die Freundin will ein Tablet. Als ersatz für das alternde Notebook, und weil sie sowieso privat nicht mehr damit arbeitet (Doktorarbeit geschrieben und abgegeben) sondern "nur" noch am Couch-Surfen ist. Deswegen was will was man bequem verwenden kann auch wenn es nicht am Tisch steht. Ich hab mich ja immer gefragt was ChromeOS eigentlich soll, ein System was auf Laptop-artigen Geräten läuft, wo man aber nur Apps aber keine andere Software installieren kann. Seit ich eben bemerkt habe dass bei meiner Freundin außer dem Browser nie was anderes gestartet wird.
Einsatz wäre Webseiten, Ebooks und pdfs lesen, Videos schauen, vielleicht Notizen machen und Office Dateien ein bisschen modifizieren (Notebook als Backup zum richtigen bearbeiten wäre weiter vorhanden). Da es vermutlich ein Spaß-Gadget bleibt (Frauen!!!) würde ich oberhalb 400-500 Euro nur ausgeben wollen wenn es einen guten Grund dafür gibt (z.B. weil es ein echter, dauerhafter Notebook-Ersatz sein könnte).
Ich hab da so gar keine Erfahrung was die Eigenschaften sind auf die man achten sollte. Ich hätte mal vermutet, scheiß auf SIM-Karte (soll sie einen Android-Hotspot mit ihrem Handy machen wenn sie außerhalb damit ins Netz will), aber SD-Karten-Slot wäre gut damit man ggf. große lokale Dateien auslagern kann (Filme vielleicht? Wer weiß was sie damit machen will)
Bildschirm ist bei allen so 11-13 Zoll, das sollte schon passen (derzeitiger Laptop: 13,3")
die Freundin will ein Tablet. Als ersatz für das alternde Notebook, und
weil sie sowieso privat nicht mehr damit arbeitet (Doktorarbeit
geschrieben und abgegeben) sondern "nur" noch am Couch-Surfen ist.
Freundin?
Welche, die eine Doktorarbeit gemacht hat, ist sicher nicht auf deine Ratschläge angewiesen.
Kauft sich beides aus dem oberen Preissegment.
Ja, irgendsoein Apple-Teil, möglichst teuer, aber gut. Das war an der Uni auch immer klasse, wenn die Mädels das Sagen hatten, über die Einkaufsliste von Rechnern.
-> recht performante Geräte, mit schönen großen Bildschirmen z.B. Die alten Apple-Teile waren zum Arbeiten auch gut genug, hatten aber meist diese kleinen Bildschirme.
Wie blöd muß ein Doktor sein, dass er nicht selbstbestimmend sein muß?
Das ganze ist noch viel schlimmer als du denkst. Selbst Professoren können so fachidiotisch drauf sein, dass denen selbst bei offensichtlichem Äußeren nicht klar sein muss, welche Batterien in eine Taschenlampe kommen.
Ich hatte eine unsere Professorinnen mal (so grob) nach Wertmaßstäben und Orientierung in der Psychologie gefragt (Fast 100% Kognition (+ Statistik) - das kann nicht dass sein, was wir mit "Psychologie" meinen - so in etwa die Hintergrundmotivation der Frage)
Die meinte einfach, "wir sind Wissenschaftler, keine Politiker". Das stimmt zwar, aber auch in der Wissenschaft gibt es Real-World-Schnittstellen, da muss man sich auch als Wissenschaftler prostituieren, oder eben engagieren, beispielsweise wenn es um Forschungsgelder geht, oder um die Themen der Veröffentlichungen selber.
So ein wenig hatte das die Professorin auch gemacht, die sich viel Mühe gemacht hatte, die Studenten herauszufordern und zu fördern.
Andere hatten regelmäßig Kollegen aus anderen Hochschulen, oder aus Einrichtungen oder aus Unternehmen eingeladen, um den Austausch zu fördern.
Auch keine Selbstverständlichkeit und nicht unbedingt "Wissenschaft".
Das formale Qualitätsmerkmal: die Veröffentlichungen - wird schon seit längerer Zeit missbraucht.
Frag deine Alte was sie haben will, woher sollen wir das wissen? Oder schick sie gleich selber zum Kauf los, das wird die Promovierte ja wohl allein hinbekommen.
Oder
schick sie gleich selber zum Kauf los, das wird die Promovierte ja wohl
allein hinbekommen.
Es soll ja tatsächlich Menschen geben deren Fachgebiet nicht IT/Technik
ist.
Davon mal abgesehen das Doktorarbeit geschrieben + abgegeben nicht heißt das man die Promotion schon hinter sich hat. Da kommt dann schon noch das eine oder andere bis es soweit ist.
Aber der pure Neid das jemand eine Freundin haben könnte, die noch dazu promoviert lässt einen das natürlich ausblenden :)