Ja deswegen meinte ich auch, die Strategien zu überdenken.
Es gibt noch viel dazwischen.
Für die Standzeit gibts auch Berechnungsformeln:
https://de.wikipedia.org/wiki/Standzeit_(Zerspanen)#Einfl%C3%BCsse_auf_die_Standzeit
Wobei ich denke, es ist schwierig da eine verlässliche Aussage zu treffen.
Denn zeit ist auch Geld...nimmst Du eine geringere Standzeit in Kauf, um schneller zu sein, oder ist dir die Bearbeitungszeit egal und du willst die maximale Standzeit rausholen? Irgendwo wirds ein Optimum geben, wo du zum Schluss am günstigsten rauskommst.
Ich selbst achte da gar nicht so auf die Standzeit. Wenn der Fräser durch ist, ist er halt durch. Verwende zum Teil billige Fräser, wo es mir egal ist (manchmal gibts halt Aufgaben, da weiß ich genau, der Fräser ist danach hinüber) aber auch teure , aber dann ausschließlich VHM, da pass ich bissl besser auf. Gute VHM Fräser bekommt man auch oft in die Kleinanzeigen zu günstigen Preisen.
Hab mir auch unlängst nen äusserst billigen Messerkopf bestellt, weil ich etwas harte Schmiedebacken abgefräst hab. Da wollte ich keinen teuren "aufarbeiten". Das komplette Teil mit Aufnahme und 10 WSP hat 35 € gekostet.
Wenns nachm ersten mal durch ist, hat es sich trotzdem schon rentiert. Hab mit den 3 Schmiedebacken 4 Wendeschneidplatten gebraucht. Ofl. ist dabei auch einwandfrei, war echt überrascht. Zustellung 1/10 mm...und die Funken sind geflogen^^ Das war aber schon grenzwertig für meine BF30.