Ich bin dank Quotenregelung als Mensch aus dem autistischen Spektrum im öffentlichen Dienst untergekommen.
Es gibt zwar auf dem Papier eine entsprechende Inklusionsvorschrift, die aber in der Praxis keinen interessiert.
Man denkt ja immer, als Beamter kann man eine ruhige Kugel schieben, dem ist nicht so.
Bei uns im Referat herrscht seit langem chronischer Personalmangel, sodass ich die letzten Jahre ständig über meine Belastungsgrenze gearbeitet habe.
Letztes Jahr war ich dann psychosomatisch völlig durch und musste aufgrund von BurnOut/Depression die Reißleine ziehen.
Ich dachte bei einem „Arbeitgeber“ der bundesweit agiert und über 9000 Stellen hat, müsste doch auch noch irgendein Schreibtisch-/Computer-Job für mich drin sein.
Leider will mich mein Dienstherr jetzt aber mit Anfang 40 in Frühpension schicken.
Da mir dass Geld dann sicherlich hinten und vorne nicht mehr reicht, bin ich auf der Suche nach Alternativen/Ideen um nebenher zur Rente/Pension noch etwas dazu zu verdienen.
Habt ihr Ideen?:
Ausbildung:
Ich habe vor ca. 20 Jahren Elektroniker gelernt und danach ein FH-Studium im Bereich Elektrotechnik dran gehängt.
Fachlich bin ich aber sicherlich nicht mehr Up-to-date, da ich die letzten Jahre im Qualitätsmanagement gearbeitet habe und hauptsächlich mit Papierkram beschäftigt war, d.h.:
fertigungsbegleitend Waiver/Deviation beurteilen, Prüfprozesse begleiten, Fertigung begleiten, Instandsetzung begleiten, Rechnungen prüfen, durchführen von SAP-„Klick-Orgien“.
da ich die letzten Jahre im Qualitätsmanagement gearbeitet habe und
hauptsächlich mit Papierkram beschäftigt war, d.h.:
fertigungsbegleitend Waiver/Deviation beurteilen, Prüfprozesse
begleiten, Fertigung begleiten, Instandsetzung begleiten, Rechnungen
prüfen, durchführen von SAP-„Klick-Orgien“.
Bewirb dich als Qualitäter in der Automobilindustrie, irgendwo im Bereich Software- oder Elektronik-Qualität. Da hast du genau das, was du geschrieben hast (abzüglich der Rechnungsprüfung).
Wenn die Firmen einigermaßen gut sortiert sind, hast du genaue Kriterien nach denen du Projekte bezüglich Aufsetzen und Einhaltung der Prozesse usw. bewertest und begleitest.
Da mir dass Geld dann sicherlich hinten und vorne nicht mehr reicht, bin
ich auf der Suche nach Alternativen/Ideen um nebenher zur Rente/Pension
noch etwas dazu zu verdienen.
Schöner Euphemismus: "Neben der Beamtenpensison noch was verdienen"
Habt ihr Ideen?:
Bei deinen Sozialanpassungsproblemen solltest du aufs Land ziehen und dort im Garten Kartoffeln anbauen und davon leben.
Da mir dass Geld dann sicherlich hinten und vorne nicht mehr reicht
Meines Wissens liegt die Mindestpension jetzt bei 1600,-€, soviel bekam mein Vater nicht mal nach 49 Versicherungsjahren und immer mit 30% über Tarifeinkommen.
Der Hinzuverdienst wird angerechnet !!!!
erst ab der regulären Rentenzahlung darfst du unbegrebzt hinzuverdienen.
m.M.n. ist im Moment vor dem regulären renteneintritt ca 6000EUR pro Jahr.
Aus dem Internet:
Beamtinnen und Beamte, die aus gesundheitlichen Gründen pensioniert sind, dürfen bis zur gültigen Höchstpension (71, 75 Prozent) zuzüglich 450,- Euro brutto hinzuverdienen, ohne dass die Pension gekürzt wird. Diese Grenze gilt bis zum Erreichen der individuellen Altersgren- ze
Beamtinnen und Beamte, die aus gesundheitlichen Gründen pensioniert
sind, dürfen bis zur gültigen Höchstpension (71, 75 Prozent) zuzüglich
450,- Euro brutto hinzuverdienen, ohne dass die Pension gekürzt wird.
naja ganz aussteigen wäre im Prinzip schon eine Option.
Aber Deutschland ist dann von den Lebenshaltungskosten definitiv zu
teuer.
Mumpitz, deine Ansprüche sind es, die definitiv überzogen sind.
Schau, ein Student hat weniger als 1000 Ocken im Monat und kommt damit über die Runden obwohl er nur Jobs für ungelernte annehmen kann. Du hast ein mehrfaches davon, Beamtenpension, bestes Mannesalter und jammerst das dir die Lebenserhaltungskosten zu hoch sind?! Und Kartoffeln anbauen im Garten anbauen ist überall gleich teuer. OK in Wüstenregionen wie der Negev, Gobi oder der Sahara ist es wegen der nötigen künstlichen Bewässerung etwas teurer ;-)
naja ganz aussteigen wäre im Prinzip schon eine Option.
Aber Deutschland ist dann von den Lebenshaltungskosten definitiv zu
teuer.
Dann wandere doch nach Ostdeutschland aus.
dass ist so eine Sache.
Zwangsläufig hatte ich seit der Wende, d.h. ab der Grundschule immer wieder mit Menschen aus den neuen Bundesländern/"Mitteldeutschland"zu tun.
Das waren in der Mehrzahl aber leider eher schwierige Zeitgenossen/innen.
Wenngleich ich Uwe Steimle, Olaf Schubert ja ganz witzig finde.
Bei Beamten geht von dem was Netto überwiesen wird noch die Krankenkasse
runter.
Du bist so ganz ahnungslos, was dich aber nicht hindert hier deinen Quatsch abzuladen:
Bundesbeamte/-innen haben als Pensionäre/-innen im Ruhestand einen Beihilfeanspruch in Höhe von 70%, sodass sie neben der Absicherung der Pflege (PVB) lediglich 30% bei einer privaten, beihilfekonformen Krankenversicherung (PKV) abgesichert haben sollten.
Bei Beamten geht von dem was Netto überwiesen wird noch die Krankenkasse
runter.
Bundesbeamte/-innen haben als Pensionäre/-innen im Ruhestand einen
Beihilfeanspruch in Höhe von 70%, sodass sie neben der Absicherung der
Pflege (PVB) lediglich 30% bei einer privaten, beihilfekonformen
Krankenversicherung (PKV) abgesichert haben sollten.
Und die Beiträge für die PKV bezahlt wer und wann? Die zahlt der Beamte von der Pension die ihm überwiesen wurde. Das ist übrigens unabhängig davon ob er noch im Dienst ist, oder eben im Ruhestand.
Du bist so ganz ahnungslos, was dich aber nicht hindert hier deinen
Quatsch abzuladen:
Leider will mich mein Dienstherr jetzt aber mit Anfang 40 in Frühpension
schicken.
Ich denke, Du bist mit Deinen Fragen besser im Forum Beamtentalk aufgehoben. Dort gibt es mehr Fachwissen zur Frühpensionierung.
Auf etwas möchte ich noch hinweisen: Du musst Deinem Dienstherrn mitteilen, dass Du eine Nebentätigkeit ausübst. Von dort wird dann sicher die Frage kommen, ob Du noch dienstunfähig bist, wenn Du eine Nebentätigkeit ausüben kannst und für Dich wird es eine neue Untersuchung beim Arzt oder Gutachter auf DDU geben. Diese erneute Untersuchung kann auch nach vielen Jahren kommen. Im Unterforum "Telekom und Deutsche Post" im Forum Beamtentalk findet man dazu einige haarsträubende Fälle.