Lothar M. schrieb: > Uwe B. schrieb: >> Wozu braucht man gelvanische Trennung? > Wenn man keine galvanische Trennung braucht: wofür dann die > Optokoppler? Das ist eben die große Frage an den Entwickler dieser Schaltung. Uwe
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Und alle Kippwagen miteinander Verbunden? Na wenn das nicht mal eine schöne Antenne ist? Seis drum, ich denke nicht das die Optokopler die Störungen übertragen würden, dafür braucht die LED zu fiel saft
Antennen Ratgeber schrieb: > Seis drum, ich denke nicht das die Optokopler die Störungen übertragen > würden, dafür braucht die LED zu fiel saft Dafür brächte man keine Optokoppler. Widerstände brauchen genauso Saft, wenn man geeignete Werte wählt, und kosten weniger.
Ich denke, OK sind da sinnvoll. Prinzipiell ist draußen immer böse. Tier nagt Isolation an, Undichtigkeiten, athmosphärische Störungen, Feuchtigkeit. Ich würde den Eingangsbereich vielleicht so ähnlich gestalten.
m.n. schrieb: > Hardware hatte ich nicht aufgebaut, die Funktion aber auf einem > RP2040-Pico simuliert. Toll 'ne Simulation, da kann man sich es ja zurechtschieben wie man's gerade braucht. Die Praxis (-tauglichkeit) wäre halt das Kriterium.
Wolfgang schrieb: > Dafür brächte man keine Optokoppler. Widerstände brauchen genauso Saft, > wenn man geeignete Werte wählt, und kosten weniger. Ja 2 Optokoppler um Clock und Data zu trennen würden das selbe ergebnis erzihlen. Der Zähler Komputer wäre geschützt :)
Helge schrieb: > Ich denke, OK sind da sinnvoll. Prinzipiell ist draußen immer böse. Tier > nagt Isolation an, Zitterwelse? Uwe
Lothar M. schrieb: > Wenn man keine galvanische Trennung braucht: wofür dann die > Optokoppler? Wenn die nicht gebraucht wird, wird einfach die Verbindungsleitung der zwei Massensysteme weggekratzt und anstelle der Optokoppler kommt eine Brücke hinein. Platine ist trotzdem die gleiche.
Dieter schrieb: > Wenn die nicht gebraucht wird, wird einfach die Verbindungsleitung der > zwei Massensysteme weggekratzt und anstelle der Optokoppler kommt eine > Brücke hinein. Platine ist trotzdem die gleiche. Nein. Es braucht noch einen Widerstand als Last damit über den Reedkontakt ein nennenswerter Strom fließt. Wegen Störeinstahlung und weil mechanische Kontakte das gerne haben wollen. Dann brauchst du noch einen Widerstand in Reihe zum Eingang des Schieberegisters damit das nächstliegenden Gewitter die Schutzdioden vom CMOS-Eingang nicht abschießen kann. Wünschenswerterweise käme noch ein Kondensator dazu der zusammen mit dem Reihenwiderstand einen Tiefpass bilden könnte. Uwe
Uwe B. schrieb: > Nein. > Es braucht noch einen Widerstand als Last damit über den Reedkontakt ein > nennenswerter Strom fließt. Einer der Widerstände ist als blind eingezeichnet. Wird nur nach Bedarf bestückt. Also immer noch die gleiche Platine.
Dieter schrieb: > Einer der Widerstände ist als blind eingezeichnet. Wird nur nach Bedarf > bestückt. Also immer noch die gleiche Platine. Welche Platine eigentlich?
Uwe B. schrieb: > Welche Platine eigentlich? Die zu m.n. seinem Schaltbild gehört. Ist schon etwas älter die universelle Input-Platine als Vorlage, aber anhand der komischen Widerstände im Schaltplan wieder daran erinnert.
Uwe B. schrieb: > Lothar M. schrieb: >> m.n. schrieb: >>> galv. Trennung. >> Ja, klar: mit der selben Masse links und rechts... > > China Norm eben, Makerstandard. > Muß denn das hier wirklich immer sein? Natürlich kann man auch die Masse auftrennen, was der Schöpfer des Konstrukts durch teilweise unterschiedliche Bezeichnung angedeutet hat. Aber ja, es ist nicht zu 100% eindeutig, wenn man sich richtig Blöd anstellt, kann man eine durchgehende Masseverbindung herauslesen... Wolfgang schrieb: > Einbeinige Widerstände sind fasst so nobelpreisverdächtig wie > magnetische Monopole ;-) Genau das gleiche sinnfreie genörgel! Immerhin hat sich hier jemand die Mühe gemacht überhaupt einen Vorschlag auszuarbeiten, statt nur hohle Durchsagen(c) zu machen. Wer nicht weiß wo die Widerstände angeschlossen werden, der sollte ohnehin besser die Finger vom Nachbau lassen.
Heute ist wohl wieder Ignoranztag. Hatte ich nicht von Widerstandsnetzwerken geschrieben und isolierter Versorgungspannung? Und davon, daß es sich um ein "spezielles" Beispiel handelt? Und der Ober-Zero möchte das ganze noch in Geschenkpapier? Dieter schrieb: > Die zu m.n. seinem Schaltbild gehört. Ist schon etwas älter die > universelle Input-Platine als Vorlage, aber anhand der komischen > Widerstände im Schaltplan wieder daran erinnert. 100 Pluspunkte ;-) blubblub schrieb: > wenn man sich richtig Blöd > anstellt, kann man eine durchgehende Masseverbindung herauslesen... ebenso!
blubblub schrieb: > Uwe B. schrieb: >> Lothar M. schrieb: >>> m.n. schrieb: >>>> galv. Trennung. >>> Ja, klar: mit der selben Masse links und rechts... >> >> China Norm eben, Makerstandard. >> > > Muß denn das hier wirklich immer sein? Ja, das muß sein. Hier lesen auch Teilnehmer mit welche das (noch) nicht unbedingt durchschauen und so auf den Holzweg geleitet werden. Such mal mit der Bildersuche der bevorzugten Suchmaschine nach "Arduino Optokoppler" Fast die Hälfte der "Pläne" die du findest verbinden die Masse auf beiden Seiten des Optokopplers. Die Schrittmotorsteuerplatinen aus dem Land der aufgehenden Sonne sind durchweg auch so beschaltet. Witzig auch die Platinen auf denen Relais über Optokoppler geschaltet werden. > Natürlich kann man auch die Masse auftrennen, Man MUSS die Masse auftrennen, sonst macht der Optokoppler keinen Sinn. Nahezu die ganze Schaltung nicht. Also ist die Schaltung nicht korrekt. > Wolfgang schrieb: >> Einbeinige Widerstände sind fasst so nobelpreisverdächtig wie >> magnetische Monopole ;-) > > Genau das gleiche sinnfreie genörgel! Mach mal langsam. Wolfgang hat nicht erkannt daß das Widerstandsarrays sein sollen. Die Darstellungsweise ist auch etwas ungewöhnlich, imho. > Immerhin hat sich hier jemand die Mühe gemacht überhaupt einen Vorschlag > auszuarbeiten Hier wurden bereits viele Vorschläge gemacht. Sinnvolle und weniger sinnvolle Vorschläge. Uwe
blubblub schrieb: > Wolfgang schrieb: >> Einbeinige Widerstände sind fasst so nobelpreisverdächtig wie >> magnetische Monopole ;-) > > Genau das gleiche sinnfreie genörgel! Natürlich darf jeder seine eigenen Schaltzeichenkreationen verwenden. Ich habe nichts dagegen - jedenfalls nichts richtig Wirksames.
Uwe B. schrieb: > Hier wurden bereits viele Vorschläge gemacht. Einer meiner besten war, das Timing ein paar dieser Waagen mal auszumessen. Ansonsten sieht für mich ein Digitaleingang für die Aufgabe hier in etwa so aus:
1 | |
2 | 12V 5V |
3 | Reedkotakt | | |
4 | .--- --- --- --- --' - |
5 | \ X x x X ^ BAV99W |
6 | '--- --- --- --- ------1k5---o----o------o-------10k-- dig. Eingang |
7 | verdrillte lange Leitung | | | |
8 | 1k === - |
9 | | | 0µ1 ^ |
10 | | | | |
11 | -----o----o------o------- |
12 | | |
13 | GND |
Über Details kann man sich nötigenfalls die Haare spalten...
Lothar M. schrieb: > Über Details kann man sich nötigenfalls die Haare spalten... Gerne, z.B. wie du sicher stellen willst, dass der über einen geschlossenen Reed-Kontakt rückwärts in die µC-Versorgung eingespeiste Strom auch irgendwo verbraucht wird (Speisung des µC aus einem Mehrquadrantenwandler?).
Wolfgang schrieb: > Lothar M. schrieb: >> Über Details kann man sich nötigenfalls die Haare spalten... > > Gerne, z.B. wie du sicher stellen willst, dass der über einen > geschlossenen Reed-Kontakt rückwärts in die µC-Versorgung eingespeiste > Strom auch irgendwo verbraucht wird Indem er die BAV99 hinter dem 10K Widerstand anordnet. Und der Schaltung einen geeigneten Verbraucher z.b. in Gestalt einer LED spendiert. Uwe
Wolfgang schrieb: > ... na gut, die 1k gegen Masser werden's richten. So ist der Plan: am 1k5 fallen etwas mehr als 7V ab und am 1k etwas weniger als 5V. Falls im Worst-Case die 5V ausfallen und genügend Relaiskontakte geschlossen sind, dann läuft der µC halt einfach an, parasitär gespeist aus dem Strom über die oberen Hälfte der BAV99.
Uwe B. schrieb: > Es braucht noch einen Widerstand als Last damit über den Reedkontakt ein > nennenswerter Strom fließt. Wegen Störeinstahlung und weil mechanische > Kontakte das gerne haben wollen. Wer denkt sich denn sowas aus? Reedkontakte "wollen das [einen nennenswerten Strom] eben nicht gerne haben". Einen "wet current" (= Frittstrom) gibt es bei Reedkontakten faktisch nicht - erst recht nicht bei benetzten. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Reedschalter#Transportstrom - Zitat: "Reedrelais haben gegenüber anderen Relais den Vorteil sehr geringer Leckströme – minimale Ströme im Bereich von Femtoampere (10e−15 A) können daher ebenfalls verarbeitet werden."
Lothar M. schrieb: > Uwe B. schrieb: >> Hier wurden bereits viele Vorschläge gemacht. > Einer meiner besten war, das Timing ein paar dieser Waagen mal > auszumessen. > > Ansonsten sieht für mich ein Digitaleingang für die Aufgabe hier in etwa > so aus: > 12V 5V > Reedkotakt | | > .--- --- --- --- --' - > \ X x x X ^ BAV99W > '--- --- --- --- ------1k5---o----o------o-------10k-- dig. > Eingang > verdrillte lange Leitung | | | > > Über Details kann man sich nötigenfalls die Haare spalten... Keine Ahnung, ob folgender Einwand schon als Haarspalterei zu werten ist: Reedkontakte mögen keine kapazitive Last, aber die verdrillte Leitung ist genau so was. Den 1k5 - oder besser einen zusätzlicher R - könnte man direkt an den Reedkontakt verlagern. Auszug aus Wikipedia 'Reedschalter': "Kapazitäten (Lastkapazität, sogar Streu- und Schaltkapazitäten) der angeschlossenen Schaltung verringern die Lebensdauer, weil beim Einschalten ein hoher Spitzenstrom fließt. [...] Bereits bei 50 V und 50 pF kann ein bleibender Einfluss auf den Reedschalter entstehen." Als Kapazitätsbelag einer verdrillten Zweidrahtleitung kann man 50 - 100 pF/m annehmen, im nassen Dreck verlegt oder beregnet sind es vermutlich noch mehr.
Jester schrieb: > Uwe B. schrieb: >> Es braucht noch einen Widerstand als Last damit über den Reedkontakt ein >> nennenswerter Strom fließt. Wegen Störeinstahlung und weil mechanische >> Kontakte das gerne haben wollen. > > Wer denkt sich denn sowas aus? Grundsätzlich stimmt das für mechanische Kontakte. Abhängig vom Kontaktmaterial. Der minimale Schaltstrom bzw. die minimale Schaltlast wird im Datenblatt von Relais angegeben. (Geht im Prinzip um ein "wegbrennen" der unvermeidlichen Oxidschicht) > Zitat: "Reedrelais haben gegenüber anderen Relais den Vorteil sehr > geringer Leckströme – minimale Ströme im Bereich von Femtoampere (10e−15 > A) können daher ebenfalls verarbeitet werden." Ist natürlich richtig. Reedschalter sind zumeist evakuiert oder mit z.B. Stickstoff gefüllt, da findet Oxidation nicht statt. Der eigentliche Vorteil. (Ich habe derzeit - wenn überhaupt - mit KFZ-Relais zu tun, ganz anderer Film) Nichtsdesdotrotz möchte bei der gegebenen Anwendung ein gewisser Strom fließen um eine Störsicherheit zu gewährleisten. Mit "gewissem Strom" meine ich so ein halbes bis ein mA. Uwe
Jester schrieb: > Reedkontakte mögen keine kapazitive Last, aber die verdrillte Leitung > ist genau so was. Den 1k5 - oder besser einen zusätzlicher R - könnte > man direkt an den Reedkontakt verlagern. Es gibt viele Argumente die Zählelektronik (z.B. mit RS485 oder SDI-12 -Bus) direkt an die Waage zu bauen wie bereits lang diskutiert. Da der TO die Kippwaagen selber herstellt wäre ein Hallsensor vermutlich die bessere Wahl. Uwe
Uwe B. schrieb: > Mit "gewissem Strom" meine ich so ein halbes bis ein mA. In den Falle kann man immer noch mit dem Reed-Schalter einen Transistor schalten um den Reed Kontakt nur mit zweistelligen µA zu belasten und ein paar mA zu schalten. Und das ist immer noch viel einfacher, zuverlässiger, robuster und günstiger als mit Hallsensor.
Dieter schrieb: > Uwe B. schrieb: >> Mit "gewissem Strom" meine ich so ein halbes bis ein mA. > > In den Falle kann man immer noch mit dem Reed-Schalter einen Transistor > schalten um den Reed Kontakt nur mit zweistelligen µA zu belasten und > ein paar mA zu schalten. Ein mA tut dem Reedkontakt nicht weh. > Und das ist immer noch viel einfacher, zuverlässiger, robuster und > günstiger als mit Hallsensor. Weswegen ja z.B. in Automotoren für die Erkennung von Nockenwellen und Kurbelwellen -stellungen Reedkontakte eingesetzt werden... Tatsächlich hat ein Hallsensor keine Vorteile in dieser Anwendung wenn man das etwas durchdenkt. Uwe
Uwe B. schrieb: > wäre ein Hallsensor vermutlich > die bessere Wahl. Ja wurde schon mehrfach geraten. Auch eine Direkte Zählelektronik in jeder Kippwaage, wäre meiner Meinung nach von Vorteil. Selbst bei Worst Case Stromunterbruch des Zählkomputers, kann der Zählerstand in der Kippwage, einfach neu abgeholt werden. Auch ist dann durch Bussystem eine Fehlinformation dank CRC gerade zu ausgeschlossen. Dazu wurde auf den Link hier im Forum auf [Michael L.] sein Projekt, mit der FRAM µC Version verwiesen. Macht man nämlich den Zähler im FRAM, kann die Speisung ruhig mal schnell weg sein, im schlimmsten Fall zählt er halt so lange nicht, wie keine Speisung da ist, aber es geht nicht alles verloren. Und mit einem Elko oder Suppercap, der groß genug ist, kann man sogar da noch lange weiterzählen. Weiter ist eine Lokalzuordnung sehr einfach möglich, in dem man jeder Kippwaage, ein LCD für paar Cent spendiert, dann kann man den Stand und bei Bedarf auch die Kippwaage-Nr. auch Vorort grad ablesen. MfG
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Patrick L. schrieb: > Weiter ist eine Lokalzuordnung sehr einfach möglich, in dem man jeder > Kippwaage, ein LCD für paar Cent spendiert, dann kann man den Stand und > bei Bedarf auch die Kippwaage-Nr. auch Vorort grad ablesen. Ich morse solche Status-Informationen einfach seriell in der Hellphase der sowieso vorhandenen "Alive" LED raus. Einfach den immer vorhanden Leser drangehalten und schon hat man das "Display". Jester schrieb: > Auszug aus Wikipedia 'Reedschalter': "Es empfiehlt sich besonders bei hohen Schaltspannungen..." Eine Spannung von 12 V ist nicht wirklich "hoch". Aber natürlich kann man den Einschaltstromimpuls einfach per Platzierung des 1k5 direkt am Reedkontakt ungeschehen machen. Mein neuer und aufgrund dieser Problematik grundlegend überarbeiteter Vorschlag sieht also so aus:
1 | |
2 | 12V 5V |
3 | Reedkotakt | | |
4 | .-1k5-- --- --- --- --' - |
5 | \ X x x X ^ BAV99W |
6 | '------ --- --- --- ------o----o------o-------10k-- dig. Eingang |
7 | verdrillte lange Leitung | | | |
8 | mit einigen nF 1k === - |
9 | | | 0µ1 ^ |
10 | | | | |
11 | ----o----o------o------- |
12 | | |
13 | GND |
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Uwe B. schrieb: >> Muß denn das hier wirklich immer sein? > > Ja, das muß sein. Hier lesen auch Teilnehmer mit welche das (noch) nicht > unbedingt durchschauen und so auf den Holzweg geleitet werden. > > Such mal mit der Bildersuche der bevorzugten Suchmaschine nach "Arduino > Optokoppler" Das ist aber eine sehr selektive Wahrnehmung. Siehst Du die anderen Holzwege überhaupt nicht? Die explodierenden Reedrelais' bei kapazitiver Last, die Zähler, die bei Spannungsabfall nicht funktionieren, mit LC-Anzeige aber nachträglich per Papier und Bleistift ausgewertet werden? Die hippen Lösungen von technikverspielten Jungspunten? Aber klar, wer sich nur mit Fliegen beschäftigt, sucht überall den Fliegenschiss. Ich hätte ja Rückfragen verstanden nach Q1 und Q3, warum PC814 verbaut sind und wofür die ursprüngliche Schaltung vergesehen war. Aber nein, hier wird nicht gefragt sondern gemeckert. Die Fliegen sind schließlich wichtiger. "Arduino Jünger" will ich garnicht bedienen. Die brauchen immer ein "shield", eine "LIB" und nach Möglichkeit ein stundenlanges YT-Video, um das alles zusammenzuklicken. Für den TO hoffe ich nur, daß er nicht auf alle Holzwege hereinfällt.
Ach, ihr 'diskutiert' ja noch immer. Lothar M. schrieb: > verdrillte lange Leitung Nun ja, leichte Feldleitung kostet auch was. An irgendeinem Punkt kommt unsereiner zu der Überlegung, ob es im Ganzen nicht billiger und handlicher ist, jedem solchen Kipp-Dingens einen eigenen ganz kleinen möglichst billigen Controller zu spendieren, der mit einem kleinen Li-Akku verlötetermaßen (um Steckverbinder zu vermeiden) und einem EEPROM ausgerüstet ist. Sowas sollte in ein seifendosengroßes Gehäuse passen. Der Rest wäre dann etwas Denkarbeit (ja, ich weiß, das knirscht immer so laut) bei der in den Controller zu programmierenden Funktionalität. W.S.
W.S. schrieb: > und einem EEPROM ausgerüstet ist. hatte ich ja Empfohlen ein µC mit FRAM Technik, (Nicht EEPROM das braucht zu viel strom und ist nur Begrenzt reprogrammierbar, also nicht als Zähler geeignet der Permanent Zählt) FRAM ist praktisch unbegrenzt reprogrammierbar, also können darin problemlos Zähler realisiert werden, die auch im Stromlosen Zustand ihr Zählerstand behalten.
>> Mit "gewissem Strom" meine ich so ein halbes bis ein mA. Dieter schrieb: > In den Falle kann man immer noch mit dem Reed-Schalter einen Transistor > schalten um den Reed Kontakt nur mit zweistelligen µA zu belasten und > ein paar mA zu schalten. Ich glaube du hast nicht verstanden, was der Uwe meinte. Schaltkontakte brauchen meistens einen gewissen mindest-Strom damit sie langfristig funktionsfähig bleiben. Wenn der Reedkontakt 1 mA braucht, dann ist dein Vorschlag (ihn nur mit zweistelligen µA zu belasten) nicht hilfreich. Weil er dann eben nicht ausreichend belastet wird.
W.S. schrieb: > mit einem kleinen Li-Akku verlötetermaßen (um Steckverbinder zu Und dann Stück für Stück induktiv nachladen und auslesen. Gute Idee zur Automatisierung :-( Als Verpackung empfehle ich Holzschachteln. Damit kann man diesen Holzweg anschließend gut reparieren. Um die Aufmerksamkeit auf die Fliegenexperten zu lenken: LiIon-Akkus brennen ja so schön. Wie vermeidet man Waldbrände bzw. welche Versicherungen muß ich abschließen, damit mir keiner in die Kasse greifen kann?
W.S. schrieb: > der mit einem kleinen Li-Akku verlötetermaßen Da liegt doch eine dicke Stromleitung zum Messaufbau, wozu sich den engen Schuh mit Batteriebetrieb anziehen? Wir haben es hier offensichtlich mit einem Anfänger zu tun, der schüttelt nicht kurz mal ein betteriebetriebenes Gerät aus dem Ärmel. Patrick L. schrieb: > FRAM ist praktisch ... leider schon immer ein aufsteigender Stern und nie richtig im Markt angekommen. > EEPROM das braucht zu viel strom Im automatischen Standby-Modus nimmt ein 24C04 dann auch nur nur 1µA auf. > und ist nur Begrenzt reprogrammierbar, also nicht als Zähler geeignet > der Permanent Zählt Wenn ich ein 24C04 Derivat für 16 Cent in Einzelstückzahlen mit 512 Bytes Speicher mit jeweils 1 Mio garantierter Schreibzyklen habe und diese Speicherzellen mit unsigned long Zählerwerten geschickt verwalte, dann kann ich (512/4)*1000000 = 128000000 Impulse speichern. Ich könnte dann also bei 0,1l/m² pro Puls eine Regenmenge von immerhin 128_000_000 l/m² speichern. Das dürfte für die Versuchsdauer gut reichen. https://www.reichelt.de/eeprom-4-kb-512-x-8-i2c-400-khz-2-5--5-5-v-so-8-st-24c04-mn-p45591.html
m.n. schrieb: > Für den TO hoffe ich nur, daß er nicht auf alle Holzwege hereinfällt. Vor allen nicht auf den Deinigen. Patrick's Vorschlag ist schon korrekt und der würde auch einige Fehlerszenarien abfangen. Es hat schon einen Grund warum viele Hersteller von Sensorik zur Messung von Wetterdaten bei den Regenmessern die Zähleinrichtung direkt am Sensor anbringen und dann die Zählerstände übermitteln. W.S. schrieb: > An irgendeinem Punkt kommt unsereiner zu der Überlegung, ob es im Ganzen > nicht billiger und handlicher ist, jedem solchen Kipp-Dingens einen > eigenen ganz kleinen möglichst billigen Controller zu spendieren, der > mit einem kleinen Li-Akku verlötetermaßen (um Steckverbinder zu > vermeiden) und einem EEPROM ausgerüstet ist. Das ist durchaus eine Lösung. So ein kleiner PIC oder auch ein ATTINY kostet unter 1€. Da kann man 2 oder auch mehr Kippwaagen zusammen fassen. Die Zählerstände kann man dann über eine serielle Schnittstelle einfach abholen. Da wie der TO geschrieben hat die Stromversorgung auf dem Versuchsfeld kein Problem ist, ist Akkubetrieb eigentlich nicht erforderlich. An jede Messstation wird einfach ein 4-adriges Kabel (Vcc, GND, RX, TX) geführt. Die Elektronik der Messstation kommt in eine kleine Abzweigdose (z.B. so was hierhttps://www.elektrikshop.de/abzweigdose-ap-fr-ip55-grau-mini-25-spelsberg.html) und da da ist auch ein Steckverbinder kein Problem. Bei den Sensoren meiner Wetterstationen (eine Station ist seit 10 Jahren in Betrieb) sind jede Menge Steckverbinder verbaut und die haben bisher keine Probleme verursacht.
Stefan F. schrieb: > Ich glaube du hast nicht verstanden, was der Uwe meinte. > > Schaltkontakte brauchen meistens einen gewissen mindest-Strom damit sie > langfristig funktionsfähig bleiben. Wenn der Reedkontakt 1 mA braucht, Ich war da allerdings bereits etwas zurückgerudert. Reedkontakte haben dadurch daß der Kontakt hermetisch eingeschlossen ist besondere Eigenschaften. Insbesondere was Oyidation der Kontakte betrifft. Reedrelais werden daher gerne dort eingesetzt wo minimale Ströme und Spannungen geschaltet werden sollen. Uwe
Lothar M. schrieb: >> EEPROM das braucht zu viel strom > Im automatischen Standby-Modus nimmt ein 24C04 dann auch nur nur 1µA > auf. Man kann auch den "Zählprozessor", z.B. ein Attiny45, mit einer Knopfzelle zur Pufferung unterstützen. (2 Dioden + Knopftelle) Dann vergisst er den Zählerstand nicht. Bei einigermaßen pfiffiger Programmierung zählt er auch monatelang ohne ext. Versorgung weiter Uwe
Lothar M. schrieb: > Wenn man keine galvanische Trennung braucht: wofür dann die > Optokoppler? als Angstschutz der Eingänge.
Uwe B. schrieb: >> Wenn die nicht gebraucht wird, wird einfach die Verbindungsleitung der >> zwei Massensysteme weggekratzt und anstelle der Optokoppler kommt eine >> Brücke hinein. Platine ist trotzdem die gleiche. > > Nein. > Es braucht noch einen Widerstand als Last damit über den Reedkontakt ein > nennenswerter Strom fließt. Wegen Störeinstahlung und weil mechanische > Kontakte das gerne haben wollen. Nö. Vor allem Reedkontakte haben SEHR kleine Mindestströme, oft im Mikroamperebereich. Das sind keine 20A Leistungskontakte!
Lothar M. schrieb: > Ansonsten sieht für mich ein Digitaleingang für die Aufgabe hier in etwa > so aus: > 12V 5V > Reedkotakt | | > .--- --- --- --- --' - > \ X x x X ^ BAV99W > '--- --- --- --- ------1k5---o----o------o-------10k-- dig. > Eingang > verdrillte lange Leitung | | | > 1k === - > | | 0µ1 ^ > | | | > -----o----o------o------- > | > GND > Über Details kann man sich nötigenfalls die Haare spalten... In der Tat. Der Reedkontakt braucht keine 12V. 12V würde ich ohne Not nicht direkt nach außen geben. Ein Pull-Up ist automatisch als Strombegrenzung gut, da kann die Leitung beliebige Kurzschlüsse nach Masse machen. Dein Tiefpaß ist wegen des niederohmigen Spannungsteilers unnötig breitbanding. Ein Längswiderstand tut Not. Das kann man alles einfacher und besser machen, siehe https://www.mikrocontroller.net/articles/Entprellung#Einfacher_Taster
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Lothar M. schrieb: >> FRAM ist praktisch > ... leider schon immer ein aufsteigender Stern und nie richtig im Markt > angekommen. Die aussage ist nicht richtig. Der MSP430FRxxx wird Milionenfach hergestellt und auch bereits welche mit FDI Zulassung, in Herzschrittmacher, Glucosemessgeräten, usw verbaut. Ich selbst verbaue x verschiedene MSP430FRXXXX Versionen Rollenweise. Und genau deshalb habe ich ja auf das Projekt von Michael L. hingewiesen, weil wir auch dort welche aus der "MSP430FR" Serie verwenden, da: 1.) Stromsparender als FLASH 2.) Schneller als FLASH 3.) Unbegrenzte anzahl Schreibzyklen und 4.) Vergisst nix wen die Speisung weg ist. Und 5.) die gibt es auch schon unter 1 € ;-) was ihn noch interessanter macht. MfG
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Tastenmatrix https://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/Mikrocontroller/Tastenmatrix.htm und Atmega168. 8 Ausgänge, 10 Eingänge mit Pullup aktiv. Bei größeren Leitungslängen, verdrillen und mit höherem Strom und niedrigeren Pullups arbeiten. Fertig. JJ
Ach ja, wenn es nur darum geht die Kippwaagen zu zählen würde ich immer einen drauf rechnen, wenn eine zusätzliche Waage aufgestellt wird. So hat man jederzeit das aktuelle Zählergebnis über die Gesamtanzahl bereits aufgestellter Kippwaagen, ganz ohne Elektronik. JJ
Uwe B. schrieb: > Ich war da allerdings bereits etwas zurückgerudert. Reedkontakte haben > dadurch daß der Kontakt hermetisch eingeschlossen ist besondere > Eigenschaften. So ist es. Das mit dem Mindeststrom trifft auf bestimmte Relais zu, bei denen die sich bildende Oxidationsschicht nicht auf Dauer mechanisch durchbrochen wird. Trifft hier aber nicht zu.
Stefan F. schrieb: > > Schaltkontakte brauchen meistens einen gewissen mindest-Strom damit sie > langfristig funktionsfähig bleiben. Wenn der Reedkontakt 1 mA braucht, > dann ist dein Vorschlag (ihn nur mit zweistelligen µA zu belasten) nicht > hilfreich. Weil er dann eben nicht ausreichend belastet wird. Stefan - nochmals extra für dich: Reedkontakte brauchen keinen "wet current" (= Frittstrom = Mindest-Strom)! Selbst über Ströme im Femtoampere-Bereich regen sich Reedkontakte noch nicht mal auf; nicht die "Normalen", und erst recht nicht die "Benetzten".
Jester schrieb: > Stefan - nochmals extra für dich: > Reedkontakte brauchen keinen "wet current" Habe ich auch nicht behauptet. Der Satz "Wenn der Reedkontakt 1 mA braucht,..." beginnt aus gutem Grund mit einem "wenn". Mir ging es in dem Beitrag darum, den falschen Lösungsansatz zu korrigieren, den Mindeststrom mit einem Transistor umgehen zu wollen. Wenn ich in meinem Beitrag pauschal geschrieben hätte, dass Reedkontakte keinen Mindeststrom brauchen, wäre garantiert einer meiner Verfolger mit einem Gegenbeispiel gekommen und hätte mich damit "nieder gemacht", wie üblich.
Uwe B. schrieb: > Wenn am Intitut mit SDI-12-Bus Geräten gearbeitet wird (z.b. > Meteorologische Meßeinrichtungen) bietet es sich an die Waagen mit einer > kleinen Platine ebenfalls mit dem SDI-12-Anschluß zu versehen. Das Schicksal will es daß meine "Erfindungen" (fast) immer schonmal irgendwo erfunden wurden. Ging Alexander Graham Bell ja auch nicht viel anders. ;-) The TBSRGM1 is a retrofit module to equip tipping bucket rain gauges with data logging capability and SDI-12 interface. https://www.tekbox.com/product/tbsrgm1-sdi-12-rain-gauge-module/ Bisschen teuer, gibt aber bestimmt Institutsrabatt. Uwe
Zeno schrieb: > Es hat schon einen Grund warum viele Hersteller von Sensorik zur Messung > von Wetterdaten bei den Regenmessern die Zähleinrichtung direkt am > Sensor anbringen und dann die Zählerstände übermitteln. Wer sind die "vielen Hersteller" und welchen Grund haben sie? > An jede Messstation wird einfach ein 4-adriges Kabel (Vcc, > GND, RX, TX) geführt. Ha, ha, ha, und verdrillte 2-adrige Leitung ist Dir wohl zu popelig? Patrick L. schrieb: > 5.) die gibt es auch schon unter 1 € ;-) was ihn noch interessanter > macht. Als ob das von Bedeutung wäre. Jede solide Steckverbindung für Außeneinsatz ist wesentlich teurer.
Stefan F. schrieb: > Mir ging es in dem Beitrag darum, den falschen Lösungsansatz zu > korrigieren, den Mindeststrom mit einem Transistor umgehen zu wollen. Naja, da liegt nun ein Mißverständnis vor. Es ging dann auch um den Mindeststrom der durch die langen Leitungen bis zur Erfassung fließen soll damit genügend Störsignalabstand vorhanden ist, bzw. Signalgröße für den kleinen Tiefpass am µC-Eingang.
Uwe B. schrieb: > Mach mal langsam. Wolfgang hat nicht erkannt daß das Widerstandsarrays > sein sollen. Die Darstellungsweise ist auch etwas ungewöhnlich, imho. Was verleitet dich zu dieser Fehleinschätzung? Hast du den ";-)" vielleicht übersehen?
Uwe B. schrieb: > Wie andere Leute solche Meßfelder aufbauen: > > https://www.upgmbh.com/ Der Niederschlagssensor ARG314 hat interessanterweise keine Stromversorgung. Da können die Wildschweine auch nichts anknabbern ;-) Wenn es um die Erfassung von 80 Kippwaagen geht, hören deren Standardgeräte soweit ich sehe schon bei vier Eingängen auf. Nicht, daß die Leute das nicht hinbekämen, aber eine fertige Lösung für den TO ist es wohl nicht.
Zeno schrieb: > Es hat schon einen Grund warum viele Hersteller von Sensorik zur Messung > von Wetterdaten bei den Regenmessern die Zähleinrichtung direkt am > Sensor anbringen und dann die Zählerstände übermitteln. Welche Geräte welcher Hersteller - von AMTLICHEN Regenmessern, also kein Baumarkt-Kram - übermitteln denn Zählerstände? Meinen Recherchen zufolge arbeitet der überwiegende Teil der Sensoren mit Impulsausgang - und dies herstellerübergreifend - und größtenteils mit Reedkontakt. Bei Eigenbrodt z.B. BNS 400, ANS410, SRM 450 eben nachgelesen.
Uwe B. schrieb: > Wie andere Leute solche Meßfelder aufbauen: > > https://www.upgmbh.com/ ARG314: - Messausgang Impuls potentialfrei - Keine Stromversorgung erforderlich - Option 07101c: Doppelreed-Kontakt Aber die hier versammelte Intelligenz glänzt durch Ignoranz - und ereifert sich an völlig abwegigen Konstruktionen ...
Jester schrieb: > Uwe B. schrieb: >> Wie andere Leute solche Meßfelder aufbauen: >> >> https://www.upgmbh.com/ > > ARG314: > - Messausgang Impuls potentialfrei > - Keine Stromversorgung erforderlich > - Option 07101c: Doppelreed-Kontakt > > Aber die hier versammelte Intelligenz glänzt durch Ignoranz - und > ereifert sich an völlig abwegigen Konstruktionen ... Es geht doch hier garnicht darum wie Niederschlagmesser für Wetterstationen aufgebaut sind. Ob da Reedkontakte, Hallsensoren Lichtschranken oder Mikrofone drin sind ist völlig wumpe. Die Dinger werden üblicherweise mit (verhältminsmäßig) kurzen Strippen an eine Auswertelektronik geklemmt. Es geht um selbstgefertigte Kippwaagen von denen 3 x 80 Stück im Waldboden vergraben werden sollen. Insbesondere geht es darum wie (und wo) die Kippvorgänge zuverlässig gezählt und gespeichert werden. Aufgrund der Anzahl und der vermutlich nicht einfach umzusetzenden Verkabelei sollte man sich schon ein paar Gedanken machen. Vorher und rechtzeitig. Den Link (upgmbh) habe ich gepostet weil die Firma ähnliche Projekte umsetzt und auch mit entsprechendem, professionellen, Equipment dealt. Siehe die kurzen Applikationsberichte auf der Startseite. Und ja, da kommen die ach so abwegigen Bussysteme (SDI-12) und, oh Gott, LoRaWAN drin vor. Viel. Vermutlich weil die keinen Bock auf Telefonzentralenverstrapselung wie in dern 70ern haben. Die verticken dir auch z.B. das TBSRGM1 SDI-12 Rain Gauge Module, macht Reedkontakt fertig gezählt auf SDI-12 Bus. Oder gar der TBS12PC LoRa-Node Pulse-Counter, der macht Reed auf LoRaWAN. Offensichtlich gibt es einen Markt. Der Hersteller dieser völlig abwegigen Konstruktionen ist die Firma Tekbox: https://www.tekbox.com/product/tbsrgm1-sdi-12-rain-gauge-module/ Und nein, ich sehe da keine Kisten mit -zig Eingängen über Schieberegister und keine Tastaturmatrixschaltung in Gemeindewaldausmaß. Bei den Profis. Über das Budget für das Forschungsprojekt brauchen wir übrigens ohne Info vom TO auch nicht zu diskutieren, wäre sinnfrei. Uwe
m.n. schrieb: > Wer sind die "vielen Hersteller" und welchen Grund haben sie? Davisinstruments, TFA und Bresser z.B., um mal 3 zu nennen. Nach dem Grund frage sie selber, sie machen es so. Der von Uwe B. genannte Datenlogger macht es ebenso. m.n. schrieb: > Ha, ha, ha, und verdrillte 2-adrige Leitung ist Dir wohl zu popelig? Verstehendes Lesen ist nicht so Dein Ding. Überlege Dir noch einmal was Messstation in diesem Zusammenhang bedauten könnte - lies dazu auch noch einmal den Post von Patrick. Es ist halt ein bischchen mehr als nur den Reedkontakt anzuschließen. Aber klar wenn man nur bis zur Multiplexervariante denkt, dann reicht auch eine verdrillte Leitung. m.n. schrieb: > Patrick L. schrieb: >> 5.) die gibt es auch schon unter 1 € ;-) was ihn noch interessanter >> macht. > > Als ob das von Bedeutung wäre. Jede solide Steckverbindung für > Außeneinsatz ist wesentlich teurer. Das mag wohl so sein, allerdings brauchts die solide Steckverbindung gar nicht unjd es ist hier auch nicht das Thema.
Dieter schrieb: > Und das ist immer noch viel einfacher, zuverlässiger, robuster und > günstiger als mit Hallsensor. Der Sensor ist jedenfalls nicht der Kostenfaktor. Bspw. kostet ein TCS40DPR keine 28ct @ 50 Stk. Eher schon das Kabel. Und ob ein Reed-Kontakt einfacher als ein Hall-Sensor ist? Irgendeinen Stück Platine zum Anschluss ist auch bei einem Reed-Kontakt nicht die schlechteste Idee.
Jester schrieb: > Meinen Recherchen zufolge arbeitet der überwiegende Teil der Sensoren > mit Impulsausgang - und dies herstellerübergreifend - und größtenteils > mit Reedkontakt. Richtig und die gehen dann meist über Kabel zur Auswerteeinheit. Dort wird dann gezählt. Diese müssen i.d.R. auch nicht 80 Kippwaagen zählen sondern meist nur eine.
Zeno schrieb: > m.n. schrieb: >> Wer sind die "vielen Hersteller" und welchen Grund haben sie? > Davisinstruments, TFA und Bresser z.B., um mal 3 zu nennen. Das ist alles fürs Hobby. Die "amtlichen" Geräte kommen u.A. von Thies, Lufft, Lamprecht, Eigenbrodt. Uwe
m.n. schrieb: > Der Niederschlagssensor ARG314 hat interessanterweise keine > Stromversorgung. Braucht er auch nicht, da der Sensor selbst ja auch nur ein Reedkontakt ist und per Kabel an den Datenlogger angeschlossen wird.
Uwe B. schrieb: > Das ist alles fürs Hobby. Für TFA und Bresser trifft das definitiv zu. Davisinstruments zählt schon in den semiprofessionellen Bereich. Die hatten auch nicht unbedingt den kleinen privaten Wetterfrosch auf dem Radar, deren Zielgruppe waren eher die amerikanischen Landwirte (kann man auch an deren Produktportfolio recht gut erkennen). Da ihre Stationen noch in einem für den Privatmann durchaus interessanten Bereich liegen, kaufen halt auch viele Hobbymeteorologen diese Stationen. Vom Aufbau her ist diese Station schon auch so gemacht, das der Dattenlogger/die Auswerteeinheit in unmittelbarer Nähe der Sensoren sind. > Die "amtlichen" Geräte kommen u.A. von Thies, Lufft, Lamprecht, > Eigenbrodt. und sind für privat auch nicht erschwinglich. Aber auch die stellen nicht 80 Kippwaagen für eine Wetterstation auf. Da gibt es pro Wetterstation eine Kippwaage für den Niederschlag und die wird auf kürzestem Wege mit der Auswerte über Kabel verbunden. Und auch die fragen ihre Sensoren nicht mit Schieberegistern oder irgendwelchen Matrixschaltungen ab. Ist dort auch gar nicht nötig, weil es für jede Messaufgabe einen Sensor gibt und sich die Auswerteelektronik in der Nähe des Sensors befindet. Da wird auch nicht zwischen Sensor und Auswerteelektonik gefunkt, das wird alles old school per Kabel gemacht, weils einfach zuverlässiger ist.
Hi, habe mir jetzt nicht alles durchgelesen. Aber ein Problem schienen schon die kurzen Pulse zu sein,da muss man flott sein um die mitzukriegen. Das kann man durch einen pulse strecher entschärfen. Cheers Detlef
Detlef _. schrieb: > habe mir jetzt nicht alles durchgelesen. Aber ein Problem schienen schon > die kurzen Pulse zu sein Beitrag "Re: Viele Kippwaagen, wie zählen?" Der TO meint, die Pulse "dürfte schon mindestens ein Viertel Sekunde dauern". Wo siehst Du gleich noch mal ein Problem?
Wolfgang schrieb: > Irgendeinen Stück Platine zum Anschluss ist .. keine gute Idee. Lieber fertig konfektionierte Reedschalter mit M8-stecker, das ist IP66-67. Immerhin soll das ganze ja eingebuddelt werden.
Zeno schrieb: > m.n. schrieb: >> Wer sind die "vielen Hersteller" und welchen Grund haben sie? > Davisinstruments, TFA und Bresser z.B., um mal 3 zu nennen. Nach dem > Grund frage sie selber, sie machen es so. Der von Uwe B. genannte > Datenlogger macht es ebenso. Die drei Hanseln? Ich dachte ich bekomme von Dir jetzt eine Liste mit 50 - 60 Herstellern. Das wären dann viele. Zeno schrieb: > Aber auch die stellen > nicht 80 Kippwaagen für eine Wetterstation auf. Da gibt es pro > Wetterstation eine Kippwaage für den Niederschlag und die wird auf > kürzestem Wege mit der Auswerte über Kabel verbunden. Und diese Hanseln haben garkeine Lösung für 80 Kanäle? Wieso sollte man denn dort nachfragen, wie die einen Kanal aufbauen? Ein Kanal x 80? Das ist doch überhaupt nicht wirtschaftlich. Wie ich es angehen würde hatte ich ja schon angedeutet. Um etwas konkreter zu werden, ohne die weiteren Bedingungen vor Ort zu kennen: 1 x Einschubgehäuse 3HE mit Controllerplatine mit RP2040 5 x Eingangsmodule mit je 2 x 8 Kanälen mit 9-pol. SUB-D Eingang 1 x Netzteil ggf. mit Akkupufferung 10 x Verteilerdosen für je 8 Kanäle mit 30 - 50 m 10 pol. Anschlußkabel geschirmt 80 x Helge schrieb: > Lieber fertig konfektionierte Reedschalter mit > M8-stecker, das ist IP66-67. Von der Wirtschaftlichkeit denke ich, die Kosten würden bei 10 - 20 % einer Kauflösung liegen und den vorgesehenen Zweck voll erfüllen. Falls die Fliegen wieder auf die Optokoppler entdauen möchten, bitte schön. Die isolieren auch dann noch gut.
m.n. schrieb: > 1 x Einschubgehäuse 3HE mit > Controllerplatine mit RP2040 > 5 x Eingangsmodule mit je 2 x 8 Kanälen mit 9-pol. SUB-D Eingang > 1 x Netzteil ggf. mit Akkupufferung > 10 x Verteilerdosen für je 8 Kanäle > mit 30 - 50 m 10 pol. Anschlußkabel geschirmt So hätten wir das in den 80ern des letzten Jahrhunderts, vor vierzig Jahren, auch gemacht. Mit Z80 allerdings. Uwe
Uwe B. schrieb: > So hätten wir das in den 80ern des letzten Jahrhunderts, vor vierzig > Jahren, auch gemacht. Mit Z80 allerdings. Dann ist die Funktion ja garantiert. Hatte ich ja auch in ähnlicher Form aber mit 6502 ;-) Räder sind noch viel, viel älter und werden selbst noch bei E-Autos verwendet. Daran ändern auch die Träumereien von "Lufttaxis" nichts ;-)
Hallo zusammen, lieben Dank für die vielen Antworten. Auch wenn so manches von dem was hier diskutiert wurde nicht mehr viel mit meiner Eingangsfrage zu tun hat, so sind doch hier und da interessante Beiträge dabei. Vielen Dank dafür. Ich komme zur Zeit leider nicht dazu die ganzen hier aufgeführten verschiedenen Möglichkeiten für mich auf zu listen, und zu evaluieren, welche Lösung die beste wäre... Dafür ist hier gerade zu viel anderes los. Aber ich werde zu gegebenem Zeitpunkt wieder darauf zurück kommen! Ein SDI-12 Bus-System erscheint mir so auf den ersten Blick sympathisch. Damit arbeiten wir hier auch bei anderen Sensoren... Aber das Tekbox teil mit 150 Dollar ist leider zu teuer. 15 Dollar wären vielleicht noch drin... Anbei mal ein Foto von den gedruckten Kippwaagen. Die hier gerade in einem ähnlichen Forschungsprojekt im Versuchsaufbau laufen. Viele Grüße!
Kippwaage schrieb: > Ein SDI-12 Bus-System erscheint mir so auf den ersten Blick sympathisch. > Damit arbeiten wir hier auch bei anderen Sensoren... Das ist ja auch schlicht und sympathisch, wenn es nicht über seine Grenzen hinaus betrieben wird. Für ein paar Sensoren sicherlich problemlos, kann eine zu große Gesamtlänge des Kabels auch bei nur 1200 Baud stören. Ferner ist die max. Anzahl der Teilnehmer auf 62 begrenzt, was man aber in Deinem Fall mit einem 2. Datenlogger umgehen könnte. Warum ich im Freien solch ein Bussystem lieber vermeiden würde, ist die Störanfälligkeit. Ein fehlerhafter Busteilnehmer oder ein defektes Kabel können alle Sensoren lahm legen. Von der Programmiereng her ist es ein Leichtes, einen kleinen 8-Pinner µC als Zähler und als "Knecht" mit 1200 Baud halbduplex zu betreiben. Soll ich mal eben ein Programm machen? ;-)
m.n. schrieb: > Ich dachte ich bekomme von Dir jetzt eine Liste mit 50 > - 60 Herstellern. Denke lieber noch mal über Deine Murkslösung nach und überlege warum es die 3 von mir genannten und die 5 von Uwe genannten Profis anders machen. Überlege Dir auch noch mal warum man in einem meteorologischen Messfeld keine 80 Niederschlagmesser aufstellt - auch wenn man es theoretisch könnte. Könnte es sein das deswegen keine Lösung für 80 derartige Messgeräte angeboten wird? m.n. schrieb: > Von der Wirtschaftlichkeit denke ich, die Kosten würden bei 10 - 20 % > einer Kauflösung liegen Für das Projekt gibt es sehr wahrscheinlich Förderung, da es sehr wahrscheinlich ein Umweltprojekt ist. Kosten sind da zwar auch wichtig, stehen aber nicht an erster Stelle, der Fokus liegt hier eher auf belastbaren Ergebnissen und ich zweifle mal ganz stark an das Deine Lösung diese liefert, es sei denn Du oder jemand anderes erbringt den Gegenbeweis - dann lasse ich mich auch gern eines Besseren belehren. Ohne dem TO zu nahe treten zu wollen, aber wenn ich mir die Kippwaagen ansehe, dann befürchte ich hat da jede eine andere Charakteristik, allein schon auf Grund der Mechanik. Mit anderen Worten, jede Waage wird einen anderen Impuls erzeugen und vermutlich jeder Kippvorgang ebenfalls. Wenn ich mir die verbauten Sensoren ansehe, dann stehen die Kosten vermutlich nicht an erster Stelle. Wenn der TO ein ein Budget von etwa 15$ für eine Messstelle hat, dann ist sogar die 1-Wire Lösung nicht zu teuer, da damit 2 Waagen erfaßt werden können, was dann 7,50€ pro Messstelle macht. Letztendlich muß sich der TO für eine der angebotenen Lösungen entscheiden. Wäre schön wenn er hier berichten würde.
Kippwaage schrieb: > Ein SDI-12 Bus-System erscheint mir so auf den ersten Blick sympathisch. > Damit arbeiten wir hier auch bei anderen Sensoren... Aber das Tekbox > teil Ich habe da noch eine Alternative ausfindig gemacht: - Zähler / Logger, 64bit, per Kommando rücksetzbar - Für Datenerfassung im Bereich der Meteorologie - SDI-12 V1.3 und V1.4 Kommandos + spez. Erweiterung - Schnittstelle gem. SDI-12 Serial-Digital Interface Standard - Kalibrierung (z.B. Volumen einer Kippwaage) möglich - Eingang entprellt für Reed oder mech. Kontakt - Spannungsausfallsichere Speicherung des Zählerstandes - Keine Batterie - Passt in BoLink Gehäuse, IP65 möglich - Anpassungen möglich > mit 150 Dollar ist leider zu teuer. 15 Dollar wären vielleicht noch > drin... 15 Dollar sicherlich nicht aber deutlich günstiger als 150 Dollar. Bei Interesse vermittele ich weitere Infos über Preise und Lieferzeit per PM Uwe
Uwe B. schrieb: > Ich habe da noch eine Alternative ausfindig gemacht: Wenn ich nicht irre, ist das ja nur für einen Kanal? Dazu noch ein Gehäuse und das Ganze dann mit 80 multipliziert und dann noch die Verkabelung und die Logger? Aber immerhin eine schöne virtuelle Ansicht von Artikel-Nr. 1382! Die 64 Bit beziehen sich wohl auf den Ereigniszähler. Da denkt wohl jemand weit in die Zukunft ;-)
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