433 MHz Dipolantenne

OP #7300018
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Hallo,

ich lese schon seit einigen Jahren interessiert hier im Forum mit und 
konnte so bis jetzt auch immer eine Lösung finden.

Auf meine jetzige Frage konnte ich allerdings nirgends eine Antwort 
finden, daher hier mein erster Beitrag:

Derzeit bin ich dabei für einen Sektionaltorantrieb (Garage meiner 
Eltern) von Novoferm eine Antenne zu basteln.

Der Empfänger hat, vermutlich mangels richtiger Antenne, noch nie 
richtig funktioniert.
Derzeit ist eine "Wurfantenne“ in Form eines isolierten 1,5mm² 
Kupferdrahtes mit unbestimmter Länge (3-4m) installiert. Selbst wenn man 
in der Garage direkt vor dem Empfänger steht muss man oft 20 mal auf die 
FB drücken ehe das Teil reagiert.
Der Installateur hat das damals auf bauliche Gegebenheiten/ Störfelder 
geschoben und damit war die Sache für Ihn erledigt.

Hier im Forum habe ich gelesen, das sich für solche 433MHz Geräte eine 
λ/4 Dipolantenne herrvorragend eignen soll, die ich auch soweit 
fertiggestellt habe (Koaxialkabel 75 Ohm + 2 Schweissdrähte ca. 17cm in 
gedrucktem Kunstoffgehäuse). Anbei ein Foto der Antenne (Ohne 
Gehäusedeckel).

Hierzu habe ich noch einige Fragen:

Ist es egal wenn die Drähte viereckig und nicht rund sind oder wirkt 
sich das negativ auf die Sende-/Empfangsleistung aus?

Ich habe gelesen daß die Dicke des Drahtes bei der Berechnung der 
exakten Länge eine Rolle spielt(Oberfläche oder Volumen?) Der verwendete 
Draht hat 1,8x1,8mm. Welche exakte Länge sollten die beiden Drähte haben 
und kann man das als Mathematiklaie selber berechnen 17cm-x?

Gibt es noch etwas, das man verbessern könnte (siehe Foto)?
Angehängte Dateien:
Gast #7300022
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Zuerst musst du mal sicher wissen auf welcher Frequenz deine
Tor-Fernsteuerung überhaupt arbeitet. Wenn da eine "Wurfantenne“
solcher Länge dranhängt könnte man auch vermuten dass es sich
um das 10m-Band (27.xxx MHz) handeln könnte.
OP #7300030
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uff basse schrieb:
> Zuerst musst du mal sicher wissen auf welcher Frequenz deine
> Tor-Fernsteuerung überhaupt arbeitet. Wenn da eine "Wurfantenne“
> solcher Länge dranhängt könnte man auch vermuten dass es sich
> um das 10m-Band (27.xxx MHz) handeln könnte.

Laut Typenbezeichnung der Fernbedienung 433 MHz.
Die überlangen Wurfantennen sind wohl eine weit verbreitete 
Eigenbaulösung, wenn es mit der internen Antenne nicht hinhaut. Für den 
Laien bedeutet: Längere Antenne=besserer Empfang
OP #7300068
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Remand schrieb:
> Das liegt ziemlich sicher nicht an der Antenne.
> Wenn es keine Interferenz gibt, ist vermutlich ist der Sender oder
> Empfänger verstimmt. Eine andere Antenne hilft in keinem der Fälle.

Es sind mehre Sender. Ich habe diese kürzlich erneut 
abgeglichen/synchronisiert. Dafür gibt es eine Taste am Empfänger.
Batterien wurden ebenfalls vorher erneuert.
Auch einen neu gekauften Sender habe ich hinzugefügt.
Gast #7300076
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Oliver schrieb:
> Hier im Forum habe ich gelesen, das sich für solche 433MHz Geräte eine
> λ/4 Dipolantenne herrvorragend eignen soll

Ein λ/2 Dipol meinst du sicher. Jeder der beiden Strahler hat  λ/4.

Oliver schrieb:
> Ist es egal wenn die Drähte viereckig und nicht rund sind oder wirkt
> sich das negativ auf die Sende-/Empfangsleistung aus?

In deinem Fall ist das völlig wurschd.

Du bist auf dem richtigen Weg. Dein Dipol sollte eine deutliche 
Verbesserung bringen.
Gast #7307999
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Oliver schrieb:

Hier im Forum habe ich gelesen, das sich für solche 433MHz Geräte eine λ/4 Dipolantenne herrvorragend eignen soll, die ich auch soweit fertiggestellt habe (Koaxialkabel 75 Ohm + 2 Schweissdrähte ca. 17cm in gedrucktem Kunstoffgehäuse). Anbei ein Foto der Antenne (Ohne Gehäusedeckel).

Bei der Antenne fehlt ein Balun. Das Kabel mit 75Ω ist eher Fernsehkabel. Allerdings wird die Welt davon nicht ganz untergehen.

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