Ich habe noch keinen Fernseher gesehen, die in normal beleuchteten
Räumen zu wenig hell ist und deswegen auch noch nie auf die cd/m²-Angabe
geachtet. Probleme gibt es allenfalls dann, wenn die Sonne direkt auf
das Display scheint. Dann helfen aber auch 500 oder 1000 cd/m² nur
bedingt. Man muss dann eben das Sonnenlicht etwas abschatten oder den
Fernseher anders aufstellen.
Michael L. schrieb:
Möglich, daß man an Helligkeit "spart", damit man mit geringem Verbrauch
punkten kann
Das kann schon sein. Allerdings wird der Verbrauch IMHO nicht bei voll
aufgedrehter Helligkeit gemessen, so dass durch die maximale Helligkeit
durch die Verbrauchsangabe eigentlich nicht eingeschränkt werden sollte.
Ich glaube eher, dass 99,9% der Kunden mit der Helligkeit einfach
zufrieden sind und es für den Hersteller deswegen keinen Grund gibt,
Aufwand in mehr Helligkeit zu stecken.
und gleichzeitig annimmt, daß so ein für heutige Verhältnisse kleiner
Fernseher entsprechend nahe am Zuschauer steht.
Der Abstand zum Fernseher, egal ob 1, 3 oder 10 Meter, ändert an der
wahrgenommenen Helligkeit überhaupt nichts, lediglich das Bild erscheint
in größerer Entfernung kleiner, so dass man weniger Details erkennen
kann.
Falls du fehlsichtig bist und keine oder ein schlecht angepasste Brille
hast, wirst du ein sehr hell eingestelltes Bild evtl. etwas schärfer
wahrnehmen, weil sich dann deine Pupillen weiter schließen. In diesem
Fall würde ich aber das Problem bei der Wurzel packen und erst einmal
eine passende Brille machen lassen.
Matthias B. schrieb:
Guck dir einfach die Geräte im Laden vor Ort an, dann kannst du die
Helligkeit selber beurteilen.
Das würde ich auch vorschlagen. Allerdings sind die Verkaufsräume, in
denen die Fernseher ausgestellt werden, oft nur schwach beleuchtet¹, so
dass sie nicht unbedingt den Verhältnissen im heimischen Wohnzimmer
entsprechen.
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¹) Vermutlich absichtlich, um den Kontrast zu erhöhen und die Farben
schöner leuchten zu lassen.