Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen? Mein
Arbeitgeber hat 4 Monate Sperre wegen hohem Arbeitsaufkommen angeordnet,
ich habe aber 4 Wochen Kündigungsfrist. Ist die Kündigungsfrist während
der Urlaubssperre ausgesetzt oder kann ich dennoch kündigen?
Wieviel Resturlaub hat er denn noch? Und kündigen geht immer, von
AN-Seite aus, nur was es bringen soll?
Tarif-gebunden oder nur lt. AV, dann den mal genauer lesen,
Rechtsberatung gibt´s hier aber keine wirkliche.
Fristen sind immer einzuhalten, oder wie stellt er sich das so vor?
Also so richtig mit komme ich dabei aber auch nicht was er wirklich
will.
Alexander schrieb:> Willst du ein paar random Meinungen oder eine verbindliche> Rechtsauskunft?
In diesem Fall reicht ganz sicher eine random Meinung.
Kündigen kann der TO immer. Ob diese zu seinem Wunschtermin wirksam
wird, mag ein anderes Thema sein und von Passagen irgendwo abhängen.
Was eine Urlaubssperre mit dem einen (kündigen) oder dem anderen
(Termin) zu tun hat, wird wohl immer in der Fantasie des TO verborgen
bleiben.
Geh zum Anwalt.
Lies deinen Arbeitsvertrag, aber grundsätzlich ist eine Kündigung eine
einseitige Willenserklärung.
Ansonsten könnte ein Arbeitgeber ja einfach für 10 Jahre Urlaubssperre
verhängen und anschließend könnte niemand mehr in in diesem Zeitraum
kündigen. Und ob er wirklich einfach so 4 Monate Urlaubssperre
rechtssicher anordnen kann ist durchaus fragwürdig...
Und dass Arbeitgeber bei einer derart unsinnigen Maßnahme kündigen
könnten, damit konnte ja niemand rechnen...
Kevin M. schrieb:> Gehörst du auch zu dieser neuen Generation
Nein, das ist einfach nur einer der üblichen ABB-Trolle die mit
konstruierten Geschichten Aufmerksamkeit wollen.
Aber leider werden die hier beachtet und gefüttert und vermehren sich
reichlich.
Hilfesuchender schrieb:> Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen? Mein> Arbeitgeber hat 4 Monate Sperre wegen hohem Arbeitsaufkommen angeordnet,> ich habe aber 4 Wochen Kündigungsfrist. Ist die Kündigungsfrist während> der Urlaubssperre ausgesetzt oder kann ich dennoch kündigen?
Du darfst immer kündigen, auch beim Kacken auf dem Klo. Bei Beachtung
von Form und Fristen ist das kein großes Ding, wird in Deutschland viele
Tausend Mal gemacht.
Was anderes mag es bei Dienstverträgen sein. Oder bei therapeutischen
Maßnahmen. Aber da spricht man auch nicht von Kündigung sondern von
Desertation oder Behandlungsabbruch.
--
PS: Interessanter ist die Frage, ob der AG überhaupt eine Handhabe hat,
eine Urlaubssperre im eigentlichen Wortsinne durchzusetzen.
https://www.juraforum.de/news/wann-koennen-arbeitgeber-eine-urlaubssperre-verhaengen_248008
aber Fragen von allgemeinen Interesse scheinen den TO ja nicht zu
interessieren, der braucht immer seine Xtrawurscht, von Mami gebraten.
Hilfesuchender schrieb:> Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen?
Die Kurzform: Ja.
> kann ich dennoch kündigen?
Probiers doch einfach mal aus. Deine wie auch immer gearteten "Probleme"
beginnen ja frühestens, wenn die fristgerechte Kündigung nicht
angenommen wird.
Wenn das passiert, dann kannst du ja nochmal kommen und hier
herumjammern.
Lothar M. schrieb:> Wenn das passiert, dann kannst du ja nochmal kommen und hier> herumjammern.
Und ein drittes Mal, wenn es um die Frage des Resturlaubs geht.
Hilfesuchender schrieb:> Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen?
Nein, natürlich nicht. Als Leibeigener gehörst du (und dein evt. Anhang)
dem Großfürsten.
Ach, das hast du nicht gewusst?
Hilfesuchender schrieb:> Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen?
Nein, du bist verpflichtet, das wäre Fahnenflucht.
(wie lebensunfähig ist die Schneeflöckchengeneration eigentlich ?)
Michael B. schrieb:> (wie lebensunfähig ist die Schneeflöckchengeneration eigentlich ?)
Wie unfähig sind Chefs wenn sie so einen Blödsinn wie eine Urlaubssperre
verhängen?
Da würde ich schnell ein paar Bewerbungen rausschicken, 20-50% mehr
Gehalt mitnehmen und beim neuen Arbeitgeber kann man den Urlaub dann
einfach nehmen.
(prx) A. K. schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>>>> Wer desertatiert denn da?>>> Niemand. Er dissertiert. ;-)>> ... und liegt dann ungefähr im Bereich deiner (Percys) Schreibfehler.
Willst Du jetzt über meine Typos prolloviren?
Peter Pan schrieb:> Geh zum Anwalt.
Ein sehr guter Rat. 200 € in die Wirtschaft Pumpen um herauszufinden,
das eine Urlaubssperre ein unbestimmter Rechtsbegriff ist und nichts mit
Kündigungsfristen zu tun hat
Manfred schrieb:> Hilfesuchender schrieb:>> in der Urlaubssperre zu kündigen>> Frage Mutti, wenn sie Dir das nächste mal den Po abwischt und die Schuhe> zubindet!
Wenn du nichts beizutragen hast, warum hälst du nicht einfach deinen
Mund?
Würde tippen der TE hat noch Resturlaub und der Normalfall, das man
Resturlaub zum letzten Arbeitstag hin aufbraucht, widerspricht sich mit
der Urlaubssperre.
@TE
Das musst du mit deinem AG aushandeln ob du bis zum letzten Tag
schufftest und den Urlaub ausbezahlt bekommst, oder er dir den Urlaub
doch genehmigt.
Angaben ohne Gewähr ;-P
Lothar M. schrieb:> Jan schrieb:>> hälst> "hältst" muss das heißen, denn es kommt von "halten" und nicht von> "Hals".
Eigentlich hast du ja Recht. Obwohl - manchmal bekommt man schon einen
Hals...
Michael B. schrieb:> Hilfesuchender schrieb:>> Hi, ist es erlaubt, auch in der Urlaubssperre zu kündigen?>> Nein, du bist verpflichtet, das wäre Fahnenflucht.
Genau so ist es. Es ist auch nicht erlaubt zu sterben während der
Sperrzeit. Sendet bitte die IP an P...., damit er bekommt, was er
verdient hat.
Schönes Wochenende.
Das ist der Freitagsthread.
Percy N. schrieb:> Vergleiche mal die Worthäufigkeit!
Ja und? Ein selten benutztes Wort ist nicht zwangsläufig ein falsch
geschriebenes Wort.
Und jetzt gehab Dich wohl!
Hilfesuchender schrieb:> ich habe aber 4 Wochen Kündigungsfrist
Also noch nicht so lange dabei, oder? Kündigen kannst du immer, musst
aber mit Konsequenzen rechnen (ALG Sperre für drei Monate... kannst du
das überbrücken?). Weiterhin sind Details wichtig, z.B. ob die 4 Wochen
ab Kündigung gelten oder zum übernächsten Monatsende. Das wissen wir
hier nicht!
Resturlaub entweder nehmen oder ausbezahlen lassen. Geht beides.
Allerdings, wer kündigt denn, weil man zu viel Arbeit hat? Gerade in
diesen Zeiten? Sei doch froh!
(prx) A. K. schrieb:> Wo findest du da den Deserteuer? Also den mit "e" hinter dem "eu"?
Es hätte nur ein Deserteur werden sollen, das e hinterm eu war ein Typo.
Percy N. schrieb:> https://blog.leo.org/2021/11/05/desertion-desertation-desertifikation/
Aus Percys Link:
Im Duden findet man nur „Desertion“, aber eigentlich scheint mir
„Desertation“ geläufiger zu sein.
Ist auch mein Gefühl, evtl ist das wieder so ein "regionale
Mundart"-Ding.
Weiter aus Percys Link:
Die Form Desertation kommt gelegentlich auch vor. Diese Form ist eine
Ableitung, die im Deutschen stattgefunden hat. In Analogie mit zum
Beispiel dekorieren → Dekoration, imitieren → Imitation, stabilisieren →
Stabilisation wird sozusagen „regelmäßig“ (-ieren → -ation) vom Verb
desertieren das Substantiv Desertation abgeleitet:
J. T. schrieb:> Es hätte nur ein Deserteur werden sollen, das e hinterm eu war ein Typo.
Klar. Aber er öffnete den Weg zu einem Sprachspiel. Dass Percy voll
reinläuft war zwar nicht beabsichtigt, aber gerade bei ihm doch ganz
nett. ;-)
(prx) A. K. schrieb:> Wo findest du da den Deserteuer? Also den mit "e" hinter dem "eu"?(prx) A. K. schrieb:> Ich finde in deinen Links zwar haufenweise Deserteure, aber immer noch> keinen> ...teuer.> ^
Über den Typo habe ich hinweggesehen, da der sicherlich nicht
streitgegenständlich sein dürfte.
(prx) A. K. schrieb:> Dass Percy voll reinläuft war zwar nicht beabsichtigt, aber gerade bei> ihm doch ganz nett. ;-)
Alles andere hätte heftig geklirrt, denke ich ;-)
Hilfesuchender schrieb:> Mein Arbeitgeber hat 4 Monate Sperre wegen hohem Arbeitsaufkommen> angeordnet, ich habe aber 4 Wochen Kündigungsfrist.
Wurde auch eine Erkrankungssperre angeordnet?
Neues von der Sprachfront: Auf Bikd-TV war soeben zu erfahren, dass an
französischen Tankstellen "das Benzin rationalisiert" werde.
Das klingt recht vernünftig ...
Percy N. schrieb:> "das Benzin rationalisiert"
Sind halt alles ganz rationale Leute, die Franzosen. Die halten halt
nichts vom rationieren.
Sprache ist wirklich kurios, auch wie sie sich ändert.
Percy N. schrieb:> Neues von der Sprachfront: Auf Bikd-TV war soeben zu erfahren, dass an> französischen Tankstellen "das Benzin rationalisiert" werde.
Alter Hut. Hierzulande wurde Normalbenzin schon vor Jahren
wegrationalisiert.
(prx) A. K. schrieb:> Hierzulande wurde Normalbenzin schon vor Jahren> wegrationalisiert.
Seither dürfen alle das teure "Super" nehmen. Das nenne ich Innovation!
Als nächstes wird beim Bäcker das Brot wegrationalisiert und alle können
Croissants kaufen.
Binnibillichdrangekommen schrieb:> Als nächstes wird beim Bäcker das Brot wegrationalisiert und alle können> Croissants kaufen.
Nö. Bio-Vollkornbrot statt ungesundem Industrie-Weissbrot. ;-)
E34 L. schrieb:>> ich habe aber 4 Wochen Kündigungsfrist> Also noch nicht so lange dabei, oder?
Das ist vermutlich falsch geraten.
Kündigungsfristen verlängern sich für den ArbeitGEBER, wenn man lange
genug dabei ist.
Für den Arbeitnehmer bleibt es bei 4 Wochen, solange kein individuell
abweichender Arbeitsvertrag besteht.
Lothar M. schrieb:> Jan schrieb:>> hälst> "hältst" muss das heißen, denn es kommt von "halten" und nicht von> "Hals".
Die Segler unter uns kennen auch das "halsen", das von "Halse" kommt.
Binnibillichdrangekommen schrieb:> Als nächstes wird beim Bäcker das Brot wegrationalisiert und alle können> Croissants kaufen.
Damit könnt ich leben.
(prx) A. K. schrieb:> Nö. Bio-Vollkornbrot statt ungesundem Industrie-Weissbrot.
Damit auch ;)
Früher gab es bei uns im Ort noch einen Berufsbäcker, der alles selbst
gemacht hat (bzw. seine MA/Azubis) und keinen Fertigteig aufbäckt wie
heute fast überall.
Wäre aber auch nichts für den TE, nachts um 2:00 in der Backstube stehen
und vormittags beim Verkauf aushelfen.. der würd er kündigen. Wenn nicht
gerade Urlaubssperre ist (was in der Vorweihnachtszeit keine Seltenheit
war).
E34 L. schrieb:> Früher gab es bei uns im Ort noch einen Berufsbäcker, der alles selbst> gemacht hat (bzw. seine MA/Azubis) und keinen Fertigteig aufbäckt wie> heute fast überall.
Gibt es hier in der Stadt auch heute noch.
Naturgemäss etwas teurer und bio.
Dieter schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Naturgemäss etwas teurer und bio.>> Kennst Du die Demeter Falle?
Die können von mir aus so viele homöopathische Kuhscheiße-Rituale
abhalten wie sie wollen - den Tieren gehts trotzdem besser als den
Aldi-Eintagsküken.
J. T. schrieb:> Sprache ist wirklich kurios, auch wie sie sich ändert.
Ach was, das liegt an den Journalisten mit psychologischen Problemen,
von denen kaum welche in psychischer :Behandlung sind.
Percy N. schrieb:> Ach was, das liegt an den Journalisten
Bei denen scheint wirklich irgendwas nicht mehr richtig zu laufen. Wenn
ich früher mal in einer Zeitung aus Papier gelesen habe, war ein Typo
fast schon ein Sensationsereignis. Heute kann ich kaum eine
Nachrichtenseite öffnen, ohne auf den ersten Blick Typos fast um die
Ohren geworfen zu bin. Also nicht das ich jetzt der große
Rechtschreibnazi bin, aber auffällig ist es in den letzten
Jahren/Jahrzehnten schon.
J. T. schrieb:> ich früher mal in einer Zeitung aus Papier gelesen habe, war ein Typo> fast schon ein Sensationsereignis.
Früher war der Redaktionsschluss früher, es gab teures Personal, das
Korrektur las und den gröbsten Mist reparierte und man konkurrierte
nicht mit dem Internet. Früher waren Inhalte, die z.B. 8 Uhr abends
reinkamen, erst am übernächsten Tag im Morgenblatt. Das kannst du heute
nicht mehr machen.
Früher hatten die Leser Zeit. Nicht unbedingt freiwillig, aber so wars
eben. Der Internet-Leser will sofort alles wissen und schimpft wie ein
Rohrspatz über wahlweise "Informationsunterdrückung" (wenn die Redaktion
erst sichtet und sammelt) und "Salamitaktik" (wenn jedes Häppchen direkt
durchgereicht wird).
Die Journalisten orientieren sich am nachweisbaren Verhalten der Leser.
Was sich keineswegs mit dem decken muss, was der von sich selbst
annimmt. Hier im Forum zeigt sich das auch immer wieder. Geduld im
Umgang mit aktuellen Nachrichten ist selten: "Ich will alles, und zwar
sofort und fehlerfrei!" geht nicht.
(prx) A. K. schrieb:> Früher...
Ja das ist sicher alles richtig, aber trotzdem fühlt es sich irgendwie
befremdlich an. Evtl werd ich auch einfach alt.... man weiß es nich
J. T. schrieb:> Evtl werd ich auch einfach alt...
Eindeutig. Andernfalls würdest du dich über Twitter(*) und Telegram auf
dem Laufenden halten, nicht über Grossvaters Newsseiten. ;-)
*: Hast du da mal die Rechtschreibung kritisiert?
J. T. schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>>> Früher...>> Ja das ist sicher alles richtig, aber trotzdem fühlt es sich irgendwie> befremdlich an. Evtl werd ich auch einfach alt.... man weiß es nich
Die von Fir erwähnten Typos wären ja noch harmlos ind sollten sich
zumindest zum Teil durch Techtschreibkontrolle in den Griff bekommen;
nur die unfassbar imbezilen "aufgerufenen Preise" ließen sich dadurch
genau so wenig in den Griff bekomnen wie die "psychlogischen Probleme";
eine Rechtschreibkontrolle, die auch Kollokationen oder gar Kontext
überprüft, ist zumindest mir nicht bekannt.
Das größte Problem dürfte darin bestehen, dass "neuerdings" Leute ihren
Kebensunterhalt davon bestreiten (müssen), über Dinge zu schreiben, von
denen sie nichtxdie geringste Ahnung haben. Müsste ich ein Tanzturnier
kommentieren, käme vermutlich auch nur Unsinn dabei heraus.
Und da keine Qualität mehr gefragt ist, braucht der heutige "Journalist"
auch kaum noch Sprachkompetenz. Wofür auch; der Bürger ist von dem Gros
der Politiker auch nur inhaltsloses Gefasel oder Förderschülergestamnel
gewohnt.
Neu ist die Erscheinung freilich nicht; seit dem 19. Jahrhundert, als
breite Massen Zugang zum Werkbereich der Presse und auch des Buchdrucks
gefunden haben, fiel die Selektion nicht nur in Bezug auf die Tendenz,
sondern auch hinsichtlich des Sprachniveaus weitgehend weg; die
erforderliche Sachkunde der Schriftsetzer konnte zwar die gröbsten
sSchitzer verhindern, aber Fehlverständnisse und Irrtümer nicht beheben.
Und nein, es hat nichts mit "lebendiger Sprache" zj tun, wenn zB
"Begriff" steht, wo "Wort" oder "Bezeichnung" gemeint ist. Und es ist
auch keineswegs eine Bereicherung der Sprache, wenn ganze Tempora wie
Futur I und II einfach wegfallen; anders mag es sich bei diversen
zusätzlich entstandenen, "informellen" Formen des Plusquamperfekts
(statt "hatte gesehen" steht "hatte gesehen gehabt") verhalten.
Percy N. schrieb:> Die von Fir erwähnten Typos wären ja noch harmlos ind sollten sich> zumindest zum Teil durch Techtschreibkontrolle in den Griff bekommen
Deine jedenfalls schon. ;-)
(prx) A. K. schrieb:> J. T. schrieb:>>> Evtl werd ich auch einfach alt...>> Eindeutig. Andernfalls würdest du dich über Twitter(*) und Telegram auf> dem Laufenden halten, nicht über Grossvaters Newsseiten. ;-)> *: Hast du da mal die Rechtschreibung kritisiert?
So perpetuiert sich die Bildungsapartheid. Es fragt sich, wer dies aus
welchem Grund zu welchem Zweck forciert.
Percy N. schrieb:> Das größte Problem dürfte darin bestehen, dass "neuerdings" Leute ihren> Kebensunterhalt davon bestreiten (müssen), über Dinge zu schreiben, von> denen sie nichtxdie geringste Ahnung haben.
Das ist ihr Job. War es schon immer (*). Aber umso komplizierter die
Welt ist, umso verstreuter das Wissen auf die Köpfe der Wissenden ist,
desto weniger Leonardo da Vincis gibt es unter den Journalisten.
Dazu kommt, dass jene mit Interesse und Talent für MINT wahrscheinlich
MINT machen. Analog Jura. Was bleibt sind dann Germanisten, die ihre
liebe Not haben, silicon valley und silicone hills auseinander zu
halten. Das war früher höchstens deshalb anders, weil man Röhren
verwendete.
*: und du warst in jungen Jahren dümmer und hast es nicht gemerkt. ;-)
(prx) A. K. schrieb:> J. T. schrieb:>>> Evtl werd ich auch einfach alt...>> Eindeutig. Andernfalls würdest du dich über Twitter(*) und Telegram auf> dem Laufenden halten, nicht über Grossvaters Newsseiten. ;-)> *: Hast du da mal die Rechtschreibung kritisiert?
So perpetuiert sich die Bildungsapartheid. Es fragt sich, wer dies aus
welchem Grund zu welchem Zweck forciert.
(prx) A. K. schrieb:> Das ist ihr Job. War es schon immer (*). Aber umso komplizierter die> Welt ist, umso verstreuter das Wissen auf die Köpfe der Wissenden ist,> desto weniger Leonardo da Vincis gibt es unter den Journalisten.> Dazu kommt, dass jene mit Interesse und Talent für MINT wahrscheinlich> MINT machen. Analog Jura. Was bleibt sind dann Germanisten, die ihre> liebe Not haben, silicon valley und silicone hills auseinander zu> halten.
Nein, Claus Kleber ind Sarah Tacke, die schon jeim NDR angenehm auffiel,
sind Gegenbeispiele. Aber die anderen haben mitunter einen gewissen
Interhaltungseert, wie erwa die junge Dame, die vor Jahren das,Horn von
Afrika mit dem Kap Hoorn verwechselte und dies auch noch bei Kspstadt
verortete. Dagegen wirkt Jana Pareigis mit ddm von ihr wohl erfunddnen
"Netzwerkdurchsetzungsgesetz" geradezu niedlich.
> Das war früher höchstens deshalb anders, weil man Röhren> verwendete.
Nö.
"Früher" hatte man bestimmte Fachkenntnisse erworben und verbreitete
diese weiter. Seit einiger Zeit gilt es als "professionell", keine
Ahnung zu haben, aber breitestens darüber zu schreiben. Grundlage ist
dann ein Studium des Journalismus, gern bei Herrn Prof Guido Knopp, denn
viele für einen Experten def Historiographir halten (schließlich ist der
ja Prof ...).
> *: und du warst in jungen Jahren dümmer und hast es nicht gemerkt. ;-)
Da liegst Du falsch; ich gdhe zeitlebens davon aus, vermutlich zu irren.
In jüngerer Vergangenheit stellt sich das immer häufigee als Irrtum
heraus. Ich werde also immer blöder ...
Percy N. schrieb:> Da liegst Du falsch; ich gdhe zeitlebens davon aus, vermutlich zu irren.> In jüngerer Vergangenheit stellt sich das immer häufigee als Irrtum> heraus. Ich werde also immer blöder ...
Ich freu mich aufrichtig, dass du auch lustig sein kannst!
Percy N. schrieb:> Nein, Claus Kleber ind Sarah Tacke, die schon jeim NDR angenehm auffiel,> sind Gegenbeispiele.
Du siehst zu viel TV-Nachrichten. Oder tust du es deshalb, um dich
darüber ärgern zu können? Ich lese lieber.
Percy N. schrieb:> Dagegen wirkt Jana Pareigis mit ddm von ihr wohl erfunddnen> "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" geradezu niedlich.
Oops, falsch zitiert. Bei der jungen Dame hieß es
"Netzwerkdurchsuchungsgesetz"; genau deshalb war es ja auch so
unterhaltsam.
(prx) A. K. schrieb:> Ich lese lieber.
Auch nicht zwangsläufig besser.
Btw: Die "Desertation" ist im Wesentlichen eine Spezialität des
hochgelobten klerikalen Kampfblattes "Die Zeit".
Percy N. schrieb:> Auch nicht zwangsläufig besser.
Ich muss mir keine 90s bis zum Themenwechsel antun. Ich bestimme selbst,
ob ich etwas lese, wo, und wie weit.
(prx) A. K. schrieb:> Ich bestimme selbst, ob ich etwas lese, wo, und wie weit.
So halte ich es mit dem Zuhören. Zur Zeitc äuft in der Tagesschau ein
unfassbar wichtiges Interview mit Jessica Lang ...
In einem Beitrag davor war immerhin zu erfahren, dass drei
ISS-Astronauten planmäßig vor der Küste Floridas gelandet seien. Hätte
ich nicht aufgepasst, dann würde ich ich immer noch glauben, sie seien
gewassert.
(prx) A. K. schrieb:> Ich muss mir keine 90s bis zum Themenwechsel antun.
Diese Taktung ist ein weiteres Thema. Ich habe mich vor 40 Jahren mit
einem ARD-Kournalisten darüber unterhalten, der partout nicht davon
abzubringen war, die Zuschauer wollten es so. Wo die beiden wohnen
konnte er allerdings nicht mitteilen.
So, Tagesschau ist durch ...
Percy N. schrieb:> In einem Beitrag davor war immerhin zu erfahren, dass drei> ISS-Astronauten planmäßig vor der Küste Floridas gelandet seien. Hätte> ich nicht aufgepasst, dann würde ich ich immer noch glauben, sie seien> gewassert.
Auf welcher Seite der Wasser-Land-Grenze muss man denn eigentlich sein,
um vor der Küste zu sein? Land- oder wasserseitig?
Ich hab sowohl auf der Land- als auch der Wasserseite schon Meldung
gemacht, kurz vor der Küsze zu sein.
J. T. schrieb:> Auf welcher Seite der Wasser-Land-Grenze muss man denn eigentlich sein,> um vor der Küste zu sein? Land- oder wasserseitig?
In dem Bericht war sehr viel Wasser zu sehen, hingegen kein Land.
> Ich hab sowohl auf der Land- als auch der Wasserseite schon Meldung> gemacht, kurz vor der Küsze zu sein.
Je nach Flight Level war das vermutlich nicht uu beanstanden.
Percy N. schrieb:> Hätte ich nicht aufgepasst, dann würde ich ich immer noch glauben,> sie seien gewassert.
Hättest du besser aufgepasst, wüsstest du, dass man nicht nur auf dem
Wasser landen kann, sondern sogar im Knast. Auch ohne Drohne.
Percy N. schrieb:> Je nach Flight Level war das vermutlich nicht uu beanstanden.
Wobei wenn ich nochmal drüber nachdenke, sehe ich nicht, was mein FL mit
meiner Position zu tun hat. Nehmen wir an, wir ziehen eine Linie von
Helgoland nach St. Peter-Ording und ich befinde mich auf der Hälfte der
Linie. Da ist meine (zumindest auf die Erde projezierte Position) doch
völlig umabhängig vom FL.
J. T. schrieb:> Wobei wenn ich nochmal drüber nachdenke, sehe ich nicht, was mein FL mit> meiner Position zu tun hat.
Architekten wissen, dass dem nicht so sein muss, wenn man es genau
nimmt. Trotzdem wurde es für die Konstrukteure der Hochrheinbrücke
mitten im Bau etwas peinlich.
J. T. schrieb:> Nehmen wir an, wir ziehen eine Linie von Helgoland nach St. Peter-Ording> und ich befinde mich auf der Hälfte der Linie. Da ist meine (zumindest> auf die Erde projezierte Position) doch völlig umabhängig vom FL.
Je nachdem könnten bergrechtliche Vorschriften zu beachten sein. ..
:-)
(prx) A. K. schrieb:> Hättest du besser aufgepasst, wüsstest du, dass man nicht nur auf dem> Wasser landen kann,
Nö. Das heißt "Wassern".
> sondern sogar im Knast. Auch ohne Drohne.
Kann man mit Letzterer in den Alpen bergen?
(prx) A. K. schrieb:> Percy N. schrieb:>>>> Auch ohne Drohne.>>>> Kann man mit Letzterer in den Alpen bergen?>> Im Prinzip ja. Es könnte aber sein, dass du zu schwer bist.
Damit erübrigt sich die Frage, ob man damit auch Menschen in Seenot
bergen könnte.
Percy N. schrieb:>> Hättest du besser aufgepasst, wüsstest du, dass man nicht nur auf dem>> Wasser landen kann,> Nö. Das heißt "Wassern".
Man kann sogar auf dem Müllplatz der Geschichte landen.