ich habe vorhin noch zuletzt eine Platine geschnitten mit kleiner Bügelsäge und dachte mir, das muss auch besser gehen.
Daher dachte ich mir, frag doch mal hier, vielleicht gibt es da eine vernünftige Lösung für das Problem. Es geht nicht nur um gerade Schnitte, sondern auch mal um „Ausklinkungen“ für Kanten in Gehäuse oder so zu machen?
Den der Weg mit der Bügelsäge ist nicht immer das Ware, vor allem wenn die Platinen eher kleiner sind.
Klar das meiste an Platinen lasse ich über JLCPCB oder so fertigen. Nur für manche kleineren Projekte lohnt sich der Aufwand nicht erst Platinen zu entwerfen und so. Da tut es eine Streifenrasterplatine oder ähnliches auch.
Vor allem wenn man eigentlich nur ein Stück braucht.
Den der Weg mit der Bügelsäge ist nicht immer das Ware , vor allem wenn
die Platinen eher kleiner sind.
Welche Ware willst Du denn sägen?
Die kleine Bügelsäge, umgangssprachlich als "PUK-Säge" bekannt, ist seit über 60 Jahren bekannt. Wenn ich nur alle paar Wochen oder Monate ein paar Eckchen zu sägen habe, denke ich über Alternativen nicht nach.
Wenn die Bewegung der Säge zu anstrengend ist, kaufe eine elektrische Dekupiersäge, für die gibt es auch robuste Sägeblätter.
Das Kreissäglein ist für gerade Schnitte nett, kann aber systembedingt
keine scharfen Ecken.
Eine PUK-Säge auch nicht. Dann muss halt eine Feile her.
Und wenn du keine Halterung für eine Dremel hast, kann ich nichts dafür. Oder bei Freihand darfst halt nicht so zittern oder must den richtigen Pegel herausfinden ;-).
Loch- bzw. Streifenrasterplatinen lassen sich sehr gut brechen, wenn man die Kanten mit einem Cutter mehrfach an einritzt. Danach an der Tischkante oder im Schraubstock brechen. Mache ich schon ewig so.
Geht auch ganz gut bei FR4 Material.
Das Thema gab es hier schon sehr oft, da geht es allerdings meist um möglichst gerade Schnitte, suche nach KS230 liefert diese Threads weil die immer genannt wird. Die ist allerdings sehr schlapp und könnte mehr Power haben, egal welches Sägeblatt man drauf hat. Es gibt eine ähnliche Säge von anderem Hersteller, die findet man auch in den Threads.
Für krumme Sachen taugt die nicht, da eben besser die Dekupiersäge. Bekommt man in Angeboten teilweise unter 100 €, und die sehen sich alle sehr ähnlich. Ich habe so ein Teil, aber noch keine Platinen damit gesägt. Weil ich es bisher immer gerade haben wollte.
ich habe vorhin noch zuletzt eine Platine geschnitten mit kleiner
Bügelsäge und dachte mir, das muss auch besser gehen.
Daher dachte ich mir, frag doch mal hier, vielleicht gibt es da eine
vernünftige Lösung für das Problem. Es geht nicht nur um gerade
Schnitte, sondern auch mal um „Ausklinkungen“ für Kanten in Gehäuse oder
so zu machen?
Dremel mit der Hand wird immer krumm und schief.
Deshalb habe ich mir mal nach dem Vorbild von dem hier:
Durch die Glasfaserverstärkung verschleißen Sägeblätter, wie die Hölle, zum Anderen ist der Staub alles andere, als Gesund. Eine Hebelschere (Fotos) ist nicht perfekt, vermeidet aber oben genannte Punkte.
Ein Stahllineal und Ritzen mit dem Teppichmesser und danach dann an der Ritzung brechen, funktioniert ebenfalls.
Ich verwende Hartmetallfräser an einer Proxxon Tischbohrmaschine und schiebe das Material per Hand am Anschlag entlang. Funktioniert zufriedenstellend.
ine Hebelschere
(Fotos) ist nicht perfekt, vermeidet aber oben genannte Punkte.
Verbiegt aber die Platine.
Habe früher die Platinen mit der Proxxon Mini Kreissäge gesägt. Das ging schon ok. Aber der Verschleiß und der Staub sind einfach Probleme. Will ich heute nicht mehr machen bzw. nur in Ausnahmefällen.
Gehört ohnehin in jeden ernsthaften Bastlerhaushalt. Für kleine Teile eigentlich unschlagbar und dank der zahlreichen Sägeblätter / Trennscheiben für fast jedes Material zu gebrauchen.
Die China CNC einzurichten dafür, würde nur für komplexen Geometrien Sinn machen.
Der Staub ist lästig, aber im Werkraum nun auch nicht das riesen Problem.
Im Maskentragen sind wir nun doch alle Profis.
Laser ist ein wirklich toller Vorschlag.
Wir alle haben doch einen leistungsstarken Laser von LPKF mit Cleancut Technologie + Absaugung im Keller rumstehen, um FR4 Karbonisierungsfrei zu schneiden, oder?
Wer mal Epoxy verbrannt hat weiß warum der Bediener im verlinkten Video hustet.
Für die gelegentliche 'mal eben schnell' PCB reicht aber die PUK Säge + Feile völlig aus.
D.h. du hast seit 20 Jahren das gleiche Sägeblatt?
Ja.
Wie viele Platinen> machst du so?
Die Platinen bekomme ich fertig geliefert.
Aber aus den obsoleten Platinen schneide ich Bestückungshilfen, Zwischenlagen, Löthilfen und ähnlichen Kram zurecht.
Geschätze Sägelänge FR4 ca 30 m.
Dazu noch ca 30 m Messing und Aluminium.
Dazu noch massenweise Nachbearbeitung von Gehäusedeckeln aus Polyamid 6.6
ca. 20.000 Stück bis jetzt.
Ich nehme die große Schwester der KS230 - die Proxxon FET. Und das hartmetallbestückte Sägeblatt mit 36 Zähnen. Die Säge ist nur für Platinen zwar eigentlich zu groß, aber sie leistet auch im Gehäusebau oder für den handwerklichen Alltag gute Dienste. Holz bis 20mm, Stahl bis 2mm, Alu bis 3mm sind kein Problem. Und PVC, Acryl und wie gesagt GFK Material. Man kann mit den Sägeblatt auch prima Nuten für die Aufnahmen von Platinen machen. Ein echtes Multitalent.
Mit der Kreissäge gehen natürlich nur gerade Schnitte. Den Rest macht die Feile. Die Zeit als Lehrling an der Werkbank soll schließlich nicht umsonst gewesen sein.
Ich nehme die große Schwester der KS230 - die Proxxon FET. Und das
hartmetallbestückte Sägeblatt mit 36 Zähnen. Die Säge ist nur für
Platinen zwar eigentlich zu groß, aber sie leistet auch im Gehäusebau
oder für den handwerklichen Alltag gute Dienste. Holz bis 20mm, Stahl
bis 2mm, Alu bis 3mm sind kein Problem. Und PVC, Acryl und wie gesagt
GFK Material. Man kann mit den Sägeblatt auch prima Nuten für die
Aufnahmen von Platinen machen. Ein echtes Multitalent.
Mit der Kreissäge gehen natürlich nur gerade Schnitte. Den Rest macht
die Feile. Die Zeit als Lehrling an der Werkbank soll schließlich nicht
umsonst gewesen sein.
Die FET habe ich schon seit Jahren regelmäßig für Platinenzuschnitte im Einsatz (mit Absaugung).
Ein selbstgestrickter Führungsschlitten oben drauf - eine Wucht!
Dekupiersäge hatte ich auch. Für Platinen.... nicht die beste Wahl.
Dekupiersäge hatte ich auch. Für Platinen.... nicht die beste Wahl.
Wie machst du dann z.B. Ausschnitte, eckige Löcher, Aussparungen?
Eine Dekupiersäge eignet sich nur bedingt für gerade Schnitte, denn dafür ist sie nicht gemacht.
Für gerade Schnitte nehme ich meine Bandsäge, wofür ich verschiedene Sägebänder, je nach Material, benutze.
Die Bänder sind nicht teuer und wenn sie nach gewisser Zeit stumpf sind, kommt eben ein neues drauf.
Für gerade Schnitte nehme ich meine Bandsäge, wofür ich verschiedene
Sägebänder, je nach Material, benutze.
Die Bänder sind nicht teuer und wenn sie nach gewisser Zeit stumpf sind,
kommt eben ein neues drauf.
Toll.
Fur meine kosten selbst die einfachen Sägebänder 13 EUR, die besseren (M42) 56 EUR und die für Epoxy-Platinen geeigneten hartmetallbestückten 105 EUR, Diamant 128 EUR.
Und ständig gehen welche kaputt, das billige Zeug verträgt das ständige rumbiegen wohl nicht.
Fur meine kosten selbst die einfachen Sägebänder 13 EUR, die besseren
(M42) 56 EUR und die für Epoxy-Platinen geeigneten hartmetallbestückten
105 EUR, Diamant 128 EUR.
Und ständig gehen welche kaputt, das billige Zeug verträgt das ständige
rumbiegen wohl nicht.
Heimwerker Tipp: Die eigenen Sägeblätter halten besonders lange, wenn man seine Platinen vom Chinesen sägen lässt.
Heimwerker Tipp: Die eigenen Sägeblätter halten besonders lange, wenn
man seine Platinen vom Chinesen sägen lässt.
Ich säg nur FR2, die Hartmetall und Diamant-Sägebänder sind mir zu teuer, der Nutzen von Epoxy zu gering, man braucht es nur um chemisch durchkontaktieren zu können, das kann ich eh nicht, das muss ich den Profis überlassen.
Wenn ich Epoxy mal sägen muss, kommt die Proxxon FKS/E dran. Die ich allerdings eher als Fehlkauf ansehe. Dafür über eBay damals billig.
Dafür hab ich mit der Genmitsu 1810 auf dem Vakuumtisch schon mehrere runde Platinen mit Ausklinkungen gefräst, aber auch FR2.
es gibt auch viele verschiedene Sägeblätter für die Dekupiersägen, breitere für gerade Schnitte oder rundverzahnte für kurviges.
Laubsäge ginge wahrscheinlich auch, aber gute kosten auch >100 €.
Das Einzige, was bei mir wirklich gut funktioniert, ist 'ne Flex mit Millimeterscheibe. Rundungen sind damit schwierig bzw. die könnte man hinterher am Schleifbock besser machen und man sollte den Staub auf keinen Fall einatmen - aber sind die einzigen Werkzeuge, die nicht sofort stumpf werden wenn man damit GFK bearbeitet.
Da gab es doch einmal den Vorschlag, solch eine dünne Trennscheibe in einem Fliesenschneider mit integriertem Wasserbad zu verwenden. Dies sollte die Staubentwicklung reduzieren. Gibt es dazu Erfahrungen?
https://www.ebay.de/itm/195520270958
Wie hoch dreht so ein Fliesenschneider denn? Wenn der so hoch dreht wie eine Flex, führt das nur dazu, daß zusätzlich zum Staub auch das ganze Wasser in der Gegend herumfliegt. Aber eine Idee wäre es.
Ein Fliesenschneider ist eher gemütlich.
Ich hab mir so ein Ding zur Minikreissäge umgebaut und ein Universalsägeblatt drinnen für Holz und Plexiglas sowie die Fliesenscheibe für GFK.
Wie hoch dreht so ein Fliesenschneider denn? Wenn der so hoch
dreht wie eine Flex, führt das nur dazu, daß zusätzlich zum Staub auch
das ganze Wasser in der Gegend herumfliegt. Aber eine Idee wäre es.
Also nach getaner Arbeit habe ich hinter meinem Fliesenscheider eine 1m breite und 3m lange Spur von Wasser auf dem Fussboden, daher schneide ich nur draussen.
Ja, das kenne ich... Ich schwitze auch immer so bei der Arbeit :-)
Aber bei einer Platine wird es doch wohl nicht so viel sein, wie beim verfliesen eines Badezimmers.