Was ist das für eine Schraube?

OP #7237817
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Guten Tag zusammen,

ein Spezialspezialist hat meiner Mutter vor einigen Jahren ein Regal an 
die Wand geschraubt. Das hat sich gestern verabschiedet. Derjenige hat 
diese Schrauben genutzt - keine hat wirklich in der Wand gehalten. Die 
Dübel wurden nicht richtig aufgespreizt.

Was sind das für Schrauben? Solche hab ich bisher noch nicht gesehen.

Grüße M.S.
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Beitrag #7237818 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7237823
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Das ist eine Einschlagschraube.
Ich kenne die von Rahmendübel
Siehe
https://www.befestigungsfuchs.de/befestigungstechnik/duebeltechnik/rahmenduebel

Martin S. schrieb:
> Derjenige hat
> diese Schrauben genutzt - keine hat wirklich in der Wand gehalten.

Ist wie bei jeder Dübellösung. Der Dübel muss zu dem Material in dem 
verankert werden soll passen.
Diese Dübel sind eher für Backsteine/Beton gedacht.
Gast #7237864
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Martin S. schrieb:
> Die
> Dübel wurden nicht richtig aufgespreizt.

Falsche Dübel oder falsche Schrauben, bzw. Nägel - die müssen einfach 
zusammenpassen. Für Anfänger steht die geeignete Schraubengrösse auf der 
Verpackung der Dübel, und zu kurz sollten sie natürlich auch nicht sein.

Übliche Dübel werden in jedem Fall aufgespreizt, wenn die 
Schrauben/Nägel nur lang genug sind, daher ist die Analyse zweifelhaft. 
Eher sind es nicht die geeigneten Dübel für die Wand.

Bei richtiger Abstimmung kann man Dübel auch mit Nägeln stabil einsetzen 
oder mit metrischen Schrauben auch ohne Spitze.

Georg
#7237876
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Georg schrieb:
> Falsche Dübel oder falsche Schrauben, bzw. Nägel - die müssen einfach
> zusammenpassen.

Die Rahmen /einschlagdübel sind normalerweise zusammen und vormontiert. 
Die Nagelschraube steckt also schon im Dübel.

Allerings könnte es sein dass der von Martin angesprochene 
"Superspezialist" den Dübel wie ein herkömmlichen Dübel benutzt hat, 
also den Dübel bündig in die Wand und den Schraubnagel dann durch die 
Bohrung des zu befestigenden Regals.
Dadurch würde der Schraubnagel nicht tief genug in den Dübel gehen und 
der Dübel nicht genug gespreizt werden.

Beim Rahmendübel werden beide, Dübel und (Nagel)Schraube, durch den zu 
befestigenden Gegenstand geführt (Durchsteckmontage).
Gast #7237945
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Es ist ein Unterschied wie die Wand beschaffen ist. In einem 
Pfefferkuchenputz hält selten ein kurzer Dübel. Außerdem sind Nageldübel 
die schlimmsten, die ich je benutzt habe. Besser sind die Dübel mit dem 
Loch am Ende, die sich nicht nur spreizen, sondern bei ausreichend 
langer Schraube auch verknoten können.
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(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #7238660
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Joachim B. schrieb:
> Re D. schrieb:
>> Natürlich halten die in einer Wand aus Vollziegel.
>
> ja aber nicht in den 1cm Mörtelfugen

Da wäre ein "Ziegelfinder" interessant.

Ich treff auch grundsätzlich erstmal eine Fuge,
wenn ich was zu bohren hab.
Oder genau den Rand eines Ziegels,
weshalb das Bohrloch dann zum Langloch wird.
#7238853
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Andreas M. schrieb:
> Beim Mauern hat man nicht nur im Osten mit dem Zement gespart.

da muss ich schmunzeln und denke an die Diskusion zwischen Opa (Maurer) 
und Cousin (Betonbauer).
Opa war ein Sparfuchs währenddessen mein Cousin auf seinen Gesellenbrief 
und das richtige Mischungsverhältnis beharrte.

Andreas S. schrieb:
> Ich frage mich ohnehin, was diese Unsitte soll, irgendwelche Löcher
> bevorzugt in Fugen zu bohren.

ja ist ne Frechheit von den Löchern immer in Fugen landen zu wollen.
Gast #7239039
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Spitzzange nehmen, Dübel heraus fummeln. Loch messen, Anständigen Dübel 
und passende Schraube rein, FERTIG.

Für die reichen : Dübel mit passenden Schraube gibt es im Fertig-Pack im 
Baumarkt.
#7239194
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Du hast ja recht, aber man sollte schon trockenes Holz verwenden.
Die so befestigten Rohrschellen (Rohrhaken) bekommt man auch in diesem 
Jahrtausend nicht ohne erheblichen Kraftaufwand aus der Wand. Aber das 
Umgebungsklima muss schon passen sonst kompostiert die Befestigung.
#7240098
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Joachim B. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> In der Regel sind da keine 6mm Platz für einen Dübel.
>
> In der Regel hatten die Germanen rote Bärte und es gibt kleinere Dübel
> und oft ist im Fugenkreuz auch mehr Platz. Angekratzte Fliesen an der
> Fuge sehen nach neu Verfugen der Löcher immer noch besser aus als
> zugeschmierte Löcher in der Fliese.

Dann müssen auch die Lochabstände der zu befestigenden Teile
genau mit den Fugenkreuzen übereinstimmen.
Das ist zu 99% nicht der Fall.
Und wer einen Haltegriff neben einer Badewanne anschrauben will,
nimmt auch keine 4er Dübel.

Da kratzt man bei Bedarf doch lieber eine mittig angebohrte Fliese
aus der Wand, als zwei mit angefressenen Kanten pro Dübelloch.
Und setzt danach eine neue ein.
Gast #7240132
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Ben B. schrieb:
>> Das ist eine Einschlagschraube.
> Benötigt man dafür einen Schlagschrauber? ;)

Nur zur Demontage.

Andreas M. schrieb:
> Da kratzt man bei Bedarf doch lieber eine mittig angebohrte Fliese
> aus der Wand, als zwei mit angefressenen Kanten pro Dübelloch.
> Und setzt danach eine neue ein.

Weil man ja passende Fliesen und Fugenmasse noch nach Jahren vorrätig 
hat?

Fliese geht anders: Ich bohre ein Loch rein, das geht, ohne dass sie 
platzt. Dann schiebe ich den Dübel rein, drehe die Schraube ein und sie 
platzt. Ich Dussel, hätte ich den kragenlosen Plastikdübel 5mm tiefer 
geschoben, wäre nichts passiert.
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#7240251
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Andreas M. schrieb:
> Dann müssen auch die Lochabstände der zu befestigenden Teile
> genau mit den Fugenkreuzen übereinstimmen.
Man kann auch einfach in Fugen bohren.
> Das ist zu 99% nicht der Fall.
> Und wer einen Haltegriff neben einer Badewanne anschrauben will,
> nimmt auch keine 4er Dübel.
Ich kenne Deinen Haushalt nicht, aber die meisten mir bekannten 
Klopapierabrioller erfordern keineswegs eine Montage mit 
Schwerlastankern.
> Da kratzt man bei Bedarf doch lieber eine mittig angebohrte Fliese
> aus der Wand,
Bei der ist das auch eher erforderlich als bei
> zwei mit angefressenen Kanten pro Dübelloch.
Die stören auch kaum, wenn man sinnvoll vorgeht.
> Und setzt danach eine neue ein.
Warim sollte man das tun, wenn man statt dessen ein neues Haus bauen 
könnte?
Gast #7240322
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Mani W. schrieb:
> Hält aber nicht so gut wie eine Einschraubschraube...

+1
Diese Nageldübel sind nur für Fleißarbeiten in Beton geeignet wie z.B. 
Kabelschellen befestigen, auf die niiie eine Kraft wirkt. Für eine 
dauerhafte Befestigung sollte man den richtigen Dübel und die richtige 
Schraube dazu benutzen! Fischer hat so viele, dass sie welche verkaufen 
müssen für jeden Zweck. Dübel mit Kragen benutze ich höchst selten.
Gast #7240343
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Udo S. schrieb:
> Genau damit kannst du diese Schrauben NICHT demontieren weil du sie
> immer wieder reinschlägst.

Nageldübel haben einen weichen Schraubenkopf, den man schon 1x zum 
Herausschrauben nutzen könnTe. Ansonsten wirft man diese Dinger lieber 
gleich weg und spart sich Ärger.
Gast #7240464
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oszi40 schrieb:
> Für eine
> dauerhafte Befestigung sollte man den richtigen Dübel und die richtige
> Schraube dazu benutzen!

Schon, aber im Baumarkt bekomme ich Befestigungsschellen für 
Abwasserrohre nur mit solchen (absurd langen) Nägeln. Ich säge diese 
Nägel daher ab, um Schrauben und Dübel verwenden zu können, aber das ist 
mühsame Arbeit, allerdings für die Befestigung auf Holz alternativlos.

Georg
#7240790
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Georg schrieb:
> Schon, aber im Baumarkt bekomme ich Befestigungsschellen für
> Abwasserrohre nur mit solchen (absurd langen) Nägeln.

Du solltest vieleicht mal 1m daneben schauen:
Rohrschellen für Stockschrauben gibts in allen Größen
Beispiel: https://www.ebay.de/itm/251475141001
Und die Stockschrauben kann man mit Langmuttern Din6334 und 
Gewindestangen beliebig verlängern.
Gast #7241035
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oszi40 schrieb:
> sollte man den richtigen Dübel und die richtige
> Schraube dazu benutzen!

Das ist nicht immer einfach, gerade die beliebten Schnellbauschrauben 
schneiden mehr ein als den Dübel ordentlich zu spreizen. Man muss auch 
ein Gefühl entwickeln, welcher Dübel in welcher Wand halten könnte.

> Fischer hat so viele, dass sie welche verkaufen müssen

Genau, Markenware! Bei vielen Dingen sind irgendwelche Dübel beigepackt, 
die man am besten gleich in die Wertstofftonne kippt.

Christian M. schrieb:
>> Aber nicht mit dem gezeigten manuellen Schlagschrauber.
> Für alle Nichtschrauber: Diesen nimmt man, um festgegammelte Schrauben
> zu lösen. Das Teil gehört in jede Autobastelwerkstatt!
Denke für Deine Erklärung, kennen hier wohl nur wenige Leute.

Dazu hängt ein 1500g-Fäustel an der Wand.

Ich glaube, damit bekommt man den Dübel auch raus - auf der anderen 
Seite der Wand.

Udo S. schrieb:
> Stockschrauben

in ganz klein habe ich mal selbst gemacht: 4,5mm Holzschraube, Kopf 
abgesägt und ein M4 draufgejodelt.

Am Haus hatte ich mal ein Problem, fahre ich jetzt Baumärkte abklappern 
oder gehe ich in meine Schlosserecke. Ein fette Holzschraube her, dazu 
eine lange M-Schraube. Beides in ein fettes Winkeleisen fixiert und mit 
der Schweißelektrode drauf, danach etwas schmieden. Total bekloppt, aber 
war vom Zeitaufwand günstiger.
#7241049
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Manfred schrieb:
> fahre ich jetzt Baumärkte abklappern

Wenn ich einmal sowas brauche, dann lege ich mir für die nächsten 20 
Jahre eine Packung hin.
Stockschrauben in M6, M8 und M10 sind vorrätig, genau wie Gewindestange 
und Langmuttern.
Wenn man ein altes Haus hat, und die Tochter hat auch schon ein Haus 
braucht man den Kram immer irgendwann mal.

Aber ansonsten, klar hauptsache man weiss sich zu helfen.
#7241056
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Manfred schrieb:
> Bei vielen Dingen sind irgendwelche Dübel beigepackt,
> die man am besten gleich in die Wertstofftonne kippt.

Meistens bei Leuchten für Decke und Wand aus diversen Möbelhäusern
oder Baumärkten, auch Spiegel, Papierspender für WC, diverse
Wandregale usw. haben diese lächerlichen "Dübel", die schon beim
Angreifen zerbröseln - einfach gleich entsorgen und gute Dübel
besorgen, auch neue Schrauben...

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