Hallo Gottfried.
Gottfried M. schrieb:
Was ich prinzipiell brauche ich ein Substrat und die Metalllagen. Soweit
komme ich dort prinzipiell auch noch denn das ist nur Material
definieren. Wo ich allerdings noch nicht ganz durchblicke ist die
Definition der Quellen. Ich brauche 50Ohm quellen und man kann leider
keine Lumped Elements definieren. Hat das schonmal jemand gemacht und
kann mit weiterhelfen?
Damit hatte ich auch nichts zu tun, bzw. es ist über ein viertel Jahrhundert her. Daher ist meine Erinnerung etwas verblichen und sie war von Anfang an etwas unscharf und unterbelichtet. ;O) Bei sehr hohen Frequenzen hat es allerdings auch seine Vorteile, überhaupt nicht erst in konzentrierten Bauteilen zu denken, sondern direkt deren räumliche Ausdehnung zu berücksichtigen.
Für Deine Quellen:
Die "ReadTheDocs" Seite lieferte in der Suchfunktion für "continuous wave" ( https://meep.readthedocs.io/en/latest/search.html?q=continuous+wave ) ein paar Treffer. z.B.:
https://meep.readthedocs.io/en/latest/FAQ/#how-do-i-create-an-oblique-planewave-source was man verwenden könnte, um z.B. eine Leiterbahn am Ende anzuregen. Oder auch z.B.: https://meep.readthedocs.io/en/latest/Python_User_Interface/#continuoussource
Ich habe mich da jetzt auch nur auf die Schnelle etwas obeflächlich eingelesen, aber vieleicht hilft dir Das ja weiter.
Generell wäre ich daran interessiert R,L und C benutzen zu können aber
das bietet dieses Tool nicht. Das sollte man aber mit Zugriff auf J und
E erstellen können. Hat da jemand referenzen für mich wie das geht?
Referenzen nicht, nur eine Idee: Denke in verteilten Bauelementen und definiere halt ein Material endlicher Abmessung mit den entsprechenden Materialeigenschaften. Kapazitäten und Induktivitäten ergeben sich dann automatisch mit über die Geometrie....wie das ja auch in der Realität ist.
Also z.B. für einen Widerstand einen Quader oder Zylinder mit einem Gleichstromwiderstand von einem Ende zum anderen in Deinem gewünschten Wert.
Da ist natürlich für HF der Skin-Effekt eine Nummer. Also verfeinere das Modell des Widerstandsleiters zu z.B. einem dünnwandigen Rohr.
Keine Ahnung, ob meine Idee sinvoll ist, aber in Anbetracht dass hier sonst noch keiner geantwortet hat zumindest ein Ansatz zum Brainstorming.
Nachtrag: Abgesehen von der Anregung mit kontiunierlichen Signalen gibt es ja noch die Anregung mit einem Puls. Pulse können sehr breitbandig (Dirac-Puls) sein und je nach Bedarf einen Frequency Sweep ersetzten.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de