DC-DC Solarpanel Konverter 80-200 Volt auf 12/24/36/48 Volt

OP #7203402
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Hallo Freunde und Nachbarn,

vielleicht könnt ihr mir einen Tipp geben...
habe ein gebrauchtes Solarpanel günstig bekommen und versuche nun, eine 
Batterie damit zu laden.

Problem: Die Ausgangsspannung liegt zwischen 80 und >160 (+15% möglich - 
also bis zu 200 Volt max).

Es gibt diverse Solar-Laderegler auf dem Markt - bei über 100 Volt wird 
es jedoch schwierig, hierfür einen zu finden.

Ich suche eine kostengünstige Möglichkeit, die Ausgangspannung auf 12 
(oder besser noch auf 48) Volt zu reduzieren - hat jemand eine Idee 
dazu?
Suche einen funktionsfähigen DC-DC Wandler, der das schafft...

Sonnige Grüße in die Gruppe!

Euer Oliver
OP #7203430
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Hey Michael!

Das war der bisher beste Tipp, Danke!!!!!!
Allerdings gibt es widersprüchliche Angaben - in der Beschreibung heißt 
es 150 Volt max - aber auch 160 Volt max.
Das Panel (4) bringen bei direkter Sonneneinstrahlung 155 Volt - zudem 
laut Hersteller Spitzen von bis zu 15% - also theoretisch knapp 200 
Volt.

Das Gerät ist ausgelegt bis max. 150/160 Volt ... mhhhhhhh
(Firma: matzetronics) #7203477
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Ich habe den Nachfolger des PowMR 60A und habe ihn natürlich gleich 
aufgeschraubt (musste ihn auf 60V umbauen statt 48V). Verbaut sind 200V 
Elkos am Panel Eingang.
https://www.ebay.de/itm/275385855932

Meine Panels liefern im Leerlauf etwa 145V und das ist kein Problem für 
das Dings.
Allerdings werden die Drosseln ab etwa 20A ganz schön warm. Auf dem 
Board ist ein Lüfteranschluss vorgesehen, den ich nachbestückt und mit 
einem 50mm Lüfter versehen habe. Ausserdem habe ich die Drosseln noch 
mit Kabelbindern festegelegt wg. Automotive.
#7203553
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Matthias S. schrieb:
> Eine (für mich) unangenehme Eigenart ist die Tatsache, das der PowMr
> MPPT Regler die Batteriespannung auch am Solarpanel Eingang anlegt.

Das spricht eigentlich für einen effizienten Regler ohne irgendwelche 
Rückstrom-Schutz-Dioden und dergleichen. Genau so läuft auch mein 
eigenentwickelter MPPT-Regler. Eine reine Mosfet-Halbbrücke mit 
Speicherdrossel, kein weiteres Leistungsbauteil.
Ich kenne MPPT-Regler, die lassen den teuer erkauften Strom über gleich 
zwei Dioden in Reihe fließen! Da kann man das mit dem MPPT auch gleich 
sein lassen...
Gelangt die Akkuspannung nachts zurück an die Solarzelle, so hat das 
heutzutage praktisch keine Auswirkungen mehr. Wer hat denn schon noch 
multikristalline, oder gar amorphe Zellen? Monokristalline Zellen haben 
bei Dunkelheit und einer extern angelegten Spannung ziemlich genau das 
Verhalten von Z-Dioden. Sprich, unterhalb der Zenerspannung so gut wie 
keine Stromaufnahme. Bei meinen 17V/50W-Panelen habe ich ca. 3mA 
gemessen, bei nem 12V-Akku. Vernachlässigbar. Das holt der dadurch viel 
effizientere Regler tagsüber mehrfach wieder rein. Beim TO ist dieser 
Effekt noch viel besser ausgeprägt, durch das hohe Verhältnis zwischen 
Ein- und Ausgangsspannung.

Der riesige Kühlkörper und sogar noch zusätzliche Lüfter des verlinkten 
Reglers spricht allerdings die deutliche Sprache des billigstmöglichen 
Einkaufs der internen Komponenten. Sowas darf bei einem effizienten 
MPPT-Regler gar nicht erst vorkommen, macht ihn schon rein anhand des 
Bildes ganz sicher zur Farce.
Gut, dem TO geht es ja scheinbar allein darum, überhaupt halbwegs was 
aus seiner "HV-Solarzelle" raus zu bekommen. Dafür reicht solch schön 
vermarkteter Consumer-Müll vermutlich.


Das mit den Weitbereichseingangs-Netzteilen weiter oben hingegen ist 
totaler Quatsch, weil die ständig nur ihre eigene Eingangsspannung platt 
machen, an einer Solarzelle praktisch immer nur ein- und ausschalten. Je 
nach Design können die dadurch auf Dauer sogar zerstört werden, trotz 
Unterspannung. Der völlig falsche Ansatz.
(Firma: matzetronics) #7203566
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Uwe S. schrieb:
> Der riesige Kühlkörper und sogar noch zusätzliche Lüfter des verlinkten
> Reglers spricht allerdings die deutliche Sprache des billigstmöglichen
> Einkaufs der internen Komponenten.

Naja, man muss das aber ins Verhältnis zum Preis setzen - die Kiste 
kostet unter 100 Euro. Wie gesagt, am billigsten scheinen die Ringkern 
Speicherdrosseln zu sein, die würden aus drei parallel geschalteten 
0,75²mm Drähten gewickelt und werden warm, was für Verluste spricht. 
Aber die sind eben auch die teuersten Bauteile und da muss gespart 
werden.
Anschlussklemmen und Gehäuse sind anständig und das LCD ist nett und 
zeigt recht genau an.
Gast #7203908
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Uwe S. schrieb:
> Dieter schrieb:
>> Auf die Dauer ist das nicht gut für die Solarzelle. Gealterte
>> Solarzellen werden kritisch ab 12,5V.
>
> Ja, das ist aber umgekehrt.

Nee, so isses nicht.

> Erst altert die Zelle durch normalen Betrieb,

Tagsüber, wenn Licht vorhanden ist wäre das so.

> dann würde die Akkuspannung zum Problem.

Das passiert bei jede Dunkelphase und bringt zusätzliche Alterung in der 
Nacht.

> Bis es so weit käme,
> würde der Akku aber sowieso tagsüber kaum geladen.

Da kommt es heraus, Akku und Solarzelle sollen koordiniert ableben.
#7204016
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Dieter schrieb:
>> dann würde die Akkuspannung zum Problem.
>
> Das passiert bei jede Dunkelphase und bringt zusätzliche Alterung in der
> Nacht.


Die Alterung durch einen zugeführten Strom ist genau so hoch, wie bei 
einer normalen Si-Diode, die um Größenordnungen unterhalb ihres 
Nennstroms betrieben wird. In meinem Fall 3mA, während die "Diode" für 
irgendwas um 3A ausgelegt ist. Dazu kommt noch, daß diese sehr spezielle 
Si-Diode selbst bei ihrem Nennstrom kaum erwärmt wird. Also 
nullkommanull Belastung. Unterm Strich muss man da schon mit Milliarden 
Jahren der Dunkelheit rechnen, bis die Zelle von selbst ihre 
Stromaufnahme erhöht.

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