Forum: PC Hard- und Software Wann habt ihr eure Schreibmaschine durch einen Computer ersetzt?


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von Nano (Gast)


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Wodurch, also durch was für einen Rechner, Software und Drucker habt ihr 
sie ersetzt und was habt ihr damals dafür ausgegeben?
Und war es eine mechanische oder bereits eine elektronische 
Schreibmaschine mit kleinem Text LCD Bildschirm und Editierfunktion?

Und als es bereits Homecomputer gab, habt ihr da noch eine 
Schreibmaschine gekauft und sie dem Homecomputer vorgezogen?
Wenn man bedenkt, dass ein Homecomputer + Drucker über 1000 DM gekostet 
hat, dürfte die Schreibmaschine ja immerhin noch erschwinglicher gewesen 
sein.

:
von Michael B. (laberkopp)


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Nano schrieb:
> Wann habt ihr eure Schreibmaschine durch einen Computer ersetzt?

Warum, denkst du langsam darüber nach, deine Schreibemaschine zu 
ersetzen ?

Warum sollte man, sie funktioniert ohne Strom (wichtig in Zeiten der 
angekündigten black outs),

man hat keine Probleme mit eingetrockneter Tinte oder flauem Toner,

und um so weniger Einstellmöglichkeiten, um so einfacher ist die 
Bedienung, vor allem in deinem Alter langsam wichtig.

Also spar dir die Nachfrage hier, ich habe meine Schreibmaschine auch 
noch.

von Nano (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Nano schrieb:
>> Wann habt ihr eure Schreibmaschine durch einen Computer ersetzt?
>
> Warum, denkst du langsam darüber nach, deine Schreibemaschine zu
> ersetzen ?

Nein, ich frage einfach aus Neugierde.

> man hat keine Probleme mit eingetrockneter Tinte oder flauem Toner,

Nadeldrucker mit Farbband trocknen auch nicht ein.

> und um so weniger Einstellmöglichkeiten, um so einfacher ist die
> Bedienung, vor allem in deinem Alter langsam wichtig.

Ich habe noch einen 486er mit DOS, wenn ich also etwas schreiben und 
ausdrucken will und der neue Rechner zu kompliziert sein sollte, kann 
ich es damit machen.

Gegen einen Stromausfall ist er natürlich nicht gewappnet, aber dann 
stelle ich einfach die Arbeit ein.

> Also spar dir die Nachfrage hier, ich habe meine Schreibmaschine auch
> noch.

Ja, aber das war nicht meine Frage.
Ich wollte wissen, wann du von der Schreibmaschine zum Homecomputer, Mac 
oder PC gewechselt bist?

von Montag (Gast)


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Sind das Zigarrenhalter rechts und links neben der Tastatur?

Haben die früher so viel gequalmt???

von Gerhard O. (gerhard_)


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Moin,

Ich bin der Meinung, daß die Frage unglücklich formuliert war.

"Wodurch, also durch was für einen Rechner, Software und Drucker habt 
ihr
sie ersetzt?"

Mit "ersetzt" liegt der Hund begraben. Man hätte besser die Frage so 
stellen sollen:

"Wodurch, also durch was für einen Rechner, Software und Drucker habt 
ihr sie ergänzt?"

Zumindest ist es bei mir so, daß ich sie spontan z.B. zur Beschriftung 
von kleinen Ettiketten, Briefumschlägen und sonstiges Zeugs, das schnell 
gemacht werden soll. Mit dem Drucker muß man bei kleinen Sachen doch 
ziemlich herumfummeln. Bis der PC hochgefahren ist, der Drucker richtig 
eingestellt ist man mit der Schreibmaschine 10-mal schneller.

Die Schreibmaschine erzieht einen auch, daß man sich mit der Richtigen 
Buchstabierung zusammen nehmen muß, um nicht Berge an Wegwerfpapieren zu 
produzieren.

Ferner muß man zumindest bei der reinmechanischen Schreibmaschine mehr 
Kraft aufbringen und das übt die Muskeln:-)

So sehe ich das,
Gerhard

von Nano (Gast)


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Gerhard O. schrieb:
> Zumindest ist es bei mir so, daß ich sie spontan z.B. zur Beschriftung
> von kleinen Ettiketten, Briefumschlägen und sonstiges Zeugs, das schnell
> gemacht werden soll. Mit dem Drucker muß man bei kleinen Sachen doch
> ziemlich herumfummeln. Bis der PC hochgefahren ist, der Drucker richtig
> eingestellt ist man mit der Schreibmaschine 10-mal schneller.

Ok, gibt natürlich Ausnahmen, daran habe nicht gedacht.
Für Etiketten gibt's heutzutage auch extra Etikettendrucker.

Kleine Sachen mache ich mit LibreOffice Impress (das Gegenstück zu MS 
PowerPoint). Da platziere und ziehe ich eine Textbox in der gewünschten 
Größe an der richtigen Stelle und schreib den Text dann rein. 
Anschließend wird das ganze auf dem normalen Drucker ausgedruckt.

Aber jeder kann es natürlich so machen, wie es für ihn am besten ist.

> Die Schreibmaschine erzieht einen auch, daß man sich mit der Richtigen
> Buchstabierung zusammen nehmen muß, um nicht Berge an Wegwerfpapieren zu
> produzieren.

Das ist richtig. Der Computer hat aber den großen Vorteil, dass man den 
Text mehrmals umformulieren kann und sogar noch Text zwischendrin 
einfügen kann. Für mich wäre die Schreibmaschine daher nichts, da 
müssten die Computer schon für immer ausfallen.

> Ferner muß man zumindest bei der reinmechanischen Schreibmaschine mehr
> Kraft aufbringen und das übt die Muskeln:-)

Kann dich da verstehen, ich selbst brauche das nicht, ich habe ein 
Klavier. Seit vielen Jahren gibt es auch MIDI Keyboards mit 
Hammerschlagmechanik.

von michael_ (Gast)


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Nano schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Nano schrieb:
>>> Wann habt ihr eure Schreibmaschine durch einen Computer ersetzt?
>>
>> Warum, denkst du langsam darüber nach, deine Schreibemaschine zu
>> ersetzen ?
>
> Nein, ich frage einfach aus Neugierde.Sehr zu bezweifeln.

Nein, deine Fragen kommen im Wochentakt.
Eigentlich weißt du doch alles.
So fragt man Leute aus.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Naja, ich bin froh, daß ich meine Brother (Reise) Schreibmaschine, ein 
Geschenk meiner Großmutter, aus meiner Jugend (14J) noch 
funktionstüchtig in Verwahrung habe. Ab und zu brauche ich sie 
tatsächlich. Es ist erstaunlich, daß sie noch ordentlich funktioniert.

Andrerseits könnte man die Frage nochmals anders formulieren:

"Verwendet ihr neben dem PC noch eine Schreibmaschine für spezielle 
Sachen?"

Das würde die Perspektive realistischer treffen, da elektronisches 
Publizieren Mainstream ist. Ich weiß durchaus die Möglichkeiten, die SW 
bietet, zu schätzen.

: Bearbeitet durch User
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Nano schrieb:
> Und war es eine mechanische oder

Hallo, es war etwa in 1997 vielleicht als der heilige HP Laserjet 6L ins 
Haus kam, damals für 800 DM im Fachgerschäft mit Beratung gekauft, da 
ich damals noch extrem dumm war.

Schreibmaschinen waren bereits lange out und ich war einer der Letzten, 
die nicht schon per 24er-Nedelducker alles erledigen konnten, somit 
mußte als statussymbo der Laserjet her.

Er steht heute noch im Musum herum, ganz kaputt ist er nicht, aber mit 
dem billigen NAchfülltoner hat er nie mehr richtig gedruckt. Die 
Gummirollen dürften inzwischen nicht mehr rund sein.

Die Schreibmaschine von damals wird noch irgendwo stehen. Ob sie vom 
Sperrmüll oder Flohmarkt damals war, weiß ich nicht mehr.

Der PC war zuerst ein 286er mit zwei 30 MB MFM-Platten, der aber bald 
durch einen 386er ersetzt wurde. Wieviel MHz oder DX oder SX weiß ich 
bei der vielzahl an PCs hier im Labor nicht mehr genau.

Später kam noch die Rakete, der 486 DX 133 hinzu, da lief es erstmals 
richtig gut. Das waren allesamt bereits ausrangierte Gerätschaften oder 
nachträglich eingebaute Motherboards, da früher das Kram arg teuer war. 
Von 8 MB Ram habe ich lange geträumt.

Noch spätere Boliden wie der Pentium 90 oder der AMD K6 rundeten den 
Reigen ab, der Laserjet 6L blieb.

Als die "Dinger" dann 2 GHz hatten, verabschiedete sich der Drucker 
dezent ins Museum, wo er als Muse herumsteht.

mfg

: Bearbeitet durch User
von Re D. (re_d636)


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Das ist Digitalisierung auf deutsch!

von Hp M. (nachtmix)


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> Wann

 ca. 1980

Nano schrieb:
> durch was für einen Rechner, Software und Drucker
Redactron R-II, proprietär, Remington Kugelkopf oder Qume Typenrad.


> was habt ihr damals dafür ausgegeben?

Nix, ich habe sogar Geld dafür bekommen mich mit den Maschinen zu 
beschäftigen. Der Preis für so ein System dürfte in der Gegend von 
50.000 DM gelegen haben.


Nano schrieb:
> mit kleinem Text LCD Bildschirm

Mit grosser grüner CRT.

von Nano (Gast)


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michael_ schrieb:
> Nano schrieb:
>> Michael B. schrieb:
>>> Nano schrieb:
>>>> Wann habt ihr eure Schreibmaschine durch einen Computer ersetzt?
>>>
>>> Warum, denkst du langsam darüber nach, deine Schreibemaschine zu
>>> ersetzen ?
>>
>> Nein, ich frage einfach aus Neugierde.

> Sehr zu bezweifeln.
> Nein, deine Fragen kommen im Wochentakt.

Das tun sie nicht. In den letzten 3 Monaten waren es gerade einmal 2 
Fragen dieser Art!

Feststellen kann ich aber, dass du unter jeder Frage von mir 
rumnörgelst, wenn ich so eine stelle.

> Eigentlich weißt du doch alles.
> So fragt man Leute aus.

Nein, ich weiß nicht, wann du das letzte mal eine Schreibmaschine 
benutzt hast und gegen was du sie ersetzt hast.

von Nano (Gast)


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Hp M. schrieb:
>> Wann
>
>  ca. 1980
>
> Nano schrieb:
>> durch was für einen Rechner, Software und Drucker
> Redactron R-II, proprietär, Remington Kugelkopf oder Qume Typenrad.

Dazu gibt's noch gar keinen Wikipedia Artikel, aber ich habe das hier 
gefunden:

https://www.theregister.com/2018/12/13/evelyn_berezin_obituary/

Die Frau hat Redactron wohl gegründet.


>> was habt ihr damals dafür ausgegeben?
>
> Nix, ich habe sogar Geld dafür bekommen mich mit den Maschinen zu
> beschäftigen. Der Preis für so ein System dürfte in der Gegend von
> 50.000 DM gelegen haben.

Bei dem Preis muss die Maschine aber doch sicher eine besondere Aufgabe 
erfüllt haben, damit sie sich rechnet damit Briefe und sonstige Texte zu 
drucken.
War sie eventuell für Serienbriefe?

von Hp M. (nachtmix)


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Nano schrieb:
> War sie eventuell für Serienbriefe?

Auf jeden Fall.
Die meisten Kunden bei uns waren Regierungsstellen und einige namhafte 
Industrieunternehmen aus unterschiedlichen Branchen.
Hier kannst du so ein Teil sehen: 
https://www.jewoftheweek.net/tag/redactron/
Die in der Anzeige abgebildete Maschine war wohl mit zwei 
Magnetbandkasetten ausgerüstet, aber man konnte statt dessen auch bis zu 
drei 5.25" Floppy-Laufwerke einbauen oder beides mischen.

von Helge (Gast)


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Das muß 1985 gewesen sein, zum Bewerbungen schreiben.

Beim Völkner gabs CBM620 aus der Vorserie (150DM), einen Adapter (30DM) 
für die gelbe 1541 Floppy vom VC20, und ein nacktes 12" Monitorchassis, 
grün, mit Kabelbindern auf der Transportpappe (20DM). Brauchte 
selbstgebauten Adapter FBAS auf Video+sync und 12V-Netzgerät. Drucker 
war ein Typenraddrucker, den Commodore von robotron zukaufte (500DM).
Der Wagen des Druckers war so schwer und schnell, daß mir der Drucker 
ein Schwerlastregal aus der Wand riß. Schreibprogramm gabs nix, ich 
hatte mir was selbst verhackstückt.

Das ganze, nebst Zubehör, die vorhandene Floppy eingerechnet, gut 
1.000DM. Die 9060 Festplatte hab ich nie zum laufen gebracht, gabs 
gebraucht ohne Garantie für 100DM. Da war was faul auf dem SCSI-MFM 
Board.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Ende Achtziger, ein Amiga 500 und ein Star LC24.
Die 52MB-SCSI-Platte plus Controller hat schlanke 1500DM gekostet.
Damit ging schonmal WYSIWYG, tolle Schriften und auch Grafiken, und 
schwupps wurde das Ding für alle möglichen Grußkarten und 
Geburtstags/Hochzeitssprüche eingesetzt, wo vorher noch nur "sauber 
abschreiben" Standard war.

Hab danach (Mitte 90er) direkt den Sprung auf einen Pentium gemacht, 
Multiplikator 3x30MHz auf 4x25MHz overclocked, eine Rakete!

: Bearbeitet durch User
von Heinz B. (Firma: Privat) (hbrill)


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Ich hatte damals, glaube so etwa 1974 , in der Handelsschule
etwa 120 Anschläge pro Minute geschafft. Das war damals auf
so einer großen alten Triumph sehr gut, also Note 1. Und das
auch noch oft ohne Fehler. Heutzutage würde man lahme Ente dazu
sagen. In Steno (keine Eilschrift) waren es, glaube ich etwa
80 -100 Silben pro Minute. Wir hatten da auch schon 10minütiges
Leistungsschreiben.

Das waren damals meine Lieblingsfächer.

: Bearbeitet durch User
von rbx (Gast)


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Nano schrieb:
> Wenn man bedenkt, dass ein Homecomputer + Drucker über 1000 DM gekostet
> hat, dürfte die Schreibmaschine ja immerhin noch erschwinglicher gewesen
> sein.

Hm, ja, aber man konnte mit der Schreibmaschine weder Asteroids oder 
ähnliches zocken, noch tapetenweise Pi-Nachkommastellen ausdrucken.
Außerdem war auch programmieren angesagt, deswegen gab es viele 
Basic-Schulungen.

von Émile (Gast)


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1986 habe ich mir einen P6 geleistet. Damit war das Thema 
Schreibmaschine für mich erledigt, obwohl ich noch eine Typewriter 
Selectric im Schrank stehen habe. In der von den ganzen Preppern 
herbeigesehnten Dauerdunkelflaute bringt die natürlich auch nichts, aber 
ich habe auch eine Handvoll Ikea-Bleistifte und einen Anspitzer ...

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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rbx schrieb:
> Nano schrieb:
>> Wenn man bedenkt, dass ein Homecomputer + Drucker über 1000 DM gekostet
>> hat, dürfte die Schreibmaschine ja immerhin noch erschwinglicher gewesen
>> sein.
>
> Hm, ja, aber man konnte mit der Schreibmaschine weder Asteroids oder
> ähnliches zocken, noch tapetenweise Pi-Nachkommastellen ausdrucken.

Letzteres geht auch mit der Schreibmaschine, sofern man einen Affen und
genügend Zeit hat:

  https://en.wikipedia.org/wiki/Infinite_monkey_theorem

Details bzgl. π sind in diesem Abschnitt erläutert:

  https://en.wikipedia.org/wiki/Infinite_monkey_theorem#Almost_surely

Beitrag #7263185 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


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Émile schrieb:
> 1986 habe ich mir einen P6 geleistet.

Was ist ein P6?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Manfred schrieb:
> Was ist ein P6?

NEC Nadeldrucker, iirc.
Bei mir wurde es 1987 der ImageWriter.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7263233 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lach (Gast)


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Schreibmaschine? Wie alt seid ihr? Ich dachte eigentlich mit Ü50 wäre 
ich alt genug für dieses Forum. Schreibmaschinen kenne ich nur aus 
Filmen. Hier werden wieder Geschichten von vor dem Kriech erzählt.

von Kolja L. (kolja82)


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Für ne Schreibmaschine hatte ich noch nie eine Verwendung. Aber mein 
erster Rechner war ein 286er mit MS DOS und ner Turbo Taste. Von der ich 
bis heute nicht nicht weis, warum man sie nicht drücken sollte...

von oldi (Gast)


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Lach schrieb:
> Ich dachte eigentlich mit Ü50 wäre
> ich alt genug für dieses Forum.

Nein, sicher nicht.
Mit 50 bist du in diesem Forum definitiv ein Jungspund und noch grün 
hinter den Ohren.

von oldi (Gast)


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Kolja L. schrieb:
> Für ne Schreibmaschine hatte ich noch nie eine Verwendung. Aber
> mein
> erster Rechner war ein 286er mit MS DOS und ner Turbo Taste. Von der ich
> bis heute nicht nicht weis, warum man sie nicht drücken sollte...

Ich habe die Taste gedrückt und ich lebe noch.

von (prx) A. K. (prx)


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Lach schrieb:
> Schreibmaschine? Wie alt seid ihr?

Alt genug, um in der Schule einen Schreibmaschinenkurs belegt zu haben.

von Percy N. (vox_bovi)


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(prx) A. K. schrieb:
> Alt genug, um in der Schule einen Schreibmaschinenkurs belegt zu haben.

War der verbindlich? Bei uns wurde noch nicht einmal einer angeboten.

Dafür gahörte früher zum zweiten juristischen Staatsexamen eine Prüfung 
in Stenographie.

Beitrag #7263329 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Nano (Gast)


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Émile schrieb:
> 1986 habe ich mir einen P6 geleistet. Damit war das Thema
> Schreibmaschine für mich erledigt,

Wofür steht das P6?

Falls du den Nachfolger der ersten Pentiumprozessoren meinst, die 
erschienen, wie bspw. der Pentium Pro und Pentium 2, erst 10 Jahre 
später, also Ende 1995 und 1997.

von Nano (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Was ist ein P6?
>
> NEC Nadeldrucker, iirc.
> Bei mir wurde es 1987 der ImageWriter.

Ah danke, hätte den Thread vor dem Schreiben doch zu Ende lesen sollen.

Lach schrieb:
> Schreibmaschine? Wie alt seid ihr? Ich dachte eigentlich mit Ü50 wäre
> ich alt genug für dieses Forum. Schreibmaschinen kenne ich nur aus
> Filmen. Hier werden wieder Geschichten von vor dem Kriech erzählt.

Ein Computer wurde erst in den 90ern zum standardmäßig vorhandenen 
Haushaltsgerät in nahezu allen Familien. Ausnahmen gab's natürlich da 
auch noch, aber das war dann eher eine bewusste Entscheidung bzw. 
Desinteresse und nicht, weil die Geräte zu teuer seien.

In den 80ern hatte das noch nicht jeder.

Kolja L. schrieb:
> Für ne Schreibmaschine hatte ich noch nie eine Verwendung. Aber mein
> erster Rechner war ein 286er mit MS DOS und ner Turbo Taste. Von der ich
> bis heute nicht nicht weis, warum man sie nicht drücken sollte...

Die Turbotaste ist eigentlich dem Marketing zum Opfer gefallen.
Man hätte sie Bremstaste nennen und ihre Funktion invertieren sollen.
D.h. wenn die Bremstaste eingedrückt war, dann sollte die Taktrate 
halbiert werden und wenn sie nicht gedrückt war, sollte der Rechner bei 
normaler Taktrate laufen.
In der Realität war es leider genau umgekehrt, sie musste gedrückt sein, 
damit die CPU bei normalem Takt lief und wenn sie nicht gedrückt war, 
lief der Prozessor bei halbem Takt. Das Wort "Turbo" war somit eine 
Irreführung, da die CPU damit nicht über den Normaltakt hinaus schneller 
wurde.

Die Funktion war eigentlich dazu da, alte zeitkritische XT Programme 
nicht zu schnell ablaufen zu lassen, so dass man sie auf dem 286er noch 
nutzen konnte. Stromsparen konnte man damit übrigens nicht.
Später gab es dafür Softwarebremsen wie slowdown, die die CPU als TSR 
Programm extra Runden drehen ließen, ab da war die Taste dann nicht mehr 
nötig.

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> War der verbindlich? Bei uns wurde noch nicht einmal einer angeboten.

Freiwillig natürlich. Um das anbieten zu können, muss man entsprechend 
ausgerüstet sein.

von Andreas S. (marais)


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Ich finde die Frage gar nicht uninteressant.
Ich habe schon früh Maschineschreiben auf einer mechanischen 
Schreibmaschine gelernt, und hatte dann Anfang der 80er eine brother 
CE-61 mit dem IF-50 Interface (Centronics und RS-232). Damit konnte ich 
Serientexte mit einem C128D raushauen; ich erinnere mich, damit mal in 
kurzer Zeit ein Dutzend Bewerbungen für ein Praktikum geschrieben zu 
haben.
Word hat diese Art von Maschine nicht gut unterstützt, so dass die 
Schnittstelle nicht allzuoft zum Einsatz kam.

1989 habe ich einen HP LaserJet II gekauft, der übrigens immer noch 
läuft. Zu der Zeit hatte ich bereits einen PC; ich behaupte, es war ein 
386. Die Kombination hat dann die Schreibmaschine ersetzt. Sie liegt 
immer noch irgendwo rum.

von Thomas S. (doschi_)


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Leute, regt euch nicht auf.
Ihr habe es hier mit einem von Andreas programmierten (Nano-)Bot, und 
nicht mit einer Person zu tun.

Das Muster der Beiträge deutet darauf hin, dass dieser (gar nicht mal so 
schlecht programmierte) Bot dazu dient, Traffic im Forum zu generieren.

Per Mail an Andreas (webmaster (at) mikrocontroller.net) könnnt ihr alle 
Fragen vorschlagen, die dann random als Threads vom Nano-Bot hier 
irgendwann einmal auftauchen werden.

Ich bin auf eure Anregungen gespannt.
Viel Spaß damit!

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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Ich hab noch nie eine Schreibmaschine besessen.
Ich kann mich erinnern, daß es mal elektronische Schreibmaschinen gab, 
die ein paar Zeilen speichern und editieren konnten. Kurz bevor der 
Schreibmaschinenabsatz völlig zusammengebrochen ist.

von Max M. (prokrastinator)


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Nano schrieb:
> Ich habe noch einen 486er mit DOS
Warum wundert mich das nicht?

Aber schön das Du das bestätigst.
Wird sich als nützlich erweisen wenn Du in anderen Threads mal wieder so 
flammende Reden gegen Win führst.
Dino...

von Cyblord -. (cyblord)


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Nano schrieb:
> Wenn man bedenkt, dass ein Homecomputer + Drucker über 1000 DM gekostet
> hat, dürfte die Schreibmaschine ja immerhin noch erschwinglicher gewesen
> sein.

Wann soll das gewesen sein? Das wäre günstig. Anfang der 90er hat man 
für ein 486er System komplett gerne mal 4000 DM bezahlt.

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Nano.

Nano schrieb:
> Wodurch, also durch was für einen Rechner, Software und Drucker habt ihr
> sie ersetzt und was habt ihr damals dafür ausgegeben?

So 1985. Ersetzt durch einen Atari ST.

> Und war es eine mechanische oder bereits eine elektronische
> Schreibmaschine mit kleinem Text LCD Bildschirm und Editierfunktion?
>

Nein, das war so ein altes schwarzes Gußteil, aus den 20er Jahren. Die 
Gummiwalze war komplett hart geworden, damit stanzte man schon Os und 
Nullen aus. ;O)

> Und als es bereits Homecomputer gab, habt ihr da noch eine
> Schreibmaschine gekauft und sie dem Homecomputer vorgezogen?
> Wenn man bedenkt, dass ein Homecomputer + Drucker über 1000 DM gekostet
> hat, dürfte die Schreibmaschine ja immerhin noch erschwinglicher gewesen
> sein.

Ausgedruckt habe ich noch nie viel. Papier kann man am Rechner nicht 
durchsuchen......

Ich habe aber noch lange später eine kleine billige Reiseschreibmaschine 
mit Plastikgehäuse verwendet. Die ließ sich einfacher mitnehmen als der 
Atari mit allem drum und dran.

Mit Papier und Bleistift schreibe ich heute noch viel, wenn ich 
unterwegs bin. Mit Tabletts werde ich nicht so richtig warm, und Labtops 
sind da, wo ich mich bewege, auch oft zu unhandlich. Aber eine 
Schreibmaschine verwende ich nicht mehr.

Es gibt aber noch Leute, auch jüngere, die mit einer Schreibmaschine 
schreiben: https://forum.tintenzirkel.de/index.php?topic=26893.0


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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Kolja L. schrieb:
> ein 286er mit MS DOS und ner Turbo Taste. Von der ich
> bis heute nicht nicht weis, warum man sie nicht drücken sollte...

Die Taste war immer gedrückt, nur hat man sie betätigt, wenn man ein 
Spiel langsamer spielen wollte...

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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(prx) A. K. schrieb:
> Alt genug, um in der Schule einen Schreibmaschinenkurs belegt zu haben.

DAS hätte ich mir in meiner Schule gewünscht!! Stattdessen saßen wir 
dort ab, um Lebensfremdes zu pauken. :((

Die erste Hausarbeit im Studium umfasste 15 Schreibmaschinenseiten, 
getippt mit zwei Fingern auf einer klapprigen mechanischen 
Reiseschreibmaschine. Auuua!

So lautete ein Beschluss, dass eine andere Schreibmaschine her muss.

Es wurde eine ausrangierte elektrische Kugelkopfmaschine von IBM. Geiles 
Teil. Erleichtere das Schreiben sehr, alldieweil ich nun autodidaktisch 
das Zehn-Finger-System übte. Wer erinnert sich noch stolz an das lange 
Wort "Kaffeelöffel", das bis auf das "e" aus der Grundstellung 
geschrieben werden kann?

Dann nahte die Examensarbeit, ein anderes Kaliber, > 100 Seiten, immer 
was umschmeißen, Fußnoten... Das war dann im Jahr 1992 der Augenblick, 
Geld in die Hand zu nehmen und einen 386DX mit Windows 3.0 + 
Laserdrucker HP 3p anzuschaffen. Er diente anschließend mehreren 
Kommilitonen für deren Arbeiten. Relativ neu war Word für Windows - ich 
glaube Version 2.0 - mit WYSIWYG. Klasse!

Den 386er mit 105 MB Festplatte (Festplatte kostete alleine rd. 1.000,00 
DM!) und Röhrenmonitor wollte ich viele Jahre nutzen. Aber schon nach 
rund fünf Jahren war er hoffnungslos veraltet. Den Drucker gibt es noch, 
weiß aber nicht, ob er noch funktioniert.

Percy N. schrieb:
> Dafür gehörte früher zum zweiten juristischen Staatsexamen eine Prüfung
> in Stenographie.

Das ist ja lustig. Kann mir vorstellen warum, habe aber nie davon 
gehört...

von Christian M. (likeme)


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1992 habe ich meinen ersten PC (486) bei Escom für 3000 Mark erworben. 
Dann flog das Teil in den Schrott!

von Peter N. (alv)


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Helge schrieb:
> Drucker
> war ein Typenraddrucker, den Commodore von robotron zukaufte (500DM).

Nicht ganz...
Die Mechanik stammte von Robotron, C= hat eigene Elektronik eingebaut.
Ein Mehrprozessorsysten, Vorläufer von µCs. Eine CPU zum Steuern von 
allem, jeweils eine CPU für Walze, Wagen und Typerrad...

von Dirk O. (dirk_sdr)


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Mein erster "Schreibmaschinenersatz" war 1980 der Apple ][ Plus

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Apple_II

mit orange-schwarzem Röhrenmonitor, später einem 5 1/4 Zoll Floppy Disk 
Laufwerk und 80-Zeichen-pro-Zeile Nadeldrucker.
1982 habe ich mir dann einen Apple ][ Clone Bausatz gekauft und 
aufgebaut (riesige Leerplatine und jede Menge gesockelte Logik- und 
Speicher-ICs zum Einlöten). Das BIOS konnte man selbst flashen 
(UV-löschbare EEPROMs), so dass ich z.B. die deutschen Umlaute ins BIOS 
"eingebaut" habe.
P.S.: meine letzte (Reise-)Schreibmaschine aus den 70ern habe ich 
noch... Das Farbband ist aber trocken.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)



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Meine Typenrad-Schreibmaschine von der Quelle habe ich immer noch und 
fülle damit gelegentlich Überweisungsformulare aus. Die lassen sich 
schlecht in einen Laserdrucker einlegen und auch noch ein 
Durchschlagexemplar produzieren. Leider halten sich die Ersteller von 
diesen Formularen nicht an gleichmäßiges Raster, 10/12/15 Zeichen pro 
Zoll, sondern variieren es sogar im selben Vordruck.

Die hat praktisch von Anfang an (1982) eine nachträglich eingebaute 
Centronics-kompatible Parallelschnittstelle, bestehend aus einem Eprom 
und ein paar Analogschaltern parallel zur Tastaturmatrix. Leider war 
mein erster Texteditor (im AIM-65) auf 60 Zeichen pro Zeile beschränkt, 
das war etwas wenig. Die Texte musste ich auf Compact-Cassette 
abspeichern.

Die Beschaffung der Farb- und Korrekturbänder dürfte allmählich ein 
Problem sein.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)



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Das Centronics-Interface stammte von einer Firma Systech in 
Braunschweig, 194 DM habe ich dafür ausgegeben. Natürlich habe ich alles 
dokumentiert, incl. Foto der Platine im Durchlicht und Schaltplan.

Ein Thermodrucker mit 20 Char./Zeile war im AIM-65 eingebaut, ausserdem 
habe ich einen LO-15 Fernschreiber für Rattatta-Ypsilon (RTTY=radio 
teletype).
Einen Nadeldrucker (Seikosha GP100A) hatte ich erst später, von der 
Druckqualität ein Rückschritt, Lärmentwicklung ebenfalls. Noch später am 
Atari 1040ST einen Star NL10, um die 600 DM. Erst Laserdrucker 
erreichten wieder das saubere Druckbild der Typenradschreibmaschine.

>In den 80ern hatte das noch nicht jeder.
meinen ersten programmierbaren Taschenrechner HP25 hatte ich 1976, im 
gleichen Jahr den Fortran-Kurs https://de.wikipedia.org/wiki/HP-25 der 
läuft immer noch, und 1979 meinen ersten Heimcomputer Rockwell AIM-65 
mit 4k RAM und 8K ROM. Ach ja 1970 den Kosmos Spielcomputer Logikus, 10 
Schiebeschalter und Glühlämpchen. Damit lernte ich Boolsche Algebra 
kennen.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Cyblord -. schrieb:
> Wann soll das gewesen sein? Das wäre günstig. Anfang der 90er hat man
> für ein 486er System komplett gerne mal 4000 DM bezahlt.

Mitte der 80er höttest Du dafür kaum ein Z80-CP/M-System bekommen, schon 
gar nicht mit Laufwerken, Monitor, Tastatur, Drucker + SW.

von Cyblord -. (cyblord)


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Percy N. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Wann soll das gewesen sein? Das wäre günstig. Anfang der 90er hat man
>> für ein 486er System komplett gerne mal 4000 DM bezahlt.
>
> Mitte der 80er höttest Du dafür kaum ein Z80-CP/M-System bekommen, schon
> gar nicht mit Laufwerken, Monitor, Tastatur, Drucker + SW.

Genau deshalb finde ich die angegebenen 1000 DM merkwürdig.

Anfang der 2000er, dann aber wohl eher in EURO, käme das vielleicht hin. 
Da hatte MediaMarkt einige günstige Komplettsysteme im Angebot. Kurz 
darauf dann der Boom bei Aldi und Co. mit Medion. Das ist aber alles 
noch nicht so lange her. Und DM passt da nicht.

: Bearbeitet durch User
von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich dachte, das war damals Naturgesetz "Ein aktueller Computer kostet 
2000 DM".

von Cyblord -. (cyblord)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich dachte, das war damals Naturgesetz "Ein aktueller Computer kostet
> 2000 DM".

Eine Zeitlang war das tatsächlich so.

von Percy N. (vox_bovi)


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Cyblord -. schrieb:
> Genau deshalb finde ich die angegebenen 1000 DM merkwürdig.

Sei nicht so streng; er hatte wohl nur darauf hinerisen wollen, dass 
eine Schreibmaschine deutlich inter dem Einstandspreis für Datentechnik 
zu haben war.

Manche Schreibmaschinen waren schön billig damals und hatten ein 
herrliches Schriftbild. Die große Ernüchterung kam regelmäßig dann, wenn 
erstmals ein neues Farbband nachgekauft werden musste, was häufig 
überraschend schnell der Fall war.

von A. S. (achs)


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Cyblord -. schrieb:
> Genau deshalb finde ich die angegebenen 1000 DM merkwürdig.

Nein. Anfang der 90er reichte auch ein Atari, ein 286 oder gar ein XT. 
Und 9-Nadler mit Endlospapier waren akzeptiert. Auch wenn das nie schön 
war.

1000 DM war OK, aber halt viel mehr als 200 für eine Olympia.

von E34 L. (nostalgiker)


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Percy N. schrieb:
> Die große Ernüchterung kam regelmäßig dann, wenn
> erstmals ein neues Farbband nachgekauft werden musste, was häufig
> überraschend schnell der Fall war.

Das war der Nachteil der Carbon-Einwegbänder. Schriftbild wie aus dem 
Laserdrucker, aber halt nur einmal verwendbar. Und Datenschutz war auch 
nicht ohne.. immerhin konnte man auf dem "verbrauchten" Band alles je 
geschriebene (in Spiegelschrift) lesen. Nicht gut für Kanzleien oder 
Arztbriefe.

Die Textilbänder hatten zwar eine weniger scharfe Schrift, konnten aber 
nachgetränkt werden. Meine Schreibmaschine konnte beide Sorten Bänder.

Lange her ;)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Ich hatte in den 80er Jahren eine Zeitlang einen geschenkten Weitformat 
Traktor 132Ch x 5x7 Matrix Nadeldrucker der Fa. Centronics. So laut beim 
drucken, daß man glaubte eine Flugzeugturbine zu hören. Der DC-Motor 
drin hatte der Größe nach bestimmt 200W Nennleistung. Reingreifen im 
Laufenden Betrieb hätte ich mich nicht getraut um nicht die Finger zu 
zerquetschen. Zum Formatieren der Abstände war auf der linken Seite ein 
endloses Lochband angebracht. Funktionierte tadellos. Als "PC" diente 
mir ein HP-71B mit Parallel-Port Adapter(HP-IL). Damit druckte ich meine 
Programm Quellen aus. Da war kein Mikroprozessor drin. Nur ein oder zwei 
LSIs und viele TTL ICs. Schien für eine Ewigkeit für Computerzentren 
gebaut zu sein. Hat ihm aber trotzdem gegen den Zahn der Zeit nichts 
genützt:-)

Ja, das waren noch Zeiten...

Eventuell mußte er einem 9 und 24 Pin Epson Nadeldrucker weichen.

von Percy N. (vox_bovi)


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A. S. schrieb:
> Und 9-Nadler mit Endlospapier waren akzeptiert.

Vielleicht für Programmlistings. Für Korresponfenz allenfalls 
ausnahmsweise; selbst für Lieferscheine o.ä. stellte man sich damals 
lieber einen P 6 oder besser P 7 + hin, der nackt schon mehrere tausend 
DM kostete; dazu dann noch die obligatorische Lärmschutzhaube.

Was irdentlich aussehen sollte,  verlangte nach Typenrad ider Kugelkopf, 
was es beides als Schreibmaschine gab. Oder eben die klassische 
Schreibmaschine mit Typenhebeln.

Laserdrucker wurden erst ab Win 3.1 interessant, ließen sich als 
non-impact-printer aber nicht für Dokumente mit Durchschlägen einsetzen.

von Kolja L. (kolja82)


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Nano schrieb:
> Die Funktion war eigentlich dazu da, alte zeitkritische XT Programme
> nicht zu schnell ablaufen zu lassen, so dass man sie auf dem 286er noch
> nutzen konnte. Stromsparen konnte man damit übrigens nicht

Danke, nach über 20 Jahren eine Antwort auf diese Frage 🥰

von U. B. (pasewalker)


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> Wann habt ihr eure Schreibmaschine durch einen Computer ersetzt?

Nachdem ich nach Einführung der Lochkarte dreimal
ein falsches Rauchzeichen eingegeben hatte.             ;-)

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