Gast
#7229751
Hi, ich habe eine alte, MBR-formatierte SSD auf eine neue NVMe-SSD geklont, mit Hilfe eines M.2-NVMe-USB-Adapters in einer Linux Kernel Virtual Maschine (KVM) gebootet und mit dem Windows Bordtool mbr2gpt.exe bootbar zum GPT-Format konvertiert. Ich habe das gemacht, weil auf dem Rechner Software läuft, für die sich Dienstleister den Support fürstlich bezahlen lassen, weil sie ein Quasi-Monopol haben. Ich will eine (durch Inkompetenz sehr lange dauernde und nervenzehrende) Neuinstallation verhindern. Nachdem Einbau in den neuen Rechner habe ich die Treiber bereinigt und festgestellt, dass Windows und Office nicht mehr aktiviert sind. Ansonsten sieht das Resultat recht gut aus. Die Aktivierung ist kein Problem und lässt sich sicherlich beheben. Nun das echte Problem: Der Rechner loggte sich zuvor automatisch in der Domäne ein, wenn der Fingerabdrucksensor benutzt wurde. Nun funktioniert die Anmeldung an der Domäne insofern nicht mehr, dass das Netzlaufwerk des Servers nicht mehr automatisch verbunden wird, obwohl der Rechner selbst in der Domäne ist. Wenn ich in den Windows-Tresor die Anmeldeinformationen für die Domäne manuell eingebe, ist leider die Gültigkeitsdauer nur für die aktuelle Sitzung. Gebe ich stattdessen nicht-Domänen-Anmeldeinfos an, ist die Gültigkeitsdauer auf "Organisation" gesetzt, übersteht also auch den Neustart. Das geht mit Domänen-Anmeldeinformationen schlicht nicht. Da diese Infos ja auf dem bisherigen System gespeichert waren: Kann mir jemand helfen? Weiß jemand, wie ich dieses Domänenkennwort persistent für alle Domänenressourcen gespeichert bekomme? Würde mir echt weiterhelfen! Oder weiß eventuell jemand eine GPO, mit der ich am Domänencontroller das permanente Speichern der Anmeldeinfos erlauben kann?