Alter RC Auto sehr geringe Reichweite

Gast #7251077
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Hallo Zusammen,

ich habe ein altes Dickie RC Jet Fighter Auto. Leider ist die Reichweite 
extrem gering und wenn man einen Meter weit weg ist, lenkt das Auto 
einfach unkontrolliert ein. Also stimmt was mit der Antennenabstimmung 
nicht habe ich mir gedacht und begonnen an der Spule und den Drehkos zu 
drehen ;-) (Hab leider auser einem Multimeter kein Messgerät)

Leider funktuioniert es nun noch schlechter habt ihr eine Idee, welche 
"Drehmöglichkeit" was bewirkt?

Danke euch

Timo
Gast #7251110
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Du könntest Dir mal einen sdr stick besorgen und prüfen auf welcher 
Frequenz der Sender arbeitet. Ev. liegt er neben der Frequenz des 
Empfängers. Es kann natürlich auch sein, dass der Empfänger verstimmt 
ist.
Gast #7251112
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Timo Leonhard schrieb:
> Also stimmt was mit der Antennenabstimmung
> nicht habe ich mir gedacht und begonnen an der Spule und den Drehkos zu
> drehen ;-)

Ich hatte annodazumal mal einen Kunden der versucht hatte sein 
Kofferradio dadurch zu reparieren indem er alle Filter-"Schrauben" mal 
ordentlich angezogen hatte.....
Ich wuerde dein Smily von ;-) in 😢 abaendern.....

Timo Leonhard schrieb:
> Leider funktuioniert es nun noch schlechter habt ihr eine Idee, welche
> "Drehmöglichkeit" was bewirkt?

Diese Filter die du da siehst muessen mit einem Wobbler oder sonstigen 
technischem Krimskrams exakt abgeglichen werden.Wenn du an mehr als 
einem Filter gedreht hast,hast du nun eine Gleichung mit mehreren 
Unbekannten.
Das gilt fuer den Sender und Empfaenger gleichermassen...Vielleicht 
findet sich hier auf dem Forum ein Spezialist der durch Handauflegen 
wundersames bewirken kann.
Wer weiss:auch ein blindes Huhn findet hin und wieder ein Korn.
Gast #7251146
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Ich vermute mal daß das ein 27 MHz oder 40 MHz AM-Empfänger ist.
Die Frequenz steht auf dem Quarz - X1 - drauf.
Die linken Spulen sind vermutlich für 27 MHz (oder 40 MHz) zuständig und 
die rechten gelben und schwarzen Spulen sind für die ZF 455 kHz.
Die Diode D4 dürfte die Demodulationdiode sein. Schliesse da mal einen 
hochohmigen Kopfhörer dran und was hörst du dann? Rauschen oder nichts?
Schalte mal den Sender EIN und AUS, ändert sich was im Kopfhörer?
Persönliche Seite #7251149
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Timo Leonhard schrieb:
> Leider ist die Reichweite
> extrem gering und wenn man einen Meter weit weg ist,

Die Frage ist doch: War das immer schon so oder früher besser? -> Auto 
hat einen Defekt!

Generell ist zu empfehlen, Fahrakku und Stromversorgung für die 
Steuerung zu trennen. Die billigen Autos haben das einfach über einen 
Spannungsregler. Sicherer und besser ist es, man hat zwei Packs.
#7251158
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Thomas R. schrieb:
> Die Diode D4 dürfte die Demodulationdiode sein.

glaube ich nicht. Es sei denn das IC ist ein reiner ZF Verstärker ohne 
AM Demodulator.

Thomas R. schrieb:
> Die linken Spulen sind vermutlich für 27 MHz (oder 40 MHz) zuständig

Die untere Spule wird der Eingangskreis sein und die obere für die 
Quarzfrequenz.
Der Transistor dazwischen dürfte eine Mischstufe sein.

Toxic schrieb:
> Diese Filter die du da siehst muessen mit einem Wobbler oder sonstigen
> technischem Krimskrams exakt abgeglichen werden.

Einen Wobbler benötigt man dafür sicherlich nicht.

Maximal einen Signalgenerator. Dafür kann der dazu gehörige 
Fernsteuersender dienen.

Aber einen Oszillografen ist hilfreich um überhaupt mal festzustellen, 
on der Fernsteuersender ein Signal abgibt und ob der Quarz schwingt.

Ralph Berres
#7251166
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Hallo,

hast Du gut gemacht...

Handauflegen: schräg links unter dem Quarz dürfte zum Quarzoszillator 
gehören, gelb und schwarz 2 ZF-Kreise.
Unten links der Eingangskreis, gün ist die Antenne???.
D2 dürfte die Demodulatordiode sein.
Kathode D2 gegen GND Spannung messen und Sender einschalten (so daß er 
sendet). Spannung an der Diode sollte etwas höher werden, daß ist dann 
vermutlich der Demodulator.
Sender soweit weg daß beim Tasten der Anstieg gerade noch gut erkennbar 
ist.
Schwarzes Filter auf maximale Spannung, dann gelbes Filter, Gelb und 
Schwarz im Wechsel auf Maximum, am Schluß den Eingangskreis auf Maximum, 
dazu brauchst Du einen Plaste-Schlüssel, Metall verstimmt den Kern. Die 
Spannung an der richtigen Diode relativ klein halten (Sender weiter 
weg).

Kannst ja nicht mehr viel verschlimmern...

Gruß aus Berlin
Michael
#7251170
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Hoffentlich hat er den Kreis schräg unter dem Quarz nicht soweit 
verstimmt, das der Quarz überhaupt nicht mehr schwingt. Das dürfte ein 
Quarz sein, welcher auf der dritten Oberwelle schwingt.

Aber vermutlich schwingt er noch sonst würde die Fernsteuerung überhaupt 
nicht mehr gehen. Aber es kann sein das die Amplitude jetzt zu gering 
ist.

Am Emitter von Q2 kann man mit einen 10:1 Tastkopf den HF Pegel des 
Quarzoszillators messen. Mit L3  wird er auf maximale Amplitude 
gestellt.
Q2 ist der Mischer  des Empfängers.

Eventuell einen 1 Kohm Widerstand in Reihe zur Tastkopfspitze schalten 
um eine Verstimmung des L3 durch den Tastkopf zu vermeiden.

Ralph Berres
Gast #7251279
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Timo Leonhard schrieb:
> Also stimmt was mit der Antennenabstimmung
> nicht habe ich mir gedacht und begonnen an der Spule und den Drehkos zu
> drehen ;-) (Hab leider auser einem Multimeter kein Messgerät)
>
> Leider funktuioniert es nun noch schlechter habt ihr eine Idee, welche
> "Drehmöglichkeit" was bewirkt?

Erstmal alle Schrauben gut anzuziehen, ist bei abgeglichenen HF-Kreisen 
keine gute Idee.
Besitzt du irgendeinen Empfänger, der auf Zwischenfrequenz und 
Arbeitsfrequenz der RC arbeitet?
(Firma: Privat) #7251576
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von Timo Leonhard schrieb:
>Leider funktuioniert es nun noch schlechter habt ihr eine Idee, welche
>"Drehmöglichkeit" was bewirkt?

Blind drann rumdrehen ist sinnlos. Du brauchst den Schaltplan,
und Kenntnisse wie es Funktioniert.
Das Prinzip ist, die 27MHz wird auf 455kHz runtergemischt.
Der Quarzoszillator hat eine Differenz von 455kHz zur
Empfangsfrequenz. Du hast alles verstimmt. Es muß ein
Neuabgleich gemacht werden. Dafür braucht man Meßgeräte.
Ohne da tiefer einzusteigen und zu verstehen wirst du
es nicht mehr hinbekommen.
#7252240
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HabNix schrieb:
> Das Wissen über den Aufbau und die Funktion des Empfängers bringt
> nichts, wenn die Sendeendstufe defekt ist und nur noch minimale Leistung
> abgestrahlt wird.

was macht dich so sicher, das die Senderendstufe defekt ist ( falls der 
Sender überhaupt eine Endstufe hat ).
Für eine Entfernung von vielleicht 10m reicht eine Sendeleistung von 
einige Miliwatt.

Selbst wenn nur noch der Oszillator strahlt ist diese ausreichend um den 
Empfänger abzugleichen, wenn der Sender unmittelbar neben dem Empfänger 
liegt.

Ralph Berres
Gast #7254475
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Auf Grund der Fragestellung gehe ich davon aus, dass keine Messgeräte 
außer einem Multimeter vorhanden sind. Ich kenne die Anlage nicht, gehe 
aber davon aus, dass es eine einfache HF-Standartschaltung ist. Also es 
sich um einen Quarzoszillator und eine Endstufe evtl. auch noch 
Treiberstufe handelt. Die AM-27MHz-Funkfernsteueranlagen waren für eine 
Leistung bis 500mW zugelassen. Heute sind es noch 100mW. Wenn ich es 
richtig weiß, haben 27MHz-Babyphone 10mW.
Als Erstes führe ich eine Sichtkontrolle im Sender durch, ob z.B. die 
Antenne angeschlossen ist. Der Quarzoszillator im Sender arbeitet 
offenkundig bei dem defekten Gerät, da ja im Nahbereich Signale 
übertragen werden. Als nächstes überprüft ich mit einer Strommessung, ob 
über die  Endstufe ein ausreichender Strom fließt. Ist das der Fall, 
kann ich davon ausgehen, dass der Sender etliche Meter Reichweite hat. 
Im Prinzip kann ich mit einer Messung den Sender als Fehlerquelle 
ausschließen und mir gleichzeitig eine verlässliche Signalquelle zur 
Überprüfung des Empfängers schaffen. Ich könnte mir auch noch mit wenige 
Bauteilen einen HF-Gleichrichter zum Abschätzen der HF-Ausgangsleistung 
bauen. Wie gut eine kleine 6V-Glühlampe als HF-Anzeige am 
Antennenanschluss funktioniert, weiß ich nicht.
Bei dem Fehlerbild und nur mit Multimeter ausgerüstet, lässt sich ein 
Superhetempfänger nicht so leicht als Fehlerquelle ausschließen.
Ich halte natürlich niemanden davon ab, am Empfänger herumzudoktern, 
ohne den Sender vorher getestet zu haben. Es ist sicher nicht sinnvoll 
einen empfindlichen Empfänger zu verwenden, der dann auch auf entfernte 
Signalquellen reagiert. Spätere Geräte hatten FM-Modulation, codierte 
Signale und arbeiten heute im GHz-Bereich.
Schaltpläne für Graupner/ Grundig Propanlagen findet man im Forum unter: 
„Alte Graupner Varioprop 12S Fernsteuerung“
 MfG
#7254583
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HabNix schrieb:
> Die AM-27MHz-Funkfernsteueranlagen waren für eine
> Leistung bis 500mW zugelassen. Heute sind es noch 100mW. Wenn ich es
> richtig weiß, haben 27MHz-Babyphone 10mW.

das ist richtig. Aber diese AM Funkfernsteuerungen waren für Flugmodelle 
ebenso verwendet worden, und hatten demnach Reichweiten von 1-2 km

Hier handelt es sich offenbar um ein Fernsteuerbares Auto, welche eine 
Reichweite von vielleicht maximal 20-30m erfordert.

Dazu benötigt man keine 500mW. Auch keine 100mW.

Da reicht ein Quarzoszillator mit bestenfalls eines einstufigen 
Verstärkers, welche mit Hilfe von Kollektromodulation  AM moduliert 
wird.
Quarzoszillatoren werden wohl eher nicht AM Moduliert.

Da die Funkstrecke im Nahbereich von 1-2m noch funktioniert, muss die AM 
Modulation noch funktionieren, somit also auch die Senderendstufe.
Sonst wäre keine Modulation vorhanden.

Was noch sein könnte, wäre eine fehlende Sendeantenne infolge einer 
Unterbrechung des Antennenanschlusses.

HabNix schrieb:
> Ich könnte mir auch noch mit wenige
> Bauteilen einen HF-Gleichrichter zum Abschätzen der HF-Ausgangsleistung
> bauen.

Dazu wird dem TO vermutlich die Erfahrung fehlen sowas zu praktizieren. 
Aber prinzipiell gebe ich dir recht das es so gehen könnte. Noch 
einfacher wäre es die Glühlampe in Reihe zum Antennenanschluss zu 
schalten.

HabNix schrieb:
> Bei dem Fehlerbild und nur mit Multimeter ausgerüstet, lässt sich ein
> Superhetempfänger nicht so leicht als Fehlerquelle ausschließen.
> Ich halte natürlich niemanden davon ab, am Empfänger herumzudoktern,
> ohne den Sender vorher getestet zu haben.

Er könnte mit seinen Multimeter an der Diode D2 die Spannung messen, 
welche bei Sendung hoffentlich zu messen ist.

Wenn der Sender in 1m Abstand  betreibe sollte eine Gleichspannung an 
der Kathode D2 zu messen sein dessen Höhe sich ändert, wenn man die 
Entfernung des Senders variiert.

Damit könnte man alle Filter einfach auf maximale Spannung einstellen.

Einen Oszillografen würde dann nur erforderlich  sein, wenn man an der 
Diode keine Spannung in nachweisen kann.

Dann müsste man echt erst mal Fehler suchen. Da dürfte der TO aber 
überfordert sein.

Ralph Berres
#7254675
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Timo Leonhard schrieb:

> Also stimmt was mit der Antennenabstimmung
> nicht habe ich mir gedacht und begonnen an der Spule und den Drehkos zu
> drehen ;-)

Da gibt´s Drehkos? Wo denn?

> Leider funktuioniert es nun noch schlechter habt ihr eine Idee, welche
> "Drehmöglichkeit" was bewirkt?

Mit einfach nur daran rumdrehen und hoffen/gucken ob es besser wird, 
wird sich kein Erfolg zeigen, eher nur noch mehr Schaden...

> (Hab leider auser einem Multimeter kein Messgerät)

Komplett ohne irgenwelche Messmittel (wenigstens ein Multimeter, und 
besser noch besagter Oszillograph) wird das wohl schwierig bis unmöglich 
werden...
Ich weiß zwar dass es möglich ist ein Radio bspw. nur mit einem 
Miltimeter "abzugleichen", wenn die Schaltung es zulässt (es gab mal 
Bausätze für Mittelwellenradios - da ging das bspw.), aber das wird dann 
eher nur provisorisch...

Ich persönlich würde an Schaltungen, wo es HF-technisch irgndwas 
abzugleichen gibt, nicht rumfingern. Ich hab zwar das nötige technische 
Verständnis, aber mit nur Multimeter und Oszi zu wenig 
Messmöglichkeiten... Soll heißen: Wenn es wichtig genug dafür ist, wird 
es besser sein es jemandem zu geben, der mindestens über genug der 
entsprechenden Messgeräte und Wissen verfügt. Aus selbem Grund würde ich 
auch meine FuG´s wenn ein Abgleich mal nötig sein sollte, lieber zu 
jemandem geben, der das "richtig" kann. Zumindest solange ich nurcht 
mehr Messmöglichkeiten als jetzt hab.

Ist meine Meinung (u. Empfehlung dazu). Ein Schaltplan wäre hilfreich, 
um zu sehen welches Teil was tut, und um nicht spekulieren zu müssen was 
was sein/machen könnte. Ein gut gemeinter Rat.

Man möghe mich berichtigen, sollte ich irgendwo falsch liegen...
Gruß Flo
#7263989
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Das ist n ganz altes Design von TAIYO. In dem Fall hier der 2030 (steht 
ja auch auf der Platine). Wenigstens kein Pendel-Audion mehr, wie die 
Vorgängermodelle aus dieser Serie. Der T8140 bekommt am PIN1 sein 
"NF"_signal und gibt über PIN5 undPIN6 Vorwärts/Rückwärts aus und über 
die PINs8 und 9 de Lenksignale. wenn garnichts mehr kommt, geht PIN10 
auf LOW. (Siehe angefügter Schaltplan Plan vom C-2017-7er Modell)
Aus der einseitigen Platine lässt sich für den erfahrenen Anwender quasi 
"Buchlesend" ein Schaltplan abmalen, was beim nachfolgenden Verständnis 
durchaus hilfreich sein kann. Dann neu abgleichen und fertig.
Natürlich kann man das heutzutage nicht bezahlen, offiziell sowas in 
Auftrga zu geben. Da kauft man besser ein neues Modell und hängt die 
Platine dann da rein. Also die neue, funktionierende Platine ins alte 
Modell. nicht umgekehrt.
Wenn das DEIN Auto ist und/oder in der Familie bleibt, mach ich Dir das 
für ne große Schachtel Zigaretten.
Nicht, dass ich so'n reinfall erlebe, wie mit den klitzekleinen Reed 
Kontakten für die 'achsoteure79€taucherlampe' letztens.
 Musste blos herschicken.
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