Hallo, viele Multimeter haben ja eine MIN-MAX-Funktion bei der zusätzlich der Mittelwert (AVG) angezeigt wird. Der Mittelwert ist jetzt aber nicht (MAX-MIN)/2 sondern (Zitat Anleitung Fluke 183): Die Anzeige AVG wird angezeigt. Bei dem angezeigten Wert handelt es sich um den Mittelwert sämtlicher Meßwerte. In der oberen Anzeige wird dargestellt, welcher Zeitraum seit Beginn der Aufzeichnung verstrichen ist. Theoretisch könnte man das wie folgt berechnen: neuer AVG = (Summe aller alten Werte + aktueller Meßwert) / n oder neuer AVG = ((n-1) x vorhergehender AVG + aktueller Meßwert) / n Im Prinzip beides das Gleiche. n ist hierbei die Anzahl der bereits durchgeführten Messungen. Laut Fluke werden 4 Messungen pro Sekunde durchgeführt. Möchte man z.B. den Mittelwert der Netzspannung innerhalb von 24h messen, dann wäre n = 24 x 60 x 60 x 4 = 345600. Problem: Ich messe 24h minus 1 Messung lang 231,54V. "Summe aller alten Werte" bzw. (n-1) x vorhergehender AVG ist dann 345599 x 231,54 = 80019992,46. Dann wird gerechnet: neuer AVG = (80019992,46 + 231,54) / 345600 = 231,54V Macht es ein Multimeter wirklich so? Kann es mit solchen Auflösungen rechnen? 8001999246 ist Binär 000111011100111101001101000110001110, also 36 Bit. Was ist in einem Multimeter drin? ein 64-Bit-Prozessor? Gruß akapuma
Thomas C. schrieb: > 8001999246 ist Binär 000111011100111101001101000110001110, also 36 Bit. > Was ist in einem Multimeter drin? ein 64-Bit-Prozessor? Soweit ich weiß, ist bei Fluke ein MSP430 drin. Also ein 16-Bitter. Warum soll der das nicht rechnen können? Du kannst doch auch, solltest du zumindest, mit beliebig großen Dezimalzahlen rechnen. Genauso kann ein µP/µC mit nahezu beliebig großen Binärzahlen rechnen. Unabhängig von der Registerbreite.
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