Keine Zeit für nichts

Gast #7265439
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Wieder etwas aus dem Leben eines Ingenieures - zur Freitagsbelustigung:

Die neueste Form der Projektverhandlung:

1) Anfang November meldet sich Firma Schlumpf*1) und sucht im Auftrag 
der Firma KDEM*1)2) ganz dringend nach einem Ingenieur für ihre 
Spezialaufgabe, da schon möglichst Mitte November einsteigt, weil die 
Aufgabe sowas von dringend ist und sofort angegangen werden muss. Der 
freiberufliche Spezialist sendet Firma Schlumpf Angebot und Konditionen

2) 15 Tage vergehen, ohne das etwas passiert.

3) Firma Schlumpf meldet sich und will umgehend sofort einen Termin für 
ein Interview in 3 Tagen vereinbaren. Freiberufler bestätigt einen der 
Vorschläge und recherchiert, dass die Firma KDEM sich in der Tat mit 
sehr kleinen und leuchtenden Sachen befasst wofür er zufällig Wissen 
hat, weil er gerade ein Projekt fertiggestellt hat, wo so etwas als 
Nebenthema vorkam und er sich über das, was er normalerweise macht, 
einarbeiten musste.

4) Freiberufler erwartet ein gut passendes Projekt und erwartet den 
Termin, um Firma KDEM die freudige Nachricht zu überbringen. Einen 
Arbeitstag vor dem Termin meldet Firma Schlumpf sich zurück, dass der 
Termin plötzlich nicht geht. Warum, bleibt offen.

5) Freiberufler bietet auf Anfrage mehrere Termine in derselben Woche 
an, darunter mehrere Blöcke bis zum Abend open Ende an drei 
aufeinanderfolgenden Tagen DERSELBEN Woche, des ursprünglichen Termins.

6) 1 Tag vergeht an dem nichts passiert.

7) Firma Schlumpf meldet, dass man beim Team KDEM zu diesen Zeiten keine 
Zeit haben werde und der Entwicklungsleiter hat gar keine Zeit und auch 
andere haben schon gleich überhaupt nie nicht keine Zeit - jo mei! 
Obendrein sei das Angebot zur Seite gelegt worden (offenbar wegen der 
Unflexibilität des Freiberuflers) und man würde es wieder aufgreifen, 
wenn Lust besteht.

Man solle so lange warten. Aha!

8) Der Freiberufler schaut sich nochmals die Webseite und die Einladung 
zum Gespräch an, googelt einige Namen und findet XING- sowie LinkedIN 
Profile. Die dortigen Namen und Bildchen lassen wiederum Vergleiche mit 
den Personen auf Facebook zu, die diesen Namen und das gleiche Bildchen 
haben und was findet Tante Google?

Ingenieur "M"*1) von KDEM hat sich mit Freunden zum Fussballgucken 
verabredet, weil die eigene Mannschaft spielt und twittert fröhlich, 
dass die halbe Abteilung früher Schluss macht, weil auch andere Leutz 
dort ihre Mannschaften schauen wollen, besonders der "fussballverrückte" 
G*1)

Nun gut, schauen wir, wie die Spiele laufen. Wenn dann die KDEM am 
übernächsten Montag oder, wann auch immer, die Suche nach Ingenieuren 
wieder aufnimmt, wünschen wir ihr viel Glück, einen passenden 
Spezialisten zu finden. Da gibt es bestimmt ganz viele im Markt und die 
sind auch sicher ganz scharf drauf, noch schnell vor Weihnachten ein 
paar Stunden zu schieben. Die haben sich nur bisher vor Ehrfurcht nicht 
blicken lassen. :-)  ... wobei der schlumpfige Vermittler inzwischen hat 
durchblicken lassen, dass die Firma wohl auf mich gekommen war, weil sie 
zwei Wochen nichts anderes (Billigeres) hat finden können, aber was weis 
der schon.

Als Schlusspointe:

9) Der Freiberufler hat die KDEM auf seine Liste mit den bekannten 
Firmen eingtragen, den Sachverhalt vermerkt und ein dickes Minus 
dahinter notiert. Ein weiteres Minus bekommt der Schlumpf. Und in 
einigen Tagen wird der potenzielle Kunde bei der Freiberuflerplattform 
auf die schwarze Liste gesetzt.* 3)

Oder mal schauen, ich warte mal ab, eventuell kommen sie doch noch 
gekrochen. Dann allerdings werden 2023er Preise (+5%) veranschlagt.


-----------------
* 1= Namen redaktionell geändert
* 2= KDEM = (Kleinst-Denkbarste-Energie-Menge)
* 3= die gibt es tatsächlich.
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Beitrag #7265523 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7265722 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7265840 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7266104
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Da Baby schrieb:
> Richtig. Wenn man nichts kann

Nö, wenn man seine Zeit mit Geldverdienen verbringen möchte, und einem 
sein Können und seine Zeit zu schade ist, Acquise zu betreiben und 
"schlaue" Steuerspartipps auszunutzen.

Dann ist man zwar nicht Zielgruppe der Steuerhinterzieherpartei "FDP", 
kann aber problemlos morgens in den Spiegel gucken.

Als Heißdüse, die ihre Fähigkeiten meistbietend an ständig wechselnde 
Kunden loswerden muss, kann man zwar vorübergehend mehr Kohle machen, 
hat dann aber eher unterirdische Alters- und Krankheitsvorsorge, denn 
als Schlaufuchs spart man natürlich an der Krankenversicherung und 
versichert sich privat, und man bildet sich ein, das momentan hohe 
Einkommen würde man in zehn Jahren auch noch erwirtschaften können.

Und später kann man dann nur mit seinen Stundensätzen angeben, aber 
nicht damit, wieviele der 172 Arbeitsstunden im Monat denn auch diesen 
Stundensatz gebracht haben ...
Gast #7267069
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Mark B. schrieb:

>> Thread kann ohne weitere Rückfrage gelöscht werden!
>
> Warum? Die Geschichte klingt durchaus plausibel. Habe auch schon erlebt,
> dass Firmen "super dringend" jemanden suchen und man sich doch bitte
> schnell zurückmelden soll, und dann endete das Ganze damit "dass die
> Stelle jetzt plötzlich doch intern vergeben wurde".

Ja und? Ist das ein Forum für
"Ich flenne rum, weil ich den Job nicht bekommen habe?"

c'est la vie

Hier gibt es weder was zu lernen noch zu beantworten, also am besten vor 
Veröffentlichung in den Papierkorb.
Beitrag #7267131 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7267222 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7267249 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7267250 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7267257 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7267259 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7267262
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Meine Frau hat laufend solche Fälle. Firmen suchen ganz dringend für 
Sofort Leute. Sie steht uneingeschränkt zur Verfügung (da arbeitslis) 
aber dann dauert es Wichen bis ihre Bewerbung beantwortet wird oder es 
dauert nach dem Interview Wichen, bis sie Feedback bekommt.

Sie hat dann stets dankend angelehnt. Verarschen kann sie sich selbst.
Gast #7267264
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Michael M. schrieb im Beitrag #7267257:
> Aber zumindest lässt es sich in der Weihnachtszeit relativ fürstlich
> leben. 🤴

Aber doch nicht in dieser Zeit. Die Welt geht gerade unter, alle 
frieren, der Blackout steht kurz bevor, Moppel sind ausverkauft, 
Solarpaneele nichtmehr zu bekommen, Feuerholz wird zur neuen Währung und 
Du sprichst von fürstlichem Leben ;-)
Beitrag #7267269 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7267283
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Gustl B. schrieb:
> 14 Wochen "unterrichtsfreie Zeit", A13, Vormittags Recht und Nachmittags
> frei, ... wer etwas Anderes macht und dann jammert, dem ist echt nicht
> zu helfen.

wenn du jetzt noch das Glück hast, gerade pensioniert worden zu sein, 
dann regnets Geld: 
https://www.bz-berlin.de/berlin/pensionierte-lehrer-koennen-mit-vollem-gehalt-obendrauf-zurueck-in-den-job
#7267290
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Ist hier in Bayern auch so. Manche Schulen stellen pensionierte Lehrer 
ein weil sie sonst schlicht keine bekommen.

Shorty schrieb:
> In Berlin ist das doch 100% Schmerzensgeld.

Kommt wohl ganz auf die konkrete Situation an. Es gibt schon einen 
krassen Stadt-Land Unterschied bei den Schülern und dann auch noch 
zwischen den Schularten. An Förderschulen unterrichten oft zwei Lehrer 
gleichzeitig eine Klasse mit < 20 Schülern. Das ist dann schon 
entspannter. Dort gibt es auch nicht den Klassenzimmerwechsel (der 
zwischen den Stunden jweils 5-10 Minuten kostet), sondern es ist wie an 
der Grundschule mit den Klassenlehrern für fast alle Fächer.
#7267351
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Gustl B. schrieb:
> Auch an dieser Stelle möchte ich für das Lehramt werben.

Bist deppert? Um als Seiteneinsteiger von den "echten" Lehrern verachtet 
zu werden? Da muss man schon ganz speziell sein.

> 14 Wochen "unterrichtsfreie Zeit", A13, Vormittags Recht und Nachmittags
> frei, ...

Ohne Verbeamtung, z.B. aus Altersgründen, ist natürlich nichts mit A13 
und bezahlten 14 Wochen unterrichtsfrei. Nein, statt dessen befristete 
Verträge und von Juli bis September arbeitslos.

> wer etwas Anderes macht und dann jammert, dem ist echt nicht
> zu helfen.

Wer sich zu einem Seiteneinstieg verleiten lässt dem ist nicht mehr zu 
helfen. Vom Schlimmsten gar nicht zu reden, den Schülern. Da muss man 
schon bekloppt sein.
Gast #7267387
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Hannes J. schrieb:
>> 14 Wochen "unterrichtsfreie Zeit", A13, Vormittags Recht und Nachmittags
>> frei, ...
>
> Ohne Verbeamtung, z.B. aus Altersgründen, ist natürlich nichts mit A13
> und bezahlten 14 Wochen unterrichtsfrei. Nein, statt dessen befristete
> Verträge und von Juli bis September arbeitslos.

Kann ich nur bestätigen. Als Quereinsteiger befristet in Teilzeit und 
nach TVöD gerade mal E9 (Brutto ~75% von E13). In Berlin. Und ja, die 
Befristung ist so gewählt, dass man vor den Sommerferien "rausfliegt" 
und man soll dann nach den Sommerferien zurück kommen...

Leider, leider hat die Zeit als "Arbeitsloser" bei mir ausgereicht um 
einen anderen Job zu finden. Ein Angestellter (statt verbeamteter) 
Lehrer der staatlich ausgebeutet wird weniger. Selber Schuld, dass unser 
System an der Stelle so kaputt ist. Ich bin damit jedenfalls durch und 
bin weg...

(Wenn man's verbessern will kann man ja dahin schauen wo das besser 
funktioniert und sich am Klassenprimus Finnland orientieren.)
#7267428
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Gustl B. schrieb:
> Auch an dieser Stelle möchte ich für das Lehramt werben.
>
> 14 Wochen "unterrichtsfreie Zeit", A13, Vormittags Recht und Nachmittags
> frei, ... wer etwas Anderes macht und dann jammert, dem ist echt nicht
> zu helfen.

Nicht einmal für das doppelte Gehalt würde ich diesen Job machen wollen. 
Ganz früher war Lehrer vielleicht mal ein guter und gesellschaftlich 
angesehener Beruf, aber heutzutage? Da muss man wohl schon stark 
masochistisch veranlagt sein.
Gast #7267524
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Hannes J. schrieb:
> Gustl B. schrieb:
>> Auch an dieser Stelle möchte ich für das Lehramt werben.
>
> Bist deppert? Um als Seiteneinsteiger von den "echten" Lehrern verachtet
> zu werden? Da muss man schon ganz speziell sein.

Dir wurde hier gerade Sarkasmus serviert. ;)


Shorty schrieb:
> Phasenschieber S. schrieb:
>> wenn du jetzt noch das Glück hast, gerade pensioniert worden zu sein,
>> dann regnets Geld:
>>
> 
https://www.bz-berlin.de/berlin/pensionierte-lehrer-koennen-mit-vollem-gehalt-obendrauf-zurueck-in-den-job
>
> In Berlin ist das doch 100% Schmerzensgeld.

Normalerweise ist das ja sinnbildlich gemeint, in Berlin gilt das auch 
wörtlich:

https://www.n-tv.de/der_tag/Schueler-greift-Lehrerin-an-Kleid-zerrissen-Paedagogin-steht-entbloesst-vor-Klasse-article23416252.html
Gast #7267548
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Hannes J. schrieb:
> Vom Schlimmsten gar nicht zu reden, den Schülern. Da muss man
> schon bekloppt sein.

Senf D. schrieb:
> Ganz früher war Lehrer vielleicht mal ein guter und gesellschaftlich
> angesehener Beruf, aber heutzutage? Da muss man wohl schon stark
> masochistisch veranlagt sein.

...hoffentlich sind es nicht eure Kinder, die Lehrer an ihre Grenzen 
bringen. Ich habe vor Lehrern einen großen Respekt, für die ihr Beruf 
kein Beruf, sondern Berufung ist!
Gast #7267754
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42 schrieb:
> aber heutzutage? Da muss man wohl schon stark
>> masochistisch veranlagt sein.
>
> ...hoffentlich sind es nicht eure Kinder, die Lehrer an ihre Grenzen
> bringen. Ich habe vor Lehrern einen großen Respekt,

Hier schreiben doch nur Leute ohne Kinder, die seit dem eigenen Abi 
keine Schule mehr von innen gesehen haben. Wenn man so alleine vor sich 
hin programmiert, verschraubt man sich schonmal in eigene 
Gedankenwelten, denen der Abgleich mit der Realität fehlt.
Gast #7268517
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Ingenieur schrieb:
> Wieder etwas aus dem Leben eines Ingenieures - zur
> Freitagsbelustigung:
>

> Als Schlusspointe:
>
> 9) Der Freiberufler hat die KDEM auf seine Liste mit den bekannten
> Firmen eingtragen, den Sachverhalt vermerkt und ein dickes Minus
> dahinter notiert. Ein weiteres Minus bekommt der Schlumpf. Und in
> einigen Tagen wird der potenzielle Kunde bei der Freiberuflerplattform
> auf die schwarze Liste gesetzt.* 3)
>
> Oder mal schauen, ich warte mal ab, eventuell kommen sie doch noch
> gekrochen. Dann allerdings werden 2023er Preise (+5%) veranschlagt.
>
> -----------------
> * 1= Namen redaktionell geändert
> * 2= KDEM = (Kleinst-Denkbarste-Energie-Menge)
> * 3= die gibt es tatsächlich.

Das ist doch heute vollnormal, das bekommt man geliefert vom Bätschie 
system EU hat es vorgeschrieben und nun wird halt mal kraeftig 
verwaltet.

Schaut mal in China, wie schnell die sind, in tausend Jahren werden wir 
das nicht mithalten und bis dahin wird man aber immer noch an unseren 
Onkel Addi sich erinnern. Man muss halt wissen, wann man verloren hat, 
gell!?
#7268550
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Ex-Lehrkraft schrieb:
> (Wenn man's verbessern will kann man ja dahin schauen wo das besser
> funktioniert und sich am Klassenprimus Finnland orientieren.)

Wenn man das wollte, dann hätte man schon vor 40 Jahren damit 
angefangen. Anscheinend geht man aber davon aus, dass Knäste billiger zu 
betreiben sind als Schulen und zudem den Vieteil bieten, bis ins hohe 
Lebensalter eingesetzt werden zu können.

Wer wirklich halbwegs brauchbar ausgebildete Fachkräfte benötigt, der 
wird schon einen Weg finden, welche zu importieren.

Wir müssen den Amis halt jeden Mist nachmachen.
#7270605
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Hannes J. schrieb:
> Bist deppert? Um als Seiteneinsteiger von den "echten" Lehrern verachtet
> zu werden? Da muss man schon ganz speziell sein.

Also ich hab nichts von Seiteneinsteiger geschrieben. Da hier durchaus 
auch Schüler im Forum unterwegs sind, können die direkt Lehramt 
studieren. Ich hab das auch als erste Berufsausbildung gemacht.

Senf D. schrieb:
> Nicht einmal für das doppelte Gehalt würde ich diesen Job machen wollen.
> Ganz früher war Lehrer vielleicht mal ein guter und gesellschaftlich
> angesehener Beruf, aber heutzutage? Da muss man wohl schon stark
> masochistisch veranlagt sein.

(-: Oder eben weniger Stunden für das Gehalt. Aber es gibt eben auch:

Gustl B. schrieb:
> An Förderschulen unterrichten oft zwei Lehrer
> gleichzeitig eine Klasse mit < 20 Schülern. Das ist dann schon
> entspannter.

Auch dafür gibt es A13, die Korrektur entfällt quasi komplett und so 
langsam wie dort der Unterricht voranschreitet ist auch der 
Nachmittag/Abend meist frei. Nur ist eben die Unterrichtszeit deutlich 
belastender.
Beitrag #7271427 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7271437 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7271652
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Percy N. schrieb:
> Und auch der Aufwand dür die fachliche Fortbildung dürfte im Vergleich
> zum LA SekSt II doch eher übersichtlich bleiben.

Man kann das Lehramt für Förderschule entweder als Zweitqualifikation 
machen, also nach einem anderen Lehramtstudium. Oder man macht das von 
anfang an. Fachlich ist vermutlich einfach, aber dafür ist da viel 
Pädagogik und Psycho mit dabei. Man muss ja als Förderschullehrer die 
einzelnen Kinder möglichst gut fördern und sollte da individuellen 
Unterricht planen. Also individuelle Förderschwerpunkte ausmachen und 
dann Konzepte erstellen wie man das verbessert. Ist also falchlich 
leichtere, aber dafür an anderer Stelle mehr Arbeit.
#7271668
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F. B. schrieb im Beitrag #7271427:
> Und was bisher privat an Rente angespart wurde, wird gerade
> weginflationiert.

Quark, ist insolvent wie meine Betriebsrente, wann die 
Privatversicherung greift muss erst mal monatelang geprüft werden.
Schöne neue welt mit Betriebsrente oder Anlagevermögen wenn die vorher 
pleite gehen oder beklaut werden, wie war das mit Real Estate, MVS 
Miete, TelesAG um nur einige zu nennen, apple hätte man 1990-1996 kaufen 
sollen.

Hinterher ist man immer klüger.
Gast #7274772
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Die ersten Jahre sind hart, weil man für jede gehaltene Stunde nochmal 
mindestens eine Stunde an Vorbereitungszeit braucht. Wenn man die 
Lehrlinge viel selbst arbeiten lässt, ist es auszuhalten.

Findet sich eine gewisse Zahl von Seiteneinsteigern aus der Industrie 
zusammen, ist das durchaus schön. Die können aus der Praxiserfahrung 
schöpfen, was grundständig ausgebildeten Lehrern dann fehlt. Lehrer von 
Randdisziplinen (Gemeinschaftskunde, Ethik,. ..) leben ohnehin zumeist 
in einer Art Blase.

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