Solarpanele - Max Belastung

Gast #7326280
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Hi,

ich habe folgende Statiker-Berechnung für meinen Holz-Gartenhaus gefunden. Dach hat 2x 8,25m2 (west/ost) Fläche und 12Grad Neigung.

Laut der Unterlagen sollte bei der: Schneelastzone Bodenschneelast sk =0,65 kN/m2 Windzone ReferenzWind gre f= 0,32 kN/m2

Holzträger noch OK sein. Alleine Bodenschneelast vom 0,65 kN/m2 bedeutet, dass 65kg pro kg noch ok sind, oder? Insgesamt also 16,5m2 * 65kg = 1072kg sollte noch OK sein. Von Fläche schaffe ich max 10 Solarmodule zu platzieren also 21kg*10Stück = 210kg + 30kg (Aluprofile) = 240kg gesamt Belastung.

Es ist etwa 1/4 der getesteten Last, sollte also noch OK sein oder? Vor allem in Deutschland in letzten Jahren haben wir kaum Schnee im Winter.

Angehängte Dateien:
#7326675
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Die Last liegt nicht in der Mitte der Sparren, also kannst du, denn du die Querträger möglichst weit auseinander Legst (10cm vom Rad der Module) deine statischen Bedenken beerdigen.

PS: Das Gewicht der Platten ist verglichen mit Schnee oder Ziegelbelag lächerlich.

Welche Abmessungen haben die Sparren? PS, im NiederFlachland legt man ein Dach so aus: 350kg/m² in den Bergregionen 600kg/m². Dein Gartenhaus ist bestimmt für beide Regionen geeignet! Lebst du nun im Flachland dann passte es ja locker ;-)

#7326701
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Solar schrieb:

Holzträger noch OK sein.

Deine PV Module werden 10, 20 oder gar 30 Jahre Garantie haben.

Deine Holzträger werden in der Zeit weggegammelt sein, zumindest wenn sie offen liegen, ob lackiert oder roh, ob kesseldruckimprägniert oder Bongossi.

Nur unter einem Dach, mit Dachschindeln, Bitumen oder sonstiger Witterungsabdeckung, können sie überleben.

Gast #7326709
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Solar schrieb:

Holzträger noch OK sein. Alleine Bodenschneelast vom 0,65 kN/m2 bedeutet, dass 65kg pro kg noch ok sind, oder? Insgesamt also 16,5m2 * 65kg = 1072kg sollte noch OK sein. Von Fläche schaffe ich max 10 Solarmodule zu platzieren also 21kg*10Stück = 210kg + 30kg (Aluprofile) = 240kg gesamt Belastung.

Es ist etwa 1/4 der getesteten Last, sollte also noch OK sein oder? Vor allem in Deutschland in letzten Jahren haben wir kaum Schnee im Winter.

Auf den Modulen kann doch genausoviel Schnee liegen wie auf dem nackten Dach. Also musst Du doch mit der Summe aus Adem Gewicht von Schnee und Modulen rechnen.

Gast #7326749
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Michael B. schrieb:

Nur unter einem Dach, mit Dachschindeln, Bitumen oder sonstiger Witterungsabdeckung, können sie überleben.

Bitumen Schindeln sind natürlich bereits vorhanden

Ich habe gestern so berechnet: Schneegewicht in kg pro m3: 600kg Gesamtlast OK laut Statikberechnung 0,65 kN/m2 * 16,5m2: 1072,5 Schnee Menge OK in m3: 1,7875 Schneedicke OK verteilt auf Dach in cm: 10,83cm

Wenn das Gewicht der Module mitberücksichtigt wird, dann veringert sich Schneedicke um etwa 3cm Schneedicke OK verteilt auf Dach: 8,8cm

Das sind Werte anhand der Statikberechnung im Anhang, theoretisch ist noch grössere Belastung möglich, wurde aber dort nicht geprüft.

Christian M. schrieb:

PS, im NiederFlachland legt man ein Dach so aus: 350kg/m² in den Bergregionen 600kg/m². Dein Gartenhaus ist bestimmt für beide Regionen geeignet! Lebst du nun im Flachland dann passte es ja locker ;-)

600kg/m3 ist zehnfache davon, was in Statikberechnung geprüft wurde. Ich bin nicht sicher, ob ein Gartenhaus aus Holz 16,5*600kg = 9t aushalten kann, eher nicht?

Gast #7326920
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p.s. Das ist die Dichte von Schnee und hat mit dem, was bei der Statikberechnung geprüft wird, nichts zu tun. Die Statikberechnung kümmert sich um die Dachlast und muss die Eigenschaften von Schnee so hinnehmen, wie sie sind.

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