Flugzeug mit unsymmetrischen Flügeln

Persönliche Seite #7307855
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Nennt sich "Parallaxe".

Zum Beispiel hier:

https://en.wikipedia.org/wiki/File:The_sun,_street_light_and_Parallax_edit.jpg

Die Sonne steht vom Betrachter aus gesehen ein Stück über der Laterne, aber im Spiegelbild steht die Sonne ganau am Dach der Laterne.

Im Bild mit dem Flugzeug steht der Betrachter ungefähr in der Flucht der beiden rechten Triebwerke, aber eben nicht in der Flucht der beiden linken Triebwerke.

Persönliche Seite #7307910
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Johann L. schrieb:

Nennt sich "Parallaxe".

Erklärung: Zwar hat man es hier mit zwei unterschiedlichen Objekten zu tun (rechter und linker Flügel des Flugzeugs), die Flügel sind jedoch symmetrisch zueinander. Ein ähnliches Bild würde man erhalten, wenn man die Symmetrieebene des Flugzeugs durch einen Spiegel ersetzt, und dann hätte man wirklich zwei Sichten auf einen Flügel. Daher kann man das Phänomen per Parallaxe erklären.

#7307922
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Johann L. schrieb:

Erklärung: Zwar hat man es hier mit zwei unterschiedlichen Objekten zu tun (rechter und linker Flügel des Flugzeugs), die Flügel sind jedoch symmetrisch zueinander.

Genau genommen liegt es daran, dass zwar die Vorderkanten der Tragflächen gerade sind, aber nicht kollienear, sondern gepfeilt. Dadurch sieht der Betrachter die Steuerbordtragfläche unter einem anderen Winkel als die Backbordtragfläche.

Mit Parallaxe hat das allerdings nicht allzu viel zu tun.

(Firma: Autotronic) #7308788
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Da ist noch viel mehr im Argen:

Das rechte Cockpitfenster ist kleiner. Das Vorderrad wird von der rechten Düse aufgefressen. In der Mitte hängt noch ein nutzloses Rad. Ein Knick ist im Rumpf und das "a" hängt schief.

Im Prinzip ist das ganze Bild quasi von einer schlecht programmierten KI entwickelt worden.

Angehängte Dateien:
#7309109
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Christian M. schrieb:

Gibt's: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Oblique_Wing

Huh, das kannte ich noch nicht. Aber

"Es wurde damit gerechnet, dass sich durch die Asymmetrie bedingte Instabilitäten beim Hochgeschwindigkeitsflug gegenseitig ausglichen."

klingt erst mal zweifelhaft.

Mod. Konzepte (sogar auch mit variablem Anstellwinkel - aber alles spiegelsymmetrisch) brauchen halt komplexe(re) Mechanik.

Charmant deshalb die weniger komplexe solche, bei eben nur einer Rotationsachse. (Und vermutlich etwas simpler mechanisch stabil/verwindungssteif machbar gewesen - zumindest direkt an der Achse meine ich. Wie gesagt wäre ich eher geneigt, zu glauben, daß prinzipiell trotzdem problematisch, also jene Erwartung des Ausgleichs wenn nur unzureichend erfüllt wurde.)

Wollte man bei 1 Achse bleiben, und trotzdem weitgehend Spiegelsymmetrie, ginge das wohl nur szsg. mit einer Art "Kreuzüberblattung" (und die, weil drehbar, auch breiter ausgeführt*), faktisch "X-Wing", wenn auch völlig anders als bei Star Wars, da das X horizontal.

*Da diese Überblattung aber zu einem wesentlichen Anteil "im Rumpf verborgen", hätte ich im Gegensatz zu obigem Konzept weit weniger Probleme erwartet.

So etwas gibt's/gab's aber nicht zufällig auch schon...? Bei einer Suche mit diversen Tags fand ich jdfs. nichts.

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