Demnächst muss man ja mit Blackouts rechnen, bzw. es wird in den Medien
gerade als "kontrollierte Stromabschaltung" verkauft.
Was macht ihr, wenn bei euch im Homeoffice das Licht ausgeht? Der Laptop
läuft im Zweifel ja noch ein paar Stunden weiter, aber vieles kann man
wegen benötigter Serververbindung nicht mehr machen.
Ins Büro fahren (am besten durch die halbe Republik) und hoffen, dass
dort Strom vorhanden ist?
Praktikant im BMWK schrieb:> Ins Büro fahren (am besten durch die halbe Republik) und hoffen, dass> dort Strom vorhanden ist?
Vorher anrufen, ob Strom da ist, geht ja auch nicht ohne
Mobilfunkstationen.
Praktikant im BMWK schrieb:> Der Laptop läuft im Zweifel ja noch ein paar Stunden weiter, aber vieles> kann man wegen benötigter Serververbindung nicht mehr machen.
Die Energie reicht gerade mal um angefangene Arbeiten abzuspeichern und
um den Laptop kontrolliert runterzufahren.
-gb- schrieb:> Feierabend.
Genau. Einfach in den Sessel plumpsen lassen und Fernsehn gucken.
Michael M. schrieb:> Genau. Einfach in den Sessel plumpsen lassen und Fernsehn gucken.
Der Antennenverstärker braucht ja auch Strom, geht also auch nicht.
Zurücklehnen und ein Tässchen Kaffee trinken klappt leider auch nicht.
Fotze schrieb im Beitrag #7208548:
> wenn es soweit kommt dann haben wir noch ganz andere Probleme...
Zuerst die Badewanne mit Trinkwasser füllen und erst danach den Laptop
runterfahren.
Michael M. schrieb:> Praktikant im BMWK schrieb:>> Ins Büro fahren (am besten durch die halbe Republik) und hoffen, dass>> dort Strom vorhanden ist?>> Vorher anrufen, ob Strom da ist, geht ja auch nicht ohne> Mobilfunkstationen.
Das ist ja das Problem, man fährt u.u. umsonst hin.
Anrufen geht auch nur begrenzt, ich meine die Mobilfunkstationen haben
eine USV, die erst mal läuft, aber viel wird da auch nicht gehen.
Gibts bei euch in den Firmen Pläne für sowas?
Was muss man als Arbeitnehmer machen, wenn es so weit kommt?
Fotze schrieb im Beitrag #7208548:
> dann haben wir noch ganz andere Probleme...
Schnell den Kühlschrank leerfressen, den Öltank im Keller verteidigen
und dann in Vollzeit jagen, fischen und Ackerbau.
Praktikant im BMWK schrieb:> Demnächst muss man ja mit Blackouts rechnen, …
An die haben wir uns doch längst gewöhnt, nachdem doch seit vielen
Jahren wegen Sonne und Wind die Lichter aus sind.
Praktikant im BMWK schrieb:> Was macht ihr, wenn bei euch im Homeoffice das Licht ausgeht?
Was willst du jetzt hören? Ein Prepper wird seinen vorbereiteten
Aktionsplan "Stromausfall, Weltuntergang" aktivieren, in seinen Bunker
gehen und sich auf plündernde Horden vorbereiten.
Ein normaler Mensch wird sich denken scheiße, das ist ja mal blöd. Sich
dann, wenn es wirklich dunkel ist, eine Taschenlampe oder Kerze holen,
den Laptop runter fahren und erst mal Pause machen.
> Ins Büro fahren (am besten durch die halbe Republik) und hoffen, dass> dort Strom vorhanden ist?
Wozu? Die Arbeit läuft nicht weg.
Michael M. schrieb:> Michael M. schrieb:>> Genau. Einfach in den Sessel plumpsen lassen und Fernsehn gucken.>> Der Antennenverstärker braucht ja auch Strom, geht also auch nicht.
Radio mit Batterie oder das Radio im Handy.
> Zurücklehnen und ein Tässchen Kaffee trinken klappt leider auch nicht.
Gas-Campingkocher auf der Terrasse. Was ein bisschen ironisch ist,
schließlich fehlt uns die andere Art von Gas.
-gb- schrieb:> Schnell den Kühlschrank leerfressen.
Vorher noch zum Real fahren und viele Kekse kaufen. Die Kassiererin muss
dann alles mit einem Taschenrechner zusammenzählen und von Hand die
Rechnung schreiben.
Hannes J. schrieb:> Was willst du jetzt hören? Ein Prepper wird seinen vorbereiteten...
Einfach ein paar Meinungen, dabei interessieren mich weniger die Prepper
(außer die überwiegende Anzahl hat schon ein Notstromaggregat im
Keller), noch die regierungstreuen.
Michael M. schrieb:> Vorher anrufen, ob Strom da ist, geht ja auch nicht ohne> Mobilfunkstationen.
Die werden noch eine Weile mit Batterie, teilweise sogar mit
Dieselgenerator weiterlaufen. Damit kann man nicht nur telefonieren,
sondern hat sogar Internetzugang, um sich weitere Arbeit vom Server
herunterzuladen.
> Die Energie reicht gerade mal um angefangene Arbeiten abzuspeichern und> um den Laptop kontrolliert runterzufahren.
Man kann mit Linux arbeiten, das braucht keine 3 Stunden, um
herunterzufahren. Bei Windows kann man die automatischen Updates
deaktivieren, dann geht das Herunterfahren i.Allg. auch innerhalb der
Akkulaufzeit des Laptops.
Des Weiteren sollte man sich vorab schon einmal Papier und Bleistift
zurechtlegen. Bei Ingenieuren ist der Anteil an Denkarbeit relativ hoch,
dafür muss man nicht 8 Stunden am Tag am PC hängen.
Wenn gar nichts mehr geht, macht man halt einen Spaziergang und arbeitet
später weiter.
Ganz wichtig: Alle Heizlüfter ausschalten, damit das Netz beim
Wiedereinschalten des Stroms nicht sofort wieder zusammenbricht.
Karl schrieb:> Ackerbau in Winter. Hier ist Mal wieder die Cream del a Cream> versammelt.
Du sagst es. Schau mal hier:
https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/nutzgaerten/wintergemuese-diese-arten-sind-frosthart-8846
Praktikant im BMWK schrieb:> noch die regierungstreuen.
Damit hast du schon mal klar gemacht aus welcher Ecke du kommst. Ich
empfehle mich daher aus diesem Thread.
Hannes J. schrieb:> Wozu? Die Arbeit läuft nicht weg.
Hängt vom Job ab. Der Webprogrammierer bleibt zu Hause, der IT-Admin
dackelt evtl gerade dann in die Firma.
Hannes J. schrieb:> Praktikant im BMWK schrieb:>> noch die regierungstreuen.>> Damit hast du schon mal klar gemacht aus welcher Ecke du kommst. Ich> empfehle mich daher aus diesem Thread.
Was hast du für ein Problem mit Leuten, die sich weder um die
Weltuntergangsprediger, noch die Ja-Sager scheren, sondern einfach an
eine Lösung interessiert sind?
Michael M. schrieb:> Der Antennenverstärker braucht ja auch Strom, geht also auch nicht.
Eigene Videos oder DVDs ansehen geht genauso wenig.
Hannes J. schrieb:> Radio mit Batterie oder das Radio im Handy.
Das ist im Prinzip der einzige Weg. Das funktioniert aber nur, wenn die
Sendeanstalten noch senden können.
Abgespeicherte Filmchen auf dem Smartphone gucken, aber dafür ist die
Restenergie vom Akku zu kostbar.
Praktikant im BMWK schrieb:> Gibts bei euch in den Firmen Pläne für sowas?
Ja. Nicht nur Pläne, sondern auch regelmäßige Übungen.
> Was muss man als Arbeitnehmer machen, wenn es so weit kommt?
Das hängt doch vom jeweiligen Beruf ab!
Da solltest Du Dich aber schleunigst schlau machen!
Da wir eine Heimbüroregelung haben, im Zweifelsfall gar nichts.
Ich fahr in dem Fall mit dem Fahrrad zum Arbeitsplatz und meine Chefin
ebenfalls. Wir gucken dann mal, was noch geht.
Mit Hilfe des mitgebrachten Wasserkanister koche ich mir erstmal ein
bisschen Reis mit dem elektrischen Reiskocher, den ich an der farblich
gekennzeichneten Notfallsteckdose anschließe.
Durch den beleuchteten Gang gehe ich herüber zum aufgetauten
Kühlschrank und hol' mir die Margarine, damit der Reis nicht so trocken
ist.
Wenn aufgrund von Internet/Netzwerkproblemen am Folgetag keine Arbeit
möglich ist, fahr' ich zu meinen alten Eltern und kümmere mich um sie,
Heimarbeitsausrüstung im Gepäck.
Wenn meine Eltern nicht wären, würde ich eine Luftmatraze in's Büro
mitbringen. Angenehme 19° Celsius, Licht und Strom sind doch nicht zu
verachten, wenn draußen ALLES kalt und dunkel ist.
Mich würde es interessieren, ob man das mehrere hunderte kVA starke
Aggregat eigentlich hören kann.
Yalu X. schrieb:> Michael M. schrieb:>> Vorher anrufen, ob Strom da ist, geht ja auch nicht ohne>> Mobilfunkstationen.>> Die werden noch eine Weile mit Batterie, teilweise sogar mit> Dieselgenerator weiterlaufen. Damit kann man nicht nur telefonieren,> sondern hat sogar Internetzugang, um sich weitere Arbeit vom Server> herunterzuladen.
Würde ja bedeuten, dass man mit einem Notstromaggregat weiterhin
vollständig arbeitsfähig bleiben kann, bis Sprit oder der
Mobilfunkstation der Saft ausgeht.
Laptop alleine reicht ja nicht, da der Router am Netz hängt. Wobei
mittlerweile gibts ja auch mobile 4G/5G Modems.
Ich habe gehört, dass für heute (1.10.) Abends um 19 Uhr alle Bürger
aufgerufen sind, sich am Stresstest zur Überprüfung des Stromnetzes zu
beteiligen.
Wisst ihr dazu etwas ?
Man könnte da ja mithelfen und zumindest mal den Elektroherd incl.
Backofen einschalten ?
Karl schrieb:> Ackerbau in Winter. Hier ist Mal wieder die Cream del a Cream> versammelt.
Nein. Im Winter Jagd und Angelei. Aber wenn der Blackout mehr als ein
paar Tage dauert, dann wird auch im Sommer danach nichtmehr viel normal
sein.
Und das Problem sind Wärmepumpen zusammen mit fehlendem Ausbau
erneuerbarer Energiequellen.
Denn früher, da wurde eben mit Öl geheizt, da wurde Strom nur für Pumpe
und Brenner gebraucht.
Jetzt mit der Wärmepumpe wird immer auch mit Strom geheizt. Und das
nicht zu knapp. Normalerweise ist grob 1/4 der Heizenergie elektrisch.
Im Winter bei geringen Außentemperaturen auch mal 1/2.
Macht alles nichts, wenn der Strom vom eigenen Dach kommt, ist aber hier
im Winter oft über lange Zeit nicht der Fall wegen Hochnebel und Wolken.
Es wurde also die primäre Heizenergiequelle weg vom Öl/Gas hin zu Strom
verschoben der genau dann wenn man am meisten davon braucht nicht vom
eigenen Dach kommt.
Das ist eigentlich auch alles gut denn langfristig müssen wir sowieso
weg von Fassil, aber ... eben nicht wenn man gleichzeitig Atomkraft
abbaut und zu wenig Erneuerbares aufbaut. Es wurden in den vergangenen
Jahren sogar große Pumpspeicherkraftwärke die in Planung waren
gestrichen.
Ja unsere aktuelle Regierung macht krass viel falsch, aber an dieser
Stelle hat schon die Vorgängerregierung versagt.
fragjanur schrieb:> Ich habe gehört, dass für heute (1.10.) Abends um 19 Uhr alle Bürger> aufgerufen sind
Du bist einen Monat zu früh. Das ist für den Abend des 31.10. geplant.
Hallo Praktikant im BMWK,
Praktikant im BMWK schrieb:> Würde ja bedeuten, dass man mit einem Notstromaggregat weiterhin> vollständig arbeitsfähig bleiben kann, bis Sprit oder der> Mobilfunkstation der Saft ausgeht.
nein, wenn die Eingangstür offen ist, das Licht brennt und der
Geldautomat Strom hat, aber keine Verbindung zum Rechenzentrum, dann
kriegst Du keinen müden Euro.
Vielen Prozesse sind auf funktionierende Internet-/private Netzstruktur
angewiesen.
(prx) A. K. schrieb:> Du bist einen Monat zu früh. Das ist für den Abend des 31.10. geplant.
Danke, trage ich mir gleich in den Terminplaner ein.
Man will ja auch helfen ...
Hallo fragjanur,
fragjanur schrieb:> Ich habe gehört, dass für heute (1.10.) Abends um 19 Uhr alle Bürger> aufgerufen sind, sich am Stresstest zur Überprüfung des Stromnetzes zu> beteiligen.> Wisst ihr dazu etwas ?> Man könnte da ja mithelfen und zumindest mal den Elektroherd incl.> Backofen einschalten ?
du könntest ab 19:00 eintausend Mal den Satz
"Wisst ihr dazu etwas?" auf Papier schreiben.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Plenker keinen Plan davon haben, wann
das Stromnetz gefährdet ist und ihre Stromstreiche zu harmlosen
Zeitpunkten veranstalten.
fragjanur schrieb:> Man will ja auch helfen ...
Gut zu wissen, dann schalte ich bei mir am 31.10.2022 (Halloween) um
19:00 Uhr alles aus. Man will den Blackout ja schließlich nicht noch
heraufbeschwören.
Praktikant im BMWK schrieb:> Wobei mittlerweile gibts ja auch mobile 4G/5G Modems.
Die verbreitetsten Typen nennt man auch Smartphones. Und alle sind mit
Notstromversorgung für Blackouts ausgerüstet.
Wobei man im Festnetz von Vodafone auch ohne Blackout öfter mal in
Verlegenheit kommt, Homeoffice darüber abzuwickeln.
Praktikant im BMWK schrieb:> Was macht ihr, wenn bei euch im Homeoffice das Licht ausgeht?
Das Notebook liefert noch genug Licht um die Taschenlampe zu finden,
falls es draussen noch, oder schon dunkel ist. Uhrzeiten notieren. Alles
wichtige Zwischenspeichern und herunterfahren. Zeit notieren.
Smartphonetaschenlampe nehmen und die Dauernotbeleuchtung suchen.
Bewaehrr haben sich Logitech Powerbanks mit LED Leuchte. Die 10Ah haelt
vollgeladen zwei Wochen durch. Stellt man sich eingeschaltet daneben, so
dass man ein Orientierungslicht hat. Das ist besser und sicherer als
Kerzen.
Hallo A.K.,
(prx) A. K. schrieb:> Die verbreitetsten Typen nennt man auch Smartphones. Und alle sind mit> Notstromversorgung für Blackouts ausgerüstet.
akkubetriebene Geräte verschaffen einem sicher ein gutes Gefühl!
Traurig nur, wenn Dein Telefon nach ein paar Stunden keine Funkzelle
mehr findet.
Peter M. schrieb:> Traurig nur, wenn Dein Telefon nach ein paar Stunden keine Funkzelle> mehr findet.
Das reicht locker, um alle Verwandte und Bekannte anzurufen, um
festzustellen, ob sie auch keinen Strom haben.
Zum Fressen nicht vergessen Milch und Muesli vorraetig zu haben. Pro
Person 6l und 1kg. Auch Chips sollten da sein. Das kann alles kalt
gefuttert werden. Die Mittagspause ist so gerettet.
In 2h wird man das frieren anfangen. Man ziehe sich warm an und gehe mit
offenen Ohren und Augen spazieren um sich das Chaos und die Verzweiflung
nicht entgehen zu lassen. Die Medien und deren Mistprogramm wird man
kaum vermissen.
Siehs positiv. Hauptsache man kann sich morgens noch in die
Zeiterfassung eintragen. Der Rest ist höhere Gewalt :-)
Übrigens: Stromabschaltung ist "mal kurz" und dürfte zuerst Gebiete
treffen mit zu hoher Last im Vergleich zur Erzeugung.
Blackout braucht ne Weile, bis wieder alles läuft.
Michael M. schrieb:> -gb- schrieb:>>> Schnell den Kühlschrank leerfressen.>> Vorher noch zum Real fahren und viele Kekse kaufen. Die Kassiererin muss> dann alles mit einem Taschenrechner zusammenzählen und von Hand die> Rechnung schreiben.
Als ob die überhaupt noch etwas kassieren würden, die werden das
Gefriergut und Kühlgut umsonst herausgeben. Bargeld hat ja eh keiner
mehr.
Dann erst einmal den Bauch mit ordentlich Rindersteaks vom Grill
vollschlagen...
-gb- schrieb:> Das ist eigentlich auch alles gut denn langfristig müssen wir sowieso> weg von Fassil, aber ... eben nicht wenn man gleichzeitig Atomkraft> abbaut und zu wenig Erneuerbares aufbaut. Es wurden in den vergangenen> Jahren sogar große Pumpspeicherkraftwärke die in Planung waren> gestrichen.> Ja unsere aktuelle Regierung macht krass viel falsch, aber an dieser> Stelle hat schon die Vorgängerregierung versagt.
Nein, das kann man so nicht sagen.
Der Grund dafür, daß wir soviel Gas im Stromnetz haben müssen, ist exakt
die Folge davon, möglichst viel Wind- und Solarenergie haben zu wollen
und nicht nur Atom- sondern auch Kohlekraftwerke stillegen zu müssen.
Erdgas ist ja das Einzige, was danach noch übrigbleibt, und
Erdgasverstromung ist relativ teuer. Der Energiewendespaß ist so schon
teuer genug, da ist russisches Erdgas tatsächlich alternativlos. Im
Gegensatz zu Kohle- und Kernkraft machen die Brennstoffkosten bei
Gaskraft einen sehr großen Teil der Gesamtkosten aus.
Und auf Kern- UND Kohleenergie zu verzichten ist definitiv ein
hauptsächlich grüner und von den Grünen getriebener Plan, auch wenn die
Grünen damals noch in der Opposition saßen. Eigentlich ganz gut, daß sie
jetzt die Scherben ihrer eigenen Politik zusammensammeln können.
Yalu X. schrieb:> Des Weiteren sollte man sich vorab schon einmal Papier und Bleistift> zurechtlegen. Bei Ingenieuren ist der Anteil an Denkarbeit relativ hoch,> dafür muss man nicht 8 Stunden am Tag am PC hängen.
Naja...jein. Prinzipiell hast du zwar Recht, aber bei mir z.B. geht der
größte Teil der Zeit dafür drauf, passende Bauteile zu suchen, da bin
ich ohne Internet rasch aufgeschmissen.
Papier und Bleistift sind bei mir zwar tatsächlich durchaus in Gebrauch,
gerade wenn ich eine neue Lösung ausbrüten will, aber der eigentliche
Lösungsprozess findet doch oft genug außerhalb der Arbeitszeit statt.
Daß die zündende Idee z.B. erst abends unter der Dusche kommt, ist gar
nicht so selten.
Ich habe mir einfach 1500 Blatt mit unserem PowerPoint-Template
ausgedruckt. Dann kann ich während eines Stromausfalls die ersten paar
Wochen völlig normal weiterarbeiten.
Blackoutgroßaktionär schrieb:> Im Blackout gehe ich schön die Läden plündern mit meinen Cousengs.> Eine Playstation 5 mit FIFA Spiel wünsche ich mir zu Weihnachten
Jo paar nice Nike noch dazu und dann noch sicke Adidas Jogging Hosen
Digga.
Dann plündern wir den Ferrari Händler in Minecraft lmao
fragjanur schrieb:> Man könnte da ja mithelfen und zumindest mal den Elektroherd incl.
Ich glaub man soll auch noch testen ob die Herdplatte handwarm wird mit
der Hand!
Praktikant im BMWK schrieb:> Was macht ihr, wenn bei euch im Homeoffice das Licht ausgeht?
Feierabend und digg looten. CCTV hat doch nirgendwo mehr Strom bzw. die
Cloudanbindung ist tot. Es gibt damit nur noch die Kopie auf dem
Recorder und in den SD Karten in den Kameras. Die kann man ja entspannt
beseitigen...
Mein Toilettenpapiervorrat reicht für zwei Jahre.
Braucht übereinandergestapelt im Bad kaum Platz und war bei der
Preisexplosion prozentual gesehen das beste Investment seit Jahren.
F. B. schrieb im Beitrag #7208689:
> Peter Pan schrieb:>> Als ob die überhaupt noch etwas kassieren würden, die werden das>> Gefriergut und Kühlgut umsonst herausgeben. Bargeld hat ja eh keiner>> mehr.>> Kein Bargeld mehr haben nur die unvorbereiteten Naivlinge.
Digga du brauchst zum Looten kein Bargeld.
Denkst du das bleibt alles zivilisiert und eskaliert nicht?
Wieso sollte die Kassiererin das Ladengut verteidigen für 3000€ brutto?
Gehört doch eh der Firma die sie am Ende des Monates nicht mehr bezahlen
wird. Ich würde selbst für 10000€ brutto im Monat nicht die Ware meines
Arbeitgebers verteidigen. Irgendein Mongo hat immer ein Messer dabei.
Die werden als erste hinten im Lager die sinnvollen Sachen direkt in das
private Auto einladen.
Blackoutgroßaktionär schrieb:> Im Blackout gehe ich schön die Läden plündern mit meinen Cousengs.> Eine Playstation 5 mit FIFA Spiel wünsche ich mir zu Weihnachten
Da könntest Du auf meine Nachbarn treffen, die bei den Medien arbeiten
und politisch so auf die Antifa-Szene stehen. Damit man das mitbekommt,
muss man dreussen spazieren gehen.
Aber mal ehrlich, was willst Du mit einer Playstatiom ohne Strom?
Vielleicht Deine Wohnung mit solchen Briefbeschwerern zumüllen?
Wühlhase schrieb:> Daß die zündende Idee z.B. erst abends unter der Dusche kommt, ist gar> nicht so selten.
Geht bei Stromausfall auch nicht mehr. Die Steigpumpen in größeren
Wohnblöcken gehen dann auch nicht mehr. Es gibt dann nur noch Wasser im
Waschkeller.
Aber jetzt zu etwas, was wirklich tragisch sein wird. Das hat noch
keiner gepostet, weil es so schrecklich ist, dass es sich keiner traut
auszuschreiben oder auszusprechen:
Das mikrocontroller.net Forum wird nicht mehr erreicht. Ich werde nicht
posten können aus dem Blackout.
Tausende von Youtubern werden ihre IT-Ausrüstung an die Wand pfeffern,
vor Wut, dass nichts geht, dabei wollten diese die ersten sein, die
Live-Videos vom Blackout posten. Ist doch großer Bockmist, warten zu
müssen, bis wieder Strom da ist.
Peter Pan schrieb:> Denkst du das bleibt alles zivilisiert und eskaliert nicht?
Frag ihn doch nach dem diesbezüglichen Rest seiner Notfallausrüstung. Er
hat bestimmt nicht nur Klopapier gebunkert. ;-)
fragjanur schrieb:> Mein Toilettenpapiervorrat reicht für zwei Jahre.> Braucht übereinandergestapelt im Bad kaum Platz
Bei dir reicht es vielleicht für zwei Jahre. Hat man dir den Hintern
zugenäht und dir einen seitlichen Stomabeutel verpasst?
Ich brauche jedenfalls immer sehr viel Toilettenpapier. 🗞
Wer so viele leckere Sachen isst wie ich... 😄
F. B. schrieb im Beitrag #7208703:
> Solange die erneuerbaren Energien noch nicht ausreichen zur Deckung des> Strombedarfs,
solange es keine wirtschaftlich international konkurrenzfähigen
Speichertechniken in den von der Industrie benötigten Grössenordnungen
gibt, macht ein weiterer Ausbau der sog. "erneuerbaren" keinen Sinn,
sondern führt uns diekt in den wirtschaftlichen Ruin und die weitgehende
Deindustrialisierung.
Michael M. schrieb:> Bei dir reicht es vielleicht für zwei Jahre. Hat man dir den Hintern> zugenäht und dir einen seitlichen Stomabeutel verpasst?
Die Kakameister mit 20000 Rollen Klopapier auf Lager wissen gar nicht,
dass es dann auch kein fließend Wasser mehr geben wird.
Insgesamt ist es aber nur absurde Panikmache der Journalistennutten und
Politiker. Wenn es wirklich zu derartigen Blackouts kommt bricht alles
zusammen.
Wenn ich mit einer geregelten Arbeit nicht mehr die Grundbedürfnisse
(Wärme, Nahrung, etc.) finanzieren kann, wozu sollte ich noch arbeiten?
Daher werden diese Szenarien auch nie eintreten.
Ist wie bei Corona, da wurden ja auch Milliarden Tote in Deutschland
prognostiziert wenn nicht jeder seinen 10ct Chinalappen vor dem Maul
trägt. Und, was ist wirklich passiert? Nur noch ein paar Angsthasen
tragen diese Lappen, bekommen die Erkältung trotzdem und sind dann auch
noch stolz darauf. Mich hat bis heute noch nicht das Bratwurstfieber
ereilt. Ich weiß echt nicht woran es liegt, mein Ruhepuls liegt unter
50, ich treibe täglich Sport, gehe aber auch gerne mal einen trinken
ohne Maske usw...
Peter Pan schrieb:> Die Kakameister mit 20000 Rollen Klopapier auf Lager wissen gar nicht,> dass es dann auch kein fließend Wasser mehr geben wird.
Klopapapier funktioniert auch ohne Wasser. Nur landet das gesammelte
Ergebnis dann nicht im Klo.
Hannes J. schrieb:> Was willst du jetzt hören? Ein Prepper wird seinen vorbereiteten> Aktionsplan "Stromausfall, Weltuntergang" aktivieren, in seinen Bunker> gehen und sich auf plündernde Horden vorbereiten.
Hier die passende Illustration:
https://www.smbc-comics.com/comic/apocalypse-soon
fasst die ganze Diskussion perfekt zusammen.
Peter Pan schrieb:> Die Kakameister mit 20000 Rollen Klopapier auf Lager wissen gar nicht,> dass es dann auch kein fließend Wasser mehr geben wird.
Klopapier erhöht auch beim Spatengang den Komfort deutlich.
Die unübertroffen ideale Alternative sind aber Pestwurzblätter (die von
den kleinen, unten weissfilzigen Arten), etwas noch besseres ist mir
nicht bekannt.
Für das Winterhalbjahr muss man sich aber einen Vorrat anlegen, die
zerfallen nämlich draussen recht schnell.
(prx) A. K. schrieb:> Peter Pan schrieb:>> Die Kakameister mit 20000 Rollen Klopapier auf Lager wissen gar nicht,>> dass es dann auch kein fließend Wasser mehr geben wird.>> Klopapapier funktioniert auch ohne Wasser. Nur landet das gesammelte> Ergebnis dann nicht im Klo.
Ferkel!
F. B. schrieb im Beitrag #7208724:
> Aber meine Depots werden auch nicht mehr erreichbar sein.
Auch Schließfächer bei der Bank die prall mit Gold gefüllt sind und sich
hinter einer elektrisch gesicherten Tresortür befinden, lassen sich
nicht mehr öffnen.
(prx) A. K. schrieb:> Peter Pan schrieb:>> Ferkel!>> Wegen dem Papier?
Ich mach Pipi Kaka auf deine Straße!
Das ist ab sofort unsere designated shitting street!
F. B. schrieb im Beitrag #7208724:
> Darauf kann ich verzichten. Aber meine Depots werden auch nicht mehr> erreichbar sein.
Meine schon.
Zumindest der praktisch nutzbare Teil.
Mit dem Spaten.
F. B. schrieb im Beitrag #7208743:
> da Experten den Blackout schon vor> Monaten oder Jahren prophezeit haben, als man in diesem Forum dafür noch> als rechter Prepper diffamiert wurde.
Da erinnere ich an ein Posting, wo mittels des
Geamtprimärenergieverbrauchs unter Angabe der PJ, sowie TWħ, das
aufgezeigt wurde.
APW schrieb:> Hat hier eigentlich jemand eine inselfähige Solaranlage?
Zumindest kenne ich einige Leute, da kam es zu keinem Bau einer
Solaranlage, weil der Handwerker des Vertrauens sich weigerte das
Wechselrichterprodukt zu verbauen, das den Anschluss einer Steckdose
erlaubte um ein Gerät über ein Verlängerungskabel dort anzuschließen.
Südafrika, 2007. Autofahrer wird angehalten, weil vorn nur ein Licht
brennt.
"Ihre Lampe ist kaputt! Kostet 50 Rand!"
"Nein, das ist load shedding." (Stromrationierung, damals gabs das alle
paar Tage)
Der durfte echt weiterfahren 😁
Michael M. schrieb:> Zurücklehnen und ein Tässchen Kaffee trinken klappt leider auch nicht.
BIER! Und zwar schnell bevor das im nicht funkzionierenden Kühlschrank
warm wird.