ich versuche am PB0 Ausgang des Attiny13 ~4v per PWM zu erzeugen. Sprich OCR0A wird auf ~222 gesetzt, wenn am Komparatoreingang AIN1 die interne Bandgap von ~1.1v durch die Photodiode (Spannungsteiler) überschritten wird. Versorgt wird der Tiny per 5v USB. Am PB0 ist ein S9013 angeschlossen, der dann etwa ~100ma schalten soll. Das Problem ist, dass das Ganze auf dem Steckbrett funktioniert aber nicht auf der Hand-gelöteten Platine. Kann mir jemand sagen ob ein grundlegender Fehler in der Schaltung besteht oder ob ich etwas vergessen habe? Kalte Lötpunkte etc. schließe ich erstmal aus, zumal ich nachgelötet habe. Auch ist kein Bauteil den Hitzetod gestorben oder verkehrt herum platziert. Wie gesagt auf dem Steckbrett funktioniert es..
Vielleicht hat ja das steckbrett eine offene Stelle, wo du im schaltplan eine elektrische verbindung gezeichnet hast ...
die beiden Spanungsversorgungen %V und 4V scheinen seltsam verschaltet.
hat bislang jedenfalls problemlos funktioniert, auch wenn er von Laien (und sicher auch manchmal mit ein bisschen zu viel Flussmittel) aufgebaut wird. Benutzt allerdings den ADC, nicht den Komparator. Der wäre mir für sowas zu störanfällig (gegen äußere Einflüsse).
Hast du zur Fehlersuche mal die Spannungen direkt an den Pins des µC gemessen? Passen die zu den erwarteten Werten?
Schaltet der Ausgang, wenn du am Eingang "zu Fuß" eine Spannung anlegst?
Da die Messschaltung mit der Photodiode recht hochohmig ist, könnten Fehlströme, verursacht durch Verschnutzung etc. stören.
Nebenbei fällt mir auf: deine GND-Leiterbahnen sind sehr dünn. Löte da mal einen dickeren Draht parallel.
Kalte Lötpunkte etc. schließe ich erstmal aus, zumal ich nachgelötet habe.
Und auch mal gemessen an den Pis 4 und 8 des µC?
Wie gesagt auf dem Steckbrett funktioniert es..
Und was "funktioniert" bei deiner Platine nicht? Leuchtet das Licht nie? Leuchtet es dauernd? Was passiert, wenn du C und E mit einer Pinzette überbrückst?
Kann mir jemand sagen ob ein grundlegender
Fehler in der Schaltung besteht oder ob ich etwas vergessen habe?
Je nach Stellung von RV1 ist der Eingang recht hochohmig und öffnet damit Störungen Tür und Tor. Auf dem Steckbrett hast du Kapazitäten, die hier schon beruhigend wirken können.
Der PWM-Strom auf deinen zierlichen Leitungen fließt wild über die Platine. Verdrahte die Leiterplatte so, dass Gnd und +5V für deine Last möglichst direkt an die Versorgung gehen. Trotzdem wird bei einer gemeinsamen Verpolschutzdiode die Spannung an PB1 wegen der schwankenden Vf von D1 immer im Takt des PWM-Signales hin- und herspringen. Der Komparator sieht das bei Vergleich mit der internen Bandgap Referenz.
Schalte doch mal einen Kondensator parallel zu D2, so dass du ein sauberes Signal an PB1 bekommst.
Danke erstmal an alle Antwortenden!
GND an der Stelle wo auch +4v Ausgang steht, iat der Minuspol der Last. Sorry ist falsch beschriftet von mir.
Ich habe am Ausgang ~4,8v egal wie sehr ich am Poti drehe. Vielleicht verändert sich was im mv Bereich (4,8v > 4,7v und zurück) aber mehr nicht.
Ich werde gleich mal direkt am PB0 messen und schauen was sich da tut. Wenn Ihr keine groben Schnitzer im Schaltplan seht, bleibt mir nichts anderes als alles nochmal komplett neu zu verlöten. Diesmal aber noch penibler löten als vorher.
Ich werde gleich mal direkt am PB0 messen und schauen was sich da tut.
Und an PB1 messen. Um die Diode mal aus dem Spiel zu halten: statt dessen eine Widerstand einlöten. Dann kannst du mit dem Poti die Spannung an PB1 ungestört einstellen.
Wenn Ihr keine groben Schnitzer im Schaltplan seht, bleibt mir nichts
anderes als alles nochmal komplett neu zu verlöten. Diesmal aber noch
penibler löten als vorher.
Es wäre sinnvoll, die Fehlerquelle zuvor durch Messung einzugrenzen.
PS: ganz blöde Frage: ist der µC auch richtig programmiert?
Mich irritiert die Darstellung der Bestückung, das Layout zeigt doch die Unterseite und die IC stecken von der Oberseite? Müsste dann nicht der IC-shape von unten zu sehen sein ?
Ich habe am Ausgang ~4,8v egal wie sehr ich am Poti drehe. Vielleicht
verändert sich was im mv Bereich (4,8v > 4,7v und zurück) aber mehr
nicht.
Ich werde gleich mal direkt am PB0 messen und schauen was sich da tut.
Warum sollte sich da eine "veränderliche Spannung" einstellen? Da ist nichts was den Ausgang filtert. Ein "rohes" PWM Signal mit Multimeter messen zu wollen funktioniert nicht, insbesondere da der Transistor auch noch einen einen Open-Collector Ausgang bildet. Da ist keine Last, die den Ausgang zurück Richtung Betriebsspannung zieht.
Steckbretter haben parasitäre Kapazitäten. Die interne Beschaltung des Portpins, Übergangswiderstände in das Steckbrett plus diese Kapazitäten bilden einen Tiefpass. (Vermutlich aber mit viel zu hoher Grenzfrequenz) Vielleicht hat da Dein Messgerät beim filtern noch mitgeholfen.
Kann mir jemand sagen ob ein grundlegender
Fehler in der Schaltung besteht oder ob ich etwas vergessen habe?
Der R1 ist arg groß, wenn du mit Q1 einen Strom von 100mA sauber schalten möchtest. Bei einem hFE von minimal etwa 60 muss schon ein bisschen mehr Strom fließen, damit der vernünftig in die Sättigung geht.