Guten Tag,
ich bin Peter und hier neu angemeldet, lese aber seit Jahren schon mit.
Nun hab ich eine Frage, welche ich mir leider nicht selbst beantworten kann.
Ich baue grade für die Nichte kleine elektronische Lernmodelle.
Es ist eine Hartschaumplatte mit 2 AA Batterien, worauf ein Elektromotor mit Propeller montiert wird, welcher für Vortrieb sorgt sowie eine LED zur Beleuchtung vorne, beides ist parallel schaltbar.
Leider habe ich jedoch das Problem, dass wenn der Elektromotor läuft, er die Batteriespannung von 3V auf 2V reduziert.
Die verbaute weiße LED leuchtet bei 3V klasse, bei 2V nicht mehr.
Verbaue ich nun eine Rote, brennt diese bei 3V durch, bei 2V leuchtet diese aber wiederum gut.
Setze ich nun vor die Rote einen Widerstand, kann ich diese zwar bei 3V betreiben, jedoch ist diese nur noch sehr dunkel bei 2V.
Gibt es also irgendeine Möglichkeit für mein Problem? So simpel wie nur möglich, da die Nichte das Fahrzeug danach selbst bauen soll.
Mein Lösungsansatz wäre nun, eine sehr starke rote LED zu kaufen, 12000mcd statt der 500mcd momentan und diese mit einem Vorwiderstand zu betreiben.
Diese sollte doch dann wenigstens hell genug leuchten bei 2v minus Widerstand oder?
LEDs brauchen immer eine Strombegrenzung, in deinem Fall einen Widerstand. Wenn sie nicht hell genug leuchtet, war der Widerstand wohl zu groß. Bei einer guten LED müssten 100 Ohm reichen. Kannst aber auch noch weiter runter gehen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Vor die rote LED habe ich ja ein Widerstand gesetzt, jedoch leuchtet diese mit Widerstand bei 2V kaum noch sichtbar. Von 5-47 Ohm hab ich getestet und leider kein wirklicher Unterschied in der Helligkeit feststellbar.
Mein Lösungsansatz wäre nun, eine sehr starke rote LED zu kaufen,
12000mcd statt der 500mcd momentan und diese mit einem Vorwiderstand zu
betreiben.
Diese sollte doch dann wenigstens hell genug leuchten bei 2v minus
Widerstand oder?
Ja, das funktioniert.
Ein bisschen irreführend können mcd sein. Sie sind auch von Abstrahlwinkel und Strom abhängig. Am Ende ist es wichtig, eine Hocheffiziente zu haben. "Low-Current" hilft dabei gar nicht, mcd nur begrenzt. High-Efficient schreiben auch alle dran, am Ende hilft nur ausprobieren oder Datenblatt wälzen.
Als Widerstand ist 2V/20mA also 100Ohm eine untere Grenze. 1k und selbst 10k sind bei einer Hochleistungs-LED auch gut.
Je größer die Wellenlänge des LED-Lichtes, umso kleiner die Spannung der LED. Inrarot-LEDs haben die kleinste Spannung, scheiden aber aus weil Licht mit dieser Wellenlänge nicht mehr sichbar ist.
Unsinn. Eine LED begrenzt ihren Strom selbst relativ zur Spannung, wenn
die passt, dann braucht man natürlich keinen Vorwiderstand.
Selbst an 3V würde eine rote LED übrigens problemlos gehen, aber es gibt
2.4V Zener Dioden. Damit würde ich einen Spannungsteiler bauen.
Du schreibst Unsinn, jede Menge!
So ein Betrieb direkt an einer (3V-)Zelle geht z.B. gerade so mit den CR2032, nicht aber sinnvoll mit AA-Batterien oder sogar einem Netzteil.
Gibt es also irgendeine Möglichkeit für mein Problem? So simpel wie nur
möglich, da die Nichte das Fahrzeug danach selbst bauen soll.
Wenn deine Spannung so deutlich nachgibt, gibt es keine einfache Lösung für eine einigermaßen konstante Helligkeit. Eine rote LED liegt bereits nahe an den 2V, die superhellen brauchen ggf. so viel wie die weißen.
Der Motor (welcher ist es denn?) scheint für einen Batteriebetrieb zu viel Strom zu benötigen, wahrscheinlich falsche Wahl. Oder deine Batterien sind schon weitgehend am Ende.
Ansonsten: warum nimmst du nicht drei AA? Evtl dem Motor einen kleinen Vorwiderstand spendieren, der LED natürlich auch (z.B. 220 Ohm). Gerechnet: R = (4.5V-2V(U_LED))/10mA (I_LED).
Die Batterien werden zwar trotzdem nachgeben, aber der Helligkeitsunterschied der LED wird geringer werden.
Unsinn. Eine LED begrenzt ihren Strom selbst relativ zur Spannung, wenn
die passt, dann braucht man natürlich keinen Vorwiderstand.
Und dann erwärmt sich die LED und die Spannung passt nicht mehr.
Es gibt LEDs mit integriertem Widerstand zB für Taschenlampen mit vielen LEDs, die dann einfach parallel geschaltet werden für einen einfacheren Aufbau. Die meisten LEDs haben das aber nicht.
Selbst an 3V würde eine rote LED übrigens problemlos gehen,
War beim Fragesteller wohl nicht der Fall.
Peter schrieb im Beitrag #7311867:
Verbaue ich nun eine Rote, brennt diese bei 3V durch
Wenn du dich durchringen kannst, eine weiße oder blaue LED zu verwenden, dann ist das IC PR4401 dein Feund :-)
https://www.tme.eu/Document/42932fe377c01a178cc24d038a39ac7e/pr4401.pdf
Im verlinkten Datenblatt ist der Schaltplan, der simpler nicht sein könnte. Das IC ist ein Dreibeiner, der lediglich eine Miniaturinduktivität zusätzlich benötigt.
Das IC und die Drossel bekommst du z.B. bei TME.
Du mußt lediglich sicherstellen, das die Batteriespannung unter allen Umständen niedriger als die Flusspannung der LED ist. Notfalls kannst du dazu auch 2 LEDs in Reihe schalten, dann ist diese Bedingung sicher erfüllt.
Krass was für tollen Input es hier gibt!!!
Spannungsverdoppler etc kommt nicht in Frage.
Drei AA Batterien hatte ich schon auf dem Schirm, leider müsste ich dafür die ganze Grundkonstruktion umbauen, was wenn ich eine andere Lösung finde, evtl umgangen werden kann.
Ich bestelle mir mal verschiedene LED´s und teste es mal.
Zum Verständnis:
Die neue LED soll VF Max 2,6V und IF 30mA haben.
Setzt ich nun bei meinen 3V einen 15 Ohm Widerstand vor die LED sollte ich die 3V auf 2,6V reduzieren können.
Reduziert sich der Strom dann linear auch bei 2V mit? Heißt bei den 15 Ohm bleiben nur noch 1,6V Übrig, wenn der Motor läuft?
Zum Verständnis:
Die neue LED soll VF Max 2,6V und IF 30mA haben.
Setzt ich nun bei meinen 3V einen 15 Ohm Widerstand vor die LED sollte
ich die 3V auf 2,6V reduzieren können.
Du zäumst da Pferd von hinten auf!
Lies dich mal über LEDs schlau! Hier klicken -> LED
Wenn du dich durchringen kannst, eine weiße oder blaue LED zu verwenden,
dann ist das IC PR4401 dein Feund :-)
https://www.tme.eu/Document/42932fe377c01a178cc24d038a39ac7e/pr4401.pdf
Im verlinkten Datenblatt ist der Schaltplan, der simpler nicht sein
könnte. Das IC ist ein Dreibeiner, der lediglich eine
Miniaturinduktivität zusätzlich benötigt.
Das IC und die Drossel bekommst du z.B. bei TME.
Du mußt lediglich sicherstellen, das die Batteriespannung unter allen
Umständen niedriger als die Flusspannung der LED ist. Notfalls kannst du
dazu auch 2 LEDs in Reihe schalten, dann ist diese Bedingung sicher
erfüllt.
Ähnliche ICs finden sich auch in kleinen Solarlampen, die manchmal schon für 0,99€ angeboten werden.
Drei AA Batterien hatte ich schon auf dem Schirm, leider müsste ich
dafür die ganze Grundkonstruktion umbauen, was wenn ich eine andere
Lösung finde, evtl umgangen werden kann.
Es gibt auch Lithiumzellen in AA, die ca. 3V Spannung liefern und auch mehr Kapazität haben. Vielleicht wäre das eine Lösung?
Bau einen Spannungsteiler mit einer Zenerdiode. Die Last hängt parallel
an der Zenerdiode.
Hör nicht auf die anderen. Die haben zum Großteil keine Ahnung :-),
sondern sondern nur ihre Schulplatitüden ab.
Falsches Wissen wird nicht dadurch richtiger, wenn man es wiederholt.
Du solltest Dein Wissen mal an die allgemein gültigen pysikalischen
Gesetze anpassen. :-(
Vor jede LED gehört ein VORWIDERSTAND! Mache dich mal darüber schlau,
wie man den berechnet, dann klappt das auch mit der roten LED!
Hast du schon einmal in Datenblätter von modernen, roten LEDs geguckt?
Da wird es mit Spannungsabfall am Vorwiderstand und einer verfügbaren Spannung von 2V seehr eng, insbesondere wenn sie bei 3V auch noch funktionieren soll.
Rote LEDs mit Vf ab 1.6V waren Technologie des letzten Jahrhunderts. Die Lichtausbeute war verglichen mit heutiger Technik eher grausig, z.B. die MV50640
Da die frischen Batterien bereits auf 2 Volt einbrechen, wird die Spannung später bei verbrauchten Batterien noch viel geringer sein. Du wirst da wohl einen Step-Up Wandler brauchen.
Du mußt lediglich sicherstellen, das die Batteriespannung unter allen
Umständen niedriger als die Flusspannung der LED ist.
Dann fließt kein Strom, und sie leuchtet auch nicht.
Soso. Im Allgemenien mag das stimmen, aber das IC ist ein simpler StepUp. Wenn da Ub größer Uf, wird der Strom nur durch den Innenwiderstand der Spannungsquelle, des IC und der Verkabelung begrenzt.
Dann sind wir wieder bei dem Murks, eine LED ohne Strombegrenzung betreiben zu wollen ;-)
Wie man eine Zener Diode halt benutzt. Widerstand und Zenerdiode in
Reihe. LED parallel zur Zenerdiode.
Das macht keinen Sinn. Solange die Flusspannung der LED geringer ist, als die der Zenerdiode, fließt der Strom nur durch die LED (kein Strom durch die Zenerdiode).
Und wenn die Flusspannung der Zenerdiode geringer ist als die der LED, dann fließt kein Strom durch die LED und sie leuchtet nicht.
Nur wenn beide Bauteile die gleiche Flussspannung haben, teilt sich der Strom auf beide Bauteile auf. Das hängt aber stark von Materialstreuungen und Temperatur ab, ist daher keine vernünftige Lösung.
Und wenn die Flusspannung der Zenerdiode geringer ist als die der LED,
dann fließt kein Strom durch die LED und sie leuchtet nicht.
Es gibt nicht /die Flussspannung/ der ZD bzw. der LED. Beide hängen vom Strom ab oder anders ausgedrückt, bei Parallelschaltung teilt sich der Strom so auf, dass die Flussspannungen gleich werden.
Vielen Dank für die weiteren Antworten.
Das ich kein Spannungsverdoppler oder dergleichen benutzen möchte, liegt weder am mangelnden Umsetzungsvermögen noch an meiner Sturheit.
Es liegt einfach daran, dass Sie das Fahrzeug bzw. ein ähnliches auch später für eine Arbeit in der Schule benötigt, wo sie halt die Bauteile erklären muss sowie den Schaltplan aufzeichnen (4. Klasse).
Da kann ich dann schwer mir irgendwelchen Mikrokontrollern oder sonst etwas ankommen.
Ich bin jedoch sehr Dankbar für den tollen Input und versuche mein Glück erst einmal mit einer roten LED welche bei 20mA ca 7000mcd leisten soll und bei 1,6V schon 5mA durchlässt.
Das ich kein Spannungsverdoppler oder dergleichen benutzen möchte, liegt
weder am mangelnden Umsetzungsvermögen noch an meiner Sturheit.
Es liegt einfach daran, dass Sie das Fahrzeug bzw. ein ähnliches auch
später für eine Arbeit in der Schule benötigt, wo sie halt die Bauteile
erklären muss sowie den Schaltplan aufzeichnen (4. Klasse).
Da kann ich dann schwer mir irgendwelchen Mikrokontrollern oder sonst
etwas ankommen.
Ich bin jedoch sehr Dankbar für den tollen Input und versuche mein Glück
erst einmal mit einer roten LED welche bei 20mA ca 7000mcd leisten soll
und bei 1,6V schon 5mA durchlässt.
So ein Konzept sollte einfach sein, so weit recht klar.
Und aber auch mit Allerweltsteilen funktionieren, oder?
Und die Diagramme für „Current-Luminous intensity Curve“ sowie „Current-Luminous flux Curve“ anschauen, die auch nur für typische Mittelwerte der LED gelten, beachten.
von einen Schulkind (wie alt? 10 .. 14 Jahre?) gebaut werden soll
vor der Klasse vorgeführt und erläutert werden soll
würde ich den ganzen Schnickschnack vergessen und ein 3V oder 2.5V Glühlämpchen nehmen. Ja das Glühlämpchen braucht mehr Strom und ist "altmodisch". Dafür leuchtet es auch bei 1.8V noch erkennbar. Und die Batterien halten sowieso nicht lang.
Ja das Glühlämpchen braucht mehr Strom und ist
"altmodisch". Dafür leuchtet es auch bei 1.8V noch erkennbar. Und die
Batterien halten sowieso nicht lang.
Wenn zwei AA beim einschalten des Motors von 3.2V (neu) auf 2V nachgeben, dann ist der Stromverbrauch des Glühlämpchens nicht relevant.
Es ist einfach eine falsche Auswahl der Komponenten.
Wenn alles zusammenpassen würde, dann wäre dieser Thread gar nicht erst entstanden.
NaWi (Naturwissenschaften) ist bei uns ein Grundschulfach und da werden auch Grundkenntnisse zur Elektrizität gelehrt. Auch das Prinzip einer Glühlampe, aber nicht wie Halbleiter funktionieren.
Es liegt einfach daran, dass Sie das Fahrzeug bzw. ein ähnliches auch
später für eine Arbeit in der Schule benötigt, wo sie halt die Bauteile
erklären muss sowie den Schaltplan aufzeichnen (4. Klasse).
Wird heute in der 4.Klasse bereits mit Schaltplänen gearbeitet?
Zu meiner Zeit begann der Physikunterricht in der 7.Klasse, wenn ich nicht irre.
Ich würde ehrlich gesagt, eher auf einen 9V Block setzen, weil auch
weniger gefährlich und Du hast mehr Spannungsreserve. Mit 2 AA wirst Du
schnell immer wieder an Grenzen kommen (Op-Amp , logic Gatter etc)
Oder diese 4,5V Flachbatterien, die aber nervig sind, weil meist Zink
Kohle und nicht mehr überall zu bekommen
oder aber so einen Batteriehalter für 4xAA und einem 9V Clip Anschluss
dran
Und ja, auch diese kleinen Glühlampen sind eine gute Option, die kann man auch problemlos mit einem kleinen Transistor ansteuern oder man verwendet Doppel leds(die intern gegeneinander verschaltet sind, die Polung somit egal ist)
Verglichen mit den 3V Glühbirnen? Darüber muß man
nicht unbedingt diskutieren - denn immerhin gibt's
auch Glühbirnen mit geringerer Nennspannung als 3V.
Na ja... diese schon. Die wären halt schön klein,
und brauchten selbst wenig Strom - wenn schon der
geplante Motor wohl die geplanten Batterien um 1V
in die Knie zwingt (/eigentlich zu(!) hohen Strom
zieht, oder andersrum die Batterien zu wenig davon
liefern können ohne zu sehr einzubrechen).
Da fragt man sich, wie lange das betrieben werden
(/können) soll.
Und der exakte Motor ist (und Größe/zu bewegendes
Gewicht etc. auch alles) leider weiter unbekannt:
leider müsste ich
dafür die ganze Grundkonstruktion umbauen, was wenn ich eine andere
Lösung finde, evtl umgangen werden kann.
...vermutlich um das Konzept nicht weiter in Frage
stellen lassen zu können.
Leider engt das natürlich auch die Lösungsansätze
stark ein, im Moment bleibt es (zwecks Funktions-
garantie prinzipiell, allerdings keine Ahnung von
der Laufzeit) wohl bei "Glühlampe mit Nennspannung
2,2V" oder so etwas.
Zöge man noch Vorwiderstand bzw. -stände vor dem
Motor und der Glühlampe in betracht (was aber dem
Motor Power und Drehzahl kostete), wäre bezüglich
beiden Verbrauchern mehr "Stromkonstanz" denkbar
(ob diskussionswürdig, wg. vorgenanntem unklar -
und Rs fräßen auch szsg. "dem Rest Energie weg").
Immer schwierig, mit mangelhafter Informationslage
und "am liebsten würde ich alles so lassen wie's
ist, weil..." gleichzeitig. :-/
und die funktionieren sichtbar bei 2V?
siehe Titel, da ist die Chance bei LEDs viel größer.
Ich habe LEDs vom Chinamann, 5 mm, natürlich ohne Datenblätter, aber leuchten alle recht kräftig. Im Anhang Flußspannungen, die ich 2017 gemessen habe.
Die Rote liegt um 1,8 Volt, verdammt wenig Luft gegen nur 2 Volt Versorgung. Mit 100 Ohm ergeben sich 2 mA @ 2V bzw. 12mA @ 3V. Nicht toll, aber vertretbar.
Würde ich eine meiner alten HP-3750 der 80er einsetzen, ist die bei 2mA noch nicht sinnvoll hell. Ich hätte noch andere, ältere LEDs da, die als Kontrollbirne locker 15mA brauchen.
Da ist das mögliche Problem: Wir wissen nicht, was Peter für LEDs hat. Er müsste tatsächlich austesten, wieviel Strom seine LEDs brauchen und ggfs. halbwegs moderne Ware kaufen.
Mein Lösungsansatz wäre nun, eine sehr starke rote LED zu kaufen,
12000mcd statt der 500mcd momentan
Gerade fuer Kinderspielzeug gibt es die LED mit der geringen Helligkeit. Weil die Superhellen koennen das Auge schaedigen. Die werden bei 3V zu hell, wenn diese bei 2V noch hell sind.
Es gibt auch extra eine Norm, wo das drin steht. Herr Kainka von elektronik-labor.de hatte dazu was geschrieben. Du waerest nicht der erste Onkel, der wegen Augenschaden in der Verwanschaft in Schwierigkeiten kaeme.
Es liegt einfach daran, dass Sie das Fahrzeug bzw. ein ähnliches auch
später für eine Arbeit in der Schule benötigt, wo sie halt die Bauteile
erklären muss sowie den Schaltplan aufzeichnen (4. Klasse).
Wird heute in der 4.Klasse bereits mit Schaltplänen gearbeitet?
Zu meiner Zeit begann der Physikunterricht in der 7.Klasse, wenn ich
nicht irre.
Ja, im NaWi-Unterricht einer Schule bei uns, dürfen/müssen sich die Grundschüler mit Schaltplänen befassen. Sowas wie Parallel- und Reihen-Schaltung von Schaltern und Glühlampen im (Batterie-)Stromkreis und deren Auswirkungen, wann Lampe aus oder an, dann wie hell und warum das so ist.
Ja, im NaWi-Unterricht einer Schule bei uns, dürfen/müssen sich die
Grundschüler mit Schaltplänen befassen. Sowas wie Parallel- und
Reihen-Schaltung von Schaltern und Glühlampen im (Batterie-)Stromkreis
und deren Auswirkungen, wann Lampe aus oder an, dann wie hell und warum
das so ist.
Ahhh, eine Bastelanleitung einer getarnte Leselampe, für unter der Bettdecke. ;D
Es liegt einfach daran, dass Sie das Fahrzeug bzw. ein ähnliches auch
später für eine Arbeit in der Schule benötigt, wo sie halt die Bauteile
erklären muss sowie den Schaltplan aufzeichnen (4. Klasse).
Wird heute in der 4.Klasse bereits mit Schaltplänen gearbeitet?
Zu meiner Zeit begann der Physikunterricht in der 7.Klasse, wenn ich
nicht irre.
Ich habe keine Ahnung, was 'heute' in der Grundschule läuft. Zu meiner Grundschulzeit in Berlin-West anno 1974 wurde in der 3. Klasse der einfache Stromkreis mit Schalter behandelt, bestehend aus einer 4,5V Flachbatterie, einer Taschenlampen-Glühlampe, Drähten und einem Drehschalter, den wir Schüler (nach Anleitung selbstverständlich und in Zweiergruppen) selbst gebaut hatten aus folgenden Komponenten:
Streichholzschachtel,
Bleistift,
zwei Büroklammern.
Es wurden auch die Schaltsymbole vorgestellt.
Ja es wird mittlerweile in der 4. Klasse das Thema Strom gelehrt.
Zwar erstmal in einer einfachen Ausführung (was ist Strom, Volt, Ampere, Schalter, Glühlampe, Reihen und Parallelschaltung)
... damit sind auch nun 9V Block Batterien im Spiel
Bloß nicht. 9V Blöcke habe das mit Abstand(!) schlechteste Verhältnis
von Preis zu Batteriekapazität. Wenn mehr als die genannten 2 AA Batterien gehen, nimm 3 oder 4. Und dann sinnvollerweise Akkus. Die Lehrerin wird sich bestimmt freuen, wenn das Thema Umweltfreundlichkeit mit reinspielt.
Jetzt besteht dann nur das Problem die 9V auf die 3V runter zu regeln,
damit der Motor nicht abraucht.
Um Himmels Willen! Bloß nicht. Willst du den teuren Batteriestrom jetzt auch noch in einem Regler verheizen? Nimm halt einfach einen Motor für 6V. Und 4 Akkus (Motor dreht dann halt nicht ganz so schnell). Und eine weiße LED mit stinknormalem Vorwiderstand. Oder ein 6V Glühlämpchen, z.B. eins für das Fahrrad-Rücklicht.
Weil ich der Annahme war, dass maximal 4,5V für Experimente legal sind
in der Grundschule.
Die Anlage betrifft Experimente, die der Lehrer in die Klasse hineinschleppt und unter Aufsicht ein Schuler auch einmal bedienen darf.
Für die Experimente der Schüler untereinander gibt es niedrigere Empfehlungen für Gleichspannungen, <42 oder <30V aus den Ministerien. Muss mal schauen, irgendwo stand mal alles in wissenschaftlicher Darstellung, also 3,0x10^1 und daher stammen die 3V. Pisa ist überall. ;)
Für Motoren kann ich davon nur abraten. 9 Volt Block Batterien haben von allen handelsüblichen Format das schlechteste Preis-/Leistungs-Verhältnis. Zudem können sie nur wenig Strom liefern. Bei 500 mA verheizen sie mehr, als sie an die Last abgeben.
Übrigens 9V soll nicht verwendet werden, weil es Profis gibt, die alles was davon hergeht beliebig lang zusammenstecken. Man soll auch nicht mehr 20 1,5V Batterien ausgeben, weil da gab es auch so SpezialistInnen, die alle hintereinander hielten um zu sehen was so alles geht, oben und unten anfaßten ...
Für einen 3 Volt Motor nimmt man 3 Volt Batterien (2·1,5) und eine 3 Volt Glühlampe. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Ein Erbsengroßer Step-Up Wandler für die LED war dir zu komplex, aber jetzt willst du stattdessen einen deutlich größeren Step-Down Wandler an den Motor hängen. Fällt dir da nichts auf?
Ich habe mir nun 3V Glühlampen bestellt und hoffe, dass diese dann hell genug sein werden um sie bei Tageslicht zu erkennen.
Gestern habe ich aber mal ein paar weitere Versuche am Fahrzeug unternommen:
-9V Block Batterie genommen und den Motor getestet, funktioniert einwandfrei und dreht nur schneller, Batterie war relativ schnell leer (ca 10 Min testen)
-Led mit entsprechenden Vorwiderstand für 9V parallel dran gehangen und wieder leuchtet diese mit dem Motor in Betrieb kaum wahrnehmbar
-Spannung gemessen und diese fällt auf unter 2V wenn der Motor läuft
-Diode vor dem Motor gesetzt, Motor läuft nicht mehr
-Widerstand vor dem Motor gesetzt, Motor läuft nicht mehr
-das gleiche Spiel mit 2AA Batterien widerholt und die selben Ergebnisse
Kann es sein dass der Motor irgendwie die Schaltung beeinflusst und die Drehrichtung vom Strom oder sowas ändert?
Kann es sein dass der Motor irgendwie die Schaltung beeinflusst
Ja, er nimmt Strom auf um sich zu drehen.
Ich habe schon vor vielen vielen Posts festgestellt dass dein Hauptproblem darin besteht, das die Batterie für den Motor nicht leistungsfähig genug ist, dass 9V auf 2V einbrechen ist extremer Murks. Statt darauf überhaupt einzugehen nimmst du jetzt eine Batterie die für höhere Ströme völlig ungeeignet ist - das ist nicht nur lernresistent sondern krankhaft. Es lohnt sich nicht sich weiter mit solchem Blödsinn zu beschäftigen. Das gilt auch wenn du nur trollen willst.
Endlich mal ein Hinweis, welcher Motor da im Spiel ist.
Nun, die Amazon Angebotsbeschreibungen sind ja häufig von dürftigster Qualität. Immerhin: der Motor soll 3W haben. Für einen 3V-Motor heißt das, es fließt 1A Strom, beim Anlaufen oder Blockieren noch wesentlich mehr.
Das überfordert eben AA-Batterien und erst recht den 9V-Block.
Mit dem Setup bekommst du das nicht in Griff.
Nimm einen extra Batterieblock für die LED und schalte sie gemeinsam ein oder aus.
Dann geht es und du musst nur die Batterien mit denen für die LED tauschen, wenn der Motor nicht mehr richtig zieht - für die zweite Runde. Die LED leuchtet trotzdem noch ...
Siehe Bild.
Kann es sein dass der Motor irgendwie die Schaltung beeinflusst und die
Drehrichtung vom Strom oder sowas ändert?
Der ändert nichts am Strom oder dessen Richtung, aber die Batterie gibt zu sehr nach (die Klemmenspannung wird kleiner!), weil sie dafür ungeeignet ist. Sie ist überlastet mit dem Motor!
Kann es sein dass der Motor irgendwie die Schaltung beeinflusst und die
Drehrichtung vom Strom oder sowas ändert?
Nein, dein Problem ist, dass die 9V Batterie nicht genug Strom für den Motor liefern kann. Die Spannung bricht total ein und die Batterie verheizt mehr in ihrem Innenwiderstand, als sie an den Motor abgibt.
a.JPG / Nimm einen extra Batterieblock für die LED
Ja, das wäre der simpelste Ansatz - eine gute Idee.
und schalte sie gemeinsam ein oder aus.
Und würde man den Schalter direkt an den Minuspolen
haben, und bis zu diesem separate Verkabelung (wobei
natürlich extrem dünnes für die LED reichte, nicht so
für den Motor), ginge sogar ein einfacher Schalter.
(Aber... dann /könnte/ man die Verkabelung auch wieder
leichter falsch machen - zwar verhinderte das dieser
2polige Schalter nicht GANZ aber machte es schwerer.)
Dann geht es und du musst nur die Batterien mit denen für die LED
tauschen, wenn der Motor nicht mehr richtig zieht - für die zweite
Runde.
Oder für die LED 2 Knopf-, den Motor 2 Monozellen...
Aber das Wichtigste daran ist halt die vollständige
Trennung/völlig separate Versorgung, also durch ges.
4 statt nur 2er Zellen und getrennte Leitungsführung.
Das imho schönste daran, natürlich außer dem, daß es
so /überhaupt/ funktionierte:
Den Kindern könnte hierbei theoretisch sogar gleich
direkt etwas über Belastung, U=R*I und die manchmal
notwendige Trennung von Stromkreis(/abschnitt)en
vermittelt werden...?
Man hat dabei also sogar die Wahl, ob man sich mehr
auf "simpel fehlerfrei umsetzbar"/2polig zu schalten
oder mehr auf "vermittle mehr Wissen" konzentriert.