Entwickler hinken den propritären Treibern praktisch 
unverschuldet aufgrund von dieser Tatsache in allem hinterher.

Der große Vorteil der I/O Virtualisierung ist ja gerade der, dass man 
für das Gastsystem die nativen Treiber des Herstellers die von diesem 
für das Gastsystem geschrieben wurden verwenden kann.
Der große Haken ist halt noch, dass das Gastsystem die HW dann für sich 
alleine beanspruchen muss und das Hostsystem diese nicht mehr nutzen 
darf.
Genau hierfür wäre also eine hardwaretechnische Lösung notwendig, die 
das erlaubt.

> Aber wenn es richtig gemacht wird, wäre fast, oder vielleicht sogar
> ganz, 0 overhead, durchaus möglich.

Vielleicht 0 overhead, aber nicht 100 % Kompatibilität, weil der native 
Treiber für die die Software entwickelt bzw. optimiert wird dann doch 
dies und das anders macht, als diese VirGL Gasttreiberschicht.

Beitrag #7202092 wurde vom Autor gelöscht.
von Daniel A. (daniel-a)


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Nano schrieb:
> Damit das also etwas wird, müsstest du die Treiber des Gastsystem für
> jedes OS, das du nutzen willst, schreiben und diese dann noch massiv
> optimieren, damit diese zumindest den zweiten Schritt (IR) machen.

Den IR Teil kann man ja von Mesa übernehmen. Und das erscheint mir immer 
noch besser, als einen nativen Treiber für das Host- und für jedes OS 
von jedem Gastsystem zu brauchen.

Nano schrieb:
> Es ist ja jetzt schon schwer genug, NVidia dazu zu bewegen, gescheite
> Informationen für Open Source Treiber unter Linux bereitzustellen.

NVIDIA ist eher die Ausnahme, wenn es um gute OSS Treiber geht. Intel 
und AMD arbeiten da momentan relativ gut mit Linux zusammen. Viele 
mobile GPUs (Vivante, Mali) sind zumindest recht simpel, und haben 
exzellente reverse engagierte OSS Treiber (etnaviv, panfrost, lima, 
etc.) (die funktionieren sehr gut und sind viel zuverlässiger Nouveau, 
aber die GPUs sind leider recht schwach, zumindest die die ich bisher in 
die Finger bekommen habe). Und scheinbar kommt auch das RE der Apple 
iGPUs gut voran.

Also solange man nicht ausgerechnet um jeden Preis NVIDIA nutzen will, 
ist alles gut.


PS:
Bei manchen mobilen GPUs (z.B. vivante) wird immer quasi der komplette 
State gesetzt, und dann gerendert. Bei diesen könnte man vermutlich 
sogar mit relativ wenig Aufwand die HW fast Direkt multiplexen.

von Nano (Gast)


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Daniel A. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Damit das also etwas wird, müsstest du die Treiber des Gastsystem für
>> jedes OS, das du nutzen willst, schreiben und diese dann noch massiv
>> optimieren, damit diese zumindest den zweiten Schritt (IR) machen.
>
> Den IR Teil kann man ja von Mesa übernehmen. Und das erscheint mir immer
> noch besser, als einen nativen Treiber für das Host- und für jedes OS
> von jedem Gastsystem zu brauchen.

Einen Treiber brauchst du sowieso, denn wie soll das Gast OS denn sonst 
wissen, wie es diese virtuelle GL Grafikkarte nutzen soll.

Der Unterschied ist jetzt nur, jetzt musst du für jedes Gast OS so einen 
Treiber schreiben, während du bei einer nativen HW Lösung den Treiber 
des Herstellers verwenden hättest können, wenn es diesen gibt.

Vorteile gäbe es allenfalls bei Open Source Betriebssystemen, da die für 
die Gastsysteme nur noch einen VM Treiber für diese virtuelle 
Grafikkarte zur Verfügung stellen müssten.

> NVIDIA ist eher die Ausnahme, wenn es um gute OSS Treiber geht. Intel
> und AMD arbeiten da momentan relativ gut mit Linux zusammen. Viele
> mobile GPUs (Vivante, Mali) sind zumindest recht simpel, und haben
> exzellente reverse engagierte OSS Treiber (etnaviv, panfrost, lima,
> etc.) ..

Schon klar, zeigt aber das Problem auf.
Auch die PowerVR Treiber, wie sie häufig bei ARM basierten Systemen 
anzufinden sind, sind problematisch.

> Und scheinbar kommt auch das RE der Apple
> iGPUs gut voran.

Ob Apple hier besser ist als NVIDIA?

> Also solange man nicht ausgerechnet um jeden Preis NVIDIA nutzen will,
> ist alles gut.

Als Gamer kommt man um NVIDIA eigentlich nicht herum.

von Nano (Gast)


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Kolja L. schrieb:
> Was ist Windows?

Noch eine Ergänzung zu oben:
Ebenso ist Windows eine grafische Oberfläche für DOS die im Real Mode 
ausgeführt wird.

Screenshot aus der Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_1.0#/media/Datei:Win1.03.png

von Nano (Gast)


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Nano schrieb:
> sagjanur schrieb:
>> Welchen konkreten sachlichen Grund gibt es eigentlich, das jemand jetzt
>> von einem funktionierenden Win10 auf Win11 umsteigt ?

Bin gerade noch auf einen neuen Punkt gestoßen, der für einige 
interessant sein könnte.

Wenn die ganzen Systemeinstellungen nun komplett in der neuen GUI 
gemacht werden können und nichts mehr von dem alten Zeug dafür benutzt 
wird, dann hat die neue GUI Oberfläche natürlich Vorteile beim 
Skalieren.

Menschen die auf zu kleinen Displays bei zu hohen Auflösungen nichts 
mehr lesen, geschweige erkennen können, dürften somit ein besseres 
Nutzererlebnis erhalten, da die neuen GUIs wesentlich besser skalierbar 
sind als das alte Zeug aus Windows NT Tagen.

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