Ich muß kleine Aufkleber (ca. 2mm Durchmesser) entfernen.
Also mit einen Skalpell drunter und abheben.
Leider bleiben da Klebereste zurück, die auch entfernt werden müssen.
Derzeit "schmatze" ich die mit einen Streifen Gaffatape ab. Das ist mühsam und an manche Klebereste ist damit schlecht ranzukommen.
Gibt es eine Art Stift mit Klebespitze für solche Zwecke?
Waschbenzin o.ä. möchte ich nicht verwenden, da das die Klebereste verschmiert und den Untergrund beschädigen könnte.
Bei mir hat es sich bewährt, die Etiketten mit der Heißluftpistole (oder Föhn) leicht zu erwärmen. Dann bleibt der Kleber am Etikett.
Hat natürlich weine Grenzen, wenn der Untergrund sehr wärmeempfindlich oder wärmeleitfähig ist.
Vor 20 Jahren haben dabei auch die (damals noch üblichen) 3.5' Disketten keinen Schaden davon getragen...
Statt Orangenöl kann man auch Speiseöl einwirken lassen und die Klebereste abrubbeln. Isopropanol funktioniert auch, vertragen die meisten Kunststoffe schadlos.
Die Beschaffung von Orangenöl ist aber für vieles empfehlenswert.
Waschbenzin (Feuerzeugbenzin, Fleckenbenzin) geht am schnellsten. Das Benzin greift KEINEN Plastikuntergrund an. "Wundbenzin" aus der Apotheke ist dasselbe, aber teurer.
Statt Orangenöl kann man auch Speiseöl einwirken lassen
Wenns aber schnell gehen soll und in Ermangelung einer Orangenschale nimm den Problemlöser. der Gerade da ist
Schnapps, Vodka, Brennspiritus, Rasierwasser oder sonstiges Frauenzeugs wie 4711, Melissengeist oder sonstige Stinkemittel wie Benzin (Zippo, Tanke), pertroleum oder Farbverdünner.
Tropfen Spüli + rauher Schwamm tuts auch, ist aber hier zu einfach ;)
Ich entnehme dem Text des TO, dass er viele Aufkleber (vielleicht beruflich) entfernen muss.
Da bleibt meist keine Zeit irgendwas einwirken zulassen.
Ausserdem dauert das entfernen von Chemie- oder Ölresten länger als alles andere...
Ich kenne auch nur die Gaffa-Tape Methode oder (wie bereits beschrieben wurde) die Methode mit dem Heißluft Fön.
Sofern das Material das aushält.
.. hatten wir vor ewigen Jahren in der Werkstatt, das hat z.B. Polystyrol*) angegriffen. Ich habe keine Ahnung, in wieweit sich die Zusammensetzung des Etikettenlösers über die Jahre verändert hat, aber wäre auf jeden Fall vorsichtig.
*)Das ist der billige und spröde Kunststoff, aus dem Klarsichtdosen und CD-Hüllen gespritzt werden.
tja, manchmal nehme ich auch mehl und einen lappen, einfacher ist manches sandfreie radiergummi. aber kleber entfernt man mit benzin und lappen, wobei tankenbenzin mit dem benzol vielleicht schon kunststoffe angreifen könnte. also reinigungsbenzin, bremsenreiniger oder silikonentferner, diesel, heizöl. .....................
petrolium greift die lunge an.
edit: aceton und alkohol sollten nicht in reinigungsbenzin vorhanden sein.
obwohl zb universalverdünner, nitro und aceton oft der trockenen destillation des holzes entstammen und deshalb oft alkohole, aceton, xylol ... enthalten.
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