ich will eine 10x10 WS2812LED Matrix über ein (10 - 15 cm) Flachbandkabel ansteuern. Auch wenn die LEDs theoretisch mehr als 5A ziehen, würde ich das softwareseitig auf 2A begrenzen, zur Sicherheit meinetwegen auch noch mit einer resettable fuse.
Soweit ich weiß, dürften die Adern 28 AWG sein. Zur Belastbarkeit finde ich widersprüchliche Angaben, alles von 200 mA bis 1,4 A (bei 75°C) pro Ader. Wenn 1,4 A stimmt, müsste ich mit 2 Paaren für die Versorgung gut hinkommen, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Inkl. Datenleitung würde ich also einen 6-Pin Verbinder nutzen.
Passt das? Welche Angaben zur Belastung stimmen? Ich kann nicht genau sagen, welches Kabel ich hier habe, vermutlich mal bei Reichelt gekauft und ich würde das für "standard" halten, falls es so was gibt.
AWG 28 nennt man im Rest der Welt 0,08mm^2 Querschnitt bei 225mOhm/m. Bei 16A/mm^2 sind das 1,3A, was aber auch zu 300mV/m Spannungsabfall führt. Naja, bei 20cm ist das zu verschmerzen. Aber 1,4A sind schon gefühlt zuviel, ich hab mal was von 0,5A gelesen.
Die thermische Belastbarkeit ist selten das Problem für die Begrenzung, schon gar nicht bei einem WS2812-Streifen. Sondern der Spannungsabfall durch den Kabelwiderstand bei dem Maximalstrom.
Also: rechne aus, wie groß der Widerstand des Drahtes ist und berechne den Spannungsverlust dadurch. Werden dann die LEDs noch innerhalb ihrer Spezifikation betrieben?
Ich mag jetzt keine Zahlen angeben, denn ich such nicht der Übersetzung der dussligen amerikanischen Querschnittsangabe von 28AWG auf mm²!
Was sollen diese 75°C sein?
[ ] max. Umgebungstemperatur
[ ] Temperaturanstieg durch Eigenerwärmung
Es gibt wirklich bessere Möglichkeiten, als 2A durch 0.08mm² Flachbandkabel zu quälen, von dem du nicht einmal sicher die Spezifikationen für die Temperaturbeständigkeit der Isolierung hast.
Meinst du nicht, dass ein gängiger 10pol-Stecker besser wäre, als derartig mit den Pins zu knausern?
ich will eine 10x10 WS2812LED Matrix über ein (10 - 15 cm)
Flachbandkabel ansteuern. Auch wenn die LEDs theoretisch mehr als 5A
ziehen, würde ich das softwareseitig auf 2A begrenzen, zur Sicherheit
meinetwegen auch noch mit einer resettable fuse.
Soweit ich weiß, dürften die Adern 28 AWG sein. Zur Belastbarkeit finde
ich widersprüchliche Angaben, alles von 200 mA bis 1,4 A (bei 75°C) pro
Ader. Wenn 1,4 A stimmt, müsste ich mit 2 Paaren für die Versorgung gut
hinkommen, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Inkl. Datenleitung würde
ich also einen 6-Pin Verbinder nutzen.
Passt das? Welche Angaben zur Belastung stimmen? Ich kann nicht genau
sagen, welches Kabel ich hier habe, vermutlich mal bei Reichelt gekauft
und ich würde das für "standard" halten, falls es so was gibt.
Danke für hilfreiche Hinweise!
10 Amper vielleicht? Oder ist das zu viel? Über 10 Adern vielleicht?
eine 10x10 WS2812LED Matrix...
die LEDs theoretisch mehr als 5A...
Du rechnest mit WorstCase, also ALLE WS28 dauerhaft/lange auf Vollgas, das ist zwar erstmal gut!
Aber hat es auch mit Praxis zu tun?
Du könntest mit "gemittelter" Belastung kalkulieren, dann sieht es anders aus und paar Stromspitzen werden Dein FB-Kabel nicht gleich verkokeln oder unakzeptablen Spannungsabfall bewirken. (PufferElko am Strip)
WENN ABER ALLE 100 WS28 EH pausenlos mit allen 3 Kanälen auf 100%/255 stehen (Deine Rechnung) könntest Du auch gleich simple weiss-Led verwenden, das wird aber kaum Dein Anliegen sein?
Wen interessiert den schon, wie oft der Draht gezogen werden musste - außer den, der ziehen muss ...
Hinzu kommt noch, dass große Werte für kleine Querschnitte steht - völlig intuitiv!
@Bauform B. und @Toxic:
Danke für eure Bemühungen, aber ich will gar nicht in solche Tabellen schauen müssen. Die restliche Welt kann das doch auch in sinnvollen Einheiten angeben!
Ist imho genauso krude wie die Cu-Dicke auf Platinen in Unzen/Quadratlatschen - siehe in einem Parallelthread aus jüngerer Zeit!
Hinzu kommt noch, dass große Werte für kleine Querschnitte steht -
völlig intuitiv!
Meine Schwiegermutter steht auf Homöopathie, die fände das total intuitiv. Je mehr das Zeug verdünnt ist, umso größer die Zahl (und Wirkung, oder so ähnlich).
Wenn Du den Platz hast würde ich ein 10 oder 12 pol Flachbandkabel mit 4-5 Paralelen Adern vorsehen um die Betriebssicherheit zu erhöhen und auch für den Fall wenn das Kabel mal ein bißchen Länger ist, eine Schneid Klemm Verbindung schlecht ist usw., auch wenn vermutlich zwei parallele Adern im Prinzip ausreichen würden.
100nF Keramikkondensatoren an min. Jeder zweiten LED und ein etwas größerer Elko sind auf der LED Platine in jedem Fall empfehlenswert.
Hinzu kommt noch, dass große Werte für kleine Querschnitte steht -
völlig intuitiv!
Woanders in der Elektronik ist das doch völlig üblich.
Wenn man bei gegebener Spannung den Strom ausrechnen möchte, muss man die Spannung mit der Leitfähigkeit multiplizieren, weil bei höherer Leitfähigkeit logischerweise ein höher Strom fließt.
Statt dessen wird oft der Widerstandswert, der Kehrwert der Leitfähigkeit, verwendet, der um so größer wird, je kleiner die Leitfähigkeit ist - völlig unintuitiv ;-)