Suche möglichst einfachen IC der eine LED blinken lässt

Gast #7321439
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Ich suche einen einfachen IC der eine LED blinken lässt und das komplett ohne zusätzliche Bauteile. Eingangsspannung ist 3.3 Volt, im Idealfall hat der IC 3 Pins, also Plus und Minus und den Ausgang für die Led. Es scheint so dass es gar nichts gibt, nur mit zusätzlichen Bauteilen. Microcontroller akzeptiere ich auch aber dann ohne weitere Bauteile. Geschwindigkeit ist erstmal egal. Sicher gibt es noch Selbstblinkende LEDs aber das ist cheaten. Hat da jemand irgendwas auf Lager?

Beitrag #7321448 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7321454
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Andreas schrieb:

aber das ist cheaten

Also eine LED, die von alleine blinkt ist dir zu einfach. Aber ein Chip der das ohne weitere Bauteile erledigt wäre gut?

Sorry, das kann ich nicht nachvollziehen. Nicht "cheaten" heißt doch sicher "selbst entwickeln". Also einen astabilen Multivibrator. Schaltungsvorschläge findest du mit der Bildersuche von Google. Mit CMOS Gattern (CD40xx) geht das problemlos mit 3 Volt.

#7321510
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Attiny13 mit entsprechendem 3 Zeiler programmiert. Eventuell gibts bei den Tinys inzwischen sogar was mit noch weniger, als 8 Pins. 3,3V kann er, mit internem Takt. Nur ein Vorwidertand für die LED. Den Abblock C kann man notfalls auch weglassen. Wen stör's, wenn sich der Controller mal verschluckt? :-)

Gast #7321521
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Gerald B. schrieb:

Attiny13 mit entsprechendem 3 Zeiler programmiert.

Ja, das ist kein Thema.

Nur ein Vorwidertand für die LED. Den Abblock C kann man notfalls auch weglassen

Auch den Vorwiderstand kann man bei 3,3V Versorgung u.U. weglassen. Nämlich bei blauen oder weissen LEDs. Da genügt als Vorwiderstand der Ausgangswiderstand der Pins. Die haben typisch was knapp um die 50 Ohm.

Solange nur eine solche LED dran hängt (und die auch noch blinkt, also sozusagen Teilzeit arbeitet), genügt das.

Ich würde in dieser Anwendung eher auf den Widerstand verzichten als auf den Bypass-Kondensator.

Besser ist aber natürlich, beides zu verwenden.

#7321621
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Andreas schrieb:

Sicher gibt es noch Selbstblinkende LEDs aber das ist cheaten.

Ich finde einfach eine LED zu nehmen ist cheaten, du solltest die LED selber bauen. Und den Blinker Schaltkreis erst recht...wenn dann sollte man gar nicht cheaten...

Wo kommen wir denn da sonst hin!

"Ausgangsmaterial für die Leuchtdioden-Herstellung ist das Halbmetall Silizium, das hierfür in hochreiner Form als Mono – bzw. Einkristall vorliegen muss. Es muss also zunächst ein „Einkristall“ gewonnen werden. Dazu schmilzt man einen polykristallinen Siliziumstab unter gleichmäßiger Rotation an einem Ende langsam auf."

Das solltest du als "nicht cheater" doch hin bekommen. Also mal schnell ran an den Speck!

Gruß M.

Gast #7321644
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Harald W. schrieb:

Martin S. schrieb:

Ausgangsmaterial für die Leuchtdioden-Herstellung ist das Halbmetall Silizium,

Interessant, das wusste ich noch garnicht.

Du wußtest und weißt auch heute eine ganze Menge nicht.

Aber vielleicht meinst Du ja Siliziumkarbid.

Nein. Er meint richtigerweise Silizium. Um Siliziumkarbid für Halbleiter REPRODUZIERBAR herzustellen, kommt das Acheson-Verfahren zur Anwendung.

HTH

#7321708
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Schade, der LTC1799 fängt erst mit 5 kHz an https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/LTC1799.pdf Ein SMD-RC-Oszillator der mit einem Widerstand abgestimmt wird.

https://www.nexperia.com/products/analog-logic-ics/asynchronous-interface-logic/schmitt-triggers/74LVC1G14GV.html dazu noch einen Widerstand und Kondensator, dann blinkt er mit einer LED

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Gast #7321917
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Steve van de Grens schrieb:

Mit CMOS Gattern (CD40xx) geht das problemlos mit 3 Volt.

Ich konkretisiere: CD4093. Braucht aber R und C, also zwei Bauteile zusätzlich.

Andreas schrieb:

Nach sehr langem intensiven suchen habe ich doch was gefunden: https://www.ebay.de/itm/301124079844

Tolles Angebot: Keine Typenbezeichnung, kein Schaltplan, aber im Text "minimal external components are required". Also nix mit "ohne zusätzliche Bauteile".

Wolfgang schrieb:

Bei heutigen LEDs spielt das nun wirklich keine Rolle mehr, weil bei den auf Basis von SiC hergestellten LEDs der Wirkungsgrad im Vergleich zu GaN ein Witz ist.

Seit wann wurden / werden LEDs mit Silizium-Carbid hergestellt? Da war doch 'was mit Gallium und Arsenid, SiC ist für Leistungshalbleiter interessant geworden.

#7321970
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Schmittchen Schleicher mit den elastischen Beinen schrieb:

Harald W. schrieb:

Martin S. schrieb:

Ausgangsmaterial für die Leuchtdioden-Herstellung ist das Halbmetall Silizium,

Interessant, das wusste ich noch garnicht.

Du wußtest und weißt auch heute eine ganze Menge nicht.

Aber vielleicht meinst Du ja Siliziumkarbid.

Nein. Er meint richtigerweise Silizium.

M.W. wurden noch nie Silizium zur Herstellung von LEDs benutzt. Die ersten blauen LEDs dagegen wurden aus Siliziumkarbid her- gestellt.

(Firma: Autotronic) #7322047
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Manfred schrieb:

Ich konkretisiere: CD4093. Braucht aber R und C, also zwei Bauteile zusätzlich.

Bei nur 3V Versorgungsspannung für den CD4093 kann der Widerstand für die LED weggelassen werden, ohne dass das Gatter zerstört wird. Der Generatorinnenwiderstand des Gatters reicht hier aus. Ein Elko parallel zur Versorgungsspannung kann ebenfalls entfallen.

Das sind genau die beiden eingesparten Bauteile (R und C), die jetzt für die Erzeugung der Blinkfrequenz genutzt werden können.

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Gast #7322175
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Michael B. schrieb:

Dieter schrieb:

Mit weniger geht es nicht,

Thread nicht gelesen ?

Klaro. Andreas postete doch schon die Lösung mit dreibeiner IC.

Du WILLST hier unbedingt zur ahnungslosen Witzfigur werden.

Dazu gesetzt dann noch die minimale Lösung mit dreibeinigen Halbleiter (kein IC). Viel näher dran als noch andere Posts, die Du auch einbeziehen müßstest. Für alle anderen war das offensichtlich und brauchten deshalb keine abfälligen Außerungen von sich zu geben.

Gast #7322234
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Werauchimmer schrieb:

M34-x steht im Angebot -> führt zu TruSemi M34-1 (oder -2) https://static.rapidonline.com/pdf/82-0030e.pdf

Danke für das Datenblatt. Die Suchmaschine spuckte bei mir M-34 Sternhaufen und alle möglichen Kaufprodukte mit M-34 aus.

Die Anwendung des Chips als Zweibeiner zum Blinken ist im Datenblatt nicht enthalten. Vermute das liegt daran, das die heutigen superhellen LED bei den µA Betriebsstrom des IC bereits schon sichtbar schwach leuchten dürften.

#7322256
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Dieter schrieb:

alle anderen war das offensichtlich...

...dass dein Schaltungsvorschlag nichts mit der Frage zu tun hatte, ja.

Gesucht war ein IC, also das was in BlinkLEDs steckt ohne LED.

Dieter schrieb:

Die Anwendung des Chips als Zweibeiner zum Blinken ist im Datenblatt nicht enthalten.

Wozu auch, sie war weder gefragt noch sinnvoll, denn dann braucht die Kombination LED + Chip mehr Spannung, denn von irgendwas muss der Chip auch leben. Natürlich kommt der dritte Pin 'über' die LED.

#7322287
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Wenn man es wirklich mit einem Mikrocontroller und ohne andere Hardware lösen möchte, könnte man beim Attiny13 einen Pin als Eingang schalten und das An/Aus über den Pull-Up regeln. Ist zwar nicht dafür gemacht, funktioniert aber. Ist dann halt ein recht dunkles Blinken

#7322297
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David P. schrieb:

Wenn man es wirklich mit einem Mikrocontroller und ohne andere Hardware lösen möchte, könnte man beim Attiny13 einen Pin als Eingang schalten und das An/Aus über den Pull-Up regeln. Ist zwar nicht dafür gemacht, funktioniert aber. Ist dann halt ein recht dunkles Blinken

1.) Kondensator brauchts halt trotzdem. 2.) Warum nicht einfach PWM, dann kann man die Helligkeit sogar einstellen.

Persönliche Seite #7322308
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David P. schrieb:

Wenn man es wirklich mit einem Mikrocontroller und ohne andere Hardware lösen möchte, könnte man beim Attiny13 einen Pin als Eingang schalten und das An/Aus über den Pull-Up regeln. Ist zwar nicht dafür gemacht, funktioniert aber. Ist dann halt ein recht dunkles Blinken

Wenn man dann alle 5 verfügbaren Pins (außer Reset) parallel schaltet, wird es etwas heller. Mit HV-Programmer könnte man den ResetPin noch dazu nehmen...

(Firma: Autotronic) #7322600
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Michael B. schrieb:

Wenn für dich aber der ganze Scheiss die Mühe nicht Wert ist, warum schreibst du was?

Komm, komm, komm, also entweder setzt man den bereits oben genannten Dreibeiner ohne weitere Außenbeschaltung ein, dann ist der Thread aber an dieser Stelle leider zu Ende, oder man nutzt mindestens noch ein RC-Glied um Einfluss auf die Blinkfrequenz nehmen zu können, wenn man das will.

Will er das denn? Hat er sich dazu schon geäußert?

Falls nicht, dann können wir hier auch gemütlich weiterdiskutieren.

Gast #7322646
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Wenn Reihenschaltung mit Blink-LED noch zuviel geschummelt ist, kann der Fragesteller sich ja einen "Blink-Optokoppler" bauen. Und der steuert dann seine LED. Bitte mit viel Gewebeklebeband arbeiten. Soll ja schließlich nach was aussehen!

(Firma: Autotronic) #7322679
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Jobst Q. schrieb:

Genau das wollte ich auch vorschlagen. Nicht ganz ohne zusätzliche Bauteile, aber sehr wenige und sehr kompakt.

Mit dem 74LVC1G14GV hätte man wenigstens noch Einfluss auf die Blinkfrequenz.

R = 470k und C = 1uF ergibt eine angenehme und zeitgemäße Blinkfrequenz von etwa 2Hz.

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#7322688
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Harald W. schrieb:

Man kann zur Blinkled auch weitere LEDs in Reihe schalten. Die blinken dann auch.

Das habe ich noch weiter auf die Spitze getrieben, in einem Bastelprojekt. Akkuwächter 12V mit einem LM3914. Erste LED (Balkendisplay) in Reihe mit einer Blink-LED und einem Piezo. Bei Unterspannung blinkte der untere LED Balken und es gab eine auffällige akustische Signalisierung, ohne das ich erst goßartig ein Halbleitergrab aufbauen mußte :-)

Gast #7322714
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Michael B. schrieb:

Dass du zu faul bist den Rest vom thread zu lesen ist ja offensichtlich.

Wenn für dich aber der ganze Scheiss die Mühe nicht wert ist, warum schreibst du was ?

Natürlich ist mir das die Mühe wert - sonst hätte ich ja nicht geantwortet!

Ich habe auch alle Beiträge gelesen - sogar den Beitrag Nr. 8, in dem der Andreas vermeldet hatte, dass er inzwischen etwas gefunden hat.

Aktuell sind wir aber beim Beitrag Nr. 58 - und immer noch nicht ist genug gesagt du diesem Thema. Offensichtlich besteht also immer noch akuter Klärungsbedarf - auch von Dir, Michael B.

Denn außer Gemecker und der immer wiederkehrende Hinweis auf ebay.de, den übrigens Andreas lange (!) vor Dir geäußert hatte (Hast wohl den Thread nicht gelesen - oder wie?) kam von Dir absolut nichts Konstruktives.

Also bitte laß mir meine Ruhe und pflaum deine Freundin an - so du denn eine hast...

Gast #7322956
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Michael M. schrieb:

für den CD4093

Oder etwas komplexer, zwei verknüpfte Takte mit einstellbarem Tastverhältnis.

Habe ich aus (m)einer Schaltung herausgemalt, die an 12V läuft. Da noch zwei Gatter über sind, kann man die noch als Puffer oder zur Invertierung nutzen.

Michael M. schrieb:

Mit dem 74LVC1G14GV

Gefällt mir, nur ein kleiner Käfer.

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