Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Hochstrom 4mm Bananen Stecker/Buchse gesucht


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von Roland D. (Gast)


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Hallo,

suche für eine 6qmm Litze (3mm Durchmesser) und 5mm Außendurchmesser des 
Kabels einen Bananenstecker, Bananenkupplung und Einbaubuchse, wo ich 
die Litze direkt einlöten kann. Irgendwie finde ich nichts, was zusammen 
passt. Die 4mm Goldstecker aus dem Modellbau möchte ich wegen der 
winzigen Größe und dem fehlenden Griffstück ungern verwenden, dann würde 
immer noch die Einbaubuchse fehlen.

Den Bananenstecker am besten in der Lamellenausführung, denn es wird 
auch etwas Strom fließen. 20-30A sollte das Ganze abkönnen, bei paar 
Sekunden mit 50A sollte noch nichts zu brennen anfangen.

Wer hat einen heißen Tipp?

Roland

von uXXer (Gast)


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von Volker S. (sjv)


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: Bearbeitet durch User
von Thomas R. (thomasr)


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Vor >20 Jahren hatte ich dasselbe Problem bei den 10mm² 
Lautsprecherleitungen im Heimkino. Die vergoldeten Lamellenstecker gab 
es schon aber keine passenden Gegenstücke.

Ein Kumpel hat mir aus 8mm Messingbolzen dann diese Anschlüsse für die 
Boxen gedreht. Zwei 4mm Sacklöcher (luftdicht!) eine Seite zum Löten. 
Das Ganze dann vergoldet.

: Bearbeitet durch User
von Schlaumaier (Gast)


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Nimm doch Laborstecker.

Die Teile die man auch in Labor-Netzteile einbaut.

https://www.ebay.de/itm/253270277188

von Schlaumaier (Gast)


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von Praktiker (Gast)


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Hallo

Schlaumaier schrieb:
> Die Teile die man auch in Labor-Netzteile einbaut.
>
> https://www.ebay.de/itm/253270277188

Laborstecker - Ja, aber eher nicht die verlinkten - das sind leider die 
"typischen" Chinabuchsen hinter die kein Name steht wohl aber alle von 
der gleichen Produktionsstraße stammen.
Die sind leider nur gebogenes Blech - besonders am Bereich der 
Konstruktion  dort wo es drauf ankommt...

Leider sind gute Laborstecker und Buchsen generell teuer, wobei das aber 
das natürlich übertrieben ist:

uXXer schrieb:
> ein Schnäppchen
>
> 
https://www.netzgeraet.de/steckverbinder/bananenstecker/bananenstecker/24671/4mm-bananenstecker-vergoldet-hochstrom-paar.html

Bei Wort  Schnäppchen wurde der Ironiehinweis vergessen (Der ist hier im 
Forum leider notwendig...).

Tja wie so oft:
Es ist nicht einfach Qualität zu finden ohne das man Apothekenpreise 
bezahlen muß, bzw. der bei Kleinteilen übliche "Industrieaufschlag" 
gezahlt werden muss.

Praktiker

von Gerald K. (geku)


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von Schlaumaier (Gast)


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Praktiker schrieb:
> Es ist nicht einfach Qualität zu finden ohne das man Apothekenpreise
> bezahlen muß

eben.

Deshalb auch die Billig-Ebay-Variante.  Damit er weiß wie die Teile 
aussehen.

Da ich unter Hochstrom eh mehr als 230 V verstehe, weil die sehe ich als 
"normalen Netzstrom" erwarte ich eh das er entweder den Begriff anders 
versteht als ich oder falls wir gleich denken, die technischen Daten 
überprüft.

Ich hab 1 Post weiter ja die 30 A Teile von Conrad mit Daten ihm als 
TEURE Alternative gezeigt.

Wenn das Zeug viel Power aushalten muss, brauch man auch gutes Material. 
Und das ist halt teuer.

Die Ebay-Teile würde ich ohne mit der Wimper zu zucken bei meinen max. 3 
A + 30 Volt einsetzen, die mein 50 Euro Labornetzteil mit Display 
schafft.  Sooo schlecht sind die vermutlich auch nicht.

von Frank K. (fchk)


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Wie wärs mit XT150 aus dem Modellbau? Bis 16mm², 150A Dauerstrom und 
200A Kurzzeitbelastung. Wobei mir da die EInbaubuchsen fehlen.

Ein Problem mit den Bananensteckern ist, dass man sie verpolen kann. Da 
sind dann solche Systeme wie Speakon idiotensicherer.

fchk

von Gerald K. (geku)


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Hochwertige Stecker und Buchsen sind vergoldet um den 
Übergangswiderstand möglichst klein zu halten.

: Bearbeitet durch User
von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Gerald K. schrieb:
> Hochwertige Stecker und Buchsen sind vergoldet um den
> Übergangswiderstand möglichst klein zu halten.

Nein, die Vergoldung dient nur dem Korrosionsschutz!

Gold ist ein schlechterer Leiter als Kupfer.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Schlaumaier schrieb:
> Da ich unter Hochstrom eh mehr als 230 V verstehe,

Was hat Hochstrom mit der Spannung zu tun? nichts!

Gerade im Kleinspannungsbereich geht es um große Ströme und dafür gibt 
es auch geeignete Stecker/Verbinder/Kupplungen. Viele davon im 
KFZ-Umfeld.

von Gerald K. (geku)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Nein, die Vergoldung dient nur dem Korrosionsschutz!

Korrosion erhöhen den Kontaktwiderstand und führen zu Verluste, die die 
Kontaktstelle erwärmen.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Gerald K. schrieb:
> Korrosion erhöhen den Kontaktwiderstand und führen zu Verluste, die die
> Kontaktstelle erwärmen.

Schon klar, das ist aber nur der sekundäre Effekt.
Per se leitet Kupfer eben besser und um das nicht zu verschlechtern, 
gibt es den goldenen Korrosionsschutz. Ergo ist die primäre Aufgabe des 
Goldes der Korrosionsschutz.

von Praktiker (Gast)


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Hallo

Phasenschieber S. schrieb:
> Viele davon im
> KFZ-Umfeld.

Aber auch entsprechend schlecht trennbar - was ja im KFZ Bereich kein 
Problem ist - da muss es ja halten auch wenn es mal vibriert und 
"klackert" - Wasserdichtigkeit ist auch erwünscht - das geht aber nur 
mit Dichtungen die nun mal kräftig dazu beitragen das Fahrzeugstecker 
schwer trennbar sind.
Wenn viel Platz vorhanden ist (Bahnbereich) dann gibt es auch andere 
Lösungen wo das Trennen keine so großen Kräfte und "fritzeliges" drücken 
von generell schwergängigen  ,-) Kunststoffnasen bedarf.
Aber:
Riesige Abmessungen - auch auf der Karosserieseite, Preise weit jenseits 
von Gut und Böse (aber halt Bahnfest und das bedeutet schon so einiges).
Bei weiten nicht so heftig wie bei Fahrzeugsteckern, aber immer noch 
viel zu schwergängig sind um als anwendbarer Ersatz von Laborsteckern zu 
dienen (mal abgesehen das Einbaugerätebuchsen Seltenheit sind weil im RC 
Bereich bei Hochstromanwendung kein Bedarf an Einbaubuchsen besteht)sind 
eigentliche alle Steckersystem die für mehr 3 Ampere ausgelegt sind 
ungeeignet.

Bananenstecker sind von der Grundidee eigentlich schon ideal im 
Laborumfeld - was man auch daran sieht wie lange diese schon genutzt 
werden.
Dumm ist halt nur das diese Stecker und Buchsen nahezu in beliebiger 
Qualität hergestellt werden können (und zwar auch schon lange vor den 
"Chinamann" auch in DL wurde viel "Blechpresszeug" hergestellt) und bei 
kleine und auch größeren Strömen so grob bis 6A oder auch 10A die ersten 
10 mal auch brauchbar funktionieren, danach oder wenn mal unter Last 
gesteckt wird (was ja niemand macht... oder in der Realität dann doch 
"mal") schnell Schlapp machen oder noch schlimmer sich in 
Heizwiderstände verwandeln...

Solch einfache Bauelement und trotzdem so viele Problem- und 
Abzockmöglichkeiten - es gibt ja nicht nur den HiFi Vodoo sondern auch 
-wenn auch nicht ganz so übertrieben- den Stecker und Buchse Vodoo - zum 
Teil sogar bei Profis und natürlich bei den Herstellern die sich gerne 
auch mal auf ihre Vergangenheit und ihre Industriesparte "ausruhen" und 
natürlich den Namen auch bezahlen lassen

von Praktiker (Gast)


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Praktiker schrieb:
> )sind
> eigentliche alle Steckersystem die für mehr 3 Ampere ausgelegt sind
> ungeeignet.


... sind eigentliche alle Steckersystem  aus dem RC Bereich die für mehr 
3 Ampere ausgelegt sind ungeeignet. ...

von Roland D. (Gast)


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Frank K. schrieb:
> Wie wärs mit XT150 aus dem Modellbau? Bis 16mm², 150A Dauerstrom und
> 200A Kurzzeitbelastung.

Wäre im Prinzip optimal. Es sollen aber optional 4mm Bananenstecker 
angeschlossen werden können. Fällt deshalb leider aus.

> Wobei mir da die EInbaubuchsen fehlen.
Das kommt noch erschwerend hinzu.

von Roland D. (Gast)


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Volker S. schrieb:
> MC Kontakt/Stäubli:
> https://www.staubli.com/de/de/electrical-connectors/produkte.html

Das scheinen die einzigen Stecker zu sein, die von der Qualität und der 
Strombelastbarkeit (50A) passen. Allerdings blicke ich nicht, was das M5 
Gewinde im oberen Bild soll. Wie soll man da ein Kabel anschließen?

Der Stecker im unteren Bild wäre optimal, aber auch hier erschließt sich 
mir nicht, für was das M5 Gewinde gut sein soll und wie da ein 
Griffstück montiert wird. Was ist mit dem Vierkant, soll der blank 
bleiben? Oder soll der ganze Stecker blank bleiben?

Dann: Der Stecker kann 50A, der Lötkelch hat aber nur 2.5mm im 
Durchmesser. Meine 6qmm Litze (3mm Durchmesser) lässt sich also nicht 
anlöten :-(

von Christian M. (christian_m280)


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Roland D. schrieb:
> Meine 6qmm Litze (3mm Durchmesser) lässt sich also nicht anlöten

Ringkabelschuh anpressen und auf das M5 schrauben...

Gruss Chregu

von DoS (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Gerald K. schrieb:
>
>> Korrosion erhöhen den Kontaktwiderstand und führen zu Verluste, die die
>> Kontaktstelle erwärmen.
>
> Schon klar, das ist aber nur der sekundäre Effekt.
> Per se leitet Kupfer eben besser und um das nicht zu verschlechtern,
> gibt es den goldenen Korrosionsschutz. Ergo ist die primäre Aufgabe des
> Goldes der Korrosionsschutz.

Stimmt. Entscheidend ist neben dem Material auch der Anpressdruck. 
Stecker die sich leicht stecken lassen, kann man vergessen. Wer nicht 
auf den Preis schauen muss nimmt Silberstecker die nicht vergoldet 
sondern "verpalladiumisiert" 
sind:https://www.elektronikpraxis.vogel.de/legierung-fuer-elektrische-kontakte-mit-besonderen-anforderungen-a-928757/

von Armin X. (werweiswas)


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Roland D. schrieb:
> suche für eine 6qmm Litze (3mm Durchmesser)

Hi
Bist Du Sicher dass die Leitung 6mm² hat. Ich habe hier 6mm² Flexibel 
und da ist der Leiter dicker als 3mm.
In Amiland gibt was mit ca 5mm². Das kommt bei deiner Beschreibung eher 
hin.

von Roland D. (Gast)


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Christian M. schrieb:
> Ringkabelschuh anpressen und auf das M5 schrauben...

Und wie wird dann ein isolierter Bananenstecker wie im Bild draus?

Armin X. schrieb:
> Bist Du Sicher dass die Leitung 6mm² hat.
> Ich habe hier 6mm² Flexibel und da ist der Leiter dicker als 3mm.

Sicher bin ich mir nicht, aber ich habe es als 6mm² gekauft.

Wenn ich mal den Taschenrechner bemühe: d²*Pi/4 = 9*0.785 = 7mm²
Wird also hinkommen.

von Volker S. (sjv)


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Roland D. schrieb:
> Das scheinen die einzigen Stecker zu sein, die von der Qualität und der
> Strombelastbarkeit (50A) passen. Allerdings blicke ich nicht, was das M5
> Gewinde im oberen Bild soll. Wie soll man da ein Kabel anschließen?

Das dürften Stecker zum Einbau sein, also entsprechend Buchse.
Das dürfte jetzt der richtige Link sein (messzubehör-Hauptkatalog):

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwjM9tuekbL6AhWbxgIHHUcPBKgQFnoECCwQAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.staubli.com%2Fcontent%2Fdam%2Fspot%2FTM-Main-11014124-de.pdf&usg=AOvVaw16ArR7ieQLLbn2m0Cz47NI

von Roland D. (Gast)


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Volker S. schrieb:
> Das dürfte jetzt der richtige Link sein (messzubehör-Hauptkatalog)

OK, das passt jetzt besser, vielen Dank für den Link.

Interessant, die Stecker und Buchsen für 32A sind für 2.5mm² Litzen 
spezifiziert und haben deshalb so einen kleinen Lötkelch. Wundert mich 
etwas, denn 2.5mm² erscheint mir etwas knapp. Mir sind für 50A eher 6mm² 
geläufig.

von Harald W. (wilhelms)


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Gerald K. schrieb:

> Hochwertige Stecker und Buchsen sind vergoldet um den
> Übergangswiderstand möglichst klein zu halten.

Wobei das Gold meist schon beim ersten Stecken abgeschabt wird.

: Bearbeitet durch User
von der Zonk (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Wobei das Gold meist schon beim ersten Stecken abgeschabt wird.

Quatsch³. Erzähl das nicht meinen > 2 Jahrzehnte alten, vergoldeten 
Steckern und Buchsen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Harald W. schrieb:
> Gerald K. schrieb:
>
>> Hochwertige Stecker und Buchsen sind vergoldet um den
>> Übergangswiderstand möglichst klein zu halten.
>
> Wobei das Gold meist schon beim ersten Stecken abgeschabt wird.

Etwas länger halten die schon, aber vergoldet sind sie gerade deswegen, 
weil sie nicht häufig (selbstreinigend) gesteckt werden sollen.

von PC-Freak (Gast)


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Beitrag #7210231 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Peter M. (r2d3)


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Hallo Schlaumaier

Schlaumaier schrieb:
> Da ich unter Hochstrom eh mehr als 230 V verstehe, weil die sehe ich als

also erst wenn die Stromspannung mehr als 380 kOhm beträgt dann benutz' 
ich zum Verbinden die Bussie Bars.

> "normalen Netzstrom" erwarte ich eh das er entweder den Begriff anders

Es reicht ja schon wenn Du einen Atom Strom filter eingebaut hast. Da 
kann man von "normalen Netz" nicht mehr sprechen

> versteht als ich oder falls wir gleich denken, die technischen Daten
> überprüft.

Also in Ländern , die mit einem Stromsystem von 110 PetaWatt/Stunde 
arbeiten kommt Deine Rechnung irgendwie nicht hin ,

: Bearbeitet durch User
von Peter M. (r2d3)


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Hallo Roland D.,

Roland D. schrieb:
> Interessant, die Stecker und Buchsen für 32A sind für 2.5mm² Litzen
> spezifiziert und haben deshalb so einen kleinen Lötkelch. Wundert mich
> etwas, denn 2.5mm² erscheint mir etwas knapp. Mir sind für 50A eher 6mm²
> geläufig.

Warum sollte man denn an einem Stecker, der für maximal 32A spezifiziert 
ist, überdimensionierte Kabel (6mm^2) verwenden?

32A ist schon das Spezifikationsende, bei den von Dir gewünschten 50A 
fällt am Stecker circa das 2,5-fache der Wärme ab, die bei 32A anfallen 
würde.

Wenn Du dir die VDE-Normen anguckst, könntest Du je nach Verlegeart mit 
Hängen und Würgen vielleicht 2,5mm^2-Kabel verwenden. 4mm^2 wäre 
angemessener.

Schau Dir einen Markenstecker an, bei 2,7mm Durchmesser passt da ein 
4mm^2-Kabel herein:

https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C170/072178.pdf

Wenn es mehr Strom sein soll, brauchst Du größere Stecker und kannst 
dann auch 6mm^2 verbauen.

: Bearbeitet durch User
von Roland D. (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Schau Dir einen Markenstecker an, bei 2,7mm Durchmesser passt da ein
> 4mm^2-Kabel herein

Hallo Peter M.,

das passt nur theoretisch, praktisch bekommst du bei dem Querschnitt die 
Schraube nicht mehr eingedreht. Wenn du dann noch eine Aderendhülse 
drauf machst (was Pflicht ist), ist der Ofen ganz aus. Ich habe genau 
diesen Markenstecker vorrätig, das wird nix.

Volker S. schrieb:
> MC Kontakt/Stäubli ...

100 Punkte!

Habe mir paar Muster von Bürklin kommen lassen, selten war die Freude 
beim Auspacken größer, denn alle Teile sind durchdacht und von feinster 
Schweizer Qualität. Mit den Steckverbindern konnte ich eine gute Lösung 
für mein Problem finden.

Werde den Volker für die Ehrennadel zum Anstecken vorschlagen ;-)

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Roland D.,

welches Stäubli-Produkt ist es denn nun geworden?

von Armin X. (werweiswas)


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Roland D. schrieb:
> Und wie wird dann ein isolierter Bananenstecker wie im Bild draus?

Auch wenn die Lösung nun schon da ist.
Der isolierte Büschelstecker ist das beste Beispiel für völlig 
ungeeignet für große Ströme! Schau dir mal den verbleibenden Querschnitt 
am Querloch an. Da ist fast nix mehr vorhanden.

von Volker S. (sjv)


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Armin X. schrieb:
> Der isolierte Büschelstecker ist das beste Beispiel für völlig
> ungeeignet für große Ströme! Schau dir mal den verbleibenden Querschnitt
> am Querloch an. Da ist fast nix mehr vorhanden.

Ich kenn keine MC-Kontakt Stecker mit Querloch, die werden gestapelt.
Die steckt man sinnvollerweise so, das der Strom dann nur über den 
untersten Stecker geht.

von Joachim B. (jar)


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Schlaumaier schrieb:
> für mehr Power : (32 A)

wer glaubt das? und wenn dort 5V abfallen wird das Teil wegschmelzen!

von Armin X. (werweiswas)


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Darum schrieb ich ja eingangs " auch wenn die Lösung schon da ist".
Roland.d zeigte in seinem Beitrag den angesprochenen Büschelstecker.
https://www.mikrocontroller.net/attachment/571530/Buela.jpg

von PC-Freak (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Warum sollte man denn an einem Stecker, der für maximal 32A spezifiziert
> ist, überdimensionierte Kabel (6mm^2) verwenden?

Weil Du über ein 2,5 mm² Kabel keine 32 Amp rüber bringst. Außer Du 
kühlst das Kabel.

Für 32 Amp sind 6mm² angesagt.

von Peter M. (r2d3)


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PC-Freak schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Warum sollte man denn an einem Stecker, der für maximal 32A spezifiziert
>> ist, überdimensionierte Kabel (6mm^2) verwenden?
>
> Weil Du über ein 2,5 mm² Kabel keine 32 Amp rüber bringst. Außer Du
> kühlst das Kabel.
>
> Für 32 Amp sind 6mm² angesagt.

Komisch. Bei Verlegeart E billigt der VDE den 2,5mm^2 einer zweiadrigen 
Leitung schon 30A zu.

Einadrig in Luft mit Wandabstand ist nicht spezifiert, aber 32A sind 
sicherlich drin.

Die Verlustleistung auf einem Meter beträgt dann ca 7,2W bei 32A.

Ich habe mir allerdings Sorgen um den Stecker und nicht das Kabel 
gemacht...

von Geert H. (geerth)


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Thomas R. schrieb:
> Vor >20 Jahren hatte ich dasselbe Problem bei den 10mm²
> Lautsprecherleitungen im Heimkino. Die vergoldeten Lamellenstecker gab
> es schon aber keine passenden Gegenstücke.
>
> Ein Kumpel hat mir aus 8mm Messingbolzen dann diese Anschlüsse für die
> Boxen gedreht. Zwei 4mm Sacklöcher (luftdicht!) eine Seite zum Löten.
> Das Ganze dann vergoldet.

Problem optisch gelöst, aber Leitfähigkeit nur 1/4...:(

Messing ist nicht Kupfer.
https://www.gutefrage.net/frage/elektrische-leitfaehigkeit-vergleich-kupfer-zu-messing

: Bearbeitet durch User
von PC-Freak (Gast)


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Peter M. schrieb:
> Komisch. Bei Verlegeart E billigt der VDE den 2,5mm^2 einer zweiadrigen
> Leitung schon 30A zu.

Wenn Du das Haus in Brand setzen willst ? - dann bitteschön.

Link zur Strombelastungstabelle:
Link: https://www.zaehlerschrank24.de/strombelastbarkeitstabelle/


Unglaublich diese Murkser!

von Peter M. (r2d3)


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Hallo PC-Freak,

PC-Freak schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Komisch. Bei Verlegeart E billigt der VDE den 2,5mm^2 einer zweiadrigen
>> Leitung schon 30A zu.
>
> Wenn Du das Haus in Brand setzen willst ? - dann bitteschön.
>
> Link zur Strombelastungstabelle:
> Link: https://www.zaehlerschrank24.de/strombelastbarkeitstabelle/
>
> Unglaublich diese Murkser!

Ja, Du bist ein Murkser. Wer irgendwelche sicherheitsrelevanten Daten 
von beliebigen Internetseiten abliest, der hat etwas zu viel 
Gottvertrauen.

Bevor Du die PDF-Datei durchliest, lies Dir bitte nochmal genau die 
Ausgangsfrage durch:

https://www.vde-verlag.de/buecher/leseprobe/9783800746910_PROBE_01.pdf

: Bearbeitet durch User

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