Ardeuno -Linker mag ä, ö und ü nicht

Gast #7293735
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hallo,

habe in Win 11 einen Benutzer, der ein "ö" enthält, angelegt.
Nach  Instalation von Arduino funktionieren die einfachen Programme wie 
"Blinken".
Bei einem Include, das in Anführungszeichen beschrieben wurde,
verweigert der Linker den Filnmamen.
Habe mich an die alte Zeit des Z80 erinnert.

Aber jetzt suche ich eine einfache Lösung des Problems.
(Z.B durch eine Änderung im Scatch, oder SO...)
Danke für die Aufmerksamkeit.
Beitrag #7293748 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7293751
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Generell ist es eine reichlich lustige Idee, landesspezifische 
Sonderzeichen jenseits der Textverarbeitung zu benutzen. Computer sind 
im tiefsten inneren Amerikaner - und damit durchaus reichlich 
beschränkt.

Viele wissenschaftliche Programme geben beispielsweise auch gerne den 
Geist auf, wenn ein Komma als Dezimaltrennzeichen verwendet wird.

Für "abgefahrenen Kram" sollte man aus Vorsicht immer schön 
international bleiben und den eigenen Kram möglichst tolerant gestalten.
Beitrag #7293766 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7293786 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7293864
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Zwar arbeitet Windows intern schon sehr, sehr lange mit Unicode, aber 
der Kommandozeileninterpreter nutzt aus Kompatibilitätsgründen immer 
noch den alten 8-Bit-"DOS"-Zeichensatz aus Codepage 850/437.

Und damit sind Umlaute zwar darstellbar, werden aber anders codiert. 
Möglicherweise kommt die Arduino-Umgebung damit durcheinander.

Abhilfe: Projektdateien nicht im "Home"-Verzeichnis eines Benutzers 
anlegen, sondern in einem separaten Verzeichnis, das direkt im Root 
liegt
(z.B. "c:\projekte").

Keine Probleme mit Umlauten, keine Probleme mit langen und 
unübersichtlichen Pfaden ...
#7293892
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Lukas T. schrieb:
> Computer sind
> im tiefsten inneren Amerikaner - und damit durchaus reichlich
> beschränkt.

Windows-Computer. Ja. Die sind reichlich beschränkt.
Vernünftige Betriebssysteme unterstützen so etwas natürlich.

Detlef W. schrieb:
> Ich würde einen Bugreport aufmachen. Programme die heutzutage noch nicht
> UTF-8 / Unicode-fähig sind sollte man nach Möglichkeit meiden.

So sieht es aus.
Gast #7293902
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MaWin O. schrieb:
> Windows-Computer. Ja. Die sind reichlich beschränkt.

Schwachsinn, sind sie nicht. Beschränkt sind oft die Typen, die 
davorsitzen, und mit ihrem Linux-Halbwissen irgendwelche Programme 
zusammenfrickeln. Da kommen dann Programme bei 'raus, die nicht mit 
Leerzeichen in Pfaden umgehen können, oder eben Probleme mit Umlauten in 
Dateinamen haben.
#7293907
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DerEinzigeBernd schrieb:
> Da kommen dann Programme bei 'raus, die nicht mit
> Leerzeichen in Pfaden umgehen können

Zur hohen Kunst werden Sonder- und Leerzeichen, wenn man diese Pfade im 
Programm wiederum an darin aufgerufene Programme durchreichen muss und 
eine Shell oder CMD zwischendrin steckt, z.B. via system(). Egal ob 
Windows oder *x.

Spass können auch Filenamen machen, die in einem Punkt enden und mancher 
Anwender, der die graue Vorzeit verpennt hat, wundert sich bei harmlos 
erscheinenden Filenamen wie con.c.
Gast #7294009
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(prx) A. K. schrieb:
> z.B. via system().

Das ist auch eine der ungeeignetsten Funktionen überhaupt, um andere 
Prozesse zu starten. Wenn man sich als Programmierer/Frickler/Entwickler 
mal hinsetzen würde, und sich mit dem Betriebssystem beschäftigen würde, 
das man da nutzt, dann würde man etwas mehr über dessen API wissen.

Aber die Dokumentation der Win32-API dürfte ähnlich oft nicht gelesen 
werden wie die User Interface Guidelines, und dann kommt halt so etwas 
wie system("pause") dabei raus.
#7294052
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Ich musste während meines Studiums (das schon ein paar Jährchen her ist) 
eine CAD-Prüfung ablegen. Intergraph lief auf einer VAX, an der alle 
Studenten mit ihren Arbeitsplätzen hingen.
Mir lief das gut von der Hand und ich war schon nach ungefähr der halben 
Prüfungszeit fertig. Die letzte Aktion lt. Vorgabe war, die Datei unter 
dem eigenen Namen abzulegen. Und weil mein Nachname ein "ö" enthält, 
habe ich das natürlich brav eingetippt.
Das hat einen prima Totalabsturz der VAX produziert, der nicht nur 
meine, sondern auch die Dateien der anderen Prüflinge ins Nirwana 
geschickt hat.

Die Prüfung musste wiederholt werden.

Früher war dann wohl doch alles besser. Ich bin in meinem Leben nicht 
mehr auf die Idee gekommen, eine Datei mit Umlaut im Namen anzulegen.
Gast #7294204
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MaWin O. schrieb:
> Python 3.10.9 (main, Dec  7 2022, 13:47:07) [GCC 12.2.0] on linux
> Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>>> "ß".upper()
> 'SS'

Das ist dann halt falsch. Ein Versal-SZ sieht anders aus. Du solltest 
einen Bugreport bei den Python-Leuten einreichen.
#7294944
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Markus F. schrieb:
> Die letzte Aktion lt. Vorgabe war, die Datei unter
> dem eigenen Namen abzulegen. Und weil mein Nachname ein "ö" enthält,
> habe ich das natürlich brav eingetippt.

Ein Umlaut im Namen kann auch bei internationalen Einkäufen im www für 
"Spaß" sorgen.
Habe ebenfalls ein "ö" im Namen, die Kreditkarte ist aber international 
gehalten, mit "oe". Eine Shopsoftware maulte mal rum weil der Kunde 
angeblich nicht der Karteninhaber war :-)))
Seit dem bin ich dazu übrgegangen, überall mich mit "oe" zu registieren, 
was auch im Hinblick auf die Schreibweise der Zustelladresse recht 
förderlich ist.

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