Mit aufgespieltem PicoMite: 7 x 50 mA = 350 mW. Die steckt ein 7805 ohne
Kühlkörper locker weg.
Du musst halt mal die Rechenleistung des RP2040 voll nutzen und nicht nur lächerlich primitiven Kinderkram praktisch rumidlen lassen. Und natürlich kommt dazu die aus der 5V-Schiene direkt oder indirekt versorgte Peripherie. Der Pico ist ja kein Selbstzweck, da hängt in aller Regel noch was dran.
200mA ist eher konservativ für "übliche" Anwendungen.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass Du Dir nur sehr wenige Gedanken darüber gemacht hast, wie sich so etwas umsetzen lässt.
Für Spielereien, in einer klinisch reiner Umgebung ist das Teil ja wohl ganz gut - aber - spätestens wenn Du das Teil in einer realer Umgebung einsetzen willst, wird es lustig.
Praktisch alle Anschlüsse sind ungeschützt, weshalb recht viel Aufwand getrieben werden muss, wenn das Teil den ersten Blick in das "wahre" Leben überleben soll.
Die Spannungsversorgung allerdings sollte kein Problem bereiten. Auch ohne Ärger mit Heinz dem Heizer zu riskieren. Gibt es schon seit etlichen Jahren fertige Regler - sogar Pinkompatibel - in Bauformen die dem 78?? gleichen, die aber intern aber einen Schaltregler verwenden.
Bestriebsspannung kommt aus einem 12V-Netzteil über einen 7805 und Diode
in VSYS. Ist dabei etwas Besonderes zu beachten?
Je nachdem wie viel Strom Du auf der 5V Seite brauchst ist bei 7V spannungsunterschied so ab 100mA ein Schaltregler zu empfehlen. An den Eingang eine Diode um vor Verpolung zu schützen ist empfehlenswert.
Sollte man alle GND-Pins des Pico miteinander verbinden, oder ist das
egal?
Ja ist egal, sind so oder so verbunden
Analogspannung messen zwischen ADC-Pin und AGND?
Ja, aber AGND ist im PI nicht galvanische vom Rest getrennt.
200mA ist eher konservativ für "übliche" Anwendungen.
Habe mal meine "übliche" Stromaufnahme gemessen: < 20 mA bei 150 MHz Takt.
Hätte ein anderer 200 mA geschrieben, dann wäre er vermutlich fäkal angemacht worden, weil er nicht gescheit programmieren kann und unnötig viel Strom "verschwendet".
Dein "lächerlich primitiver Kinderkram" geht ja schon in diese Richtung :-(
Je nachdem wie viel Strom Du auf der 5V Seite brauchst ist bei 7V
spannungsunterschied so ab 100mA ein Schaltregler zu empfehlen.
Da stellt sich zum einen die Frage: warum überhaupt? Der L7805 ist für Kühlkörpermontage konstruiert. Das darf man ruhig nutzen. Bei <= 1 W braucht man keine zusätzliche Kühlung.
Zum anderen ist die Frage, ob man sich Störungen von Schaltreglern einfangen möchte. So pauschal ist ein Schaltregler nicht unbedingt von Vorteil.
Habe mal meine "übliche" Stromaufnahme gemessen: < 20 mA bei 150 MHz
Takt.
Hmm, selbst das Pico-Datenblatt sagt, das bei intensivem Rechnen auf zwei Kernen bei 125MHz mit ca. 50mA zu rechnen ist (als Beispiel haben die FFTs laufen lassen). Damit ist schonmal ein Viertel des 200mA-Budgets wech. Dazu nur drei(!!!) WS2812B und du bist schon weit überm Budget.
Und wie schon gesagt: der 7805 reicht ja ohne KK nicht mal für dieses eher bescheidene Budget.
Zum anderen ist die Frage, ob man sich Störungen von Schaltreglern
einfangen möchte.
Auf dem Pico ist eh' schon einer drauf. Einer mehr kann da wohl kaum noch viel Schaden anrichten...
Da sind dann ja die von mir gemessenen 50 mA. Passt alles zusammen, denn
der TO will ja auch PicoMite einsetzen.
Soviel zu Effizenz. Das PicoMite an sich macht da ja noch garnichts sinnvolles, oder?
Ich verstehe. Der TO soll solange unnutzes Zeugs dazupacken, bis er die
von Dir geforderte Stromaufnahme erreicht.
Nein. Damit das Konstrukt irgendeinen praktschen Nutzen liefern kann, wird er nicht umhin kommen, IRGENDETWAS daran zu hängen. Das ist bei µC-Systemen nunmal so. Und ein paar LEDs wären ziemlich üblich. In richtigen Anwendungen sogar noch sehr viel mehr Hardware (üblicherweise natürlich nicht alles LEDs, die waren nur als Beispiel gedacht).
Bei mir sind eher Transistoren üblich, dort in erster Linie MOSFETs. Die tragen irgendwie gar nicht so stark zum Stromverbrauch bei. Und auch die von dir genannten WS2812B bekommen in der Regel ihren Betriebsstrom nicht vom Microcontroller(-board).
Spielt halt nicht jeder nur mit LEDs rum, wie du’s offensichtlich tust …
Bei mir sind eher Transistoren üblich, dort in erster Linie MOSFETs. Die
tragen irgendwie gar nicht so stark zum Stromverbrauch bei. Und auch die
von dir genannten WS2812B bekommen in der Regel ihren Betriebsstrom
nicht vom Microcontroller(-board).
Du baust also immer eine zweite Versorgung auf, um ein paar LEDs oder sonstige kleinere Peripherie an einem µC zu versorgen?
Das ist doch recht ungewöhnlich. Was sagen die BWLer dazu? Also mir würden die den Kopf abreissen, wenn ich mit so einem Ansinnen kommen würde.
Du baust also immer eine zweite Versorgung auf, um ein paar LEDs oder
sonstige kleinere Peripherie an einem µC zu versorgen?
Nein, ich schließe derlei Verbraucher nur vor dem Regler auf dem Board an. In der Regel also an VBUS. Bietet sich bei deinem Beispiel ja sowieso an, weil die von dir genannten WS2812B gerne 5V für die Versorgung hätten.
Edit: und was BWL-Fuzzis dazu sagen würden, dürfte bei Hobbyprojekten so ziemlich das Letzte sein, was von Interesse ist.
Du baust also immer eine zweite Versorgung auf, um ein paar LEDs oder
sonstige kleinere Peripherie an einem µC zu versorgen?
Das ist doch recht ungewöhnlich.
Für mich ist es eine technisch gute Lösung, Relais und sonstigen Kram an einer höheren Spannungsebene zu haben, gerne auch vor dem 78xx an der ungeregelten Spannung.
Neben dem meist geringeren Strom ist man toleranter gegen Spannungsabfälle am Schalttransistor und hält mögliche Störungen vom µC fern.
Was sagen die BWLer dazu?
Mir egal, ich entwickle keine kostenoptimierten Serienprodukte.