TRIAC schneidet Spitze einer Halbwelle ab

OP #7364054
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Ich möchte mir einen Dimmer für Glühlampen/Ohmsche Lasten bauen. Dafür habe ich einen T2650 genommen und einen Phototriac der einen maximalen Strom von 1 A verträgt. Mir ist aufgefallen, dass die Spitzen bei den negativen Halbwellen fehlen. Also habe ich den Photoriac wieder rausgenommen und habe versucht den TRIAC einfach mal dauer-ein zu schalten. Die Schaltung sieht dann so aus wie im Anhang. Wenn ich den Widerstand auf 33 Ohm verkleinere ist alles in Ordnung, allerdings wäre dann wohl der Strom zum Triggern deutlich höher als mein Treiber vertragen kann, daher ist das keine Lösung. Wenn ich nun an dem Knoten messe wo die 3 Verbindungen zusammenkommen sehe ich am Oszi eine Wellenform die in etwa so aussieht:

1
______/\__________/\_________/\___

Die Spitzen sehen "rund" aus, eben wie die ganz normalen Spitzen des Netzsinus, und sie haben eine Amplitude von ca. 100 V. Da ich gegen den N messe sollte dort eigentlich eine flache Linie sein.

Wo kommen die her bzw. warum sperrt der TRIAC dort teilweise? Das ist doch nicht normal, oder? Der Strom einer ohmschen Last ist doch gerade dort am größten, und es betrifft auch ausschließlich eine Halbwelle.

Angehängte Dateien:
#7364068
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Manfred schrieb:

Die Spitzen sehen "rund" aus, eben wie die ganz normalen Spitzen des Netzsinus

Liegen sie denn zeitlich dort, wo auch der Netzsinus maximal ist ?

Dein TRIAC ist ein snubberless, der im 4. Quadranten nicht zündet un im 2 Quadranten den doppelten Haltestrom hat wie bei 1 und 3, aber das sollte nicht stören, da diese Quadranten in deiner Schaltung nicht verwendet werden.

Ein TRIAC sperrt nicht inmitten einer Halbwelle, wenn er ein mal gezündet hat (bei dir spätestens bei 11V) sollte er an bleiben bis der Netzspannungssinus wieder auf 7V fällt.

Bisher sieht das also nach einem Messfehler aus.

OP #7364077
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Michael B. schrieb:

Liegen sie denn zeitlich dort, wo auch der Netzsinus maximal ist ?

Ja, habe ich gerade nochmal überprüft.

Michael B. schrieb:

Ein TRIAC sperrt nicht inmitten einer Halbwelle, wenn er ein mal gezündet hat (bei dir spätestens bei 11V) sollte er an bleiben bis der Netzspannungssinus wieder auf 7V fällt.

Bei einer 40 W Glühlampe (zum testen) wird vielleicht der Haltestrom unterschritten? Aber gerade wenn die Netzspannung maximal ist sollte der doch ausreichen, das irritiert mich.

Michael B. schrieb:

Bisher sieht das also nach einem Messfehler aus.

Leider nicht. Ursache für die Messungen war, dass ein 820 Ohm Widerstand (dort wo der 220 Ohm Widerstand jetzt ist) extrem heiß geworden ist. Also irgendwas stimmt dort tatsächlich nicht. Ich hatte das ganze schonmal mit einem BTA26 aufgebaut (der ja ganz ähnliche Eigenschaften hat) und da gab es das Problem nicht. Mit einem BTA16 habe ich es auch schonmal gemacht, auch da funktionierte es bzw. sah "vernünftig" aus.

Vielleicht ist der TRIAC einfach kaputt?

OP #7364091
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Teo D. schrieb:

Schau dir doch mal den Stromverlauf dieser Glühbirne an.

Ich habe leider kein Strommessgerät fürs Oszi, vermutlich könnte ich einen Draht um den Leiter wickeln und so mal eben eine Spule improvisieren und damit messen, das Problem ist doch aber, dass die "abgehackte" Spannung auch den Strom reduziert, man wird also irgendwie Ursache und Wirkung schwer erkennen/unterscheiden können. Der Strom sieht also vermutlich genauso wie die Spannung dort aus.

Florian L. schrieb:

Triac Anschlüsse vertauscht?

Ich habe den Widerstand zwischen "Mitte" und "Rechts", also A2 und G, müsste also korrrekt sein?

Beitrag #7364097 wurde von einem Moderator gelöscht.

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