ich mache seit einem Monat ein Traineeprogramm und bin nicht so ganz zufrieden.
Nun stellt sich mir die Frage ob ich es nicht abbrechen soll und lieber meinen Master machen soll.
Kurze Fakten zu mir aktuell:
24 Jahre alt
Wing Bachelor
Note 2,6 in 11 Semestern
Praxissemester in der Automobilindustrie DAX30
Werkstudent und Bachelorarbeit in einem anderen unternehmen aus der Automobilindustrie DAX30
Trainee 2 Jahre befristet
42.000€ Gehalt
Inkl. Vertrauensarbeitszeit und Überstunden mit dem Gehalt abgegolten
Branche: Chemische Industrie
Geplant sind verschiedene Standorte inkl. Auslandseinsatz
45km einfache Strecke zur Arbeit
Kein Home-Office
1 Stunde Pause ist ein „muss“ und dazu 8 Stunden arbeiten (40-Stunden Woche) (AT-Vertrag), also ca. 7-16 Uhr arbeiten.
Ich könnte mein Wing Master in diesem kommenden Sommersemester starten und der ginge dann drei Semester.
Wäre dann inkl Thesis im Sommer 2024 fertig, dann halt dementsprechend der Berufseinstieg.
Erhalte dann ebenfalls während der Studienzeit 850€ Bafög und eventuell 450€ Job, also komplett 1300€ im Monat.
Wie würdet ihr euch entscheiden? Ich habe nach meinem Bachelor sehr sehr viele Bewerbungen geschrieben und nur zwei Zusagen erhalten (ÖD und Trainee), meine Bachelor thesis habe ich auch nur mit 2,5 bestanden. Was für das Trainee sprechen würde, wären Berufserfahrung, Auslandseinsatz und die chemische Industrie.
Was für das Trainee sprechen würde, wären Berufserfahrung,
Auslandseinsatz
Durchziehen und danach bei den DAX30 Unternehmen vorsprechen.
mfg mf
Ich möchte aber nicht in die Automobilindustrie, da es dort nicht wirklich sicher ist (ja ich weiß nirgends ist es sicher, aber trotzdem). Möchte da schon in die chemische Industrie und ich sag mal mit ein paar Monaten in der Chemie könnte man es eventuell auch als Praktikum ansehen und der Einstieg in die Chemie wäre nach dem Master einfacher. Alternativ könnte man auch zum Wintersemester starten und somit fast ein Jahr Berufserfahrung in der Chemie sammeln, wobei eventuell andere Standorte des Unternehmens weniger mit der Chemie sondern mehr mit der Verwaltung hätten.
Trainee 2 Jahre befristet
42.000€ Gehalt
Inkl. Vertrauensarbeitszeit und Überstunden mit dem Gehalt abgegolten
Branche: Chemische Industrie
Geplant sind verschiedene Standorte inkl. Auslandseinsatz
45km einfache Strecke zur Arbeit
Ich könnte mein Wing Master in diesem kommenden Sommersemester starten
und der ginge dann drei Semester.
Wäre dann inkl Thesis im Sommer 2024 fertig, dann halt dementsprechend
der Berufseinstieg.
Nein, der Berufseinstieg liegt nach deiner Schilderung bereits hinter dir.
Das nach dem Master wäre dann ein Karriereschritt nach Weiterqualifizierung.
Wenn Du jetzt das Traineeprogramm abbrichst, dann zeigt das, das du das Berufsleben nicht auf die Reihe kriegst.
Das was du als Berufsschwierigleiten anklingen lässt (Pendelstrecke Präsenzarbeit statt Home-Office, Außer-Hauszeit) sind auf das Durchschnittliche Berufsleben gesehen absolute Lappalien. Daran zerbrechen nur Waschlappen. Wenn man bedenkt, welche Belastung der Militärdienst jahrzehntelang üblich war ...
https://youtu.be/US_rQjweMzk?t=25
Durchziehen und danach bei den DAX30 Unternehmen vorsprechen.
mfg mf
Ich möchte aber nicht in die Automobilindustrie, da es dort nicht
wirklich sicher ist
DAX30 ist nicht zwingend Automobilindustrie, oder?
bestatter und juristen sind sichere Berufw aber nicht im DAX30.
Wirecard war DAX30 und ist insolvent.
Und aus den DAX 30 fliegen jedes Jahr Unternehmen, in der Chemie finden sich auch immer wieder Börsenversager, zuletzt ist wohl Bayer fast an monsantos verreckt. Oder vielleicht verreckt er noch
Ich möchte aber nicht in die Automobilindustrie, da es dort nicht
wirklich sicher ist (ja ich weiß nirgends ist es sicher, aber trotzdem).
Möchte da schon in die chemische Industrie
Dann recherchiere mal, wie viel chenische und pharmazeutische Produktion ins Ausland verlegt wird. Da könnte Automobil mit IGM sicherer sein.
Leider ist der Ansatz "sicher" total falsch, Du suchst Dir gefälligst ein Berufsfeld, was Deinen Neigungen entspricht. Nur dort kannst Du vernünftige Arbeit abliefern, geldgeile Nichtsnutze mit Beamtenmentalität braucht keine Firma.
Das was du als Berufsschwierigleiten anklingen lässt (Pendelstrecke
Präsenzarbeit statt Home-Office, Außer-Hauszeit) sind auf das
Durchschnittliche Berufsleben gesehen absolute Lappalien. Daran
zerbrechen nur Waschlappen. Wenn man bedenkt, welche Belastung der
Militärdienst jahrzehntelang üblich war ...
https://youtu.be/US_rQjweMzk?t=25
Pendelstrecke, kein Home-Office usw. ist ja alles kein Problem. Lediglich die teilweise Erwartung am Wochenende zu arbeiten stört mich.
Dann recherchiere mal, wie viel chenische und pharmazeutische Produktion
ins Ausland verlegt wird. Da könnte Automobil mit IGM sicherer sein.
Leider ist der Ansatz "sicher" total falsch, Du suchst Dir gefälligst
ein Berufsfeld, was Deinen Neigungen entspricht. Nur dort kannst Du
vernünftige Arbeit abliefern, geldgeile Nichtsnutze mit
Beamtenmentalität braucht keine Firma.
Naja in der Chemie hört man kaum von Stellenabbau oder Kurzarbeit. In der Automobilindustrie ist das leider normal inklusive Einstellungsstopp etc.
Beim Unternehmen wo ich meine Thesis geschrieben habe, wollte man mich übernehmen, jedoch ging das aufgrund der aktuellen Situation nicht (Zulieferer für Verbrenner).
Pendelstrecke, kein Home-Office usw. ist ja alles kein Problem.
Lediglich die teilweise Erwartung am Wochenende zu arbeiten stört mich.
Davon lese ich aber nichts in deinen Posts? Und wenn Duden Trainee jetzt wegwirfst und dafür wieder ins Studium wechselst, ist Arbeit am Wochenende deutlich wahrscheinlicher (Haus-/Abschlussarbeiten, Nebenjobs zum Geldverdienen).
Und eine Chemieanlage kennt kein Wochenende die läuft durch. Und gerade Wochenendarbeit in der Anlage und sei es nur Bereitschaft wird extra vergütet, da haben sich manche Infineon-Mitarbeiter eine goldene Nase verdient.
ich mache seit einem Monat ein Traineeprogramm und bin nicht so ganz
zufrieden.
Traineeprogramme sind Durchlauferhitzer für Poser die möglichst schnell ins mittlere Management wollen. Also woran liegt's? Überfordert? Nicht hitzefest genug für den Durchlauferhitzer?
Wing Bachelor
Wing, also keinen Bock auf richtigen Ingenieur gehabt.
Note 2,6 in 11 Semestern
Keine berauschende Note und 5,5 Jahre für einen Bachelor. Kandidaten für Durchlauferhitzer sehen eigentlich anders aus. Allerdings bist du mit der Note und der Studienzeit auch kein Kandidat für einen Master.
Praxissemester in der Automobilindustrie DAX30
Also Daimler, BMW oder Porsche in unterschiedlichen Firmierungen.
Werkstudent und Bachelorarbeit in einem anderen unternehmen aus der
Automobilindustrie DAX30
Merkwürdige Fixierung auf Automobilindustrie und DAX30. Kann es sein dass du in der lokalen Wing-Blase gelebt hast? So eine wo die Studenten, befeuert von den Professoren, sich gegenseitig heiß gemacht haben was für naturpralle Prachtkerle sie sind und wie super es nach dem Studium in einem örtlichen DAX30 Unternehmen wird?
Ich würde so was von auf Ländle und Uni Stuttgart tippen, und die Unternehmen waren Daimler und Porsche, oder?
Trainee 2 Jahre befristet
Dann sieh mal zu dass du die Befristung überstehst.
42.000€ Gehalt
Na ja, vielleicht wegen deiner Note und Studienzeit. Der Topf voll Gold steht am Ende des Trainee-Regenbogens.
Branche: Chemische Industrie
Brutaler Wechsel aus der Automobilindustrie raus. Wie du unten bestätigst, nicht freiwillig, sondern du hast in der Automobilindustrie nichts bekommen.
Geplant sind verschiedene Standorte inkl. Auslandseinsatz
Trainee-Durchlauferhitzung.
Ich könnte mein Wing Master in diesem kommenden Sommersemester starten
und der ginge dann drei Semester.
Wäre dann inkl Thesis im Sommer 2024 fertig, dann halt dementsprechend
der Berufseinstieg.
Nein, du hättest deinen Berufseinstieg abgebrochen und würdest es ein zweites Mal versuchen. Aber wie ich oben schon schrieb, Note und Studienzeit machen dich nicht zu einem bevorzugten Kandidaten für einen Master.
Wie würdet ihr euch entscheiden? Ich habe nach meinem Bachelor sehr sehr
viele Bewerbungen geschrieben und nur zwei Zusagen erhalten (ÖD und
Trainee), meine Bachelor thesis habe ich auch nur mit 2,5 bestanden.
Ich wundere mich nicht über die wenigen Zusagen. Ich wundere mich eher dass du den Trainee-Job bekommen hast. Da war Glück dabei.
für das Trainee sprechen würde, wären Berufserfahrung, Auslandseinsatz
Na ja, deine Leitung muss dafür reichen dass dich die Firma übernimmt. Der Abschluss des Traineeprogramm ist bei anderen Firmen erst mal nicht viel wert, da Traineeprogramm bewusst speziell auf die jeweilige Firma zugeschnitten sind.
und die chemische Industrie.
Ist bestenfalls egal.
Note und Studienzeit sprechen weder für das Traineeprogramm noch einen Master. Schwierig. Ich würde aus einem einzigen Grund sagen mach das Traineeprogramm erfolgreich zu Ende: Die Industrie mag Leute die etwas nicht zu Ende bringen nicht besonders.
Dritte Möglichkeit: Bewirb dich nebenbei weiter, und zwar auf Stellen die deiner Leistung angemessen sind. Schon jetzt für den Notfall dass du aus dem Traineeprogramm geworfen wirst und später für den Fall dass du nicht übernommen wirst.
Keine berauschende Note und 5,5 Jahre für einen Bachelor. Kandidaten für
Durchlauferhitzer sehen eigentlich anders aus. Allerdings bist du mit
der Note und der Studienzeit auch kein Kandidat für einen Master.
42.000€ Gehalt
Inkl. Vertrauensarbeitszeit und Überstunden mit dem Gehalt abgegolten
Branche: Chemische Industrie
Geplant sind verschiedene Standorte inkl. Auslandseinsatz
45km einfache Strecke zur Arbeit
Kein Home-Office
1 Stunde Pause ist ein „muss“ und dazu 8 Stunden arbeiten (40-Stunden
Woche) (AT-Vertrag), also ca. 7-16 Uhr arbeiten.
42000€ für ein AT mit 48h/Woche scheint mir mies zu sein.
Das 42k waren damals meist weit weniger als Tarifende und ein AT Vertrag sollte mindestens 30% über AT liegen, wer bezahlt denn so mies und wer lässt sich auf sowas ein?
Ich möchte aber nicht in die Automobilindustrie, da es dort nicht
wirklich sicher ist
sicher ist erst mal nichts, also gehe in den ÖD oder mache was was dir Spass macht wo du besser werden kannst als jetzt, denn nur wenn du Spass hast wirst du besser und wenn du besser wirst hast du immer dein Auskommen.
Traineeprogramme sind Durchlauferhitzer für Poser die möglichst schnell
ins mittlere Management wollen. Also woran liegt's? Überfordert? Nicht
hitzefest genug für den Durchlauferhitzer?
Überfordert ganz und gar nicht, nur wie gesagt, sind die Arbeitsbedingungen nicht sehr angenehm für das Gehalt. Neben den täglichen 7-16 Uhr kommt noch meistens mindestens 30min an Überstunde dazu. Und wenn man mich fragt ob ich doch auch am Wochenende komme und ich dann nein sage weil ich auch mal Zeit für mich haben möchte, dann wird komisch geguckt und dumme Kommentare abgegeben, wie z.B. „wer was erreichen will muss auch sowas machen können“. Wenn ich denn mal in der Verantwortung bin und in der nötigen Position, dann wäre das für mich auch selbstverständlich.
Note 2,6 in 11 Semestern
Keine berauschende Note und 5,5 Jahre für einen Bachelor. Kandidaten für
Durchlauferhitzer sehen eigentlich anders aus. Allerdings bist du mit
der Note und der Studienzeit auch kein Kandidat für einen Master.
Eventuell sollte ich hierbei erwähnen, dass das Studium „nebenbei“ gemacht wurde und ich eher nur gearbeitet habe. Im ersten Semester wurden beispielsweise gar keine Module belegt. Somit habe ich mir auch kaum Zeit fürs lernen genommen, was sich nun an der Note zeigt.
Nein, du hättest deinen Berufseinstieg abgebrochen und würdest es ein
zweites Mal versuchen. Aber wie ich oben schon schrieb, Note und
Studienzeit machen dich nicht zu einem bevorzugten Kandidaten für einen
Master.
Ich habe aus den Fehlern vom Bachelor gelernt und würde, wenn es dazu kommen würde, Studium > Arbeit. Einen Master Platz habe ich bereits.
Ich wundere mich nicht über die wenigen Zusagen. Ich wundere mich eher
dass du den Trainee-Job bekommen hast. Da war Glück dabei.
Ich konnte hier direkt mit meiner Persönlichkeit punkten. Wenn ich mich normal beworben hätte, wäre ich denke ich direkt aussortiert werden.
42.000€ Gehalt
Inkl. Vertrauensarbeitszeit und Überstunden mit dem Gehalt abgegolten
Branche: Chemische Industrie
Geplant sind verschiedene Standorte inkl. Auslandseinsatz
45km einfache Strecke zur Arbeit
Kein Home-Office
1 Stunde Pause ist ein „muss“ und dazu 8 Stunden arbeiten (40-Stunden
Woche) (AT-Vertrag), also ca. 7-16 Uhr arbeiten.
42000€ für ein AT mit 48h/Woche scheint mir mies zu sein.
40h/Woche, ich weiß nicht woher du die 48h her hast.
Das 42k waren damals meist weit weniger als Tarifende und ein AT Vertrag
sollte mindestens 30% über AT liegen, wer bezahlt denn so mies und wer
lässt sich auf sowas ein?
AT muss ja nicht unbedingt heißen, dass es am oberen Ende des Tarifs losgeht. Kann auch, wie in meinem Fall, heißen, dass das Gehalt “verhandelt“ wird und man somit nicht im Tarif einsteigt.
Ich möchte aber nicht in die Automobilindustrie, da es dort nicht
wirklich sicher ist
sicher ist erst mal nichts, also gehe in den ÖD oder mache was was dir
Spass macht wo du besser werden kannst als jetzt, denn nur wenn du Spass
hast wirst du besser und wenn du besser wirst hast du immer dein
Auskommen.
In der Chemie gab es z.B. keine bzw. kaum Kurzarbeit, jedoch in der Automobilindustrie fast überall.
Neben den
täglichen 7-16 Uhr kommt noch meistens mindestens 30min an Überstunde
dazu. Und wenn man mich fragt ob ich doch auch am Wochenende komme und
ich dann nein sage weil ich auch mal Zeit für mich haben möchte, dann
wird komisch geguckt und dumme Kommentare abgegeben, wie z.B. „wer was
erreichen will muss auch sowas machen können“.
Das alles wären für mich gute Gründe, da weg zu wollen. Zudem noch bei dem Geld. Da bekomme ich als Facharbeiter in 4-Tage-Woche (40h) mehr, ohne Wochenendarbeit.
Überfordert ganz und gar nicht, nur wie gesagt, sind die
Arbeitsbedingungen nicht sehr angenehm für das Gehalt.
Wenn das Gehalt nicht stimmt, kämpft man zuerst um eine Gehaltserhöhung und rennt nicht nach einem Monat weg, zumal in eine unbezahlte Weiterqualifikation.
Trainee 2 Jahre befristet
1
^^^^^^^^^
Hinsichtlich der rechtlichen Folgen der Befristung solltest du Dich schneslstens schlau machen, eine Befristung 'erschwert' für beide Seiten die Kündigung. Innerhalb der Befristung, eventuell besteht sogar die zwei -Wochen-frist der probezeit nicht.
mit sowas wurde ich auch mal betrogen, in der dunklen Ecke erklärte man mir wer nur 40h arbeitet ist ein fauler Sack und überlebt die Probezeit nicht, da ich aber keine Wahl hatte und Vorzugsaktien winkten machte ich 50h/Woche.
Überfordert ganz und gar nicht, nur wie gesagt, sind die
Arbeitsbedingungen nicht sehr angenehm für das Gehalt.
Wenn das Gehalt nicht stimmt, kämpft man zuerst um eine Gehaltserhöhung
und rennt nicht nach einem Monat weg, zumal in eine unbezahlte
Weiterqualifikation.
Im ÖD hätte ich ja ein Angebot von 46.500€ im ersten Jahr und ab dem zweiten Jahr 49.500€, bzw. nach den kommenden Tarifverhandlungen sogar 50.000€, wenn nicht mehr.
Selbst mit diesen Infos war leider nichts möglich. Auch nicht auf eine Vereinbarung durch eine Erhöhung nach einem Jahr oder nach der Probezeit. 42k für zwei Jahre oder nichts.
Gleiches bestätigen auch auf Kollegen, dass eine Verhandlung nicht möglich war und nach dem Motto „friss oder stirb“ gehandelt wird.
Wohl gemerkt, trotz Personalmangel.
Trainee 2 Jahre befristet
1
^^^^^^^^^
Hinsichtlich der rechtlichen Folgen der Befristung solltest du Dich
schneslstens schlau machen, eine Befristung 'erschwert' für beide Seiten
die Kündigung. Innerhalb der Befristung, eventuell besteht sogar die
zwei -Wochen-frist der probezeit nicht.
mit sowas wurde ich auch mal betrogen, in der dunklen Ecke erklärte man
mir wer nur 40h arbeitet ist ein fauler Sack und überlebt die Probezeit
nicht, da ich aber keine Wahl hatte und Vorzugsaktien winkten machte ich
50h/Woche.
NIE wieder sollte man sich auf sowas einlassen.
Ich stehe um ca. 05:30 Uhr auf und komme um 07:00 Uhr an und mache meisten so 16:30 Uhr Feierabend. Komme dann so ca. 17:30 Uhr zuhause an. Schlafen tu ich dann nach vier Stunden Freizeit für Sport und Familie um 21:30 Uhr. So komme ich grade noch auf meine acht Stunden Schlaf. Und das alles für 42.000€ im Jahr bzw. 3.500€ im Monat bzw. 2.300€ netto im Monat.
So komme ich grade noch auf meine acht Stunden Schlaf. Und
das alles für 42.000€ im Jahr bzw. 3.500€ im Monat bzw. 2.300€ netto im
Monat.
Du hast die Wochenendarbeit vergessen.
Die Wochenendarbeit hab ich sofort abgelehnt. Würde niemals am Wochenende arbeiten, außer es ist mein eigenes Unternehmen oder habe eine Verantwortungsvolle Führungsposition mit einem sehr hohen Gehalt.
eine Befristung 'erschwert' für beide Seiten
die Kündigung.
Hast du da genauere Quellen? Der übliche BGB-Paragraph §622 schränkt da
nichts ein.
Schau dir mal die Fussnote 3 im Absatz (5) zum BGB-Paragraph §622 an:
"Die einzelvertragliche Vereinbarung längerer als der in den Absätzen 1 bis 3 genannten Kündigungsfristen bleibt hiervon unberührt."
Ebenso TzBfG (s.u.)
Eine persönliche Anwaltliche Auskunft habe ich dazu nicht, was hier auch irrelevant wäre, weil sich diese Kündigungsfristen immer auf den individuellen Vertrag beziehen. Da ist halt entscheidend, was im Vertrag des TO steht.
Insbesonders über welche Frist sich die Probezeit ersstreckt, da kann man nicht pauschal von 6 Monaten ausgehen. Manchmal wird auf die Probezeit vertraglich verzichtet, weil man den Arbeitnehmer bereits kennt (Werksstudent, Anschlussvertrag).
"Ist im Arbeitsvertrag oder einem Tarifvertrag das Recht zur ordentlichen Kündigung nicht vorbehalten worden, dann ist für beide Seiten gemäß § 15 Abs. 4 TzBfG
während der gesamten Laufzeit des befristeten Arbeitsverhältnisses eine ordentliche Kündigung ausgeschlossen."
Hinweis: das bezieht sich auf das "Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG", das sollte man neben dem angesprochenen BGB-§ kennen: