Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ersatzkondensator 3300pF 630V


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von Eles (ls_pana)


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Guten Tag,

zunächst tut es mir leid fall ich im falschen Unterforum sein sollte.

Ich hab aktuell das Problem dass auf einer Platine ein (vermutlich) 
Entstörkondensator defekt ist. Nach langen suchen im Internet habe ich 
rausgefunden, dass es sich um einen 3300pF 630V Kondensator handelt.
Es ist ein gräulicher SMD Kondensator.
Nun ist mein Problem dass ich absolut nirgends einen solchen finde.
Er hat die Maße von ca 4,5 x 2,0 mm und daher hab ich mich auf die Suche 
nach einem vergleichbaren gemacht aber ohne Erfolg.

Meine Frage nun, kann ich den auch gegen eine andere Art von Kondensator 
tauschen bzw. muss man etwas besonderes beachten?

MfG Pana

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Ein Foto wäre hilfreich, es gibt nämlich u. U. spezielle Anforderungen 
an Entstörkondensatoren... Die kann man dem Text nicht entnehmen.

von Stefan F. (Gast)


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Suche mal nach 33nF 630V :-)

> Er hat die Maße von ca 4,5 x 2,0 mm

So klein gibt es die aber nicht in dieser Welt. Mindestens eine deiner 
Angaben ist offenbar völlig falsch.

von LDR (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Suche mal nach 33nF 630V :-)
>
>> Er hat die Maße von ca 4,5 x 2,0 mm
>
> So klein gibt es die aber nicht in dieser Welt.

Doch, gibt es schon.


> Mindestens eine deiner
> Angaben ist offenbar völlig falsch.

Das auf jeden Fall: 3300pF vs 33000pF.

von Eles (ls_pana)


Angehängte Dateien:

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Klar, anbei das Foto. Es handelt sich um den unteren mittleren, C914.
Anforderungen sind mir leider unbekannt, verbaut ist er auf einer 
Platine eines Plasma Fernsehers. Aus einem Dokument das im Internet 
rumschwirrt habe ich erfahren, dass es ein 3300pF 630V Kondensator sein 
soll.
Leider nirgendwo einen Baugleichen gefunden und einen anderen wollte ich 
bei meinem Halbwissen nicht einfach auf gut Glück verbauen.

von Eles (ls_pana)


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LDR schrieb:
> Stefan F. schrieb:
>
> Das auf jeden Fall: 3300pF vs 33000pF.

Mein Fehler, 3300pF sollten es sein, nicht 33000pF

von Stefan F. (Gast)


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Etwas kürzer: 
https://de.rs-online.com/web/p/keramik-vielschichtkondensatoren/1110110

Mit ein bisschen Handarbeit kriegst du den bestimmt auch auf die 
Platine.

von Eles (ls_pana)


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Danke für den Link, zwar brauch ich keine 2000 Stück, aber dafür hab ich 
einen guten Standpunkt um weitersuchen zu können.
Also sehe ich das richtig, dass es nur sinnvoll ist den Kondensator 
gegen einen möglichst ähnlichen C0G-Kondensator zu tauschen? Ist hierbei 
die Größe mehr oder weniger egal?

von LDR (Gast)


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Stefan F. schrieb:
> Etwas kürzer:
> https://de.rs-online.com/web/p/keramik-vielschichtkondensatoren/1110110
>
> Mit ein bisschen Handarbeit kriegst du den bestimmt auch auf die
> Platine.

Er kann ja auch einfach einen in passender Baugröße 1808 kaufen, und es 
dürfen auch 2,2nF oder 4,7nF sein.

von Stefan F. (Gast)


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Eles schrieb:
> Ist hierbei die Größe mehr oder weniger egal?

Solange du ihn ordentlich auflöten kannst kommt es auf einen Millimeter 
mehr oder weniger nicht an.

> Er kann ja auch einfach einen in passender Baugröße 1808 kaufen,

Soweit die Theorie. Wo kann man das denn?

von Eles (ls_pana)


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Perfekt, vielen Dank für die Hilfe :)

von LDR (Gast)


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LDR schrieb:
> Baugröße 1808

Oder auch 1812.

von LDR (Gast)


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von Harald W. (wilhelms)


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Eles schrieb:

> Klar, anbei das Foto. Es handelt sich um den unteren mittleren, C914.
> Anforderungen sind mir leider unbekannt, verbaut ist er auf einer
> Platine eines Plasma Fernsehers. Aus einem Dokument das im Internet
> rumschwirrt habe ich erfahren, dass es ein 3300pF 630V Kondensator sein
> soll.
> Leider nirgendwo einen Baugleichen gefunden und einen anderen wollte ich
> bei meinem Halbwissen nicht einfach auf gut Glück verbauen.

Da ist ja jede Menge Platz auf der Platine. Da würde ja auch
problemlos ein "Bedrahteter" hinpassen. Er sollte allerdings
mit möglichst kurzen Drähten angelötet werden. Und es sollte
möglichst ein sog. Y-Kondensator sein.

von LDR (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Und es sollte möglichst ein sog. Y-Kondensator sein.

Ist hier nicht nötig, der muss keine Netztransienten vertragen.

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