Forum: HF, Funk und Felder FUNKAMATEUR nun endlich / bald als ePaper


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von Der nette Onkel (Gast)



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Was lange währt...

In diesen Tagen sieht man eine gewisse Veränderung auf der Homepage des 
FUNKAMATEUR.

Nachdem man sich ab diesem Jahr aus dem stationären Zeitschriftenhandel 
zurückgezogen hat und somit auf die Laufkundschaft und den 
interessierten Spontankäufer*) bewusst verzichtet, bietet man gedruckte 
Ausgaben nun ausschließlich im Abo an.
Dabei gibt es neben dem bisherigen Jahres-Abo (Abo-Plus mit 
Jahrgangs-CD**) nun auch ein Flex-Abo [1], bei dem monatlich gekündigt 
werden kann.

Als echtes Novum entsteht gerade ein ePaper-Angebot, dessen Startseite 
[2] noch mit einem Blindtext gefüllt ist, wo jedoch der Link zum 
Betrachter [3]
schon mal funktioniert.
Dort sollen sich die Abonnenten ihr Heft bald auch digital am Bildschrim 
ansehen (und hoffentlich auch runterladen!) können. Einge Exemplare sind 
aktuell (beabsichtigt?) auch ohne Login anzeigbar.

In meinen Augen ein längst überfälliger Schritt -- ich hatte bereits 
2013 ein Modellbau-Magazin in rein digitalem Abo, wenn auch noch mit 
einem proprietären Reader -- den ich gerne noch weiter gehen würe und 
ganz auf die Papier-Ausgabe verzichten würde; die c't machts vor.
In meinem Fall ist das Heft nämlich nach spätestens 1 Woche durchgelesen 
und liegt dann für den Rest des auf der Treppe zum Shack, bis dann im 
neuen Jahr die Adressaufkleber mühsam abgeknibbelt werden und der 
Jahrgangsstapel im öffentlichen Bücherschrank der "Laufkundschaft" zur 
Verfügung gestellt wird, während die Image-Datei heruntergeladen und 
entpackt wird, um sie auf dem NAS allen mit allen Endgeräten nutzen zu 
können.

Bei vielen anderen Lesern landen die Hefte wahrscheinlich schon vorher 
einfach so im Altpapier.

Also, ich freue mich jedenfalls, das ePaper ausprobieren und nutzen zu 
können!

Bitte beachtet, dass das Projket aktuell noch in der Aufbauphase ist und 
sich Links ändern oder nicht funktionieren können.
Wenn es offiziell Live geschaltet wird, gibt es sicher eine 
entsprechende Meldung der FA-Redaktion.


*) So bin ich nämlich vor exakt 25 Jahren zum FA und später zur Lizens 
gekommen, weil auf dem Cover einfach eine coole Platine war, von einem 
Funkgerät, das man sich selber bauen durfte. Das wollte ich auch!
**) Die Bereitstellung eines Download des Images wurde nur sehr 
zurückhaltend angenommen.


[1] https://www.funkamateur.de/flex-abo.html
[2] https://www.funkamateur.de/epaper.html
[3] http://epaper.funkamateur.de/

Beitrag #7312717 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan M. (derwisch)


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Ich finde es eher schade.
Ich war einer von den Spontankäufern.
Nicht jede Ausgabe hat mich inhaltlich interessiert.
Daher habe ich nur die Hefte gekauft, die mir was bringen.

Wenn schon digital, dann sollte man auch ohne Abo Einzelausgaben 
erwerben können.

von Der nette Onkel (Gast)


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Ich glaube das wird vom Winkelschleifer... ähm Flex-Abo abgedeckt 
werden.

Wie gesagt, es ist alles noch im entstehen und es wird sicher noch eine 
offizielle Meldung geben. Die ersten Zwischenergebnisse sind aber schon 
sichtbar.

von Günter R. (guenter-dl7la) Benutzerseite


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Der nette Onkel schrieb:
x
> **) Die Bereitstellung eines Download des Images wurde nur sehr
> zurückhaltend angenommen.
>

Wahrscheinlich, weil man nach einem Jahr den Aufkleber des 
Jahrgangs-Heftes Nr. 1 mit der Schlüsselnummer nicht mehr gefunden hat. 
Und dann gibt es viele Abonnenten, die keinen DVD-Brenner (mehr) haben, 
nur noch Tablet oder Mobiltelefon.

Interessante Artikel schneide ich mir heraus und hefte sie ab; so kann 
man sie immer "stromlos" lesen ;-)

Beitrag #7312874 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Der nette Onkel (Gast)


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Ja, ich hab auch so einen fensterlosen Raum, den ich mir immer mit 
"interessanten" Zeitungsartikeln tapeziere ;-)

Der Zugriff auf den Download war in der Tat etwas holprig.
Man benötigt 2 Nummern:
  * Die ABO-Nummer, die jeden Monat auf dem Adress-Aufkleber aufgeklebt 
war und
  * Den Download-Schlüssel, der mit der Dezember-Ausgabe auf dem 
Adress-Aufkleber abgedruckt war.

Hier treten gleich mehrere ungünstige Konstellationen ein:
  * Die Dezember-Ausgabe erscheint schon Ende November
  * Der Download ist erst ab 21. Dezember möglich, man muss also einen 
ganzen  Monat warten und den Aufkleber bis dahin aufbewahren.
  * Der Adress-Aufkleber für die Dezember-Ausgabe befindet sich auf 
einem separaten Beiblatt nebst Werbung, da im Dezember auch der 
Taschenkalender fürs nächste Jahr mit ausgeliefert wird so das Heft, 
Kalender und Beiblatt in Folie eingeschweißt ausgeliefert werden.

Weiß man das nicht oder hats vergessen*), dass man diesen Code benötigt 
und auch noch einen ganzen Monat aufbewahren soll, landet der Beizettel 
ebenfalls gleich nach dem Auspacken im Altpapier.

Wenn man die ISO erstmal runtergeladen hat, ist es unproblematisch. Da 
muss man nichts brennen. Alle aktuellen Windows-Versionen mounten ein 
ISO automatisch als virtuelles Laufwerk, da braucht man keine 
Daemon-Tools mehr für.

Das war ja der Hintergedanke dabei, für das Jahr 2021 auf eine 
verschickte CD komplett zu verzichten und so Ressourcen und 
Transportkosten zu sparen, eben weil die meisten aktuellen Rechner 
(zumindest Laptops) kein optisches Laufwerk mehr haben.

*) Bei dem Durchschnittsalter der deutschen Amateurschaft ist dieses 
Risiko ja überproportional vorhanden ;-)

von Der nette Onkel (Gast)



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Ach guck an, heute Morgen um 9:32h waren noch die Ausgaben 04, 08, 11 
und 12 von 2022 frei verfügbar.

Eben gerade um 15:07:49 dann nur noch die Nr. 4 und 8, paar Sekunden 
später keine mehr.

Ob hier jemand von der FA-Redaktion mitliest?

Beitrag #7313027 wurde von einem Moderator gelöscht.
von herbert (Gast)


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Ich habe seit Jahren immer mein Heft jeden Monat im Bahnhof gekauft und 
gut war es. Seit wir hir in München keine gescheiten Briefträger mehr 
haben, bange ich jeden Monat um den Zustand meiner CQ-DL. Zerissen , 
verknitter , nass...,schon öfter musste ich den Zustand reklamieren. Ich 
sammle die Hefte ,aber das macht nur Sinn wenn sie noch intakt sind.
Ich glaube , der Verlag Funkamateur hat sich vergaloppiert. Er verkündet 
die Angst um die Bäume als Argument und versendet seine Hefte nach wie 
vor als Abo. Plausibel ist das nicht.
Soll ich mir jetzt die Hefte im Abo kaufen und mich ärgern wenn sie nach 
dem Posttransport nicht mehr neu aussehen? Nein, der Stress mit der 
CQ-DL genügt mir in dieser Hinsicht. CD kann ich vor dem einschlafen 
nicht im Bett lesen...
Ergo ich verzichte jetzt auf den "Funkamateur" so leid mir das auch tut.

von werner (Gast)


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Ich finde es eher schade, dass man keine Jahresausgabe(n) älterer 
Jahrgänge auf DVD oder CD kaufen kann (meinetwegen auch als Download) 
ohne ein Jahresabo zu haben. Bei Computerzeitschriften ist es z.B. 
gängig, dass man die Ausgaben aus dem vorigen Jahr günstig auf DVD 
bekommt. Das gibt es auch bei eher Nischenzeitungen wie über Linux.

von Max (Gast)


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werner schrieb:
> Ich finde es eher schade, dass man keine Jahresausgabe(n) älterer
> Jahrgänge auf DVD oder CD kaufen kann (meinetwegen auch als Download)
> ohne ein Jahresabo zu haben.

Dann kaufe dir eben das Abo.

von Papierleser (Gast)


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Mich hat das Editoral im Jänner gewundert.
Man stellt den Gassenverkauf ein wegen "bösem Papier" obwohl die 
Verkaufszahlen ok waren.
Man empfiehlt den Umstieg auf Abo, damit das Heft doch wieder kommt. 
Also ist ein Abo-Heft kein böses Papier oder wie?

Elektronisch gibts dann Jahrgangs CD's und ein eigenartiges System mit 
Downloadkeys wo man aufpassen muss wie man zu den Keys kommt.

Ich find's eigenartig und werde die FA künftig dann eben nicht mehr 
"brauchen".

von werner (Gast)


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Max schrieb:
> werner schrieb:
>> Ich finde es eher schade, dass man keine Jahresausgabe(n) älterer
>> Jahrgänge auf DVD oder CD kaufen kann (meinetwegen auch als Download)
>> ohne ein Jahresabo zu haben.
>
> Dann kaufe dir eben das Abo.

Nach dem quasi obligatorischen Pflichtbeitrag für den DARC um das Hobby 
aktiv sinnvoll betreiben zu können, sind das eben Zusatzkosten, die mich 
zwar nicht arm machen, die ich mir über die Jahre gerechnet aber doch 
überlege. Und irgendwo muss man auch einen Schlussstrich mit nicht 
wirklich notwendigen Ausgaben ziehen.

von Der nette Onkel (Gast)


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werner schrieb:
> Ich finde es eher schade, dass man keine Jahresausgabe(n) älterer
> Jahrgänge auf DVD oder CD kaufen kann (meinetwegen auch als Download)
> ohne ein Jahresabo zu haben.

Das stimmt doch gar nicht!

Hier [1]
https://www.box73.de/index.php?cPath=73_74
finden Sie sämtliche Jahrgänge von 1952 bis 2021 ganz ohne Abo.
Die 2022 wird sicher auch bald auf Silberling folgen.
Obacht: Der Jahrgang 1953 umfasst auf der Archiv-CD nur die Ausgaben 
1-12, da die Hefte (damals hieß das noch "Sport und Technik") aber 
zweiwöchig erschienen sind, endet der "Jahrgang" spontan im August.
Die Ausgabe 1953-13 findet sich noch im Internet-Archiv: 
https://archive.org/details/sport-und-technik-1953-13
Der restliche Jahrgang scheint verschollen.

Vielleicht erbarmt sich ja noch jemand in der Redaktion und scannt die 
übrigen 11 Hefte ein und liefert den dann wirklich kompletten Jahrgang 
1953 aus Kulanz mit einer der nachfolgenden Jahrgangs-CDs nach. Das wäre 
echter Ham-Spirit!

von herbert (Gast)


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werner schrieb:
> Nach dem quasi obligatorischen Pflichtbeitrag für den DARC um das Hobby
> aktiv sinnvoll betreiben zu können,

Immerhin bekommst du eine Zeitung dafür, deine QSL werden versendet und 
deine Antennenanlage ist versichert, wenn sie Schaden anrichtet.
Ich finde die Kosten eher günstig.

von Niemand (Gast)


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@ Der nette Onkel , du sag mal du PC- und SW-technischer Neandertaler,
das Bild da oben wäre nicht auch noch im Bitmap-Format möglich gewesen?
Als .jpg-Datei braucht das nicht mal ein 1/5 von dem Datenplatz, 2,2 MB 
ggn. 445 kB ist ja wohl ne Frechheit, u. noch kein Mod ist hier bis 
jetzt eingeschritten?

Nach dem erfolglosen Suchen dort auf deren Seiten, eine Download-Version 
jedes Heftes konnte ich nicht finden?
Aber einen Preis von 5,7 € für das aktuelle Papierheft!
Ist dann wohl schon mal ein teures Hobby geworden u. armselig was die da 
zurechtfrimeln.

Damals war da noch die Bandbreite der gesamten Bastel-Elektronik drin, 
u. Werbung für staatl. Stellen wie GST u. NVA, Grundlagen u. spez. 
Sachen.
Früher war eben Vieles einfach besser?

Also wenn hier einer dabei ist der sich auskennt mit dem Medium , .....

Das wird wohl einen ähnlichen Weg gehen wie der ganze 
PC-Zeitschriftenkram, in der Versenkung u. damit nur noch online 
verschwinden.

von Der nette Onkel (Gast)


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Was wollen Sie eigentlich (von mir)?

* Die alten Jahrgänge bekommen Sie hier auf Datenträger: 
https://www.box73.de/index.php?cPath=73_74
* Nicht ganz so alte Hefte können Sie in Papierform hier bestellen: 
https://www.box73.de/index.php?cPath=52_53
* Aktuelle und zukünftige Hefte können sie in Papierform monatlich 
kündbar abonnieren: https://www.funkamateur.de/flex-abo.html
* In Zukunft können Sie als Flex-Abonnent zusätzlich zum Papierheft auch 
digital blättern: 
https://epaper.funkamateur.de/de/profiles/b331ffbbe3ce/editions
** und wohl auch downloaden

Und ja, Screenshots macht man nun mal als PNG, weil dieses verlustlos 
komprimiert. Was glauben Sie, wie oft ich der Firma Screenshots als JPG 
bekomme aus EXCEL, wo ich mir dann die pixeligen Zahlen wieder abtippen 
darf!?

von Niemand (Gast)


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Der nette Onkel schrieb:
> Was wollen Sie eigentlich (von mir)?

Redest DU etwa mit mir? So Umgangsformen in nem Forum sind dir wohl 
fremd?

Der nette Onkel schrieb:
> Und ja, Screenshots macht man nun mal als PNG,

Ne die macht man nicht mit png, und verlustfrei braucht das auch Keiner, 
will sich sicherlich Keiner ausdrucken und an die Wand kleben.
Excell u.ä. Kram sind halt mal keine Bilder, also geh vllt. mal ne 
Schulung machen?
Im Vertrieb sind nur noch Amateure u. Neandertaler unterwegs u. zu 
Hause, kein Wunder dass dort nichts wird.

Sieht schon echt nach verdecktem Vertrieb von dort aus Berlin aus!

Und ich lade mir den Mist dann auch noch runter u. habe dann die Arbeit 
mit der Umwandlung. Solche wie dich kann man sicher nur in irgendwelchen 
unwichtigen Ecken tolerieren, wo sie nicht so viel Schaden anrichten 
können.

Und wie ich gerade lese meine Fragen wurden auch nicht beantwortet. Also 
nicht mal dazu fähig.

von Apollo M. (Firma: @home) (majortom)


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... das Problem vom Funkamateur ist eher passende Autoren zu finden, die 
interessante Projekte realisieren! Das Niveau ist oft nur noch 
low-level, trivial und abseits vom Amateurfunk.
Die FA Raspi/AVR/Arduino Thmemen sind an anderen Orten im Anspruch, 
Umfang und Tiefe um den Faktor 100-1000 besser. Der FA sollte sich auf 
passende HF-HW+SW konzentrieren.
Ich habe den Eindruck es fehlen gute Themen+Autoren. Kann aber auch 
sein, dass die Vorstellung vorherrscht, dass die vorherrschende 
+65-jährige Leserschaft anspruchsvollere Kost nicht mehr verstehen 
kann/will ...?

von oszi40 (Gast)


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Bevor man den Vertrieb umstellt, macht man Marktforschung. Ob dem FA 
dazu  das Geld fehlte, oder er schlecht beratene wurde, lassen wir mal 
offen.
Jedenfalls ist mir eine CD im Schrank lieber, als ein mühsamer Download 
wo ich erst noch ein paar Daten zusammensuchen muß.

Als ich viel mit der Bahn unterwegs war, habe ich mir interessante 
Zeitschriften auch lieber am Kiosk gekauft, weil ich sie dann schon 
unterwegs schon lesen konnte.  Ich kann natürlich verstehen, dass 
Papierpreise ein Kostenfaktor sind. Je mühsamer man dem Kunden eine 
Beschaffung macht, desto weniger Käufer wird man haben. Ob sich dann die 
Sache noch rechnet und genug Autoren genügend Honorare bekommen???

von Sebastian (Gast)


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Apollo M. schrieb:
> Das Niveau ist oft nur noch
> low-level, trivial
> Kann aber auch
> sein, dass die Vorstellung vorherrscht, dass die vorherrschende
> +65-jährige Leserschaft anspruchsvollere Kost nicht mehr verstehen
> kann/will ...?

Ich finde die Themen noch gut. Die Generation 65+ ist eher Zielgruppe 
der CQ-DL. Man merkt halt, dass die CQ-DL durch ihren Monopolcharakter 
des Vereins außerhalb von Konkurrenz steht. Trotz mehrerer bezahlter 
Redakteure. Andererseits kann man natürlich sagen, die CQ-DL passt sich 
der Altersstruktur der Mitglieder an und bedient dabei vorwiegend die 
ältere Hälfte. Die noch jüngeren Mitglieder haben ja Internet.

https://www.youtube.com/watch?v=ncCqbTexYBY

von Tam nicht Eingeloggt (Gast)


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Ich halte das Aufgeben des Heftverkaufs im Kiosk für einen Riesenfehler 
- Stichwort Verwertungsgesellschaften. Der Verlag hätte in AT und DE 
damit viel Geld von VGWort bzw LiterarMechana ziehen können...

von Manfred K. (4for)


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herbert schrieb:
> Seit wir hir in München keine gescheiten Briefträger mehr
> haben, bange ich jeden Monat um den Zustand meiner CQ-DL

darum muss man sich eigentlich nicht bangen. Zerrissene Ausgaben sind 
nicht viel schlechter als unbeschädigte  :(
Und der FA kommt bei mir immer heil an.

von OM (Gast)


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Tam nicht Eingeloggt schrieb:
> Ich halte das Aufgeben des Heftverkaufs im Kiosk für einen Riesenfehler

Sehe ich ebenso. Einfach traurig wie wir gerade erleben wie das Blatt 
stirbt. Und das alles nur wegen Managementfehler weil man glaubt auf 
Spontankäufer am Kiosk verzichten zu können. Ein attraktives digitales 
Angebot wo man auch aktuelle Ausgaben zum Download für einen 
vergünstigten Preis kaufen kann, gibt es auch nicht und Links im Shop 
(z.B. zu CDs für die Jahresausgaben) führen ins Leere. Wie man sieht, 
hängt es da an mehreren Stellen
https://www.fa-pdf.de/epages/80200561.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/80200561/Categories/FAJahrgangsCDs

von Stefan M. (derwisch)


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Apollo M. schrieb:
> ... das Problem vom Funkamateur ist eher passende Autoren zu finden, die
> interessante Projekte realisieren! Das Niveau ist oft nur noch
> low-level, trivial und abseits vom Amateurfunk.
> Die FA Raspi/AVR/Arduino Thmemen sind an anderen Orten im Anspruch,
> Umfang und Tiefe um den Faktor 100-1000 besser. Der FA sollte sich auf
> passende HF-HW+SW konzentrieren.
> Ich habe den Eindruck es fehlen gute Themen+Autoren. Kann aber auch
> sein, dass die Vorstellung vorherrscht, dass die vorherrschende
> +65-jährige Leserschaft anspruchsvollere Kost nicht mehr verstehen
> kann/will ...?

Diese Gedanken habe ich auch seit längerer Zeit.

Für mich persönlich sollte es weitaus weniger Themen geben, die abseits 
der Funktechnik sind.
Aber dass es zu wenige Autoren dafür gibt ist schon plausibel.

Für meinen Geschmack sollte es mehr um die eigentliche HF-Technik gehen.
Nicht um digitales ohne direkten Funk Bezug.

Letztlich scheint es immer weniger "Technik Freaks" zu geben, die sich 
für HF Technik interessieren (und somit für das Wichtigste, nämlich die 
Grundlagen).
Newcomer sind gefühlt zu 90% "nur"an digitalen Anwendungen interessiert.
Da gibt es eine Flut von Projekten und hoch speziellen Ideen, bei denen 
ich ehrlich gesagt garnicht mehr weiß worum es da überhaupt geht...
Ich bin noch nicht 65+, aber für manche Themen offenbar mittlerweile 
irgendwie im Tal der Ahnungslosen angekommen.
Das ist auch der Grund, warum ich mich längst nicht für jede Ausgabe es 
FA interessiere.

von Hans (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Ich bin noch nicht 65+, aber für manche Themen offenbar mittlerweile
> irgendwie im Tal der Ahnungslosen angekommen

Manche sind schon mit 40 im geistigen Alter von 70 angekommen.

von Carlos (Gast)


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Hilfe, wir werden immer dümmer. Die mixen bestimmt irgendwas ins 
Trinkwasser oder ins Bier.

von oszi40 (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Letztlich scheint es immer weniger "Technik Freaks" zu geben, die sich
> für HF Technik interessieren (und somit für das Wichtigste, nämlich die
> Grundlagen).

Wenn der FA nicht nur an Rentner verkauft werden soll, muß man auch für 
den jungen Kundenkreis entsprechende Angebote machen. Statt übrige 
Exemplare verschimmeln zu lassen, sollten sie lieber an Interessierte in 
den Schulen verteilt werden.
Allerdings lässt sich der allgemeine Trend zu Fertiggeräten wie in 
Amerika nicht verheimlichen und eine Zeitschrift, die nur noch 
Fertigware vorstellt, hat wenig Zukunft auf Dauer (Beispiel RFE).

von FA-Autor (Gast)


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Ich war Autor, mehrfach. Es wird Autoren nicht leicht gemacht, starke 
Kürzungen sind erwünscht, eben weil für zuviele nicht-Funk-Themen Platz 
sein muss. Artikel, die bei Werbekunden etwas bemängeln, gehen nur sehr 
abgemildert durch (Gerätetests). Stromläufe werden umgezeichnet, so dass 
entscheidendes untergeht, sprachliche Feinheiten und bewusst überspitze 
Formulierungen des Autors gehen selten durch, alles Kleinigkeiten, die 
stark nerven und überflüssig sind. Man hat Schwierigkeiten, allgemein 
akzeptierte englische Begriffe bei der Redaktion durchzusetzen etc. Den 
Vorpostern ist zuzustimmen: HF-Themen sind eher Stiefkinder geworden. 
Dabei sind die Honorare vor 4 Jahren noch durchaus akzeptabel gewesen.

Die Einstellung des Heftverkaufs wird sich längerfristig sehr negativ 
auswirken. Es ist mMn enorm wichtig, am Kiosk oder im Laden blättern zu 
können, um neue Abonnenten zu gewinnen. DA hat wohl ein Erbsenzähler 
zuviel gewirkt.

von Brutzek (Gast)


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Carlos schrieb:
> Hilfe, wir werden immer dümmer. Die mixen bestimmt irgendwas ins
> Trinkwasser oder ins Bier.

Schau dich mal an den Schulen um. Und nein, es hat weder etwas mit 
Wasser, noch mit Bier zu tun.

von oszi40 (Gast)


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FA-Autor schrieb:
> DA hat wohl ein Erbsenzähler zuviel gewirkt.

+1 Schöner Satz. Allerdings sind auch zahlreiche Werbepapiere, die 
meinen Briefkasten erreichen wegen Papierkosten oder Mangel viel 
schmaler geworden! Der Rückzug des FA aus dem Kioskverkauf ist wohl eine 
unbedachte Überreaktion? Außerdem frage ich mich, wie sich die Anzahl 
Anzeigen in nächster Zeit nach unten entwickeln wird, wenn nur noch 3 
Exemplare verkauft werden. Wer glaubt denn, dass ich mir die ganze 
Werbung des FA online ansehen werde??? Lesen unter erschwerten 
Bedingungen findet nicht statt.

von Tam H. (Firma: Tamoggemon Holding k.s.) (tamhanna)


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Tam nicht Eingeloggt schrieb:
> Ich halte das Aufgeben des Heftverkaufs im Kiosk für einen Riesenfehler
> - Stichwort Verwertungsgesellschaften. Der Verlag hätte in AT und DE
> damit viel Geld von VGWort bzw LiterarMechana ziehen können...

Das bin ich. Nur als Bestätigung

von herbert (Gast)


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Manfred K. schrieb:
> darum muss man sich eigentlich nicht bangen. Zerrissene Ausgaben sind
> nicht viel schlechter als unbeschädigte  :(

Deine Wohnung ist ein Saustall und deine Schallplatten und Datenträger 
sind alle verkratzt? Mich stört schon eine Schublade die offen steht 
,ergo auch hässliche Zeitschriften. Meine Bastel Projekte sind piecke 
von A-Z.Deine auch?

von Roman (Gast)


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Schade, die nächste Technik-Zeitschrift im Sterben zu sehen, und das in 
diesem Falle nur durch unfähiges Management.

von Dieter P. (low_pow)


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Die Zeitschrift FUNKAMATEUR war bisher in der nächsten Stadt am
Bahnhof erhältlich.Durch den Wegfall verschwindet auch die
Wahrnehmung des Amateurfunks mehr aus der Öffentlichkeit.Die
eine oder andere Wartezeit am Bahnhof verbringen halt manche
Leute im Buch- und Hefteladen.

von W.S. (Gast)


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Roman schrieb:
> Schade, die nächste Technik-Zeitschrift im Sterben zu sehen, und das in
> diesem Falle nur durch unfähiges Management.

Ähem... nein. Es ist nicht das unfähige Management, sondern die 
Erwartungshaltung der Leser. Es gibt da ganz offensichtlich eine recht 
starke Gruppe von Leuten, die an technischen Artikeln herzlich 
uninteressiert ist und nur Beiträge über's "Betrieb machen" haben will. 
Genau DAS sehen wir hier in diesem Forum jeden Tag, wo Leute mit 
technischen Dingen umgehen wollen, aber mangels Grundlagenkenntnissen 
dabei steckenbleiben und dann hier nach Hilfe rufen. Und das teilweise 
mit geradezu abstrusem Nichtwissen.

Fazit: Wohlstand macht geistig träge und deshalb rufen die Leute/Leser 
nach Fertigdingen und wollen sich nicht der Mühe unterziehen, sowas 
selbst zu entwerfen und zu bauen. Und Zeitschriften, deren eigentlicher 
Inhalt gerade das letztere war (also Artikel zum Selbstbau), haben damit 
ein prinzipielles Problem mit der Leserschaft.

W.S.

von Der nette Onkel (Gast)


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Naja,
aber andere Elektronik-Zeitschriften, wie Make oder MagPi boomen gerade.

Übrigens gibt es jetzt eine offizielle Meldung des FA: 
https://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/fa-app.html

Und offensichtlich wurden meine Gebete doch erhört, denn
1
Desweiteren steht auf unserer Agenda, in Kürze auch ein papierloses Abo mit 12 ePaper-Ausgaben und dem Download des Jahrgangs-PDFs anzubieten.

Halleluja!

von oszi40 (Gast)


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Der nette Onkel schrieb:
> Halleluja!

Wenn ich mal einige Zeilen zitieren darf: "Da die App schon mehr als 400 
Mal heruntergeladen wurde, bitten wir von Anfragen abzusehen. Deren 
Beantwortung würde unsere personellen Resourcen überfordern. Wir werden 
Sie über unsere Website zeitnah über Verbesserungen und Details 
informieren. Hinweise und Kritiken erbitten wir über das Kontaktformular 
der App.

P.S. Es ist vorgesehen, dass über die App die Ausgaben ab dem Jahr 2010 
gelesen werden können. Desweiteren steht auf unserer Agenda, in Kürze 
auch ein papierloses Abo mit 12 ePaper-Ausgaben und dem Download des 
Jahrgangs-PDFs anzubieten."

Das ist bestimmt ein Vorteil für ausländische Leser. Allerdings hatte 
ich hier bei anderen Zeitschriften auch schon die Wahl zwischen Papier 
im Briefkasten und Mail. Das Papier zum Lesen war mir eigentlich immer 
lieber. Für die späteren Suchen kann die Serverversion natürlich 
hilfreich sein. Eine Statistik von 400 Downloads sagt noch wenig darüber 
aus, wieviel später dieses Angebot wirklich möchten und tatsächlich 
lesen.

von Stefan M. (derwisch)


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oszi40 schrieb:
> Wenn der FA nicht nur an Rentner verkauft werden soll, muß man auch für
> den jungen Kundenkreis entsprechende Angebote machen.

Und der "junge Kundenkreis" bekam die Grundlagen der HF Technik schon 
mit der Muttermilch eingeflösst?
Oder erklärt die Grundlagen als "gestrig" und somit für ungültig?

Das ist doch genau das Problem.

Wenn sich jeder nur noch für digitale Spielereien interessiert, weiss 
bald keiner mehr, warum eine Yagi Antenne das tut was sie tut.
Und vieles mehr.
Ja klar, Yagiantennen können ganz toll von Software simuliert und 
dimensioniert werden.
Und wenn der Rechner mal nicht mehr läuft und das Internet mal "down" 
ist?
Was dann?
Schneetreiben im Kopf...

Vergleichbar mit der irrigen Annahme, dass "hippe Maker" alle Probleme 
mit dem 3D Drucker lösen können.

Aber zum Glück werden die meisten ja dann doch irgendwann von der 
Realität eingeholt...

Ich rege mich schon wieder auf, das ist nicht gut.

von OM (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Wenn sich jeder nur noch für digitale Spielereien interessiert, weiss
> bald keiner mehr, warum eine Yagi Antenne das tut was sie tut.
> Und vieles mehr.
> Ja klar, Yagiantennen können ganz toll von Software simuliert und
> dimensioniert werden.
> Und wenn der Rechner mal nicht mehr läuft und das Internet mal "down"
> ist?
> Was dann?
> Schneetreiben im Kopf...

Das hat aber nichts mit alt oder jung zu tun. Die wenigsten Funkamateure 
sind so tief in der Materie drin um eine Yagi berechnen zu können. Auch 
vor 50 Jahren konnte das kaum einer. Da hat der OM eben Antennen 
nachgebaut. Früher machte man eben viel durch ausprobieren. Heute wirft 
der Funkamateur wie auch der Profi-Antennenentwickler die 
Simulationssoftware an. Dadurch ist man eben viel effizienter und kann 
Varianten ausprobieren. Warum sollte man sich dem verschließen, warum 
sollte man den Umgang mit Software nicht erlernen? Nur weil es die 
Software vor 100 Jahren noch nicht gab, ist sie also schlecht und wird 
abgelehnt? Ja so passt es zu dem hohen Anteil an Verweigeren von 
moderner Technik in diesem Forum. Oder ist es einfach nur der Neid, weil 
man selber keinen Computer bedienen kann?

von 60/40 (Gast)


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Der nette Onkel schrieb:
> In diesen Tagen sieht man eine gewisse Veränderung auf der Homepage des
> FUNKAMATEUR.

Das Pferd ist gestorben und man versucht noch eine Weile darauf 
rumzureiten.

von Jens (Gast)


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https://www.funkamateur.de/zeitschrift.html

Interessant ist der letzte Abschnitt.

von oszi40 (Gast)


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OM schrieb:
> Nur weil es die Software vor 100 Jahren noch nicht gab

Die heutige Corona-Jugend ist bereits durch Reizüberflutung gesättigt.
Für viele Sachen ist eine einprägsame Grunderfahrung nützlich für das 
weitere Vorstellungsvermögen. Das praktische Wickeln von 80 Windungen 
auf einen Ferritstab und 500 pF ergab z.B. einen schönen Schwingkreis 
für Mittelwelle. Ob sich eine schnelle Simulation so dauerhaft ins 
Gedächtnis einbrennt wie eine selbst gemachte Erfahrung???? Da habe 
ich Zweifel. Eine Simulation ist dann nützlich, wenn man wenigstens ein 
Grundverständnis hat, was man simuliert.

von Hans K. (Firma: privat) (sepp222) Flattr this


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Bekomme auch verschiedene Zeitschriften,die beste Versandart ist in eine 
Plastikfolie mit Aufkleber eingeschweißt.Aber wahrscheinlich zu teuer.
Habe aus England die VHF-COMM von 1969-2013 herundergeladen,gibt es 
offenbar
nicht mehr in paperfpromat.Ist die englische Version der UKW-Berichte.
                             Hans

von OM (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Das praktische Wickeln von 80 Windungen
> auf einen Ferritstab und 500 pF ergab z.B. einen schönen Schwingkreis
> für Mittelwelle. Ob sich eine schnelle Simulation so dauerhaft ins
> Gedächtnis einbrennt wie eine selbst gemachte Erfahrung????

Die multiplen Fragezeichen sagen ja schon genug über dein Niveau. Dass 
für dich so eine primitive Antenne einen so hohen Lerneffekt hat, 
wundert dann auch nicht mehr.

oszi40 schrieb:
> Eine Simulation ist dann nützlich, wenn man wenigstens ein
> Grundverständnis hat, was man simuliert.

Ja natürlich. Ohne entsprechende Grundkenntnisse scheitert man mit 
solchen Simulationsprogrammen garantiert. Da ist aber auch jedem klar, 
dazu brauchst du deine Aussage nicht fett drucken!

von Der nette Onkel (Gast)


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Jens schrieb:
> https://www.funkamateur.de/zeitschrift.html
>
> Interessant ist der letzte Abschnitt.

Und als nächstes wird dann ein Hotel gekauft... Oh, wait!

von Zeno (Gast)


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OM schrieb:
> Da hat der OM eben Antennen
> nachgebaut. Früher machte man eben viel durch ausprobieren.
Oder der geneigte OM ist in die nächste Bücherei gegangen und hat sich 
den Rothammel geholt - sofern dieser nicht vergriffen war.

von herbert (Gast)


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Ich bin gerade in der Entwöhnung.  Auf Heft 1 2023 habe ich verzichtet , 
es werden weitere dazukommen.
Ich habe es auch geschafft mit dem rauchen aufzuhören, die Entwöhnung 
beginnt im Kopf.
Wirklich toll und durchdacht das Argument des Verlages das Heft aus 
Papier zum Schutz des Waldes aus dem Handel zu nehmen und es 
gleichzeitig als Jahres Abo anzubieten.
Genossenschaft wollen sie werden... dann viel Spass damit.
Ich glaube ,es geht zu Ende.

von Ex blackfunky (Gast)


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Na, dann ist der endgültige Tod nicht mehr aufzuhalten.

Aus dem Blick, dann weg damit!

von Der nette Onkel (Gast)


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Hm,
das mit der Genossenschaft wird ja seit ein paar Monaten immer wieder 
mal erwähnt, aber nichts konkretes erfährt man dazu.

Wer Papier haben möchte, soll ja auch weiterhin Papier bekommen können, 
muss dann aber den Mehrpreis für Druck und Vertrieb bezahlen.

Das Sahnehäubchen wäre ja, wenn auch das Funktelegramm nachziehen würde 
und ein Digital-Abo anbieten würde.

von Wumm (Gast)


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Der nette Onkel schrieb:
> Hm,
> das mit der Genossenschaft wird ja seit ein paar Monaten immer wieder
> mal erwähnt, aber nichts konkretes erfährt man dazu.
>
> Wer Papier haben möchte, soll ja auch weiterhin Papier bekommen können,
> muss dann aber den Mehrpreis für Druck und Vertrieb bezahlen.
>
> Das Sahnehäubchen wäre ja, wenn auch das Funktelegramm nachziehen würde
> und ein Digital-Abo anbieten würde.

Es ist hier nicht verboten dummes Zeugs zu schreiben, man muß es aber 
nicht! Das

von Der nette Onkel (Gast)



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Naja, Prognosen sind schwierig.
Insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen.

Warten wir einfach den 15. April ab und was dann verkündet wird.

Ich würde mir auch wünschen, wenn es eine Jahrgangs-CD der "funk" gibt, 
die man ja vor einiger Zeit übernommen hat.

von Der nette Onkel (Gast)


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Sorry, wollte ursprünglich noch was zur YASME-Story schreiben und hatte 
schon die Screenshots hochgeladen, ist aber glaub ich zu speziell.

Interessierte finden ja im Link [1] weitere Infos.

[1] 
https://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/YASME-Lit_2023.html

von Ham (Gast)


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Hallo

oszi40 schrieb:
> Die heutige Corona-Jugend ist bereits durch Reizüberflutung gesättigt.

Wow... schlimmer - noch mehr Stammtisch, "Alt Herren" Populistischer, 
Vorurteilsbeladener und "Hausmeister Krause" mäßig ging es nicht?

Ich bin nicht mal mehr in den vierzigern und sehe auch so einiges anders 
als mit zwanzig oder "Die" (Die es "so" auch nie gab...) heutige Jugend 
- aber so Rückwärtsgewandt, Vorurteilsbeladen und "Jugendfeindlich"  wie 
du werde ich selbst nicht sein wenn ich (falls es der Zufall unbd 
Gesundheit den so will) mal 80 sein werde.
Was du da für eine Formulierung ablieferst ist eigentlich eine Karikatur 
eines schlecht gelaunten Rentners - aber leider eben doch keine 
Karikatur sondern Realität...

von Schlaumaier (Gast)


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OM schrieb:
> Sehe ich ebenso. Einfach traurig wie wir gerade erleben wie das Blatt
> stirbt. Und das alles nur wegen Managementfehler weil man glaubt auf
> Spontankäufer am Kiosk verzichten zu können.

Wenn du 50 % der Summe die auf den Heft steht, weggeben müsstest würdest 
du anders reden.

Wie funktioniert das System.  Der Verlag lässt auf IMMENS teuren Papier 
(siehe Hakle die können nicht mal Klopapier günstig herstellen wegen 
Energiekrise) drucken. Dann wird das Papier zum Großhändler gefahren, 
von den zum Einzelhandel / Kiosk. dort ist das Kommissionsware. Heißt 
der Händler darf die Zurückschicken und bekommt Geld wieder.

Wenn man das NUR per E-Paper macht (signierte PDF) z.b. sind die ganzen 
Kosten WEG. Da kann man auf die Spontan-Käufer locker verzichten.

Und wenn man mit Readly + Co. ein Deal macht, dann ist da auch noch 
schnelles Geld zu machen.

In der heutigen Zeit ist diese Entwicklung völlig logisch. Besonders bei 
Technischen Zeitungen wo der Leser auch in der Lage ist, Technik zu 
bedienen.

ergo. KEIN Managementfehler sondern eine kluge Entscheidung.

P.s: Ich habe Readly und die 12 Euro im Monat sind es mir wert. Obwohl 
da 85 % Frauenzeitungen drin sind. Aber ich finde in der heutigen Zeit 
muss man kein "Toten Baum" mit Farbe beschmieren.

von oszi40 (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> rgo. KEIN Managementfehler sondern eine kluge Entscheidung.
> P.s: Ich habe Readly

Geschmackssache. Mir ist Papier lieber. Der Test dazu habe ich gemacht. 
https://de.readly.com/products/magazines/de/zeitungen

Ham schrieb:
> oszi40 schrieb:
>> Die heutige Corona-Jugend ist bereits durch Reizüberflutung gesättigt.
> Wow... schlimmer - noch mehr Stammtisch,

Unterhalte Dich bitte mit Lehrern. Du wirst Dich wundern, wie schnell 
der Wissensdurst der jetzigen Schüler erschlafft in Vergleich zu 
früheren Jahrgängen.

von och (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> P.s: Ich habe Readly und die 12 Euro im Monat sind es mir wert. Obwohl
> da 85 % Frauenzeitungen drin sind. Aber ich finde in der heutigen Zeit
> muss man kein "Toten Baum" mit Farbe beschmieren.

Echt krass für sowas soviel Geld rauszuwerfen. Dabei kommt bei dir 
sicherlich auch noch Netflix Amazon-Prime dazu. Da summiert sich ein 
Haufen Geld über die Jahre. Ich überlege mir, Onleihe zu holen. Das 
kostet etwa 12 Euro im Jahr, nicht im Monat.

von Schlaumaier (Gast)


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och schrieb:
> Echt krass für sowas soviel Geld rauszuwerfen. Dabei kommt bei dir
> sicherlich auch noch Netflix Amazon-Prime dazu.

Prime JA, Netfix NEIN, Pay-TV von Vodafone reicht mir.

och schrieb:
> Ich überlege mir, Onleihe zu holen. Das
> kostet etwa 12 Euro im Jahr, nicht im Monat.

Aber nur für Hartz-4 Empfänger. Normal kostet das glaub ich 20 Euro.
Meine Schwester hat das. Ich habe meins seit Ewigkeiten nicht mehr 
Verlängert. Aber als ich neulich in der Bücherei war, habe ich gesehen 
das sogar ein Musik-Streaming-Dienst im Preis mit drin ist.

Bevor du fragst, ich habe auf jemand gewartet und mir aus Langeweile den 
"Bücherei-Flohmarkt" angesehen. Und 3 Hörbücher und 10 DVD's für 20 Euro 
gekauft. Die Hülle der DVD's war Schrottreif aber die liefen alle.

von Der nette Onkel (Gast)


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Ehrlich gesagt. würde ich mir schon mehr mehr Grundlagenartikel 
wünschen.

Einerseits propagiert man immer schön "Wir können Technik", andererseits 
sind Begriffe wie 'Reed-Solomon', 'Hamming-Distanz', 'Kanalequalizer' 
oder 'Viterbi', 'CDMA', 'MIMO' oder 'OFDM'  komplett unbekannt oder 
allenfalls nur Teufelszeug, was man gefälligst ausmerzen muss, wie 
Unkraut, wenn man denn ein richtiger Funkamateur sein will. - Und wehe, 
es sagt einer Amateurfunker!

Glaubt ihr nicht?
Gegenbeweis: Auf der Ham-Radio 2022 wurde auch das Material für den 
neuen Fragenkatalog vorgestellt: https://youtu.be/Tq9dXo24tYs?t=4170
Dort kratzt man nun endlich ein wenig an der Oberfläche der digitalen 
Modulation rum.
Ab 1:09:30 wird dann auch das Blockschaltbild eines einfachen digitalen 
Senders vorgestellt.
Um so erschreckender, dass die meisten Anwesenden nicht die korrekte 
Reihenfolge von Quellencoder, Kanalcoder und Symbolmapper benennen 
konnten. Und das sind Leute vom AJW, also diejenigen, die die Ausbildung 
machen (sollen).

Das stimmt mich sehr traurig :-(

von Timoter (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> och schrieb:
>> Ich überlege mir, Onleihe zu holen. Das
>> kostet etwa 12 Euro im Jahr, nicht im Monat.
>
> Aber nur für Hartz-4 Empfänger. Normal kostet das glaub ich 20 Euro.

Ich weiß nicht was Hartz-IV Empfänger für die Onleihe zahlen, ich weiß 
nur dass die Preise von Bücherei zu Bücherei  variieren und ein Preis 
zwischen etwa 12€ bis 20€ ist da normal. Wenn man also nur die Onleihe 
nutzen will und die Präzensbücherei nicht braucht, lohnt es sich, sich 
ein billiges Angebot zu suchen.

von Timoter (Gast)


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Der nette Onkel schrieb:
> Um so erschreckender, dass die meisten Anwesenden nicht die korrekte
> Reihenfolge von Quellencoder, Kanalcoder und Symbolmapper benennen
> konnten. Und das sind Leute vom AJW, also diejenigen, die die Ausbildung
> machen (sollen).

Fand ich jetzt auch ziemlich erschreckend. Das hätte man sich auch durch 
logisches Denken zusammenreimen können wenn man beruflich aus einer ganz 
anderen Ecke kommt, aber minimales technisches Verständnis vorweisen 
kann.

von Peter B. (funkheld)


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Der Inhalt der Hefte lässt stark nach in der Leistung.
Ich habe mir immer mal ein interssantes Heft gekauft.

Jetzt muss man ein Abbo machen für vier interessante Hefte und achtmal 
schrott.

von M.M.M (Gast)


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Timoter schrieb:
> Ich weiß nicht was Hartz-IV Empfänger für die Onleihe zahlen, ich weiß
> nur dass die Preise von Bücherei zu Bücherei  variieren und ein Preis
> zwischen etwa 12€ bis 20€ ist da normal.

Oder auch mal 0€ in der hiesigen kommunalen Bibliothek deren Nutzung 
allerdings 20€ jährlich kostet oder 10€ in der Landesbibliothek, deren 
sonstige Nutzung kostenfrei ist.

> Wenn man also nur die Onleihe nutzen will und die Präzensbücherei nicht
> braucht, lohnt es sich, sich ein billiges Angebot zu suchen.

Gerade für kleine Zeitschriften wie den FUNKAMATEUR könnte das 
Publizieren dort eine Chance sein, da sich unter Bibliotheksbenutzern 
eher Interessenten finden lassen sollten als am Zeitungskiosk. Immerhin 
haben hiesige Bibliotheken etliche Bücher den Themen HF, Funk, Antennen 
usw.

von o otto (Gast)


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M.M.M schrieb:
> Oder auch mal 0€ in der hiesigen kommunalen Bibliothek deren Nutzung
> allerdings 20€ jährlich kostet oder 10€ in der Landesbibliothek, deren
> sonstige Nutzung kostenfrei ist.

Onleihe funktioniert nur in Verbindung mit einer örtlichen Bücherei, die 
an einem überregionalen Onleihe-Verbund angeschlossen ist oder eine 
eigene Onleihe hat. Man muss also bei einer örtlichen Bücherei 
angemeldet sein. In den Nutzungskosten der örtlichen Bücherei ist dann 
der Onleihe-Service mit enthalten. Die Kosten liegen so zwischen 10 und 
20 Euro pro Jahr. Eine Landesbobliothek kenne ich aktuell nicht (mehr). 
In meinen Studienzeiten wo ich eine Landesbibliothek genutzt hatte, gab 
es noch keine Onleihe.

Ich hatte die Onleihe vor 2 oder 3 Jahren mal ausprobiert. Als 
Linuxnutzer verliert man da an dem Gefrickel mit wine allerdings schnell 
die Lust, weil die Onleihe-Entwickler nur an Windows gedacht haben.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Dieter P. schrieb:
> Die
> eine oder andere Wartezeit am Bahnhof verbringen halt manche
> Leute im Buch- und Hefteladen.

Ja, z.B. ich. Ich fahre gerne Zug und vor der Abfahrt schaue ich im 
Kiosk und nehme mir fast immer eine interessante Zeitschrift für die 
Fahrt mit. 'Funkamateur' ist auch oft dabei, wenn mich irgendetwas 
elektronisch/HF-mäßig antriggert.

Für ein Abo reichen die Zahlen nicht (und dann müßte ich 3-4 
verschiedene Magazine abonnieren), aber wenn man das mal hochrechnet auf 
viele technisch interessierte Bahnkunden, dann kommen doch Stückzahlen 
für den Verlag zusammen.

Das Niveau ist in meinen Augen gesunken über die Jahre. Früher war mehr 
selberbauen angesagt - das würde ich aber nicht dem Verlag sondern dem 
Lauf der Zeit anlasten.

Und noch ein Faktor, warum das Aussterben des Printmediums bedauert 
werden muß:

> Durch den Wegfall verschwindet auch die
> Wahrnehmung des Amateurfunks mehr aus der Öffentlichkeit.

von herbert (Gast)


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Der nette Onkel schrieb:
> Um so erschreckender, dass die meisten Anwesenden nicht die korrekte
> Reihenfolge von Quellencoder, Kanalcoder und Symbolmapper benennen
> konnten. Und das sind Leute vom AJW, also diejenigen, die die Ausbildung
> machen (sollen).

Wo bringt dich das weiter als die Modulationsverfahren die sich 
etabliert haben. Im Eigenbau wird digital keine Rolle spielen. Schau dir 
mal an was mit FT8 geboten ist. Da wirst zum Mausklicker und brauchst 
nicht mal an der Station sitzen geschweige denn die Klappe auftun um 
deinen Funkpartner zu begrüßen. Da rufe ich lieber drei Stunden mit 5 
Watt in CW ,das gibt mir tausendmal mehr und ist auch tausendmal mehr 
Amateurfunk.

von OM (Gast)


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herbert schrieb:
> Da rufe ich lieber drei Stunden mit 5
> Watt in CW ,das gibt mir tausendmal mehr und ist auch tausendmal mehr
> Amateurfunk.

Ist halt reine Ansichtssache was mehr Amateurfunk ist, deshalb darf ja 
auch jeder machen was er will solange es im rechtlichen Rahmen bleibt. 
Solche Aussagen wie "tausendmal mehr Amateurfunk" disqualifizieren dich 
dann schon. Du darfst deine Meinung haben welche Betriebsart du 
bevorzugst, aber etwas diplomatischer und weniger herabwürdigend 
solltest du es schon ausdrücken.  FT8 ist eben ein 
physikalisch/technisches Experiment was möglich ist, genauso wie bei 
anderen Betriebsarten auch.

von herbert (Gast)


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OM schrieb:
> FT8 ist eben ein
> physikalisch/technisches Experiment was möglich ist, genauso wie bei
> anderen Betriebsarten auch.

Ja für Moderne faule die sich nicht an die Station setzen wollen.
Was ist an FT8 dran?
Brauchst nicht hören und nicht suchen,du brauchst nix lernen was ein 
Funkamateur in Sachen Betriebstechnik wissen muß. Keine Präfixe oder 
Kürzeln. Die Bandpläne und und Funkwetter können bei FT8 auch egal sein.
So nebenbei kann man sich auch schlafen legen, man wird für das Hobby 
nicht benötigt.
Noch toter darf man sonst nirgends sein....toll...

von Geerdeter Praktiker (Gast)


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Der nette Onkel schrieb:
> Einerseits propagiert man immer schön "Wir können Technik", andererseits
> sind Begriffe wie 'Reed-Solomon', 'Hamming-Distanz', 'Kanalequalizer'
> oder 'Viterbi', 'CDMA', 'MIMO' oder 'OFDM'  komplett unbekannt

Was aber auch daran liegt das man zu deren tiefen Verständnis sehr tief 
gehendes Wissen benötigt.
Ich habe auch immer davon "geträumt" das es mal ein Grundlagenartikel im 
Funkamateur, als Videoreihe, hier im Forum, auf irgendeiner Hobbyseite 
... ohne Voraussetzungen über  die Fourieranalyse geben würde - gibt es 
nicht, also habe ich mal im Netz auf (eben nicht) Erklärseiten und auf 
Videoportalen geschaut - wofür man es braucht und was es ganz (wie es, 
wo es herkommt) grob  macht wurde noch erklärt - aber mal was aktiv 
Vorgerechnet, geschweige denn  das man an einen Beispiel aus der Praxis 
Schritt für Schritt (ja das ist genau das was ich mir wünschen würde) an 
der Hand genommen wurde und man zusammen beginnend bei "Adam und Eva" 
diese Beispiel durchrechnet und dann auch praktisch 
anwendet...(Programmcode, Filterbau,...) - nein das gibt es nicht - und 
warum?
Für mich hat sich ergeben:
Weil es ganz Bücher und Lehrgänge bräuchte bzw. man mit Themen beginnen 
müsste die rein leider sehr trockene und abstrakte Mathematik sind 
(leider).

Ähnlich (weil letztendlich damit verwandt oder zumindest teilweise 
darauf basierend) sieht es halt auch mit deinen Schlagworten auf - man 
kann selbst als  jemand der es Beherrscht nur an der Oberfläche kratzen 
wenn man nicht ganze Bücherreihen schreiben will und auch die Leute 
abholen die kein Abitur haben und selbst wenn sie ein hätten, eben 
Mathematik nicht als Leistungsfach hatten.
Und selbst die welche ganze Bücherreihen geschrieben haben schaffen es 
leider generell nicht solche komplexen Themen im Detail wirklich 
Verständlich (geschweige den Unterhaltsam) herüber zu bringen.

Es ist ähnlich wie bei der Relativitätstheorie - nur das diese eben noch 
viel populärer ist:
Bis zu einen bestimmten Level findet man (bei der Relativitätstheorie 
sogar extrem viel) viel an Erklärungen die sich an interessierte Laien 
und auch Vorgebildete wendet - teilweise wird man bei populären Themen 
wie eben der  Relativitätstheorie nahezu überschwemmt und es gibt fast 
zu viele die einen das näher bringen wollen.
Aber wenn es um die Details (vor allem die Mathematik aber auch wenn die 
Physik so langsam "Hard Core" wird) geht gibt es nichts mehr - 10000 
Videos in allen möglichen Sprachen zu Relativitätstheorie  aber nicht zu 
den Details und wie der Herr Einstein (mit Unterstützung) das 
Mathematisch hergeleitet und bewiesen hatte.
Das jetzt noch einige Größenordnungen kleiner trifft eben auch auf die 
Fourieranalyse und den von dir genannten modernen Verfahren und 
Baugruppen zu.
Was diese "Black Boxes" machen - ja das kann man auch als Laie sich 
erklären lassen und  es wird es auch  aber wie jetzt bis auf unterster 
Ebene - so das man sich selbst ohne fertige Module so was bauen könnte 
(zumindest das "Black" von den Boxes vollständig verschwinden könnte) 
dazu gibt es nichts - kann es nicht geben was mal eben auf wenige Seiten 
oder selbst in einer Videoreihe abgehandelt werden kann... leider

von Der nette Onkel (Gast)


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Gerüchten zufolge soll die nächste Version von ChatGPT eine 
Schnittstelle zu WSJT-X haben. Das wird der Untergang des Abendlandes! 
;-)

Erstaunlicherweise wird das Thema KI und gerade aktuell ChatGPT in der 
Amateurgemeinde totgeschwiegen (oder ignoriert?)
Weder beim FA, noch bei der CQ-DL konnte man was darüber lesen, obwohl 
z.B. die c't*) mehrmals die Woche darüber berichtet.

*) Kritiker hüben wie drüben jammern auch über deren Niveauverlust.

von herbert (Gast)


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Seltsam , dass Kritiker und Motzer immer als Gast auftreten.

von Reinhard S. (rezz)


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Der nette Onkel schrieb:
> *) Kritiker hüben wie drüben jammern auch über deren Niveauverlust.

Das ist bei der c't aber nichts neues und bereits vor Jahren von denen 
eingeleitet worden.

von Double Trouble (Gast)


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herbert schrieb:
> Seltsam , dass Kritiker und Motzer immer als Gast auftreten.

Willkommen im Club :-)

von OM (Gast)


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herbert schrieb:
> OM schrieb:
>> FT8 ist eben ein
>> physikalisch/technisches Experiment was möglich ist, genauso wie bei
>> anderen Betriebsarten auch.
>
> Ja für Moderne faule die sich nicht an die Station setzen wollen.

Ja die üblichen Diffamierungen hier.

> Was ist an FT8 dran?
> Brauchst nicht hören und nicht suchen,du brauchst nix lernen was ein
> Funkamateur in Sachen Betriebstechnik wissen muß. Keine Präfixe oder
> Kürzeln. Die Bandpläne und und Funkwetter können bei FT8 auch egal sein.
> So nebenbei kann man sich auch schlafen legen, man wird für das Hobby
> nicht benötigt.
> Noch toter darf man sonst nirgends sein....toll...

Genau das sehe ich nicht so. Im Gegensatz zu dir maße ich mir aber nicht 
an, andere Betriebsarten schlecht zu reden. Alles hat seine Vorzüge und 
Faszination auf andere Art.

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