Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ein zweites Mal bei der selben Firma bewerben


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von Heinz (Gast)


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Hi.

Wenn man bei einer Firma beworben hatte, und eine Absage erhalten hat, 
kann man sich dann erneut dort bewerben? Auf eine andere ausgeschriebene 
Stelle oder auch als Initiativbewerbung?
Macht es einen Unterschied, ob man damals schon in der Vorauswahl 
aussortiert wurde oder ob man schonmal im Vorstellungsgespräch oder im 
Eignungstest war?
Könnte es Sinn machen, bei der zweiten Bewerbung Abstriche zu machen?
Also weniger Gehalt fordern, sich für eine "einfachere Position" 
bewerben oder auch eine andere Niederlassung (längerer Arbeitsweg) in 
Kauf zu nehmen?
Wie lange sollte man warten, bis man sich erneut bewirbt?

MFG

von Jan H. (j_hansen)


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Heinz schrieb:
> Hi.
> Wenn man bei einer Firma beworben hatte, und eine Absage erhalten hat,
> kann man sich dann erneut dort bewerben?

Ja.

> Auf eine andere ausgeschriebene
> Stelle oder auch als Initiativbewerbung?

Beides.

> Macht es einen Unterschied, ob man damals schon in der Vorauswahl
> aussortiert wurde oder ob man schonmal im Vorstellungsgespräch oder im
> Eignungstest war?

Ja, wenn dem Personaler gerade langweilig ist. Nein, wenn er schlecht 
geschlafen hat.

> Könnte es Sinn machen, bei der zweiten Bewerbung Abstriche zu machen?
> Also weniger Gehalt fordern, sich für eine "einfachere Position"
> bewerben oder auch eine andere Niederlassung (längerer Arbeitsweg) in
> Kauf zu nehmen?

Ja könnte.

> Wie lange sollte man warten, bis man sich erneut bewirbt?

Zwei Monate.

> MFG

von rudi radlos (Gast)


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Man könnte dort anrufen und einfach nachfragen.
Manchmal ist ein Wunschkandidat abgesprungen oder hat die Probezeit 
nicht überstanden oder wegen Heirat verzogen?

von F. B. (Firma: Finanzberater) (thomas1112)


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Man sollte sich solange bei seiner Wunschfirma bewerben bis man genommen 
wird. Alles andere ist ein fauler Kompromiss.
Glaubst du Neil Armstrong wäre als Pilot von Passagierflugzeugen 
glücklich geworden?

von Ratgeber (Gast)


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Die Welt gehört den Mutigen! Ich saß schon mal in einem Gespräch mit 
einem Bewerber der eingeladen wurde gerade weil er sich schon mehrfach 
beworben hatte. Das höchste Gut, das ein Bewerber mitbringen kann, ist 
Begeisterung für die Firma, die Produkte und die Position!

Meinen aktuellen Job habe ich durch meine zweite Bewerbung hin bekommen. 
Zwischen erster und zweiter Bewerbung lagen ca. 3 Jahre.

Meinen zukünftigen Job (ab März) habe ich ebenfalls erst im zweiten 
Anlauf bekommen. Hier lag ca. 1 Jahr zwischen beiden Bewerbungen.

Also go for it! Was hast du zu verlieren?
Und bloß nicht weniger fordern oder niedriger Bewerben! Sei 
selbstbewusst! Aktuell ist absoluter Bewerbermarkt.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Heinz schrieb:
> Wenn man bei einer Firma beworben hatte, und eine Absage erhalten hat,
> kann man sich dann erneut dort bewerben?

Das ist nicht illegal.

> Auf eine andere ausgeschriebene
> Stelle oder auch als Initiativbewerbung?

Auch das ist nicht illegal.

> Macht es einen Unterschied, ob man damals schon in der Vorauswahl
> aussortiert wurde oder ob man schonmal im Vorstellungsgespräch oder im
> Eignungstest war?

Hängt vom Erinnerungsvermögen des Personalers ab und ob die Firma eine 
Bewerberdatenbank führt und was da noch drin steht.

> Könnte es Sinn machen, bei der zweiten Bewerbung Abstriche zu machen?
> Also weniger Gehalt fordern,

Eigentlich nur wenn deine ursprüngliche Gehaltsforderung aus Sicht der 
Firma für die jeweilige Position völlig überzogen war und du vermitteln 
kannst dass du dich besonnen hast.

> sich für eine "einfachere Position"
> bewerben oder auch eine andere Niederlassung (längerer Arbeitsweg) in
> Kauf zu nehmen?

Jetzt mal Butter bei die Fische. Wie tief möchtest du dich bücken? Also 
wie viel Verzweiflung möchtest du dem Personaler signalisieren? Working 
for food? Denn Zugeständnisse deinerseits können auch sehr negativ 
ausgelegt werden: Der kann eigentlich nichts, der hat kein Rückgrat.

> Wie lange sollte man warten, bis man sich erneut bewirbt?

Da gibt es keine feste Regel.

Im Prinzip signalisierst du dem Personaler mit einer erneuten Bewerbung 
dass er oder sein Kollege der die vorherige Bewerbung bearbeitet hat 
einen Fehler gemacht hat. Das hört niemand gerne, D.h. je mehr die 
ursprüngliche Bewerbung in Vergessenheit geraten ist oder sich die 
Gesamtumstände geändert haben (z.B. Firma vergrößert sich massiv, ganz 
andere Jobs) desto besser.

Also so lange warten wie du eben warten kannst.

Beitrag #7275016 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7275021 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ulle (Gast)


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Heinz schrieb:
> Wenn man bei einer Firma beworben hatte, und eine Absage erhalten hat,
> kann man sich dann erneut dort bewerben? Auf eine andere ausgeschriebene
> Stelle oder auch als Initiativbewerbung?

Habe ich schon zweimal gemacht. Es war einmal eine andere Niederlassung 
derselben Firma und im anderen Fall der gleiche Standort mit neuem Namen 
nach Übernahme, beides im Abstand von 2-3 Jahren.

Im ersten Fall hatten sich die Leute geändert, bis auf die PA und ich 
bekam einen Termin. Habe denn dann aber abgesagt, als ich hörte, dass 
die Problemperson dort immer noch aktiv ist.

Im anderen Fall waren es dieselben Leute und ich bekam sogar eine 
Zusage, die ich aber dann abgelehnt habe, weil es finanziell nicht 
passte.

Beitrag #7275065 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7275103 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Christian B. (luckyfu)


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Hannes J. schrieb:
>> Wie lange sollte man warten, bis man sich erneut bewirbt?
>
> Da gibt es keine feste Regel.
>
> Im Prinzip signalisierst du dem Personaler mit einer erneuten Bewerbung
> dass er oder sein Kollege der die vorherige Bewerbung bearbeitet hat
> einen Fehler gemacht hat. Das hört niemand gerne, D.h. je mehr die
> ursprüngliche Bewerbung in Vergessenheit geraten ist oder sich die
> Gesamtumstände geändert haben (z.B. Firma vergrößert sich massiv, ganz
> andere Jobs) desto besser.

Gerade heute kann es auch andersherum gehen. Ich wurde z.B. letztens von 
einem Recruiter aus einem Unternehmen angesprochen, bei dem ich mich vor 
etlichen Jahren schonmal bewarb. Dabei habe ich das dann abgesagt, da 
meine Gehaltsvorstellungen deutlich über den angeblichen Möglichkeiten 
lag und, was für mich schlimmer wog: Sie mit einem CAD System 
arbeiteten, mit dem ich mich nicht mehr anfreunden wollte. Beides ist 
nun anders, man hat das von mir favorisierte Programm nun im 
tatsächlichen Einsatz hat (Damals gab es nur eine mündliche Zusage, es 
einführen zu wollen, quasi vielleicht) und auch die seither deutlich 
gestiegenen Gehaltsansprüche stellen auf einmal kein Problem mehr dar. 
Momentan sehe ich aber leider keinen Grund zu wechseln, auch wenn die 
Fahrstrecke sich auf ein drittel beschränken würde.

von Schlaumaier (Gast)


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Warum nicht.

Zeiten ändern sich.
Ansprüche ändern sich.
Entscheider werden ausgetauscht.
Mitarbeiter auch ;)

Aber nicht Stalken. Das kommt gar nicht gut an. Ich würde so 2 Jahre 
min. vergehen lassen.

Beitrag #7275164 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan F. (Gast)


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Heinz schrieb:
> Wenn man bei einer Firma beworben hatte, und eine Absage erhalten hat,
> kann man sich dann erneut dort bewerben?

Ja definitiv. Ich habe mich im Laufe von 5 Jahren fast 10 mal bei 
Vodafone beworben, bis ich meinen damaligen Traumjob endlich bekam. 
Meine Sturheit hat sich gelohnt.

Heinz schrieb:
> Könnte es Sinn machen, bei der zweiten Bewerbung Abstriche zu machen?

Ja klar, wenn du mit wenig Gehalt auch zufrieden bist. Der billigste 
Bewerber hat die größte Chance, genommen zu werden. Schlecht bezahlte 
Leute werden allerdings oft auch schlecht behandelt. Überlege dir gut, 
ob du in diese Schiene rutschen willst.

von Schleimfasten (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Der billigste Bewerber hat die größte Chance, genommen zu werden.
Blödsinn. Der Preis ist vorher festgelegt, ob sich da einer billiger 
anpreist interessiert keinen.

von Reinhard S. (rezz)


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Schleimfasten schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> Der billigste Bewerber hat die größte Chance, genommen zu werden.
> Blödsinn. Der Preis ist vorher festgelegt, ob sich da einer billiger
> anpreist interessiert keinen.

Wieso? Jeder freut sich, wenn er das Budget nicht ausreizen muss.

von Heiko (Gast)


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Moin,

ich habe sogar mehrer Kollegen die sich unter Wert verkauft haben um 
dann  eingestellt zu werden und innerhalb von kurzer Zeit innerhalb der 
Firma auf einen besseren Posten gewechselt haben.

Viele Grüße

von Erwin (Gast)


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@Heiko
Ja so lange Firmen denken Leite aqurieren und einarbeiten kostet die 
nichts….entweder kann da keiner Rechnen oder in der Gesamtsumme fällt es 
nicht auf.  Z.B. weil die Fluktuation eh jenseits von gut und böse ist

von ETF von Welt oder Fond von Fisch? (Gast)


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Heinz schrieb:
> Hi.
> Wenn man bei einer Firma beworben hatte, und eine Absage erhalten hat,
> kann man sich dann erneut dort bewerben? Auf eine andere ausgeschriebene
> Stelle oder auch als Initiativbewerbung?
> Macht es einen Unterschied, ob man damals schon in der Vorauswahl
> aussortiert wurde oder ob man schonmal im Vorstellungsgespräch oder im
> Eignungstest war?
> Könnte es Sinn machen, bei der zweiten Bewerbung Abstriche zu machen?
> Also weniger Gehalt fordern, sich für eine "einfachere Position"
> bewerben oder auch eine andere Niederlassung (längerer Arbeitsweg) in
> Kauf zu nehmen?
> Wie lange sollte man warten, bis man sich erneut bewirbt?
> MFG

Anruf beim Personaler hilft.

von Rick M. (rick-nrw)


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Heinz schrieb:
> Wenn man bei einer Firma beworben hatte, und eine Absage erhalten hat,
> kann man sich dann erneut dort bewerben?

Es wäre klasse zu wissen, warum man abgelehnt wurde.

zB.: Zu wenig Kenntnisse in XYZ, zu wenig Erfahrung in ABC,...
Wenn Du das jetzt hast - klar!

von Dieter K. (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Heinz schrieb:
>> Wenn man bei einer Firma beworben hatte, und eine Absage erhalten hat,
>> kann man sich dann erneut dort bewerben?
>
> Es wäre klasse zu wissen, warum man abgelehnt wurde.
> zB.: Zu wenig Kenntnisse in XYZ, zu wenig Erfahrung in ABC,...
> Wenn Du das jetzt hast - klar!

Und wenn nicht zu 60% mit 45%?

Beitrag #7278231 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7278238 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Abrissbirne (Gast)


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Wenn man mit einer Frau ein date hatte, und eine Absage erhalten hat,
kann man sich dann erneut bei Ihr "bewerben"? Auf eine andere Dame 
warten oder
noch mal probieren?



scnr

von Christian B. (luckyfu)


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Abrissbirne schrieb:
> Auf eine andere Dame
> warten oder
> noch mal probieren?

Natürlich darfst du das. Irgendwann könnte es natürlich sein, dass die 
Auserwählte sich belästigt fühlt und enstprechende rechtliche Schritte 
einleitet um das zu unterbinden aber bis dahin kannst du deiner 
Angebeteten jeden Tag unterm Fenster einen Minnesang darbieten.

von Bernd G. (Gast)


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Immer wieder dasselbe tun und auf ein anderes Resultat warten.
So ungefähr war die Definition von Wahnsinn.

von Christian B. (luckyfu)


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Bernd G. schrieb:
> Immer wieder dasselbe tun und auf ein anderes Resultat warten.
> So ungefähr war die Definition von Wahnsinn.

aber nur, wenn sich die Umgebungsbedingungen nicht ändern. Allerdings 
gibt es mittlerweile schon eine arge Not bei Spezialisten. 
Dementsprechend kann es sich durchaus lohnen, nochmal bei einer Firma 
vorstellig zu werden, nicht nach 2 Wochen aber nach 2 Jahren? why not.

Beitrag #7278984 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7279114 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7279152 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Christian B. (luckyfu)


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Da Baby schrieb im Beitrag #7278984:
> because fak ju Personaler, aber nehmen sie es nicht persönlich :)

wieso sollte ich? Ich bin ja kein Personaler sondern nur einfacher 
Ingenieur. Aber ich hatte in meinem Leben noch nie irgendwelche Probleme 
mit einem Personaler... In meiner Wahrnehmung waren die bisher alle 
nett. Normalerweise war ich derjenige, der nicht wollte und ein 
Jobangebot abgelehnt hat.

Beitrag #7279558 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Klaus (Gast)


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Christian B. schrieb:
> einfacher
> Ingenieur.

Was ist das?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Sympathische Bescheidenheit?

Beitrag #7280323 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7280332 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7280354 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7280355 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7280359 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7280366 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7280367 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7280371 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7280377 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Joachim B. (jar)


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rudi radlos schrieb:
> Manchmal ist ein Wunschkandidat abgesprungen oder hat die Probezeit
> nicht überstanden

genau, das sich der Wunschkandidat der Fa. als Niete herausgestellt hat 
kann ja öfter vorkommen * 1.)

Ratgeber schrieb:
> Ich saß schon mal in einem Gespräch mit
> einem Bewerber der eingeladen wurde gerade weil er sich schon mehrfach
> beworben hatte. Das höchste Gut, das ein Bewerber mitbringen kann, ist
> Begeisterung für die Firma, die Produkte und die Position!

eben, wenn ein Bewerber schon Begeisterung für eine Fa. mitbringt, warum 
dann den nicht nehmen?

Hannes J. schrieb:
> Im Prinzip signalisierst du dem Personaler mit einer erneuten Bewerbung
> dass er oder sein Kollege der die vorherige Bewerbung bearbeitet hat
> einen Fehler gemacht hat. Das hört niemand gerne

* 1.)
klar und der Personaler der den Fehler gemacht hat kann längst weg sein, 
wer weiss denn wieviele Fehler der vorher schon machte!

Abrissbirne schrieb:
> Wenn man mit einer Frau ein date hatte, und eine Absage erhalten hat,
> kann man sich dann erneut bei Ihr "bewerben"? Auf eine andere Dame
> warten oder
> noch mal probieren?

also
[] ja
[] nein
[] vielleicht

Kommt manchmal auf den Jahrgang an, früher mussten/sollten sich die 
Frauen zieren und einige taten es auch, ohne 2ten Versuch hätte ich 
meine 2te Frau nie bekommen.
Dann gab es Jahrgänge da zierten sich die Frauen nicht, da reichte eine 
Absage um es nicht noch mal sinnlos zu versuchen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7280397 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7281411 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Niemand (Gast)


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Christian B. schrieb:
> Dementsprechend kann es sich durchaus lohnen, nochmal bei einer Firma
> vorstellig zu werden, nicht nach 2 Wochen aber nach 2 Jahren? why not.

Christian B. schrieb:
> Ich wurde z.B. letztens von
> einem Recruiter aus einem Unternehmen angesprochen, bei dem ich mich vor
> etlichen Jahren schonmal bewarb.

Christian B. schrieb:
> wieso sollte ich? Ich bin ja kein Personaler sondern nur einfacher
> Ingenieur. Aber ich hatte in meinem Leben noch nie irgendwelche Probleme
> mit einem Personaler... In meiner Wahrnehmung waren die bisher alle
> nett. Normalerweise war ich derjenige, der nicht wollte und ein
> Jobangebot abgelehnt hat.

Ich bin ja kein Personaler sondern nur einfacher Ingenieur

Der Thread ist wie für dich geschaffen, aber ich glaube nicht dass du 
was draus lernst.
Wer nicht merkt, dass er nicht nur von den Personalern einer Fa. laufend 
veräppelt wird, kann es sicher noch mal nach ein paar Jahren wieder 
versuchen.
Vllt. klappt es ja mal irgendwann?

von Christian B. (luckyfu)


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Niemand schrieb:
> Wer nicht merkt, dass er nicht nur von den Personalern einer Fa. laufend
> veräppelt wird, kann es sicher noch mal nach ein paar Jahren wieder
> versuchen.

wieso? Das wüsste ich gern. Ich bekomme ein Gehalt. Das wurde 
entsprechend ausgehandelt und ist fix, jeden Monat gleich (Bis auf die 3 
Monate mit Prämienausschüttung). Wenn ich damit sehr gut über die Runden 
komme: Wieso sollte ich mich dann selbstständig machen und mir ständig 
den Streß neuer Kundenaquise antun? Wieso sollte ich meinem Geld 
hinterherrennen wollen, wenn Kunden erst nach 6 Monaten zahlen oder gar 
nur teilweise? Überhaupt, es ist halt eine reine Einstellungssache, ob 
man sich selbstständig durchs Leben schlägt oder ein 
Angestelltenverhältnis nutzt. Genauso kann man Mieten oder selbst ein 
Haus bauen / kaufen. Für mich ist die wirtschaftliche Sicherheit 
wichtiger als die möglicherweise höheren zu erzielenden Renditen.

Niemand schrieb:
> Der Thread ist wie für dich geschaffen, aber ich glaube nicht dass du
> was draus lernst.

was sollte ich denn deiner Meinung nach draus lernen?

Niemand schrieb:
> Vllt. klappt es ja mal irgendwann?

was denn bitte?

Klaus schrieb:
> Was ist das?

Das ist das, was auf meiner Diplomurkunde steht. Ein akademischer Grad.
Andere bezeichnen es als Berufsbezeichnung, ist imho aber falsch. Da 
würde ich eher Hardwareentwickler eintragen.

von Günter (Gast)


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Regelungstechniker, Mess- und
Das war mal eine berufliche Lehre.
Wer sich heute als akademisch ausgebildeter Ingenieur nennt, wirkt halt 
leicht unterbegrabt.

Würde mich eher Regelungsingenieur nennen, wirkt doch bedeutet 
kompetenter.
Aber vielleicht ist das auch ein Selbstschutz, damit man nicht 
überfordert wird.

Es gibt dies auch nicht als Studium, es ist ein Teil.
Mechatronik gibt es schon, sollte man auf der Urkunde einen 
Vermerkhaben, dass man sich Ingenieurnennen darf, dann sollte man davon 
vielleicht auch Gebrauch machen.

Ich kann mir gut vorstellen worum viele sich hier lieber 
Technikernennen, s. o.

von Wühlhase (Gast)


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Stefan F. schrieb im Beitrag #7280332:
> Wie passt das mit der heutigen Nachricht zusammen, dass die Gas Speicher
> gut gefüllt sind?
> 
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/gasmangellage-fuellstand-101.html
>

Der Winter hat doch gerade erst angefangen, oder meinst du daß die 
Gasspeicher Ende Januar immer noch bei >90% sind? Wenn das die Grünen 
Trottel in irgendeiner Staatstalkshow nicht kapieren, ok, da erwartet es 
niemand anders, aber hier sollte man sowas nicht mehr erklären müssen.

Irgendwo war vor ein paar Tagen die Rede davon, daß der Gasverbrauch in 
De deutlich zu hoch sei. Und damit meine ich nicht die Meldung, die 
bereits im September von der Bundesnetzagentur rausging.


Stefan F. schrieb im Beitrag #7280332:
> Welcher denn? Ein Verschwörungsheini der AFD? Und wenn schon

Wie ich schon anderswo fragte: Was macht ihr eigentlich wenn die AfD mal 
behauptet daß der Himmel blau ist? Oder das 2+2=4 ist? Oder Gauland mal 
drei Finger in die Kamera zeigt?





Stefan F. schrieb im Beitrag #7280332:
> ich mache
> mir um ganz andere Sachen Sorgen. Zum Beispiel die Bildung und Zukunft
> unserer Kinder.

Der Zug ist schon vor Jahren abgefahren, das bekommst du nicht mehr 
repariert. Mach dir lieber Sorgen um deine Rente, mein Lieber.


Stefan F. schrieb im Beitrag #7280371:
> Shorty schrieb:
>> den Verbrauch gedrosselt hat, weil die Produktion zu teuer geworden ist?
>
> Das ist mir klar.

Oh, ich glaube nicht daß dir das klar ist. Die 13% dürften weitgehend 
aus dem Produktionsrückgang der Industrie stammen. Wir haben einen 
Winteranfang so kalt wie schon einige Jahre nicht mehr, ich glaube nicht 
das sehr viele Menschen freiwillig für die Machtphantasien einiger Irrer 
frieren.


Stefan F. schrieb im Beitrag #7280371:
> Notfalls hätte die Politik eingegriffen, womöglich
> über den Preis. Wichtig ist mir, dass wir durch diesen Winter kommen.
> Was danach kommt, wird die Industrie mit der Politik klären. Das ist
> nicht meine Baustelle.

Die Politik hat bereits das ganze Jahr über massiv eingegriffen, deshalb 
sind die Speicher voll, und der Gaspreis so hoch. Und es bleibt deine 
Baustelle, solange du hier lebst, die hiesigen Preise und Steuern 
bezahlst.



Niemand schrieb:
> Wer nicht merkt, dass er nicht nur von den Personalern einer Fa. laufend
> veräppelt wird, kann es sicher noch mal nach ein paar Jahren wieder
> versuchen.
> Vllt. klappt es ja mal irgendwann?

Nur weil deine erste Bewerbung nicht positiv beschieden wurde heißt das 
doch nicht, daß du vom Personaler verarscht wurdest, also bitte. Wenn 
nur eine Stelle zu besetzen ist und es bleiben drei perfekt passende 
Kandidaten übrig, was soll er denn machen? Irgendjemandem muß er 
absagen, vielleicht wirft er sogar eine Münze, aber ich bezweifle daß er 
sich drei Monate später noch an deinen Namen erinnern wird.

Wenn sich der Personaler mir gegenüber ungebührlich verhält, breche ich 
den Bewerbungsprozess gerne auch mal von mir aus ab, aber das ist eine 
andere Nummer.

von Stefan F. (Gast)


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Christian B. schrieb:
> Wenn ich damit sehr gut über die Runden
> komme: Wieso sollte ich mich dann selbstständig machen und mir ständig
> den Streß neuer Kundenaquise antun? Wieso sollte ich meinem Geld
> hinterherrennen wollen, wenn Kunden erst nach 6 Monaten zahlen oder gar
> nur teilweise?

Manche Leute sind nur Glücklich, wenn ihr Reichtum oder ihre Macht 
(meist beides) ständig wachsen. Diese Leute können sich nur schwer 
vorstellen, mit dem Status Quo zufrieden zu sein, insbesondere wenn er 
von "reich sein" weit entfernt ist.

von Christian B. (luckyfu)


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Stefan F. schrieb:
> Diese Leute können sich nur schwer
> vorstellen, mit dem Status Quo zufrieden zu sein, insbesondere wenn er
> von "reich sein" weit entfernt ist.

Da ist halt die Frage, wie definiert sich reich?
Wenn ich in meinem privaten Umfeld so schaue, so verdiene ich allein 
deutlich mehr als meine Geschwister in "normalen" Berufen mit ihren 
Partnern zusammen. Also würde ich mich durchaus als reich bezeichnen, 
obwohl ich keine Million auf dem Konto habe. Ich bin gesund und habe 
deutlich mehr als ich zum bloßen (Über-)leben brauche, wobei ich auch 
noch genug Freizeit habe um mit meiner Familie etwas zu unternehmen oder 
sie in einem meiner beiden Hobbies zu "vernichten".

Wühlhase schrieb:
> Die Politik hat bereits das ganze Jahr über massiv eingegriffen, deshalb
> sind die Speicher voll, und der Gaspreis so hoch. Und es bleibt deine
> Baustelle, solange du hier lebst, die hiesigen Preise und Steuern
> bezahlst.

So ist das. Aber auch wenn die Speicher sich schneller leeren, passiert 
erstmal noch nichts (bei uns in Europa) weil dann die EU wieder ihren 
Plan fährt, der im Sommer funktionierte: LNG Tankern mit Destinationen 
außerhalb Europas für einen Kurswechsel ordentlich Scheine auf den Tisch 
zu legen und die ursprünglichen Bezieher natürlich auch zu entschädigen. 
Das führt dann halt zu steigenden Preisen, wenn einer in einer 
Mangellage alles für Lieferungen zahlt, dann verzerrt das den Markt in 
der Form, dass die Preise eben explodieren. Aber mittlerweile sind sie 
schon wieder sehr stark gefallen, deshalb sehe ich das erstmal 
entspannt. Auch wenn ich eine Nachricht vom Versorger bekommen habe, wo 
mir eine Erhöhung von 8 auf 18cnt / kWh ab 1.1.23 angedroht wird. Das 
wird jetzt noch 2 Jahre so gehen, dass die Preise für Gas und Strom 
höher sind, dann entspannt sich das wieder auf nahezu Vorkriegsniveau...

Günter schrieb:
> Wer sich heute als akademisch ausgebildeter Ingenieur nennt, wirkt halt
> leicht unterbegrabt.

Muss man denn für jedweden Scheiß eine möglichst hochtrabende 
Bezeichnung erfinden? Wozu? Wächst man dann ein Stück? Wenn jemand nach 
meinem Beruf fragt, bekommt er entweder Elektrotechniker oder 
Hardwareentwickler als Antwort. Bei der Frage nach erlerntem Beruf weiß 
ich regelmäßig keine Antwort, da ich nie eine Lehre genoß. Einzig bei 
der Frage nach dem höchsten Schulabschluss kommt der Dipl. Ing als 
Antwort. Allerdings leide ich halt auch an keinerlei 
Minderwertigkeitskomplexen und muss nicht jeder flüchtigen Bekanntschaft 
gleich meinen Beruflichen Werdegang samt finanziellem Spielraum auf die 
Nase binden. Ich brauche auch keine Limo eines bekannten Herstellers um 
mich wertig genug zu fühlen früh morgens ohne Probleme aufzustehen.

: Bearbeitet durch User
von Wühlhase (Gast)


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Christian B. schrieb:
> Wenn jemand nach
> meinem Beruf fragt, bekommt er entweder Elektrotechniker oder
> Hardwareentwickler als Antwort.

Noch jemand der das so hält, sehr schön. :)

Beitrag #7283125 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7283181 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7283195 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7283471 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7283495 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7283661 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7283696 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Niemand (Gast)


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Christian B. schrieb:
> wieso? Das wüsste ich gern. Ich bekomme ein Gehalt.
Es geht nicht darum was jetzt ist, sondern wie du davor erzählt hast, 
dann zitiere mal vollständig, oder antworte auf den gesamten Inhalt.
Der TO da oben ist das Thema, u. nicht deine Ausweichantwort auf meine 
Erklärung zu deinem Bewerbungsverhalten.

Ist schon echt Schei_e wenn man nicht beim Thema bleiben kann und dann 
rumeiern muß mit dem was dann irgendwann danach mal gefunzt hat. Oder 
man sich sein jetzigen Job schönredet, wer will das bitte wissen?
Es geht ums Bewerben und um das wiederholte bei der gleichen Fa., dann 
könntest höchstens bringen dass du das im 2. oder 3. Anlauf geschafft 
hast, wo ist bitte dazu deine Erklärung?
So reden sich die Ings laufend hier raus, kein Wunder dass die 
Personaler u. BWLer besser bezahlt werden als die welche die eigentliche 
Arbeit machen .. sollten, die Fachleute oder eben Ings..
Mit Führungs- u. Verantwortungs-Bewußtsein war schon immer mehr zu 
verdienen als das was Alle so auf der Schulbank mit dem 1x1 zurecht 
bringen.

Christian B. schrieb:
> Wenn ich damit sehr gut über die Runden komme: Wieso sollte ich mich
> dann selbstständig machen und mir ständig den Streß neuer Kundenaquise
> antun? Wieso sollte ich meinem Geld hinterherrennen wollen, wenn Kunden
> erst nach 6 Monaten zahlen oder gar nur teilweise?
Zeig mir mal den Ansatz von mir worauf diese Argumente basieren als 
Antwort. Wo habe ich was als Selbstständiger geschrieben oder 
verglichen?
Für so wirklich bequeme Leute, die das freie Arbeiten so ins negative 
Licht ziehen müssen, mit Argumenten wo jeder Selbstständige schmunzel 
muss.
Wenn man natürlich nichts kann u. mit Leuten ala Kunden auch nicht 
umgehen u. am Markt ne Niete ist dann trifft das sicher zu was du da 
aufzählst. Dann sollte man doch lieber Angestellter bleiben u. damit 
leben was einem der Chef zukommen lässt.

> Überhaupt, es ist halt eine reine Einstellungssache, ob man sich
> selbstständig durchs Leben schlägt oder ein Angestelltenverhältnis nutzt.
Nö, es ist ne Sache ob man mit dem Ausbeutungssystem im Job zufrieden 
ist oder war, in einer Fa. oder im System wo die Chef´s u. 
Entwicklungs-Ings. (GF u. Führungs-Riege) nur Mathe u. ein bischen 
Elektronik konnten, die Elektroniker u. Mechaniker aber aus deren 
Fantasien nichts 1 zu 1 umgesetzt bekamen, weil es nur Theorien waren.
Für mehr als das ist man nicht mehr angestellt, wer mehr will muß dann 
halt freie Leute beauftragen u. da war dann zu sehen dass die das große 
Geld einstrichen, mit ganz banalen Vorschlägen, die aber keiner der sich 
selber hochbezahlten Entwickler u. Konstrukteure auf die Reihe bekam.
Weil die das wohl eben nicht an der HS oder FS gelernt hatten, u. als 
Geschäfts-Führer mit Angestellten keine Ruhe in die Fa. bekamen, wo 
Jeder (Viele) dann Jeden als Feind ansah, wenn es ums Geld (Lohn) u. die 
schönste u. einfachste Arbeit ging.
Team- oder Gruppen-Arbeit ist immer ein Banlance-Akt wo 
Leistungsschwache mitgezogen werden, aber auch nur wenn alle Anderen 
damit zufrieden sind.
Nur dass die Leistungsschwachen gern was Besseres wären, u. sich beim 
nächst höheren Chef mit Tricks lieb Kind machten, der natürlich den als 
Potential zur Leitung einer 2-Mann Gruppe emporhob, u. so das Drama 
seinen Lauf nahm.

Christian B. schrieb:
> Da würde ich eher Hardwareentwickler eintragen.

Bei einer Bewerbung auf eine eventuell passende Stelle schaut man sich 
zuerst den Laden ob man sich da überhaupt mit seiner Arbeitsweise 
(Leitungs-Anspruch) zurecht findet, nicht nur vom Geld her. Aber Loser 
finden natürlich überall alles immer toll. Und sind dann auch meist 
zufrieden mit dem was sie machen u. was sie bekommen.
Aber auch nur solange wie es der Fa. auch damit gut geht, was in den 
letzten Jahren im allgemeinen Leistungsdruck eben nicht mehr ging. Dann 
wird ausgelagert nach Leistungs-Kennzahlen an externe Subis, damit sich 
die Big-AG-Fa. weiter am Markt halten kann, weil sie das ihren internen 
Leuten ja nicht abverlangen kann, die müssten dann ja mal was bringen u. 
was tun, das geht ja gar nicht.
TV u. Gewerkschaften sind nicht direkt auf Leistung ausgelegt oder auf 
Wettbewerbsfähigkeit am Markt.

Erzähl mir bitte nichts wie das Arbeits- und Erwerbs-Leben so 
funktioniert, das bekommt Vater Statt ja nicht mal in dem Land gebacken, 
wenn er nun schon jedem 300 Euro aus den vorher abgezogenen Steuern 
zurück zahlt, damit es keinen Aufstand gibt.

von Christian B. (luckyfu)


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Niemand schrieb:
> Ist schon echt Schei_e wenn man nicht beim Thema bleiben kann und dann
> rumeiern muß mit dem was dann irgendwann danach mal gefunzt hat. Oder
> man sich sein jetzigen Job schönredet, wer will das bitte wissen?
> Es geht ums Bewerben und um das wiederholte bei der gleichen Fa., dann
> könntest höchstens bringen dass du das im 2. oder 3. Anlauf geschafft
> hast, wo ist bitte dazu deine Erklärung?

Tatsächlich habe ich mich noch nicht mehr als einmal bei einer Firma 
beworben. In einem Fall, welchen ich beschrieb, habe ich mich vor 
einigen Jahren dort aktiv beworben, Es hat nicht gepasst, da mir das zur 
Verfügung stehende Werkzeug (*1) in erster Linie nicht zugesagt hat. 
Dass das Gehalt auch nicht pralle war, war dann auch schon egal. Eben 
diese Firma hat nun an meine Tür geklopft und wollte mich zu meinen 
Konditionen jetzt ab sofort gern einstellen. Aber ich möchte aktuell 
nicht wechseln.

(*1) Ich bin mittlerweile in einer Position, in der ich den Anspruch 
habe, dass die Arbeit mir Spaß machen muss und dementsprechend lehne ich 
auch Jobangebote ab, wenn dies absehbar nicht der Fall ist. Das habe ich 
nun schon mehr als einmal getan. Hier lag es am verwendeten 
Layoutprogramm, ein andermal daran, dass die Firma nur die Schaltpläne 
und Inbetriebnahme im Haus machte, das Layout aber generell bei einem 
externen Dienstleister, da das Routing aber der Part ist, der mir an 
meiner Arbeit die meiste Freude macht, habe ich den Wechsel 
ausgeschlagen obwohl ich dort mehr verdient hätte und obwohl ich dort 
hätte in 15Min mit dem Fahrrad hin fahren können anstatt weiterhin 1h 
mit dem Auto unterwegs zu sein. Ich habe halt als Priorität für meinen 
Job, dass mir dieser Spaß machen muss. Ich will nicht arbeiten nur um 
Geld zu verdienen und ich bin in der Position, mir diesen Luxus leisten 
zu können.

Niemand schrieb:
> Wenn man natürlich nichts kann u. mit Leuten ala Kunden auch nicht
> umgehen u. am Markt ne Niete ist dann trifft das sicher zu was du da
> aufzählst. Dann sollte man doch lieber Angestellter bleiben u. damit
> leben was einem der Chef zukommen lässt.

Ich kenne mehrere Selbstständige, auch aus meiner Branche, denen es 
finanziell gut geht, die aber massive Abstriche in ihrer Freizeit machen 
müssen. Das ist eine Lebensphilosophie, das muss man wollen. Ich will es 
einfach nicht. Du wirst das akzeptieren müssen. Das hat mit schlecht 
reden nichts zu tun.

Niemand schrieb:
> Für mehr als das ist man nicht mehr angestellt, wer mehr will muß dann
> halt freie Leute beauftragen u. da war dann zu sehen dass die das große
> Geld einstrichen, mit ganz banalen Vorschlägen, die aber keiner der sich
> selber hochbezahlten Entwickler u. Konstrukteure auf die Reihe bekam

das muss ich mir nicht ans Bein binden. Ich bin in einer nicht zu großen 
Firma für die komplette Steuerungselektronik zuständig, da gibt es genug 
Spielräume seine Ideen einzubringen in den Entwicklungsprozess und da 
wir nur relativ wenige Geräte verkaufen, die aber Hochpreisig sind und 
bei denen die Elektronik nur ein kleiner Promillesatz der Herstellkosten 
ausmacht, kann ich mich auch durchaus mit neuen Ideen durchsetzen, auch 
wenn diese Kostspieliger sind ist das kein Problem.

Niemand schrieb:
> Team- oder Gruppen-Arbeit ist immer ein Banlance-Akt wo
> Leistungsschwache mitgezogen werden, aber auch nur wenn alle Anderen
> damit zufrieden sind.

Woher kommt eigentlich diese Denke, dass man als Selbstständiger einem 
Angestellen in Punkto Leistungsfähigkeit überlegen ist? Du solltest mal 
von deinem hohen Roß herunterkommen, dann können wir gern weiter 
diskutieren aber auf der Basis? Das wird nichts. Wenn du glücklich mit 
deinem Leben bist, dann ist das doch gut. Da frage ich mich aber doch, 
weshalb du hier überhaupt antwortest, wo du mir doch folgendes an den 
Kopf wirfst:

Niemand schrieb:
> Der TO da oben ist das Thema

Was bitte kannst du denn als selbstständiger dem To für Ratschlag 
erteilen? Dass er sich selbstständig machen soll, weil er dann, falls er 
wirklich mehr als 1+2 Addieren kann, ein toller Hecht wird und sich 
keine Sorgen mehr um sein Auskommen machen muss während er als 
Freelancer sich selbst verwirklichen kann (Sofern er genug Kunden 
findet, die diesen Selbstverwirklichungsdrang finanzieren)? Ist das dein 
Ernst?

Niemand schrieb:
> Team- oder Gruppen-Arbeit ist immer ein Banlance-Akt wo
> Leistungsschwache mitgezogen werden, aber auch nur wenn alle Anderen
> damit zufrieden sind.

Ahja, du bist also einer der 3 lebenden Genies, die per se immer die 
besten Gedanken haben und deshalb niemanden brauchen, mit dem Sie sich 
austauschen können? Gottseidank gab es in der Geschichte der Menschheit 
deutlich mehr Teamplayer als solche Einzelklämpfer, denn mit so 
überstrahltem Ego kann man nur scheitern, weil man zwangsläufig 
irgendwann ein Problem trifft, welches man nicht so einfach lösen 
kann... Ich hatte vor x Jahren mal einen Vertriebler hier, der uns ein 
kapazitives Bedienfeld verkaufen wollte. Der Herr war ganz Stolz auf 
seine Kollegen, die es nach langer Zeit hinbekommen haben, dass man mit 
dem Finger eine Kreisförmige Touchfläche (Welche real als ringförmig 
angeordnetes Band erstellt wurde) abfahren kann und der Controller 
jederzeit erkennt, wo der Finger ist. Dabei wurde als besondere 
Herausforderung dargestellt, dass der Übergang von Anfang zu Ende des 
Ringes ein großes Problem in der Erkennung ist, weil dort der Mittelwert 
mehrerer touchsignale genau dem Gegenüberliegenden entspricht, der auf 
der Hälfte des Bandes liegt. Als ich das hörte fiel mir spontan ein, das 
man dafür ja nichts weiter tun müsste als die Standartabweichung zum 
Mittelwert zu berechnen. Ist diese maximal, ist man am Ende des Bandes 
und springt zum Anfang, ist sie sehr klein, ist man irgendwo im Band. 
Dem Vertriebler ist das Gesicht eingeschlafen. Wie es schlussendlich 
gelöst wurde, weiß ich nicht, interessiert mich auch nicht, wir haben 
das Bedienelement nicht verwendet. Aber das zeigt, dass man durchaus 
auch in Meetings mit Fachfremden Personen Impulse bekommen kann, die 
einen weiterbringen. Oft genug ist man so in seine Arbeit vertieft, dass 
man das große Ganze aus dem Blick verliert. Teamarbeit ist nicht dazu da 
in einer Firma den Kaffeeverbrauch zu steigern, wenngleich es natürlich 
nicht jedes Meeting schafft, epochale Veränderungen zu entwickeln.

Niemand schrieb:
> Mit Führungs- u. Verantwortungs-Bewußtsein war schon immer mehr zu
> verdienen als das was Alle so auf der Schulbank mit dem 1x1 zurecht
> bringen.

Vielleicht solltest du dir mal klar machen, dass man es auch ohne immer 
mehr Gehalt zu fordern schaffen kann, einen Punkt zu erreichen, indem 
man einfach Zufrieden ist mit dem, was man hat. Man muss nicht immer 
noch höher fliegen, wenn man einmal im Leben die Reiseflughöhe erreicht 
hat, kann man sich doch dort auch zufrieden aufhalten. Das hat mit 
Minderleisten nichts zu tun, sondern ist einfach eine psychologische 
Einstellung. Man muss also nicht unbedingt das Peter Prinzip ausreizen 
im Leben.

: Bearbeitet durch User
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Beitrag #7286034 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sorty (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Stefan F. schrieb im Beitrag #7280371:
>> Shorty schrieb:
>>> den Verbrauch gedrosselt hat, weil die Produktion zu teuer geworden ist?
>>
>> Das ist mir klar.
>
> Oh, ich glaube nicht daß dir das klar ist. Die 13% dürften weitgehend
> aus dem Produktionsrückgang der Industrie stammen. Wir haben einen
> Winteranfang so kalt wie schon einige Jahre nicht mehr, ich glaube nicht
> das sehr viele Menschen freiwillig für die Machtphantasien einiger Irrer
> frieren.

Jetzt gibts eine offizielle Bestätigung:

https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article242702759/Gas-Sparziel-deutlich-verfehlt-Zwei-Indikatoren-im-kritischen-Bereich.html

Was für eine Überraschung! m(

von Niemand (Gast)


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Christian B. (luckyfu) 13.12.2022 07:10

Auf deinen ganzen Erklärungen noch mal detailliert zu antworten habe ich 
echt die Zeit nicht u. sehe keinen Sinn drin.

Abgekürzt, du hast in deinem Berufs- wie Privat-Leben immer schön viel 
Glück gehabt u. hast es noch, was soll man von solchen Leuten wie dir 
bitte lernen?
Habe ich doch so richtig verstanden deine ganze Ansage dazu?

Christian B. schrieb:
> Ich kenne mehrere Selbstständige, auch aus meiner Branche, denen es
> finanziell gut geht, die aber massive Abstriche in ihrer Freizeit machen
> müssen. Das ist eine Lebensphilosophie, das muss man wollen. Ich will es
> einfach nicht. Du wirst das akzeptieren müssen. Das hat mit schlecht
> reden nichts zu tun.
Nö, das ist keine Philosophie, das ist überlebensnotwendig, u. jeder GF 
als Firmeneigner hat das gleiche Problem, u. ohne solche Leute hättest 
du u. viele Andere keinen so sicheren Job.

Christian B. schrieb:
> Was bitte kannst du denn als selbstständiger dem To für Ratschlag
> erteilen? Dass er sich selbstständig machen soll, weil er dann, falls er
> wirklich mehr als 1+2 Addieren kann, .....

Christian B. schrieb:
> Niemand schrieb:
>> Team- oder Gruppen-Arbeit ist immer ein Banlance-Akt wo
>> Leistungsschwache mitgezogen werden, aber auch nur wenn alle Anderen
>> damit zufrieden sind.
>
> Ahja, du bist also einer der 3 lebenden Genies, .....

Christian B. schrieb:
> Niemand schrieb:
>> Mit Führungs- u. Verantwortungs-Bewußtsein war schon immer mehr zu
>> verdienen als das was Alle so auf der Schulbank mit dem 1x1 zurecht
>> bringen.
>
> Vielleicht solltest du dir mal klar machen, dass man es auch ohne immer
> mehr Gehalt zu fordern schaffen kann, einen Punkt zu erreichen, indem
> man einfach Zufrieden ist mit dem, was man hat.

??? Du erwartest nicht echt dass ich das noch mal für dich zerlege, was 
du da für einen unpassenden Quark geschrieben hast?
Nur mal zusammengefasst, du hast in deinem bisherigen Berufsleben 
eigentl. noch nichts wirklich groß durch, also kritische Phasen, weder 
im Anspruch an die Arbeit noch an die Kollegen oder das Miteinander in 
der Fa.!
Beim Bund kann man ja heutzutage vergessen, also vom Alter her schätze 
ich dich auf max. 35.
Wo du allerdings rausliest, dass ich hier eine Position eines 
Selbstständigen vertrete?
Dein Chef kann dich nicht mit Aufgaben zur Budget- oder 
Personalverant-wortung betrauen, denn das was du hier mehrfach 
abgeliefert hast passt einfach überhaupt nicht zum Thema des TO.

von Christian B. (luckyfu)


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Niemand schrieb:
> ??? Du erwartest nicht echt dass ich das noch mal für dich zerlege, was
> du da für einen unpassenden Quark geschrieben hast?
> Nur mal zusammengefasst, du hast in deinem bisherigen Berufsleben
> eigentl. noch nichts wirklich groß durch, also kritische Phasen, weder
> im Anspruch an die Arbeit noch an die Kollegen oder das Miteinander in
> der Fa.!

Ahja? So gut kennst du mich? Du kennst die Gründe, weshalb ich jeweils 
die Firma gewechselt habe?

Niemand schrieb:
> Abgekürzt, du hast in deinem Berufs- wie Privat-Leben immer schön viel
> Glück gehabt u. hast es noch, was soll man von solchen Leuten wie dir
> bitte lernen?

Das kann man so sehen. Man kann es aber auch so sehen, dass ich einfach 
Niederlagen wegstecke und nicht nach den Steinen auf dem Weg suche 
sondern eher nach den Zwischenräumen. (Und wenn es nicht anders geht 
auch mal über einen Stein klettere anstatt zu stolpern und hinzufallen) 
Ja, manchmal gehört dazu ein Mitläufer zu sein und manchmal ein 
Revoluzzer. Ich bin einfach ein zutiefst optimistisch eingestellter 
Mensch. Ich erleide genauso Rückschläge wie andere, in jeder Firma gibt 
es Arschlöcher mit denen man nicht klar kommt, und? Es gehört zur 
Sozialkompetenz damit umgehen zu können. Man muss nicht lebenslange 
Freundschaften im Kollegium bilden. Dennoch bin ich bei den meisten 
Kollegen angesehen und das reicht mir. Jedem Rechtmachen kann man es 
nunmal nicht.

Niemand schrieb:
> Beim Bund kann man ja heutzutage vergessen, also vom Alter her schätze
> ich dich auf max. 35.
Das trifft in etwa mein Alter, wie ich mich fühle. Biologisch bin ich 
aber deutlich weiter.

Niemand schrieb:
> Dein Chef kann dich nicht mit Aufgaben zur Budget- oder
> Personalverant-wortung betrauen, denn das was du hier mehrfach
> abgeliefert hast passt einfach überhaupt nicht zum Thema des TO.

Muss er auch nicht. Dafür ist er der Chef und ich bin es nicht. Ich bin 
Angestellter mit qualifizierter Tätigkeit nach Anweisung, wie es so 
schön heißt. Allerdings bewirbt sich der TO ja auch nicht auf einen 
Chefposten, sogesehen sehe ich da jetzt kein Problem mit dem Thema.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7287430 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Elektrofan (Gast)


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> Ein zweites Mal bei der selben Firma bewerben

Wenn's keine Alternative gibt, auf jeden Fall!

Falls die Fa. noch existiert, versteht sich   ... ;-)

von Niemand (Gast)


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Elektrofan schrieb:

> Wenn's keine Alternative gibt, auf jeden Fall!
>
> Falls die Fa. noch existiert, versteht sich   ... ;-)

Das machen ja nicht mal die Firmen von sich aus, außer ein Loser von 
Personaler kann sich nicht mehr selber helfen.
Dass der TO sich nun gar nicht mehr meldet, war eigentlich 
vorherzusehen, wir reden nun nur alle mit uns selber.

Christian B. schrieb:
> Ahja? So gut kennst du mich? Du kennst die Gründe, weshalb ich jeweils
> die Firma gewechselt habe?
Das kann man wo von dir hier lesen? Also der öftere Wechsel Fa.-Wechsel.

Christian B. schrieb:
> Ich erleide genauso Rückschläge wie andere, in jeder Firma gibt
> es Arschlöcher mit denen man nicht klar kommt, und? Es gehört zur
> Sozialkompetenz damit umgehen zu können.
Es ist die Aufgabe des Chefs solche Problemherde aus einer Fa. 
rauszu-halten, nur sind meist die Chefs das größte Problem dabei. Zum 
leistungsfähigen Arbeiten gehört Ruhe u. Zusammenhalt in einer Fa., nur 
das kann man meist lange suchen.

> Man muss nicht lebenslange Freundschaften im Kollegium bilden. ...
> Jedem Rechtmachen kann man es nunmal nicht.
Echte Freundschaften unter Kollegen, das wäre mal was. Und Recht machen 
muß man es nur dem Chef u. sich selber, keinem weiter, aber dabei gibts 
auch viele Neider u. Stuhlbeinsäger.

Es ging hier sicher nicht nur um sich einfach nur bewerben, sondern 
erfolgreich damit einzusteigen u. dabei zu bleiben,
Die 1. Hürde ist dabei meist die HR-Abteilung, wenn man da schon 
scheitert, was da oben gar nicht richtig zur Sprache kam ...

Beitrag #7289439 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Christian B. (luckyfu)


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Niemand schrieb:
> Es ging hier sicher nicht nur um sich einfach nur bewerben, sondern
> erfolgreich damit einzusteigen u. dabei zu bleiben,
> Die 1. Hürde ist dabei meist die HR-Abteilung, wenn man da schon
> scheitert, was da oben gar nicht richtig zur Sprache kam ...

woher willst du das denn wissen?

Rein prinzipiell ist es doch so: Bewerben kann man sich so oft man will 
bei ein und derselben Firma. Wenn nötig im wöchentlichen Abstand. Wenns 
was werden soll nach der ersten Ablehnung sollte man allerdings davon 
absehen. Sinnvoll erscheint mir eine 2. Bewerbung, wenn sich die 
Gegebenheiten ändern. D.h. die Anzahl und Art der Freien Stellen in der 
Firma zunehmen und hier ein passendes Profil dabei ist, Wichtig ist 
auch, wieso es beim ersten mal nicht geklappt hat. Gabs die Absage schon 
nach Vorsichtung der Unterlagen, gab es vermutlich Bewerber, die besser 
passten (auf dem Papier) Gab es die Absage nach einem 
Vorstellungsgespräch ist die Sache komplizierter, dann muss man halt 
grob abschätzen können, woran es lag. Ich hab auch schon einige 
Bewerbungsgespräche begleitet und kann dir daher sagen, dass man recht 
schnell einen Eindruck bekommt, wie gut der Bewerber ins Team passen 
könnte. Wenn man sieht, dass der Bewerber mit den zur Verfügung 
stehenden Arbeitsmitteln noch nicht vertraut ist, ist die frage, wie 
groß die Not ist, ob man sich dann jemanden ans Bein bindet, den man 
erstmal ein Viertel Jahr jemanden zur Seite stellen muss, bevor er 
selbst produktiv ist oder ob man noch genug freie Kapazitäten hat um auf 
einen besser geeigneten Kandidaten zu warten. Wenn es aber eher der 
Grund war, dass man auf persönlicher Ebene nicht zusammen gepasst hat, 
dann ändert sich das nicht, wenn nicht der zukünftige Chef oder MA 
gewechselt hat. In dem Fall ist eine 2. Bewerbung vermutlich nicht von 
Erfolg gekrönt.

Also ich persönlich würde Sagen:
Eine 2. Bewerbung lohnt sich möglicherweise wenn:
- du beim 1. Mal vorm VG gescheitert bist.
- wenn du nach einem VG deinerseits abgelehnt hast
- wenn du abgelehnt wurdest, dich aber weitergebildet hast
- wenn du Abgelehnt wurdest, das Personal aber gewechselt hat.

Im Umkehrschluss lohnt es sich nicht, wenn ein anderer, als die 
genannten gründe vorliegen. Denn dann dürfte sich die Situation nicht 
verändert haben.

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