Sadelta Echomaster Plus funktioniert nur noch mit 9V

OP #7257109
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Servus, ich bins schon wieder ;)

Mein Tischmikrofon (Sadelta Echomaster Plus) funktioniert seit heute 
nicht mehr, also zumindets nicht mehr richtig.

Soll heißen: Mit einem 9V-Block funktioniert es, mit 12V (aus Funkgerät) 
jedoch nicht.

Kalte Lötstellen gab es nur eine (an der Zuleitung für 12V), welche ich 
beseitigt hab.

Gibt es noch was das ich übersehen hab? Oder eine Möglichkeit den Fehler 
zu umgehen ohne einen 9V-Block zu nehmen? Stehe grad auf´m Schlauch 
irgendwie...

Schonmal danke für die schnellen Antworten.

(Schaltplan hab ich)

Gruß Flo
OP #7257773
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Flups schrieb:
> Miss mal bei geöffnetem Mikrofon die Versorgungsspannung im Gerät nach,
> wenn dein Funkgerät angesteckt ist. Kommen dann im Gerät die 12V auch
> an?

Hab ich, sie kommt an, bricht beim Senden (bzw. drücken der Sendetaste) 
auf ca. 40mV) ein.

Wenn ich aber wie bereits erwähnt einen 9V-Block dort anschließe wo auch 
die 12V ankommen, geht es. Zumindest die LED leuchtet und das Relais 
schaltet.

Mir fällt aber gerade ein, dass die Mokrofonkapsel anscheinend kein 
Strom bekommt (also Phantomspeisung). Am Meßgerät ist nämlich kein 
Ausschlag vorhanden...

Schon mal danke

Gruß Flo
OP #7257878
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Thomas V. schrieb:
> Florian H. schrieb:
>
>> Gibt es noch was das ich übersehen hab?
>
> Ja, das Thema "Systematische Fehlersuche" =;-)
>
> Verfolge die 12V doch mal von der Spannugsquelle, durch das Funkgerät
> bis zum Mikrofon! Irgendwo wirst Du feststellen, dass KEINE 12V mehr da
> sind. In der Stufe DAVOR ist der Fehler =;-)
>
> Gruß
>
> Thomas

Doch die 12V kommen schon im Mikrofon an, denn das originale (Mokrofon) 
funktioniert ja, nur halt das Sadelta eben nicht.

Systematische Fehlersuche hab ich schon durch, weshalb ich hier 
schreibe. Die 12V kommen überall im Mikrofon an wo sie sein sollen. Das 
merkwürdige ist nur dass sie am Eingang (also wo die Drähte auf die 
Leiterplatte gehen) zusammenbricht...

Gruß Flo
#7258110
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Florian H. schrieb:
> Die 12V kommen überall im Mikrofon an wo sie sein sollen. Das
> merkwürdige ist nur dass sie am Eingang (also wo die Drähte auf die
> Leiterplatte gehen) zusammenbricht

Also schaust du, ob sie auch am Ausgang des Funkgerätes zusammenbricht! 
Bricht sie dort auch zusammen, liegt die Ursache im Funkgerät (es sei 
denn, das Mikrofon zieht plötzlich 1-2A, wofür der Ausgang am Funkgeröt 
nicht gedacht ist).
Bricht sie dort nicht zusammen, sondern nur am anderen Ende des 
Mikrofonkabels hast Du wohl einen Kabelbruch im Mikrofonkabel.
OP #7258278
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Die Spannug ist stabil bis ins Mikrofon: liegt dort bei ca. 13,78V.
Kabelbruch konnte ich ausschließen, denn auch ein anderes Kabel bringt 
keine Besserung.

Als ich allerdings mal gemessen hab, eine Meßspitze dort wo + reinkommt, 
und die andere irgendwo auf +, bekomme ich ca. 12,7V angezeigt. Als wenn 
12V auf der Leiterbahn abfallen. Allerdings nur bei nicht gedrückter 
Sendetaste. Bei gedrückter Sendetaste bricht die Spannung weiterhin auf 
(jetzt weiß ich es genau, Meßgerät zeigt "0,36V") 360mV ein.

Ist schwierig zu beschreiben. Das Fehlerbild ist recht merkwürdig, und 
kam von gestern auf heute, im wahrsten Sinne...



Mal für den Fall dass es sich nicht mehr retten lässt/lassen sollte:

Könnt Ihr mir Mikrofone empfehlen? Wenn möglich wie das Sadelta mit 
Verstärker und nicht ganz so teuer (also wenn möglich unter 50€).

Gruß Flo
Gast #7258284
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Florian H. schrieb:
> Bei gedrückter Sendetaste bricht die Spannung weiterhin auf
> (jetzt weiß ich es genau, Meßgerät zeigt "0,36V") 360mV ein.

Das Fehlerbild ist typisch für eine hochohmige Verbindung zwischen 
Spannungsquelle und Last. Schalte mal alles aus und spannungsfrei und 
miss bitte den Widerstand von der 12V Verbindung vom Funkgerät bis zum 
Inneren des Mikrofons. Dann kannst du das Funkegrät mal öffnen und 
dadrinn die 12V messen während du das Mikrovon bedienst. Bricht die 
Spannung dann nur am Mikrovon ein, oder auch schon im Funkgerät (Da wo 
es an die Buchse geht)?
Beitrag #7258328 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7258649
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Florian H. schrieb:
> Der Fehler liegt schon im Mikrofon (ich kann aber die Stromaufnahme mal
> messen), zumal das originale diese Fehler nicht hat und dort die
> Spannung nicht zusammenbricht.

Da das Sadelta mit einer (externen) 9V Blockbatterie funktioniert, kann 
das Problem nicht am Mikro liegen. Die 12V Quelle aus dem Funkgerät ist 
wahrscheinlich hochohmiger Natur, nur dafür gedacht die 
Elektretkapsel(?) des Original-Mikrofons zu versorgen und bricht an 
einer größeren Last einfach zusammen. Schließe anstatt des Mikrofons 
einen 560...680 Ohm Widerstand an den 12V an und messe mal die Spannung.
#7261199
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Florian H. schrieb:
> Nagut, versuchen bwz. gucken was passiert kann ich ja mal...
>
> Würde dann 620 Ohm nehmen (goldene Mitte), wenn ich einen finde.
>
> Wäre es sinnvoll wenn er etwas mehr Leistung verträgt (0,25W oder 0,5W
> z.B.)?

Der genaue Wert ist nicht wichtig. Schalte z.B. zwei 270/330/390 Ohm 
o.ä. in Reihe. Es geht nur darum zu erfahren ob die 12V Quelle des TRX 
geeignet ist um das Sadelta zu speisen.
OP #7262017
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Axel R. schrieb:
> Florian H. schrieb:
>> Wäre es sinnvoll wenn er etwas mehr Leistung verträgt (0,25W oder 0,5W
>> z.B.)?
>
> 13.8V x 13.8V durch 620R macht 0.3Watt.
> Du hast tatsächlich einen 620R vorrätig?

Vorrätig nicht, aber vielleicht kann ich einen irgendwo auslöten...

Robert M. schrieb:
> Der genaue Wert ist nicht wichtig. Schalte z.B. zwei 270/330/390 Ohm
> o.ä. in Reihe. Es geht nur darum zu erfahren ob die 12V Quelle des TRX
> geeignet ist um das Sadelta zu speisen.

Wenn das so ist, kann ich ja aigentlich auch ´ne Glühbirne (z.B. 5W) 
nehmen...?
OP #7263867
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HabNix schrieb:
> Es gibt nach meiner Recherche zwei Ausführungen des Standmikrofons
> Sadelta Echomaster plus.

Ich hab die Version von Albrecht, also zumindest steht "Albrecht" drauf. 
Der Schaltplan ist auch etwas anders, die Schaltung logischerweise 
auch...

Der springende Punkt ist aber ein anderer:

Ich habe die letzte Zeit mal wieder mit messen verbracht. Mit einer 
3W-Glühbirne fließen ca. 200mA an 13,68V. An der 5890 leuchtete sie 
nicht. An meiner anderen AE8000, hätte ich schon eher testen sollen) 
dafür schon. Das Sadelta funktioniert an der 8000er Albrecht ebenso, 
zumindest soweit wie mit dem 9V Block...

Es ist wohl leider die AE5890 die keinen Strom abgibt, oder zumindest 
nicht genug. Nun stellt sich mir die Frage: Was für ein Problem hat die 
5890er auf einmal (es kam von heute auf morgen)? Schaltplan hab ich nur 
einen von 2011, da ist meine noch ein Bisschen zu jung für...

Ist es möglicherweise ein Fehler den ich selbst beheben kann, oder muss 
ich sie wohl sowieso in die Werkstatt schicken...?

Grüße Flo
Gast #7265611
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Die Belegung der Mikrofonbuchse ist bei beiden Albrechtgeräten die 
selbe, also +13,8V an dem Mittelpin 6. Die Verbindung geht von der 
Mikrofonbuchse auf das Main Board und dann über die Eingangsdrossel LT1 
zum Einschalter und von dem zur Betriebsspannungsbuchse an der Rückseite 
des Funkgerätes. Es befindet sich keinerlei Absicherung in diesem Zweig, 
was schon ein wenig bedenklich ist. Der Hersteller hätte da wenigstens 
eine selbstheilende Sicherung von etwa 100 - 200mA vorsehen können. Bei 
einem eventuellen Kurzschluss brennt dann keine Leiterbahn weg.
Es ist sicher kein schwerwiegender Fehler, aber ich kenne weder deine 
Fähigkeiten noch deinen Bekanntenkreis. Evtl. gibt es ja auch in deiner 
Nähe ein Reparaturcafe, wo man Fachleute trifft, die solche kleinen 
Fehler beheben können.

MfG
#7265615
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Florian H. schrieb:
> Robert M. schrieb:
>> Der genaue Wert ist nicht wichtig. Schalte z.B. zwei 270/330/390 Ohm
>> o.ä. in Reihe. Es geht nur darum zu erfahren ob die 12V Quelle des TRX
>> geeignet ist um das Sadelta zu speisen.
>
> Wenn das so ist, kann ich ja aigentlich auch ´ne Glühbirne (z.B. 5W)
> nehmen...?

Eher nicht, denn eine 5W/12V Lampe hat eine Stromaufnahme von 0,41A
und daraus resultiert ein Heißwiderstand von ca. 30 Ohm,
der Kaltwiderstand liegt aber wesentlich tiefer bei Raumthemperatur...
OP #7269242
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So, folgendes hat sich (schamlos) gezeigt:

Da ja eine Glühbirne (14V 3W) an der AE8000 leuchtet, und an der AE5890 
nicht, steht es wohl fest WO der Fehler ist. Nähmlich in de Albrcht 
(AE5890) höchst persönlich...

Ich werde si demnächst mal öffnen (müssen) und den betreffenden Zweig 
suchen. Laut Schaltplan (von 2011) liegen dort nur der Schalter und eben 
die Drossel LT1 in Reihe bis zum Pin 6.

Deshalb werde ich erstmal suchen (optisch) und gucken ob die betreffende 
Leiterbahn nicht evtl. sogar angekohlt ist... Wie die Verbindung zur 
Frotplatte und der darauf befindlichen Mikrofonbuchse ist muss ich auch 
prüfen...

Beim letzten QSO empfahl mir ein OM auch nach kalten Lötstellen zu 
gucken...
Wenn natürlich an den Lötstellen der Mikrofonbuchse kalte Lötstellen 
sein sollten...

Die Drossel (LT1) würde ich erstmal ausschließen, da ja NUR die 
Versorgungsspannung für´s Mikrofon zusammenbricht...

USW. USW. USW.

Gruß Flo
OP #7270571
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Servus;
hab die Albrecht heute geheilt*, das Mikrofon geht wieder, und auchg die 
Modulation ist kraftig und laut, vor allem in AM... Ein Widerstand in 
der Zuleitung von Pin 6 der Mikrofonbuchse ist hochohmig geworden, und 
hat den Strom zu weit begrenzt...

*Auf SSB ist allerdings ein Brummen/Summen/Kratzen zu hören (beim 
Senden), je nachdem wie weit man die Taste am Mikrofon reindrückt (also 
ob die Elektretkapsel Kontakt bekommt oder nicht)...

Nun stellt sich mir halt wieder diese Frage:

Einschicken oder kann ich es selber lösen?

Eine Vermutung ist dass irgendwo etwas koppelt, vielleicht wegen 
fehlender/zu wenig Masse...

Edit:
Mir fällt gerade ein, dass es mit Mikrofon (also ganz gedrückter 
Sendetaste) stärker und lauter wird. Könnte es mit der Sektion um 
Modulator, Mikrofonverstärker (wenn es für AM/FM und SSB 
unterschiedliche gibt) zu tun haben?

Wenn ich in dierekt der Mikrofonbuchse den entsprechenden Pin ("für 
Senden") mit Masse brücke, ist es ein recht sauberes Brummen/Summen, 
dass sich bei ändern der Betriebsspannung wild in der Frequenz und 
Amplitude ändert.

Gruß Flo
Gast #7271811
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Mein Vorschlag wäre, Pin 6 wieder zu unterbrechen und das Standmikrofon 
mit einer 9V-Batterie zu betreiben. Gibt es dadurch ein brummfreies 
SSB-Sendesignal? Mit welchem Netzteil wird das Funkgerät betrieben? Wie 
alt ist das Funkgerät und welchen genauen Typ und Fertigungsnummer 
besitzt es?

MfG
OP #7277866
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HabNix schrieb:
> Mein Vorschlag wäre, Pin 6 wieder zu unterbrechen und das Standmikrofon
> mit einer 9V-Batterie zu betreiben. Gibt es dadurch ein brummfreies
> SSB-Sendesignal? Mit welchem Netzteil wird das Funkgerät betrieben? Wie
> alt ist das Funkgerät und welchen genauen Typ und Fertigungsnummer
> besitzt es?
>
> MfG

Also ich will mal die Panik rausnehmen, denn: Wer misst misst Mist!

"Gemessen" hab ich mit einem SSB-fähigen Empfänger (ferner Kofferradio) 
in ca. 10m Abstand zur Antenne empfangen, bzw. "gemessen". Bei einer 
Sendeleistung von 60W PEP...

Daduch kam folgendes zu Stande:
Rückkopplungen
Übersteuerung des Empfängers
und "Nebenabstrahlungen" aus Steckern, Zuleitung Meßgeräten usw. welche 
in Zusammenspiel und Überlagerung zum Krachen auf SSB führten.

Auf dem Meßgerät (Powermeter) war aber kein Ausschlag zu vernehmen (auch 
während es kracht), und somit schloss ich: Es kann demnach gar nicht aus 
dem Sender kommen (zumindest wenn ich die Sendetate nur "teilweise" 
drücke, sodaß die Elektretkapsel noch kein Kontakt bekommt). Aus dem 
Empfänger brummte es aber, und bei "Mikrofonkontakt" koppelte es auch 
und krachte...

Also stellte ich das Radio mal weiter weg, drehte RF-Gain auf minimale 
Empfindlichkeit, und schob die Antenne komplett ein. Und höre da: 
Stille. Kein Krachen. Also wieder mal jede Menge Messfehler...

In der Albrecht selbst war ein Widerstand (4,7R) hochohmig geworden, 
denn er hatte plötzlich 1,27M. Also tauschte ich ihn durch 5R (zwei 
parallel geschaltete 10R Widerstände mit jeweils 1W). Nun funktioniert 
sie wieder wunderbar, die strombegrenzende Wirkung ist auch vorhanden, 
und die Widerstande sollten eigentlich nicht an Überlast sterben, mehr 
als 2W braucht kein Mic...

Und das besagte Krachen kam durch Rückkopplungen, Übersteuerungen und 
unter Anderem auch falsch eingestelltem BFO zu Stande...

Ich hoffe Ihr konntet mir folgen...

Gruß Flo
Gast #7278686
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Das Funkgerät wird seit über 10 Jahren produziert und immer weiter 
verbessert. Bei dem Widerstand dürfte es sich um einen 
Sicherungswiderstand handeln, der auch wieder durch einen solchen 
ersetzt werden sollte, um Schäden zu verhindern. Dieser Widerstand 
unterbricht den Stromfluss, ohne zu glühen. Er kann auch durch eine 
selbst rückstellende Sicherung wie Multifuse, Polyfuse o.ä. ersetzt 
werden, wie ich oben schon erwähnte.
https://www.vishay.com/en/product/28737/

MfG
OP #7280117
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Also hätte ich hier einen Schltplan anhängen sollen, in dem kaum noch 
etwas stimmt, weil von 2011...?

Wirklich gebraucht habe ich ihn letztenendes dann doch nicht, da er mir 
nicht zeigt WO die entsprechende Leiterbahn verläuft.

Um ´ne Polyfuse einsetzen zu können muss man den Strom kennen, der dort 
maximal zulässig ist. Aber wenn ich mir die Leiterbahn so angucke, würde 
ich ihr nicht mehr wie 100mA (allerhöchstens 200mA) zumuten (wollen), 
eher weniger...
Gast #7280721
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Wie man jetzt sehen kann, hat der Hersteller erkannt, dass man unbedingt 
eine Absicherung vorsehen muss, wenn man Folgeschäden bei Kurzschluss 
verhindern will. Eine Mikrofonbuchse soll nur einen Mikrofonverstärker, 
eventuell mit Übergabeton/ Roger Beep/ AOS, Echofunktion, eine 
Funktionsanzeige und evtl. eine aktive Klangeinstellung mit Strom 
versorgen. Daher meine geschätzte Stromaufnahme von 100 - 200mA. Bei der 
Fa. Reichelt Elektronk findest du unter Polymer-PTC eine geeignet 
60V-Sicherung zum stolzen Preis von ca. 30Cent.
Der originale Sicherungswiderstand von 4,7Ohm hat vermutlich eine 
Belastbarkeit von 0,3Watt. Wenn du wissen willst, bei welchem max. Strom 
er auslöst, kannst du das nach dem Ohmschen Gesetz gerne selbst 
ausrechnen. Lass mal 200mA über einen 4,7Ohm fließen. Dann bekommst du 
die Spannung als Ergebnis, die im Fehlerfall am Widerstand abfällt. 
Daraus kannst du die Leistung errechnen, die bei 200mA am Widerstand in 
Wärme umgesetzt wird. Ist sie größer als 0,3Watt, würde bei dem 
angenommenen Strom der Widerstand unterbrechen.
Für dein Mikrofon ist eine 9V-Blockbatterie vorgesehen und die hält 
sicherlich mehrere Monate. Daran kannst du schon erkennen, dass kein 
großer Strom fließen wird.

MfG

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