Negative Spannung mit LM317 erzeugen?

#7225144
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Hallo, habe mich gefragt ob diese Schaltung so funktioniert.
Sie soll mittels einem LM317 einen "virtual ground" erzeugen und so zum
Beispiel meinen Synthesizer mit Strom zu versorgen.
Ich habe die Schaltung auf einem Steckbrett aufgebaut und mit einem 33 
Ohm Wiederstand beladen. Die Spannung blieb konstant.
Meine Frage war nun: Hat die Schaltung einen Haken oder kann sie so 
dauerhaft
funktonieren?

Freue mich über Ratschläge,
Julian
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Gast #7225172
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In solchen Fällen nutzt man gerne eine "virtuelle Masse" mittels eines 
OpAmps. Voll gegengekoppelt, also V=1 und den + Eingang auf einen 
Spannungsteiler. Ein paar Entkopplungs-Kondensatoren sollten auch noch 
sein.

Man sollte sich natürlich vorher überlegen, ob und welche asymmetrischen 
Ströme auftreten können.
#7225194
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Julian H. schrieb:
> habe mich gefragt ob diese Schaltung so funktioniert

Nein.

Ein LM317 kann nur Strom liefern, den er von den +24V in den 
VGND-Ausgang stopft. Und von dort kann Strom nur nach -12V fliessen 
(denn von +12V müsste er Strom aufnehmen).

Die Schaltung hält also die VGNMD gegenüber -12V nur stabil, wenn der 
Verbrauch (Stromfluss) von VGND Nach -12V grösser ist als der 
Stromverbrauch an +12V nach VGND.

Kaum ist die Belastung an +12V höher, hebt es den VGND an so daß -12V zu 
mehr wird, zu -14V oder -20V.

Übrigens ist die Beschaltung des LM317 auch falsch. Er hat kein GND; 
sondern ADJ welche um 1.2V unter der Ausgangsspannung liegen müsste. 
Hier fehlt es sehr an Grundlagen.

Zum Thema power rail splitting siehe

https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.2
#7225373
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Karl B. schrieb:
> So wie im Bild.

Na ja, 10.5V~ um 9V= zu erzeugen ist bei normalem Brüückengleichrichter 
(-2V) und LM317 (-2.5V) schon arg knapp (man erinnere sich daß die 
Netzspannung +/-10% Toleranz hat) und 1000uF reicht gerade mal für 200mA 
(was ja vielleicht dem Design entspricht, steht ja nicht dabei aber 
Julian will offenbar 0.5A), und ein LM337 ist nicht nötig wenn man eine 
doppelte Trafowicklung hat.

Aber ja: Eine echte Masse ist immer besser als eine nachträglich 
hingestrickte.

Karl B. schrieb:
> Ab ca. 7V Drop auch Reversdiode anempfohlen.

Überflüssige Angstdiode wenn nicht vor dem Spannungsregler massiv Strom 
abgezogen werden kann, also eine zweite Last an unstabilisierter 
Elekospannung hängt.

https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9
Gast #7225497
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Dieter schrieb:
> Zusätzlich werden dabei alle Überlastungsschutzfunktionen
> im IC ausgehebelt.

Wobei man die wohl eh nicht haben will oder?

Stell dir mal vor die +12V werden hoch belastet und die -12V nur wenig. 
Wenn dann der Chip abschaltet zieht es das GND Potential so hoch, dass 
die Bauteile die für -12V gedacht waren eine Überspannung bekommen.
#7225501
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Stefan F. schrieb:

> Stell dir mal vor die +12V werden hoch belastet und die -12V nur wenig.
> Wenn dann der Chip abschaltet zieht es das GND Potential so hoch, dass
> die Bauteile die für -12V gedacht waren eine Überspannung bekommen.

Ja das stimmt, da werde ich warscheinlich noch eine Diode zwischen 
setzen
Gast #7225504
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Dieter schrieb:
> Der Spannungteiler für die OP-Eingänge wird so dimensioniert,
> das 12V als Vergleichsspannung für die Eingänge des OP vorliegen.

Schau dir mal die Innenschaltung des TDA2005 an. Der oben gezeigten 
Schaltplan für den TDA2030 pass nicht einmal ansatzweise dazu. So wie 
ich den Julian einschätze braucht er einen konkreten Schaltplan, wie du 
dir das gedacht hast.
Gast #7225534
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Julian, wenn der Chip den gewünschten Strom nicht bringt, dann ist er 
doch völlig nutzlos. Was willst du damit testen? Zumal auch dieser Chip 
keine 24 Volt verträgt. Wenigstens das kannst du doch selbst dem 
Datenblatt entnehmen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7225537
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Julian schrieb:
> Ich bräuchte
Ja, sag doch einfach mal, was du die eigentliche Aufgabe ist, und nicht, 
wie du sie mit deinem derzeitigen Wissen lösen willst.

Denn ich komme bei einfachen Sachen schon einige Jahre ohne negative 
Spannung aus.

Und ich glaube nicht, dass du eine komplizierte Sache lösen musst.

> Hat die Schaltung einen Haken
Der größte Haken ist, dass du den GND des 24V-Netzteils nicht mehr 
nutzen kannst. Das findest du aber auch noch raus.
Gast #7225538
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Stefan F. schrieb:
> So wie ich den Julian einschätze braucht er einen konkreten Schaltplan,
> wie du dir das gedacht hast.

Denke, da liegst Du richtig. Diese Lösung ist nur etwas, wenn nur diese 
Teile da sind und übermorgen muss der Synthesizer laufen, auch wenn die 
Versorgung nur provisorisch sei.
(Firma: Autotronic) #7225559
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Julian H. schrieb:
> Der liefert zwar nicht den gewünschten Strom aber zum testen wirds
> reichen

Zum testen kann man sich auch selber eine Schaltung aufbauen. Die kann 
sogar so kräftig aufgebaut werden, wie sie eben benötigt wird.

In der Praxis schalten sich die Transistoren sowieso erst dann dazu, 
wenn eine asymmetrische Belastung vorliegt. Ansonsten bleiben beide 
Transistoren kalt.
Angehängte Dateien:
#7225727
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Julian H. schrieb:

> Geht das auch mit nem LM386? Der liefert zwar nicht den gewünschten
> Strom aber zum testen wirds reichen

Die Schaltung der Spannungsteilung per OPV muss man nicht testen. Sie
ist seit Jahrzehnten bekannt und funktioniert, wenn man sich an die
Grenzen der verwendeten OPVs hält. Auch ihre Schwächen sind genauso
lange bekannt (Sie neigt zum Schwingen).
Gast #7225747
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Der "317" fuer negative Spannungen ist der 337.
Mehr muss man dazu nicht sagen.

> ICH bin kein promovierter Elektroniker sondern ein Anfänger was
> Spannungsregler und sowas anbelangt.

Dann tu dir einen Gefallen und benutze einfach das, was fuer solche
Faelle vorgesehen ist.
Gast #7225857
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Manfred schrieb:
> Wir hatten mal von Texas ICs im TO-92, die eine virtuelle Masse erzeugen
> konnten. Ich habe meine Schachteln durchgesehen, irgendwie finde ich
> diese nicht wieder und auch der Typ ist mir entfallen.

Meinst Du den TLE2426, den ich oben erwähnt habe?

Leider scheint der den benötigten Ausgangsstrom nicht zu liefern.
#7225860
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vorbeigesurft schrieb:

>> Wir hatten mal von Texas ICs im TO-92, die eine virtuelle Masse erzeugen
>> konnten. Ich habe meine Schachteln durchgesehen, irgendwie finde ich
>> diese nicht wieder und auch der Typ ist mir entfallen.
>
> Meinst Du den TLE2426, den ich oben erwähnt habe?
>
> Leider scheint der den benötigten Ausgangsstrom nicht zu liefern.

Es geht hier nicht um den Ausgangsstrom ansich, sondern um die
Differenz von negativen und positiven Strom. Dafür muss die
Schaltung ausgelegt werden. Ist diese Differenz gross, sollte
besser eine andere Schaltung z.B. ein invertierender Svaltwand-
ler verwendet werden.
#7225869
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Julian H. schrieb:
> Freue mich über Ratschläge,

Gern.

Bloß gibt es 100te mögl. Optionen, abh. von den exakten Vorgaben
(welche noch weitgehend unbekannt - denn Du nanntest sie nicht).

A. Beschreibe, WAS genau Du versorgen wollen würdest. Synthesizer
   - welcher genau? Auf Geräten ist immer eine nominale Versorgungs-
   Spannung angegeben = Betriebssspannungs-Festwert oder -Bereich;
   noch besser wenn zusätzlich der Schaltplan vorhanden; sowie die
   exakte Maximal- und evtl. Durchschnitts-Stromaufnahme. Und z.B.
   der Schaltplan des Synthis - greifbar falls Eigenkonstrukt...
   oder z.B. die genaue Charakteristik der bisherigen Versorgung -
   greifbar falls KEIN Eigenkonstrukt... würden bestimmen, welche
   genauen Eigenschaften die Versorgung haben sollte. Und all das
   ist zur Auswahl mögl. Optionen und deren Dimensionierung nötig.

   Hinzu kommt aber auch noch:

B. Beschreibe, was genau Du planst, als Versorgung zu nutzen. Denn
   bisher zeigtest Du nur "24V" als Eingangsspannung im Bild oben.

   Was Du exakt hast (/alternativ, ausweichsweise, lagernd HÄTTEST)
   ist relevant für die Optionen. Z.B. geht die von Karl (gustav)
   gezeigte Option eben nur mit Trafo - was ich daraufhin beschrieb
   sogar nur explizit bei zwei getrennten Sekundärwicklungen.

   Hast Du aber ein Schaltnetzteil mit Gleichspannungs-Ausgang, ist
   die Generierung einer sog. künstlichen Mitte nur auf AKTIVE Art,
   durch Zusatzschaltungen möglich.

   (Linear (OPAMP/Audio-AMP Topologien wie oben gezeigt - oder auch
   geschaltet, aber auch da geht nicht jede Konverter-Topologie.)

Hoffentlich klärt das, daß alles gar nicht so einfach ist. Weswegen
auch Stefan F. Dir mangelnde Eigenrecherche unterstellte - was er
vielleicht (/bestimmt ;-) nicht mal gemacht hätte, wenn Du längst
die_nötigen_umfassenden_Infos geliefert hättest.
#7225873
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Alfred B. schrieb:
> was ich daraufhin beschrieb

Upps, der Post war verloren gegangen. Nochmal neu:

Karl B. schrieb:
> 9V_Dual_DC_PSU.jpg

Mit Trafo mit zwei getrennten (aber gleichen) Sekundärwicklungen
wie auf dem Bild, und - wie ebendort - zwei Gleichrichterbrücken,
könnte man auch zwei_LM317 nutzen (oder zwei 7812, oder...).

(Bei Trafos mit zwei verbundenen gleichen Sekundärwicklungen
muß man nachgucken: Sind nur die Enden der Anschlußdrähte verlötet
kann man die zwei Wicklungen auch trennen.)

Dazu müßte nur GND ("Ground", "Masse", "Return" / 0V-Bezugspunkt)
erst NACH beiden Spannungsreglern gebildet werden:

Indem man (-) EINER Spannungsregelschaltung mit (+) der ANDEREN
ausgangs [auf jenem Schaltplan wäre das "ganz rechts"] verbindet.
So wird aus 2 zuvor separaten Rails simpel eine +/- Versorgung.

(Aber Vorsicht:
NICHT auf die Idee kommen, das bei BEIDEN (+) und (-) zu machen!
So würde man nämlich dummerweise beide Regler kurzschließen...)
Gast #7225879
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vorbeigesurft schrieb:
>> irgendwie finde ich
>> diese nicht wieder und auch der Typ ist mir entfallen.
> Meinst Du den TLE2426, den ich oben erwähnt habe?

Oops, das habe ich übersehen. Ja, das könnte er gewesen sein.

Harald W. schrieb:
>> Leider scheint der den benötigten Ausgangsstrom nicht zu liefern.
> Es geht hier nicht um den Ausgangsstrom ansich, sondern um die
> Differenz von negativen und positiven Strom. Dafür muss die
> Schaltung ausgelegt werden.

Eine seriösen Auslegung sollte genug Reserve mitbringen, dass einem 
nicht im Fehlerfall der andere Zweig um die Ohren geht.

Wenn tatsächlich 500mA Schieflast auftreten können, ist das Konzept der 
virtuellen Masse verkehrt. Ich befürchte, dass Julian das nicht 
verstanden hat und nicht ermitteln kann. Da gehört in symmetrisches 
Netzteil her, im Zweifel auch mit einem invertierenden Schaltwandler.
#7226083
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Michael M. schrieb:
> Julian H. schrieb:
>> Der liefert zwar nicht den gewünschten Strom aber zum testen wirds
>> reichen
>
> Zum testen kann man sich auch selber eine Schaltung aufbauen. Die kann
> sogar so kräftig aufgebaut werden, wie sie eben benötigt wird.
>
> In der Praxis schalten sich die Transistoren sowieso erst dann dazu,
> wenn eine asymmetrische Belastung vorliegt. Ansonsten bleiben beide
> Transistoren kalt.

Ich danke euch allen für eure Hinweise, aber diese Schaltung tut mit
einem tip31c und tip32c alles was gefordert ist.
die Spanung bleibt egal wie ich die Schienen belaste immer konstant.
#7226095
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Alfred B. schrieb:
> könnte man auch zwei_LM317 nutzen (oder zwei 7812, oder...)

Genau das nicht.
Dann ist nämlich auf der Negativspannungsseite in der GND-Rail die 
Ausgangsstufe des Positivreglers mit drin.
Bei Anwendungen, wo es auf möglichst niedrigen Innenwiderstand der 
gemeinsamen GND-Verbindung ankommt, nimmt man nicht umsonst dann das 
Negativ-Regler-IC-Pendant. Und hat eine gemeinsame-IC-"Masse".
(Mysteriöses Rauschen und Brummen ist dann weg.)

ciao
gustav
(Firma: Autotronic) #7226149
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Ich glaube Julian hat seine Schaltung bereits gefunden:

Julian H. schrieb:
> Ich danke euch allen für eure Hinweise, aber diese Schaltung tut mit
> einem tip31c und tip32c alles was gefordert ist.
> die Spanung bleibt egal wie ich die Schienen belaste immer konstant.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/573895/20221018_192055.png

Das mit der Spannungskonstanz kann ich mir fast gar nicht vorstellen, 
weil bei unsymmetrischer Belastung immer erst 0,7 Volt überwunden werden 
müssen, dadurch entsteht eine Toleranz von insgesamt 1,4V (11,3V bis 
12,7V).
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #7226161
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Michael M. schrieb:
> Das mit der Spannungskonstanz kann ich mir fast gar nicht vorstellen,
> weil bei unsymmetrischer Belastung immer erst 0,7 Volt überwunden werden
> müssen
Kritisch ist eine symmetrsiche Belastung, wenn also mal der Strom aus 
der "plus" und mal aus der "minus" Versorgung kommen muss.

Denn dann kommt der Witz: man kann den Übergang vom oberen zum unteren 
Transistor hören. Das ist wie wenn man eine reine B-Endstufe mit ihren 
Übernahmeverzerrungen hätte. Denn es ist dank Reihenschaltung egal, ob 
die Übernahmeverzerrungen in der Endstufe oder in der Versorgung 
entstehen: in einem kleinen Spannungsbereich um den virtuellen Nullpunkt 
fließt kein Strom, weil keiner der Transistoren leitet.
#7226221
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Karl B. schrieb:
> Alfred B. schrieb:
>> könnte man auch zwei_LM317 nutzen (oder zwei 7812, oder...)
>
> Genau das nicht.
> Dann ist nämlich auf der Negativspannungsseite in der GND-Rail die
> Ausgangsstufe des Positivreglers mit drin.

Sieh Dir mal den Anhang an, wo die untere Endstufe liegt. Quelle:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9

Zitat:

"Die Schaltung eignet sich auch, wenn man nur 2 positive Spannungsregler 
hat, aber eine stabilisierte negative und positive Spannung benötigt, es 
werden aber Schutzdioden am Ausgang gegen Verpolung der Spannungsregler 
benötigt"

Aber dann geht diese Schaltung ohne Probleme.
#7226239
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Michael M. schrieb:

> Das mit der Spannungskonstanz kann ich mir fast gar nicht vorstellen,
> weil bei unsymmetrischer Belastung immer erst 0,7 Volt überwunden werden
> müssen, dadurch entsteht eine Toleranz von insgesamt 1,4V (11,3V bis
> 12,7V).

Es kann sein das ich die Schaltung nicht genug belastet hab um das zu 
sehen.
Gibt es mit ein paar Dioden einen Weg das zu umgehen?
Gast #7226342
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> meinen Synthesizer mit Strom zu versorgen

Dazu taugt das ganze Konzept hinten und vorne nicht.
Schon allein weil man da z.B. gerne ein richtiges Ground hat.

Es koennte schon ein kurzer Masseschluss an irgendeinem
Schaltugsteil reichen, um grossflaechig Schaden anzurichten.

Mach es ordentlich.
Also z.B. ein Trafo mit je einem Zweiweggleichrichter
fuer die negative und positive Rail.
Dazu reicht beim Trafo eine Wicklung.
Und dann gerne den 317 fuers Positive und den 337 fuers Negative.
Dann sind beide Rails im Rahmen dessen was 317/337 so koennen
auch einigermassen kurzschlussfest und Ground gut definiert.
#7226404
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... schrieb:
> Dazu reicht beim Trafo eine Wicklung.

Mit z.B. Delon-Spannungsverdoppler dahinter? Nun ja, dann hat man
statt der Mittenanzapfung halt eine Seite der Wicklung als GND -
und man KANN dann (wie bei "mit Mittenanzapfung") nicht anders als
auch einen Negativregler zum Positivregler zu nutzen.

Weiterer Nachteil: Ripplefrequenz pro Elko je 50Hz, da im Grunde
zweimal Einweggleichrichtung (gekoppelt über die "Elko-Mitte" GND).

... schrieb:
> Auch_hier die Dioden gegen reverse Stroeme nicht vergessen.

Wo?
(Firma: Autotronic) #7226465
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Zu dieser Schaltung:

https://www.mikrocontroller.net/attachment/573960/DUAL.PNG

...passt gut das Netzteil auf dem Bild.

... schrieb:
> Mach es ordentlich.
> Also z.B. ein Trafo mit je einem Zweiweggleichrichter
> fuer die negative und positive Rail.
> Dazu reicht beim Trafo eine Wicklung.

Es genügt ein Gleichrichter. Aber man benötigt 2 Wicklungen, oder eine 
Wicklung mit Mittelzapf!
Angehängte Dateien:
Gast #7226486
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> ...passt gut das Netzteil auf dem Bild.

Weil das ein Zweiweggleichrichter ist!
Aber selbst ein Trafo ohne "Mittelzapf" und 2 Einweggleichrichtern
waere noch diesem "virtuellen Groundmurx" vorzuziehen.


> Denn ich komme bei einfachen Sachen schon einige Jahre ohne negative
> Spannung aus.

Synthesizer sind eben keine "einfachen Sachen".
Modulare Synthesizer erst recht nicht.


Der grundlegende Mangel des ueberwiegenden Anteils des Forenpublikums:

> > Der "317" fuer negative Spannungen ist der 337.
> > Mehr muss man dazu nicht sagen.
>
> Es stehen aber nur 24V zur Verfügung. Eine Dropspannung ist deswegen
> hier nicht vorgesehen.

Der TO schlaegt dysfunktionalen Schrott vor.
Das Forum baut weiteren dysfunktionalen Schrott dazu.
Gast #7226523
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Michael B. schrieb:
> Man braucht gar keine Wicklung, wenn man eine Batterie nimmt.

Nö, so auch nicht, oder etwas unklar formuliert. Du brauchst mindestens 
zwei Batterien, wenn es eine Mittenanzapfung geben soll. Oder einen 
12V-Akku, wenn der die mittlere Spannung 12V liefern soll, weil die 
Batterie ist eine schlechte Senke.
(Firma: Autotronic) #7226528
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... schrieb:
> Aber selbst ein Trafo ohne "Mittelzapf" und 2 Einweggleichrichtern
> waere noch diesem "virtuellen Groundmurx" vorzuziehen.

Gut, da gebe ich dir natürlich Recht. Wenn man nix anderes hat, oder nix 
besseres will, dann ist selbst die Einweggleichrichtung gegenüber dem 
virtuellen GND vorzuziehen.
Angehängte Dateien:
#7226548
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Michael M. schrieb:

>> Aber selbst ein Trafo ohne "Mittelzapf" und 2 Einweggleichrichtern
>> waere noch diesem "virtuellen Groundmurx" vorzuziehen.
>
> Gut, da gebe ich dir natürlich Recht. Wenn man nix anderes hat, oder nix
> besseres will, dann ist selbst die Einweggleichrichtung gegenüber dem
> virtuellen GND vorzuziehen.

Solche "Spannungsverdoppler"-Schaltungen werden in der Technik recht
häufig verwendet, z.B. für "Energiesparlampen" für 120V-Betrieb.
#7226570
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>>> Auch_hier die Dioden gegen reverse Stroeme nicht vergessen.
>>
>> Wo?
> Am Ausgang des Reglers.

Hm. Anfänger könnten daraus immer noch div. Platzierungen machen.

Dieter schrieb:
> Wollte grad schreiben hier im Forum und danach gesucht, aber
> https://www.mikrocontroller.net/articles/Kategorie:Grundlagen
> 
https://www.mikrocontroller.net/articles/Kategorie:Spannungsversorgung_und_Energiequellen
> war dort nicht zu finden. Irgend ein Aufräumfanatiker hat da wohl etwas
> vernichtet. Mit Linearspannungsregler usw. gesucht.

Bei den Artikeln scheint das nicht zu finden, auch nicht wenn man
korrekterweise nach "Linearregler" oder "Linearer Spannungsregler"
sucht (weil "Linearspannungsregler" relativ ungebräuchlich).

... schrieb:
> DUAL.PNG

Geht doch , danke. ;-)

> Grundlagen heissen deswegen Grundlagen weil Mann sie kennt.
> Und nicht weil Mann sie nachschlagen muss.

Der TO ist / andere unerfahrene Leser sind

(und in dessen/deren "Auftrag" hatte ich da halt mal nachgefragt,
weil ihm/ihnen das imho nicht zwingend klar sein MUSS - beileibe
nicht für mich, sondern nur wegen Deiner Kurzangebundenheit)

folglich erst ein Mann/Männer, wenn er/sie (vorzugsweise ALLE) Dir
als Grundlagen eben vorschwebenden Grundlagen kennt/kennen?

Merkwürdige Geschlechterdefinition. ;-)
Gast #7226680
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Ein Anfaenger beim Skat bekommt von seinen Mitspielern auch
Schelte wenn er dummes Zeug spielt.
Und das natuerlich mit Recht!

Das ein "DUAL.PNG" hier nicht in der Artikelsammlung zu finden ist,
nun ja. Immerhin hat er ja schon den 317 verwendet. Da sollte sich
fuer den bipolaren Betrieb aehnliches finden, und zwar ganz
einfach genau da: im Datenblatt.

Es ist ausgesprochen nervend, wenn wegen ein paar gesparter Euro
hier solche "Schrottschaltungen" in epischer Breite diskutiert
werden muessen, ohne dass den TO jemand mal darauf hinweist.
Ein Synthesizer hat nun mal eine nach aussen hin exponierte
Masse und stellt an die Versorgung deswegen auch seine besonderen
Ansprueche.
Da haette er nur die Schaltungen/Servicemanuals von ein paar
"Beratungsmustern" von Moog, Korg, etc. studieren muessen.
Gast #7226893
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Alfred B. schrieb:
> Merkwürdige Geschlechterdefinition. ;-)

Die Pflicht zur Diversity trägt ihre Früchte, denn Geschlechter sind nur 
soziale Konstrukte um Dich mal auf den aktuellen Stand zu bringen.

Vielleicht ist es auch Julian nicht geläufig, dass man ein dickes Fell 
braucht und auch seinen Thread durch Rückmeldungen selbst moderieren 
muss. Aber auch nicht zu viel. Zu häufig posten wird auch wieder 
kontraproduktiv. Einmal pro Tag sollte reichen. Am Wochenende hat er 
vielleicht mehr Zeit etwas zu testen.

Also nicht drängeln. Gut Diing braucht einfach Zeit.
Gast #7227348
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Dieter schrieb:
> Alfred B. schrieb:
>
>> Merkwürdige Geschlechterdefinition. ;-)
>
> Die Pflicht zur Diversity trägt ihre Früchte, denn Geschlechter sind nur
> soziale Konstrukte um Dich mal auf den aktuellen Stand zu bringen.
> Vielleicht ist es auch Julian nicht geläufig, dass man ein dickes Fell
> braucht und auch seinen Thread durch Rückmeldungen selbst moderieren
> muss. Aber auch nicht zu viel. Zu häufig posten wird auch wieder
> kontraproduktiv. Einmal pro Tag sollte reichen. Am Wochenende hat er
> vielleicht mehr Zeit etwas zu testen.
> Also nicht drängeln. Gut Diing braucht einfach Zeit.


Danke für die Verteidigung, aber mein Problem hat sich nun gelöst.
Habe noch ein altes Dualrail Synthesizer Netzteil in meiner Rümpelkiste 
gefunden: +-15V 12V 5V
Gast #7227550
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... schrieb:
> Es ist ausgesprochen nervend, wenn wegen ein paar gesparter Euro
> hier solche "Schrottschaltungen" in epischer Breite diskutiert
> werden muessen, ohne dass den TO jemand mal darauf hinweist.

Ich denke es gab genug Hinweise, teilweise sogar von dir. Zur 
Erinnerung:

Railsplitter schrieb:
> Die Schaltung taugt also nichts.

Joachim B. schrieb:
> eher hast du Erfolg mit einem isolierendem DC/DC Wandler

Michael B. schrieb:
> Eine echte Masse ist immer besser als eine nachträglich
> hingestrickte.

Lothar M. schrieb:
> Der größte Haken ist, dass du den GND des 24V-Netzteils nicht mehr
> nutzen kannst.

Thomas R. schrieb:
> Warum nimmst du nicht einfach einen fertigen Baustein...Suche nach DC/DC Wandler

... schrieb:
> Dazu taugt das ganze Konzept hinten und vorne nicht.
> Schon allein weil man da z.B. gerne ein richtiges Ground hat.

... schrieb:
> Synthesizer sind eben keine "einfachen Sachen".
> Der TO schlaegt dysfunktionalen Schrott vor.

Michael B. schrieb:
> Aber manche Lösungen sind einfach nur blöd, daher macht man sie nicht,
> zumindest nicht freiwillig.

Da der TO nur auf die "Schrottschaltungen" eingegangen ist und alles 
andere konsequent ignoriert hat, ist es hier halt genau so verlaufen, 
wie er es wollte.

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