Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Nebenberuflichen Job in der IT finden


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von Franz (Gast)


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Hallo,

habt ihr noch Ideen wie man neben seinem Hauptjob an einen IT-Freelancer 
Job kommt wenn man pro Woche maximal 8-15h zur Verfügung hat?

Mit dem aktuellen Arbeitgeber (40h/Woche Festanstellung) ist das 
abgestimmt. Leider bieten gängige Portale wie Freelance.de, Gulp, Upwork 
und Fiverr nahezu keine solchen Jobs in Teilzeit&Remote an.

Wunschrichtung wäre eher Standard SW Entwicklung mit Cloud/Data 
Engineering Anteil.

von Lebensberatung (Gast)


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Was willst du denn in den paar Stunden effektiv was arbeiten?
Such dir einen Job an der Tanke oder als Paketbote.

von klausi (Gast)


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Interessante Frage, ich suche neben meinem Vollzeitjob auch noch einen 
kleinen Freelancerjob, gerne im Umfeld Deployment Automatisierung, 
Softwareentwicklung etc., ca. max. 5-8h / Woche.

Hauptziel etwas dazulernen und (kein muss) viell. ein, zwei Groschen 
dazuverdienen..

von Franz (Gast)


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15 Stunden sind jetzt nicht gerade wenig und auch in denen kann man gut 
was abarbeiten zudem können es ja mal höhere und weniger hohe 
Auslastungen sein.

Tanke oder Paketbote bringt weder für die Erfahrung etwas, noch ist es 
im IT Bereich, noch wird es so vergütet, dass es sich lohnt.

von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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Such dir eine kleine inhabergeführte Bude oder eine Dorfsparkasse, die 
haben oft Mini-Jobs zu vergeben (Text auf der Homepage ändern, 
Batch-Skripte schreiben, Excel-Formel erstellen, Mini-Tool programmieren 
um irgendwas abzuspeichern oder als PDF zu exportieren, ...). Die sind 
sehr leicht zu beeindrucken und haben oft Kontakte zu anderen Firmen, 
die können dich dann weiterempfehlen.

von Lebensberatung (Gast)


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> 15 Stunden sind jetzt nicht gerade wenig und auch in denen kann man gut
> was abarbeiten zudem können es ja mal höhere und weniger hohe
> Auslastungen sein.
Das läuft auf einen 450€ Job hinaus und der bekommt dann entspr. geringe 
Vergütung pro Stunde damit es passt.


> Tanke oder Paketbote bringt weder für die Erfahrung etwas, noch ist es
Erfahrung sammeln in einem Aushilfsjob neben dem Hauptberuf in der IT? 
Ist das dein Ernst?


> im IT Bereich, noch wird es so vergütet, dass es sich lohnt
Und glaubst deine 15h-IT-Tätigkeit wird besser bezahlt?

Was hast du denn für einen miesen Hauptjob in der IT wenn du dir 
nebenher noch eine 15h Job antun musst und auch noch "Erfahrung" 
sammenln musst? Hauptberuflicher Diskettenlocher? IT-Umzughelfer? Oder 
Feierabendtroll?

von Agiles Kaka (Gast)


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Lebensberatung schrieb:
> Das läuft auf einen 450€ Job hinaus und der bekommt dann entspr. geringe
> Vergütung pro Stunde damit es passt.

Die 3 Arbeitsstunden im Monat auf 450€ Basis, da wirst viele Kunden 
finden.

klausi schrieb:
> Hauptziel etwas dazulernen und (kein muss) viell. ein, zwei Groschen
> dazuverdienen..

Einen Freelancer bucht man in der Regel als Experten, nicht als 
Berufseinsteiger.

von Franz (Gast)


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Ich habe 7 Jahre BE. Es geht darum Erfahrung im Freelancing Umfeld zu 
sammeln, ja das ist mein Ernst.

Mein Hauptjob ist ganz gut bezahlt und bietet auch interessante Themen 
innerhalb der IT. Es ist nichts falsch noch etwas nebenher zu machen und 
sich auch mal das Freelancer-Umfeld anzusehen. Ich weiß auch gar nicht 
warum ich mich hier rechtfertigen soll für die Anfrage.

Wieso muss man hier andere Personen direkt angehen statt konstruktive 
Vorschläge zu liefern?

von Agiles Kaka (Gast)


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Franz schrieb:
> Mein Hauptjob ist ganz gut bezahlt

Du willst im Hauptjob 40h und zusätzlich 15h arbeiten?

Das ist Wahnsinn. Wenn der Hauptjob gut bezahlt ist, dann überschreitest 
du mit diesem locker die Grenze für den Spitzensteuersatz. Dein 
Nebenverdienst wird also maximal besteuert, es verdient daran effektiv 
nur der Staat.

55 Wochenstunden Arbeitszeit sind viel zu viel, man sollte maximal 35h 
die Woche arbeiten. Mit 55h die Woche ruinierst du deine Gesundheit. In 
welcher Zeit willst du Sport treiben?

Allein für deinen 35-40h Job solltest du 10h Sport pro Woche als 
Ausgleich einplanen - eine Bildschirm-Tätigkeit recht sich sonst sehr 
schnell...

von Franz (Gast)


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Danke ich bin mir meiner Gesundheit bestens bewusst und die Arbeitszeit 
sehe ich mit 35h eher als zu wenig an.

Vielleicht bieten sich mir als Freiberufler auch irgendwann weitere 
Chancen, nur direkt ins kalte Wasser will ich dann doch nicht.

von Berater (Gast)


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klausi schrieb:
> Hauptziel etwas dazulernen und (kein muss) viell. ein, zwei Groschen
> dazuverdienen..

Das kannst du in deinem primären Job eher, indem du dort Überstunden 
machst und die auch noch vergütet bekommst.

Dir ist nicht klar, dass sich vom Aufwand her das FL erst ab 1000h / 
Jahr wirklich rechnet, weil du eine Menge Verhandlung und Steuerkram 
hast.

Aber bitte, wenn du willst: Geh mal auf freelance und suche dir was. 
Kannst ja mal schauen, ob du einen Auftrag bekommst.

von Niemand (Gast)


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Berater schrieb:
> klausi schrieb:
>> Hauptziel etwas dazulernen und (kein muss) viell. ein, zwei Groschen
>> dazuverdienen..

Und du merkst nicht wenn jemand Scherze macht oder Ironie verbreitet?

Berater schrieb:
> Das kannst du in deinem primären Job eher, indem du dort Überstunden
> machst und die auch noch vergütet bekommst.

Auf solche Scherzbeiträge ernsthaft zu antworten beweist Unkenntnis der 
Lage hier.

An den TO > YYYY
Agiles Kaka schrieb:
> Einen Freelancer bucht man in der Regel als Experten, nicht als
> Berufseinsteiger.
In leitender oder anspruchsvoller Tätigkeit im Hauptjob lernt man mehr 
wie ein Freelancer u. hat dazu noch weniger Risiko. Und wenn du schon an 
keine Aufträge rankommst hast du mehr als nur fachliche Probleme. 
Deswegen auch die Zusage von deinem AG, der weiß schon dass dein Wunsch 
ne Luft-Nr. wird. Der kennt dich nämlich zu gut! ;-) Sorry , ist aber 
wohl so

von Jens H. (jensh22)


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Lebensberatung schrieb:
> Such dir einen Job an der Tanke oder als Paketbote.

Da zahlt man für seine Mehrarbeit progressiv Steuern. So bescheuert kann 
niemand sein.
Mach das entweder als Hobby oder maximal als "Nachbarschaftshilfe".

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Warum willst Du auch noch nebenberuflich weisungsgebundener Sklave sein?

Wenn Du so wenig Zeit dafür hast und ja, mit Urlaub, Krankheit, anderen 
Terminen und Überstunden im Hauptjob werden es bestimmt keine 8h - 15h 
pro Woche. Wenn Du dann 55h/Woche schuftest und in beiden Jobs plötzlich 
etwas schiefläuft, dann werden daraus schnell >100h.

Lernen doch die Sachen, die Dich interessieren, einfach so. Dann 
dokumentierst Du Deinen Lernerfolg in Form von Tutorial-Videos auf 
YouTube. Wenn Du noch ein paar Aff1lliate-Links hinklatschst und den 
Zuschauer anbettelst, die nächste Amazon-Bestellung über Deinen Link zu 
machen, verdienst Du auch ein paar Cents nebenbei.

Du kannst natürlich auch noch Repetitorien anbieten.

von Maxmw (Gast)


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Wenn ich das lese, frag ich mich, ob die Leute sich überhaupt 
informieren über die neue rechtslage.

Minijob ist schon seit Monaten bei 520 Euro.

Dann muss man bedenken, Freelancer und dann in selben Bereich wie sein 
aktuelle Beruf, das wird automatisch Probleme geben.

Aber als Freelancer groß was reißen, kann man aber das wird sehr hart, 
vorallem im IT Bereich.

Das erste was du machen musst wäre Gewerbeschein und anmelden, dann 
Homepage und ein Unternehmenskonzept entwickeln, deine Leistungen und 
dann Kundenakquise betreiben, eventuell noch Zielgruppe aussuchen.

Am besten wären kleine Firmen für sowas, dann wäre der Arbeitsaufwand 
nicht so hoch, aber es kann schon sehr schwer werden, bei den schon 
vorhandenen Programmen für sowas.
Man könnte auch sagen, das viele ITler sich selber ein Bein gestellt 
haben, bei der Entwicklung von Software.

von Frank (Gast)


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Wenn es ums Lernen geht, mach github auf und beteilige dich an einem 
netten Projekt deiner Wahl. Nebenbei bekommst noch eine nette Statistik 
wenn du das ne zeitlang machst für spätere bezahlte Aufgaben.

von fuchs (Gast)


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Franz schrieb:
> Wieso muss man hier andere Personen direkt angehen statt konstruktive
> Vorschläge zu liefern?

Du bist hier bei mikrocontroller.net....

von Walter Warmstart++ (Gast)


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Franz schrieb:
> Wunschrichtung wäre eher Standard SW Entwicklung mit Cloud/Data
> Engineering Anteil.

Vergiss es, die Arbeitsweise der Softwarefirmen mit:
-daily scrum meetings
-Kernarbeitszeit
-agiles coding (programmierung auf Zuruf Features)
-Terminplanung auf basis 7h/5d feste Arbeitspakete

schliesst den ausserhalb des Teams stehenden Teilzeitarbeiter aus. 
Selbst Urlaubs-/Elternzeitvertretung ist nicht drin.
Du kannst dich mal an Werksstudentenjobs orientieren, vielleicht hat die 
FhG was, was man kleckerweise von remote erledigt

Wenn Team-Arbeit wegen der Arbeitsorganisation nicht geht, musste halt 
ein Komplettpaket (du machst alles von Konzept bis entwanute 
Auslieferung selber machen) als mit Faktor 3 gestreckter Zeitplanung 
anbieten). Oder du machst eher kleinteilige Jobs wie Website-Pflege, 
Laptop-Rollout für neue  kitarbeiter, Abendschulungen in Bürosoftware 
Für Büroschreibkräfte, ..

von Walter Warmstart+ (Gast)


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Franz schrieb:
> Ich habe 7 Jahre BE.
>
> Ich weiß auch gar nicht
> warum ich mich hier rechtfertigen soll für die Anfrage.
>
> Wieso muss man hier andere Personen direkt angehen statt konstruktive
> Vorschläge zu liefern?

Willst lieber Gerede hinter deinem Rücken statt klare Ansage? Oder 
Muttihafte Gesundbeterei ala "Mein Großer, das schaffst Du schon"? Und 
willste tatsächlich ohne Warnung ins offene Messer geschickt werden?

> Es geht darum Erfahrung im Freelancing Umfeld zu
> sammeln, ja das ist mein Ernst.

Da frag eine seriösen Steuerberarte/business_Angel/Coach wie man eine 
Freelance Tätigkeit aufsetzt (Aufträge einwerben, 
Scheinselbstständigkeit vermeiden, Nachzahlung von Sozialleistungen 
vermeiden, UmsatzsteuerID besorgen, ...)

von Abrissbirne (Gast)


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Franz schrieb:
> man neben seinem Hauptjob an einen IT-Freelancer
> Job kommt wenn man pro Woche maximal 8-15h zur Verfügung hat?

wenn man neben seinem Hauptjob als IT-Freelancer arbeiten möchte und pro 
Woche maximal 8-15h zur Verfügung hat sollte man über fansonly etc. 
nachdenken

scnr

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Wenn ich im Kopf so durchgehe wo ich schon mal Teilzeitarbeit mit 
wenigen Stunden / Woche gesehen habe, dann waren das

- Unverschämt teure Berater die in einer Stunde Anwesenheit mehr heiße 
Luft erzeugten als sonstwas

- Nischenspezialisten wenn es darum ging irgend etwas Exotisches einmal 
zu installieren, zu konfigurieren oder zu warten. Dinge die, wenn man 
weiß wie es geht, schnell gemacht sind, wo es aber lange dauert zu 
verstehen wie man sie macht. Auch so was wie Technische Autoren, die 
eine vorhandene Dokumentation um ein paar Sätze erweitern.

- Laufburschen, Hilfsarbeiter für kurzfristig anfallende einfache 
Tätigkeiten. Strippen ziehen, Labor Inventur, Elektronik(schrott)lager 
ausräumen, usw. Allerdings hat man dazu normalerweise Praktikanten, 
Werkstudenten oder Auszubildende.

von netto (Gast)


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Agiles Kaka schrieb:
> Du willst im Hauptjob 40h und zusätzlich 15h arbeiten?
> Das ist Wahnsinn. Wenn der Hauptjob gut bezahlt ist, dann überschreitest
> du mit diesem locker die Grenze für den Spitzensteuersatz. Dein
> Nebenverdienst wird also maximal besteuert, es verdient daran effektiv
> nur der Staat.

Nicht als 550 Euro Nebenjob, da ist die Steuer null. Könnte netto also 
sogar besser sein als der Grenzgehalt von seinem Hauptjob.

von Agiles Kaka (Gast)


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netto schrieb:
> Agiles Kaka schrieb:
>> Du willst im Hauptjob 40h und zusätzlich 15h arbeiten?
>> Das ist Wahnsinn. Wenn der Hauptjob gut bezahlt ist, dann überschreitest
>> du mit diesem locker die Grenze für den Spitzensteuersatz. Dein
>> Nebenverdienst wird also maximal besteuert, es verdient daran effektiv
>> nur der Staat.
>
> Nicht als 550 Euro Nebenjob, da ist die Steuer null. Könnte netto also
> sogar besser sein als der Grenzgehalt von seinem Hauptjob.

55h Stunden arbeiten zu wollen ist dennoch bescheuert. Absolutes Gift 
für die Gesundheit.

von Georg von Rauch-Haus Hausmeister (Gast)


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Agiles Kaka schrieb:
> 55h Stunden arbeiten zu wollen ist dennoch bescheuert. Absolutes Gift
> für die Gesundheit.

Och schau mal nach Süd-Korea, die haben kürzlich ihre Arbeitszeit auf 
52h gesenkt von vorher 68h. Lebenserwartung dort ist 80,4 für Männer, in 
deutschland dagegen 78,9 Jahren. Wahrscheinlich senkt das Meckern über 
zuviel Arbeit die Lebensdauer ;-).


Kürzlich gab es einen Artikel über den Eigenheimbau in der 
Elterngeneration. Für die Eltern der heutigen Generation "Schneeflocke" 
war es unverständlich, nicht rund um die Woche am eigene 
Heim/Auto/Garten/Familie zu werkeln. Nix mit Champagner schlürfen und 
Kreuzfahrten wie die "Karreristen" heute.

von Dieter (Gast)


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Abrissbirne schrieb:
> neben seinem Hauptjob als IT-Freelancer arbeiten möchte und pro
> Woche maximal 8-15h zur Verfügung hat

Der TO verstößt damit gegen die EU Arbeitszeitverordnung von 48h 
wöchentlich. Sein Arbeitgeber darf ihm bei einer 40h Woche daher 
höchstens 8h zugestehen. Das haben nur viele noch nicht kapiert.

von Georg von Rauch-Haus Hausmeister (Gast)


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Dieter schrieb:
> Abrissbirne schrieb:
>> neben seinem Hauptjob als IT-Freelancer arbeiten möchte und pro
>> Woche maximal 8-15h zur Verfügung hat
>
> Der TO verstößt damit gegen die EU Arbeitszeitverordnung von 48h
> wöchentlich. Sein Arbeitgeber darf ihm bei einer 40h Woche daher
> höchstens 8h zugestehen. Das haben nur viele noch nicht kapiert.

Quatsch, Selbstausbeutung ist Legitim.
Der AG kann ja auch nicht vorschreiben, wie lange das Liebespiel in der 
Ehe dauern darf .... Oder dass man im Bergheim mal das Wochenende 
durch-raved.

von pp (Gast)


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wenn du nicht spezielles Wissen hast - und dieses auch nachgefragt 
wird... und du zufällig weißt von wem...

ansonsten bleibt eigentlich nur
wenn du gut vernetzt in deinem Wohnort bist - kleine Vereine, kleine 
Aufgaben manchmal sind es ja kleine Tools die das Leben erleichtern...- 
nichts spezielles also - ist jetzt also eher nichts, was deinen Horizont 
erweitert, aber vielleicht hast du ja Spass am Vereinsleben...(was nicht 
negativ gemeint ist)

Beitrag #7312815 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Franz (Gast)


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Agiles Kaka schrieb:
> netto schrieb:
>> Agiles Kaka schrieb:
>>> Du willst im Hauptjob 40h und zusätzlich 15h arbeiten?
>>> Das ist Wahnsinn. Wenn der Hauptjob gut bezahlt ist, dann überschreitest
>>> du mit diesem locker die Grenze für den Spitzensteuersatz. Dein
>>> Nebenverdienst wird also maximal besteuert, es verdient daran effektiv
>>> nur der Staat.
>>
>> Nicht als 550 Euro Nebenjob, da ist die Steuer null. Könnte netto also
>> sogar besser sein als der Grenzgehalt von seinem Hauptjob.
>

Das mag stimmen. Aber mit einem Nebenjob ist man auch eher "Angestellt" 
als Freiberufler.

> 55h Stunden arbeiten zu wollen ist dennoch bescheuert. Absolutes Gift
> für die Gesundheit.

Glaube ich nicht -zumindest wenn man noch Jung ist. Wenn man seine 
Arbeit mag noch viel weniger. Ausgleich ist wichtig und eine Woche hat 
auch mehr als 5 Tage in denen man was tun kann.

Walter Warmstart+ schrieb:

> Da frag eine seriösen Steuerberarte/business_Angel/Coach wie man eine
> Freelance Tätigkeit aufsetzt (Aufträge einwerben,
> Scheinselbstständigkeit vermeiden, Nachzahlung von Sozialleistungen
> vermeiden, UmsatzsteuerID besorgen, ...)

Sorry, das geht doch an meiner Frage komplett vorbei. Ich will erst mal 
unter den 17.000 bleiben. Wegen Versicherung, Steuern, Steuer-ID bin ich 
informiert.
Und ich brauch keinen der mir sagt worauf ich Achten muss sondern 
jemanden der mir sagt wie ich an einen guten und interessanten den Job 
komme :)

von Bernd (Gast)


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Franz schrieb:
> Leider bieten gängige Portale wie Freelance.de, Gulp, Upwork
> und Fiverr nahezu keine solchen Jobs in Teilzeit&Remote an.

Bullshit! Ich bin auf einige dieser Plattformen und das für meine 
Ansprüche durchaus erfolgreich und das als Hardware-Entwickler. Als 
Progreammierer gibt es viel mehr Aufgaben und kleine Projekte.
Man muss halt nur mal paar Wochen dran bleiben um das richtig beurteilen 
zu können.

Gerne kannst du bei meinem Crowd-Funding Projekt mitmachen (Embedded 
Linux).

von Agiles Kaka (Gast)


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Bernd schrieb:
> Gerne kannst du bei meinem Crowd-Funding Projekt mitmachen (Embedded
> Linux).

Gibt es wenigstens Mindestlohn bei der Entwicklung der 201784738. Linux 
Distribution?

von Niemand (Gast)


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Franz schrieb:
> Und ich brauch keinen der mir sagt worauf ich Achten muss sondern
> jemanden der mir sagt wie ich an einen guten und interessanten den Job
> komme :)

Das Smilie am Ende soll die Bissigkeit aus dem Text nehmen?
Es gibt keine guten u. interessanten Jobs, die sind alle schon weg, oder 
gefällt dir deiner im Angestellten-Verhältnis nur nicht?
Das einzige was an jedem Job entscheidet ist die Kohle die es dafür gibt 
im Verhältnis zum Aufwand den man dafür treiben muß. Such dir nen 
anderen Job wenn dir deiner nicht gefällt oder schau dir die möglichen 
in deiner Nähe an.
Wenn du nicht mal weisst wie man an Aufträge also Jobs kommt, dann lass 
es lieber sein.
Wie alt bist du eigentlich, sicher noch keine 30, u. schon Geldprobleme 
oder lange Weile, keine Hobbys u. kein Weib?

von Walter Wamstart+ (Gast)


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Franz schrieb:
> Walter Warmstart+ schrieb:
>
>> Da frag eine seriösen Steuerberarte/business_Angel/Coach wie man eine
>> Freelance Tätigkeit aufsetzt (Aufträge einwerben,
>> Scheinselbstständigkeit vermeiden, Nachzahlung von Sozialleistungen
>> vermeiden, UmsatzsteuerID besorgen, ...)
>
> Sorry, das geht doch an meiner Frage komplett vorbei.

Dann haste Deie Frage missverständlich formuliert.

> Ich will erst mal
> unter den 17.000 bleiben. Wegen Versicherung, Steuern, Steuer-ID bin ich
> informiert.

Häh? Wer hat dir den Unsinn erzählt, das man unter 17k aus der 
Verantwortung gegenüber Finanzamt etc. wäre?!

Was sollen diese 17k überhaupt sein?? Der Grundfreibetrag bei der Steuer 
liegt um 10k. Und offensichtlich liegste deutlich drüber.
Auch Nebeneinkünfte zählen steuertechnisch zum Haupteinkommen dazu. Ein 
Bekannter hatte fast ein Gerichtliches Verfahren wegen 
Steuerhinterziehung am Hals, weil er das Honorar für einige Artikel in 
einer Zeitschrift nicht angab. Das sein Hauptjob "Angestellter 
Programmierer" ist und die Zeitschrift ein Magazin für Häuslebauer hat 
das Finanzamt nicht als Ausrede gelten lassen, sie ließ sich die 
Einkommenssteuer für diesen Nebenjob in doppelter Höhe nachzahlen. Plus 
Verwarnungsgeld. Ja, das Leben im Osten ist rauh.

 Also das "ich bin informiert" heisst wahrscheinlich "ich bin falsch 
informiert" wenn nicht gar "man kann mir im Pausengespräch den letzten 
Mist erzählen, ich glaube alles".

> Und ich brauch keinen der mir sagt worauf ich Achten muss
Klar, die 10 Gebote gelten nicht für Dich und das 11. (Du darfst dich 
nicht erwischen lassen) erledigst du als Mutti's Lieblingskind so 
nebenbei. ;-))))))))))))))))))))))

> sondern
> jemanden der mir sagt wie ich an einen guten und interessanten den Job
> komme :)
Dann geh zum Arbeitsamt/Jobcenter und recherchier dort in der Datenbank 
nach Nebenjobs. Alternativ Jobmensa und Co..

www.jobmensa.de
https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/

Also werd endlich mal erwachsen , das ist ja peinlich, das man in dem 
Alter noch jemanden braucht, der einem sagt, was zu tun ist!

von Franz (Gast)


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Walter  Wamstart+ schrieb:
> Franz schrieb:
>> Walter Warmstart+ schrieb:
>>
>>> Da frag eine seriösen Steuerberarte/business_Angel/Coach wie man eine
>>> Freelance Tätigkeit aufsetzt (Aufträge einwerben,
>>> Scheinselbstständigkeit vermeiden, Nachzahlung von Sozialleistungen
>>> vermeiden, UmsatzsteuerID besorgen, ...)
>>
>> Sorry, das geht doch an meiner Frage komplett vorbei.
>
> Dann haste Deie Frage missverständlich formuliert.

Ja klar, ich frag nach möglichkeiten an Teilzeit, remote Jobs als 
Freelancer zu kommen und du erzählst mir was von Steuern. Meine Frage 
ist definitiv missverständlich


>
> Häh? Wer hat dir den Unsinn erzählt, das man unter 17k aus der
> Verantwortung gegenüber Finanzamt etc. wäre?!
>
> Was sollen diese 17k überhaupt sein?? Der Grundfreibetrag bei der Steuer
> liegt um 10k. Und offensichtlich liegste deutlich drüber.
> Auch Nebeneinkünfte zählen steuertechnisch zum Haupteinkommen dazu. Ein
> Bekannter hatte fast ein Gerichtliches Verfahren wegen
> Steuerhinterziehung am Hals, weil er das Honorar für einige Artikel in
> einer Zeitschrift nicht angab. Das sein Hauptjob "Angestellter
> Programmierer" ist und die Zeitschrift ein Magazin für Häuslebauer hat
> das Finanzamt nicht als Ausrede gelten lassen, sie ließ sich die
> Einkommenssteuer für diesen Nebenjob in doppelter Höhe nachzahlen. Plus
> Verwarnungsgeld. Ja, das Leben im Osten ist rauh.
>
>  Also das "ich bin informiert" heisst wahrscheinlich "ich bin falsch
> informiert" wenn nicht gar "man kann mir im Pausengespräch den letzten
> Mist erzählen, ich glaube alles".

Google kennst du und kannst du bedienen? Dann such mal nach "Freelancer 
17000€" :)

>
> www.jobmensa.de
> https://www.arbeitsagentur.de/jobsuche/
>
> Also werd endlich mal erwachsen , das ist ja peinlich, das man in dem
> Alter noch jemanden braucht, der einem sagt, was zu tun ist!


Dir ist schon klar, dass ersterem bei 20 bzw. 35€/h nahezu nichts rum 
kommt und beim 2. es 99,9% Angestelltenverhältnisse sind?


Daher bitte liebe ernstgemeinte TIpps. Trollen kannst du dann doch eher 
wo anders

von Franz (Gast)


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Niemand schrieb:
> Franz schrieb:
> Wenn du nicht mal weisst wie man an Aufträge also Jobs kommt, dann lass
> es lieber sein.
> Wie alt bist du eigentlich, sicher noch keine 30, u. schon Geldprobleme
> oder lange Weile, keine Hobbys u. kein Weib?

Geldprobleme, ganz klar!. Ich will mir durchaus noch ein Häuschen bauen 
und die Groschen ausm Angestelltenverhältnis reichen dazu eben nicht 
mehr dazu noch ein Sportwagen und eben ein paar teure Hobbies.

von alter Warmstart++ (Gast)


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Franz schrieb:
> Google kennst du und kannst du bedienen? Dann such mal nach "Freelancer
> 17000€" :)

Sosso Umsatzsteuerbefreiung, aber was willste denn damit?! Die gilt auch 
nur bis 50k und eigene Umsatzsteuer kann man als freiberufler prima 
umlegen.

> Dir ist schon klar, dass ersterem bei 20 bzw. 35€/h nahezu nichts rum
> kommt und beim 2. es 99,9% Angestelltenverhältnisse sind?

Und du raffst nicht, das du aus beiden Börsen die Firmenanschrift ziehen 
sollst, um denen ein Angebot im Rahmen deiner Projektaquise zukommen 
zulassen.
Ausserdem fragst Du doch nach Angestelltenjobs weil dir der Sprung in 
die Freiberuflerei zu kalt ist?! Ja was dann nu?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Franz schrieb:
> Mein Hauptjob ist ganz gut bezahlt und bietet auch interessante Themen
> innerhalb der IT.

Echt?
Mach dann halt Ü-Stunden!
Aber Entwickler im NB-Job????????
Echte Entwickler arbeiten min 50h die Woche!!!!!
Wenn Elon Musk seine Twitter MA zu Extra-Arbeit verdonnert, dann wird er 
wohl kaum sowas wie 15h/week als Ziel erwarten!
Das Einzige was in deinen FAll gehen würde, wäre NB das gleiche zu 
machen was du jetzt Hauptberuflich machst.
Aber richtig ernst nehme ich deine Idee aber trotzdem nicht!

von Senf D. (senfdazugeber)


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Franz schrieb:
> Geldprobleme, ganz klar!. Ich will mir durchaus noch ein Häuschen bauen
> und die Groschen ausm Angestelltenverhältnis reichen dazu eben nicht
> mehr dazu noch ein Sportwagen und eben ein paar teure Hobbies.

Dann such dir einen besser bezahlten Hauptjob oder mache Überstunden 
statt diese Schwachsinnsidee weiterzuverfolgen Angestellter und 
Freiberufler gleichzeitig zu sein.

von Lebensberatung (Gast)


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Er kapiert es einfach nicht. Ich wette der ist gerade mit der Lehre 
fertig geworden, da hat man noch so naive Kinderspinnereien in der 
Birne.

von Walter Wamstart++ (Gast)


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Senf D. schrieb:

>
> Dann such dir einen besser bezahlten Hauptjob oder mache Überstunden

Vielleicht verhindert ja der Betriebsrat Überstunden in seinem Bereich 
zu. Und auf die Idee, eine Änderung im Arbeitsvertrag auf Samstagsarbeit 
aka 48h inklusive entsprechender Anpassung des Jahresgehaltes 
einzufordern hat den TO auch noch keiner gebracht.

> Franz schrieb:
>> Ich will mir durchaus noch ein Häuschen bauen
>> und die Groschen ausm Angestelltenverhältnis reichen dazu eben nicht

Also das erste Häuschen zu bauen ist auch als Angestellter 
(Hochschulabschluss, Tätigkeit IT u.ä) kein unlösbares Problem, bei 
"noch ein Häuschen" wirds schon sportlich.


>>  und eben ein paar teure Hobbies.

Auch aus einem teuren Hobbies kann man einen Nebenerwerb machen. Bspw. 
könnten Hobbypiloten mit der richtigen Lizenz Flug-Schüler und Touristen 
mitnehmen. Und es soll auch Gamer geben, die sich als 
Influencer/E-sportler durchfüttern lassen: 
https://levelup.chip.de/millionenverdienste-moeglich-so-viel-verdienen-esportler-in-deutschland/#:~:text=Die%20erfolgreichsten%20Spieler%3Ainnen%20Deutschlands&text=Dies%20entspricht%20einem%20Jahresgehalt%20von,1%2C1%20Millionen%20Euro%20verdient. 
Früher war es fast normal nebenher auch Equipment für das Hobby an 
'Vereinskollegen' nebenher mitzuvertickern.

von Pleitegeier (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Echte Entwickler arbeiten min 50h die Woche!!!!!

Die Low-Performer sind es, die ihre Arbeit nur mit 40+ Std/Woche 
schaffen.

Die Produktivität ist bei Entwicklern bekanntlich sehr unterschiedlich.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Pleitegeier schrieb:
> Die Produktivität ist bei Entwicklern bekanntlich sehr unterschiedlich.
Bei IGM TZ-Entwickler auf "35h per week" Basis bekanntermaßen am 
geringsten

von Stefan F. (stefanus)


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In der Firma wo ich arbeite sind etwa 70% fest angestellte und 30% 
Consulter oder Freelancer. Die haben aber alle so viel zu tun, dass die 
Vollzeit gebraucht werden, als mindestens 40 Stunden pro Woche (eher 
mehr). Mit jemandem, der nur 20 Stunden oder noch weniger verfügbar ist, 
könnten wir nichts anfangen. Dafür sind die Aufgaben doch zu komplex.

von Pleitegeier (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Dafür sind die Aufgaben doch zu komplex.

Oder ihr zu unfähig

von Blubb (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> Dafür sind die Aufgaben doch zu komplex.
>
> Oder ihr zu unfähig

Glaub ich auch. Gepaart mit einer Wichtigtuermentalität.

von Agiles Kaka (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> Dafür sind die Aufgaben doch zu komplex.
>
> Oder ihr zu unfähig

Die Stunden bringen das Geld.

von Blubb (Gast)


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Agiles Kaka schrieb:
> Die Stunden bringen das Geld.

Absitzen, wie der klischeehafte Konzernbeamte.

von Agiles Kaka (Gast)


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Blubb schrieb:
> Agiles Kaka schrieb:
>> Die Stunden bringen das Geld.
>
> Absitzen, wie der klischeehafte Konzernbeamte.

Komm digga lass Mal Retro machen und dann setzen wir ein dreistündiges 
Meeting an weil wir zu viele Meetings haben.

von Stefan F. (stefanus)


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Ihr seid albern, über eure dämlichen Kommentare kann ich nicht lachen.

Wenn wir unfähig wären, könnten wir gar nicht das Geld erwirtschaften, 
um uns Consulter zu leisten.

Wir stellen solche Leute ein, um punktuell spezielle Expertise zu 
bekommen oder um Lastspitzen zu bewältigen. Mit Unfähigkeit hat das 
nichts zu tun.

Das letzte Meeting das bei uns länger als 90 Minuten dauerte ist schon 
so lange her, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann. Auf jeden 
Fall es vor Corona.

: Bearbeitet durch User
von Weich W. (Firma: Weichwarengesellschaft mbH) (hand_werker)


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Pleitegeier schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>> Dafür sind die Aufgaben doch zu komplex.
>
> Oder ihr zu unfähig

Warum? Für viele Aufgaben hat man einen gewissen Start- und 
Stop-Overhead. Messequipment muss vorbereitet/hochgefahren werden, 
irgendwelche anderen Kollegen müssen gerade Zeit haben oder (da sie das 
Equipment besetzen) nicht da sein, Besprechungen mit dem Kunden müssen 
so gelegt sein dass die meisten können, usw. Das alles wird deutlich 
erschwert wenn jemand nur 50% der Zeit da ist.

von Niemand (Gast)


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Pleitegeier schrieb:
> Die Low-Performer sind es, die ihre Arbeit nur mit 40+ Std/Woche
> schaffen.
>
> Die Produktivität ist bei Entwicklern bekanntlich sehr unterschiedlich.

Warum wohl nur? Ist doch klar wenn die die Woche über hier den 1/2 Tag 
im µC.net rumdschangeln dass dann nichts wird. ;-)
Dafür muß man sich dann Externe zulegen, damit überhaupt irgendwer was 
fertig bringt.
Kein Wunder dass die Preise dann so astronomisch sind bei den IT-lern, 
obwohl die immer saubere Hände u. kein wirkliches Werkzeug in der Hand 
haben.

von Stefan F. (stefanus)


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Pleitegeier schrieb:
> Die Low-Performer sind es, die ihre Arbeit
> nur mit 40+ Std/Woche schaffen.

Wenn die Auftragslage sehr gut ist (wie derzeit), schaffe ich meine 
Arbeit gar nicht, weil wir mehr Auftragsanfragen haben, als wir in der 
gewünschten Zeit bedienen können.

Mehr als 40 Stunden pro Woche soll und muss ich nicht arbeiten. Mein 
Chef weiß, dass das langfristig nicht gut endet.

Das hat nichts mit Low-Performer zu tun.

von Stefan F. (stefanus)


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Niemand schrieb:
> Warum wohl nur? Ist doch klar wenn die die Woche über hier den 1/2 Tag
> im µC.net rumdschangeln dass dann nichts wird. ;-)
> Dafür muß man sich dann Externe zulegen, damit überhaupt irgendwer was
> fertig bringt.

Du siehst das falsch. Externe Unterstützung kann sich eine Firma nur 
leisten, wenn deren Mitarbeiter entsprechend viel Geld erwirtschaften.

Zeitweise bin ich hier zu normalen Arbeitszeiten sehr präsent. Diese 
Freiheit habe ich, wenn meine Arbeit erledigt ist, und ich auf weitere 
Aufträge warte, z.B. weil die Projektleitung noch mit dem Kunden 
verhandelt. Außerdem darf ich Pausen machen. Elektronik ist für mich 
eine angenehme Ablenkung, da es kein Hobby ist. Andere gucken aus dem 
Fenster oder schauen sich Katzenvideos an. Soll jeder so machen, wie es 
ihm gefällt. Bei darf der Chef gerne gucken, was ich im Büro mache. Ich 
habe nichts zu verbergen.

Niemand schrieb:
> Kein Wunder dass die Preise dann so astronomisch sind bei den IT-lern

Sie sind nicht astronomisch. Viele Handwerker sind sogar teurer als wir 
Softwareentwickler.

: Bearbeitet durch User
von blubb (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Niemand schrieb:
>> Warum wohl nur? Ist doch klar wenn die die Woche über hier den 1/2 Tag
>> im µC.net rumdschangeln dass dann nichts wird. ;-)
>> Dafür muß man sich dann Externe zulegen, damit überhaupt irgendwer was
>> fertig bringt.
>
> Du siehst das falsch. Externe Unterstützung kann sich eine Firma nur
> leisten, wenn deren Mitarbeiter entsprechend viel Geld erwirtschaften.

Wo liegt deine jährliches Brutto?

von Stefan F. (stefanus)


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blubb schrieb:
> Wo liegt deine jährliches Brutto?

Das spielt hier überhaupt keine Rolle.

von blubb (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> blubb schrieb:
>> Wo liegt deine jährliches Brutto?
>
> Das spielt hier überhaupt keine Rolle.

War ja klar!

Ich löse das Mysterium mal auf: Wenn deine Klitsche ordentliche Gehälter 
zahlen würde, dann müsste man nicht bis zu 40% teure Externe zubuchen, 
sondern könnte das ohne fremde Hilfe.

Die teuren externen kann man sich nur leisten, weil man die eigenen 
Leute kurz genug hält und nicht weil man erfolgreich am Markt ist.

Auch kein Wunder, wenn die Aufgaben zu "komplex" sind und dazu zwingend 
40h braucht, wenn man so wenig kann, dass man nicht woanders einen 
besser bezahlten Job kriegt.

Aber Hauptsache einen auf wichtig machen!

von Stefan F. (stefanus)


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blubb schrieb:
> Ich löse das Mysterium mal auf: Wenn deine Klitsche ordentliche Gehälter
> zahlen würde, dann müsste man nicht bis zu 40% teure Externe zubuchen,
> sondern könnte das ohne fremde Hilfe.

Was für ein dummes gelabere!

Wenn die Angestellten alle voll ausgelastet sind, holt man sich manchmal 
externe dazu, um neue Dinge schneller zu beherrschen. Wir bezahlen diese 
Leute auch dafür, und weiter zu bilden, wenn die Zeit dafür da ist.

Ansonsten hat das wie gesagt nichts mit meinem persönlichen Gehalt zu 
tun. Mehr Gehalt macht mich nicht automatisch schneller oder besser. Mit 
mehr Geld kann man auch nicht mal eben schnell bessere und schnellere 
Leute einstellen. Die muss man erst mal finden, wenn es überhaupt welche 
gibt.

Wie viel Zeit ein Team für eine Aufgabe braucht, hängt auch von der 
Aufgabe selbst ab, nicht nur von den Fähigkeiten der Leute.

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefanus)


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Stefan F. schrieb:
> In der Firma wo ich arbeite sind etwa 70% fest angestellte und 30%
> Consulter oder Freelancer. Die haben aber alle so viel zu tun, dass die
> Vollzeit gebraucht werden, als mindestens 40 Stunden pro Woche (eher
> mehr). Mit jemandem, der nur 20 Stunden oder noch weniger verfügbar ist,
> könnten wir nichts anfangen. Dafür sind die Aufgaben doch zu komplex.

blubb schrieb:
> Aber Hauptsache einen auf wichtig machen!

Erkläre das bitte. Aber dieses mal nachvollziehbar.

von blubb (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Was für ein dummes gelabere!

Getroffene Hunde...

Aber wen kümmert es? Richtig, nur du musst damit klar kommen. Wie der 
Finanzberater, der sich für den King of Code hält.

von Stefan F. (stefanus)


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blubb schrieb:
> Getroffene Hunde...

Ja, dumme Sprüche kannst du klopfen. Aber wirklich etwas gehaltvolles 
aussagen, das kriegst du nicht hin.

Pisse mir nicht an Bein du Kläffer!

von blubb (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Pisse mir nicht an Bein du Kläffer!

Schaum vor dem Mund? An der Tollwutimpfung gespart?

von Stefan F. (stefanus)


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Blubb, du klammerst.

von Dieter (Gast)


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Der Titel "Nebenberuflichen Job in der IT finden" sollte umbenannt 
werden in "(Nebenb)Beruflichen Job in (der) IT finden", also 
"Beruflichen Job in IT finden".

Weil in Italien soll demnächst bis 85000 Euro Jahresgehalt nur ein 
Steuersatz von 15% gelten.

https://tg24.sky.it/economia/2022/11/22/manovra-2023-flat-tax-partite-iva-come-funziona

von Agiles Kaka (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Wir bezahlen diese Leute auch dafür, und weiter zu bilden, wenn die Zeit
> dafür da ist

Also nie und wenn überhaupt ist es ein Udemy Kurs für 59€.

von Dieter (Gast)


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Das machen viele Firmen so um auf laengere Flauten besser reagieren zu 
koennen. Personalabbau geht nicht so schnell und einfach.

von Mark B. (markbrandis)


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Stefan F. schrieb:
> Mit mehr Geld kann man auch nicht mal eben schnell bessere und schnellere
> Leute einstellen.

Doch, selbstverständlich kann man das. Wenn man will, kann man Geld in 
die Hand nehmen und gute Leute von anderen Firmen abwerben. Das ist zwar 
in Deutschland nicht so üblich wie in den USA, aber möglich ist es 
allemal.

von blubb (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Doch, selbstverständlich kann man das. Wenn man will, kann man Geld in
> die Hand nehmen und gute Leute von anderen Firmen abwerben.

Das macht man aber nicht, weil das ein in mehrfacher Hinsicht teures 
Vergnügen ist. Du stellst ein paar neue für gutes Geld ein und wenn 
deren Gehalt per Flurfunk die Runde macht, dann steht der "Rest der 
Mannschaft" auf der Matte und will auch deutlich mehr haben, somit ist 
das ein sehr teures Wachstum, vor allem wenn man bedenkt, dass der "Rest 
der Mannschaft" sich seit dem nicht wegbeworben hat, also eher Bodensatz 
bis Mittelmaß ist und plötzlich Leistungsträgergehalt erwartet.

Also ist es billiger sich für noch ein paar Euro mehr die Freelancer zu 
holen, dann schreit der "Rest der Mannschaft" nicht auf und akzeptiert 
das komischer weise! Dazu heult man dem "Rest der Mannschaft" noch 
regelmäßig die Ohren voll mit "Fachkräftemangel" und man findet keine 
geeigneten Bewerber und das schweißt dann zusammen!

Na Stefan? Wie oft hast du die in den letzten Monaten was vom 
Fachkräftemangel anhören müssen?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Agiles Kaka schrieb:
> Also nie und wenn überhaupt ist es ein Udemy Kurs für 59€.

59€?
Naja?
Für Schüler,Studenten und Lehrlinge!

von Ich mal wieder (Gast)


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Franz schrieb:
> Mit dem aktuellen Arbeitgeber (40h/Woche Festanstellung) ist das
> abgestimmt.

Die maximale gesetzliche Stundenanzahl sind hier in Deutschland 
48h/Woche (Dauerhaft).
Also max. 8 Stunden/Woche extra, bei einer bestehenden 40h/Woche

Franz schrieb:
> Leider bieten gängige Portale wie Freelance.de, Gulp, Upwork
> und Fiverr nahezu keine solchen Jobs in Teilzeit&Remote an.

Was heißt nahezu?

Freiberuflich, Teilzeit & Remote - womöglich nur am Wochenende arbeiten 
- stelle ich mir schwierig vor.

Viel Erfolg!

von Lebensberatung (Gast)


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blubb schrieb:
> Aber Hauptsache einen auf wichtig machen!

Mach mal wieder einen Termin bei deinem Therapeuten.

von Dieter (Gast)


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blubb schrieb:
> Wie oft hast du die in den letzten Monaten was vom
> Fachkräftemangel anhören müssen?

Von den Personalern kommt das laufend, weil davon deren Leistungszulage 
abhängt. Es gibt schließlich mehr Leistungszulage wenn eine Fachkraft 
für 50k eingestellt wird bei großen Fachkräftemangel, die noch höher 
wird, wenn es extremer Fachkräftemangel ist. Ein feilschender 
Teppichhändler ist zum Vergleich zu diesem Personenkreis eine 
Verhandlungsvollpflaume.

von Troll, M.Sc. (Gast)


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Unsere Firma ist recht klein, sodass ich jede Menge aus der 
Personalabteilung mitbekomme. Die GF hatte der HR-Tante den Auftrag 
gegeben eine IT-Fachkraft zu akquirieren. Die alte IT-Fachkraft hat den 
Abflug wegen zu geringer Bezahlung gemacht. Die gute Frau hatte dem 
Headhunter 90k als Basis mitgegeben. Auf einmal konnte sie sich vor 
fähigen Leuten nicht retten. Der Chef gab dann in Auftrag 65k als Grenze 
festzulegen (ist ja nur IT ...). Was soll ich sagen, es meldet sich 
keine Sau. Der Headhunter kann nur FH-Bachelor Absolventen oder x-mal 
gefeuerte IT-Fachinformatiker anbieten. Die GF sieht es aber nicht ein, 
sich marktwirtschaftlich ergebene Preise zu zahlen. Das ist so grotesk, 
weil die Firma hat das Geld und 90k würde das Gehaltsgefügen in keiner 
Weise aus dem Ruder bringen.

von Dieter (Gast)


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Troll, M.Sc. schrieb:
> ist ja nur IT ...

Genau. Das sind alles nur lästige Ausgaben und bringt nichts ein. Die 
fernen Hacker bereinigen dann den Markt. Zum Beispiel Prophete hat es 
erwischt. Umgekehrt, wenn der Kunde zu einem anderen Zulieferer 
wechselt, weil er dort für 2,42 Euro statt für 2,43 Euro das Stück 
kaufen kann, dann ist der IT-ler dann doch wieder ein Problem mit seinem 
Gehalt.

von Franz (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Franz schrieb:
>> Geldprobleme, ganz klar!. Ich will mir durchaus noch ein Häuschen bauen
>> und die Groschen ausm Angestelltenverhältnis reichen dazu eben nicht
>> mehr dazu noch ein Sportwagen und eben ein paar teure Hobbies.
>
> Dann such dir einen besser bezahlten Hauptjob oder mache Überstunden
> statt diese Schwachsinnsidee weiterzuverfolgen Angestellter und
> Freiberufler gleichzeitig zu sein.

Besser bezahlt als 85k€? Glaube viel mehr ist als Angestellter in der IT 
in DE nicht drin. Zumindest in Großkonzernen.

Überstunden gehen bei uns tatsächlich nicht. Das verhindert der 
Betriebsrat.

von F. B. (finanzberater)


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Franz schrieb:
> Besser bezahlt als 85k€? Glaube viel mehr ist als Angestellter in der IT
> in DE nicht drin. Zumindest in Großkonzernen.

Dann verdiene ich in unserer Klitsche besser als im Großkonzern. Ich 
habe hier die 90k geknackt und das bei 5/5 Homeoffice. Ein weitere 
Bestätigung, dass ein Wechsel zu IGM für mich nur noch Nachteile bringen 
würde.

von Senf D. (senfdazugeber)


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F. B. schrieb:
> Franz schrieb:
>> Besser bezahlt als 85k€? Glaube viel mehr ist als Angestellter in der IT
>> in DE nicht drin. Zumindest in Großkonzernen.
>
> Dann verdiene ich in unserer Klitsche besser als im Großkonzern. Ich
> habe hier die 90k geknackt und das bei 5/5 Homeoffice. Ein weitere
> Bestätigung, dass ein Wechsel zu IGM für mich nur noch Nachteile bringen
> würde.

Was Franz schreibt, stimmt natürlich nicht, und das weißt du auch, also 
stell dich nicht dumm.

Im IG Metalltarif geht's beim Gehalt hoch bis ca. 115k € p.a. @40h 
(zumindest in Bayern), und AT-Verträge mit größeren Summen, davon 
allerdings anteilig mehr variabel, gibt es in Konzernen auch noch. Nicht 
jedes Unternehmen sieht IT als reinen Kostenfaktor an, vor allem nicht 
im R&D Bereich, der essentiell ist für neue Produkte. Natürlich muss man 
dem Unternehmen als Mitarbeiter im Gegenzug einen Mehrwert bringen, 
Flachpfeifen bekommen solche Gehälter freilich nicht nachgeworfen.

von Walter Warmstart++ (Gast)


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Senf D. schrieb:

> Was Franz schreibt, stimmt natürlich nicht, und das weißt du auch, also
> stell dich nicht dumm.

Das weiss man nicht ob stimmt, die Frage ist ohnehin ob man es 
verallgemeinern kann.

> Überstunden gehen bei uns tatsächlich nicht. Das verhindert der
> Betriebsrat.
Das ist die Interessanteste der Franzschen Behauptungen. Und da wäre es 
wichtig, ob man das Verallgemeinern kann.

Also, sind ausbezahlte Mehrstunden (>35|> 37,5| >40) möglich oder 
verweigert sich der (IGM)Betriebsrat?!

von Franz (Gast)


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Walter Warmstart++ schrieb:
> Senf D. schrieb:
>
>> Was Franz schreibt, stimmt natürlich nicht, und das weißt du auch, also
>> stell dich nicht dumm.
>
> Das weiss man nicht ob stimmt, die Frage ist ohnehin ob man es
> verallgemeinern kann.
>
>> Überstunden gehen bei uns tatsächlich nicht. Das verhindert der
>> Betriebsrat.
> Das ist die Interessanteste der Franzschen Behauptungen. Und da wäre es
> wichtig, ob man das Verallgemeinern kann.
>
> Also, sind ausbezahlte Mehrstunden (>35|> 37,5| >40) möglich oder
> verweigert sich der (IGM)Betriebsrat?!

Franzsche Behauptungen gehlten per Definition ;)

Um es nochmal zu präzisieren, wir können Überstunden machen, aber 
ausgezahlt wird nix, also nur abfeiern.

Und klar geht es in Bayern mit 40h/Woche auf 115k. Nur möchte ich nach 
Bayern wo eine Immobilie nochmal 30-50% mehr kostet als bei uns und die 
CSU regiert?

Sicher geht es auch bei uns im Unternehmen noch weiter von 85T€ auf 
105T€ bei höchster Tarifstufe und 40h.
Und ja davon kann man gut Leben, aber fürs alter muss man mittlerweile 
eben Privat vorsorgen und das Haus will ich auch nicht bis 60 
abbezahlen.

Dementsprechend muss ich neue Geldquellen erschließen und die sollten 
auch Spaß machen. Dass ich jetzt nicht die geilsten Jobs bekomme ist mir 
auch klar.

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