Das angehängte Bild zeigt einen Oszilloskoptastkopf, den ich dauernd am Oszi hängen habe, um mal schnell etwas zu messen.
Letztens habe ich allerdings beim Messen eines Signales festgestellt, daß dieses beim messen mit dem Oszi zusammenbricht. Durch etwas herummessen musste ich dann feststellen, daß der Eingangswiderstand des Gesamtsystems aus Oszi und Tastkopf einen Innenwiderstand von nur noch ca. 2 Kiloohm hat, was mir mein zu messendes Signal heruntergezogen hat.
Beim weiteren Messen hat sich herausgestellt, daß es zum Glück nicht das Oszi, sondern der Tastkopf ist, der defekt ist. Diesen habe ich soweit es geht, zerlegt, also Kabel abgezogen, Messspitze Abgeschraubt, Masseklemme demontiert, um den Fehler einzugrenzen. tatsächlich ist es der Tastkopf, der zwischen Masse und Signalpin einen Widerstand von 2 Kiloohm hatte. Nach etwas abliegen lassen habe ich heute noch mal gemessen uns gesehen, daß der Widerstand jetzt fast 8 Kiloohm beträgt. (siehe Bild)
Den Tastkopf werde ich entsorgen, da ich ihm so nicht mehr traue und ich ihn zerstörungsfrei sowieso nicht weiter öffnen kann. Was mich einfach interessiert ist, wie kann so etwas überhaupt passieren und wieso ändert der Wert sich gerade jetzt, wo ich den Tastkopf auseinander genommen habe? Feuchtigkeit kann ich ausschließen, da ich außer Kaffee und Isopropanol keine Flüssigkeiten an meinem Schreibtisch habe und hohe Luftfeuchtigkeit denke ich, ist hier auch kein Problem.


