Sicherung für Alkaline-Schaltung?

OP #7326804
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Hallo,

wenn ich Schaltungen baue, die via Lithium-Akku versorgt werden, ist eine Sicherung denke ich obligatorisch. Bei Knopfzellen lasse ich die weg, da die Leistungsdichte einfach ein Witz ist. Doch wie sieht es bei Schaltungen mit 2 AA Alkaline-Batterien aus? Einfach weglassen, oder doch einbauen? Wie machen es denn die grossen kommerziellen Firmen? Ich sehe das aus zwei Sichtweisen:

  1. Eigentlich braucht man es nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Teil (ohne Gehäuse) so unglücklich liegt, dass ein Short ein Brand auslöst, ist extrem gering. Da müsste wohl schon ein 2x2mm Bauteil niederohmig werden und es müsste auch noch auf z.B. Polster liegen.

  2. Andererseits ist die Produkthaftung extrem streng. Und bei grossen Stückzahlen steigen auch kleine Wahrscheinlichkeiten schnell an.

Wie seht ihr das?

Gast #7326876
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Nur so als Anhaltspunkt: Der Sicherheitsbegutachter in meiner früheren Firma hatte immer dann eine Sicherung gefordert, wenn die Leistung der Stromversorgung 15W übersteigt. Wenn also ein Schaltregler z.B. 5V / 5A bringen konnte, dann wurden die daran angeschlossenen Lasten in zwei Zweige aufgeteilt und z.B. mit je 3A abgesichert. Nicht zum primären Schutz des Reglers sondern für den Fall eines Problems auf der Leiterplatte. Da ist meiner Ansicht nach noch Reserve: eine Leiterbahn mit z.B 0.3mm Breite / 35µ Cu muss schon mit >10A beaufschlagt werden, damit sie zum Glühen kommt und die berüchtigte Karbonisierung der LP verursacht.

Zwei AA-Primärzellen bringen keine 15W Leistung; da hätte ich keine Bedenken. Anders kann das aussehen, wenn jemand statt der Primärzellen Akkus einsetzt.

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