DDR_Messinstrumente

OP #7287113
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Sind meine letzten Instrumente aus DDR Zeit!
War einst ein Spitzengerät der DDR!
Die Anderen sind eben Messinstrumente.

Aus meinen Umfeld will es keiner mehr nutzen.
Die Wertebestimmung ist heut zu Tage nicht mehr so einfach.

Anfragen per Pn/Mail  mit Mailadr.

MfG
alterknacker
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#7287150
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Harald W. schrieb:
> Al. K. schrieb:
>
>> Warum so Begriffs stutzig, das is ein Funktionierendes Sammlergerät.
>
> Ich weiss nicht, wieso man derart hässliche Geräte (ich meine jetzt
> die Vielfachmessgeräte) sammeln sollte.

Moin,

Hässlich finde ich sie eigentlich nicht wirklich. Sind halt eher 
Zeitzeugen einer vergangenen Ära und nüchterne zweckbezogene alte 
Technik.

Gerhard
OP #7287152
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Gerhard O. schrieb:
> Hässlich finde ich sie eigentlich nicht wirklich. Sind halt eher
> Zeitzeugen einer vergangenen Ära und nüchterne zweckbezogene alte
> Technik.

Ein Sammler Interessiert nicht die "Hässlichkeit" eines Objektes.
Wer diese Meinung vertritt sollte mal die Auktionen Bekannter Größen
und deren Versteigerungsteilen verfolgen.
Von Galoschen bis Zahnersatz gibt es alles, aber für sehr viel Geld.
LOL

MfG
alterknacker
#7287200
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Harald W. schrieb:

> Ich weiss nicht, wieso man derart hässliche Geräte (ich meine jetzt
> die Vielfachmessgeräte) sammeln sollte.

Welche Westgeräte aus dieser Zeit waren denn hübscher?

Das Uni21 besitzt anders als die optisch sehr ähnlichen Uni11e und Uni12 
keine elektronische Vorverstärkung. Das Drehspulmeßwerk ist dennoch sehr 
empfindlich und (in gewissen Grenzen) gegen Überlastung geschützt. Für 
Anwendungen, wo digitale Anzeigen unpraktisch sind, bspw. Beobachtung 
schneller Spannungswechsel, ist es immer noch gut brauchbar.
#7287225
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Das  Unitest 1 (links unten) war mein erstes, vom Ersparten, gekauftes 
Messgerät, gekauft im örtlichen RFT Laden. Kostete damals 137 Mark der 
DDR, was ziemlich genau der Monatslohn als Lehrling war.
Ich benutze es schon seit 2 oder 3 Jahrzehnten nicht mehr, aber es hat 
mir mal gute Dienste geleistet. Ich bringe es nicht übers Herz, das Teil 
zu verschrotten. Genauso, wie meinen ersten 1 Strahl Oszi EO 211, der 
mit 1800 Ostmark anderthalb Facharbeitergehälter mit Schichtzuschlägen 
ausmachte.
Moderator Persönliche Seite #7287414
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Icke ®. schrieb:
> Das Uni21 besitzt anders als die optisch sehr ähnlichen Uni11e und Uni12
> keine elektronische Vorverstärkung. Das Drehspulmeßwerk ist dennoch sehr
> empfindlich und (in gewissen Grenzen) gegen Überlastung geschützt.

Wobei ich den Vorgänger Uni10 hier nach wie vor beispiellos finde: ein 
Messwerk mit sage und schreibe 10 µA Vollausschlag. Ein solches Gerät 
habe ich mir tatsächlich für die von dir beschriebenen Zwecke in den 
letzten Jahren noch zugelegt.

Die 50 µA von Uni21 und auch Uni7 sowie schätzungsweise vielen Geräten 
anderer Herkunft waren dagegen so mehr oder weniger Standard. Aber 
robust gerade in Umgebungen, wo die elektronischen Messgeräte versagen 
(HF-Verseuchung etc.) sind die Dinger allemal.

Das Unitest oder die Einbauinstrumente haben dagegen wohl tatsächlich so 
gut wie nur noch musealen Wert.
#7287418
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Al. K. schrieb:
> Sind meine letzten Instrumente aus DDR Zeit!
> War einst ein Spitzengerät der DDR!
> Die Anderen sind eben Messinstrumente.
>
> Aus meinen Umfeld will es keiner mehr nutzen.
> Die Wertebestimmung ist heut zu Tage nicht mehr so einfach.
>
> Anfragen per Pn/Mail  mit Mailadr.
>
> MfG
> alterknacker

Wenn dort ein VFM3 (Bunte Kuh) oder UNI7 zu sehen wäre, könnte man von 
guten Geräten sprechen...
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