Servus beinand,
ich würde mir gerne für die Azubis (Elektroniker für Geräte und Systeme)
ein Zeitschrift Abo holen.
Ziel davon sollte sein dieses in der Lehrwerkstatt auszulegen und den
Azubis Denkanstöße für kleine E-Technike Projekte, Arduino,
Blinkschaltungen etc. zu geben.
Auch Schnupperlehrlinge, Gäste, Ausbildern sollten hier durchblättern
dürfen und sich evtl den ein oder anderen Input zu Ausbildung/Technik
etc holen.
Um keinen unnötigen Müll und Papierwirtschaft zu erzeugen will ich auch
nur eine Abonnieren die im Idealfall so ca. 4 - 6 mal im Jahr
herrausgegeben wird.
Ich stoße jetzt im wieder auf ELV-Abo hat jemand damit schon Erfahrung
bzw. gibt es coole alternativen eines Azubi Magazins?
Merce schonmal und Gruß
Derbystar :)
El Patron B. schrieb:> Was spricht gegen das Make Magazin?
Vielen Dank für die Antwort :)
Du meinst das hier oder?
https://www.heise.de/make/
Schaut auf jeden Fall super aus :)
MMn sogar für Azubis interessanter als das ELV Magazin.
Gibt es noch weitere Erfahrungen hier im Forum?
El Patron B. schrieb:> Was spricht gegen das Make Magazin?
Servus,
Make Magazin habe ich hier auch ausliegen, hat halt den Nachteil dass es
doch sehr "einfach" gehalten ist und die Bauanleitungen nicht immer
funktionieren. Aber dafür lernen die Azubis auch gleich Fehlersuche :-)
Habe auch das Glück, dass ich die Elektor Zeitschriften von 1972 bis
2017 komplett hier habe, inklusive Sommerheften. Da lassen sich auch
eine Menge Anregungen herausholen.
Ah ja, ich bilde Mechatroniker und Elektroniker Betriebstechnik aus.
'73, Steffen
Steffen S. schrieb:> El Patron B. schrieb:>> Was spricht gegen das Make Magazin?>> Servus,>> Make Magazin habe ich hier auch ausliegen, hat halt den Nachteil dass es> doch sehr "einfach" gehalten ist und die Bauanleitungen nicht immer> funktionieren. Aber dafür lernen die Azubis auch gleich Fehlersuche :-)>> Habe auch das Glück, dass ich die Elektor Zeitschriften von 1972 bis> 2017 komplett hier habe, inklusive Sommerheften. Da lassen sich auch> eine Menge Anregungen herausholen.>
Hört sich super an, ich denke wenn die Projekte zu komplex sind werden
sie auch nicht so "häufig" umgesetzt und eben auch spannender für
Schnupperlehrle.
Mister L. schrieb:> Ich stoße jetzt im wieder auf ELV-Abo hat jemand damit schon Erfahrung> bzw. gibt es coole alternativen eines Azubi Magazins?
Ich hatte selber während meiner Lehrzeit das ELV Magazin aboniert, weil
mir Elektor zu "bastlig" war. Die Projekte in Elektor sind immer
interessant aber ich wollte ja ein richtiger Elektroniker werden und die
Schaltungen im ELV Magazin wirkten profesioneller.
Was immer genervt hat am ELV Journal ist, dass sie nie Software
veröffentlicht hatten. Also man konnte alles Nachbauen, so lange kein
Mikrocontroller drin war. Was natürlich immer seltener wurde...
Heutzutage würde ich auch Elektor und Make auflegen. Es geht vor allem
darum, den Azubis Ideen zu geben, was sie machen könnten. Wenn sie dann
noch Fehlerchen suchen müssen oder finden, es gäbe noch
Optimierungspotenzial und das dann selber machen - um so besser.
Daneben aber noch ein Magazin wo es nicht um Projekte geht, sondern um
Probleme des aktuellen Elektronikentwicklers. Im 3. und 4. Lehrjahr
hatten wir begonnen uns auf den Verteiler der Elektronik Praxis
einzutragen, nach dem die Ingenieure sie gelesen hatten.
Hallo
Ganz ehrlich?
Überhaupt nichts davon - kein Papier, keine schon beim erscheinen
veraltete überteuerte und sowieso kaum noch bestehende "Zeitungen".
(Was gibt es denn eigentlich noch außer der Elektor und den Maker
Magazin was nicht extrem Dröge und ein knochentrockenes langweiliges
Branchenmagazin ist?)
Wobei Elektor als gedrucktes Magazin 2030 nicht mehr erleben wird -
vielleicht sogar nicht mal mehr 2025 - jede Wette ;-).
Dann z.B. besser ein "Echter" Hotspot mit Firmeneigner (aber kein
abgeschlossenes reines Intranet) Einstiegsseite die auf gute Seiten
entsprechenden Inhalts verlinken sind, eigene Inhalte bieten und der
auch die ganze Zeit über (nicht nur in den Pausen und dabei natürlich
auch relativ Anonym) genutzt werden kann.
Lasst dir (euch deren Vorschläge sicherlich gut gemeint sind, aber auch
eben aus der Gedankenwelt von lange im Berufsleben stehenden und oft
eine Karriere bis in die untere Mittlere Führungsebene hinter sich
haben, stammen ) Eines sagen, bzw. denkt an eure eigene Vergangenheit
(soweit ihr eine Berufsausbildung als Azubi "genossen" habt):
Nur wenig Azubis sind wirklich hochgradig interessiert, man hat als
Azubi schon genug Verpflichtungen, kämpft schon genug (nicht nur die
ersten 4 Wochen) mit der Arbeitswelt an sich, und hat seine Ausbildung
oft als mehr oder weniger große Notlösung gewählt.
Das habe ich nach nun schon einiges über 30 Jahren immer noch nicht
vergessen und bekomme es aus der Praxis auch regelmäßig vorgeführt.
So ist und war auch früher halt die Realität - mit ein auslegen solcher
Zeitschriften vernichtet man nur Geld - die Angesprochenen werden sich
nicht angesprochen fühlen - das ansprechen geht seid einigen Jahren halt
anders und benötigt wenn es ernsthaft gemeint ist auch etwas mehr als
"nur" Literatur egal ob gedruckt oder aus den Netz.
Es benötigt motivierte, freundliche Ausbilder die auch fachlich im Hier
und Heute stehen...
Vor allem: Der ganze "Kram" darf nicht nur ein Schäufelchen mehr an
Belastung und Verantwortung den Azubis bringen und es darf nicht
ansatzweise so erscheinen als wenn eine Pflicht vorliegt bzw. das
Interesse der Azubis (unausgesprochen) gewertet wird.
So ist sie halt die Realität - die wenigen hochmotivierten Azubis
brauchen nicht ausgelegt bekommen die sorgen sowieso selbst für
entsprechende (in moderner Form) bei sich zu Hause.
>ich würde mir gerne für die Azubis (Elektroniker für Geräte und Systeme)
ein Zeitschrift Abo holen.
Hallo, also ich finde das richtig gut, dass du dir da Gedanken machst.
Das hätte ich mir damals in der Ausbildung auch gewünscht...
Einmal zeigt es, dass du dir Mühe gibst, aber tatsächlich können auch
dadurch neue Ideen kommen. Nicht immer direkt gleich, aber es erhöht das
Potential.
"doch sehr "einfach" gehalten ist und die Bauanleitungen nicht immer
funktionieren"
Ich denke bei der Geste und Anregungen in den Texten geht es insgesammt
nicht darum nur 100%ige Anleitungen zu haben, die man nachbaut und gut
ist.