[V] Hameg Kleinteile nach Bedarf

#7288568
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Ich restauriere ab und an mal Scopes von Hameg. Meine Spezialität sind 
die aus den 90igern! Da ich mittlerweile zahlreiche Teileträger habe, 
gebe ich gern Einzelteile, sofern noch da, ab. Gern ist mal ein 
Drehknopf verloren gegangen oder ein Schalter grieselig. Bitte meldet 
euch einfach, wir werden uns schon einig, falls ich was da habe, was 
passt.
#7288850
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Michael G. schrieb:
> Kein Teilebedarf, aber: Was ist Deiner Erfahrung nach der beste
> Weg,
> schwergängige Potis und Drehschalter wieder gängig zu machen?

Ich lass reichlich Kriechöl unter Bewegung in die Welle laufen, 
eventuell über nacht liegen lassen... danach mit Bremsenreiniger oder 
ISO den ganzen Rotz wieder wegwaschen und mit etwas Kontaktspray ein 
leichtes "finish" auf den Kontaktflächen machen. Mechanisch bewegliche 
Stellen dann mit Balistol ölen.

So, jetzt kommen bestimmt gleich die ersten Kritiker ;-)
(Firma: nix) #7289044
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Christian M. schrieb:
>
> Ich lass reichlich Kriechöl unter Bewegung in die Welle laufen,
> eventuell über nacht liegen lassen... danach mit Bremsenreiniger oder
> ISO den ganzen Rotz wieder wegwaschen und mit etwas Kontaktspray ein
> leichtes "finish" auf den Kontaktflächen machen. Mechanisch bewegliche
> Stellen dann mit Balistol ölen.
>
> So, jetzt kommen bestimmt gleich die ersten Kritiker ;-)

Na denne: Ich mach das auch mit Kriechöl (oder WD40), dann spülen 
(Washerspray), dann Tuner 600 als Kontaktspray, wieder Washerspray und 
dann Balistol, auch auf Kontaktflächen.
Meine letzte Großrestauration war ca. 2018 ein Mischpult mit über 400 
Potis, Fadern und Schaltern. Alle Potis usw. Kanalweise ausgebaut, 
zerlegt, gereinigt, zusammen- und wieder eingebaut, hat gut 2 Wochen 
aufgehalten.
Einziger Nachteil ist, das dieses "Softgefühl" der Potis und Fader 
ziemlich verloren geht. Es gibt dafür spezielles "Faderlube", das soll 
"softig" sein, doch damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.

Old-Papa
#7289925
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Andreas S. schrieb:
> Verbindung zwischen zwei Wellen

Nennt sich Achskupplung und ist häufig gebrochen. Die würde ich neu 
kaufen, weil die alten verschlissen sein dürften und ebenfalls bald 
brechen werden. Neue gibt es hier und sind preislich noch vertretbar, 
wie ich finde.

https://www.sky-messtechnik.de/reparaturdienst-service/hameg-ersatzteile

Andreas' Angebot will ich damit auf keinen Fall herunterspielen. Im 
Gegenteil habe ich ihn mir selber vorgemerkt.
#7296012
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Ich habe das HM-605 heute mal geöffnet. Ich habe die Achse abgezogen und 
dann festgestellt, dass sich die Poti/Schalterkombination (X-Achse, beim 
Ziehen x10 Zoom) nicht mehr bewegen liess. Ich habe dann mit Kontakt-WL 
und anschliessend Oszillin das ganze wieder beweglich machen können.

Ich dachte schon, das wär's, aber beim Drehen der Achskupplung habe ich 
dann gesehen, dass es an der Stelle, wo die Inbus-Schraube sitzt, einen 
Haarriss gibt. Ich werde jetzt sky kontaktieren.

Interessant finde ich, dass zum Teil auch Achskupplungen aus Metall 
verbaut sind. Hätte Hameg das nicht überall so machen können? Gibt's 
vielleicht kompatible aus Metall?

Gruss
Andreas
Angehängte Dateien:
#7296031
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Die Haarrisse in den Kupplungen sind offenbar häufig, kenne ich von 
meinem Oszi auch. Deshalb habe ich den Link zu den fabrikneuen 
Ersatzkupplungen zu Sky eingestellt, denn gebrauchte Kupplungen werden 
das gleiche Problem haben.

Über Metallkupplungen weiß ich nichts, jedenfalls nicht als 
Originalausstattung. Die Nylon-Kupplungen sollen mechanische Belastungen 
zwischen Welle und Drehschalter offenbar minimieren, weil sie axial 
flexibel sind. Auch deshalb mein Rat, nagelneue Kupplungen von Sky zu 
besorgen, denn auch in dem axialen "Gelenk" wird es Abnutzung geben.
#7296037
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Rainer Z. schrieb:
> Deshalb habe ich den Link zu den fabrikneuen
> Ersatzkupplungen zu Sky eingestellt, denn gebrauchte Kupplungen werden
> das gleiche Problem haben.

Nur irgendwann ist auch der Bestand bei Sky-Elektronik aufgebraucht.
Ich glaube nicht, das diese Kupplungen nachgefertigt werden.

Spätestens dann wird man sich auf der Drehbank selbst welche herstellen 
müssen.

Ralph Berres
(Firma: nix) #7296054
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Peter N. schrieb:
>
> Nur so als Mutmaßung:
> Könnten die Kunststoffkupplungen auch zur elektrischen Isolierung
> dienen?

Nö, die sollten wirklich nur den Versatz in den einzelnen Baugruppen 
ausgleichen. Blöd allerdings, dass der verwendete Kunststoff nicht 
langzeitstabil ist. Elektrische isolierung ist nicht notwendig, da 
Chasis und Poti auf dem gleichen Potetial liegen.

Old-Papa

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