ich habe mich gerade nach günstigen CAN-Adaptern umgeschaut, die unter Linux unterstützt werden. Im Vergleich zu SWD-Adaptern oder RS232-Adaptern sind CAN-Adapter ziemlich teuer.
Eigentlich müsste es doch möglich sein, mit wenig Aufwand einen CAN-Adapter herzustellen, der sogar CAN-FD kann:
Das sollte mit einem Bauteilwert von <10 Euro möglich sein, PCB 2-Lagig.
Ja, aber wer macht's?
Wer Can professionell einsetzt hat auch das Geld für die Adapter, die Bastler bringen nicht genug Umsatz. Also gibt es keinen Anreiz für eine Entwicklung von Low-Cost.
Da steht nur, dass es unter WINXP/7/10 32/64 bit läuft.
Was genau geliefert wird (Software) steht nicht dabei, was für Chips in dem Adapter sind, auch nicht.
Weisst du ob das Ding unter Linux funktioniert?
Eigentlich müsste es doch möglich sein, mit wenig Aufwand einen
CAN-Adapter herzustellen, der sogar CAN-FD kann:
Viele vergessen bei solchen Kalkulationen, dass auch noch Software dazu entwickelt werden muss. Nimm mal 3 Mann-Monate Aufwand, kleine Stückzahlen und mach' die Rechnung dann noch mal :-)
Eigentlich müsste es doch möglich sein, mit wenig Aufwand einen
CAN-Adapter herzustellen, der sogar CAN-FD kann:
Viele vergessen bei solchen Kalkulationen, dass auch noch Software dazu
entwickelt werden muss. Nimm mal 3 Mann-Monate Aufwand, kleine
Stückzahlen und mach' die Rechnung dann noch mal :-)
Wieso denn das? Wenn die Hardware kompatibel zu einem bereits vorhandenen Treiber im Linux-Kernel ist, entfällt das. Und darauf setzen dann unzählige Tools auf, die es auch schon gibt...
Wieso denn das? Wenn die Hardware kompatibel zu einem bereits
vorhandenen Treiber im Linux-Kernel ist, entfällt das. Und darauf setzen
dann unzählige Tools auf, die es auch schon gibt...
Wenn so ein Treiber existiert, dann ist das super. Dann funktioniert es immerhin schon mal unter Linux.
Wieso denn das? Wenn die Hardware kompatibel zu einem bereits
vorhandenen Treiber im Linux-Kernel ist, entfällt das. Und darauf setzen
dann unzählige Tools auf, die es auch schon gibt...
Da gibt es von Lawicel den CAN-USB: https://www.canusb.com/products/canusb/
Das Ding setzt CAN auf USB um, und läuft als virtueller COM-Port mit einem Terminalprogramm Deiner Wahl.
Im Netz und beim freundlichen Chinesen findet man Dutzende von Geräten, die funktions- und SW-kompatibel zum CAN-USB sind. Der stellt damit eine Art Quasi-Standard im Hobbybereich dar.
Ich benutze nur slcan kompatible Adapter und schreibe meine Software (privates Umfeld) auch nur dafür. Damit sind die Adapter unter Win/Linux/OSX einsetzbar ohne im Code Anpassungen machen zu müssen. Das ist in meinen Augen besser als SocketCan
Da fehlt zwischen FTDI und MCP noch ein Mikrocontroller als Übersetzer.
Da könnte man einen ATXmega mit USB nehmen und den FTDI einsparen. Oder einen STM32.
Das sollte mit einem Bauteilwert von <10 Euro möglich sein, PCB 2-Lagig.
Aber das Problem ist die Firmware des Controllers. Da wird es ganz rar etwas passendes zu finden. Mein obiges Projekt ist nur zu 90% fertig geworden, das hat für meine Zwecke ausgereicht. Aber noch ohne CAN-FD.
Eine Platine mit ATXMega32A4U und MCP2517 habe ich schon seit 2 Jahren fertig. Aber bei der Software bin ich nie über den Anfang rausgekommen. Keine Zeit mehr.
Das ist nur mehr so DIY, dafür komplett offen und der Hardware-Support wächst langsam.
Und ja, meine Platinen sind jetzt nicht auf No-Budget getrimmt, auch nicht wenn man die selber aufbaut.
Rudolf, hast du mit dem CANpp welches da als Windows Programm erwähnt wird auch was am Hut? Das sieht ja von der Oberfläche viel versprechend aus. Nur leider nicht als OpenSource, so das man andere Hardware anbinden könnte.
Janeee, da ist eben nicht der Source. Der Code der dort hinterlegt ist, sind "Plugins". Man kann im CANpp Simulationen und so in C++ programmieren. Das macht das Programm eben so interessant.
Ich benutze nur slcan kompatible Adapter und schreibe meine Software
(privates Umfeld) auch nur dafür. Damit sind die Adapter unter
Win/Linux/OSX einsetzbar ohne im Code Anpassungen machen zu müssen. Das
ist in meinen Augen besser als SocketCan
So, ich hab zu den Adaptern neue Infos. Heute sind 3 angekommen und da ist die candleLight software installiert:
unter linux sollte das kein Problem sein.
Mein wichtigstes Tool ist immer CanHacker 2.00.02, das ich sowohl unter Windows bzw. unter Linux/Wine verwende. Dank des USB-Bootloaders kann man ja auch die slcan Firmware von hier verwenden:
die spielt aber mit CanHacker nicht besonders zusammen. Das Connecten/Trennen dauert ewig der Listen Only Modus geht nicht.
Das kann natürlich auch am CanHacker liegen. Hier mal ein Link zur recht schwer zu findenden Software:
Das Preis/Leistungsverhältnis finde ich OK, zumal die sehr gute Treiber und eine API samt ordentlicher Doku bieten.
Ich nutze die unter Windows und bin sehr zufrieden. Ich habe schon mehrere Programme geschrieben und deren API genutzt. Mit Linux habe ich bisher noch keine Erfahrung.
Der günstigere kann nur CAN 2.0x, wenn, dann sollte man schon in FDCAN investieren.
Absolute Vorteil:
Mit einem einzigen Adapter kann der Treiber bis zu 8 Programme gleichzeitig nutzen, somit kann man seine eigene EXE sowie den Viewer parallel nutzen.
Nachteil:
Ist deutlich teurer als 10€.
Dafür hat er eine galvanische Trennen gleich mit drin.
Sorry, der Thread ist ja schon über einen Monat alt, da ist das Thema für den TO wahrscheinlich eh schon vorbei.