Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bondrucker mit Fehler im Druckbild


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von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Ich drucke mit einem Arduino Uno und aus der SD-Karte von einem dazu 
passendem Ethernet-Shield einen Bon auf einem Themodrucker GEBE GPT-4672 
mittels der üblichen ESC-Sequenzen.

Im Prinzip funtioniert alles, wie es soll, aber ...

Das Logo im Kopf des Bon weist hin und wieder einen Fehler auf, siehe 
Foto. Der Fehler tritt aber nicht immer auf, "nur" in ca. 50% der 
Drucke. Aber wenn, dann immer an der gleichen Stelle.

Die zugehörigen Daten liegen auf der SD-Karte des Ethernet-Shield. Wären 
die fehlerhaft, sollte der Aussetzer ja immer an der gleichen Stelle 
sein, aber, wie bereits geschrieben, gibt es auch korrekte Ausdrucke. 
Auch das Einfügen von Delays nach jeder Zeile (56 Byte) bringt nix, 
ausser, dass der Ausdruck langsamer wird.

Das Auftreten des Fehlers ist unabhängig davon, ob der Ethernet-Shield 
auch als Netzwerk-Adapter betrieben wird oder nicht.

Heute musste ich, wegen der Einbindung einer QR-Code-Lib aus 
Speicherplatz-Gründen auf einen Arduino-Mega wechseln, der Fehler ist 
immer noch da :-(

Tips? Danke.

: Bearbeitet durch User
von Herwig (Gast)


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Der Druck sieht auch an anderen Stellen merkwürdig aus; der Kontrast des 
"&"-Zeichens nimmt nach den oberen zwei Dritteln deutlich ab und der 
Ausdruck wird streifig.

Wie genau ist dieser Drucker aufgebaut, hat der a) eine über die ganze 
Breite gehende Thermodruckzeile, die sich nicht bewegt, oder b) fährt 
der einen Druckkopf hin und her, der mehrere (oder sogar nur eine) 
Pixelzeilen druckt?

Wenn a) Kann es sein, daß das Logo längs auf das Papier gedruckt wird? 
Dann könnte es ein Problem des Druckkopfes sein, entweder Dreck oder 
defekte Heizwiderstände.

von Windows10 (Gast)


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Nimm einen anderen Drucker

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Herwig schrieb:
> Der Druck sieht auch an anderen Stellen merkwürdig aus; der
> Kontrast des
> "&"-Zeichens nimmt nach den oberen zwei Dritteln deutlich ab und der
> Ausdruck wird streifig.
>
> Wie genau ist dieser Drucker aufgebaut, hat der a) eine über die ganze
> Breite gehende Thermodruckzeile, die sich nicht bewegt, oder b) fährt
> der einen Druckkopf hin und her, der mehrere (oder sogar nur eine)
> Pixelzeilen druckt?
>
> Wenn a) Kann es sein, daß das Logo längs auf das Papier gedruckt wird?
> Dann könnte es ein Problem des Druckkopfes sein, entweder Dreck oder
> defekte Heizwiderstände.

Der Drucker ist nagelneu, das Logo steht quer auf dem Papier. Der 
Thermo-Druckkopf ist so breit wie das Papier (60mm) und steht fest. Die 
Streifen sind wohl sichtbar, weil ich mit reduzierter Temperatur bzw. 
"Intensität" (Wert 20 von 30 möglichen) drucke ...

von Frank K. (fchk)


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Funktioniert das Drucken der identischen Daten von einem PC aus 
einwandfrei?

Testen!

Wie ist der Drucker angeschlossen? Ethernet? Dann einfach mal einen 
Linux-PC mit zwei LAN-Ports als Bridge dazwischen hängen und mit 
Wireshark oder tcpdump schauen, ob die Datenübertragung zuverlässig 
funktioniert. Arduino und Ethernet sind keine gute Kombination. Da nimmt 
man besser was anderes für.

fchk

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Frank K. schrieb:
> Funktioniert das Drucken der identischen Daten von einem PC aus
> einwandfrei?
>
> Testen!
>
> Wie ist der Drucker angeschlossen? Ethernet? Dann einfach mal einen
> Linux-PC mit zwei LAN-Ports als Bridge dazwischen hängen und mit
> Wireshark oder tcpdump schauen, ob die Datenübertragung zuverlässig
> funktioniert. Arduino und Ethernet sind keine gute Kombination. Da nimmt
> man besser was anderes für.
>
> fchk

Der Drucker ist über RS232 am Arduino angeschlossen (SoftSerial, 115200 
B/s).

Wie geschrieben, manchmal ist der Druck auch in Ordnung, was für eine 
korrekte Datei spricht.
Eine zufällige Übertragungsstörung kann es nicht sein, weil der Fehler, 
wenn er auftritt, immer an der gleichen Stelle auftritt.
Also ist es eine irgendwie geartete "nachvollziehbare" 
Übertragungsstörung ... nur welche und wieso?

von oszi40 (Gast)


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Frank E. schrieb:
> immer an der gleichen Stelle auftritt.

Entweder ist etwas am Thermoelement krank, wenn immer diese Linie fehlt 
oder es liegt evtl. ein Speicherfehler vor? Mal zum Test einen schwarzen 
Würfel gedruckt?

von Frank K. (fchk)


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Frank E. schrieb:

> Der Drucker ist über RS232 am Arduino angeschlossen (SoftSerial, 115200
> B/s).

Ändert sich was, wenn Du die auf 57600 oder 38400 bps runtergehst? 
Sollte für den Drucker immer noch schnell genug sein.

> Wie geschrieben, manchmal ist der Druck auch in Ordnung, was für eine
> korrekte Datei spricht.

Protokolliere die Druckdaten extern mit einem PC, Logic Analzer etc mit. 
Da musst Du den Fehler sehen können. Entweder sendest Du ein Byte zu 
viel oder zu wenig oder etwas falsches. Aus der Art der fehlerhaften 
Daten darfst Du dann Schlüsse ziehen.

fchk

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Frank K. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>
>> Der Drucker ist über RS232 am Arduino angeschlossen (SoftSerial, 115200
>> B/s).
>
> Ändert sich was, wenn Du die auf 57600 oder 38400 bps runtergehst?
> Sollte für den Drucker immer noch schnell genug sein.

Das ist mein Plan für morgen. Das ist aber nicht ganz so trivial, der 
Drucker hat kein Mäuseklavier und erkennt auch die Bitrate nicht 
automatisch. Die Einstellung steckt in einer (im Gegesatz zu all den 
anderen) recht komplexen bzw. nicht so gut beschriebenen ESC-Sequenz ...

von Old (old_newcomer)


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Frank E. schrieb:
>
> Streifen sind wohl sichtbar, weil ich mit reduzierter Temperatur bzw.
> "Intensität" (Wert 20 von 30 möglichen) drucke ...

Und wie sieht es bei höherer „Intensität“ aus, wenn du schon eine 
Vermutung zu dem Problem hast?

von Peter (Gast)


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Sende die Daten an einen PC und schau nach was da ankommt.

Wenn das immer richtig ankommt dann hat wohl der Drucker Probleme. 
timestamp auch ansehen!
Den ich vermute das da ein timing Problem besteht, das kann durch 
Interrupts kommen.

Du kannst auch den Drucker mit dem PC testen. Also vom PC die Daten 
senden.

Tja wenn alles immer geht,dann wird es interessant.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Ich hatte mal einen Taschenrechner mit Thermodrucker, der verhielt sich 
so, wenn die Akkus schwach wurden. Erst guter Kontrast, dann immer 
blasser, dann Totalaussetzer - so wie hier.

Vielleicht ist das Netzteil defekt.

von Schlaumaier (Gast)


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Frank E. schrieb:
> Der Drucker ist nagelneu, das Logo steht quer auf dem Papier. Der
> Thermo-Druckkopf ist so breit wie das Papier (60mm) und steht fest.

2 Gründe.

1 mieses Papier (eher selten)

2. Entweder die Zeile ist versifft. Dann hilft reinigen mit einen 
Wattestäbchen und Isopropanol. (Alkohol pur).

o.

Was ich bei Nagelneu machen würde. DAS TEIL UMSCHICKEN.

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Drucke mal mit maximaler Intensität. Wenn der Fehler dann viel häufiger 
auftritt, ist dein Netzteil zu schwach.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ich hatte mit Thermodruckern schon öfters das Problem, dass sich ein 
Etikett vom Trägerpapier gelöst und auf die Andruckrolle oder den 
Thermokopf verirrt hat.

von Gerald B. (gerald_b)


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Frank E. schrieb:
> Der Drucker ist über RS232 am Arduino angeschlossen (SoftSerial, 115200
> B/s).

Kann es sein, das die Größe des Puffers ein Problem ist? Da würde 
erklären, warum der Fehler an der selben Stelle auftritt. Die 
Puffergröße kann man patchen. Der Arduino Mega hat ja mehr RAM, das du 
nutzen kannst.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Gerald B. schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Der Drucker ist über RS232 am Arduino angeschlossen (SoftSerial, 115200
>> B/s).
>
> Kann es sein, das die Größe des Puffers ein Problem ist? Da würde
> erklären, warum der Fehler an der selben Stelle auftritt. Die
> Puffergröße kann man patchen. Der Arduino Mega hat ja mehr RAM, das du
> nutzen kannst.

Puffer ja, aber der vom Drucker könnte das Problem sein. Ich bin 
inzwischen auf einen Mega umgestiegen, weil ich noch einen Webserver 
brauche und dieser sich zwar auf dem Uno noch compilieren ließ, dann 
aber beim ersten Request abschmierte. Hat aber bezügich Druckbild nix 
geändert ...

Es sieht wohl so aus, as dass ich auch noch das Thema Handshake anfassen 
muss, was ich eigentlich vermeiden wollte. Einfach nur eine Wartezeit 
von 1..5 ms nach jeder Zeile (56 Byte) hat komischerweise überhaupt 
keinen optischen Effekt, der Druck dauert nur einfach länger :-(

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ich hatte mit Thermodruckern schon öfters das Problem, dass sich
> ein
> Etikett vom Trägerpapier gelöst und auf die Andruckrolle oder den
> Thermokopf verirrt hat.

Dieser Drucker wurde und wird ausschlißlich mit einer Bon-Rolle 
betrieben, keine Etiketten.

von PC-Freak (Gast)


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Der Druckkopf wird im eimer sein.

Versuche mal über den kompletten Druckbereich -'schwarz zu druck', 
komplette schwarze Fläche.

Denke, dass hier Bereiche des Druckkopfs defekt sind.

von Einer (Gast)


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Steve van de Grens schrieb:
> Drucke mal mit maximaler Intensität. Wenn der Fehler dann viel häufiger
> auftritt, ist dein Netzteil zu schwach.

Genau mein Gedanke.
Hatte ich schon ähnlich bei einem mobilem Labelprinter mit schwachen 
Batterien.

von PC-Freak (Gast)


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Einer schrieb:
> Hatte ich schon ähnlich bei einem mobilem Labelprinter mit schwachen
> Batterien.

Dann wäre aber der Fehler nicht immer an der gleichen Stelle.

von Stefan F. (stefanus)


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PC-Freak schrieb:
> Dann wäre aber der Fehler nicht immer an der gleichen Stelle.

Er verwendet ein Netzteil, womöglich ein zu schwaches. Das wird sich 
immer wieder gleich verhalten, solange es nicht kaputt geht.

: Bearbeitet durch User
von PC-Freak (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> PC-Freak schrieb:
>> Dann wäre aber der Fehler nicht immer an der gleichen Stelle.
>
> Er verwendet ein Netzteil, womöglich ein zu schwaches. Das wird sich
> immer wieder gleich verhalten, solange es nicht kaputt geht.

Abba nicht da unden. Dann wäre der Fehler womöglich eher in der
'Wasch Stras..'. Da da mehr Schwarz ist.

von Stefan F. (stefanus)


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Ich denke, die Ausgangsspannung des Netzteil sackt schon zu Beginn des 
Ausdruckes deutlich ab (da wo es von schwarz zu grau wechselt). Nach 
einer Weile Überlast schaltet etwas ganz ab, das ist die Stelle wo es 
weiß wird.

von Einer (Gast)


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PC-Freak schrieb:
> Einer schrieb:
>> Hatte ich schon ähnlich bei einem mobilem Labelprinter mit schwachen
>> Batterien.
>
> Dann wäre aber der Fehler nicht immer an der gleichen Stelle.

Doch genau so war es.

von Marc V. (Firma: Vescomp) (logarithmus)


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Frank E. schrieb:
> Der Drucker ist über RS232 am Arduino angeschlossen (SoftSerial, 115200
> B/s).

Warum SoftSerial?
Wenn du Drucker über Serial probierst, hast du gleichzeitig die Ausgabe
am PC über USB und kannst es kontrollieren.
Falls die Ausgabe von Arduino in Ordnung ist, weißt du wenigstens das
der Fehler nicht beim Arduino liegt.

von oszi40 (Gast)


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Frank E. schrieb:
> Also ist es eine irgendwie geartete "nachvollziehbare"
> Übertragungsstörung ... nur welche und wieso?

Kabel recht lang?
Es gibt Drucker, die können einen Hexa-Ausdruck Deiner Daten machen. 
Dann weißt Du wenigstens, dass Deine Daten gut übertragen sind.

von PC-Freak (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Es gibt Drucker, die können einen Hexa-Ausdruck Deiner Daten machen.
> Dann weißt Du wenigstens, dass Deine Daten gut übertragen sind

Und wie soll er die Daten analysieren?
Da geht ein Pixelbrei rüber. Keine ASCI Zeichen.

Wenn man genau den Druck anschaut, sieht man, dass nur die ersten paar 
Millimeter von oben richtig schwarz sind. Dann wird das Druckbild blass.

Denke immer noch, dass der Druckkopf defekt ist.

von A. B. (funky)


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man kann bei den Druckern die Durchzugsgeschwindigkeit & 
Druckgeschwindigkeit konfigurieren(bei denen von HP war das zumindest 
so)
Wenn du das langsamer stellst, ändert das evtl etwas?

von A. B. (funky)


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Und kommt das Logo aus dem Druckerspeicher? Oder wird das mit als Daten 
übertragen? Ich kenne diesen Drucker nicht und habe nur Erfahrung mit 
den HP Bondruckern. Da war es aber so, dass man Logos da reinspeichenr 
konnte. Das hat dann irgendwie ein wenig besser funktioniert als wenn 
man da die Logos selbst mitgeschickt hat.

von oszi40 (Gast)


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Wenn allerdings regelmäßig der Druck auch bei einem schwarzen Würfel 
immer schwächer wird, würde ich auch mal das Netzteil genauer ansehen, 
ob die Spannung zusammenbricht (ähnlich wie bei "Musikleistung und 
Sinus").
Falls es ein tückischer Speicherfehler sein sollte, würde ich den 
Drucker einfach tauschen.

von M.M.M (Gast)


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PC-Freak schrieb:
> oszi40 schrieb:
>> Es gibt Drucker, die können einen Hexa-Ausdruck Deiner Daten machen.
>> Dann weißt Du wenigstens, dass Deine Daten gut übertragen sind
>
> Und wie soll er die Daten analysieren?

Na, das was der TE abgeschickt hat.

> Da geht ein Pixelbrei rüber. Keine ASCI Zeichen.

Ach ja? Nicht mal den 1.Satz des TE gelesen?

oszi40 schrieb:
> Wenn allerdings regelmäßig der Druck auch bei einem schwarzen Würfel
> immer schwächer wird, würde ich auch mal das Netzteil genauer ansehen,

Das der Drucker "schwach" druckt, liegt daran, daß nicht mit voller 
Schwärzung gedruckt wird. Hat der TE in seinem 2. Post beschrieben. Dem 
Umstand, daß der Drucker die ersten paar Zeilen in voller Schwärzung 
druckt, würde ich mal keine Bedeutung zumessen. Kann sein, daß das durch 
die Firmware bedingt ist. Bei vielen Druckern hat man den umgekehten 
Effekt, daß die ersten Zeilen zu schwach gedruckt werden, weil der Kopf 
beim Drucken noch nicht auf gewünschter Temperatur ist. Möglich, daß die 
Firmware bei diesem Modell versucht, das auszugleichen.

Das hat aber alles nix mit den unterschlagenen Zeilen zu tun.

von Stefan F. (stefanus)


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M.M.M schrieb:
> Das der Drucker "schwach" druckt, liegt daran, daß nicht mit voller
> Schwärzung gedruckt wird.

Aber ganz oben am Anfang des Blattes haben wir doch volle Schwärzung. 
Wie erklärst du das?

M.M.M schrieb:
> Dem Umstand, daß der Drucker die ersten paar Zeilen in voller
> Schwärzung druckt, würde ich mal keine Bedeutung zumessen.

Ach so. Ich denke schon, dass dieses Detail hier eine entscheidende 
Rolle spielt.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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M.M.M schrieb:
> Kann sein, daß das durch die Firmware bedingt ist. Bei vielen Druckern
> hat man den umgekehten Effekt, daß die ersten Zeilen zu schwach gedruckt
> werden, weil der Kopf beim Drucken noch nicht auf gewünschter Temperatur
> ist.

Klar doch, der braucht für anständigen Kontrast pro Pixel 3 Sekunden zum 
Temperieren, sonst wird das nichts ...

Etwa so?

von M.M.M (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> M.M.M schrieb:
>> Das der Drucker "schwach" druckt, liegt daran, daß nicht mit voller
>> Schwärzung gedruckt wird.
>
> Aber ganz oben am Anfang des Blattes haben wir doch volle Schwärzung.
> Wie erklärst du das?

Schrieb ich doch:

"Bei vielen Druckern hat man den umgekehten Effekt, daß die ersten 
Zeilen zu schwach gedruckt werden, weil der Kopf beim Drucken noch nicht 
auf gewünschter Temperatur ist. Möglich, daß die Firmware bei diesem 
Modell versucht, das auszugleichen."

>> Dem Umstand, daß der Drucker die ersten paar Zeilen in voller
>> Schwärzung druckt, würde ich mal keine Bedeutung zumessen.
>
> Ach so. Ich denke schon, dass dieses Detail hier eine entscheidende
> Rolle spielt.

Nö. Hätte er mit voller Schwärzung ausgedruckt, dürften schöne schwarze 
Fläche bis auf die "verlorenen" Zeilen zu sehen sein.

von Stefan F. (stefanus)


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M.M.M schrieb:
> Hätte er mit voller Schwärzung ausgedruckt, dürften schöne schwarze
> Fläche bis auf die "verlorenen" Zeilen zu sehen sein.

Deswegen hatte ich ihm vorgeschlagen, genau das zu testen. Aber er hat 
sich dazu nicht mehr gemeldet.

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Thermodrucker benötigen keine signifikante Aufheizzeit. Ich vermute 
Netzteilprobleme.

von M.M.M (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> M.M.M schrieb:
>> Hätte er mit voller Schwärzung ausgedruckt, dürften schöne schwarze
>> Fläche bis auf die "verlorenen" Zeilen zu sehen sein.
>
> Deswegen hatte ich ihm vorgeschlagen, genau das zu testen. Aber er hat
> sich dazu nicht mehr gemeldet.

Dann ist das Problem längst gelöst oder es war nicht so wichtig.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Ich bin noch nicht dazu gekommen, ein anderes Netzteil zu probieren. Auf 
dem Drucker steht, dasss er bis zu 6A ziehen kann. Ich berichte ...

von Holger X. (Gast)


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Wie herum läuft jetzt das Papier durch den Drucker? In der Richtung, die 
der Pfeil auf dem ersten Bild zeigt (d.h. von rechts nach links) oder 
von unten nach oben?

Das wurde zwar schon mal gefragt, aber die Antwort war nicht erhellend.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Holger X. schrieb:
> Wie herum läuft jetzt das Papier durch den Drucker? In der
> Richtung, die
> der Pfeil auf dem ersten Bild zeigt (d.h. von rechts nach links) oder
> von unten nach oben?
>
> Das wurde zwar schon mal gefragt, aber die Antwort war nicht erhellend.

Bezogen auf das Bild im ersten Posting, läuft das Papier von Unten nach 
Oben. Das Logo steht quer auf dem 62mm Bonstreifen und wird als Erstes 
gedruckt. Danach folgen nur noch Textzeilen und am Schluss ein ca. 
30x30mm großer QR-Code. Dieser wird per Software (nicht im Drucker, 
extern) on-the-fly erzeugt und hat das beschriebene Problem NICHT.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefanus)


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Vermutlich die 4. Wiederholung: Teste mit maximalem Kontrast. Tritt der 
Fehler dann häufiger auf? Zeige ein Foto vom Ausdruck.

von PC-Freak (Gast)


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M.M.M schrieb:
>> Da geht ein Pixelbrei rüber. Keine ASCI Zeichen.
>
> Ach ja? Nicht mal den 1.Satz des TE gelesen?

Das Logo ist nicht mit dem ASCI-Satz zu erstellen. Da kommen 
Graphik-Sequenzen. Zeig mir die ASCI's, mit denen der TO das Logo gebaut 
hat.

von rudi radlos (Gast)


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Frank E. schrieb:
> Themodrucker GEBE GPT-4672

http://img.gebe.net/wtc3/download/0656-sman-d-4672-3-v1.3.pdf
Dann würde ich Deinen Druck mal umleiten und einige Tests vergleichen um 
zu sehen, ob diese Daten immer gleich sind oder schon verschieden 
rausgehen.
z.B. FC datei1.txt datei2.txt > result.txt

von Steve van de Grens (roehrmond)


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Frank, wie geht es hier weiter?

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Steve van de Grens schrieb:
> Frank, wie geht es hier weiter?

Ich habe ein stärkeres Netzteil (12V/6A) an kürzerer Leitung (20cm) 
eingesetzt und noch ein wneig am Timing geschraubt. Der Effekt tritt 
jetzt zwar deutlich seltener auf (war ja schon früher nicht immer) und 
weniger deutlich, komplett weg ist er jedoch nicht.
Ich habe einfach nicht die Zeit, das Problem bis zur endgültigen Lösung 
zu lösen, muss erstmal so. Wird vermutlich niemandem ausser mir 
auffallen. Ist nicht schön, aber so ist das Leben ...

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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rudi radlos schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> Themodrucker GEBE GPT-4672
>
> http://img.gebe.net/wtc3/download/0656-sman-d-4672-3-v1.3.pdf
> Dann würde ich Deinen Druck mal umleiten und einige Tests vergleichen um
> zu sehen, ob diese Daten immer gleich sind oder schon verschieden
> rausgehen.
> z.B. FC datei1.txt datei2.txt > result.txt

Der Druck wird direkt aus dem Code eines MC heraus per SoftSerial 
ausgeführt, ich wüsst nicht, wie ich den irgendwo hin umleiten sollte. 
Kein OS mit Dateisystem.

Ausserdem gibt es ja Drucke, die einwandfrei sind. Selbst wenn ich einen 
Datenstrom fände, der den Fehler enthält, wüsste ich immer noch nicht 
warum das so ist.

von A. B. (funky)


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https://www.gebe.net/download/0559-soman-e-system-a8_64-v4.0.pdf

Ich würde da immer noch mit dem Papierspeed rumspielen und der Drucker 
hat anscheinend auch noch Parameter für die Stromaufnahme (das ist mir 
von den Epson/HP/Brother Druckern nicht bekannt)

4.2 Adjust print current z.b.
Da wo die Fehler auftreten  scheinen ja sehr viele Schwarze Punkte zu 
sein und somit sehr anfällig für diese Art von Problem zu sein

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