Forum: Haus & Smart Home Micro-PC- Hausautomatisierung- was nimmt man heutzutage?


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von Heinz R. (heijz)


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Hallo zusammen,

Hier werkelt seit seit ca. 10 Jahren eine Hausautomatisierung

Es laufen FHEM; paar Bash-Scripte, Cronjobs

Angefangen hat alles auf einer Iomega IConnect, dann Raspi 1,2,3,4

Updates habe ich zugegeben die letzten Jahre ignoriert
Aktuell läuft Debian Stretch

Evtl. wäre jetzt ja über Weihnachten mal die Zeit alles neu zu machen

Evtl auch mal IOBroke, Grafana testen?


Nur, was nimmt man hier heutzutage als Hardwarebasis?

Raspis sind richtig teuer geworden, macht es Sinn einen neuen neu 
aufzusetzen?

Evtl. so was:
https://www.ebay.de/itm/354317717490?hash=item527efb4ff2:g:M1EAAOSwwoJjSFjS&amdata=enc%3AAQAHAAAA4N0sSnm2drCeDULsGT1PGD6gdfj3XG3%2FEfUGsFJfMvrnrndSSYiFzmsx4taW%2F1CRUuPwDoUd4UB263NlMpBDpDzFKg841Ov3ySEuwRp%2FveAt0XtTO6EZp130N1GfhIt5%2F0wEERFGiXIJxVYI15hw0u9ImxBnea%2BVboOOAn%2FwV9gfevNjQn2wuVtxcDhbSnIIDDNTNf4XOz5ApGcxsTpGcHdqn2KaD8wQ4nWDl2SnZv0JCGEsELe6SNcq86IiYfthm%2F4A7qg3SSY0wl6fX1IRizNXy7oh2CpJyWcjSkGCEj%2Fn%7Ctkp%3ABFBMgpr5-5dh

oder ein altes Notebook?  Hier liegen noch paar Latitudes rum

Oder gar eines dieser aktuell für 250€ verkauften NoName-Notebooks

Ein NAS mit Docker?

Mir kommt es nicht auf 50€ hin oder her an, es sollte halt stromsparend 
sein

Und es sollte Debian schmerzfrei drauf laufen

von Émile (Gast)


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Ein NUC könnte eine Lösung sein. Der hat einem alten Notebook gegenüber 
den Vorteil geringerer Größe und potentiell auch einen geringeren 
Stromverbraucht (je nach Modell). Die "low-End"-Modelle fangen bei ca. 
130 EUR an, benötigt wird noch RAM und Massenspeicher. Typische 
Leistungsaufnahme im Idle kann bei 5 Watt liegen.

von J. S. (jojos)


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ich habe einen Intel NUC mit i3 und Proxmox als Virtualisierer. Für HA 
dann ioBroker in einem Container und InfluxDB und Grafana in anderen. 
Dazu noch ein IoB und eine Debian Installation zum Spielen sowie ein 
GitLab-CE.
Oh, und für Nostalgische Anfälle noch eine DOS Maschine mit Klassikern.
Damit bin ich sehr zufrieden, so ein i3 NUC ist nur nicht der billigste. 
Ein NUC mit J4005, gerade bei Reichelt im Angebot:
https://www.reichelt.com/mini-pc-nuc-kit-nuc7cjyhn-ohne-audio-codec--intel-nuc7cjyhn-p309986.html
Wg. Proxmox habe ich dann aber den i3 genommen. Für Proxmox gibt es 
fertige Images, die Installation ist einfach. Viele benutzen aber auch 
Docker, ich kann nicht sagen was besser ist, wenn es da überhaupt ein 
'besser' gibt.

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Als Raspi-Ersatz gibts bei mir demnächst ein Thin Client aus der Bucht. 
Quad core Pentium mit 10W TDP, 8GB RAM, 128GB SSD, für unter 100 Euro.

Wie problemlos Linux drauf läuft, werde ich dann herausfindend.

Oliver

von Gerald B. (gerald_b)


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Es gibt auch Billigmanboards mit aufgelötetem Prozessor und integrierter 
Grafik. Oft sind das ursprünglich für Laptops entwickelte Chipsätze.
Sowas hier: 
https://www.alternate.de/Biostar/A68N-2100K-Mainboard/html/product/1670860
Biostar ist nun nicht gerade der Wunschkandidat, was moBos betrifft, 
aber sie besetzen seit Jahren diese Niesche. Habe meiner Freundin vor 3 
Jahren mit einem ähnlichen Board einen PC aufgebaut. Viel mehr als ein 
Netzteil, einen Lüfter, RAM und eine SSD braucht es nicht.

von Heinz R. (heijz)


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J. S. schrieb:
> Ein NUC mit J4005, gerade bei Reichelt im Angebot:

Danke, das sieht doch schon mal sehr gut aus- da lohnt es sich kaum was 
gebrauchtes zu kaufen

Denke der NUC hat auch den Vorteil das er von der Community sehr gut 
unterstützt wird, kein Exot ist?

Netzteil ist wohl dabei?
Ram fehlt, was ist zu empfehlen?
SSDs habe ich noch paar hier rum liegen

Hier habe ich noch einen etwas billiger gefunden, ist das der Gleiche?:
https://www.notebooksbilliger.de/intel+nuc+kit+boxnuc7cjyhn2+713275?nbbct=6002&adid=634122152580&targetid=pla-1427885453919&device=c&cid=18877284409&agid=142034108846&pid=713275&kw=&kwmt=&kat1id=&kat2id=&gclid=Cj0KCQiA1ZGcBhCoARIsAGQ0kkorqWHSwTvU96Fj9JhKgh4BCDI8ri53BJCIGRQG1Y0PA3P8FORIX0QaAgK1EALw_wcB

von Benedikt L. (Firma: Dem Ben seine Leiche) (dembenseineleiche)


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Erstens: FHEM abschaffen und glücklich sein.

Home Assistant nehmen und noch glücklicher sein.
Raspberries gibts nicht verfügbar.

Ein findiger Schweizer, kein Albert hat die beste Lösung für weniger 
Geld. Bei Mehrwunsch einfach mehr RAM rein finde ich. Mehr SSD.

https://www.youtube.com/watch?v=rXc_zGRYhLo

Shaut euch diese Revolution an!

von Wendels B. (wendelsberg)


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Olinuxino!

von Heinz R. (heijz)


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Benedikt L. schrieb:
> Erstens: FHEM abschaffen und glücklich sein.

darum geht es hier nicht, das muss erst mal bleiben :-)
(weil die Infrastruktur zu grpß ist um mal kurz zu wechseln)

Benedikt L. schrieb:
> Ein findiger Schweizer, kein Albert hat die beste Lösung für weniger
> Geld. Bei Mehrwunsch einfach mehr RAM rein finde ich. Mehr SSD.

also doch eher ein gebrauchter Thin Client?

von Joachim S. (oyo)


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Der weiter oben verlinkte Intel NUC wäre auch genau meine Empfehlung. 
Allerdings ist das verlinkte Reichelt-Angebot gar nicht mal sooo gut, 
dieses Modell gibt es schon ab 112 Euro:
https://geizhals.de/intel-nuc-kit-nuc7cjyhn-june-canyon-boxnuc7cjyhn-a2567343.html?hloc=at&hloc=de

von Le X. (lex_91)


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Heinz R. schrieb:
> Evtl auch mal IOBroke, Grafana testen?
>
> Nur, was nimmt man hier heutzutage als Hardwarebasis?

Hier läuft seit Langem ioBroker auf einem Celeron-basierten NUC (j5005, 
also eine Nummer größer als der oben genannte).
Allerdings in einer VM innerhalb Proxmox (neben 3-4 anderen, dauerhaft 
aktivierten VMs).
Zwischen einem Pi4 und dem NUC liegen performancetechnisch Welten.

ioBroker ist auf jeden Fall eine Option, deinen Weihnachtsurlaub 
rumzubringen ;-) Vor allem wenn du noch mit Visualisierungen usw. 
herumhantierst.

Von Grafana und influxDB habe ich aber wieder Abstand genommen.
Ich hab hier schon so viele Dienste und Datenbanken am Laufen die 
gepflegt werden wollen, da reichts irgendwann.
Fürs Logging bietet ioBroker mittlerweile auch einfachere Alternativen. 
Kommt halt drauf an was du mit den Daten vorhast.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Benedikt L. schrieb:
> Erstens: FHEM abschaffen und glücklich sein.

Automation GANZ sein lassen!

von Florian (Gast)


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Ich würde Dir als Hardware einen Beelink Mini S mit Celeron N5095 
empfehlen. Den bekommst Du für 170 € mit 8 GB RAM und 128 GB SSD. Der 
läuft bei mir seit Monaten mit Proxmox VE und Home Assistant plus 
weiterer Services mit Traefik als Reverse Proxy. Hatte vorher ein 
Raspberry Pi 4. Was soll ich sagen der Beelink ist dagegen einfach enorm 
schneller. Gerade OCR mit Paperless läuft super schnell. Der 
Stromverbrauch ist mit 5 Watt im Idle absolut günstig. Hier findet Ihr 
die Details und könnt den Beelink Mini S bestellen: 
https://technikauswahl.de/2022/12/beelink-mini-s-der-bessere-raspberry-pi-fuer-proxmox-ve/

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