Die Unterscheidung geht mit einer einzigen Modulationsfrequenz (Sinus)
überhaupt nicht, die sehen beide gleich aus.
Ich habe schon den übergeordneten Begriff "Winkelmodulation" gelesen.
Praktisch gesagt, kann man mit einem Phasenmodulator FM machen, indem
man das modulierende Signal durch einen Hochpass schickt. Umgekehrt wird
mit einem Frequenzmodulator PM ezeugt wenn das modulierende
Niederfrequenzband vorher durch einen Tiefpass läuft.
Die alten Sprechfunkgeräte hatten einen unmodulierten Quarzoszillator,
die FM wurde so in der folgenden Stufe mit einem Phasenmodulator
erzeugt.
Oft wird eine Mischform aus FM und PM benutzt, die sogenannte
Präemphase, z.B. im UKW-Hörfunk oder im analogen Satelliten-TV. Oberhalb
einer Grenzfrequenz geht die FM in eine PM über, bei UKW durch die
Zeitkonstante des RC-Hochpasses ausgedrückt, ich meine 50 oder 75
Mikrosekunden. FM-TV wird oberhalb von 100 kHz um bis zu 14 dB
angehoben. Im Empfänger muß der Frequenzgang durch die "Deemphase"
wieder geradegebogen werden.