Darf ich in Urlaubssperre kündigen? [Endet 15.12.]

Gast #7220795
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Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen? Mein 
Arbeitgeber hat 4 Monate Sperre wegen hohem Arbeitsaufkommen angeordnet, 
ich habe aber 4 Wochen Kündigungsfrist. Ist die Kündigungsfrist während 
der Urlaubssperre ausgesetzt oder kann ich dennoch kündigen?
Gast #7220801
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Wieviel Resturlaub hat er denn noch? Und kündigen geht immer, von 
AN-Seite aus, nur was es bringen soll?
Tarif-gebunden oder nur lt. AV, dann den mal genauer lesen, 
Rechtsberatung gibt´s hier aber keine wirkliche.
Fristen sind immer einzuhalten, oder wie stellt er sich das so vor?
Also so richtig mit komme ich dabei aber auch nicht was er wirklich 
will.
Gast #7220806
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Alexander schrieb:
> Willst du ein paar random Meinungen oder eine verbindliche
> Rechtsauskunft?

In diesem Fall reicht ganz sicher eine random Meinung.

Kündigen kann der TO immer. Ob diese zu seinem Wunschtermin wirksam 
wird, mag ein anderes Thema sein und von Passagen irgendwo abhängen.

Was eine Urlaubssperre mit dem einen (kündigen) oder dem anderen 
(Termin) zu tun hat, wird wohl immer in der Fantasie des TO verborgen 
bleiben.
Gast #7220815
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Geh zum Anwalt.

Lies deinen Arbeitsvertrag, aber grundsätzlich ist eine Kündigung eine 
einseitige Willenserklärung.

Ansonsten könnte ein Arbeitgeber ja einfach für 10 Jahre Urlaubssperre 
verhängen und anschließend könnte niemand mehr in in diesem Zeitraum 
kündigen. Und ob er wirklich einfach so 4 Monate Urlaubssperre 
rechtssicher anordnen kann ist durchaus fragwürdig...

Und dass Arbeitgeber bei einer derart unsinnigen Maßnahme kündigen 
könnten, damit konnte ja niemand rechnen...
Gast #7220890
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Hilfesuchender schrieb:
> Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen? Mein
> Arbeitgeber hat 4 Monate Sperre wegen hohem Arbeitsaufkommen angeordnet,
> ich habe aber 4 Wochen Kündigungsfrist. Ist die Kündigungsfrist während
> der Urlaubssperre ausgesetzt oder kann ich dennoch kündigen?

Du darfst immer kündigen, auch beim Kacken auf dem Klo. Bei Beachtung 
von Form und Fristen ist das kein großes Ding, wird in Deutschland viele 
Tausend Mal gemacht.

Was anderes mag es bei Dienstverträgen sein. Oder bei therapeutischen 
Maßnahmen. Aber da spricht man auch nicht von Kündigung sondern von 
Desertation oder Behandlungsabbruch.
--
PS: Interessanter ist die Frage, ob der AG überhaupt eine Handhabe hat, 
eine Urlaubssperre im eigentlichen Wortsinne durchzusetzen.

https://www.juraforum.de/news/wann-koennen-arbeitgeber-eine-urlaubssperre-verhaengen_248008

aber Fragen von allgemeinen Interesse scheinen den TO ja nicht zu 
interessieren, der braucht immer seine Xtrawurscht, von Mami gebraten.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7220936
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Hilfesuchender schrieb:
> Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen?
Die Kurzform: Ja.

> kann ich dennoch kündigen?
Probiers doch einfach mal aus. Deine wie auch immer gearteten "Probleme" 
beginnen ja frühestens, wenn die fristgerechte Kündigung nicht 
angenommen wird.

Wenn das passiert, dann kannst du ja nochmal kommen und hier 
herumjammern.
Beitrag #7220938 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7220962
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Michael B. schrieb:
> (wie lebensunfähig ist die Schneeflöckchengeneration eigentlich ?)

Wie unfähig sind Chefs wenn sie so einen Blödsinn wie eine Urlaubssperre 
verhängen?

Da würde ich schnell ein paar Bewerbungen rausschicken, 20-50% mehr 
Gehalt mitnehmen und beim neuen Arbeitgeber kann man den Urlaub dann 
einfach nehmen.
Gast #7220983
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Würde tippen der TE hat noch Resturlaub und der Normalfall, das man 
Resturlaub zum letzten Arbeitstag hin aufbraucht, widerspricht sich mit 
der Urlaubssperre.

@TE
Das musst du mit deinem AG aushandeln ob du bis zum letzten Tag 
schufftest und den Urlaub ausbezahlt bekommst, oder er dir den Urlaub 
doch genehmigt.

Angaben ohne Gewähr ;-P
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7220986
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Jan schrieb:
> hälst
"hältst" muss das heißen, denn es kommt von "halten" und nicht von 
"Hals".

http://www.rechtschreibtipps.de/haeltst.php

https://wortwuchs.net/schreibweise/haelst-haeltst/

https://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-abc-haeltst-haelst-a-314548.html

Somit hat dieser Thread wenigstens was zur Allgemeinbildung beigetragen.
Beitrag #7221018 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7221047
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Michael B. schrieb:
> Hilfesuchender schrieb:
>> Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen?
>
> Nein, du bist verpflichtet, das wäre Fahnenflucht.

Genau so ist es. Es ist auch nicht erlaubt zu sterben während der 
Sperrzeit.  Sendet bitte die IP an P...., damit er bekommt, was er 
verdient hat.

Schönes Wochenende.
Das ist der Freitagsthread.
#7221058
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Warum hatt Dir der Herrgott zwei Hände gegeben schrieb im Beitrag 
#7221039:
> Percy N. schrieb:
>
> 7220890:
>>> Desertation
>>
>> Aua!
>> Wer desertatiert denn da?
>
> Besorg dir mal nen "Wortschatz der Deutschen Sprache", Du
> Möchtegern-Deutschlehrer.
> https://www.dwds.de/wb/Desertation

https://www.dwds.de/wb/Desertion

Vergleiche mal die Worthäufigkeit!

Siehe auch hier:

https://www.dwds.de/wb/dwb2/desertion

https://www.dwds.de/wb/wdg/Desertion
#7221197
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Percy N. schrieb:
> https://www.dwds.de/wb/Desertion
> Vergleiche mal die Worthäufigkeit!
> Siehe auch hier:
> https://www.dwds.de/wb/dwb2/desertion
> https://www.dwds.de/wb/wdg/Desertion

Der Deserteuer hat eine Desertation begangen. Der Deserteur hat 
desertiert. Als Nomen kannte ich bisher nur Desertation. Aber den Typen 
der sie durchführt, nur als Deserteur, nicht als Desertateur. Sprache 
kann schon ganz schön komisch sein.
#7221226
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Hilfesuchender schrieb:
> ich habe aber 4 Wochen Kündigungsfrist

Also noch nicht so lange dabei, oder? Kündigen kannst du immer, musst 
aber mit Konsequenzen rechnen (ALG Sperre für drei Monate... kannst du 
das überbrücken?). Weiterhin sind Details wichtig, z.B. ob die 4 Wochen 
ab Kündigung gelten oder zum übernächsten Monatsende. Das wissen wir 
hier nicht!

Resturlaub entweder nehmen oder ausbezahlen lassen. Geht beides.

Allerdings, wer kündigt denn, weil man zu viel Arbeit hat? Gerade in 
diesen Zeiten? Sei doch froh!
#7221260
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Percy N. schrieb:
> https://blog.leo.org/2021/11/05/desertion-desertation-desertifikation/

Aus Percys Link:

Im Duden findet man nur „Desertion“, aber eigentlich scheint mir 
„Desertation“ geläufiger zu sein.

Ist auch mein Gefühl, evtl ist das wieder so ein "regionale 
Mundart"-Ding.


Weiter aus Percys Link:

Die Form Desertation kommt gelegentlich auch vor. Diese Form ist eine 
Ableitung, die im Deutschen stattgefunden hat. In Analogie mit zum 
Beispiel dekorieren → Dekoration, imitieren → Imitation, stabilisieren → 
Stabilisation wird sozusagen „regelmäßig“ (-ieren → -ation) vom Verb 
desertieren das Substantiv Desertation abgeleitet:
#7221265
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(prx) A. K. schrieb:
> Wo findest du da den Deserteuer? Also den mit "e" hinter dem "eu"?

(prx) A. K. schrieb:
> Ich finde in deinen Links zwar haufenweise Deserteure, aber immer noch
> keinen
> ...teuer.
> ^

Über den Typo habe ich hinweggesehen, da der sicherlich nicht 
streitgegenständlich sein dürfte.

(prx) A. K. schrieb:
> Dass Percy voll reinläuft war zwar nicht beabsichtigt, aber gerade bei
> ihm doch ganz nett. ;-)

Alles andere hätte heftig geklirrt, denke ich ;-)
Gast #7221645
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E34 L. schrieb:
>> ich habe aber 4 Wochen Kündigungsfrist
> Also noch nicht so lange dabei, oder?

Das ist vermutlich falsch geraten.

Kündigungsfristen verlängern sich für den ArbeitGEBER, wenn man lange 
genug dabei ist.

Für den Arbeitnehmer bleibt es bei 4 Wochen, solange kein individuell 
abweichender Arbeitsvertrag besteht.
#7221697
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Binnibillichdrangekommen schrieb:
> Als nächstes wird beim Bäcker das Brot wegrationalisiert und alle können
> Croissants kaufen.

Damit könnt ich leben.

(prx) A. K. schrieb:
> Nö. Bio-Vollkornbrot statt ungesundem Industrie-Weissbrot.

Damit auch ;)

Früher gab es bei uns im Ort noch einen Berufsbäcker, der alles selbst 
gemacht hat (bzw. seine MA/Azubis) und keinen Fertigteig aufbäckt wie 
heute fast überall.

Wäre aber auch nichts für den TE, nachts um 2:00 in der Backstube stehen 
und vormittags beim Verkauf aushelfen.. der würd er kündigen. Wenn nicht 
gerade Urlaubssperre ist (was in der Vorweihnachtszeit keine Seltenheit 
war).
Gast #7221723
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Dieter schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>> Naturgemäss etwas teurer und bio.
>
> Kennst Du die Demeter Falle?

Die können von mir aus so viele homöopathische Kuhscheiße-Rituale 
abhalten wie sie wollen - den Tieren gehts trotzdem besser als den 
Aldi-Eintagsküken.
#7221804
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Percy N. schrieb:
> Ach was, das liegt an den Journalisten

Bei denen scheint wirklich irgendwas nicht mehr richtig zu laufen. Wenn 
ich früher mal in einer Zeitung aus Papier gelesen habe, war ein Typo 
fast schon ein Sensationsereignis. Heute kann ich kaum eine 
Nachrichtenseite öffnen, ohne auf den ersten Blick Typos fast um die 
Ohren geworfen zu bin. Also nicht das ich jetzt der große 
Rechtschreibnazi bin, aber auffällig ist es in den letzten 
Jahren/Jahrzehnten schon.
#7221811
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J. T. schrieb:
> ich früher mal in einer Zeitung aus Papier gelesen habe, war ein Typo
> fast schon ein Sensationsereignis.

Früher war der Redaktionsschluss früher, es gab teures Personal, das 
Korrektur las und den gröbsten Mist reparierte und man konkurrierte 
nicht mit dem Internet. Früher waren Inhalte, die z.B. 8 Uhr abends 
reinkamen, erst am übernächsten Tag im Morgenblatt. Das kannst du heute 
nicht mehr machen.

Früher hatten die Leser Zeit. Nicht unbedingt freiwillig, aber so wars 
eben. Der Internet-Leser will sofort alles wissen und schimpft wie ein 
Rohrspatz über wahlweise "Informationsunterdrückung" (wenn die Redaktion 
erst sichtet und sammelt) und "Salamitaktik" (wenn jedes Häppchen direkt 
durchgereicht wird).

Die Journalisten orientieren sich am nachweisbaren Verhalten der Leser. 
Was sich keineswegs mit dem decken muss, was der von sich selbst 
annimmt. Hier im Forum zeigt sich das auch immer wieder. Geduld im 
Umgang mit aktuellen Nachrichten ist selten: "Ich will alles, und zwar 
sofort und fehlerfrei!" geht nicht.
#7221853
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J. T. schrieb:
> (prx) A. K. schrieb:
>
>> Früher...
>
> Ja das ist sicher alles richtig, aber trotzdem fühlt es sich irgendwie
> befremdlich an. Evtl werd ich auch einfach alt.... man weiß es nich

Die von Fir erwähnten Typos wären ja noch harmlos ind sollten sich 
zumindest zum Teil durch Techtschreibkontrolle in den Griff bekommen; 
nur die unfassbar imbezilen "aufgerufenen Preise" ließen sich dadurch 
genau so wenig in den Griff bekomnen wie die "psychlogischen Probleme"; 
eine Rechtschreibkontrolle, die auch Kollokationen oder gar Kontext 
überprüft, ist zumindest mir nicht bekannt.

Das größte Problem dürfte darin bestehen, dass "neuerdings" Leute ihren 
Kebensunterhalt davon bestreiten (müssen), über Dinge zu schreiben, von 
denen sie nichtxdie geringste Ahnung haben. Müsste ich ein Tanzturnier 
kommentieren, käme vermutlich auch nur Unsinn dabei heraus.

Und da keine Qualität mehr gefragt ist, braucht der heutige "Journalist" 
auch kaum noch Sprachkompetenz. Wofür auch; der Bürger ist von dem Gros 
der Politiker auch nur inhaltsloses Gefasel oder Förderschülergestamnel 
gewohnt.

Neu ist die Erscheinung freilich nicht; seit dem 19. Jahrhundert,  als 
breite Massen Zugang zum Werkbereich der Presse und auch des Buchdrucks 
gefunden haben, fiel die Selektion nicht nur in Bezug auf die Tendenz, 
sondern auch hinsichtlich des Sprachniveaus weitgehend weg; die 
erforderliche Sachkunde der Schriftsetzer konnte zwar die gröbsten 
sSchitzer verhindern, aber Fehlverständnisse und Irrtümer nicht beheben.

Und nein, es hat nichts mit "lebendiger Sprache" zj tun, wenn zB 
"Begriff" steht, wo "Wort" oder "Bezeichnung" gemeint ist. Und es ist 
auch keineswegs eine Bereicherung der Sprache, wenn ganze Tempora wie 
Futur I und II einfach wegfallen; anders mag es sich bei diversen 
zusätzlich entstandenen, "informellen" Formen des Plusquamperfekts 
(statt "hatte gesehen" steht "hatte gesehen gehabt") verhalten.
#7221860
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(prx) A. K. schrieb:
> J. T. schrieb:
>
>> Evtl werd ich auch einfach alt...
>
> Eindeutig. Andernfalls würdest du dich über Twitter(*) und Telegram auf
> dem Laufenden halten, nicht über Grossvaters Newsseiten. ;-)
> *: Hast du da mal die Rechtschreibung kritisiert?

So perpetuiert sich die Bildungsapartheid. Es fragt sich, wer dies aus 
welchem Grund zu welchem Zweck forciert.
#7221862
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Percy N. schrieb:
> Das größte Problem dürfte darin bestehen, dass "neuerdings" Leute ihren
> Kebensunterhalt davon bestreiten (müssen), über Dinge zu schreiben, von
> denen sie nichtxdie geringste Ahnung haben.

Das ist ihr Job. War es schon immer (*). Aber umso komplizierter die 
Welt ist, umso verstreuter das Wissen auf die Köpfe der Wissenden ist, 
desto weniger Leonardo da Vincis gibt es unter den Journalisten.

Dazu kommt, dass jene mit Interesse und Talent für MINT wahrscheinlich 
MINT machen. Analog Jura. Was bleibt sind dann Germanisten, die ihre 
liebe Not haben, silicon valley und silicone hills auseinander zu 
halten. Das war früher höchstens deshalb anders, weil man Röhren 
verwendete.

*: und du warst in jungen Jahren dümmer und hast es nicht gemerkt. ;-)
#7221873
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(prx) A. K. schrieb:
> J. T. schrieb:
>
>> Evtl werd ich auch einfach alt...
>
> Eindeutig. Andernfalls würdest du dich über Twitter(*) und Telegram auf
> dem Laufenden halten, nicht über Grossvaters Newsseiten. ;-)
> *: Hast du da mal die Rechtschreibung kritisiert?

So perpetuiert sich die Bildungsapartheid. Es fragt sich, wer dies aus 
welchem Grund zu welchem Zweck forciert.

(prx) A. K. schrieb:
> Das ist ihr Job. War es schon immer (*). Aber umso komplizierter die
> Welt ist, umso verstreuter das Wissen auf die Köpfe der Wissenden ist,
> desto weniger Leonardo da Vincis gibt es unter den Journalisten.
> Dazu kommt, dass jene mit Interesse und Talent für MINT wahrscheinlich
> MINT machen. Analog Jura. Was bleibt sind dann Germanisten, die ihre
> liebe Not haben, silicon valley und silicone hills auseinander zu
> halten.
Nein, Claus Kleber ind Sarah Tacke, die schon jeim NDR angenehm auffiel, 
sind Gegenbeispiele. Aber die anderen haben mitunter einen gewissen 
Interhaltungseert, wie erwa die junge Dame, die vor Jahren das,Horn von 
Afrika mit dem Kap Hoorn verwechselte und dies auch noch bei Kspstadt 
verortete. Dagegen wirkt Jana Pareigis mit ddm von ihr wohl erfunddnen 
"Netzwerkdurchsetzungsgesetz" geradezu niedlich.
> Das war früher höchstens deshalb anders, weil man Röhren
> verwendete.
Nö.
"Früher" hatte man bestimmte Fachkenntnisse erworben und verbreitete 
diese weiter. Seit einiger Zeit gilt es als "professionell", keine 
Ahnung zu haben, aber breitestens darüber zu schreiben. Grundlage ist 
dann ein Studium des Journalismus, gern bei Herrn Prof Guido Knopp, denn 
viele für einen Experten def Historiographir halten (schließlich ist der 
ja Prof ...).
> *: und du warst in jungen Jahren dümmer und hast es nicht gemerkt. ;-)
Da liegst Du falsch; ich gdhe zeitlebens davon aus, vermutlich zu irren. 
In jüngerer Vergangenheit stellt sich das immer häufigee als Irrtum 
heraus. Ich werde also immer blöder ...
#7222038
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(prx) A. K. schrieb:
> Ich bestimme selbst, ob ich etwas lese, wo, und wie weit.

So halte ich es mit dem Zuhören. Zur Zeitc äuft in der Tagesschau ein 
unfassbar wichtiges Interview mit Jessica Lang ...

In einem Beitrag davor war immerhin zu erfahren, dass drei 
ISS-Astronauten planmäßig vor der Küste Floridas gelandet seien.  Hätte 
ich nicht aufgepasst, dann würde ich ich immer noch glauben, sie seien 
gewassert.

(prx) A. K. schrieb:
> Ich muss mir keine 90s bis zum Themenwechsel antun.

Diese Taktung ist ein weiteres Thema. Ich habe mich vor 40 Jahren mit 
einem ARD-Kournalisten darüber unterhalten, der partout nicht davon 
abzubringen war, die Zuschauer wollten es so. Wo die beiden wohnen 
konnte er allerdings nicht mitteilen.

So, Tagesschau ist durch ...
#7222053
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Percy N. schrieb:
> In einem Beitrag davor war immerhin zu erfahren, dass drei
> ISS-Astronauten planmäßig vor der Küste Floridas gelandet seien.  Hätte
> ich nicht aufgepasst, dann würde ich ich immer noch glauben, sie seien
> gewassert.

Auf welcher Seite der Wasser-Land-Grenze muss man denn eigentlich sein, 
um vor der Küste zu sein? Land- oder wasserseitig?

Ich hab sowohl auf der Land- als auch der Wasserseite schon Meldung 
gemacht, kurz vor der Küsze zu sein.
#7222065
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J. T. schrieb:
> Auf welcher Seite der Wasser-Land-Grenze muss man denn eigentlich sein,
> um vor der Küste zu sein? Land- oder wasserseitig?
In dem Bericht war sehr viel Wasser zu sehen, hingegen kein Land.
> Ich hab sowohl auf der Land- als auch der Wasserseite schon Meldung
> gemacht, kurz vor der Küsze zu sein.
Je nach Flight Level war das vermutlich nicht uu beanstanden.
#7222089
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Percy N. schrieb:
> Je nach Flight Level war das vermutlich nicht uu beanstanden.

Wobei wenn ich nochmal drüber nachdenke, sehe ich nicht, was mein FL mit 
meiner Position zu tun hat. Nehmen wir an, wir ziehen eine Linie von 
Helgoland nach St. Peter-Ording und ich befinde mich auf der Hälfte der 
Linie. Da ist meine (zumindest auf die Erde projezierte Position) doch 
völlig umabhängig vom FL.
#7222098
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J. T. schrieb:
> Nehmen wir an, wir ziehen eine Linie von Helgoland nach St. Peter-Ording
> und ich befinde mich auf der Hälfte der Linie. Da ist meine (zumindest
> auf die Erde projezierte Position) doch völlig umabhängig vom FL.

Je nachdem könnten bergrechtliche Vorschriften zu beachten sein. ..

:-)

(prx) A. K. schrieb:
> Hättest du besser aufgepasst, wüsstest du, dass man nicht nur auf dem
> Wasser landen kann,
Nö. Das heißt "Wassern".
> sondern sogar im Knast. Auch ohne Drohne.
Kann man mit Letzterer in den Alpen bergen?
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